Presseschau zum Finale von „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland“ (1)

Es ist jede Menge los in Sachen Chefsache ESC 2025. Das deutsche Finale erzeugt – wie jedes Jahr – jede Menge Reaktionen in der Bubble, aber eben auch in den etablierten Medien – und wie jedes Jahr polarisiert der Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. (Begrenzte) Euphorie und (mal mehr, mal weniger) objektive und subjektive Kritik stehen nebeneinander.

Die Reaktionen sind so umfangreich und es kommen immer noch fast stündlich neue Veröffentlichungen. Weshalb wir uns entschieden haben, die zahlreichen Feedbacks in zwei Teilen vorzustellen – ohne Priorisierung oder Bewertung, wir wollen Euch einfach einen guten Überblick liefern – zur Information und als Diskussionsgrundlage gleichermaßen.

Bereits kontrovers diskutiert wird von Euch der ESC-kompakt-Kommentar von Co-Blogger Douze Points, der das deutsche Finale 2025 (wohlgemerkt NICHT den deutschen ESC-Titel 2025) eher kritisch betrachtet. Eure Meinungen zu seinem Stück „Stangenware aus dem letzten Jahrhundert“ bilden die gesamte Bandbreite zwischen zustimmend und ablehnend im Vergleich zu Douze Points eigener Bewertung ab. Die TV-Kritik zu lesen, das  lohnt also unbedingt und ergänzend auch zur eigenen Meinungsbildung die Lektüre der Kommentare.

epd medien

In die gleiche Richtung wie Douze Points pointierte Analyse geht die ausführliche Rezension von dem ausgewiesenen ESC-Experten Lukas „Luki“ Respondek bei dem angesehenen Medienportal epd medien, nur erläuternder (für ESC-Einsteiger).

Der Text von Luki ist unbedingt vollständig lesenswert, wir möchten hier aber einige Alleinstellungsmerkmale notieren, die er – anders als andere Rezensenten – hervorhebt.

Wie wir auch in einigen unserer ESC kompakt LIVEs zur Chefsache, lobt Luki die (gegenüber 2024) veränderte Rolle von Barbara Schöneberger:

„Barbara Schöneberger, die als NDR- und RTL-Gesicht die naheliegende Wahl für die Moderation dieser öffentlich-rechtlich-privaten Kooperation war, punktete überraschend mit Disziplin: Fiel sie in den vergangenen Vorentscheiden noch durch überschaubare inhaltliche Vorbereitungen und viel zu lange Talks auf, behielt sie diesmal die Zügel straff in der Hand, nahm die Kandidaten auch vor manch skurrilem Juryurteil in Schutz und bremste Stefan Raab aus, wenn dieser sich in seinen Bewertungen vergaloppierte und lieber angestaubte Witze erzählte.“

Luki weist auch auf die Diskrepanz der unterschiedlichen Funktionen von Stefan Raab hin, der einerseits als Chef-Strippenzieher hinter den Kulissen, andererseits als Jury-Instanz eine gewisse Dialektik lebte:

„Insbesondere Raabs breitbeinige Urteile waren oft schwer nachvollziehbar und geprägt von einem unangenehm besserwisserischen Duktus. Wieso er und sein Team überhaupt Kandidaten in die Show nahmen, deren ESC-Songs Raab offenkundig nicht überzeugten, bleibt rätselhaft.“

Luki wagt auch den Blick nach vorn und ist eher skeptisch, dass der ESC auch 2026 eine „Chefsache“ sein wird:

„Nach ihrem Auftritt ist es schwer vorstellbar, dass [Abor & Tynna] für Deutschland den ersten Platz in der Schweiz erreichen werden. Raabs selbst gestecktes Ziel wäre damit verfehlt – und die Frage, wie es im nächsten Jahr mit dem Auswahlprozess weitergeht, stellt sich neu. Denn dann übernimmt der SWR die Federführung für den ESC. Wünschenswert wäre ein gut durchdachter Neuanfang, der mehr Stabilität in das Auswahlverfahren bringt. Denn die zuletzt jährlich wechselnden Auswahlmodi, Vorentscheid-Konzepte und Showtitel strahlen so wenig Beständigkeit und Zuverlässigkeit aus, dass die Frage, in welchem Format die ARD denn diesmal ihren Act auswählt, jedes Jahr spannender zu sein scheint als der Vorentscheid selbst.“

FAZ

Deutlich wohlwollender als Douze Points oder epd medien bilanziert der FAZ-ESC-Experte Peter-Philipp Schmitt das deutsche Finale:

„Und das Finale hatte es in sich, denn Raab, man kann ihn mögen oder nicht, hob das Niveau vergangener Jahre, als nur der NDR verantwortlich zeichnete, in für Deutschland ungewohnte Höhen. Auf der Bühne in Hürth bei Köln ließen die neun Finalisten sogar erstmals Inszenierungen erkennen, die fast schon ESC-reif waren. Denn es geht beim ESC um mehr als nur um Gesang, es geht um ein überzeugendes Gesamtpaket, wie Conchita Wurst, selbst Gewinnerin des Song Contest, als Gastjurorin gleich zu Beginn der Sendung hervorhob.“

Gleichzeitig kann Peter-Philipp Schmitt allerdings mit dem von Stefan Raab erdachten Cello-Zertrümmern nichts anfangen:

„Dass Tynna am Ende ihres Auftritts ein Cello zertrümmerte, dürfte nicht nur [ihren Vater, Cellist bei den Wiener Philharmonikern] verstört haben. Es schien auch einfach unnötig.“

stern

Auch für Ingo Scheel vom Stern war es ein „langer, aber dennoch kurzweiliger Abend“:

„Es gibt wohl so einiges, was von diesem denkwürdigen Abend in Erinnerung bleiben dürfte. Die Knicklicht-Brille von Conchita Wurst. Stefan Raabs Lied übers „Rambo Zambo“ des Herrn Merz samt Zeile vom rasierten Sack. Die Schale mit dem Knabberzeug, das aussah wie zweimal überfahrene Grillfest-Reste. Das schwarz-bronzene Wickelkleid von Barbara Schöneberger. Ein zerhauenes Cello. Oder die Tatsache, dass ins Lied von Moss Kena noch etwas mehr Schmalz hinten rein gemusst [hätte], damit es richtig flutscht. […] Es war eine Menge los an diesem Abend, bei einer Sendungsdauer von über drei Stunden durchaus ein Vorteil.“

t-online

Der lesbar mit gutem ESC-Knowhow ausgestattete Tobias Schibilla differenziert genauso wie die meisten anderen Rezensenten zwischen dem Siegertitel „Baller“ und der „Chefsache“-Finalshow unter Federführung von Raab Entertainment. Mit der Headline „ESC-Beitrag hui – Vorentscheid pfui“ analysiert er auf dem reichweitenstarken Portal t-online unter anderem wie folgt:

„Denn während der deutsche ESC-Beitrag in diesem Jahr überraschend modern und chancenreich daherkommt, ist der von RTL und dem NDR produzierte Vorentscheid ‚Chefsache ESC‘ das genaue Gegenteil moderner Unterhaltung. Bereits in den Vorrunden und im Halbfinale kam immer wieder das Gefühl auf, die Shows seien zu lang und zu sehr auf Raab zugeschnitten. Das Finale ohne Werbepausen war kaum auszuhalten.“

Wie mehrere anderen Rezensionen auch, spricht auch t-online die Casa Feuerschwanz an:

