Peter Urban und Ikke Hüftgold in unwürdiger Schlammschlacht um den ESC und den NDR

Bilder: ESC kompakt; NDR/Claudia Timmann

Eigentlich sollte man denken, dass der deutsche ESC-Kommentator Peter Urban und ESC-Vorentscheidungsteilnehmer Ikke Hüftgold glücklich und zufrieden sein können mit den jüngsten Entscheidungen von ARD und NDR. Ersterer darf in diesem Jahr bereits zum 25. Mal den Eurovision Song Contest im deutschen Fernsehen kommentieren und in diesem Zuge in zahlreichen Interviews rund um den ESC seine kommende Woche erscheinende Biografie „On Air: Erinnerungen an mein Leben mit der Musik“ promoten. Letzterer wurde vom NDR via TikTok-Voting in das Line-Up der deutschen ESC-Vorentscheidung „Unser Lied für Liverpool“ (auf)genommen, hat dort den 2. Platz belegt und so eine große Plattform bekommen.

Glücklich und zufrieden scheinen die beiden aber nicht zu sein. Stattdessen arbeiten sie sich seit Tagen öffentlich aneinander ab. Weil wir nicht über die wohlplatzierten Stöckchen springen wollten, war uns auf ESC kompakt das Thema bislang nur eine Randnotiz wert.

Nachdem Peter Urban und Ikke Hüftgold ihre Schlammschlacht nun aber eskalieren, so auch den ESC (möglicherweise unbeabsichtigt) für ihre jeweils eigene Agenda nutzen und mehr und mehr (Boulevard-)Medien auf den Zug aufspringen, dokumentieren auch wir hier die Ereignisse der vergangenen Tage.

Auslöser des ganzen Streits war ein Interview von Peter Urban mit Promiflash. In dem Artikel äußerte sich der Kommentator sehr despektierlich über Ikke Hüftgolds Vorentscheidungsteilnahme:

„‚Er wäre aufgefallen, aber negativ. Das ist die Art von Musik, über die sich Europa totlacht‘, stellt Peter im Interview mit Promiflash fest. Der Musiker ist sich sicher, dass Deutschland mit Ikke erneut auf einem hinteren Platz gelandet wäre. ‚Ich glaube, das wäre ein bisschen peinlich geworden. Ich bin froh, dass das Votum so ausfiel‘, erklärt die TV-Persönlichkeit.“

Eine – wenn man es defensiv formulieren will – äußerst ungeschickte und unnötige Äußerung von jemandem, der für den NDR arbeitet, der ja wiederum Ikke Hüftgold überhaupt erst für „Unser Lied für Liverpool“ nominiert hat. Wie auch immer man es dreht und wendet, ein solches Nachtreten im Nachgang der Vorentscheidung gehört sich nicht.

Peter Urban ließ es dabei nicht bewenden, sondern legte – jetzt an prominenterer Stelle im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung – nach:

„Beim Vorentscheid habe ihn in seinem Wohnzimmer schon kurz die Panik gepackt, erzählt Peter Urban. Deutschland werde doch nicht ausgerechnet diesen tumb-teutonischen Mist nach Liverpool schicken, zu seiner letzten Sendung. Ikke Hüftgold, einen Musiker, der Dosenbier am Ballermann verteilt und sich in seinen Liedern vornehmlich auf den Austausch von Körperflüssigkeiten konzentriert. Das wäre fatal für das Bild Deutschlands im Ausland. Und für ihn als Kommentator. Peter Urban weiß das.“

SZ-Autor Martin Zips weiß, was sich verkauft, und hat diese Passage knallig an den Anfang seines Artikels gestellt. Peter Urban muss das so oder so ähnlich aber gesagt und freigegeben haben. Und das ist nicht passend für jemanden in seiner Funktion, zumal er hier nicht allein Ikke Hüftgold herabwürdigt, sondern auch alle, die die Partyschlager von Ikke und Co. mögen (und das sind viele, wie wir nicht erst seit dem diesjährigen Vorentscheid wissen).

Fast schon unvermeidlich und vielleicht sogar verständlich, dass Ikke Hüftgold aka Matthias Distel diese Angriffe nicht auf sich sitzen lässt. Aber statt Peter Urban durch eine souveräne und geistreiche Reaktion auflaufen zu lassen (eine kluge Ex-First-Lady sagte einst „when they go low, we go high“), holt der Musiker den Vorschlaghammer raus und tut so, als spräche Peter Urban für den NDR. Er schreibt einer Instagram-Story:

„Muss Peter Urban im Namen des NDR jetzt gegen mich nachtreten?! Dann wird es wohl Zeit für die Wahrheit über den manipulierten ESC-Vorentscheid und die verlogenen und fragwürdigen Machenschaften des NDR.“

Danach war es erstaunlich ruhig, bis Peter Urban mit dem oben zitierten SZ-Interview wieder Öl ins leicht entflammbare hüftgoldsche Feuer goss. In Ikkes Story hieß es darauf hin:

„Der NDR tritt mit Urban auch in der Süddeutschen weiter gegen mich nach! Echt schade! Damit wird gegen alle getreten, die Partyschlager mögen! Kann ich natürlich nicht auf uns sitzenlassen! Mein vollumfängliches Statement zu den Machenschaften des NDR in Sachen ESC folgt wie bereits angekündigt noch in dieser Woche!“

Dieses Statement lässt zwar immer noch auf sich warten, doch Ikke fährt weiter im Krawallmodus, heute im – von Promiflash schon hier und hier ausgeschlachteten – Podcast „33 Minuten“ von Gong FM.

Schon die erste – journalistisch fragwürdige – manipulative „Frage“ von Gastgeber Pierre van Hooven zeigt, wo die Reise hingeht:

„Was ich nicht verstehe ist, dass Du mit Abstand die meisten Stimmen bekommen hast, aber trotzdem uns nicht vertreten darfst. Das erinnert mich so ein bisschen an eine Diktatur. Wenn uns das Ergebnis nicht passt, finden wir schon ’ne Lösung, dass es so passt, wie wir wollen. Ist jetzt meine Meinung, aber was war genau da los und warum bist Du nicht für uns der Vertreter?“

Im Folgenden äußert Ikke verschiedene Vorwürfe im Hinblick auf „Unser Lied für Liverpool“, die er aber nicht transparent konkretisiert oder für die er keine Beweise vorlegt und die daher nicht überprüfbar sind. Es fehlen weitere Informationen, um sich inhaltlich mit den Vorwürfen auseinandersetzen. Verbal rüstet Ikke jedenfalls auch hier nochmals ordentlich auf („katastrophaler Vorentscheid“, „die alten Köpfe müssen rollen“, „runtergewirtschafteter Sauladen“, „Saftladen“) und fordert, dass Peter Urban den ESC im Mai nicht mehr kommentieren darf. Zum Schluss kündigt er dann an, im kommenden Jahr doch nicht für Deutschland, sondern für San Marino beim ESC antreten zu wollen („die haben nur 12 Einwohner“).

Insgesamt bietet dieser Kleinkrieg zwischen Peter Urban und Ikke Hüftgold vielleicht dem Boulevard Futter und hält die beiden Protagonisten im Gespräch; dem Thema ESC erweist diese Posse bei den deutschen Musikfans aber einen Bärendienst – und das zwei Wochen vor Probenbeginn in Liverpool. Welche Auswirkungen das auf die Mission von Lord of the Lost haben kann, scheint den beiden trotz aller Sympathiebekundungen gegenüber der Band jedenfalls ziemlich egal zu sein. Bleibt zu hoffen, dass sowohl Peter Urban als auch Ikke Hüftgold nunmehr verbal abrüsten und das unwürdige Schauspiel bald ein Ende findet.



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tulitikku
3 Jahre zuvor

Sollen sie sich bekriegen, denn ganz ehrlich, „das versendet sich“, weil es einfach zu unwichtig ist. Außer dass es wohl jetzt bereits feststeht, dass es durch diesen Sandkastenkleinkrieg keinen Ikke Hüftgold mehr bei einem Vorentscheid geben wird.

J D
Mitglied
J D
3 Jahre zuvor
Reply to  tulitikku

Dann wäre ja schonmal etwas gewonnen, denn Urban liegt zu 100% richtig.

