Songcheck „Das Deutsche Finale 2026“ (3): „Ciao Ragazzki“ von Ragazzki

Ragazzki – Bild: ARD/SWR/Claudius Pflug

Sie sind das einzige Duo beim Deutschen Finale 2026, dem Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in Wien: Ragazzki. Mit der fast gleichnamigen Spaßnummer „Ciao Ragazzki“ wollen sie den Wettbewerb mit polnischem Italo-Pop durcheinander wirbeln und im besten Falle auch das Ticket nach Wien lösen. Wir nehmen den Beitrag in unserer Songcheck-Reihe genauer unter die Lupe. Hat er das Zeug, beim ESC zum Punktemagneten zu werden?

Während das Duo Ragazzki noch recht neu ist, sind die beiden Künstler dahinter schon länger im Geschäft. Gerade Marti Fischer kann auf eine beeindruckende Karriere als Multitalent zurückblicken. Vor bald 20 Jahren startete er seinen ersten YouTube-Kanal. 2010 gewann er als Stimmimmitator den Secret Talents Award. Ob Social Media oder lineares Fernsehen, ob Musik oder Humor: der Erfolg begleitete Marti stets und ständig.

Mit David „Miirtek“ Starosciak macht Marti Fischer schon seit Jahren gemeinsame Sache. Bereits 2018 erschien mit „Pfau“ eine erste EP, an der beide beteiligt waren; danach folgten in beinahe jährlichem Rhythmus weitere Veröffentlichungen. Schon damals setzten sie auf eine Mischung aus markanten 80er-Synthesizern, zeitgemäßen Beats und deutschsprachigem Gesang – eine atmosphärische Klangwelt irgendwo zwischen Retro-Pop und moderner Internet-Ästhetik. An diesem Konzept halten sie auch bei ihrem ESC-Vorentscheidbeitrag fest – nun allerdings unter dem Projektnamen Ragazzki.

Diese bewusste italo-polnische Verballhornung ist nicht nur auf den Sound begrenzt, sie spiegelt auch die Rollenverteilung des Duos wider: hier der vermeintliche Italo-Playboy im Kunstpelzmantel, dort sein polnischer Counterpart mit russischer Schapka und rotem Flokatimantel. Die Inszenierung spielt mit Klischees, ohne sie ganz ernst zu nehmen. Das hat durchaus Charme.

Das Lied

Mit „Ciao Ragazzki“ liefern Ragazzki einen humorvollen Italo-Disco-Trip, der sich bei den großen 80er-Jahre-Vorbildern bedient und das Ganze durch den elektronischen Fleischwolf der Gegenwart dreht. Synth-Strecken und pumpender Disco-Bass treffen auf moderne EDM-Elemente – irgendwo zwischen Ricchi e Poveri und EDM-Festival-Aftershow um drei Uhr morgens. Der Sound ist dabei kein Zufallsprodukt, sondern professionelle Retro-Ästhetik mit ironischem Unterton.

Auch textlich wird das Klischee mit voller Absicht ausgereizt. Zwischen „Dolce Vita“, „Limoncello“ und „Nonna“ stapeln sich italienische Begriffe, die international verständlich sind. Dazu gesellen sich immer wieder polnische Einsprengsel („Złoty kommen nicht von nichts“). Eine wirkliche Logik oder Story sucht man vergebens. Es geht um grenzenüberschreitendes Feiern, was “ Deutscheland ein Lächeln ins Gesicht“ zaubern soll.

Geschrieben wurde „Ciao Ragazzki von den beiden Bandmitgliedern selbst.

„Ciao Ragazzki“ findet Ihr genauso wie alle anderen teilnehmenden Beiträge an Das Deutsche Finale 2026 auch in unserer Spotify-Playlist.

Der Check

So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:

Song allgemein: 6,2/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 3,3/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 3,9/5 Punkten
Gesamtpaket: 3,3/5 Punkten

Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt „Ciao Ragazzki“ auf Platz 5 von 9.

