
Ein Auftritt von Celine Dion (Aufmacherbild), der Siegerin des Eurovision Song Contest 1988, beim Wettbewerb im nächsten Jahr in Basel ist laut Reto Peritz selbstverständlich eine Option. Das sagte der Executive Producer am Freitag in einem Interview mit der Schweizer Zeitung Blick. Er nannte dabei auch Gründe, die für Basel als Austragungsort gesprochen haben, begründete, warum er sich nicht zu viele Sorgen über ein Anti-ESC-Referendum mache, und erklärte, warum die Entscheidung über die ESC-Moderation erst zu einem späteren Zeitpunkt fallen werde.
Reto Peritz, einer der beiden Executive Producer des Eurovision Song Contest 2025, gab am Freitag nach der Pressekonferenz in Basel zum Wettbewerb im nächsten Jahr dem Schweizer Boulevardblatt Blick ein Interview. Dabei ging es um viele Aspekte der Show im nächsten Jahr von der Moderation über die Sicherheit bis hin zur Frage, ob Celine Dion dort als Stargast auftreten würde. Die deutschen Medien griffen lediglich den letzten Punkt auf.
Tatsächlich ist das Ganze bisher aber nur ein Gedankenspiel, das noch nicht einmal intern konsolidiert besprochen worden ist. So sagte Peritz auf diese Frage von Blick „In Fankreisen fällt immer wieder der Name Céline Dion als Stargast. Wurde sie schon kontaktiert?“ folgendes:
„Selbstverständlich hat sie einen Bezug zur Schweiz und zum ESC. Und natürlich ist das ein Thema bei uns. In den nächsten Wochen startet der kreative Prozess, und da werden solche Fragen sicher auch fallen. Eigentlich will man ja am ESC Talente in den Vordergrund stellen und diese nicht von weltbekannten Stars überschatten lassen. Aber es hat natürlich auch seinen Reiz, einen solchen Namen in der Show zu haben.“
Damit ist die Causa Dion aktuell nicht mehr als eine Option von ganz vielen. Dennoch würde ein Auftritt der Diva beim ESC in Basel natürlich zusätzliche (weltweite) Aufmerksamkeit auf den Contest lenken. Vor knapp zwei Jahren hatte die kanadische Sängerin bekanntgegeben, dass sie am Stiff-Person-Syndrom erkrankt sei und deshalb ihre Welttournee absagen müssen.
Seitdem hat sich Celine Dion immer mal wieder in der Öffentlichkeit gemeldet. Allerdings waren die Fortschritte bei ihrer Krankheit sehr langsam und die Aussichten auf erneute Auftritte von ihr gering. Umso überraschender und bewegender war dann ihr Vortrag auf dem Eiffelturm bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris.
Vor diesem Hintergrund wäre ihr Engagement beim ESC in Basel gar nicht so abwegig und natürlich ein Riesen-Highlight. Es wäre auch eine große Anerkennung der Sängerin für den ESC, der ihre Karriere außerhalb Kanadas befeuert hat, die sie letztlich zum Weltstar werden ließ.
In diesem Jahr feierten ABBA das fünfzigjährige Jubiläum ihres ESC-Siegs mit „Waterloo“. Das Quartett konnte sich für den ESC in Malmö nicht zu einer Wiedervereinigung vor Ort durchringen. Stattdessen ließen sie ihre ABBAtare sprechen. Den Gesangspart mussten dann die ESC-Sieger/innen Charlotte Perrelli, Carola und Conchita Wurst stemmen.
Damit aber zu den weiteren Punkten, über die Reto Peritz im Interview mit Blick berichtete:
- Die Entscheidung über Basel und Genf ist erst am Mittwochabend in einem Entscheidungsworkshop gefallen. Der Steuerungsausschuss folgte der Empfehlung am Donnerstagabend. Am Freitagmorgen um 9:15 Uhr segnete die EBU die Entscheidung in einem Call ab. Um 10 Uhr wurde dann die Entscheidung öffentlich.
- Argumente für Basel waren die konzerterprobte St. Jakobshalle, das Arena-Plus-Konzept mit dem St. Jakobs-Park-Stadion („Joggeli“), eine Woche längere Verfügbarkeit der Halle, die Kreativität vor Ort und die Absicht, ganz Basel zur Eurovision-Stadt zu machen.