Es ist völlig egal, wie viele Leute diesen Ballermanquark mögen – auf der ESC-Bühne würde der ja durchaus selbstironische Beitrag schon allein aufgrund der Sprache floppen (vielleicht ein paar Mitleidspunkte aus Schweiz und Österreich).
Das Einzige, was an dem Song vorteilhaft ist, ist die Ironie, und die wäre ohne Sprachkenntnisse sofort flöten.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  J D

Wie kann jemand in Sachen Prognose hinsichtlich des Abschneidens beim ESC zu 100% richtig liegen, wenn er in den letzten Jahren samt seinem Arbeitgeber der einzige vor Ort war, der bis zu 5 Minuten vor Beginn nichts davon ahnte, dass die desaströsen Perfomances Deutschlands zu einem weit hinteren Platz gereichen würden?
Das ist etwa so als würde das Auswärtige Amt Sarah Wagenknecht zur Voraussage des Verhaltens Putins einstellen.

Karsten K.
Karsten K.
3 Jahre zuvor

Peter Urban hatt nur das gesagt was eh alle gedacht haben

NicoLASVEGAS
NicoLASVEGAS
3 Jahre zuvor

Und Ikke so: there’s a ghost in my body and her name is Aly Ryan…

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  NicoLASVEGAS

… or rather the ghosts of lots of Aly Ryan Fans (also here on ESC Kompakt).

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor

Warum sollte Peter Urban vor seinen letzten ESC noch ein Blatt vor den Mund nehmen ???
Wenn nicht jetzt,wann dann ??
Den Vorwurf mangelnder Neutralität seitens Peter Urban kann man ja stehen lassen.
Aber in der Sache stimme ich Peter Urban zu.

Hab es ja von Anfang an nicht verstanden,das man ihn überhaupt für den Vorentscheid nominiert hat.
War doch mit zu rechnen,das er viel mediales Tamtam veranstatltet.
In welcher Richtung auch immer………

Und während beide sich bekriegen,,sind inzwischen in China ein paar Säcke Reis umgefallen.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Jahre zuvor

Affentheater🙄

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Peter Urban hat nur seine Meinung gesagt. Das darf man ja wohl noch. Außerdem hat er nur das ausgesprochen, was viele gedacht haben. Wenn der Herr Hüftgold das nicht aushalten kann, soll er sich aus dem Musikgeschäft zurückziehen. Dafür wären ihm wohl sehr viele dankbar.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Gott sei dank, bleibt uns Ikke Hüftgold nächstes Jahr erspart. Gut gemacht Herr Urban. Der Mann hat absolut Recht. Da sieht mal wieder wie schlecht sich sogenannte Journalisten vorbereiten. Herr Hüftgold hat im Televoting nicht die meisten Stimmen bekommen, sondern Lord of The Lost. Ich hoffe dem NDR ist das eine Lehre, und in Zukunft bleiben uns solche peinlichen Figuren wie Herr Hüftgold erspart. Schlager ja, aber nie wieder Hüftgold.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor

Peter Urban hat seine Meinung gesagt, welche überhaupt, aber auch überhaupt nichts mit dem NDR zu tun hat. So etwas machen halt die „alten Hasen“ (im positiven gemeint) wie Peter Urban. Macht übrigens ein Thomas Gottschalk auch immer ohne Rücksicht auf seine Sender! Das Ikke bzw. Matthias dies jetzt -wahrscheinlich aus Marketing-Gründen- medial ausschlachtet und so tut, als wie wen dies die Meinung des NDR ist finde ich wirklich daneben! Und Matthias ist ein sehr schlauer Mensch! Es kann mir niemand erzählen, dass er dies nicht merkt, dass dies eigentlich NUR die eigene Meinung von Peter Urban war und nicht vom NDR!

PS: Viel Spaß San Marino nächstes Jahr mit Matthias als Ikke!

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Also ob San Marino auf ihn warten würde.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Für welches Land er letztlich nicht zum ESC fährt, ist mir einerlei. 😁

Es war richtig, ihn im Vorentscheid zu haben. Es war aber auch sehr wichtig, dass wir ihn als Repräsentanten Deutschlands verhindern konnten.

Unedeuxtrois
Unedeuxtrois
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Alle 13 Einwohner…(So eine Bemerkung ist eigentlich auch eine Frechheit.)

Wie wäre es dann vielleicht mit einem Duett von Herrn Hüftgold mit Frau Monetta?

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Puh, ich weiß schon warum ich GongFm schon länger nicht mehr anhöre.

Ansonsten muss ich Peter Urban in Schutz nehmen, er hat nur das ausgesprochen was viele Fans gedacht haben. Und dass Herr Hüftgold dann irgendwelche Behauptungen in den Raum schmeißt ohne auch nur einmal wirklich konkret zu sein ist auch nicht gerade die feine englische Art.

Holgivision (Trakol)
Holgivision (Trakol)
3 Jahre zuvor

Wenn man Angst hat in der Belanglosigkeit zu verschwinden, muss man halt sowas machen.

Lily813
Lily813
3 Jahre zuvor

Ok gut, das hätte Peter Urban in seiner Funktion nicht sagen sollen. Aber im Kern ist es doch das, was die meisten denken. Wäre Ikke zum ESC gefahren, wären wir sehr weit hinten gelandet. Das kann man von den Jury Votes des Vorentscheids und den Reactions auf Youtube schon einigermaßen ableiten. Darüberhinaus hätten wir wohl auch auf moralischer Ebene versagt, weil man online ohne lange zu suchen, Bilder findet, die nicht mehr in die heutige Zeit passen. Wir wären vermutlich also wieder Letzter geworden; das Geschrei wäre mal wieder groß gewesen und die Stimmen gegen die ESC BIG 5 Finanzierung wieder lauter. Dann wäre es ziemlich bald auch nicht mehr zu rechtfertigen gewesen, warum wir da weiter so viel Rundfunkgebühren reinstecken – der Vorentscheid dieses Jahr wurde ja (vorsichtshalber) schon ins Nachtprogramm abgeschoben. Der Sieg von Lord Of The Lost ist also meiner Meinung nach sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene das Beste, was uns passieren konnte, um den (deutschen) ESC zu retten.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Lily813

Die Meinungsfreiheit haben auch Menschen mit Funktionen. Ich kann diese Kommentare nicht verstehen, die sagen, das hätte er nicht sagen dürfen. Er war ehrlich und hat seine Meinung gesagt, die muss man ja nicht teilen, aber verbieten kann man das dem Urban nicht.

Max G.
Max G.
3 Jahre zuvor

Peter Urban hat am ende nur seine persönliche Meinung geäußert und wohl auch das Ausgesprochen was viele sich dachten. Das man dabei von „Nachtreten“ seitens eines Ikke redet und die Wahrheit über den Manipulierten Vorentscheid bringen möchte…ist schon sehr überzogen und zeigt irgendwo auch eine gewisse Dünnhäutigkeit. Grundsätzlich kann man hoffen das ein Ikke uns durch diese Aktion nun bis auf weiteres Erspart bleibt…

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Unwürdig ist das richtige Wort, von beiden Seiten

Funi_Cula
Mitglied
3 Jahre zuvor

Ich kann sehr gut verstehen, dass Matthias Distel sich aufregt. Natürlich kann Peter Urban seine Meinung sagen, aber das hätte man auch deutlich souveräner machen können. Natürlich kann er äußern, dass er froh ist, weil seiner Einschätzung nach Lied mit gutem Text weit hinten gelandet wäre. Aber dieses überhebliche Nachtreten mit peinlich oder tumb teutonisch gegen einen, in seinem Genre, erfolgreichen Künstler, geht gar nicht. Sorry, aber nur weil Peter Urban eine Musikdarbietung nicht mag oder versteht, muss er sie deshalb noch lange nicht durch den Dreck ziehen. Aber dieser unsymphatische Zug schimmerte auch schon des öfteren in seinen ESC-Kommentaren durch.

erdnucki
3 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Vollste Zustimmung!

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor

Das bei den ve’s und beim esc beschissen wird ist doch nichts neues und auch schon bewiesen. Ich denke da nur an die manipulierten jury-votes der letzten jahre, die seitens der ebu ja nicht sanktioniert wurden. Auch die ungewöhnlich hohen televote- resultate für maneskin und ukraine kamen mir sehr spanisch vor, vor allem weil sie seitens der ebu ja schon vorhergesagt wurden.
Mir gefällt das nicht, aber wenn eine mehrheit der esc-bubble das so goutiert, ist’s ja auch wieder eine art demokratie.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Wo sind deine Beweise bezüglich Manneskim?? Ach ja, du hast ja keine!!🙄

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Manneskim? Kenn ich nicht😉
Klar gibts keine beweise. Darum sag ich ja “ es kommt MIR spanisch vor“ ist nur meine meinung.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Und COVID ist nur eine kleine Grippe, oder?

Was genau ist denn „bewiesen“? Jede dieser Manipulationen wurde doch aufgedeckt und dann auch umgehend sanktioniert, indem man die Resultate dann nicht gelten ließ.