Benny: Könnte ich mir einen solchen „Spaß-Beitrag“ mal für Deutschland vorstellen? Absolut. Allerdings dürfte es dann im Refrain gerne doch noch etwas mehr Substanz sein und auch den Zeitpunkt finde ich im Jahr nach „Espresso Macchiato“ äußert unglücklich. 5 Punkte.

Bennet: Endlich ist Marti Fischer beim deutschen Vorentscheid – das habe ich mir lange gewünscht. Er & Miirtek haben einen Ohrwurm kreiert, der zugleich mit einer ausgefallenen Choreo (wenn ähnlich wie im Musikvideo) im Kopf bleibt. Das ist wünschenswerte Abwechslung. Leider ist der Text hingegen recht monoton, inhaltlich flach und erreicht mich nicht. 7 Punkte. 

Berenike: Ich hatte mir da einiges erhofft, bin aber mehr als enttäuscht. Zum einen hat es noch nie funktioniert, den Vorjahreserfolg nachmachen zu wollen (und auch wenn es nicht ihre Absicht war, wirkt es so, als wolle man auf den Espresso-Macchiato-Erfolgszug aufspringen). Zum zweiten kann man auf zwei Arten lustig sein: auf gute kreative und auf schlechte stumpf-platte Art. Und der Track fällt für mich eindeutig in letztere Kategorie. Dass ich beim Gesang in den Strophen dauernd Alf-Poier-Assoziationen habe, verstärkt das Gefühl noch. Und zu guter Letzt kommen mir im Song viel zu viele „Ciao Ciao Ciao Ragazzki“s vor. 1 Punkt.

Danio: Ich verfolge Marti und Miirtek schon einige Jahre und habe mich deswegen über ihre Teilnahme gefreut. Die polnisch-italienische Verbindung ist textlich ganz witzig gelöst, allerdings wird mir der Refrain ein bisschen zu oft wiederholt. Trotzdem der Song, den ich bisher am öftesten gehört habe. 8 Punkte.

Douze Points: Ich würde ihn wirklich gern mögen. Aber die ständige Wiederholung zerrt irgendwann an meinen Nerven. Zusammen mit der Instrumentierung hat das für mich eher etwas Angestrengtes als Genussvolles – und dann schaltet auch mein Text-Interesse ab. Das ist sauber produziert, keine Frage. Aber für mich bleibt es eher Muckefuck als „Espresso Macchiato“4 Punkte.

Giulia: Ein sehr sinnvoller Beitrag für einen ESC-Vorentscheid. Ein Lied, das performen und unterhalten möchte. Die Strophen gefallen mir sehr gut und regen zum Mitmachen und Mitsingen an. Auch der Refrain schreit förmlich danach, dass er mitgesungen werden möchte. 8 Punkte.

Laureen: Hier heißt es für mich „Ciao“, denn ich sehe die Absicht und bin verstimmt. Ich hatte große Erwartungen an diesen Beitrag und finde ihn leider lieblos und dahingeschrieben. Und: Beim ESC würden sicher die Tommy-Cash-Vergleiche kommen. Ragazzki hätten mit einer Italo-Nummer früher kommen müssen… 4 Punkte.

Marcel: Der Espresso ragazzki könnte noch ein bisschen heißer sein. Und vielleicht schmeckt er auch nicht allen? Denn Europa könnte sich bei dem Lied schon fragen, warum sich die zwei Deutschen jetzt ausgerechnet über Polen lustig machen. Italo-Klischees beim ESC sind ja mittlerweile eh gang und gäbe. Dass der Refrain von „Ciao Ragazzki“ auch nur aus zwei Wörtern besteht, lässt den Song zudem unnötig plump erscheinen. Selbst Tommy Cash hatte sechs. 5 Punkte.