- Ob die Wertschöpfung durch den ESC am Ende tatsächlich bei 60 Mio. Euro liegt, wie es eine Studie über den ESC in Liverpool naheliegt, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass auf den Fernsehsender SRG vor allem Kosten zukommen werden. „Die Wertschöpfung bleibt in der Stadt und Region“, so Peritz.
- Das Risiko des von der EDU angestrebten Referendums gegen den ESC war im Auswahlprozess berücksichtigt worden. Falls es dazu käme, „sind wir aber zuversichtlich, dass die Basler Bevölkerung hinter dem ESC stünde“, so Peritz. SRG würde sich aber nicht an den Kosten einer PR-Kampagne für den ESC beteiligen.
- Für die Sicherheit beim ESC wird es ein hohes Polizeiaufgebot geben, „vergleichbar mit der Frauen-Fussball-EM oder der Street Parade.“ Welche Anforderungen sich im Mai 2025 für die Sicherheitslage ergäben, könne man jetzt noch nicht bewerten. Die Sicherheit spiele aber die entscheidende Rolle bei einem solchen Großevent.
- Die Entscheidung über die Moderation kommt in der Projektplanung recht weit hinten und ist „abhängig vom kreativen Konzept und dem Narrativ, das wir anstreben. Welche Schweiz wollen wir der Welt präsentieren? Das hat auch Einfluss auf die Wahl der Moderation.“
Wie fändest Du einen Auftritt von Celine Dion beim ESC 2025 in Basel? Welche anderen internationalen Superstars könntest Du Dir vorstellen – und braucht’s die überhaupt? Hast Du außerdem Vorschläge für die ESC-Moderation? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Kein Reto-Bild?
Celine geht vor
Sexistisch, bin enttäuscht.
Ich bin für Split Screen wie beim Sport. 😉
2 Kameras? Noch mehr Probleme!
Dann halt gemeinsam in einem Bild, Arm in Arm, da freut sich dann auch die Klatschpresse und die Blogger haben auch gleich ne Story. Eine Win Win Win Situation für alle
Bleib du mal bei deinem Habibi. 😀
Das ist die Idee, wir schicken die deutsche Sängerin Celine (hat unteranderem mit Herbert Grönemeyer Flugzeuge im Bauch neu aufgenommen). Da ist zumindest der Vorname dabei und wir kriegen massenhaft Sympathiepunkte. 😉😉😉🤔🤔🤔💡💡💡
Ich lese immer Retro…
Celines Auftritt auf dem Eiffelturm ist eigentlich nicht zu toppen.
Außerdem hat sie sich, früher zumindest, vom ESC distanziert.
Trotzdem wäre es natürlich toll ihren Siegertitel von 1988 live zu hören.
Moderieren dürfen sehr gerne Sven Epiney, Michelle Hunziker, Lolita Morena und/oder Gjon’s Tears.
Das war auch mein Gedanke, schwer zu glauben, dass sie nach dem Eiffelturm nach Basel – nichts gegen Basel – wollen würde.
Erst recht nicht, sollte sie den ESC2024 aufmerksam verfolgt haben.
Vielleicht Celine Dion mit der Titanic auf dem Rhein, dazu ein Eisberg? 🥶🥶🤑🤑🤭🤭
Den oder die Felsen von René Miller, Teya Dora und Jerry Heil könnte man dazu problemlos als Eisberg tarnen..
Die müssten ja irgendwo noch im Fundus vor sich hin bröckeln.
😂😂😂
Opening-Act beim ESC-Finale: Céline Dion gemeinsam im Duett mit Nemo.
Wunsch-Moderatoren (m/w/d): Sven Epiney und Sandra Studer. Wobei ich Sven für gesetzt halte und Sandra für sehr realistisch.
Da Basel im 3-Ländereck ist, sollte es eine multinationale Moderation geben. Für uns schlage ich Schöneberger vor, sie brennt für den ESC.
