
So langsam füllt sich das Teilnehmerfeld für den ESC 2024 in Malmö. Nachdem morgen mit dem niederländischen Act schon der/die fünfte Teilnehmer:in festehen wird, tut sich auch einiges in der Schweiz. Das Land befindet sich aktuell auf der Zielgeraden und will schon bald den nächsten ESC-Star ausgesucht haben. Jetzt gibt’s neue Infos zum internen Auswahlprozess des Schweizer Fernsehens.
Laut Aussagen von Jean Marc Richard vom französischsprachigen Schweizer Sender RTS, sollen nur noch fünf Acts zur Auswahl stehen. Welche das sind, wird natürlich geheim gehalten, denn auch 2024 wird die senderintere Jury hinter verschlossenen Türen entscheiden, wer zum ESC darf. Hilfe bekommt sie dabei zwar von nationalen und internationalen „Zuschauer-Juries“, aber offiziell bekannt gemacht wird nichts.
Im Januar soll die endgültige Entscheidung der Sender von SRG SSR feststehen. Anschließend wird am Beitrag für Malmö vermutlich noch etwas geschraubt, das Musikvideo abgedreht und alles für die Bekanntgabe im März geplant. Erst dann wird der Schweizer Beitrag für 2024 öffentlich sein. Doch zum bisherigen Auswahlprozess wurden nun von Jean Marc Richard vorab schon interessante Details verraten.
Insgesamt sind demnach 420 Beiträge eingereicht worden. Durch verschiedene Jury-Abstimmungen sind diese seit Ende August stark reduziert worden, bis nur noch fünf Songs übrig blieben. Diese fünf sind jetzt von den jeweiligen Acts in den SRF-Studios live aufgeführt worden. Die Performances wurden gefilmt und erneut den Juries vorgelegt. Nun soll innerhalb der nächsten Wochen entschieden werden, wer das ESC-Ticket tatsächlich bekommt.
Es wurden zudem Andeutungen gemacht, dass keiner der letzten Teilnehmer der Schweiz unter diesen Top 5 sein soll. Außerdem gibt es in der finalen Auswahl wohl auch Songs, die sich sehr von denen unterscheiden, die die Schweiz in den vergangenen Jahren repräsentiert haben. Seit 2020 hat die Nation ausschließlich Balladen, gesungen von einem Solo-Sänger, zum ESC entsendet. Denkbar ist also, dass wir in Malmö einen Uptempo-Song sehen werden, eventuell sogar von einer Frau.
Wir berichteten bereits, dass es mehrere Hinweise auf interessierte Acts im Schweizer Auswahlprozess gibt. Demnach hat Teya, die in Liverpool noch Österreich vertrat, an einem Schweizer Songwriting-Camp teilgenommen und anschließend über Tonstudio-Sessions mit mehreren Schweizer Künstler:innen berichtet. Zu sehen waren dabei Ex-DSDS-Teilnehmer Lorent Berisha (siehe oben gemeinsam mit Remo Forrer), Riccy Rodrigues und auch Chiara Castelli.
Wen willst Du für die Schweiz in Malmö auf der Bühne sehen? Denkst Du, es ist Zeit, den gewohnten Weg der Männer-Balladen zu verlassen? Lass uns gerne Deine Meinung da.
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Bitte diesmal eine Frau mit einem Song in Französisch oder Italienisch !
@Schilppschlapp71
Was die Sprache angeht bin ich gar nicht so festgelegt, aber eine Frau wäre mal wieder an der Reihe und auch gerne etwas flotteres, drei Balladen in Folge sind doch etwas viel.
Fände ich auch gut, “Typ mit Ballade” hat sich abgenutzt.
Beatrice Egli wird es leider mit ziemlicher Sicherheit leider nicht weil sie 2024 in der Jury bei DSDS ist. Sie wäre mein Wunsch für die Schweiz. Bin nämlich auch dafür das mal wieder ein weiblicher Act für die Schweiz startet
Zitat“
Außerdem gibt es in der finalen Auswahl wohl auch Songs, die sich sehr von denen unterscheiden, die die Schweiz in den vergangenen Jahren repräsentiert haben.“
Das macht mir ja wirklich Hoffnung.
Sprache ist mir egal.Kann mit diesen albernen Landessprachen-Fetisch eh nichts anfangen,
Man kann es als Fetisch bezeichnen, für mich gehört es definitiv dazu.
Für mich auch. ESC ohne Sprachenvielfalt ist für mich wie ne Schachtel Pralinen mit nur einer Sorte
„Zitat“ ESC ohne Sprachenvielfalt ist für mich wie ne Schachtel Pralinen mit nur einer Sorte
Da muss man sich aber ganz schön bücken,um sie im Supermarktregal. zu finden.
Nicht so bei den Packungen mit einer Sorte( goldene Kugeln z.b.).
Finden nicht so wirklich statt.
Beiträge in Landessprache können ja begeistern(siehe S10):
Es macht einen Beitrag nicht zwingend besser,oder erfolgreicher.