„Und dann war da noch Stefan Raab, der im Finale durch stumpfen Sexismus und unlustige Sprüche auffiel, etwa als er die Folk-Metal-Band Feuerschwanz, einen der Favoriten des Abends, kritisierte. Ihr Song ‚Knightclub‘ habe im [internationalen] Publikumsvoting keine Chance, denn 60 Prozent der Abstimmenden seien Frauen – ‚und wollen den balladigen, den gefühligen Song, der ans Herz geht‘, so Raab. Der Entertainer vergaß allerdings, dass bei Feuerschwanz drei Frauen als Teil der Band auf der Bühne stehen und Metal nicht nur von Männern gehört wird.“

Tobias Schibilla bilanziert:

„[Es war eine] peinliche Show mit glimpflichem Ende. Chefsache ESC ist für Deutschland als ESC-Nation glimpflich ausgegangen. Das liegt allerdings nur an den Fans, die sich zum Glück für Abor & Tynna und nicht für die zweitplatzierte Influencerin und Sängerin Lyza entschieden haben, deren uninspirierte Ballade ‚Lovers on Mars‘ sicher auf einem der hinteren Plätze gelandet wäre.“

ntv

Feuerschwanz Everywhere! Auch ntv setzt sich mit der Regeländerung, die keine sein durfte, auseinander. Volker Probst fasst unter der witzigen, wenn auch nicht gerade feuilletonistisch respektvollen Headline „Stefan Raab zieht den Feuerschwanz ein“ wie folgt zusammen:

„Statt über alle neun Acts, die es von den insgesamt 24 Kandidatinnen und Kandidaten zu Beginn des Vorentscheids bis ins Finale geschafft hatten, darf das TV-Publikum am Ende nur über fünf von ihnen abstimmen. Die restlichen vier sortiert die Jury hingegen bereits vorab aus. In ihr sitzen diesmal neben den Dauermitgliedern Raab und Yvonne Catterfeld die Gastjuroren Nico Santos und Conchita Wurst mit einer Brille, deren überdimensionale Gläser beinahe auch als Klobrillen dienen könnten. […]

Zu denen, die so vorzeitig über die Jury-Klinge springen, zählen dann der ‚Hitparaden‘-Gedächtnis-Barde Benjamin Braatz (‚Like You Love Me‘), Goth-Girl Julika (‚Empress‘) sowie die Formation Cosby (‚I’m Still Here‘) im Glamrock-Outfit. Da hilft es auch nichts, dass der bauchnabelfreie Ganzkörperanzug des Schlagzeugers für Raab ‚das Schönste am heutigen Abend‘ ist.

Und auch den Feuerschwanz ziehen der Entertainer und seine Jury-Gehilfen ein, noch ehe das Publikum den gleichnamigen Mittelalter-Rockern vielleicht glatt die allerhöchsten ESC-Weihen verleiht. Tatsächlich sprachen im Vorfeld unter anderem Streaming-Zahlen für einen Favoritenstatus der Band, die schon seit vielen Jahren professionell im Geschäft ist und eine entsprechende Fanbase hat. Doch wohl nicht nur die Jury zweifelt daran, dass die Ballermann-Metal-Hymne ‚Knightclub‘ von Feuerschwanz auch beim ESC reüssieren kann.“

Bemerkenswert ist hier sicher die pointierte Begrifflichkeit „Jury-Gehilfen“. Nicht nur ntv beobachtet, dass am Ende Chefsache tatsächlich vordringlich Chefsache ist.

BILD

Der einmal mehr reichweiten- und klickstärkste Beitrag zum deutschen Finale kommt von BILD und darf in dieser ersten Folge unserer Chefsache-Presseschau deshalb nicht fehlen. Simon Dallmeier, ausgewiesener ESC-Aficionado, der in 2023 einen regelrechten Rant veröffentlicht hat, kommt in diesem Jahr zu dem Fazit: „Raab kann es einfach nicht mehr“:

„Diese Chefsache war ein ganz großer Murks. Mit äußerst selbstbewussten Worten verkündete Stefan im Oktober letzten Jahres, dass er die ESC Geschicke nun wieder in seine Hände nimmt. Nichts Geringeres als der dritte deutsche ESC-Sieg nach Nicole 1982 und Lena 2010 sollte es werden. […]

Wie schon bei seinem großen TV-Comeback nach dem Boxkampf gegen Regina Halmich im September beweist Stefan Raab auch beim ESC-Vorentscheid dass er in seiner multimedialen Entwicklung irgendwie vor 15 Jahren stehen geblieben ist. Raab kann es einfach nicht mehr.

Man kann Abor & Tynna am Ende wieder nur wünschen, uns in Basel nicht gänzlich zu blamieren. Vielleicht gibt es ja einen Überraschungserfolg wie letztes Jahr mit Isaak (12. Platz, 117 Punkte). Die Wahrscheinlichkeit ist aber äußerst gering. Was hatten wir deutschen ESC-Fans nicht für große Hoffnungen ins Raab-Comeback gesteckt. Nun müssen wir ernüchtert feststellen: Das wird ganz sicher kein dritter ESC-Sieg für Deutschland.“

Die Schlussfolgerung von Simon sei in diesem ersten Teil der Presseschau mal nachdrücklich infrage gestellt. Was sich aber wie ein roter Faden durch die allermeisten Rezensionen zieht, ist die Tatsache, dass viele Veröffentlichungen auf Stefan Raab und das von Raab Entertainment verantwortete Finale von Chefsache ESC 2025 fokussieren und nicht auf „Baller“ von Abor & Tynna (hier fotografiert von ESC kompakt nach der Sieger-PK), dem die Community sehr gute Chancen einräumt (cooles Staging mal vorausgesetzt) und das sich schon in einer frühen Phase zu einem veritablen Streaming-Hit entwickelt.

Auf mehr zu „Baller“ werden wir auch im zweiten Teil der Presseschau achten, nachdem die größten etablierten Medienveröffentlichungen logischerweise Folge 1 unserer Presseschau prägen.

Was meint Ihr? Geben die hier vorgestellten Veröffentlichungen auch Eure Meinung wieder? Oder werden wie so oft vielmehr ESC-Klischees aufgewärmt? Haben wir wichtige Rezensionen übersehen? Sagt uns Eure Meinung in den Kommentaren.



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142 Comments
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Timmy
Timmy
1 Jahr zuvor

Deutsche Medien beweisen Mal wieder, dass sie, wie auch der deutsche Normalo, keine Ahnung vom ESC hat

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Timmy

Warum haben sie bitte keine Ahnung? Kann es einfach sein, dass sie andere Meinungen ausgedrückt habe als du sie hast?
Den Großteil der geäußerten Kritik an Raab, den Shows und dem Umgang mit Feuerschwanz würde ich zu 100% unterschreiben (und wahrscheinlich auch eine Mehrheit in der Bubble).

Große Fehlinformationen habe ich dem Artikel nicht entnehmen können.

Timmy
Timmy
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

Hast wohl Recht. Aber Abneigung ist leider meine Dauerreaktion, was deutsche Medien und ESC angeht. Und für die Zeitung mit den vier Buchstaben auf rotem Grund habe ich nichts außer Verachtung übrig

Last edited 1 Jahr zuvor by Timmy
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Timmy

Ich als Sozi und auch sonst schon immer….. Wobei Social Media noch schlimmer sind.