Die gibt es nur im Doppel mit Silbereisen zum Verleih / Verkauf 😜😜😜
Die symbiotisch-endemische Kreatur Babsi und der Silberfisch aus dem Wassergraben der Gertrudenburg. 😱😱😱
Symbiotisch-endemisch… 😮 😀
Darüber kannst Du alles auf meiner WordPress-Seite lesen, falls es Dich interessiert.
Barbara Schöneberger akzeptiere ich erst als Moderatorin, wenn Reto Peritz nichts dagegen einzuwenden hat. 😉
Sie brennt so sehr dafür, dass man regelmäßig vorm Bildschirm einschläft oder sich fremdschämt bei unseren Vorentscheiden.
Schon wild, wenn man überlegt, dass nur eine lebende Person das selbe wie Nemo (für die Schweiz) erreicht hat :O
Tröste dich. Bei Deutschland ist es dasselbe.
Wenigstens ist bei den beiden ESC-Sieger (m/w/d) der Schweiz ein Weltstar dabei. Deutschland kann so etwas nicht vorweisen. 😀
Ich bin gar nicht traurig, dass war eher so ein „mind blown“ moment. 😀
Hach, es wäre toll, wenn Celine das Voting moderiert. Dann würden die Spokespersons vor lauter Ehrfurcht ihre mäßig witzigen Sprüche lassen und schneller zum Punkt kommen 🙂
Celine ist schon eine großartige Sängerin, aber ich muss zugeben, dass ich nur zwei Songs von ihr wirklich mag, nämlich ihren Siegersong von 1988 und den Titelsong zum Kinofilm „Titanic“. Die anderen treffen jetzt nicht so meinen Geschmack. Aber es ist natürlich toll, wenn sie in den ESC mit eingebunden würde.
Ein Weltstar mit ESC-Bezug ist nun wirklich selten, deshalb wäre es mehr als nur angemessen. Ich würde mich freuen.🙂
Ein Auftritt von Céline Dion beim ESC 2025 wäre natürlich ein Traum. Egal ob als Opening- oder Interval-Act. Hier müsste man die Entscheidung vielleicht auch Céline alleine überlassen je nachdem wie es für sie am angenehmsten, im Hinblick auf ihre Krankheit, ist.
Zu den Moderatoren noch kurz: Ich fand im Livestream den Vorschlag, dass Trevor Noah einer der Moderatoren sein sollte, sehr gut.
Für Lys Assia, die 1956 den ersten ESC gewann, sollte es nächstes Jahr in Basel auch eine Reminiszenz geben. Außerdem vertrat sie die Schweiz auch 1957 sowie 1958.
Ich denke, sie wird auf keinen Fall unerwähnt bleiben.
So oft wie sie sich vor ihrem Tod zum ESC geäussert hatte, gibt es darüber garantiert testamentarische Regelungen.
Vielleicht schafft sie es ja auch als guter Geist in die Burg? 😉
Oder als Hologramm auf die Bühne?
Letzteres könnte ich mir vorstellen.
Man könnte einen Giorgio an den Lago Maggiore setzen und ihn zu Risotto und Polenta Chianti trinken lassen und ihn anschliessend auf einem alten Karussell im Refrain über seine Kindheit sinnieren lassen.
That is all in your head!
Brauche diesen Blick in die Vergangenheit nicht.
Mir ist ein hochwertiges Teilnehmerfeld lieber.
Unter das sich jeder wohl was anderes vorstellt.
Bin nicht gegen ihren Auftritt.
Mir ist es schlichtweg egal.
Ich fände Celine Dion schon deshalb großartig, weil ich ihr das allerbeste für ihre Gesundheit wünsche. Dazu ist sie halt einfach die Grande Dame des ESC. Ihre Performance beim Opening der Olymp. Spiele in Paris lässt zumindest auf Basel hoffen, aber sind halt noch gute 8 Monate.
Nur in ihrem Kleid von 1988! Alles andere wäre Betrug am Zuschauer!
Ich dachte, das hättest Du gekauft.
Nein, passte nicht auf meine Lampenschirme.
