
Die Städte Bern und Biel prüfen gemeinsam eine Bewerbung für die Austragung des Eurovision Song Contest 2025. Als Arena für die eigentlichen ESC-Shows käme die neue Berner Festhalle in Frage, die gerade noch fertiggestellt wird. Andere Events würden dann in der Tissot Arena in Biel stattfinden, z.B. die Eröffnungszeremonie. Eine Bewerbung wollen die beiden Städte nur einreichen, wenn sie eine realistische Chance haben, den Zuschlag zu bekommen.
Die beiden Städte gaben heute bekannt, dass sie gemeinsam mit der Bernexpo (auf deren Gelände wird die Festhalle gebaut) die Bewerbungsunterlagen der SRG für die Austragung des ESC 2025 prüfen wollen. Dabei geht es vor allem darum, ob die neue Arena in Bern die hohen Anforderungen erfüllen kann. Aber auch Themen wie Sicherheit, Logistik und nicht zuletzt die Kosten, die auf den bzw. die Austragungsorte zukommen, stehen dabei im Fokus.
Die Entscheidung, ob Bern und Biel sich bewerben werden, muss im Laufe des Junis gefällt werden. Das ist schlicht gegeben, weil die Bewerbungsunterlagen an die SRG bis Ende des Monats eingereicht werden müssen.
Bern war bereits vor dem Schweizer Sieg beim Eurovision Song Contest 2025 vom Schweizer Fernsehen SRF selbst als mögliche Gastgeberstadt im Falle eines ESC-Sieges ins Spiel gebracht worden. Befeuert wurden diese Überlegungen dann von Nemo (Aufmacherfoto) auf der Pressekonferenz nach seinem ESC-Sieg, weil Nemo sich dafür stark machte, dass Nemos Heimatstadt Biel in die Austragung des ESC im kommenden Jahr einbezogen wird, etwa als Ort für die Eröffnungszeremonie. Von Bern aus ist Biel in etwa 30 Minuten zu erreichen.
Als wirklicher Favorit auf die Austragung des ESC im kommenden Jahr galt Bern bisher nicht. Vor allem aus der Politik gab es teilweise ablehnende Stimmen. Gerade auch die Frage, ob die neue Festhalle die Anforderungen für den ESC erfüllen könnte, bremsten die Hoffnungen. So kam es, dass Bern als potenzieller Austragungsort in vielen Veröffentlichungen meist nicht erwähnt bzw. berücksichtigt wurde – so etwa auch bei den Buchmachern.
Aktuell gelten im Rennen um den ESC-Austragungsort 2025 Basel, Genf, St. Gallen und Zürich als wahrscheinlichste Optionen. Interessierte Städte müssen sich bis Ende Juni offiziell bei der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) bewerben. Eine Entscheidung soll dann bis Ende August fallen.
Auch wann der Eurovision Song Contest 2025 ausgetragen wird, ist bislang offen, als wahrscheinlichste Option gilt der Zeitraum vom 6. bis zum 10. Mai.
Würdest Du gern Bern und Biel im Doppelpack als Gastgeberstädte für den ESC 2025 sehen? Welche Stadt hältst Du insgesamt für die wahrscheinlichste Option? Schreib uns Deine Meinung in die Kommentare.
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Gefühlt fand doch der diesjährige ESC auch schon in Kopenhagen & Malmö gemeinsam statt, Biel und Bern sind auch vergleichbar weit voneinander entfernt (keine 30 Minuten mit dem Zug).
Ich fänds auf alle fälle schon mal eine schöne idee, wenn die heimatstadt/ region des siegreichen acts auch von der austragung partizipieren könnte.
Für mich als gebürtige Bielerin, die jetzt in Bern wohnt, tönt das wie eine Erfüllung all meiner wildesten Träume :)))
Bis jetzt war Zürich für mich der Favorit, aber wenn die neue Halle in Bern bis dahin fertig wird und auch es auch so ist, dass man alles gut planen kann, dann wäre es schon eine gute Idee, wenn der ESC in Bern stattfinden würde, da diese eben näher an der Heimatstadt von Nemo ist.
Wenn es die Chance hergibt, dann wäre es vielleicht wirklich eine gute Idee, wenn der ESC-Austragungsort in der Nähe des Heimatortes des ESC-Gewinners ist oder zumidnest am nächsten gelegenen möglichen Ort stattfindet. Dies funktioniert natürlich nicht in allen Ländern. Bei den Big 5 denke ich mir würde dies funktionieren -so lange die Regionen überhaupt daran Interesse haben- aber in anderen Ländern (z.B. Schweden, Armenien) wohl eher weniger.
Ich finde zwar die Idee schön, den Contest in der Nähe des gewinnenden Menschen auszutragen, allerdings verkompliziert das ja noch mal alles. Und meiner Meinung nach muss der ESC wieder unkomplizierter werden.
Ich rechne weiterhin damit, dass es letztendlich Zürich wird.
„Eine Bewerbung wollen die beiden Städte nur einreichen, wenn sie eine realistische Chance haben, den Zuschlag zu bekommen.“
Der Satz stört mich irgendwie aber sonst fände ich die Idee schön.
Ja, mich auch. Aber die Daumen sind trotzdem – oder gerade deshalb – gedrückt.
Bern könnte das Event wohl auch ohne Biel stemmen.
Den Heimatort des Siegers mit einzubeziehen ist eine nette Geste, aber dafür fehlt mir bisher eine aussagekräftige Stellungnahme vom Sieger zu den unschönen Ereignissen in Malmö , um diese Geste auch zu gerechtfertigen.