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor
Reply to  Timmy

Ich wollte genau das Gegenteil schreiben. Es ist sehr wohl ein Antstieg des Interesse und deshalb auch an Wissen bei vielen Medien zu sehen. Vor einigen Jahren gab es immer die gleichen Sterotypen über den ESC „lustig“, „kein Niveau“, „Schlager“ etc.
Vielleicht auch durch die Arbeit des Blogs hier, bei dem es durchaus seriöse Meldungen über den ESC außerhalb Pressemitteilungen der Sender gibt.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Es rauscht ganz schön im Blätterwald!

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Danke wie immer für die sehr gute Zusammenfassung, Peter! Freue mich auf Teil 2.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Ich bin ja auch eher der Glas-Halbvoll-Typ, und deshalb freue ich mich vor allem, dass Babsi endlich mal beweisen konnte, dass sie auch mit Stil durch eine Sendung führen kann.

Und vielen Dank an Peter für den Überblick.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Babsi wird heute übrigens 51 und ihre Moderation war diesmal erstaunlich angenehm.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Gute Zusammenstellung – ich bin auf Teil 2 gespannt. 🙂

Mir gefällt die Beschreibung des bereitgestellten Naschwerks sehr! 😀

Schön auch (m.M.n.), dass wie bei DP’s Kritik hier hauptsächlich Schwachpunkte und auch Pluspunkte der Show und nicht des Siegerbeitrags thematisiert werden.
Einzig die Blöd-Zeitung verbreitet wieder unterschwellig eine Verschwörungstheorie, die auch „Baller“ schadet.

Auch ich hätte es interessant gefunden, wenn eine anderer Juror als der Auswählende der Beiträge aus den über 3000 Einsendungen die Finalbeiträge bewertet hätte. Wenn denn überhaupt eine anwesende Jury notwendig wäre.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Nun das wir überhaupt eine Jury hatten war ja merkwürdig. Die Show hieß Chefsache und Raab hat ja den Chef heraushängen lassen. Und die Jury um ihn war ja außer Conchita Wurst nicht gerade Musik Experten. Wozu waren sie eigentlich da?

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Wozu die da waren ist eine gute Frage. Von außen ist zu vermuten, dass die am Ende nur Stefans Entscheidungen absegnen durften.

Ihnen aber Musikkompetenz abzusprechen ist aber schon dreist. Von Elton abgesehen waren das schließlich alles Leute, die sich mit Ihrer Musik eine ordentliche Karriere erarbeitet haben.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

Jetzt muss Ich doch nochmal alle Juristen anschauen. Aber klar. Will nicht sagen das sie keine Ahnung haben. Selbst ein Elton nicht. Aber Conchita schien mir die einzige zu sein welche so in aktuellen Musik trend drin ist von den Juryisten.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Was haben alle mit den Cello? Haben sie nie ein Rockstar gesehen? Das Cello ist doch wirklich sehr gnädig weggekommen so wie wenn Flutter Shy aus My little Pony sauer wird. Wenn man hier nicht zu alt für diesen vergleich ist:)

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Ein Musikinstrument zu beschädigen ist respektlos und hat auf einer ESC Bühne nichts zu suchen. Außerdem sah es auch maximal peinlich aus. Wie schlechte Comedy.

Last edited 1 Jahr zuvor by Tomka
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Also Respecktlos kannst du gegenüber einen Gegenstand nicht sein. (Ausnahme irgendwelche Relikte, Kunstgegenstände oder historische Funde) Aber Ich würde es auch bevorzugen wenn man es wenn dann richtig zerstrümmert. Aber vielleicht war sie einfach zu krank um richtig zuzuschlagen.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Es ist offensichtlich gegenüber Menschen respektlos.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

z.B. Cellisten

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

In wie fern? Ich habe noch von keinen Cellisten gehört der das schlimm schlimm schlimm findet. Die würden sich nur aufregen hätte die da ein richtig wertvolles Cello beschädigt. Aber Ich zweifel mal das sie da ein teures Instrument genommen haben.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Als jemand, der schon immer gerne ein Instrument spielen lernen wollte, aber nie Geld dafür hatte und immer noch nicht hat, empfinde ich das Zertrümmert von teuren Instrumenten schon respektlos.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Wäre ich Cellist, hätte ich bestimmt ein wenig geschluchzt. Allein die Geste. Gerne weglassen.

Marc
Marc
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Trauerst du auch um alle Tischler, wenn beim Wrestling Stühle und Tische kaputt gehen? Man kann sich auch bissl zu wichtig nehmen und jedes Thema aufblasen.

Tom Badil
Tom Badil
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Also ich persönlich fand die Aktion ebenfalls wenig authentisch. Weder der Song noch der Auftritt des jungen Mannes haben glaubhaft vermitteln können, dass er am Ende sein Cello zerstören muss. Die Aktion wirkte peinlich und aufgesetzt.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Ach gottchen. Komm mal runter. Es sind noch ganz andere Dinge auf der ESC- Bühne passiert.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Aber darf man das deswegen nicht kritisieren?

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Nein. Es gibt wichtigeres.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Es gibt immer Wichtigeres.
Wichtigkeit kennt keine Grenzen!

Jemanden aber sachliche Kritik abzusprechen, halte ich dann auch schon wieder für kritikwürdig.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Naja, was wurden auf Bühnen schon nicht alles an Instrumenten zertrümmert. Ich persönlich fand es nicht schockierend, aber in den Reaction-Videos kam es wirklich nicht gut an.

Meckie
Meckie
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Bei den jungen Leuten, die ich zum Vorentscheidungsauftritt befragt habe, kam das Zertrümmern des Cellos überraschend gut an. Typische Teenager, junge Erwachsene halt. Die mögen es krawallig und laut. Aber ich gebe zu, auch ich fand zumindest die Idee mit dem Zertrümmern am Ende irgendwie einmalig und es blieb so zumindest am Ende lange noch in Erinnerung.

Esc_Trulla
Esc_Trulla
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Sorry aber sowohl der Song als auch der Auftritt gibt halt so ein „Rockstar“ verhalten nicht her. Es macht es auch nicht besser, dass man deutlich sieht, dass es gar nicht so einfach ist, dieses Cello zu zerstören. Für mich völlig unpassend und einfach nur wegen des „was passiert da?“ Effekts vom Chef gewählt

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Esc_Trulla

Flutter Shy ist hier wirklich unbekannt anscheinend. Das war mit „Gnädig“ gemeint. Das es doch so wirkt wie Flutter Shy die ganz ganz sauer wird und sehr leich die Stimme erhöht. Also von der aggression welche dieses Cello abbekommen hat. Aber das ist ja so die kritik die Leute an der Bühnenshow haben, bis das ganze noch sehr unsicher und überfordert wirkt. Etwas das man hoffentlich fixen kann

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Also ich sehe in der Zerstörung eines Musikinstrumentes keinen Mehrwert für den Song / die Show. Auch ein größerer Teil war eher geschockt als positiv überrascht.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Kommt drauf an wie du es machst. Hat hier nicht funktioniert. Doch es kann auch funktionieren wenn richtig eingesetzt.
Der Song gibt es allerdings nicht her. Dafür ist der einfach nicht metall oder „heftig“ genug.

andalycia
andalycia
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Mich störte die Cello-Aktion auch, wie schon vor 30 Jahren bei tatsächlich rockigen Konzerten, wo das scheinbar wohl besser hin passt. Ich bin froh, hier zu erfahren, dass Vandalismus auf der Bühne nicht allgemein begrüßt wird. Das beruhigt mich irgendwie.

Matze
Matze
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Die Musik hat nix mit Rock zu tun, im Ausland sagt man wtf, es versteht niemand.

Lurker
Lurker
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Nur bei Rockstars im letzten Jahrtausend.

