So soll der Eurovision Song Contest 2021 stattfinden – weiterhin mehrere Szenarien möglich

Der Eurovision Song Contest 2021 findet trotz Corona statt. Das haben die Organisatoren heute erneut in Form einer Pressemitteilung bestätigt. Außerdem ist klar: Der ESC wird nicht wie sonst stattfinden, also nicht in einer vollen Halle und mit Delegationen und Künstlern vor Ort. Eine allerletzte und endgültige Entscheidung ist aber – entgegen unserer Erwartung – aufgrund des dynamischen Geschehens noch nicht getroffen worden. Aktuell streben die Veranstalter an, dass der ESC zwar mit Einschränkungen – also mit wenig(er) oder keinen Zuschauern – stattfindet, dass aber alle oder zumindest die meisten Acts live vor Ort sein werden. Dazu wurden die ursprünglich vier möglichen Szenarien überarbeitet, so dass nun die modifizierten Optionen B, C und D übrig bleiben.

Die Organisatoren arbeiten Stand heute auf eine Umsetzung von Szenario B hin und halten diese in der aktuellen Lage auch für realistisch. Das würde bedeuten, dass die Acts live in Rotterdam auftreten. Sollte das für wenige Länder nicht möglich sein, würden diese Auftritte als Live-Video eingespielt werden. Alle 41 teilnehmenden Länder müssen dazu bis zum 26. März ein Live-Video einsenden, dass im Fall der Fälle gesendet werden könnte.

Sollte sich die Corona-Lage verschlimmern, könnte man (auch kurzfristig) auf Szenario C umschwenken, d.h. keine Delegation würde nach Rotterdam reisen und alle Auftritte würden live vom Band kommen. In beiden Fällen könnte gegebenenfalls eine kleine(re) Anzahl an Zuschauern in der Arena sein, in Szenario B könnten sogar einige Pressevertreter anreisen.

Im schlimmsten Fall müsste kurzfristig doch noch auf Szenario D umgeschwenkt werden. In diesem Fall gäbe es keinerlei Aktivitäten vor Ort, kein Publikum in der Halle und alle Performances kämen – wie in Szenario C – vom Band. In jedem Fall sollen die drei Shows live aus der Ahoy Arena in Rotterdam gesendet werden.

Zu den heute verkündeten Informationen sagt Sietse Bakker, Event-Supervisor für den ESC 2021: „Indem wir so lange wie möglich flexibel bleiben, wollen wir unter den gegebenen Umständen den bestmöglichen Eurovision Song Contest veranstalten. Unser Hauptziel ist es, die 41 Künstler nach Rotterdam zu bringen, damit alle auf derselben Bühne auftreten können, und Journalisten zur Berichterstattung über den Wettbewerb willkommen zu heißen.“

Die Veranstalter haben sich außerdem entschieden, den Fans die bereits gekauften Tickets im Laufe des Februars zu erstatten. Sollte später doch Publikum in der Halle möglich sein, haben diese Fans dann die Möglichkeit, ihre Tickets zurückzukaufen.

Nachdem der Eurovision Song Contest wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr noch abgesagt worden war, hatten sich die Organisatoren relativ frühzeitig festgelegt, dass der Wettbewerb in diesem Jahr auf jeden Fall stattfinden sollte. Dazu wurden im Spätsommer des vergangenen Jahres vier Szenarien erarbeitet, wie der ESC in diesem Jahr durchgeführt werden könnte – je nach Corona-Lage. Diese Szenarien unterschieden sich im Wesentlichen darin, ob der Contest mit oder ohne Publikum (bzw. mit reduzierter Zuschauerzahl) in der Halle stattfinden und ob alle, einige oder keine Künstler bzw. Delegationen nach Rotterdam reisen würden. Die genauen Unterschiede zwischen den einzelnen Szenarien haben wir hier bereits ausführlich beschrieben.

Der Eurovision Song Contest 2021 findet am 18., 20. und 22. Mai 2021 in der Ahoy Arena in Rotterdam statt.


68 Kommentare

  1. Ich halte es für die beste Idee, sich noch möglichst viele Optionen offen zu lassen und mit Szenario A hat eh niemand mehr gerechnet. Von dem her: Alles richtig gemacht!