Und dann noch einmal in aller Deutlichkeit, weil mich dieses Querdenker-Gequake mittlerweile überall nur noch ankotzt: NICHT ALLES, WAS EUCH NICHT IN DEN KRAM PASST ODER EUCH „SPANISCH VORKOMMT“, IST AUF MANIPULATION ODER VERSCHWÖRUNG ZURÜCKZUFÜHREN!!! Es ist so unfassbar lästig, dass erwachsene Menschen sich immer wieder irgendwelchen Schwachsinn ausdenken müssen, um sich Dinge zu erklären, die ihnen nicht gefallen. Und nein, die EBU hat nichts „vorhergesagt“.

Und die ESC-Bubble goutiert gar nix, sie scheint das System nur besser zu verstehen und nicht paranoid zu sein…

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

1. Wer schreit hat nicht unbedingt recht.
2. Sind jetzt alle, die anderer meinung sind als du aluhutträger, querdenker und schwachköpfe?
3. Hab ich was von beweisen gesagt? Ich sehe die fakten. Maneskin kam, ( zumindest hier) auf anhieb gar nicht so gut an. Beweis: https://esc-kompakt.de/italiens-beitrag-fuer-den-esc-2021-zitti-e-buoni-von-maneskin-unbestaetigt/
Durch die doch recht bevorzugte berichterstattung geriet die gruppe erst nach und nach in den fokus und wurde dadurch erst kurz vor dem esc zum fav. Beweis: https://esc-kompakt.de/wettquoten-update-fuer-den-esc-2021-italien-loest-frankreich-an-der-spitze-ab/
Das dann martin österdahl kundtat, dass der esc verjüngt werden müsse und man für jüngere attraktiver sein muss, sag ich nur so nebenbei.
Wahrscheinlich ( hoffentlich)wird nicht gross durch zahlen manipuliert. Ganz sicher aber wird durch die berichterstattung das resultat in die gewünschte richtung gelenkt, was jetzt mit tiktok garantiert noch ausgeprägter wird.
Und nochmal. Das ist nur meine meinung, die ich hoffentlich sagen darf, ohne beschimpft zu werden.

4porcelli - The Otter’s the best
4porcelli - The Otter’s the best
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@Rainer – Du verrennst Dich leider gerade völlig beim Thema Måneskin. Ist nun mal meistens so, dass der eigene Favorit nicht gewinnt, darum bin ich dann aber doch nicht 2 Jahre später noch verbittert. Relax, Buddy.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor

4porcelli, wie kommst du auf die idee, dass ich über den maneskin-sieg verbittert bin? Zumal sicher die letzten 10jahre kein esc-sieger meine wahl gewesen wäre ( die letzte war tatsächlich conchita wurst).
Ne, überhaupt nicht. Mir geht es eigentlich mehr darum aufzuzeigen, wie so ein wettbewerb durch gezielte mediale berichtetstattung “ manipuliert“ wird. Darum auch meine starken vorbehalte gegen tiktok, weil die genau das machen.

4porcelli - The Otter’s the best
4porcelli - The Otter’s the best
3 Jahre zuvor

@Rainer – ich glaube echt nicht, dass die mediale Berichterstattung im Vorfeld großen Einfluss hat; die verfolgen außerhalb der Bubble (die eher Scheedenfixiert ist – nur wenige. Der Sieger wird stark von der Stimmung am Abend des ESC geprägt. Die hat letztes Jahr Solidarität mit der sehr guten Ukraine zeigen wollen; 2022 war es ein Aufschrei gegen das Coronavirus, und Italien, das die Stimmung am besten verkörperte. Dieses Jahr wollen die Leute Ablenkung und Freude, das wäre fûr mich Slowenien oder Finnland.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor

4porcelli, mal ehrlich. Wieviele leute kennst du ausserhalb der bubble, die am samstagabend noch vor dem tv sitzen und esc gucken? Vor allem von den werberelevanten u30? Ich echt ganz wenige und ich hab ne riesen familie, arbeite in einer grossen firma und nen normalen freundeskreis.
Meine theorie ist ja eher das durch das internet die bubble grösser geworden ist aber der “ normale“ zuschauer dafür seltener…..und älter. Darum glaube ich, dass der punkterelevante esc-zuschauer aus der bubble kommt. Und darum gibt es seit jahren auch praktisch keine überraschungen mehr

4porcelli - The Otter's the best
4porcelli - The Otter's the best
3 Jahre zuvor

@Rainer – der ESC scheint tatsächlich immer noch das Lagerfeuer zu sein, das so oft beschworen wird, zeigen ja auch die Einschaltquoten. Und die sind zumindest in DEU und UK besonders hoch im Schnitt bei den U30. Wenn es nach der Bubble ginge, würde vermutlich jedes Jahr Schweden oder Norwegen gewinnen. Oder irgendso soein „Slay Queen!“ Song wie dieses Jahr Israel.

sam
sam
3 Jahre zuvor

Sind wir hier im Kindergarten, frage ich mich da. Von beiden finde ich die Aussagen nicht in Ordnung. Klar Pressefreiheit. Aber ich finde man muss nicht alles was man denkt gleich raus Posaunen. Man kann sich das ja denken, denn manchmal ist reden silber und schweigen Gold.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
3 Jahre zuvor

Ich bin gerade wirklich überrascht, hab das gar nicht mitbekommen und finde es unfassbar schade von BEIDEN dass sie das gerade abziehen. Das liefert einfach nur Futter für alle Stammtischparolen-Schmetterer, die seit Jahren den ESC lauthals schlecht reden. Dabei lief es so gut mit LOTL! Ich hab mich sehr über die ganze Presse-Auftritte etc. gefreut. Es lief alles wunderbar professionell und positiv ab.

Ja, das war nur eine Meinungsäußerung von Peter Urban und nicht dem NDR, aber das war eindeutig Nachtreten, was v.a. zu diesem Zeitpunkt nicht angebracht war (Fokus auf LOTL!). Und es war abzusehen, dass ein Ikke darauf reagieren wird. Er reagiert halt jetzt mit dem kommunikativsten Worstcase für den ESC.

Danke fürs Zusammenfassen, ich hoffe dass es sich jetzt legt oder sie es schnell klären bevor es noch weiter eskaliert.

Gerd Geomax
Gerd Geomax
3 Jahre zuvor

Tut mir leid liebe Blogger, aber Euer nun Einsetzendes Peter-Urban-Bashing ist jetzt wirklich nicht nachvollziehbar. Schon in diesem Kommentar https://esc-kompakt.de/kommentar-die-ard-muss-veraenderungen-beim-esc-endlich-als-chance-verstehen-nicht-als-risiko/ setzt Ihr Aussagen wie „einen inhaltlichen Expertisen-Verlust gibt es sicher bei Peter Urban…..nicht zu befürchten“, die in meinen Augen extrem fraglich sind in die Welt (vor allem in Bezug zu Jan Böhmermann, den ich zwar toll finde, aber dessen ESC-Expertise ich bislang noch nie mitbekommen habe).
25 Jahre lang wurde Peter Urban für seine spitzen und treffenden Kommentare gefeiert. Dabei hat er häufig genug seinen Geschmack durchblicken lassen, der sich auch sonst nie mit Allen gedeckt hat (dabei auch auch häufig genug nicht mit meinem Geschmack). Warum sollte er sich in seinem letzten Jahr als Kommentator jetzt zurück halten?
Bitte nicht missverstehen, ich finde den Generationswechsel beim NDR auch überfällig, vielleicht sollte die ARD auch den produzierenden Sender auswechseln, aber ihr werft Peter Urban genau das vor, was Ihr und wir alle hier im Blog machen und wovon dieser Blog lebt. Wir beurteilen nach unserem eigenen Geschmack Teilnehmende des ESC und aller mit dem ESC in Verbindung stehenden Veranstaltungen. Das Ihr jetzt Peter Urban eine Nachtreterei vorwerft und sein Verhalten unwürdig findet halte wiederum ich für unwürdig.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Stimmt. Ich habe wohl die Stelle im Grundgesetz überlesen, in der steht, das Meinung äußern über Ikke Hüftgold, nachtreten und unwürdig ist. Der Hüftgold hat auch nicht mehr alle Tassen im Schrank, wenn er die Meinungsäußerung von Urban missbraucht, um Stimmung gegen den NDR und den Vorentscheid zu machen. Das hat schon was von Donald Trump, ohne konkreten Hinweise, irgendwelche dumme Vorwürfe in den Raum zu werfen. Nur um sich beim ESC-Hasser Böhmermann einzuschleimen.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Der NDR hat die VE Teilnehmer ausgewählt und er und seine Mitarbeiter sollten auch hinter ihnen stehen und sie mit Respekt behandeln und schon gar nicht in der Öffentlichkeit bloßstellen.
Herr Urban kann ja ab Juni seine Memoiren zum ESC schreiben und dann nach Lust und Laune über alle Teilnehmer lästern die ihm nicht gefallen haben