Max: Ich sage nicht, dass man sich hier bei „Espresso Macchiato“ bedient hat, was die Produktion angeht – der Zeitpunkt ist jedoch unglücklich. Es fühlt sich an, als würden wir mit der Formel „Italo-Retro“ nun auch um die Ecke kommen. Das Lied an sich gefällt mir leider nicht und das „Ciao Ragazzki“ ist, auch wenn es sicherlich so sein soll, ziemlich repetitiv. 4 Punkte.

Peter: Ich feiere Marti Fischer für seine ABBA-Verbeugungen auf YouTube 110%, aber „Ciao Ragazzki“ ist ein Hatten-Wir-Schon-Comedy-Pop, den der ESC oft genug am Start hatte, da allerdings besser. Der Song ist aufgewärmter „Espresso Macchiato“, erreicht nicht den Level von Tommy Cash, erinnert mich eher an „Woki mit deim Popo“, was aber auch noch lässiger war. Sorry, it’s beyond my control. 2 Punkte.

Rick: Der Song wird vor allem durch den Italo-Pop-Sound getragen und bietet somit eine Wiedererkennbarkeit. Auch Ragazzki selbst sind hier nicht das Problem, denn ich bin sicher, dass die beiden eine starke Bühnenpräsenz haben. „Ciao Ragazzki“ ist leider nur schnell auserzählt und wirkt vor allem im Refrain viel zu monoton. Inzwischen denke ich, dass das nicht wirklich gut funktionieren würde beim ESC. Auch, weil Tommy Cash erst ein Jahr her ist. 7 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 55/132 Punkten

Wie gefällt Dir „Ciao Ragazzki“? Wie sollte Ragazzki den Song beim Vorentscheid präsentieren, um weit vorne zu landen? Schreib uns gerne Deine Meinung in die Kommentare!

Alle Songchecks zu Das Deutsche Finale 2026:



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193 Comments
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Jule216
Jule216
1 Monat zuvor

„Aber für mich bleibt es eher Muckefuck als „Espresso Macchiato““ 🤣👍

Flo
Flo
1 Monat zuvor

Das hätte alles in allem einfach viel mehr Potential gehabt.

Finde den Ansatz einen „Spaßsong“ im Italo-Disco-Stil zu produzieren eigentlich echt vielversprechend, aber „Ciao Ragazzki“ bleibt irgendwie hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Der „Ciao Ciao Ciao“ Part kommt einfach viiiiiiiiiel zu oft und die Strophen sind eher mau.

Für einen viralen Hit braucht es dann doch etwas mehr.

Nullpointer
Nullpointer
1 Monat zuvor

Oh, heute der Ciao-nervsong….
Ist bei mir so ein Mittelfeld-Ding. Im Vergleich zu den anderen Blörre-Songs hat dieser ein gewisses Spasslevel…bei einmaligem anhören
Ein Migräneanfall bei mehrmaligem….

Mein aktuelles Ranking

1. MYLE 7/12
2. Ragazzki 6/12
3. Wonderland 3/12

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Auch wenn mich die allgemeone Negativität (sowohl als auch) gegenüber
des Vorentscheid dezent stört, so kann ich den Bewertungen
doch zustimmen.
„Ragatzki “ bohrt sich gut ins Ohr.
Das ständige Wiederholeln wirkt aber ziemlich einfallslos.
Haben die Songwriter von „Iconic“ irgendwie besser gelöst.
Und ich habe doch Angst vor einem fremdschamigen Auftritt.
Sollten sie ins Finale einziehen, muss man sie aber auf dem Zettel haben.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Leider leidet der Song an demselben Problem wie viele andere in unserem Vorentscheid: Fehlender Höhepunkt im Finale (wenn nicht sogar fehlendes Finale). Ansonsten kann ich mir das ziemlich gut auf der großen Bühne vorstellen.