  2. Hallo ESC Komapakt,

    Ich habe grade eine email an die verantwortlichen vom ESC gesendet, wo es um die Frage geht „wann wird Deutschland endlich seinen Act verkünden wird etc“. Ich wollte euch alle nur daran teilhaben lassen. Ich bin gespannt was der NDR schreibt !

    • Erwartest du wirklich, das sie dir antworten? Oder dir sagen, wann sie den Kandidaten für Deutschland verkünden? Wenn es hochkommt kriegts du ne Antwort vom Computerbot. Aber nett von dir das du gefragt hast.

      • Hat der NDR nicht mal gesagt, dass eurovision.de völlig unabhängig vom NDR arbeitet und nicht dazu gehört? Hatte sowas im Ohr, als es damals um News zum ESC ging. Wundert mich halt, wenn die dann eurovision.de nun doch erwähnen.

      • Nein, so kann man das nicht sagen. Es sind zwei unterschiedliche Redaktionen: Für den ESC zuständig ist die Unterhaltungsredaktion, Eurovision.de ist Teil der Onlineredaktion. Beide gehören aber zum NDR.

    • Hallo Antonio,

      ich finde es lobenswert, dass du die Initative ergriffen und dem NDR angeschrieben hast. Mutig ist der, der was tut! Dass du uns teilhaben lässt, dafür danke ich dir.

      Deine Aktion zeigt, dass es für dich eine Herzensangelegenheit ist und auch dein inneres Anliegen, zu wissen was nun mit dem deutschen Beitrag für Rotterdam ist. Gut…so geht es jedem ESC-Fan und Interessierten, aber DU hast etwas gemacht. Das finde ist super toll!!!

    • Hallo Antonio –

      Wer sind denn die Verantwortlichen? Weder in der Redaktion noch in der Pressestelle ist eine Anfrage eingegangen? Komisch….

      TS

      • Lieber Thomas Schreiber, wenn es etwas zu kommunizieren gibt, hat Antonio und sicherlich auch sonst niemand hier etwas dagegen, es hier zu lesen🙂

      • Lieber Rapapap –

        dauert wirklich nicht mehr lang, dann geht es los. Versprochen.

        Abendlicher Gruß

        TS

    • Wir haben Anfang Februar und zumindest schon die Informationen, dass Ben Dolic in diesem Jahr nicht teilnimmt, kein Vorentscheid ausgerichtet wird, „unser“ Beitrag aber schon ausgesucht wurde. Damit hängt nun kein Künstler „in der Luft“, wie es beispielsweise in Russland und Polen noch der Fall ist. Außerdem wird es dieses Jahr viele Länder geben, die ihre Beiträge erst um den 12./13. März veröffentlichen werden.

      Auch wenn ich natürlich arg gespannt bin, wer es denn nun „für uns“ wird und wie das Lied klingt – und ich zusätzlich weiter schade finde, dass die Verantwortlichen es vorziehen, die Möglichkeit einer emotionalen Bindung zu „unserem“ Beitrag durch einen Vorentscheid nicht wahrzunehmen – die Erwartungshaltung an den NDR von einigen kann ich diesmal nicht nachvollziehen. Immerhin wurden in diesem Jahr auch keine selbstgesetzten Termine gerissen…

      Beim NDR anzufragen in allen Ehren, von „endlich“ zu sprechen finde ich übertrieben.

    • Ich finde die Infos schon klarer als vorher. Alle die, die Tickets gekauft haben, bekommen das Geld nun erstmal zurückerstattet und haben im Fall der Fälle eine Opition, neu zu kaufen.
      Und ich verstehe durchaus, dass man jetzt sehr flexibel sein muss, denn das Corona Geschehen verändert sich ja wöchentlich.

  3. Ja, und wieder mal die Frage, warum das dann genau so im letzten Jahr nicht möglich gewesen wäre? Aber da wollten die Veranstalter, ja unbedingt auf einen normalen ESC 2021 hoffen, den man jetzt trotzdem nicht bekommt. Finde ich hämisch lustig, weil die uns den ESC 2020 (z.B im Sommer) geklaut haben.

  4. Es ist schon mal gut, das wir jetzt absolut sicher wissen, das auf jeden Fall ein ESC stattfindet. Jetzt fehlt nur noch die Info, wen der NDR sich ausgesucht hat.