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Nein, auch für Mitarbeiter des NDR gibt es das recht der freien Meinungsäußerung. Außerdem hat er nur das gesagt, was viele gedacht haben. Und sachlich gesehen, ist es ja auch vollkommen richtig. Das wäre an Peinlichkeit absolut nicht zu überbieten gewesen, wenn der Hüftgold gewonnen hätte. Und ein letzter Platz wäre so sicher wie das Amen in der Kirche gewesen. Allerdings hätte ich den Hüftgold noch nicht mal zum Tik-Tok-Voting zugelassen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Danke, liebe Blogger, dass Ihr nicht alles auf Ikke Hüftgold allein schiebt, auch wenn es hier vielen wohl gefallen würde. Was Peter Urban in diesem Fall gemacht hat, ist, zumindest beim zweiten Mal, durchaus Nachtreten, da stimme ich Funi_Cula weiter oben zu. Funi_Cula schreibt auch von einem sonst bisweilen durchschimmernden unsympathischen Zug, und auch dem kann ich zustimmen, obwohl ich insgesamt Urbans unaufdringliche Art durchaus schätze und denke, es hätte in den letzten Jahren bestimmt viele schlechtere Kommentatoren gegeben.

Zu diesem Durchschimmern: Normalerweise äußert sich Urban relativ neutrral, was mir gut gefällt, und ich mag auch die tröstenden Worte für hinten gelandete deutsche Teilnehmer, wofür er hier ja oft kritisiert wird. Aber zwischendurch lässt er bei seinen Kommentierungen immer mal wieder spitze Bemerkungen gegenüber einzelnen Interpreten ab, und im Unterschied zu Gerd Geomax finde ich, dass dies oft Bemerkungen waren, bei denen er möglichst vielen gefallen wollte, denn oft haben die mich an Kommentare erinnert, die ich auch irgendwo in Fanforen schon gelesen hatte, sodass ich manchmal den Eindruck bekam, er hätte im Vorfeld die Foren studiert, um hin und wieder den allgemeinen Tenor einfließen zu lassen. Und dieses (zumindest von mir so gefühlte) Anbiedern an Fan-Meinungen ist es, was mich immer mal wieder gestört hat (nicht, dass er ab und zu mal Kritik geäußert hat).

Bei den deutschen Teilnehmern habe ich das bei ihm nie festgestellt, und fand es sympathisch, dass er z.B. auch bei den S!sters fair geblieben war, aber Ikke hat ja nun die Qualifikation verpasst und die Art und Weise, wie gegen ihn in Foren angeschrieben wurde von Fans, die sonst immer für Diversität rufen, war schon bemerkenswert. Von daher fand ich Urbans Bemerkungen nicht irgendwie „mutig“, sondern auch eher anbiedernd an den Mehrheits-Geschmack der Fans.

P.S. Ikke Hüftgolds erste Reaktion war verständlich, aber seine „verbale Aufrüstung“ danach finde ich ziemlich daneben.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

+Ikke Hüftgolds erste Reaktion war verständlich+
Ja, wenn man schon vorher davon ausgegangen ist, dass es ein schlechter Verlierer ist.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Organic banana

@Organic banana: Er hatte sich die ganzen Wochen nach der VE nicht beschwert, erst nach Urbans Interview hat er sich zu Wort gemeldet und dieses in einer ersten Reaktion als „Nachtreten“ bezeichnet. Bis dahin finde ich das durchaus im Rahmen und noch keine „schlechte Verlierer“-Reaktion.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor

Hatte überlegt, auch noch meine Gedanken aufzuschreiben. Zum Glück hat Thomas M. das schon gemacht. Dann kann ich mich aus dem restlichen Rumgeschreie um Urban-Bashing und Meinungsfreiheit heraushalten.

Danke auch an Benni für die ausgewogenen und einordnenden Worte.

EatYourChocolate
EatYourChocolate
3 Jahre zuvor

Wollte Ikle Hüftgold nicht gestern in Fest&Flauschig auspacken? Fehlanzeige! Wahrscheinlich keine Beweise…

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

In welchem Paralleluniversum hat Ikke denn die meisten Stimmen bekommen?

Peter Urban genießt endlich seine wohlverdiente Narrenfreiheit. Ob er deshalb auch bei jeder Gelegenheit wieder auf seine Meinung zu Ikke zu sprechen kommen muss, sei mal dahingestellt. Aber inhaltlich hat er schon durchaus Recht – und so ehrliche und deutliche Worte hätte ich mir schon früher von ihm gewünscht, anstatt uns selbst Jendrik für einen guten Beitrag vorzumachen.

Ich war mir am Anfang nicht mal sicher, ob Ikke durch Urbans Worte wirklich getriggert wurde oder nur die vor die Füße gelegte Chance auf PR ergreifen wollte. So oder so: Nun wird ihn der nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen, soviel ist klar. Und mit San Marino wird’s, solange die noch einen Vorentscheid abhalten, ohnehin nichts.

Von daher: Stand jetzt ist das Thema „Ikke beim ESC“ erstmal auf absehbare Zeit durch und jeder weitere Wortbeitrag der Beiden tatsächlich wie der oben so eindrücklich gezeigte Sack Reis in China.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Somit muss doch die ESC-Bubble dem Peter Urban doch dankbar sein, dafür das er mit seinem Interview den Hüftgold verjagt hat. Anstatt wie die Blogger von ESC-Kompakt hier ihm derart in den Rücken fallen und ihm das Recht auf freie Meinungsäußerung wegnehmen wollen.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

1. Interviews Peter Urban:
Urban ist vor seiner letzten ESC-Kommentierung als Interviewpartner gefragt. In zwei Interviews äußert er seine Einschätzung, was Ikkes „Lied mit Text“ im ESC an Reaktionen nach sich gezogen hätte.
2. Reaktion Ikke Hüftgold:
Ikke bezeichnet das als „Nachtreten im Namen des NDR“ und spricht vom manipulierten ESC-Vorentscheid und verlogenen und fragwürdigen Machenschaften des NDR, wofür er keine Belege liefert. Zudem fordert er, dass Urban den ESC im Mai nicht kommentieren dürfe.
3. Bewertung
– Ich kann weder erkennen, dass Urban im Namen des NDR gesprochen hätte, noch dass das ein Nachtreten gewesen wäre.
– Ikke ist verärgert, schießt mit seinen bisherigen Reaktionen aber in allen Punkten weit über jedes vertretbare Maß hinaus. Mit den Manipulationsvorwürfen befindet er sich rechtlich auf dünnem Eis.
– Bislang hält sich der NDR in der Sache bedeckt. Möglicherweise ist der Sturm damit auch schon abgeebbt – wäre für alle sicher das beste.

Candy
Candy
3 Jahre zuvor

Ich finde es richtig, dass Peter Urban die Situation anspricht. Dass es soweit gekommen ist, dass eine solche Person fast Deutschland beim ESC vertreten hätte, ist einfach ein Armutszeugnis. Wenn man gar nichts zu bieten hat, provoziert man eben – billiger geht es kaum. Der eigentliche Punkt, den Urban aber ruhig hätte ansprechen können, ist aber vielmehr der rassistische und sexistische Dreck, den Ikke Hüftgold in einem Musikvideo völlig ohne Scham zur Schau gestellt hat.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Benny bitte nur Artikel wenn es auch was Lesenswertes gibt. Es wäre interessant gewesen, wenn Ikke wirklich inhaltliche Vorwürfe zum NDR gemacht hätte. So wird es auch noch für seinen Frust, nicht gewonnen zu haben, belohnt. Ok einzig die Nachricht, dass es nicht mehr für D. antreten will ist wichtig, und hätte in die Überschrift gehört.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor

Peter Urban sagt einfach seine Meinung. Und hat noch dazu Recht.

Ob er für den NDR arbeitet oder nicht, spielt dabei doch eine vollkommen untergeordnete Rolle, denn mit der Auswahl usw. hat er nichts zu tun. Oder darf jetzt auch die Putzfrau beim NDR keine Meinung zum ESC haben?