Marq
Marq
1 Monat zuvor

Der Song gibt mir irgendwie ‚I Don’t Feel Hate“-Vibes. Nicht zwingend musikalisch, aber auf seine albern-lustige Art und mit dem Social Media Background.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Marq

Ich kann ja verstehen, dass manche hier Spaßbeiträge wie Windows Man etc. einfach generell nur schlimm finden.
Aber „I dont feel hate“ war von Komposition, über Gesang bis hin zur Performance einfach nur unprofessionell. Ciao Ragazzki ist da objektiv schon besser produziert.
Mit Jendrik hatte ich damals nur noch Mitleid.

Last edited 1 Monat zuvor by ESChris
Marq
Marq
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Mag sein, Spaßbeiträge sind nicht prinzipiell schlecht, wenn sie denn wirklich witzig und/oder unterhaltsam sind. Hier ist es mir zu kalkuliert, wie bei Jendrik. Bei den Ragazzkis ist jetzt die große Frage, ob sie das performen können, und wie die Stimmen ohne Effekte live klingen.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Marq

Wie sieht denn bei Dir so ein unkalkulierter Spaßbeitrag aus? Kannst Du da ein Beispiel nennen?

Marq
Marq
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

„Kalkuliert“ in dem Sinn, dass der Song eben gut und auffällig genug ist, den VE zu erreichen und dort vielleicht über den Spaßfaktor und die Extravaganz sogar Erfolg zu haben, aber danach wird’s halt verdammt schwer. (Das war zumindest Jendriks Strategie.)

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Ich überlege gerad ob der wirklich besser produziert ist. Was hat Marti da schon großartig gemacht? Ein paar typische Italo-Disco-Sounds aus den 80ern genommen, viel Abwechslung ist in dem Song nicht. Relativ plump.
I Don’t feel hate hatte wenigstens eine Botschaft. Ziemlich Albern performt. Toll war der Song sicher nicht und zeitgemäß schon gar nicht, aber dennoch eigenständig.
Aber was genau ist das bessere an der Produktion oder Komposition von Ciao Ragazzki?

Goynen1967
Goynen1967
1 Monat zuvor

Ich finde es gut das der Song in der VE ist. Mir gefällt er auch dazu. Ja, hier wird nix Neues erfunden. Und er nutzt sich auch schnell ab. Mir fehlt auch zwischendrin mehr Abwechslung oder ein Dance-Break 🤣🙈

6 Punkte

Böörti01
Böörti01
1 Monat zuvor

Diese ganzen „Espresso Macchiato“- und Tommy Cash-Vergleiche… Manchmal nervt es auch, wenn die ESC Community die ganze Zeit Vergleiche ziehen muss. Dem Act ist dabei am wenigsten ein Vorwurf zu machen, sonden eher dem auswählenden Sender, der dieses ungünstige Timing mit dem Gefühl, auf einer Welle mitschwimmen zu können, verwechselt hat.

Schön, dass es diese Farbe beim Vorentscheid gibt. Aber der Song wird in der Tat schnell repetitiv und bleibt unter den Möglichkeiten des hochtalentierten Acts. Außerdem muss ich zugeben, dass ich so ganz über die damalige (wahre?) Haltung von Marty zum ESC beim Baller-Rant nicht hinweggucken kann. Freue mich dennoch auf den Auftritt beim VE.

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor

OT:
Wavvybois Video um 19:00.
Mist, da fängt gerade mein Pelates-Kurs an 🙁
Naja, dann danach 🙂

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  dirtsa

Das hier ist doch viel interessanter. 😉🫣

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Oh fein!
Joel, Pauli und Jimi haben was neues rausgehauen. 🙂
Snippets hatte ich davon schon gehört. 😛
Wusste gar nicht, dass Joel auch Klavier spielen kann, eigentlich ist er Gitarrist, aber das Piano steht ihm sehr gut und der Song wird von mir sicher noch häufiger gehört, Joel’s Stimme gehört zu denen, die mir im positiven Sinne Gänsehaut geben.
Was auch sehr schön ist …. in der geposteten Playlist kommt „Light can only shine in the darkness“ gleich im Anschluss 😀

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Malge, ich habe auch schon ein Reaction Video dazu gefunden, von jemandem, der schon etliche Blind Channel Reactions gemacht hat. Und ich muss sagen, nach der Reaction habe ich den Song und Joel noch mehr ins Herz geschlossen.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  dirtsa

Freu mich! 🙂

Esc2026timo
Esc2026timo
1 Monat zuvor

Bekommen wir Bilder von den Proben in Berlin ?