?
Ich würde erst mal eine offizielle stellungsnahme der ebu zu diesen ereignissen abwarten. Das verhalten von KAN sollte schwer sanktioniert werden.
Finde ich großartig, da mir beide Städte persönlich lieber sind als Zürich. Schau mer mal, was weiter passiert. 🙂
Ich fände biel in kombi mit bern perfekt, da ich gebürtige bielerin bin und hier lebe. Das würde mich extrem freuen 😁 mit basel wäre ich aber auch sehr zufrieden wegen dem 3-länder-eck.
Gerade gelesen: Wenn der Vorfall mit Joost Klein nicht gründlich und unabhängig untersucht wird und wenn es keine strukturellen Änderungen bei der EBU-Organisation gibt, will die Niederlande eine weitere Teilnahme prüfen.
Also ich würde die USA nicht mehr mitmischen lassen, das würde schon helfen.
Noch einmal, jetzt als Nachricht.
https://www.nu.nl/media/6315764/avrotros-twijfelt-over-deelname-songfestival-structurele-aanpassingen-nodig.html
Übersetzt: Avrotros zweifelt. Die Nachricht dahinten: kombiniere diese Meldung mit der EBU Pressemitteilung über eine unabhängige Untersuchung nach Malmö 2024.
Erst einmal die Gerichtsverhandlung abwarten.
Dann kann sich die EBU äußern, wobei da nicht viel rumkommen wird.
Auch zu den anderen offenen Punkten wird es wohl nur Larifari-Statements geben und vielleicht eine Empfehlung an alle, zukünftig mehr Vernunft walten zu lassen.😐
Gerichtsverhandlung wird verzögert, weil einige Zeugen in den Niederlanden aussagen und alles erst übersetzt wird.
Ohne Reformen steigt Avrotros aus. NPO (Dachorganisation) wird keine andere Anstalt beauftragen.
Ich würde auch erst einmal die Gerichtsverhandlung abwarten! Und ja, der ESC braucht Änderungen u.a. einen „Code of Conduct“, wie bei „ESC kompakt“-Live vorgeschlagen wurde. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Es muss halt sein wie beim Sport, dass man klare Regeln hat und wenn gegen diese verstoßen werden es auch ohne wen und aber bzw. ohne große Diskussionen darüber die Strafen, welche für diesen Regelbruch vorgesehen sind, verhängt werden.
Ich weiss nicht wie die Anforderungen betreffend „Internationalen Flughafen“ sind. Bern-Belp ist doch ein Regionalflughafen und kein Internationaler Flughafen. Und die neue Halle in Bern sieht zwar cool aus aber ob sie den Anforderungen stand hält hmmmm ? Die Eröffnungszeremonie könnte ja soderso in Biel statt finden, ob Basel, Genf oder Zürich dann die 3 Live Shows austragen, spielt dann ja keine Rolle (die Schweiz ist doch so klein und von überall gut erreichbar) aber ich denke Basel könnte bald neuer Favorit werden, da sie das Bewerbungs-Dossier bald einreichen werden und die haben schon angekündigt, dass sie das ganze St. Jakobs Areal anbieten samt Fussballstadion „St Jakob-Park“ das wäre natürlich sensationell !!! Man hatte schon Kontakt mit dem FCB, ob es eine Möglichkeit gibt für ein paar Monate das Stadion zu mieten um auch für eine Dachüberbauung zu planen. Das Eurovision – Village wäre dann ganz in der nähe, da hat es grosse Fussball/Volleyball Flächen inkl. den Grün 80 Park – Also Platz hätte man genügend. Vor allem könnte die Presse im benachbarten St.-Jakobshalle einziehen und der EURO Club wäre z.B in der Eishalle „St Jakobs Arena“ Die Vorstellung klingt sehr gut.
Zürich 2025 ! 😀
Aber jede andere Stadt in der Schweiz wäre ebenso traumhaft schön. 😀
Die Idee, dass die Exklusiv- und Wohlfühlmetropole Zürich sowie der Bundessitz Bern gemeinsam mit der eher mittelgroßen Kommune Biel um eine ESC-Austragung konkurrieren könnten, finde ich unglaublich stil- und niveauvoll. 😀
Na ja, die eigentlichen Swows wären in Bern.
Aber ein ganz kleiner Teil, auch wenn es der eher unbedeutendere Teil ist, eben in Biel. Auch kleine ESC-Events machen Spaß. Mir gefällt die Idee.
Nach den Aussagen aus der Berner Politik zum ESC sage ich: Nein, danke, auf keinen Fall Bern! Tut mir leid für Biel (wobei der Ort realistisch gesehen keine Chance hat in den ESC eingebunden zu werden, außer vielleicht beim Turqouise Carpet, und eher Wunschdenken der Fans ist), aber Bern sollte nach diesen Aussagen im Prozess nicht berücksichtigt werden.
Ich denke weiterhin, dass alles auf Zürich hinausläuft.
Das problem bei zürich ist sie glauben das sie nichts bieten müssen weil sie ja die grösste schweizer stadt sind
Für mich Zürich und Genf wären optimal. Viele Deutschschweizer kennen Palexpo in Genf gar nicht daher kaum in den Kommentaren erwähnt.
Ich fände es ganz toll, wenn Biel mit von der Partie wäre, denn dann wäre auch die französischsprachige Schweiz irgendwie bei der Organisation dabei (ist Biel nicht zweisprachig und der französische Name der Stadt Bienne?).