Rocker in den letzen 2 bis 4 Dekaden beschädigen keine Instrumente mehr. Das ist wie Raabs Show: völlig veraltet und aus der Zeit gefallen.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Juchhu!!! Meine Lieblingszeitung BILD direkt auf dem Titelbild.
Diese Zeitung ist ein hervorragendes Beispiel für neutrale und faktenbasierte Berichterstattung!!!

Georg
Georg
1 Jahr zuvor

Wir müssen das positiv bewerten: Nur über Themen, die interessieren, wird auch viel berichtet. Also: Das Thema ESC-Vorentscheid ist wohl in aller Munde -positiv , als auch negativ – und die Meinungen gehen weit auseinander.
ABER: Es ist Thema und das ist das Wichtigste.
Ich bleibe optimistisch, dass wir am Ende auf der linke Seite der Rankingtafel stehen; und das wäre doch schon ein Erfolg.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Und wie ich mich schon auf das große Jammern ‚freue‘ am späten Abend des 17. Mai.
Wahrscheinlich dann wieder ohne großen Erwachungsmoment fürs kommende Jahr.

Der beste deutsche Titel 2025 kommt nunmal aus Finnland.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Ich sag’s mit Gitte: „Freu Dich bloß nicht zu früh…“ 🙂

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Fûr die slay queen Fraktion vielleicht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Zu der gehöre ich nicht….

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

So schlimm wird es nicht werden. Selbst als jemand der den Song absolut schrecklich finde. Er hat fans. Wenn man das richtig vermarktet und eine gute show baut. Wird es definitiv nicht letzter. Aber das muss nun auch passieren. Und nur durch die Talkshows zu rennen wie bei Lena wird da wahrscheinlich nicht reichen.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Da würde ich keine 10 Cent drauf wetten, das „Ich komme“ am Ende tatsächlich vor „Baller“ landet.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Finnland in diesem Jahr ist Scheisse. Wie kann man über den Gesang von Thynna jammern, aber diese lebende Feuerwehrsyrene in den Himmel loben, die dabei noch ziemlich nuttig rüber kommt

Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Beleidigungen helfen niemanden. Auch nicht Begriffe aus dem Letzten Jahrhundert die man sich abgewöhnen sollte.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Du glaubst gar nicht wie scheiss egal mir das ist. Und was ich mir abgewöhnen sollte, entscheide ich selbst und lasse mir das bestimmt nicht von heuchlerischen Moralaposteln vorschreiben.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jo2602
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Ich würde diesen Beitrag mal reflektieren. Der kommt sehr Misogyn herüber. Du bricht hier eine Künstlerin nicht nur darauf herunter wie sie Aussieht. Du nutzt dabei noch eine sehr herabwürdigen begriff für eine Berufgruppe.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Stimmt so laufen die Damen von alten Gewerbe bestimmt nicht rum. Das wäre selbst denen zu peinlich. Außerdem wer so freiwillig Auftritt ist selbst schuld.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Ich werfe dir hier den Stock hin dich von deine Aussage zu distanzieren und du setzt noch einen drauf. Mein Blutdruck.
Mal deutlich gesagt: Eine Frau als Nu… zu betiteln da sie ein freizügigerisches Outfit trägt ist mainer naieven Meinung nach wiederlich. Generell eine Frau auf ihr Aussehen zu reduzieren ist nochmal eine Stufe drunter.
Dazu noch einer Sängerin zu sagen das sie wie eine Feuerwehrsirene klingt ist dermaßen Respecktlos das mir da die Worte fehlen.
Und dann noch einen draufsetzen „Das wäre selbst denen zu peinlich…“ Womit du sehr deutlich zum Ausdruck bringst das Du Frauen die in diesen Gewerbe arbeitet als weniger Wertig betrachtest.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan
Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Der hat nur den vorletzten Platz belegt und Deutschland mit seinem Kindergartenauftritt bis auf die Knochen blamiert. Also bitte.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Was du dir rausfantasiert mit deiner Hausfrauenpsychologie ist irrelevant.

Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Don’t feed the troll >

Last edited 1 Jahr zuvor by Tomka
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Ich versuche mich zurück zu halten. Meditation hilft:)

TSC70
TSC70
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Sorry, aber Du schreibst hier echt widerlich. Und das ist meine Meinung und die darf ich sagen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Ist Ihnen hier die Kritik wichtig?
Interessant.

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Erstmal muss ich n-tv loben, denn -falls es jemand nicht weiß oder vergessen hat- dieser Sender gehört zur RTL Group und richtet damit die Kirtik auch quasi an den eigenen Konzern. Neutrale Berichterstattung also! Sollte in der Presse natürlich selbstverständlich sein, aber man kann es nie oft genug erwähnen.

Zur Kritik zu „Chefsache“ habe ich ja schon einiges, in meinen Kommentaren der letzten Tage, erwähnt. Ich finde, dass „Chefsache“ jetzt beim ersten mal natürlich nicht glatt gelaufen ist und es hier und da Verbesserungen gibt. Aber aus Fehlern lernt man, damit man es beim nächsten mal besser macht, wie z.B. vielleicht keine Acts mit großer Fanbase gegen Newcomer-Acts antreten zu lassen, was wir jetzt leider zum dritten mal hintereinander hatten (2023: Ikke Hüftgold; 2024: Max Mutzke; 2025: Feuerschwanz).

„Chefsache“ hatte gute Quoten, der ESC-Vorentscheid wieder mehr Aufmerksamkeit und, meiner Meinung nach, kann man jetzt darauf aufbauen und aus den Fehlern und Kritiken lernen. Ich bin nach wie vor für eine weitere Zusammenarbeit zwischen „Raab Entertainment“ und der ARD bzw. dann dem SWR. Was aber nicht bedeutet, dass ich dem SWR für ihr Konzept keine Chance gebe. Ganz im Gegenteil, ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, wie der SWR das Thema ESC-Vorentscheid angehen wird, falls es keine weitere Zusammenarbeit mit Stefan Raab geben sollte. Ich finde aber, wenigstens eine zweite Chance hat „Raab Entertainment“ für eine weitere ESC-Saison verdient.

Last edited 1 Jahr zuvor by AlexESC
Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor

„Auf der Bühne in Hürth bei Köln ließen die neun Finalisten sogar erstmals Inszenierungen erkennen, die fast schon ESC-reif waren.“
Entschuldigt, wenn ich lache.

(Not) Only Teardrops
(Not) Only Teardrops
1 Jahr zuvor
Reply to  Funi_Cula

Die Cover waren es teilweise schon, allen voran Bang Bang.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor

Durchinszeniert war auch der bei weitem nicht und vor allem waren die Cover und folglich auch deren Inszenierungen völlig ohne Belang.

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Funi_Cula

Fand die Euphorie in der FAZ jetzt auch überraschend. Andererseits gibt es doch auch genau für solche abweichenden Meinungen eine Presseschau.
Wäre doch auch traurig, wenn alle genau der gleichen Meinung wären.

Bislang kommt ja doch ein eher negatives Meinungsbild heraus und das sollte man mitnehmen und nicht vereinzelte abweichende Wahrnehmungen.

Claudia.Davida
Claudia.Davida
1 Jahr zuvor

Abgesehen von der Show jetzt – ich finde es schon wieder mal erschreckend wie viel Hass auf Social Media Abor & Tynna jetzt abbekommen, vor allem aus Deutschland. Ein großter Teil davon bezogen auf die gesangliche Leistung von Tynna beim Auftritt, kann ich vielleicht zum Teil nachvollziehen aber trotzdem – warum muss ich jetzt auf das Instagram-Profil der beiden gehen und dort Hate verbreiten?