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  Esc2026timo

Wenn ich es im Live richtig verstanden habe, werden die Blogger von ESC kompakt nicht in der Halle sein.

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

Wer bei „Ciao Ragazzki“ von Ragazzki allen ernstes der Ansicht ist, dass hier auch nur ansatzweise ein Hauch von italienischem Lebensgefühl auf musikalisch-comedy-esque Form verbreitet wird, der hat nach meinem Empfinden von Italien keine Ahnung. 😀

Uriellus
Uriellus
1 Monat zuvor

Rumblödeln um des Rumblödelns Willen – das hat zuletzt vielleicht noch bei Gildo Horn funktioniert in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Ein Song ohne jegliche Aussage, nur eine geistlose Aneinanderreihung von abgestandenen Klischees. Wenn die internationale Jury diesmal einen Sinn hat, dann den, dass es dieses Lied aussortiert, bevor es das deutsche Publikum zum ESC schickt – und Deutschland damit (wieder einmal) auf dem letzten Platz landet.

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor

So, nachdem ich erst mal das Thema neue Videos durch habe, hier meine Gedanken zu Chiao Ragazzki:
Da ich Marti eigentlich mag, wollte ich auch den Song mögen, aber er ist irgendwie nichts für mich. 🙁 Wenn der Refrain ein wenig abwechslungsreicher wäre, könnte ich mich sicher mehr dafür erwärmen und würde vielleicht auch über Ähnlichkeiten zu „Espresso Machiato“ hinwegsehen.
So ist der Song einer von den dreien zwischen Platz 4 und 6, ohne mich genau festzulegen. Hoffenttlich nicht unser diesjährige ESC-Song.

Last edited 1 Monat zuvor by dirtsa
Thomas2000
Thomas2000
1 Monat zuvor

Ich mag den Song, und hoffe dass er in die Votingrunde der letzten drei kommt.

Und der Verweis auf Tommy Cash stimmt zwar, ist aber irrelevant für die Publikumspunkte,weil sich ja die meisten außerhalb der Blase nicht an die Songs von 2025 erinnern können.

Waterloo
Waterloo
1 Monat zuvor

Die kompakt-Blogger haben den Song m.E. noch viel zu gut bewertet. Idee und Song sind einfach zu plump. Kann nur hoffen, dass Jury und Publikum dieses Machwerk an drittletzte Stelle voten.

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Monat zuvor

Ach, ich mag es nicht sonderlich gerne. Das ist mir zu albern.

mauve
mauve
1 Monat zuvor

OT

Das offizielle Video von wavvy hatte eben Premiere und superschön geworden!

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Joa, sehr schön.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Thomas K

Ich war etwas enttäuscht. Letztlich ist es nur ein Partyvideo geworden.
Etwas Story wäre schön gewesen. Da mag ich das Lyric-Video in schwarz-weiß lieber.

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Ich hatte vorher überhaupt keine idee, abgesehen von Konzertaufnahmen. Was macht man bei so nem Song?

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Thomas K

Durch das Video die künstlerische Botschaft vermitteln?
Für mich hat jetzt der Clip auch nicht mehr Aussage als der von Ciao Ragazzki.
Der Song gefällt mir aber weiterhin.