Auch wenn es der Vorredner weiter nervend penetrant die nächste Jahre so wiederholen wird,
Persönlich würde ich mich nicht über37 gleichsprachige Songs beschweren,sofern sie mich irgendwo begeistern könnten.
Also da lang ich dann auch lieber zur Schachtel mit nur einer Sorte, bei den Mischpackungen bleibt dann doch immer was liegen, was mir nicht schmeckt 😉
ne nee deutschspachig ist im Grunde Pflicht. Wäre gerecht und ist eh überfällig. Fast so wie bei uns…
Da gehe ich natürlich mit – gerne auch in Schwyzerdütsch.
@ elkracho
Zu Deinem letzten Absatz: Nur ist es in der Regel meistens nicht so. Ansonsten muß ich Dich leider nerven, ohne die Landessprachen wäre ich niemals ESC-Fan geworden und gehört zur DNA (mir wurde es aber nicht immer leicht gemacht)
Für mich ist die sprachliche Vielfalt definitiv auch ein Teil der DNA des ESC. Nicht umsonst beginnt z.B. auch der Klappentext von Malcolm Mackenzies Fanbuch „The unofficial guide to the Eurovision Song Contest“ in der englischen Version mit „Hello. Bonjour. Guten Tag“, international hat man scheinbar nichtmal vergessen, dass da vor geraumen Äonen sogar Mal was mit Deutsch war.
Natürlich geht es auch alles auf Englisch wunderbar, aber gerade, da die Songs jetzt nicht immer alle auf allerhöchstem Niveau sind, tragen diese doch europaspezifischen bunten sprachlichen Farbtupfer viel zur Atmosphäre, wie ich finde. Gerade, wenn es musikalisch nicht so weit her ist mit der Vielfalt.
Argumente, dass die Sprache völlig egal sind, verstehe ich nicht. Erstens wäre dies das Beste Argument, dass es eben nicht auf Biegen und Brechen IMMER Englisch sein muss, wenn es ja so egal ist. Zweitens kann man natürlich darauf verzichten, wenn alles andere schön ist, aber dieses Argument will ich mal auf andere Vielfalten wie Genrevielfalten bezogen hören – muss es denn ein interessanter künstlerischer Jazz wie von Sobral sein, wenn andere beweisen, dass es auch mit Rariomusik geht? Erschließt sich mir auch nicht als Argument. Drittens würde ich ziemlich in die Röhre gucken, wenn Frankreich, Italien oder Spanien jedes Jahr nur mit seltsamer englischsprachiger Radiomusik, die null nach diesen Ländern klingen würden – damit bin ich denke ich auch nicht alleine. Wieso sollten es andere Länder nicht auch gerne öfters anders probieren?
Gegen eine feste Sprachregelung war ich eigentlich immer, da ich es auch legitim finde, wenn man es doch auch mal auf Englisch macht oder gar in einer ganz anderen Sprache.
Wegen ganz hartnäckigen Ländern wie Deutschland bin ich mir da aber nicht mehr so sicher. Der JESC zeigt finde ich, Wie bunt die sprachliche Vielfalt schnell mal werden kann, wenn es Regel ist und hier ist ja dennoch viel Raum für Englisch oder gar eine ganz andere Sprache.
Ich hoffe, es wird aber dennoch die Freiwilligkeit regeln.
Oder im Speziellen, dass man sagt, dass der ESC ja auch anders vielfältig sein kann.
Das könnte man ja wie gesagt auch auf alle anderen Aspekte von Vielfältigkeit beziehen.
Wieso ausgefallene Kostüme, man kann ja auch andere Unterscheidungsmerkmale einführen? Warum Genrevielfalt? Geht ja auch ohne, siehe Eurovision Young Musicians, wo nur klassische Musik ist? Etc etc
Ich finde Sprache gehört in den Pool der diversen kleinen Stellschrauben definitiv hinein, mit dem man einen Beitrag noch etwas interessanter machen kann.
Das heißt ja nicht, dass es strikt immer Landessprache sein muss.
Aber das so komplett auszuklammern oder Sprache so überhaupt gar nicht als Werkzeug zu sehen, erschließt sich mir persönlich so gar nicht.
Zitat“Das heißt ja nicht, dass es strikt immer Landessprache sein muss.
Aber das so komplett auszuklammern oder Sprache so überhaupt gar nicht als Werkzeug zu sehen, erschließt sich mir persönlich so gar nicht.“
👍
Kann man so unterschreiben.
Sprache ist halt nur nicht das Allheitmittel für ne passable Plazierung.
Aich wenn es manche einen immer einreden wollen.
Der Schweizer Teilnehmer für den ESC wird nicht in diesem Jahr verkündet und nicht erst im Januar 2024.