Ich hoffe die beiden lassen sich davon nicht zu sehr mitnehmen und können das so gut wie geht ausblenden für eine gute Vorbereitung auf den ESC-Auftritt in den nächsten Wochen.

Tom Badil
Tom Badil
1 Jahr zuvor

…alle Jahre wieder wird gemeckert. Persönlich fand ich den geänderten Ablauf der Final-Show gegenüber den Halbfinals eher zäh und unplausibel. Aber die positiven Eindrücke überwiegen. Frau Schöneberger hat schön moderiert, und wir haben viele schöne Songs gehört. Das dabei ausgerechnet der objektiv handwerklich schwächste Song gewonnen hat – geschenkt.
Unter dem Strich wird sich Deutschland wohl auch dieses Jahr in der unteren Hälfte des Rankings wiederfinden.
Nur ein Gedanke: Vielleicht sollte man für das Telefonvoting nur einen(!) Anruf pro deutschem Festnetz-Anschluss(!) zulassen. Sicherlich hätte das Ergebnis anders ausgesehen, und viele Großmütter hätten an dem Abend wohl Besuch von den Enkeln bekommen ^^

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  Tom Badil

Naja, es hat der beste Song aus dem Angebot gewonnen, bzw. der für den aktuellen ESC am besten geeignete.

Und Baller ist ein guter Song. Er bleibt schnell im Gedächtnis und Tynna ist charismatisch. Am Rest kann und muss man arbeiten.

Tom Badil
Tom Badil
1 Jahr zuvor
Reply to  Teufelchen

Nun, dass mag Deine *persönliche* Meinung sein. Die Wettquoten sprechen eine deutlich andere Sprache. Nüchtern betrachtet sind Singer, Song und Bühnenshow für ESC-Standards bestenfalls gewöhnlich.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor

Die Kritik an diesen VE-Horror ist größtenteils schon begründet. 4 (lange) Shows und die Auswahl war da am Ende wirklich nicht so dolle.

Aber, ich muss Raab auch in Schutz nehmen. Das er Feuerschwanz aussortiert hat, war logisch und konsequent. Sogar in diesem Feld. Feuerschwanz wäre mit dieser Nummer und diesem Auftritt ein Garant für den letzten Platz gewesen.

Am Ende hat der beste Act gewonnen und ich denke, trotz aller berechtigter Kritik am VE-Format, der Song ist gut. Nach Ewigkeiten mal wieder eine richtig zeitgemäße Nummer aus Deutschland und diese dann in deutscher Sprache.

Wie es ausgehen wird? Weiß ich nicht. Nur, ich würde hier vielleicht doch bis nach dem ESC warten, bevor ich Raab zum Teeren und Federn schicke…

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Wenn Raab Feuerschwanz und FFTS nicht für den ESC geeignet findet, ist es sein gutes Recht, sondern seine Pflicht die Künstler auszusortieren. Dann aber bitte nicht im Semi oder im Finale, sondern vorher.

Die beiden Bands haben Songs gespielt, die man von Ihnen erwarten konnte. Am Gesang oder der Bühnenpräsenz konnte ich persönlich nicht meckern, das sehe ich nicht als Gegenargument.

Wenn man Rockbands weit kommen lässt und sich am Ende darüber auslässt, dass sie Rockmusik spielen, hat man nur sinnlos Sendezeit geschunden, aber keinen fairen Wettbewerb gefördert.

Nodin
Nodin
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

Seltsame Denke von einigen hier. Vielleicht fand Raab sie gut genug für das VE-Finale, aber zu schwach für einen deutschen ESC-Beitrag? Zurecht wie gesagt. Hier hat Raab einfach alles richtig gemacht.

Falls D dann im Mai gut abschneidet, werden genau die Leute, die ihn jetzt wegen Feuerschwanz und so ans Kreuz nageln wollen, ihn ohne Ende abfeiern. So ne einfach Denke ist hier in der Community ja durchaus üblich.

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Nodin

Finde meine „Denke“ nicht wirklich seltsam.
Wenn aus meiner Sicht ein Act keinerlei Chancen beim ESC hat, warum sollte ich ihn dann für das VE-Finale auswählen?
Höchstens dann natürlich, wenn man zu wenig „gute“ Acts hat und das Finale mit schlechtem aufgefüllt werden muss.

Spricht aber auch dann nicht für Raab, der ja aus Tausenden Künstlern die potenziellen Perlen aussuchen konnte.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor

Merci für die Presseschau!
Es ist doch schön, dass so umfangreich über die VE berichtet wird. Allzu viel kann man darauf aber nicht geben, denn das Gezeter über den ESC und die deutsche Auswahl ist so alt wie der Contest selbst 🙂

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Kann nur wiederholen, was ich schon vorher des Öfteren geschrieben habe: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. In einem muss ich aber den Kommentatoren zustimmen: Man hätte den Fokus schon vorher mehr auf die Songs legen müssen, nicht nur auf die Ausstrahlung der Künstler:innen. Letzteres spielt natürlich auch eine Rolle, aber der Song sollte immer noch das A und O sein.
Abor & Tynna wünsche ich alles Gute und viel Spaß in Basel. Natürlich muss noch viel am Auftritt gefeilt werden, aber ist ja noch Zeit. Wenn ich spontan orakeln darf: Für ganz vorne wird es leider nicht reichen, aber ein Platz ganz hinten kann ich mir auch nicht vorstellen. Tippe spontan mal vorsichtig aufs gute Mittelfeld.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Erstaunlich, was die BILD so alles weiß … wahrscheinlich noch nicht einen der anderen Beiträge gehört, aber schon wieder ganz sicher, dass es eine Blamage wird.

Aber gut, stellt euch mal vor, ihr hättet als Kind Journalist werden wollen, wärt dann aber doch nur bei der BILD gelandet. Da ist allgemeiner Hass auf die Welt dann vermutlich der letzte Schutzmechanismus vorm Griff zum Strick.

Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Um es mit den treffenden Worten der Ärzten zusammenzufassen:

„BILD. Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht. Aus Angst, Hass, T*tt*n und dem Wetterbericht“

Natürlich unter dem Deckmantel des „Journalismus“. 😀

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Wenn es gegen Raab geht, ist die BILD immer zur Stelle. Ich glaube der Springer-Verlag und Raab werden keine Freunde mehr in diesem Leben.

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Den Kampf Springer vs. Raab gibt es halt schon seit 30 Jahren. Da hat keine der beiden Seiten mehr vor, Frieden zu schließen.

Den vorhandenen Pessimismus des Autors kann man aber anhand der Wettquoten schon erklären. Würde es daher etwas zu negativ bezeichnen, aber auch nicht aus der Luft gegriffen.

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Frank B.