  5. Ich hoffe es kommt am Ende nicht dazu, dass einige Länder live in Rotterdam auftreten, während andere wegen Reisebeschränkungen nur ihr Video zeigen können. Dann sollte man sich lieber direkt auf die Videos beschränken und – wenn irgendwie möglich – dafür sorgen, dass in den jeweiligen Ländern ein einheitliches Setting für den Abend geschaffen wird. Ständiges hin und her zwischen Ahoy und 836 verschiedenen Studios (oder wo auch immer man die Kandidaten dann platziert) fänd ich unfassbar anstrengend.

    • wenn szenario a wegfällt bin ich raus. Tests, social distancing und quaräntäne, warum nicht gleich Impfpflicht? die spinnen wohl,, und möglicherweise keine live acts- Ich gebe meine Tickets zurück

  6. Die Tatsache, dass am 26. März schon ein Video für ein mögliches Scenario C vorliegen muss, lässt mich hoffen, dass der NDR im Hintergrund fleißig daran arbeitet. Deshalb auch die entsprechende Funkstille, halbgare Auftritte sind in diesem Jahr einfach nicht möglich

  7. Ist dir langweilig? Hast du zuviel zeit und weisst nichts damit anzufangen? Dann mach doch eine pressekonferenz!
    Da lob ich mir den ndr….wir sagen was wenn es etwas zu sagen gibt….

  8. Also mit dieser Lösung habe ich nicht gerechnet. Ich dachte, die EBU schießt sich mal wieder ins Knie und schwenkt von vornherein auf Szenario D.
    Ich finde es gut, dass man möglichst flexibel bleiben will und erstmal Szenario B ansteuert. Ich denke, dass der ESC in dieser Form auch stattfinden wird.
    Da bin ich aber mal positiv überrascht von der EBU! So hätte ich auch entschieden.

  9. Ein dickes Lob an die Niederländer für ihren Einsatz und Begeisterung für den ESC. Man spürt, dass sie das nach wie vor auch unbedingt wollen. Daher ist es ein wirklich guter Ort, um den schwierigsten ESC aller Zeiten auszutragen.

      • Aus meiner Sicht war es zum damaligen Zeitpunkt völlig richtig, den ESC abzusagen. Mittlerweile weiß man mehr und kann sich dementsprechend vorbereiten.

      • @ESC-Thom

        Volle Zustimmung, auch wenn’s sehr schade war, es war 2020 die einzig vernünftige Lösung.

      • Die Niederländer haben Verantwortung übernommen und entsprechend der Corona-Situation richtig gehandelt. Die ESC-2020-Absage sollte von den Fans respektiert werden.

  10. Okay, also doch nicht die endgültige Entscheidung, so wie es gestern noch geklungen hat. Szenario A hat, wie hier bereits einige erwähnt haben, sowieso niemand mehr auf dem Schirm gehabt. Und die anderen Szenarien wurden ja nur minimal angepasst. Ansonsten aber keine richtigen Neuigkeiten, außer, dass die „Szenariotabelle“ jetzt viel verständlicher bzw. leserlicher daherkommt als die alte (https://esc-kompakt.de/aus-zwei-mach-vier-diese-szenarien-sollen-den-esc-2021-garantieren/)

  11. Also viel Lärm um nichts. Man weiß jetzt genau soviel wie gestern.
    Was ich sehr enttäuschend finde ist, die Videos der Liveauftritte müssen am 26.März bei der EBU sein. Das bedeutet gleichzeitig, wenn C oder D eintreten, dann bekommen wir Konserven als Auftritte präsentiert. Also wir sehen im Mai Auftritte, die schon im März aufgezeichnet wurden. Dadurch geht die Liveatmosphäre entgültig verloren.

      • Gar nix. Egal wann die Auftritte aufgezeichnet werden, Konserve bleibt Konserve ohne Überraschungen. Dir mag das egal sein. Mir ist ein Liveauftritt mit all seinen Auswirkungen viel lieber.

      • Genau. Und mir wäre es lieber es gäbe keine Pandemie.
        Ist aber nicht so und gerade aufgrund der neusten Entwicklungen (Mutationen), die heute noch niemand richtig abschätzen kann, ist es doch sinnvoll sich auf noch jedes mögliche Szenario vorzubereiten.

    • Mich besorgt eher, dass durch die vorab aufgezeichneten Auftritte einige Länder beim Livegesang schummeln könnten. Beim JESC gab es ja schon Zweifel, ob dort alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Wenn das auch beim „großen“ Song Contest passiert, könnte das den Stellenwert des Livegesangs auch bei zukünftigen ESCs massiv schädigen.