Mit lesen hast du es nicht so was? Da steht das im Januar der Act feststeht. Bekanntgabe im März😉
Die Aussage ist aber falsch! Der Schweizer Teilnehmer wird noch in diesem Jahr bekanntgegeben wird! Im Originalartikel steht folgender Satz:
„The Swiss representative for Eurovision 2024 will be determined by the end of this year, with the nation’s entry to be revealed in March 2024.“
„Der Schweizer Vertreter für die Eurovision 2024 wird bis Ende dieses Jahres bestimmt, der Beitrag der Nation soll im März 2024 bekannt gegeben werden.“
Wer kann also nicht lesen???
Na gut aber dann kannst du nicht vernünftig schreiben. Du hast geschrieben wird nicht! in diesem Jahr verkündet
Ich fände ja Fraissinet oder Carrousel klasse, aber das wird leider nicht passieren.
Teya kennt doch schon den Hammersong, der es wohl werden wird wenn ich mich recht erinnere….
Wäre mal wirklich wieder an der Zeit für die Schweiz, einen weiblichen Act zu senden. Aber am Ende zählt immer das Gesamtpaket. Ich hoffe, die Schweiz hat wieder mal einen schnelleren Song am Start.
Carrousel waren hier in der Offenbacher Stadthalle vor ein paar Jahren zu Gast !
Ich drücke Lorent Berisha ganz fest die Daumen! Kenne ihn schon seit seinem Casting-Auftritt bei DSDS und er hat einfach eine mega Stimme 🥰!
Ich frage mich warum so viele kritisieren dass die Schweiz bereits 4x nacheinander einen Mann geschickt hat aber wenn Schweden 4x nacheinander einen Mann schickt oder Albanien 4x nacheinander eine schreiende Frau schickt, niemand etwas sagt.
Glaub ich nicht das da niemand was gesagt hat. Bei Albanien wird doch ständig kritisiert das die nur schreiende Frauen schicken und Schweden hat doch gerade mit ner Frau gewonnen. Das mit der Schweiz ist doch nur eine aktuelle Wahrnehmung.
Da gehts mehr um die kombi mann/ballade, hoffentlich. Aber stimmt, albanien schickt seit 10 jahren fast ausnahmlos den gleichen song-typus, bei denen scheint das weniger ein problem zu sein.
Ich habe mich gerade erst gefragt, wann ich denn diesen Kommentar verfasst habe, bis ich den fehlenden Punkt bemerkt habe und mir klar wurde, dass ich es gar nicht war. Es wird Zeit fürs Bett! 😄
Es gibt auch Neues zum Festivali i Këngës 62! Der kreative Leiter des ESC-Vorentscheides Bojken Lako gab bekannt, daß der Gewinner durch eine mit elf Personen besetzte Jury und nicht durch Jury- und Televoting – wie es zuvor vorgesehen war – gekürt wird:
https://eurovoix.com/2023/12/10/bojken-lako-reveals-further-details-of-festivali-i-kenges-62/
Es sind aktuell 30 Teilnehmer, da Sardi Strugaj aus persönlichen Gründen seine Teilnahme zurückgezogen hat.
Ja, unbedingt soll es eine Frau werden! Die letzte war Co von Zibbz 2018, da wird es Zeit! Und ja, es sollte vielleicht auch keine Ballade werden, aber am Ende muss es zur Interpretin passen. Dieses Jahr fand ich „Watergun“ eigentlich ganz schön, und Remo Forrer hat auch eine starke Stimme – nur, dass es wieder ein Mann war, das machte mir zu schaffen.
Ich bin auch gespannt, ob der/die Interpret:in und der Song am selben Tag präsentiert werden. Die letzten Jahre war es meist der Fall (2021 war ein Sonderfall), dieses Jahr aber nicht. Damals reagierte ich etwas geschockt, als ich über ESC-kompakt (und nicht wie sonst vom SRF) von Remo erfuhr, gerade weil es schon so viel früher bekannt gegeben wurde. Und weil es wieder ein Mann war…
Remo Forrer, das wandelnde Püppchen, als Mann zu bezeichnen, ist ja schon ne Ansage. 😀
Mir ist das völlig egal, ob die 10x nacheinander nen Mann schicken. Von mir aus auch 10x nacheinander nen Mann mit Ballade. Das Lied muss gut sein und die letzten 3, die man geschickt hat, waren an sich abwechslungsreich genug. Und wenn die Dame aus Österreich so begeistert davon ist, dann macht mir das schon Sorgen. Noch mal auf auf dem Niveau von diesem Edgar-Song brauch ich eher nicht. Es wäre aber schön, wenn man jetzt mal wieder was schicken würde, was die Schweizer Sprachenvielfalt abbildet. Da werden so viele Sprachen gesprochen, da muss es doch nicht schon wieder was Englisches sein.
Es tummeln sich dieverse gerüchte bei uns in Der schweiz einer der glaubhaftesten jedoch soll sich tatsächlich um eine Frau drehen welche gegen remo forer nur knapp den kürzeren zog und im style von steffanie heinzmann singt
Scilla Hess ?
Dana burkhard
Meiner Meinung nach sollte Joya Marleen die Schweiz vertreten auch nicht schlecht wäre bastian baker