Unwürdig ist natürlich die Pöbelei des Hrn. Distel, allerdings wundert das ja eigentlich auch niemanden mehr… Dass kleine, durchschnittlich begabte Männer mit großen Egos jetzt immer Sachen erfinden müssen, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen… Tragisch.

roxy
roxy
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Der NDR wird nicht nur von Frauen gereinigt.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Zumal Peter Urban ja auch bloß freier Mitarbeiter ist. So zu tun, als ob er generell das Sprachrohr des NDR wäre oder gar Einfluss auf den Vorentscheid (mit dem er ja diesmal wirklich gar nichts am Hut hatte), hätte … da lehnt sich Ikke Hüftgold schon so sehr aus dem Fenster, dass er nur hoffen kann, es möge Urban und den NDR für eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht genug scheren.

usain1
usain1
3 Jahre zuvor

Ich bin auch #Team Peter Urban. Ist doch toll, wenn er endlich mal eine dezidierte, deutliche Meinung äußert. Endlich mal nicht das übliche „super sympathisch“ & „sehr professioneller Auftritt“-Geschwafel. Und er hat natürlich zu 100% Recht.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor
Reply to  usain1

Usain1, was wäre, wenn p.urban anderer meinung gewesen wäre? D.h. seiner meinung nach i.hüftgold der richtige vertreter für deutschland wäre? Und er seine schlechte meinung über lotl öffentlich kundgetan hätte?

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Dann wäre es in meinem Ansehen gesunken, und das wäre es auch schon gewesen. Keine Ahnung, was du da durch Fragen versuchts zu belegen. So geht Diskussion nicht, außer bei Rechtspopulisten.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Organic banana, aber sonst gehts dir noch gut? Wie kommst du dazu leute die nicht deiner meinung sind, als rechtspopulisten zu beschimpfen? Herr lass es hirn regnen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@Organic banana: Diskussion geht m.E. aber auch nicht, wenn man bei harmlosen Fragen gleich mit Rechtspopulismus daherkommt (bei Fragen, die m.E. lediglich zum Ausdruck bringen sollten, dass manche hier möglicherweise nur als Meinungsfreiheitskämpfer pro Urban auftreten, weil es gegen den hier unpopulären Ikke Hüftgold geht).

Und falls Du auf Rainers Äußerungen weiter oben zu Maneskin Bezug nimmst: Man kann auch freundlich und/oder sachlich seine abweichende Meinung kund tun (wie es 4porcelli macht) und muss nicht, wie ein anderer User, gleich mit „Querdenker Gequake“ daherkommen, was Dich offensichtlich zu Deinem Urteil hier ermutigt hat.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Ich finde das ganz einfach: Peter Urban hat recht, und Ikke Hüftgold ist ein widerliches Kunstprodukt, das alles, was in seine Nähe kommt, in die bierversiffte Gosse zieht. Und das sagt auch eine ganze Menge über den Charakter des Herrn, der hinter Ikke Hüftgold steht, aus: Wenn Du Dreck produzierst, um Geld zu machen, dann steh wenigstens dazu.

usain1
usain1
3 Jahre zuvor

Das hast Du aber sehr schön formuliert 👍

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

„Und das sagt auch eine ganze Menge über den Charakter des Herrn, der hinter Ikke Hüftgold steht, aus.“

Wenn es um CHARAKTER geht, dann wäre ich an deiner Stelle mal zurückhaltend. Denn Charakter baut stets auf Ehrlichkeit auf.

Von wem du deine drei Likes bekommen hast kann man sich denken.

Nein ich bin nicht neidisch auf dich und deine verlogene ESCK-Clique. Aber etwas mehr tiefstapeln – wenn es um Charakterstärke geht – hätte dir jetzt mal gut zu Gesicht gestanden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Kannst Du die Leute hier nicht einfach mal in Ruhe lassen? Langsam wird es echt lächerlich.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

ceterum:

Wenn hier jemand die Leute in Ruhe lässt – und zwar alle – dann bin ich das. Im übrigen wäre ich auch mal gerne von deiner verlogenen ESCK-Clique und dir in Ruhe gelassen worden. Hat man darauf Rücksicht genommen ?

Übrigens, deine und die Lügen deiner verlogenen ESCK-Clique mir gegenüber, bei denen ich übrigens über sechs Monate lang still gewesen bin, ehe ich mal sehr diplomatisch und abwägend darum gebeten habe damit aufzuhören, führten zu dem Ergebnis, dass weiter gelogen wurde. Leider war das für mich nicht nur lächerlich. Das wäre fast schon schön gewesen.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

@Timo1986:
Ich versteh nicht, warum du hier ohne Not ein Schlachtfeld eröffnest. Brauchst du diese Reibung wirklich?

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

ceterum

Schön dass auch du bezüglich dieses Users die Augen öffnest.👍

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@ ESC1994,

da sind meine Augen schon sehr lange offen. Ich habe mich nur zurückgehalten, weil ich kein Freund unnötiger Eskalationen bin.

4porcelli - The Otter's the best
4porcelli - The Otter's the best
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

ESC1994 – wobei man den besagten User auch mal in Schutz nehmen muss. Der gesamte Blog und zahlreiche Cliquen scheinen sich ja gegen den Sympathieträger zu verschwören. Von daher verständlich, dass er hier dauernd aus dem Nichts Streitereien anzettelt und Leute in zahlreichen Absätzen ankeift. Total normal.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@4porcelli

Gegen dieses Gefühl gibt es sicherlich doch was von Ratiopharm. 😉

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Hab von @Haraldur den link auf dieses Video bekommen:

https://youtu.be/jo6mOK2J82k

Wenn du das gesehen hast, wirst du sicher einen anderen Blick auf Matthias Distel aka Ikke Hüftgold bekommen.
Unendlicher Respekt in dieser Sache für ihn, von meiner Seite…

Haraldur
Haraldur
3 Jahre zuvor

Ich gebe ja zu: In diesem Fall hat Urban tatsächlich nur das ausgesprochen, was ich auch gedacht habe. Aber diese Einstellung nach dem Motto „dieser Proll kann mir doch nicht meinen letzten Auftritt nach 25 Jahren versauen“ finde ich schon ziemlich daneben.

Natürlich braucht er Schlagzeilen, um sein Buch zu promoten, aber das geht zu weit. Man kann auch einen Dauermoderator nicht an den anonymen Postings in Fan-Medien messen, da ist eine staatstragende Haltung notwendig. Er repräsentiert tatsächlich den NDR und ist für Nicht-ESC-Nerds sogar DIE deutsche ESC-Stimme. Für mich sind diese Ausfälle ein weiterer Grund, für einen regelmäßigen Wechsel am Mikro einzutreten.

Bei den Andeutungen von Herrn Hüftgold bin ich mir gar nicht so sicher, dass nicht tatsächlich noch ein großer Aufschlag folgt. Schaut Euch das erste Video in seinem Sat.1-Disput an. Damals hat er (vermutlich anwaltlich beraten) ein Statement abgelesen, in dem er angeblich jedes Wort belegen konnte. Wenn er den NDR noch angeht, dann wird er das sehr gut vorbereitet tun.

Und sind wir mal ehrlich: Auch hier bei ESC-Kompakt gab es Unzufriedenheit über die Heimlichtuerei in Sachen Voting. Warum können die Details nicht auf den Tisch? Wer hat warum die Acts für den VE ausgesucht? Wer hat die internationale Jury wie zusammengesetzt und welche Verbindungen gibt es zum NDR bzw. zu den Teams der VE-Teilnehmer? Solche Fragen wurden zurecht breit diskutiert, als es um die Sisters ging. Nur weil uns in diesem Fall das Ergebnis passt, heißt das ja nicht, dass sich nicht ein nicht erfolgreicher VE-Teilnehmer genau solche Fragen stellt und vielleicht sogar Antworten recherchieren kann.

Dass das Ganze LOTL nicht hilft, ist klar und sehr schade. Das Problem scheint mir aber in erster Linie die traditionell mangelnde Transparenz beim NDR zu sein, die Verschwörungstheorien erst möglich macht.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

@Haraldur:
Gibt es einen link zu diesem Sat.1-Beitrag? Der würde mich sehr interessieren.
Und zu deinen Argumenten:
Urbans Äußerungen zu Ikke jetzt im Vorfeld des events sind nicht grad diplomatisch, aber ich würde ihm das doch so durchgehen lassen.
Was das intransparente Verhalten des NDR betrifft – Zustimmung. Wenn Ikke da belastbare Informationen hat und eine echte Bombe platzen lassen könnte, wäre mir das ein Fest. Dann gäbe es endlich mal eine Chance, dass die ARD dem NDR die Zuständigkeit entzieht und an ein frisches Team bei einem anderen Sender gibt.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Als das wird den Urban bestimmt freuen, das du ihm seine Meinung noch so gerade durchgehen lässt. Was würde denn passieren, wenn du sie ihm nicht durchgehen lassen würdest? Ikke hat für seine Vorwürfe keinerlei Beweise vorgelegt, noch hat er sie in irgendeiner Art und Weise konkretisiert. Der will nur im Gespräch bleiben, auf Kosten von LoTL.