      • Man hat vom JESC im letzten Jahr bzw. zu den Schummelvorwürfen, welche dort gegen einige Länder (Frankreich, Belarus) erhoben wurden, gelernt. Der JESC war ja so eine Art Test für den diesjährigen ESC.
        Bei den Aufzeichnungen der Songs wird Martin Österdahl per Video zugeschaltet sein, was beim JESC nicht der Fall war. Ich denke, dass dies schon sehr viel transparenter dann ist. Vielleicht wird die Aufzeichnung von der Aufzeichnung der Songvideos auch noch aufgenommen so dass man dann bei Bedarf im Nachhinein auch noch feststellen kann ob nicht doch dann hier und da ein wenig geschummelt wurde.

  12. Größtmögliche Flexibilität – find ich gut! Wenn sie sich dazu durchgerungen hätten, den ESC z.B. auf Ende September zu verlegen, hätte man wohl eine Chance gehabt, einen fast ganz normalen ESC zu haben… Aber das will man ja nicht, weil dann der Sieger eine zu kurze Vorbereitungszeit für 2022 hätte… Dabei könnte man das sicher auch mit vereinten Kräften stemmen…

  13. ich glaube es ja immer noch nicht wirklich – es wäre zu schön wenn es nen Hallen-Event geben würde 😉 😉 das würde meine Erwartungen echt übertreffen …. we will see und drücken die Daumen

  14. Dem Impfstoff würde ich noch keine große positive Bedeutung zuschreiben. Allein der anstehende Frühling könnte den Verantwortlichen in die Hände spielen. Man kann nur hoffen, dass B umgesetzt wird.

  15. Es ist doch wirklich eine gute Nachricht das jetzt die Situation besser einschätzbar als im vergangen Jahr ist ,die Niederländer versuchen den Event bestmöglich zu organisieren. Jeder soll da auch seine eigene Ansicht haben ,aber die Absage des ESC 2020 als unnötig zu bezeichnen ist gedankenlos. Es wäre doch schön wenn wirklich alle 41 Länder die Möglichkeit haben dort zu sein. Meine irische Freundin die in Deutschland lebt hat seit Oktober ihre Familie nicht live sehen dürfen und auch bei meinen Eurovision’s begeisterten Freunden in Lissabon ist gerade das Thema Eurovision ein Lichtpunkt in unseren Gesprächen. Sie hoffen , bei aller Tragik die gerade ihr Umfeld bestimmt das Portugal auch live dabei sein kann. Gesundheitliche Risiken zu akzeptieren— bei aller Liebe zum ESC war 2020 kein Thema und sollte es 2021 auch nicht sein.

    Ich klau jetzt mal bei @Gaby —Ich freue mich schon wie ein Keks auf den ESC.😊😊😊 und hoffe für uns auf den zu diesem Zeitraum bestmögliche ESC.

  16. Ich glaube weiter an eine Mischung aus C und D – einige Künstler live, die anderen dann – hoffentlich auch live – aus Studios in den Heimatländern. Der Optimismus der Niederländer in Ehren, aber gerade die NL Regierung mit ihren Verzögerungen bei Einschränkungen, Impfstart notlos um 2 Wochen verschieben, etc. ist glaube ich eine der wenigen EU-Regierungen, die das ganze gerade noch schlimmer handhabt als unsere mit der endlosen Tingelei durch Altersheime. In jedem Fall super, dass es – wie angekündigt – eine ESC gibt.

  17. #Benny: Danke für deinen Artikel 💐

    Ich finde, man kann der niederl. Orga nicht genug für ihr Tun danken. Die Unterstützung kommt auch von den zuständigen Verantwortlichen der EBU. Alle bemühen sich dem Zuschauer und auch den Fans einen möglichst unbeschwerten ESC zu veranstalten.

    Schon jetzt ist eins sicher:
    der 65. Eurovision Song Contest 2020 bzw. 2021 werden in die Geschichte eingehen. Für mich als Geschichten- u. Anekdotensammler rund um den ESC ein „Fest“. Und wir alle sind live dabei.

    Nur gemeinsam kommen wir dahin, wo wir alle wieder hin wollen.