Sicherlich.
Ist halt gefundenes Fressen für die BILD.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Wurde Guildo Horn nicht auch von der BILD-Zeitung gepusht? Von daher hatte ich gedacht, sie seien schon mal Freunde gewesen.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Nee, ganz im Gegenteil. Die haben damals mit „Darf dieser Mann für Deutschland singen?“ getitelt und standen seit jeher an der Seite der alten Schlager-Zirkuspferde. Mit Raab pflegte die BILD hingegen schon immer eine ausgeprägte Feindschaft, weil er sich ihr komplett verweigert und Springer bei jedem Eingriff in seine Privatsphäre in Grund und Boden klagt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Das hatte ich irgendwie anders in Erinnerung, und auch der von Dir erwähnte Artikel hat, wie ich meine, Guildo Horn eher geholfen. Über Wikipedia bin ich auf diesen interessanten Link gestoßen https://www.stefan-niggemeier.de/blog/5187/guildo-horn/ , auch wenn da eher Horns Manager Kram als Lenker beschrieben wird und nicht Stefan Raab. Hier ein Zitat: „Der Artikel sorgte dafür, daß außer der überschaubaren Masse ursprünglicher Guildo-Anhäger auch Gegner von Bild und des klassischen Schlagers aktiv wurden, und erfüllte damit genau seinen Zweck. Johannes Kram und sein Team hatten ihn selbst geplant. Exklusiv arbeiten sie mit dem Blatt zusammen, dessen Reporterin ihm sogar die Haare föhnen darf.“

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Die Bild hat vom ESC so viel Ahnung wie ne Kuh vom klettern. Außerdem die deutschen Medien schwadronieren von irgendwelchen Fans, die sich wegen Feuerschwanz aufregen, ohne zu fragen was für Fans das sind. Dazu sind diese Schwachhirne nicht in der Lage. Das es keine ESC-Fans sind, sondern nur enttäuschte Feuerschwanzfans sind, darauf kommt keiner von diesen Doofies.

Yoshi
Yoshi
1 Jahr zuvor

Auf Insta sind Abor & Tynna das Gespött der Woche. Leider wird zur Verkündung, wer Deutschland vertritt, immer und immer wieder dieser grauenhafte Finalausschnitt eingespielt und nicht die Studioversion. Mir tuts vor allem für Tynna leid, ich hoffe, sie liest das alles nicht. Dass die Deutschen ihren eigenen Vertreter nicht mögen, ist ja inzwischen Standard, aber gefühlt springen jetzt selbst die Leute auf den Zug auf, die sich vorher nie zum ESC geäußert haben. Einfach nur schlimm.

Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  Yoshi

Abor und Tynna verdienen den Hass im Netz natürlich nicht. Allen Teilnehmern des VE gebührt Respekt vor ihrer Arbeit und vor allem ihren Mut sich der öffentlichen Meinung Preis zu geben, die bekanntlich nicht immer positiv ist.

Die Präsentation aus dem Finale ist aber Raab anzukreiden. Ich glaube er wollen den Beitrag mit zu viel Druck pushen. Die Nervosität und Überforderung ist nun mal leider gut sichtbar.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Allen Teilnehmern des VE gebührt Respekt vor ihrer Arbeit und vor allem ihren Mut sich der öffentlichen Meinung Preis zu geben, die bekanntlich nicht immer positiv ist.“ 👍👍👍

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Zur Präsentation im Finale gehört einerseits auch, dass die Künstler in 10 Minuten 2 Songs Singen mussten, was mit einer Erkältung zwangsläufig zu Problemen führt und andererseits, dass man keinen Sieger-Reprise am Ende mehr aufgeführt (den man auch alternativ hätte online stellen können) hat.

Auch beides Dinge, die nur Raab zu verantworten hatte. Die schlechte Baller-Performance liegt zu guten Teilen auch an der komplett sinnfreien Cover-Runde zuvor.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Lena hatte damals im Finale auch Probleme. Dank der zahlreichen Sympathisanten hatte es gereicht.

Aber so einen Hype wird es so schnell bei keinen Kandidaten mehr geben. Muss aber auch nicht.

Abor & Tynna werden schon das Beste daraus machen. Vielleicht ist das „schlecht“ singen ein gutes Omen.
Lena kreidete man das damals auch an. Und sie war auch selbst der Meinung. Das alles hat ihre Karriere nicht verhindert.

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Jahr zuvor
Reply to  Yoshi

Aber es ist leider nun mal so, dass das professionellste schönste Video mit audio aus dem Studio nichts nützt ,wenn der live Auftritt versemmelt wird , sei es durch schwaches Singen oder öde Performance, das hat schon vielen Kandidaten das Aus im VE beschert , gerade in Kroatien beobachtet , super Songs dabei mit tollen Videos , aber live …🫣 Aber Abor und Tynna können bis Mai ja noch dran arbeiten, aber die Nummer mit dem zerstörten Cello sollte ersetzt werden

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Yoshi

In den Podcasts von Welke/Kalkofe und Engelke kommen sie gut weg. Und zumindest Anke Engelke weiß ja auch, wovon sie da redet. Mögen sich die Abor & Tynna nur auf die ernstzunehmenden Stimmen konzentrieren – denn die sind im Grundtenor alle positiv, ohne die stimmlichen Probleme beim VE-Finale wegzureden.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Yoshi

Dann sollen sich diese Spinner mal krank auf die Bühne stellen und singen. Mal sehen was dann für Töne rauskommen. Was bilden sich diese selbst ernannten Gesangsexperten eigentlich ein.?

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Kein Plan wer du genau meinst mit ‚Gesangexperten‘. Wenn diese Experten klar wissen wovon sie reden, höre ich zu. Sonst nicht.

Flo
Flo
1 Jahr zuvor

Den ESC und alles, was damit zu tun hat, gnadenlos niederzuschreiben, ist ja leider Volkssport unter den deutschen Medien. Man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Flo

Ich lasse mir die gute Laune nicht verderben. Dieses Jahr habe ich richtigen „ESC-Spirit“ wie schon lange nicht mehr.

JoBi
JoBi
1 Jahr zuvor

Interessante Artikel und ein schönes Foto. <3

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Ich kann ja nachvollziehen, dass die Presseschau interessant ist. Aber so langsam ist das Thema Vorentscheidung echt lame.
Die Show ist durch, die Sieger gefunden, jetzt sollten alle mal wieder in die Zukunft schauen.
Es gibt doch kein Argument dafür oder dagegen, was nicht schon längst geschrieben wurde.

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  funtasticc

ESC-Kompakt hat sich nun mal entschieden bei der Hetzkampagne gegen Raab mitzumachen. Da viele Medien ohne große Fachkonferenz gegen Raab hetzen, passt das für ESC-KOMPAKT wie die Faust aufs Auge. Nur ziemlich blöd für das nächste Jahr. Wer ist dann noch bereit Verantwortung zu übernehmen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

In wie Fern? Ruft die Seite zum Boykot der show auf oder irgendwas? Die kritisieren wie schlecht das Finale kommuniziert war. Ist das für dich Hetze Raab zu kritisieren für Fehler?

Jo2602
Jo2602
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Dann sollen sie es selbst und vor allen Dingen besser machen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Das ist immer ein Totschlage Argument: „Du darft es nur kritisieren wenn Du es selber besser machst!“
„Warum nehmen sie nicht mal eben ein paar Millionen in der Hand und machen ihre eigenen Show.“
„Warum laden sie nicht mal selbst Stars ein, eröffnen einen Sender und holen sich Sponsoren.“

Veranschaut das warum diese Aussage nicht sonderlich Sinnvoll ist. Nach deine Aussage dürfte ein Filmkritiker keinen Film Kritisieren wenn er nicht selbst erstmal einen Oscar gewinnt. ^^

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Jo2602

Ich sehe keine Hetzerei. Wie jedes Jahr gibt es eine Presseschau-Artikel nach einem Vorentscheid. Insofern es einen Vorentscheid gab.

Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen bei SWR mitlesen und in 2026 die Fehler von 2025 vermeiden.

Anna01
Anna01
1 Jahr zuvor

Immerhin wird der Beitrag nicht bei allen zerrissen, wie sonst. Und es wäre schön, wenn das Duo zumindest den Support von den Medien hat.