Haraldur
Haraldur
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Ikke zu Sat.1 und Imago;

https://youtu.be/jo6mOK2J82k

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

@Haraldur: Danke für diesen link!,
und unendlichen Respekt für Matthias Distel aka Ikke Hüftgold.
Bitte guckt euch das Video an, auch wenn es etwas länger ist.
Ihr werdet einen ganz anderen Menschen erleben als die Kunstfigur, die er aus sich gemacht hat. In dem Video ist er reflektiert und verantwortungsvoll, klug und mutig – bitte unbedingt ansehen…
Das Video ist zwei Jahre alt und hat nichts mit dem ESC zu tun, wie ich ursprünglich gedacht hatte. Trotzdem – bitte ansehen…

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

+Auch hier bei ESC-Kompakt gab es Unzufriedenheit über die Heimlichtuerei in Sachen Voting. +

Naja, wir würde eben gerne alles wissen, aber das war es dann auch schon. Noch mal kurz zur Erinnerung. Der ESC ist ein Fernsehprogramm, dass von den zuständigen Redakteuren zusammengestellt wird, wie jedes andere auch. Die sind uns sehr wohl bekannt und durchaus bereit über ihre Arbeit zu sprechen. Hat sich schon jemals jemand beschwert, weil es nicht klar ist, wer die Teilnehmenden von The Voice aussucht oder als Raab den VE machte?
Weiter wurde sehr klar kommuniziert, wer dieses Jahr die Vorauswahl zum VE getroffen hat, die dann von einer Jury auf die ESC-Tauglichkeit geprüft wurde und letztlich von den zuständigen Redakteuren ausgesucht wurden. Soviel Transparenz dürfte es in wenig Ländern geben, ist das beispielsweise in Schweden ein Thema, keine Ahnung?
Daher liegt Ikke hier falsch und auch deine Aussage ist so nicht wirklich richtig. Selbst die Verteilung der Voitings wurden dann doch noch verraten.
Es gibt viel am NDR zu kritisieren, aber wir sollten aufpassen, dass wir auch die richtigen Sachen kritisieren, bei der Abstimmung war es das Onlinevoiting ohne Liveauftritt aber nicht die Transparenz.

Kari_Nordmann
Kari_Nordmann
3 Jahre zuvor

Hey, wir fahren doch nach Liverpool! Also ein wenig tabloid trash im Stile der britischen Presse!
Wie mehrfach von euch erwähnt…so haben sich zumindest zukünftige Ikke Hüftgold Teilnahmen am Vorentscheid erledigt!
Das war vielleicht Peter Urbans letztes Geschenk… 😉

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Für mich ist Herr Hüftgold nur ein extrem schlechter Verlierer. Er selbst hat doch seinen Song als schlecht bezeichnet. Jetzt den NDR anzugreifen mit aus der Luft gegriffenen Beschuldigungen und somit Lotl bewusst zu schaden, finde ich unwürdig, mies und zeigt was für einen schlimmen Charakter. Er soll lieber beim Afd-Parteitag auftreten, die finden ihn bestimmt gut.

David
David
3 Jahre zuvor

Zu der Schlammschlacht ist eigentlich alles gesagt.

Ich will aber mal einen anderen Aspekt ansprechen, der Grundlage für die ganze Diskussion ist die wir jetzt haben. Und zwar 1. die Innensicht die wir Deutschen (einmal die ESC Bubble und dann die Außenstehenden) auf den Beitrag von Ikke haben und 2. die Außenwahrnehmung des Beitrages von Ikke im Ausland.

In meinem Freundeskreis und persönlichem Umfeld ist bekannt dass ich ESC Fan bin und Metal meine Lieblingsmusik ist. Daraufhin werde ich jetzt oft gefragt wie ich den LOTL finde. Wenn ich dann sage, dass ich total zufrieden bin und dass zum Glück nicht Ikke gewonnen hat bekomme ich eigentlich immer das Argument „aber das wäre doch total witzig gewesen“ zu hören.
Und das ist das, was ich oben erwähnt Habe und was Peter Urban und eigentlich alle Kommentatoren hier auch gemeint haben. Wir ESC Fans haben bei dem Blick auf einen Beitrag auch immer die Außenwirkung mit im Kopf. Kann der Beitrag beim ESC erfolgreich sein? Und genau dieses Blick für das ganze hat derjenige nicht oder nur zum Teil, der den Beitrag (z.b. Ikke) auswählt der witzig ist, aber im Ausland nicht ankommen würde.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
3 Jahre zuvor

Ich stimme Peter Urban inhaltlich zu 100% zu. Habe jetzt erst recht den Eindruck, dass dem NDR dieser Typ reingewürgt wurde, selber hätte man ihn nicht ausgesucht. Interessant ist aber auch, dass der dickfellige Ikke darauf reagiert und sich wie ein beleidigtes Schneeflöckchen aufspielt. Passt zum einen nicht zum Profil und wirkt, also ob auch sein eher unmusikalisches Kalkül nicht aufgegangen ist.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor

Am schlimmsten finde ich ja die Aussage von Pierre van Hooven, Ikke hätte mit Abstand die meisten Stimmen bekommen. Das mag für das TikTok-Voting gelten, aber nicht für den Vorentscheid an sich. Stimmungsmache mit verdrehten Fakten in Reinform.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Nur zur Info, nicht alle in Regensburg denken so wie dieser Radioheini.

Maggisama
Maggisama
3 Jahre zuvor

Ich fasse die Kommentare mal zusammen:

– Peter Urban darf seine Meinung sagen, steht im Grundgesetz.

Ja wow, Leute, natürlich darf er das. Er darf sie sich auch auf den Hintern malen und dann in die Insta-Kamera halten. Was er nicht darf, ist erwarten, dass es allen gefällt. Und es scheint weder Ikke noch den Bloggern zu gefallen. Dürfen die das dann wiederum sagen? Ja sicher. Und das darf euch auch gerne nicht gefallen. Es ist ein Blog, den wir hier lesen, nicht die Tagesschau.

Problematisch ist nur, wenn sich dann jemand hinstellt und von manipulierten Abstimmungen faselt und ihm dann einige Foristen auch noch recht geben und mit anderen „gefühlten Wahrheiten“ daher kommen. Ikke Hüftgold hat das Televoting genauso wenig gewonnen wie Trump in 2020. Was einem persönlich nicht gefällt, ist nicht gleich eine Verschwörung.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Maggisama

Es geht mir nicht darum, das man der Meinung von Herrn Urban sein muss. Es geht darum, das geschrieben worden ist, er dürfe das nicht, weil er entweder Mitarbeiter des NDR oder deutscher Kommentator ist. Natürlich darf er seine Meinung äußern, wie jeder andere auch.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

War vielleicht in der Tat ein wenig drastisch formuliert, aber Peter Urban hat im Kern doch recht.
Ganz ehrlich, wenn Ikke Hüftgold für Deutschland nach Liverpool gereist wäre, hätte ich mich zum ersten Mal für den deutschen Beitrag wirklich geschämt. Er repräsentiert doch wirklich den biertrinkenden, rumgrölenden „Malle-Deutschen“, so wie wir wohl oft im Ausland wahrgenommen werden. Selbst, wenn wir wider Erwarten besser als Platz 20 abgeschnitten hätten, wäre die Nummer einfach nur peinlich.
Jetzt bin ich doppelt und dreifach froh, dass wir LOTL nach Liverpool schicken. Man merkt schon jetzt die Professionalität und Souveränität der Band. Ich freue mich, sie im Mai auf der großen Bühne erleben zu dürfen.😊