  18. Dass man wohl eher ein Publikum als die Künstler in Rotterdam sehen wird, gefällt mir ehrlich gesagt gar nicht. Ich vermute, diese Idee hat finanzielle Gründe? Solang es keine Ein- bzw. Ausreiseverbote gibt, die nicht wie z.B. bei Profi-Sportlern umgangen werden können, sollte man doch nichts unversucht lassen, um den Künstler und einem auf die absolut notwendigen Mitglieder beschränkten Teil der jeweiligen Delegationen die Einreise zu ermöglichen. Mit Schnelltests, die mittlerweile gut verfügbar sind und einer anschließenden Quarantäne sollte das Risiko doch überschaubar sein. Das Bühnenteam in Rotterdam ist natürlich auch ein Faktor – aber wenn die Aufzeichnungen inklusive Bühnenaufbau, Teams für Kamera, Sound usw. stattdessen in den jeweiligen Ländern stattfinden, hat man dieses Risiko gleich 41 mal.

  19. Positiv ist das es jetzt noch keine endgültige Entscheidung gibt. Ohne großes Publikum war klar. Ich befürchte letztendlich wird es am ehesten D vielleicht noch C.
    Gerade kam die Meldung das in Australien, wo die Situation ja extrem gut ist, das ein ganzes Hotel ( es geht um Australian Open) mit 600 Personen in Quarantäne geht da es beim Personal einen Corona Fall gab. Trotz akribischer Vorbereitung mit Tests und Quarantäne bei Einreise sind jetzt Spieler und Spielerteams betroffen.
    Es wird, da müssen wir uns keine Illusion machen, niemals ohne Probleme im Mai ablaufen. Über 40 Teams aus verschiedenen Ländern. Also gut das es Liveaufzeichnungen gibt. Denn es wird auch Vor-Ort schwierig werden. Aber B, C oder D…wir werden unseren geliebten ESC wieder zurück bekommen. Und es wird eine tolle Show werden !

  20. Ich denke, im Mai werden wir doch schon recht weit mit den Impfungen sein. Die EBU scheint gut vorbereitet zu sein, ich denke, wir werden einen schönen ESC erleben.

  21. Ich find es sehr gut wie die Niederländer nun vorgehen. Man bekommt die Tickets zunächst mal diesen Monat noch erstattet und hat dann – wenn die Lage sich bis Mai doch noch zum Positiven entwickelt, die Möglichkeit diese erneut zu erwerben, wenn man dies möchte. Das heisst, es ist alles safe für uns Fans und man kann, wenn es soweit ist individuell je nach Corona Lage (wahrschenlich irgendwann im April) entscheiden ob man in die Halle will oder nicht (wenn das Hallen Szenario für die Fans möglich sein sollte) Und wenn alles so weiter geht wie es aktuell ist, dann gibt es zumindest einen ESC ausschliesslich als TV Event. Aber es gibt KEINEN TOTALAUSFALL. Das zumindest wissen wir ja schon etwas länger. Dem Keks Freude Verein von @Gaby würde ich ebenso beitreten und leg noch ein Schnitzel mit oben drauf😂 Aktuell hab ich jetzt zumindest noch eine klitzekleine Resthoffnung,
    dass ich vielleicht doch noch in der Halle sein darf, ganz nach dem Motto „Wunder gibt es immer wieder“😇

  22. Wie der esc 2021 dann tatsächlich über die bühne geht, werden wir eh erst ende april wissen. So schnell wie die situationen im moment ändern und so unterschiedlich wie regierungen reagieren. Dass sich 40 delegationen aus 40 ländern an einem ort treffen, scheint mir, stand heute, unwahrscheinlich. Von zuschauern gar nicht zu reden. Ausser europa wäre sich ausnahmsweise mal einig und wir könnten unser normales leben wieder aufnehmen, neu halt mit negativ test und impfnachweis.

  23. Ich freue mich darüber, dass die EBU und die Organisatoren so planen, dass der Contest auf jeden Fall stattfindne kann. Den Aufwand sollte man echt nicht unterschätzen, was es alles zu berücksichtigen gilt, dass alle möglichst unbeschadet da durchkommen und wir den Contest trotzdem -wenn auch gediegener- feiern können – ein großer Dank dafür.