Also die internationalen Fans sind d ja sehr positiv gestimmt und freuen sich über einen deutschsprachigen Beitrag und so positiv habe ich die internationale ESC Bubble selten bei einem deutschen Beitrag erlebt. Zumindest si sind und wohl gesonnen.

Prometheus
Prometheus
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna01

Bis auf das Hervorheben, dass der Song auf Deutsch ist, sehe ich leider auch im internationalen Kontext relativ wenig positive Kritik für den Song. Aber viele sehen, dass der Song modern ist und über eine Menge Potenzial verfügt.

Schade, dass uns das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und Tynna am Samstag von einer Erkältung geplagt war. Und dass dieser schlechte Finalauftritt jetzt leider der Referenzpunkt für alle News und Ersthörer-Reactions ist.

Dafür können A&T aber nichts. Nur Raab und die anderen Verantwortlichen können etwas für das rudimentäre Staging und die immer noch hanebüchene Idee mit der zusätzlichen Cover-Runde. Leider wurde dadurch der entscheidende Auftritt vermiest und es entsteht noch kein wirklicher Hype um den deutschen Beitrag. Richtung Mai kann aber viel passieren und vielleicht räumen A&T das Feld von hinten auf.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

OT:

Hier mal eine völlig überraschende Version von Baller. Hier würde man sagen von einer „Typpe“ damit meint man eine etwas schrullig besonders auffällig aber liebenswerte Person.
Scheint auch ein echter Musiker zu sein.

https://youtu.be/EcjtjESHws0?feature=shared

andalycia
andalycia
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Oh, danke dafür, Rainer! Hatte ich noch gar nicht mit bekommen. Liebe seine Eurovision-Versionen schon länger. Hier hat mich vor allem die Umsetzung eines englischen Textes erstaunt.

ECCHIfan
ECCHIfan
1 Jahr zuvor

Selbst wenn Feuerschwanz gewonnen hätte, hätten wir uns mit denen sicherlich blamiert. Sie können singen, sind aber stink langweilig.
Ihr alle die rum haten, wollen es nur nicht kapieren.
Bis Mai ist Zeit und da sitz der Gesang und die Performance.
Unterstützt sie lieber.
So ein geistiger Dünnschiss in den Medien

Tomka
Tomka
1 Jahr zuvor
Reply to  ECCHIfan

Ich finde es nicht fair Acts die rausgeflogen sind durch den Dreck zu ziehen. Sie sind alle mit Würde und Respekt gegangen und keiner von ihnen hat sich nachträglich ungebührlich verhalten.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Und dazu kommt das keiner der Presse Beiträge sich so über den Gewinner äußert und erst Recht kein Dünnschiss produziert (vielleicht die Blöd, das lese Ich ja nicht). Die sind alle recht Sachlich geblieben und haben maximal Punkte an der Show oder den Auftritt kritisiert.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Tomka

Jup, das muss man wirklich lobend betonen. Hatten wir ja auch schon mal anders, wenn man da an einen gewissen Populisten vom Ballermann denkt.

TSC70
TSC70
1 Jahr zuvor
Reply to  ECCHIfan

Du bist doch hier am haten… merkste selber, oder?

Mobilex
Mobilex
1 Jahr zuvor

Ich freue mich, wenn ihr das positive rausarbeitet.

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Ich muss sagen,
ich bin viel zu happy mit dem Ergebnis aus dem deutschen VE als dass ich mich über Einzelheiten aus der Show beschweren will die mir nicht gefallen haben.

Immerhin gab es diesmal auch eine gute Bühne mit anständiger Beleuchtung für die Künstler…

Dafür nehme ich auch dieses Jury Gelaber in Kauf…

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Jetzt mal davon abgesehen, dass mich die Panel-Beurteilungen nicht sonderlich interessierten und dass ich den Casting- und Coverquatsch überflüssig – jedenfalls keine abendfüllende Besprechung wert – finde. Und klar: Das insgesamt auch kein Qualitätsfeuerwerk, keine Mega-Vielfalt oder Festival der Neuentdeckungen war. Wäre da nicht noch die Final-Abstimmung gewesen – wäre die Show nach dem Halbfinale für mich eigentlich auserzählt gewesen. Geschenkt.

Aber: Die hatten einen Job zu machen – den richtigen Song & Act auszuwählen … und das hat das Konzept gemacht. Vergangene dt. Vorentscheide bekamen doch oft eine unangenehme Note, weil der potenziell chancenreichste Song eben nicht gewählt wurde. Insofern komme ich mit mancher Kritik und den schwammigen Linien bei Unterscheidung von Kritik an der Sendung und Urteil über den gewählten Act nicht klar.

Wie sich der Song dann in Basel anfühlt, wird ein anderes Thema werden. Aber Raab hat diesbezüglich angekündigt, das professionell anzugehen, sie entsprechend zu promoten und A & T ihre Authentizität zu lassen. Das lässt mich zumindest hoffen, den beiden wird am Ende der Song auch als ihre Geschichte abgenommen. Ohnehin könnte so ein Song viral zu gehen und TikToker abholen. Wir werden sehen, wofür es dann reicht. Natürlich ist gesetzt, dass sich die Vocals noch extrem verbessern müssen. War 2010 aber auch so.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Ich freue mich heuer mit und auf den deutschen Beitrag in Basel.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Das geht mir auch so, trotz einiger Themen beim VE und obwohl ich Cosby wollte. Aber es ist das erste mal seit einiger Zeit, dass ich mich mit dem Act identifizieren kann und das ist doch was gutes.

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

me too

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

🙂 Genau. Aber mich musst du ja nicht überzeugen.
Die letzten Jahre fand die pre-ESC Rumheulerei nicht bei mir statt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jorge
undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Ich weiß es doch. 🙂

Bei den Heulern war ja u.a. auch ich selbst dabei.
Die Asche hab ich jetzt noch in meinen Resthaaren…

Aber ich wollte mich einfach nur prominent an deinen Kommentar anhängen: betrachte es als heftiges Kopfnicken. 🙂

P.S.: ich bin doch auch froh, dass „Wir beiden“ jetzt nicht ranmüssen. ;-).

toniinberlin
toniinberlin
1 Jahr zuvor

Ich war auch eher gelangweilt von der „Show“ und Stefan Rabb & Co.
Aber RICHTIG TOLL war die Live Band, die alle begleitete und unterstützte !!!

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

Nina Hagen feiert am 11. März 70. Gerburtstag, und bevor ich es vergesse, dachte ich, sie sollte nicht vergessen werden, „allein, die Welt hat mich vergessen…“, vielleicht hätte ich es am 11. vergessen, deshalb jetzt
https://www.youtube.com/watch?v=Ntjfd51bThU

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  christliches

na jut aber wenn dann richtig party.🥳

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

Ja klar, das repräsentiert sie noch besser!

Killerbiene
Killerbiene
1 Jahr zuvor

Also ich finde den Song schlimm. Und ich sage das wird nichts. Es waren weitaus bessere Beiträge dabei von Leuten die auch singen konnten. Und Feuerschwanz kann auch nicht gewinnen da sie nur eine bestimmte Fanbase anspricht. Raab ist stehen geblieben, hat sich null weiter entwickelt. Schade sag ich nur.