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Das wäre das Ziel. Aber ne andere Idee als das Video dargestellt hätte ich dazu jetzt auch nicht. Vielleicht irgendwann mal.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas K
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Same

sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Ja, ist sehr schön geworden. Und mich wundert es, dass ESC Kompakt darüber (noch) nicht berichtet hat.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Na ja, über Video-Veröffentlichungen berichten sie ja nicht im einzelnen! Aber das Video wird dann angehängt sein, wenn sie für wavvyboi den Artikel mit den Bloggermeinungen veröffentlichen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Bin hin und her gerissen. Das Lyrikvideo empfinde ich richtig stark , hätte man da den Anfang und Ende etwas gekürzt wäre ich schon zufrieden gewesen. Grund dafür , solch ein „mythisch“ anmutendes Video macht Spannung auf mehr weil man den Künstler sieht und gleichzeitig nicht sieht.

Das neue Video erklärt natürlich mehr den Text und hat dadurch auch seine Berechtigung und ist wahrscheinlich dadurch das „bessere“ Video um einen Erfolg zu generieren.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ich verstehe, was du meinst … das Lyrik-Video hätte auch das offizielle Video sein können! Ich lieb beide sehr, weil sie verschieden Seite von wavvy zeigen. Das eine eher mystisch und rätselhaft, das andere ausgeflippt und rockig. 🙂

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

So, nun konnte ich es mir auch endlich ansehen 🙂
Ja, gefällt mir, hatte aber irgendwie in meinem Kopf eine Szene, die ich richtig gut gefunden hätte: beim ersten ruhigen „I gonna wear black glitter tonight … “ wavvyboi am Schminktisch, wo er seine Augen mit einem schwarzen Eyeliner schminkt und auch irgendwas glitteriges auf dem Augenlid, dann steht er auf und betrachtet sich kritisch im Spiegel und man sieht ein schwarz-glitteriges sexy Kleidungsstück.
Er dreht sich um und kurz vorm „Bam“ sieht man ihn in dem Outfit auf der Bühne, wo er mit seiner Gitarre dann abrockt.
Tja, das war mein Kopfkino, und es wäre witzig gewesen, wenn er das genauso gemacht hätte, aber immerhin hängt er sich wirklich etwa so die Gitarre um, wie ich’s mir vorgestellt habe, nur Black-Glitter-Kleidung vermisse ich etwas 😉

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  dirtsa

Wenigstens hast du ne nachvollziehbare Idee.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  dirtsa

Diese Idee wäre natürlich auch fantastisch gewesen! Kann ich mir bildlich richtig gut vorstellen! 🙂

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Meine Lords machen’s vor 😉
Chris und Gared in schwarzem Glitter …. und auch nicht straight männlich, wavvyboi hätte das natürlich in seinen eigenen Stil machen können.
Ich hoffe am 28.02. auf ein schwarz glitterndes Outfit 🙂

Marq
Marq
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Erdbeertörtchen, Schampus, Gitarre und Kissenschlacht. Und das Publikum rastet aus. Wo ist der „Black Glitter“ bitte? Warum trägt er weiß? Wo ist der Konflikt aus dem Text? Wo die Emotionen? Wo die „Show of your Life“? Alles ordentlich produziert und sieht professionell aus, keine Frage. Aber ein bisschen substanzlos, schade.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Wenn sein Auftritt genauso rüberkommt, dann wird es schwer.
Da muss er noch einige Kohlen in seinen Ofen schaufeln.

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor

Natürlich ist das repetitiv und der Text ist hart an der Grenze, aber mir macht der Song wirklich viel Spaß und ich freue mich, dass er im Vorentscheid dabei ist.

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor

Fazit nachdem ich alle Kommentare gelesen habe: Falls Ragazzki nach Wien geschickt wird, ist eine Überarbeitung der Song notwendig.

Harry Leman
Harry Leman
1 Monat zuvor
Reply to  Marko +++

Was möchte der typische ESC Fan haben,.. Party..? Vielleicht würde ja einfach eine coole Show ausreichen?