  24. Hauptsache, der ESC findet statt! Und was lege ich jetzt auf den Keks, den Kuchen und das Schnitzel noch drauf? Schokoeis! Fühle mich wie bei einer Runde „Ich packe meinen Koffer…“ 😂

  25. Wichtige Info auch. Wenn es einen ESC mit Publikum gibt, dann gibt es KEINE STEHPLÄTZE mehr (siehe EBU-Mail), sondern Sitzplätze mit jeweils 1,5 Meter Abstand…

      • Echt? Stehplätze? Ich könnte niemals 4…5 Stunden an relativ einer Stelle stehen. Wahnsinn. Was hat 2012 so ein Stehplatz gekostet?
        Bei der deutschen Vorentscheidung 1999 gab es auch Stehplätze. Das Publikum wurde von der Regie gebeten möglichst vorn an der Bühne zu stehen. Die Sendung dauerte 90 Min. Wenn ich die Vorlaufzeit „Warm-up“ dazu rechne, musste ich über 2,5 Stunden stehen. Hinterher war ich platt. Aber dafür war ich oft im Bild 😉

      • @Nilsilaus

        Genau das habe ich auch gedacht.😀
        Ich habe mich auch immer gewundert, wie Menschen es sich antun können, sich so lange die Beine in den Bauch zu stehen? Okay, ich bin nicht mehr die Jüngste, aber das war noch nie meine Welt…😉

      • @ Gaby & Nisilaus
        Bei mir ist das genau das Gegenteil, in den Jahren 2015, 2016 und 2018 hatte ich jeweils immer Stehplätze relativ weit vorne an der Bühne. Aber ich muss euch sagen, dafür lass ich jeden Sitzplatz links liegen. Dieses Gefühl mit der Stimmung in der Menge mitzugehen, mitzutanzen und mit diesem Taumel eins zu sein ist mit nichts zu vergleichen☺️ Ich liebe das so😍. Da nehme ich das lange Stehen gerne in Kauf, das ist ähnlich wie in der Eurodisco, wenn man einfach nicht mehr von dieser Tanzfläche runter will – die Füsse spürt man irgendwann kaum mehr – nur dieses Gefühl in diesem Moment alles auszuschalten und einfach nur glücklich zu sein☺️ Das ist für mich ESC pur!

      • @Escforeternety

        Danke für Deine Eindrücke. So, wie Du es schilderst, glaube ich Dir, dass dies ein besonderes Erlebnis für Dich ist. Die Begeisterung ist in Deinem Post richtig zu spüren.😊

      • Als ich in Kopenhagen dabei war (auch schon 7 Jahre her…) hatte ich einen Stehplatz fast ganz vorne für das Juryfinale. Da das in dieser komischen Werft war mit Betonboden, die Reha von einem Beinbruch nur knapp 4 Monate her war… naja bequem ist anders. Denke aber nicht das ich von dem Recht Gebrauch mache die Karten zurückzukaufen (wären für die Halbfinals), daher mal schauen wo es nächstes Jahr hingeht.

      • Ja das stimmt Gaby, diese Begeisterung schwingt in jeder Faser von mir mit😉 und all die ESC-Lieblingslieder die im Laufe des Lebens zusammen kommen,sind so unmittelbar mit persönlichen Situationen verknüpft, dass dabei mit der Zeit ein regelrechter Soundtrack zusammen kommt☺️ für einen Film für den das weitere Drehbuch noch aussteht…

  26. Nur nochmal zur Erinnering:

    Es klingt verrückt, aber es gäbe eine 5. Möglichkeit: Australien.

    Australien ist offiziell nahezu coronafrei. Das würde bedeuten, dass das Land für eine Ausrichtung des ESC 2021 mit austral. Publilum infrage kommen könnte. Die Zeitverschiebung dürfte kein Problrm sein, siehe Eröffnungsfeier u. Spieltage der Olympischen Sommerspiele 2000.

    Ich weiß, das meine Überlegung Diskussionen auslöst. Aber was im internationalen Sport bzgl. Reisen möglich ist, wäre auch beim ESC in Australien denkbar.

    Aber wie gesagt: es war nur ein Gedanke von mir.

    • Hm… Ich denke, Australien dürfte sehr, sehr strenge Einreisebedingungen haben. Man müßte einen negativen Corona-Test vorweisen, und dazu noch fünf bis zehn Tage in Quarantäne, könnte ich mir vorstellen. Das dürfte die Durchführung des ESC für Künstler und Delegationen erschweren.
      Ich glaube nicht, dass dies für die EBU eine Option wäre.😉

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