Sofareporter
3 Jahre zuvor

Peter Urban ist doch sonst immer so diplomatisch. Warum macht er das? Obwohl ich 100%ig unterschreiben kann, was er sagt. Und Ikke hat doch so ein große Fanbase, dass er doch gar nicht auf einen Sieg beim Vorentscheid angewiesen ist. Ich denke, Ikke ist nur angetreten, um Krawall zu machen.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Dass Ikke sich von Urbans Äußerungen beleidigt fühlt, kann man absolut nachvollziehen. Glaube, sogar manche hier würden sich auch verletzt fühlen, wenn sie so etwas nach einem Wettbewerb lesen müssten. Urban darf gerne seine Meinung äußern, solange er aber für den NDR arbeitet und bezahlt wird, bitte nicht in der Öffentlichkeit. Künstler * _ Innen sind absolut sensibel und sollten daher nicht öffentlich für ihre Kunst kritisiert werden dürfen. Urban arbeitet für den NDR und wird letztlich auch durch unsere Gelder mitfinanziert. Urbans Meinung, was wie in Europa musikalisch funktioniert, lasse ich lieber unkommentiert. Zu oft hat er den deutschen ESC-Beitrag in den Himmel gelobt und wir alle kennen ja das Endergebnis. Vielleicht sollte er seinen persönlichen Musikgeschmack auch nicht allen anderen in Europa oder Deutschland aufzwingen zu versuchen. Man erinnere sein Verhalten beim Kommentieren des ESC-Beitrags von Albanien 2015! Ein Polizist oder Lehrer oder sonstiger Beamter, der etwas repräsentiert, dürfte seine freie Meinung z. B. auch nicht öffentlich äußern, ohne berufliche Konsequenzen zu befürchten. Dass es beim NDR immer mal wieder zu Ungereimtheiten beim ESC-Vorentscheid kam, dürfte selbst hier schon angekommen zu sein. Selbst andere Acts haben in der Vergangenheit nicht viel Positives über den NDR und seinen Umgang mit ESC-Vorentscheidungsteilnehmer * _ Innen zu erzählen gehabt. Es gab oft Ungereimtheiten bezüglich Auftritte, PR und Startreihenfolge oder so. Wir erinnern uns da alle noch an die populärsten Beispiele von der internen Wahl Jendriks, der absichtlichen Ausgrenzung von Ralph Siegel Acts, der Nominierung von Xavier Naidoo, die Sache mit dem Vorentscheid 2015 oder der Umgang beim Sender mit Acts wie Zlatko, Aly Ryan oder Ella Endlich, die Liste geht aber noch weiter… Finde es seltsam, dass man nach all den Vorfällen in der Vergangenheit da gegenüber dem NDR nicht etwas kritischer sein darf. Es ist und bleibt nun mal Fernsehen! Habt ihr in der Schule nicht gelernt, dass man nicht alles, was im Fernsehen gezeigt wird, glauben soll? Bin entsetzt wie schlecht die Medienbildung und -kompetenz innerhalb der Gesellschaft die letzten Jahre geworden ist. Beim Fernsehen entscheiden Produzenten * _ Innen, Redakteure * _ Innen und viele andere Mitarbeiter * _ Innen was wir später sehen und die meisten Entscheidungen sind im Vorfeld, wenn auch indirekt, beeinflusst bzw. bestimmt. Warum sollte das beim öffentlich rechtlichen Fernsehen auch anders sein? International ist es doch genauso, selbst bei der BBC! Man erinnere sich bloß an die vielen TV-Skandale der letzten 60 Jahre… Fernsehen und Medien allgemein sind nicht die Realität und bilden diese auch nie 100 Prozent ab!

Indigo
Indigo
3 Jahre zuvor

Ob Peter Urban seine Meinung so drastisch äußern „darf“ ist eine Frage der Perspektive. Aus Sicht des NDR darf er das vielleicht nicht. Wenn ich über Vorgänge in meiner Firma öffentlich die Nase rümpfen würde, bekäme ich bestimmt Probleme mit meinem Arbeitgeber. Die meisten Arbeitsverträge verbieten das auch. Aber als öffentliche Person und ESC-Experte ist das natürlich auch wieder etwas anderes. Warum sollte er aus dieser Sicht, nicht seine Meinung kundtun? Die allermeisten Menschen interessiert dieser Disput ohnedies nicht.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Ich finde nicht, dass Peter Urban in einem persönlichen Porträt wie dem in der SZ Rücksicht auf den NDR oder irgendwen nehmen muss. Er spricht eindeutig als Privatperson und äußert eine Meinung, die ja von der Mehrheit der ESC-Fans (zumindest hier) auch so oder so ähnlich geteilt wird. Wenn diese Aussagen bei der Übertragung gefallen wären, dann wäre das etwas anderes, aber das würde Urban wohl auch nie tun.

Meckie
Meckie
3 Jahre zuvor

Man darf die eigene, freie Meinung äußern, aber wir alle wissen, dass es in manchen Situationen einfach nicht richtig ist, dies auch zu tun, sondern dass man dann lieber nichts sagt! Berufstätige können davon ein Lied singen. Auch innerhalb der Familie oder Bekannten- und Freundeskreis gilt dies übrigens auch. Man kann alles auch anders formulieren, aber durch diese Worte wird nicht nur Ikke beleidigt, sondern indirekt auch die Fans seiner Musik! Das sind die, die letztlich auch den NDR mitfinanzieren und damit auch das Gehalt von Urban und Co. bezahlen. Urban verdient nämlich sehr gut für verhältnismäßig wenig Arbeit.

4porcelli - The Otter‘s the best
4porcelli - The Otter‘s the best
3 Jahre zuvor

Peter Urban hat das absolut korrekt gesagt und hat sicher auch rechtlich korrekt gehandelt. Vertraulichkeitserklärungen besagen allgemein, dass man keine Interna ausplaudern oder die Firma schlechteren darf – das hat er nicht gemacht. Er hat seine Meinung zu einem „Musiker“ gesagt, wie er das auch schon Zigtausend mal auf NDR2 getan hat. Alles ok!

Flochjan
Flochjan
3 Jahre zuvor

Ich finde bei der Nummer machen beide keine gute Figur. Natürlich darf auch Peter Urban seine eigene Meinung haben, aber muss man derart plump gegen einen VE-Teilnehmer in der Presse nachtreten? Finde ich sehr unsportlich. Zumal Peter Urban sonst eher dafür bekannt ist alles, was aus Deutschland kommt, in den höchsten Tönen zu loben und schönzureden. Was wäre denn gewesen, wenn Ikke den Vorentscheid gewonnen hätte? Hätte Urban dann die Zähne zusammengebissen oder die gleichen Äußerungen gemacht?

Und natürlich fällt so etwas nun bei einem Ikke Hüftgold auf fruchtbaren Boden, der seine Anhängerschaft nun mit völlig haltlosen Verschwörungstheorien aufpeitscht. Und das ja auch mit Erfolg, so etwas bleibt immer irgendwo hängen. Man sieht es ja alleine schon an den Kommentaren hier, wie viele Menschen empfänglich für solches Geschwurbel sind. Richtig dreist finde ich allerdings die Lügen: „Was ich nicht verstehe ist, dass Du mit Abstand die meisten Stimmen bekommen hast, aber trotzdem uns nicht vertreten darfst. Das erinnert mich so ein bisschen an eine Diktatur.“. Was ist damit gemeint? Ikke hat weder vom Publikum noch von der Jury „die meisten Stimmen“ im Vorentscheid bekommen? Oder geht es hier um das TikTok-Voting, was ja aber auch nur ein Zwischenschritt und eben nicht der Vorentscheid war. Sehr bedenklich alles…

Am Ende schaden damit beide dem ESC und dessen Ansehen in Deutschland. Einfach nur unwürdig und schade.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
3 Jahre zuvor

Wenn nicht MItte April wäre, würde ich denken, dass wir uns schon im Sommerloch befinden. Ikke H. sollte froh sein, dass seine Art von Musik überhaupt den Weg in die VE gefunden hat – die kommt nämlich ansonsten im deutschen TV – auch bei den Privaten – nicht oder nur in kleinsten homöopathischen Dosen vor. Das zeigt doch mal wieder, welch großes Herz der ESC für Randgruppen hat 🙂

italojeck
italojeck
3 Jahre zuvor

Das erinnert mich so ein bisschen an eine Diktatur.

Ich glaube, das ist schon der Hoehepunkt des Tages. Kann keiner mehr toppen.
Ich bitte un einen Preis fuer diesen Pierre van Hooven. 🏆 🥒

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Die Diktatur des Proletariats. Immerhin waren es die TV-Zuschauer und Online-Voter, die LotL mehr Stimmen gegeben haben als Ikke.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Ich glaube, das ist schon der Hoehepunkt des Tages. Kann keiner mehr toppen.
Kommentarsektion heute: 🤯🥶😰😱😵🥴🤬🤢🤮🤡🤠😇
Hoffe ich hab keinen von uns vergessen…

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Das Verhalten von Ikke Hüftgold fängt an niveaulos zu werden. Ikke Hüftgold hätte bei Peter Urbans Äußerungen mehr Negmerqualitäten an den Tag legen sollen. Denn Peter Urban liegt mit seiner Ansicht richtig.

So allmählich fällt es mir schwer zu glauben, dass Ikke Hüftgold und Ralph Siegel freundschaftlich miteinander verbunden sein sollen und sich schätzen wie es den Medien zu entnehmen ist.

Leider kann man derartige Nebenkriegsschauplätze abseits vom ESC nicht wegignorieren. Einerseits weil man es nicht möchte und andererseits weil es aus objektiver Sicht unmöglich ist.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

In etwa so viele Nehmerqualitäten wie Du?