Uwe
Uwe
1 Monat zuvor

„Espresso Macchiato“ kam – auch wenn ich es eigentlich nicht mochte – im letzten Jahr pfiffig und leicht daher. „Ciao Ragazzki“ dagegen ist angestrengter, irgendwie typisch deutsch. So im Sinne von: ‚Wir brauchen einen Spaßsong, verdammt nochmal‘.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor

Also ich wüsste nicht was wir sonst schicken sollen, außer das. Den Rest finde ich zu generische oder simply uninteressant.
Klar, verbraucht der Song sich schnell, aber für spaßige 3 Minuten unter Einfluß von Gin Tonic und leckeren Snacks wirds reichen.
Aber wir leben ja hier in D, da wird anständige Radio Musik geschickt. Gute Nacht 🥱

Last edited 1 Monat zuvor by herrtobsucht
dunefan5002
dunefan5002
1 Monat zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ich finde nicht das Black Glitter, generisch ist. Außerdem man muss das Rad nicht jedesmal neu erfinden. Ich finde Fire von Sarah Engels macht Spass und ist flott. Oder auch Herz von Bela kann man wunderbar schicken. Jedenfalls besser, als einiges was derzeit feststeht. Wenn ich nur an die vertonten Fürze aus Moldawien, Lettland oder Estland denke.

tinytina
tinytina
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5002

Uff. Lettland und Estland in einen Topf zu werfen, tut wirklich weh. 🤕

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  herrtobsucht

Also wenn man erst Alkohol braucht um das zu mögen dass spricht das erst recht nicht für den Song.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Für den ganzen Contest Junge! ❤️

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor

Leider totale Banane.

Der Vergleich mit „Espressio Machiato“ hinkt, weil es zwei vollkommen unterschiedliche Genres sind. Oft ist es aber auch Schwarmdenken oder die Mentalität der Lemminge, alles zu wiederholen, was der Vorredner sagt. Aber Vergleiche kommen oft nicht von ungefähr. Das Grundkonzept (Persiflage auf die italienische Dolce Vita mit einem Text, der zwar nicht auf italienisch ist aber diverse bekannte italienische Begriffe verwendet) ist aber das Gleiche.

Und auch wenn Marti Fischer behauptet, er habe seinen Song vor Tommy Cash geschrieben bzw. nichts von Tommy Cashs Song gewusst, dann ändert das dennoch nichts, dass ein Jahr vergangen ist und „Ciao Ragazzki“ der spätere Jahrgang ist. Tommy Cashs Song existiert nunmal. „Espressio Machiato“ ist ein Song, der auch über die Grenzen des ESC Wellen geschlagen hat. Die Vergleiche wird jeder ziehen, und da ziehen die Ragazzki-Jungs in jedem Fall den Kürzeren. Tommys Song ist auch musikalisch in jedem Aspekt der bessere Song, insb. durch die melodische Stimmigkeit und angenehme Leichtigkeit. Bei „Ciao Ragazzki“ ist alles krampfhaft gezwungen und zu gewollt.

Dafür, dass Marti Fischer ein Musikproduzent ist und nachweislich etwas von Musik in all ihren Fasern und Facetten versteht, ist „Ciao Ragazzki“ sehr dünn produziert und in der Gesamtheit von Text und Komposition einfach nicht stimmig. Es ist weder sonderlich italienisch, noch sonderlich polnisch/osteuropäisch, und man weiß irgendwie so gar nicht, was das alles soll.

Die letzte Minute wird komplett weggeworfen. Da bevorzuge ich die erfrischende Ehrlichkeit eines Belas, der das Lied einfach nach 2:11 Minuten beendet, anstatt in der letzten Minute nur den Refrain zu wiederholen. Da hätte es eine weitere Strophe gebraucht, einen Tonartwechsel, und einfach einen Höhepunkt. Lediglich die zweite Strophe zeigt, dass das Projekt Potenzial gehabt hätte, wenn Marti Fischer mit etwas mehr Ernsthaftigkeit und weniger Überheblichkeit an die Sache herangegangen wäre.