Paul
Paul
1 Jahr zuvor

Stefan Raab: Unangenehmes Gespräch mit ESC-Teilnehmern
Denn das Gespräch mit Abor & Tynna wirkt teilweise ziemlich unangenehm. Als er dann nach ihrer Meinung zu internationalen ESC-Beiträgen fragt, scheint er selbst wenig Begeisterung für den deutschen Song zu haben.
Als ihn das Duo fragt, wann er ihren Song „Baller” hören würde, sagt Raab ganz trocken: „Eigentlich nie!” Klare Worte von Raab und ein Korb für das Duo. Privat hält es Raab offenbar nicht mit der Musik der beiden – auch wenn er keinen Zweifel daran ließ, dass er gute Chancen sieht, dass es beim ESC gut ankommen könnte.

„Ich bin aus dem Alter raus. Wenn ich in den Club gehen würde… aber das ist lange her. Man muss nur verstehen, warum es andere Leute gut finden können. Den Eindruck hatte ich”, besänftigt Raab die beiden.

Tom Badil
Tom Badil
1 Jahr zuvor
Reply to  Paul

… naja, bei der Interpretation des Voting Ergebnis bin ich vorsichtig. Sowas kommt eben heraus, wenn man es zulässt, dass pro Gerät 20 Mal angerufen werden kann. Das verzerrt die Ergebnisse schon gewaltig in Richtung Fan-Base.
Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie dieses Problem etwa in Schweden gelöst wurde.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Paul

Manchmal ist es besser, nicht immer direkt auszusprechen, was man denkt (um die anderen nicht zu verletzen).
Ob Herr Raab Abor & Tynna bei den Vorbereitungen so unterstützen wird, wie er es bei Lena getan hat – ich habe ja so meine Zweifel…

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor

Presseschau kurz nach der Entscheidung und das war’s dann? Mir passiert da entschieden zu wenig. Und auf jeden Fall muss da ein neuer offizieller Clip her. Der Live-Auftritt ging gar nicht.
So langsam bekomme ich den Eindruck, Raab will es an die Wand fahren.

Tom Badil
Tom Badil
1 Jahr zuvor

… man weiß ja nicht, was da hinter den Kulissen passiert. Aber natürlich hat der Raab jetzt auch ein Motivations-Problem…

Elitha
Elitha
1 Jahr zuvor

Was soll diese künstliche Aufregung. Der Neid, dass den Gewinnern nicht zu gönnen?
Den Auftritt von Feuerschwanz fand ich ganz schrecklich.
Jeder hat seinen persönlichen Geschmack.
Warum wird das hier so aufgebauscht.
Schlechte Verlierer kann ich da nur sagen.

roadcore
roadcore
1 Jahr zuvor
Reply to  Elitha

Warum sind Feuerschwanz schlechte Verlierer? Sie haben auf ihren Kanälen sogar dazu aufgerufen, A&T unterstützen!

Lustig, wie sich hier Leute über Hate aufregen um im Nächsten Atemzug das gleiche zu tun. Einfach mal in den Spiegel schauen.

Prometheus
Prometheus
1 Jahr zuvor

Der Auftritt der Beiden in Raabs Sendung war leider nichts. Viel zu kurz und ohne Erkenntnisgewinn.

Heute berichten die Medien über den peinlichen Moment, in dem Raab auf die Frage von Tynna, in welcher Situation er sich einen Song wie „Baller“ anhören würde, mit „Eigentlich nie!“ antwortete.

Das war der erste Primetime-Auftritt von A&T abseits der Chefsache-Sendungen und das war wirklich eine Gelegenheit, sie kennenzulernen, mehr über ihr musikalisches Projekt zu erfahren, sowie ihre Wurzeln und ihr Werdegang. Einfach zwei Menschen dem Publikum näherbringen. Es wurde gar nicht über den Song gesprochen und auch nicht, was in den nächsten Wochen ansteht.

A&T wirkten sehr schüchtern und zurückhaltend auf mich, monoton und ohne Enthusiasmus in der Stimme. Das könnte bei manchen leider einen eher unsympathischen Eindruck hinterlassen und sie hatten ja leider so schon einen eher schweren Einstand. Allerdings hat es ihnen die Interview-Führung von Raab auch nicht einfach gemacht, muss man dazu sagen.

Seit dem Sieg (und der Welle an negativen Kommentaren) herrscht auf dem Instagram-Account auch so ziemlich Funkstille. Ich hoffe, das bedeutet, dass gerade die finalen Arbeiten am Song auf Hochtouren laufen. Wenn sie sich von der Öffentlichkeit abkapseln wollen, wäre das nämlich eher schade.

Ich hoffe, dass sie öfter in Raabs Sendung oder allgemein im Fernsehen auftreten, denn Übung macht den Meister. Wenn es das jetzt schon gewesen sein soll, dann wäre das fatal. Ich würde jetzt erstmal schnell ein neues Musikvideo nachschieben, um die Wogen des schlechten Live-Auftritts ein wenig zu glätten

Last edited 1 Jahr zuvor by Prometheus
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Prometheus

„A&T wirkten sehr schüchtern und zurückhaltend auf mich, monoton und ohne Enthusiasmus in der Stimme. Das könnte bei manchen leider einen eher unsympathischen Eindruck hinterlassen und sie hatten ja leider so schon einen eher schweren Einstand. Allerdings hat es ihnen die Interview-Führung von Raab auch nicht einfach gemacht, muss man dazu sagen.“

Habe das Interview nicht gesehen, aber ich könnte mir vorstellen, nach allem was ich von Euch gelesen habe, dass sie total verunsichert waren.

Anna
Anna
1 Jahr zuvor

Was stimmt eigentlich nicht mit euch? Ihr verbreitet die neidgeprägte Häme an Raab. Dabei geht es um den ESC-Titel 2025. Anstatt Optimismus für den deutschen Titel zu verbreiten, redet ihr über Raab. Was soll das?

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna

Eventuell, weil es in diesem Artikel um Pressemeldungen zum deutschen VE „Chefsache 2025“ geht?

Zum deutschen ESC-Titel 2025 gibt es auch noch einige andere Artikel bei ESCK.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Anna

Nun, Herr Raab hat nun einmal die Suche nach dem deutschen Beitrag zur „Chefsache“ erklärt. Ist doch klar, dass er in den Fokus gerät, da er ja für die Auswahl der Acts und der Titel verantwortlich ist (zumindest zu einem großen Teil). Häme ist natürlich nie richtig, aber mit einer gewissen Kritik muss er dann schon leben.
Vielleicht hätte er nicht so einen hochtrabenden Titel der Shows wählen sollen.😉

christliches
christliches
1 Jahr zuvor
Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor

Abor&Tynna haben übrigens auf YouTube Kommentare öffentlich geantwortet. Da ging es auch um den Gesang.

Last edited 1 Jahr zuvor by Teufelchen
Branko
Branko
1 Jahr zuvor

Weiß nicht, ob es schon hier gepostet wurde. Sorry, falls es doppelt gepostet wird!

ESC-Showdown: Sam Dylan trifft ISAAK:

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Branko

Ja

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Deutschland hat seine Teilnahme am JESC 2025 abgesagt:

https://www.instagram.com/p/DG5bs0otFni/

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Echt schade! 😕

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Finde ich auch und vermute, daß das mit dem Senderwechsel vom NDR zu SWR zu tun hat. Vielleicht ist es aber auch die Ungewissheit, ob wegen der politischen Situation in Georgien der JESC stattfinden wird.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Jahr zuvor

Wo bleibt denn Teil 2?

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Heute hat Jurymitglied Elton, der vor zwei Jahren Punktesprecher für Deutschland war, Geburtstag. Der Moderator von „1, 2 oder 3“ wird heute 54 Jahre jung!