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Nehmerqualitäten habe ich über sechs Monate gezeigt, indem ich ruhig war, obwohl jedes Statement deiner verlogenen ESCK-Clique, dass sich auf mich bezog und mit größter Schädigungsabsicht hier auf ESCK rausgehauen wurde.

Lies dir mal den nächsten Satz meines Statements durch. Ganz grob für dich, falls du jetzt keine Lust haben solltest das nachzuholen: Peter Urbans Aussagen sind richtig / wahr. Sobald aber Lügen über einen verbreitet werden, die von der verlogenen Seite nicht aus der Welt geräumt werden, sind Nehmerqualitäten nicht mehr angebracht.

Im übrigen unterhältst du dich auch sonst nie mir, obwohl ich bestimmt auch mal das ein oder andere Statement raushaue, das aus deiner Sicht vielleicht auch mal in Ordnung sein müsste (nehme ich jetzt einfach mal für mich in Anspruch). Dann höre auch auf über mich rumzulügen, indem du mich in ein falsches Licht rückst und du dir einbildest, mir nur dann mal eine Antwort geben zu müssen.

Hab‘ da keinen Bock drauf.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Bitte seht euch unbedingt dieses Video an:

https://youtu.be/jo6mOK2J82k

Ihr werdet in Matthias Distel aka Ikke Hüftgold einen ganz anderen Menschen erleben als die Kunstfigur, die er aus sich gemacht hat. In dem Video ist er reflektiert und verantwortungsvoll, klug und mutig – bitte unbedingt ansehen!
Unendlicher Respekt für ihn, von meiner Seite…

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Das Video ist alt und daher in der aktuellen Lage, absolut irrelevant.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Da haben wir unterschiedliche Meinungen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

In den ESC kompakt Lives hat er allerdings ebenfalls einen sehr reflektierten Eindruck gemacht. Und die sind noch ziemlich aktuell.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Ich brauche nicht mehr Info als diese: Da ist jemand, der eine Kunstfigur schafft, deren Werk die niedersten Instinkte im Menschen adressiert.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Das mag sein. Ich habe mich ehrlich gesagt nie mit Ballermann-„Kultur“ beschäftigt und werde wohl nie in meinem Leben nach „Malle“, „Bulle“ oder „Ischgl“ reisen, auch aus ökologischen Gesichtspunkten.

Das Phänomen Ikke H. aus K. finde ich jetzt plötzlich aber mal interessant, inbesondere weil er wohl auch mit einem meiner Lieblings-Komödianten, Felix Lobrecht, gearbeitet hat,

Wenn man das nicht will, soll man ihn aus dem Bewerb raushalten. Wenn man aber jemanden auswählt, soll man sich nicht hinterher schmähen oder sich von ihm absetzen, außer er ist ein Nazi wie Xavier Naidoo.

Ich werde mich jetzt hier drei Wochen mit Ballermann-Mucke einschließen und Dir hinterher meine subkultursoziologischen Analysen darlegen 😉

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

—- oder ich werde nach Wochen total durchgedreht sein, und dann bist Du es Schuld (mit Deiner verlogenen ESCK-Clique) 😉

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

@olfi

Wie oft willst du dieses Video denn noch verlinken?? Einmal reicht.

J D
Mitglied
J D
3 Jahre zuvor

Damit sollte Ikke ja schonmal in Zukunft nicht mehr beim ESC ausgewählt werden für den VE.

Super Sache, von daher Danke an alle Beteiligten.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Wenn hier im Forum ronisch-spitze Bemerkungen über ESC-Kinstler:innen gemacht werden, beschwert sich die Hälfte der Forumsmitglieder:innen und muss mit Riechsalz wieder mühsam aus der Bewusstlosigkeit erweckt werden, insbesondere wenn man zu dem betroffenen Kinstler die entgegengesetzte Meinung hat.

Wenn ein Angestellter des Senders, der den Bewerb ausrichtet, sich hinterher in herabsetzender Weise über einen Teilnehmer des VE äußert, finden das dieselben völlig in Ordnung, und zwar genau dann, wenn sie diese Meinung teilen.

Das ist auch eine Selbstprofilierung auf Kosten der Betroffenen und mann muss ich fragen, warum ein etablierter Act sich in die Hände eines Senders begeben sollte, dessen durchdrehende Angestellte sich in geschäftsschädigender Weise zu einem Lieferanten äußern.

Schlechtes Benehmen, Peter Urban, schade !

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Diese doppelmoral ist hier leider zur normalität geworden. Was mich aber echt trifft, ist die art und weise wie hier mit anderen meinungen umgegangen wird.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

„Wenn man das nicht will, soll man ihn aus dem Bewerb raushalten.“

Da stimme ich vollkommen zu, aber da Peter Urban mit dem VE ja nichts zu tun hatte, kann er seine Meinung offen und ehrlich sagen, so wie Du und ich. Wenn jetzt Frau Wolfslast um die Ecke käme und Vergleichbares sagen würde, fände ich das auch Panne.

@ ESC-Clique, diesen Kommentar unverzüglich liken! Sonst gibt es was auf die Finger. 😉

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

@Alki Bernd: Auch wenn ich zugeben muss, dass ich sicher auch manchmal zu denen aus Deinem ersten Absatz gehöre, denen Riechsalz helfen würde (wo kriegt man sowas eigentlich her?), finde ich Deinen Kommentar sehr zustimmungswürdig.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Hat nicht selbst Frau Wolfslast gesagt, dass sie mit dem Ergebnis zufrieden ist? Ist das auch eine zu sanktionierende Meinung?
Peter darf EINEN MONAT nach einer Show durchaus mal seine Meinung zum Ergebnis sagen, wenn er danach gefragt wird. Macht mal ein Fenster auf kipp.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor

Ohne jetzt die Namen der beiden Protagonisten nochmal erwähnen zu wollen (zur aktuellen Fehde ist alles gesagt), befürchte einen großen Vertrauensverlust des ESC für die Zukunft.
Die Künstler konnten bislang schon nicht davon ausgehen, nach einer ESC-Teilnahme von der ARD noch weiter promotet zu werden (nicht einmal die VE-Sieger).
Und selbst das Argument, dass der VE eine tolle Promofläche ist, schwindet in Zeiten von zurückgehenden Einschaltquoten und Sendeplätzen im Late Night-Bereich immer wieder.

Wenn der NDR bislang eine Sache geschafft hat, dann zumindest nicht gegen ehemalige Teilnehmer nachzutreten (auch wenn das beim Verhalten gegenüber Ralph Siegel hin und wieder behauptet wurde). Und egal, ob es jemand als Privatmeinung äußert oder nicht – wenn am Ende im Netz der Vorwurf stehen bleibt, dass der NDR seine eigenen ESC-Teilnehmer diskreditiert wird das am Ende genau die erfahrenen Künstler von einer Bewerbung abhalten, die wir doch eigentlich für einen guten VE brauchen.
Die jungen Künstler, die sich ihre Karriere noch aufbauen wollen, nutzen eh jede Chance für einen TV-Auftritt. Etablierte Künstler hätten das eigentlich nicht zwingend nötig und da das Internet auch diese Schlammschlacht nicht vergessen wird, wird es die nächsten Jahre nochmal um so schwerer Künstler vom ESC zu überzeugen, wenn das nicht ohnehin schon immer ihr Lebenstraum war.

Echt eine miese Entwicklung nach einer zuvor optimistischer stimmenden ESC-Jahr des NDR.

Brötchen
Brötchen
3 Jahre zuvor

„Das erinnert an eine Diktatur“… Wenn die Mehrheit sich für etwas anderes entscheidet, als das, was du möchtest? LOTL haben klar durch das Publikum gewonnen, ohne viel Support der Jury, dafür umso mehr von der Rock/Metalszene und anderen Künstlern.

Das klingt ganz nach der Narrative einer bestimmten Personengruppe, die generell sehr lautstark gegen die ÖR hetzen. Und Ikke weiß, dass die zu seiner Zielgruppe gehören, der Mann steckt doch auch hinter dem Lied „Laila“. Der weiß, womit der diese überforderten Nichtdenker dazu bringen kann ihre Geldbeutel weit zu öffnen und kostenlos PR zu machen. Ist leider extrem lukrativ, daher wird’s gemacht. Daher macht der ja auch Ballermann-Musik, daran ist ja nichts kunstvolles, damit machst du easy Kohle, das ist alles.

Schwach.
Und von Peter Urban halte ich sowieso wenig.

Thomas2000
Thomas2000
3 Jahre zuvor

Lieber Peter Urban,

frei nach einem römischen Sinnspruch:

„wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben“.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Man muss es ein bisschen abwandeln: „Wenn Du geschwiegen hättest, wärest Du eine Plaudertasche geblieben“ 😉