Was genau soll denn hier international von sich reden machen? Ich finde leider nichts, was das Potenzial zum Social-Media-Trend hat. Das ist einfach alles so bieder in seiner ganzen Vorhersehbarkeit. Bloß kalkulierte Disruption. Für eins seiner YouTube-Videos ausreichend, aber nicht für die größte Musikshow der Welt.

Mir zaubert „Ciao Ragazzki“ kein Lächeln ins Gesicht und Złotys gibts von mir auch nicht. Ich vertraue auf die Jury, dass sie die richtige Entscheidung treffen werden.

Platz 7: Myle – „a ok“ (7/12 Punkte)
Platz 8: Laura Nahr – „Wonderland“ (6/12 Punkte)
Platz 9: Ragazzki – „Ciao Ragazzki“ (3/12 Punkte)

Last edited 1 Monat zuvor by Prometheus
Anna01
Anna01
1 Monat zuvor

Jede neue Versio des Songs auf YouTube ist tausend mal besser, als das Oroginal. Ich bleib dabei: Talent verschenkt und Rhabarber wäre der optimalste Song gewesen im Vergleich

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied

Meinen Geschmack trifft der Song eher weniger. Mir fehlt auch ein wenig die Kreativität, die solche Spaßbeiträge normalerweise aufwertet. Aber wer weiß – vielleicht überraschen sie uns am 28.02. ja noch mit einer richtig unterhaltsamen Inszenierung!

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

überflüssiges Stück, vor allem wegen der übersichtlich unkomplexen Umsetzung der Idee.

Miki
Miki
1 Monat zuvor

Ich glaube immer noch, dass Marti Fischer sich mit diesem Song über den ESC und Fans lustig macht. Das denke ich aufgrund seines Video zu „Baller“, in dem er erklärt, dass Baller so simple ist und es ist überhaupt nicht schwer so etwas zu machen. Gesagt getan. Er hat „Ciao Ragazzki“ in wenigen Tagen zusammengebastelt, das wird gut beim ESC Publikum ankommen, es ist auch simpel, da braucht man keine komplizierte Musik.
Das wirkt überheblich, vor allem, wenn man bedenkt, wie alle Marti, als musikalisches Genie loben. Das heißt für mich, er könnte es besser, aber wozu der Aufwand? Das reicht vollkommen.
Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber ich habe immer wieder dieses Gefühl, wenn ich das Lied höre 🤷‍♀️

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  Miki

Da ist viel Wahres dran.

Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor

Ciao Ragazzki. Ich mag den Song immernoch, allerdings ist es auf Dauer dann doch etwas repititiv. Ich muss dazu sagen, dass ich Marti Fischer und miirtek auch vorher schon etwas gehört habe. Insgesamt gefällt mir der Beitrag eigentlich ganz gut, im Laufe der Zeit konnte er sich aber nicht steigern. Gerade so:

8 von 12

Wird nicht ins Superfinale kommen, außer die Inszenierung hebt den Beitrag auf ein neues, internationales Level.

Wildatheart
Wildatheart
1 Monat zuvor

Finde ich ganz schlimm. Imitation von Espresso macchiato. Von mir 0 , Punkte.

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
1 Monat zuvor

Ja, es stimmt schon, im Direktvergleich ist das nur kalter Muckefuck.
Aber wenn ich die Wahl habe zwischen einem drittklassigen „Espresso Macchiato“-Abklatsch und einem fünftklassigen „Fuego“-Aufguss mit Fire-Desire-Reimen, dann nehme *ich* lieber das kalte Heißgetränk.
Und alle anderen Songs beim Vorentscheid sind ja nun mal komplett indiskutabel.

Harry Leman
Harry Leman
1 Monat zuvor
Reply to  Aufrechtgehn

Warum eigentlich keine Ballade, schöne Stimmen, Gitarrenklänge,,, Michael Schulte oder auch Roman Lob waren doch ganz gut…?! Hängt doch ziemlich von der Live Performance ab, warten wir es doch einfach ab (28.Febr.)…