Es hängt bei mir im Schrank
Gut, dass Netta vorher ihre Prediction veröffentlicht hat. 😀
Kommt Bambie eigentlich auch als Intervall Act nach basel ? 😂
Ja gemeinsam mit ihren Vater, Klopfer, Blume, Feline, Tante Ena, Ronno und Freund Eule. Die erwecken alle ihre Mutter. 🤣🤣🤣🤣
Also, wenn die ESC-Verantwortlichen für 2025 deskalieren wollen, dann hoffentlich nicht!
https://eurovision.tv/story/theo-evan-representing-cyprus-2025
yes
OT: Theo Evan vertrtitt 2025 Zypern, gerade bei Threads gesehen:
https://www.threads.net/@eurovision/post/C_aEZAViHcQ?xmt
Breaking News! Theo Evan ist für Zypern offiziell bestätigt!
Ok Celine Dion hat im Auftrag des SRG den ESC 1988 gewonnen. Übrigens einer der für meinen Geschmack ‚mit-schlechtesten‘ ESCs überhaupt (übertroffen nur vom 1989 Event…). Keiner hat heute die 15 Mio Streams erreicht. Alle bis auf einen unter 900 TSD Streams, Mehr als die Hälfte unter 100K…
wollte mal noch dran erinnern, dass dieser Siegersong damals mit der erfolgloseste ESC Titel ever war. Hat nichteinmal in der Schweiz die Top 10 erreichen können. Ein Beispiel des Scheiterns eines Songs, allerdings ohne die hier ja so oft beschworene ‚Karriere-Ende‘-Geschwafel als schlussendliches Karriere- Outcome.
Nichtsdestotrotz würde ein Auftritt eines Weltstars ‚von früher‘ das ESC Finale etwas aufwerten. Spricht aber halt denn doch eher nur die Boomer an. ‚Verjüngung‘ des Events klappt so natürlich nicht.
Interessanter wäre es nen ‚aktuellen Weltstar‘ dorthin zu bekommen.
Und wie siehts eigentlich mit den Schweizer Stars aus? Wenn da wer dürfte, wer dürfte denn?
Soweit ich mich erinnern kann war ein Final-Pausenact in Deutschland 2011 Jan Delay.
Oh ja, ich erinnere mich sehr gut und war n a t ü r l i c h live in der Halle 🤩
Jan Delay hast das richtig klasse gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=ZKr5dcMSPlk
Und wir wünschen uns doch immer moderne, deutschsprachige Acts beim ESC. Da gab´s wenigstens mal einen entsprechenden Pausenact 😍 Also Schweiz, mein Rat: erst selbstbewusst im eigenen Land umschauen, das kann auch sehr gut funktionieren 👍 Wer weiß, wann die Chance wiederkommt…
Ich fände einen Auftritt Celines in Basel großartig, zumal sie im Gegensatz zu dem völlig überflüssigen und bezugslosen Auftritt Justin Timberlakes 2016 in Stockholm und dem unsäglich grottigen Auftritt Madonnas 2019 in Tel Aviv einen wirklichen ESC- und Schweiz-Bezug hätte. Gut, „Ne partez pas sans moi“ war ein öder Song mit einer grauenhaften Performance, obwohl ich ihn dank Celines Stimme nach wie beim Hören gerne mitschmettere. Ich glaube Celine würde ihn nicht mehr live vortragen, aber sie müsste doch soweit gereift sein, dass sie ihren Frieden mit der Veranstaltung gemacht haben könnte (was selbst unsere jahrelang ablehnende Nicole bereits vor Jahren getan hat und seitdem immer wieder gerne bei ESC-TV-Veranstaltungen mitmischt). Celine würde mit einem Auftritt m.M. als Intervalact im Finale jedenfalls wahre Größe zeigen.
P.S. ich verweise gerne noch auf die Arte-Sendung „Celine – Aufstieg einer Diva“ in der Arte Mediathek, bei der der ESC 1988 eine wesentliche Rolle spielt.
Danke nochmal für den Tipp über die Doku von Celine. Habe ich mir jetzt endlich mal angesehen. Wirklich klasse 👍Diese Frau ist einfach wahnsinnig ehrgeizig.
Wusste garnicht, dass Nicole ablehend gegenüber den ESC war
Habe gerade mal geguckt, ob ich rausfinde, wie es Danny von Voyager geht:
https://www.instagram.com/p/C–KHXwiOVS/?hl=en