Schweiz beim ESC 2023: Woher kamen die Punkte für Remo Forrer und seinen Beitrag „Watergun“?

Foto: Sarah Louise Bennett/EBU

Insgesamt 92 Punkte konnte der Schweizer Beitrag „Watergun“ von Remo Forrer am Samstagabend beim Finale des Eurovision Song Contest in Liverpool einsammeln. Damit holte er den 20. Platz für die Eidgenossen. Auch wenn ihm keine 12-Punkte-Wertung vergönnt war, kann er sich über Punkte von 15 Jurys und von zehn Televoting-Ländern freuen. Auch wenn einige Punkte aus den deutschsprachigen Nachbarländern kamen, waren dies nicht die höchsten Wertungen.

Nachfolgend die exakte Aufschlüsselung, woher die Punkte im Detail kamen:

Jurys

Insgesamt gab es aus 15 Ländern Jury Punkte für die Schweiz

10 Punkte: Finnland

7 Punkte: Albanien

6 Punkte: Niederlande, Schweden, Malta

4 Punkte: Österreich, Aserbaidschan, Italien

3 Punkte: Frankreich

2 Punkte: Norwegen, Polen, Portugal, Zypern, Griechenland

1 Punkt: Slowenien

TV-Publikum

Beim Televoting erhielt die Schweiz Punkte aus zehn Ländern:

8 Punkte: Schweden

5 Punkte: Norwegen

4 Punkte: Dänemark, Estland

3 Punkte: Deutschland

2 Punkte: Österreich, Armenien

1 Punkt: Italien, Aserbaidschan, Finnland

Insgesamt waren 37 Länder beim diesjährigen Eurovision Song Contest stimmberechtigt. Diese konnten sowohl über ihre fünfköpfigen Jurys 1 bis 12 Punkte vergeben, als auch über das Televoting. Hinzu kam in diesem Jahr erstmals beim Televoting die Gruppe „Rest of World“. Hier konnten die Zuschauer/innen in nicht-teilenehmenden Ländern ebenfalls ihr Stimme abgeben. Diese wurden zusammengefasst und ergaben somit die 38. Televoting-Jury. Daher wurden in diesem Jahr auch beim Televoting 58 Punkte mehr vergeben als von den 37 Jurys. Allerdings sind diese Rest-of-World-Televoting-Stimmen nicht der offiziellen Website zu entnehmen.

Im ESC kompakt LIVE reden wir am Sonntagnachmittag um 17 Uhr auch über das Abschneiden der Schweiz.

Was sagst Du den Punkten, die die Schweiz im Finale des ESC erhalten hat? Welche Wertungen haben Dich positiv oder negativ überrascht? Lass uns gern Deine Meinung in den Kommentaren da. 


14 Kommentare

  1. Ich hatte Remo höher eingeschätzt. Das war einer der wenigen Songs (neben Belgien und Australien), die mich dieses Jahr begeistern konnte und die Mehrzahl meiner Anrufe gingen an ihn 💝.

  2. Ösi hier, ein Anruf für Remo. Bloß, dass dieser ESC sehr gut war und viele Interpret:innen sehr gut abgeliefert haben.

  3. Interessant ist ja, dass Remo im Semi von allen 17 stimmberechtigten Ländern Punkte bekommen hat… Und im Finale dann deutlich weniger…

  4. Im Halbfinal musste er auch noch nicht gegen Polen antreten. Und die Tonqualität während seines Schnelldurchlaufs war grottig.

  5. Auch Remo hätte ich ein höheres Ergebnis gewünscht. War ein sehr schöner Auftritt, und er hat supergut gesungen.

  6. Gut gemacht remo. Ich glaube das er bei den allermeisten jury+televotes so platz 7-12 gemacht hat.
    Aber das eine professionelle jury einen fake-sänger wie zypern besser bewertet als remo, find ich schon unter aller kanone.

  7. Ein super Auftritt von Remo gestern – Hammer Stimme und schönes Lied. Er war unter meinen favorites und ich hab u.a. für ihn abgestimmt.

  8. Habe gestern 15 Anrufe für die Schweiz beigesteuert. Leider hatte auch er – wie Österreich – den Nachteil der frühen Startnummer.

  9. Das Ergebnis war im Juryteil schwächer als erwartet. Stimmlich war das sehr stark aber die Juries haben es im Gegensatz zu Italien und Estland nicht belohnt….das beim Publikum nicht viel kommt, war zu erwarten.

  10. Mich hat Überrascht das die Fachjury der Schweiz 12 Punkte an Tschechien vergab, denn mir haben die Tschechinnen prima gefallen und ich habe per Telefon für diese Mädels gevotet.
    Das deutsche Volk war schon im Vorfeld schon enorm begeistert und überzeugt von Lord if the Lost, darüber konnte ich nur den Kopf schütteln.

  11. Hätte er nur mehr Ausstrahlung… und nicht so ein anbiederndes generisches Liedchen gehabt und vor all nicht so einen heuchlerischen Text…
    Mit Platz 20 noch sehr gut bedient. Nun kann er ne Ausbildung machen oder studieren oder sonst was und gut ist.

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