Songcheck „Das Deutsche Finale 2026“ (3): „Ciao Ragazzki“ von Ragazzki

Ragazzki – Bild: ARD/SWR/Claudius Pflug

Sie sind das einzige Duo beim Deutschen Finale 2026, dem Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in Wien: Ragazzki. Mit der fast gleichnamigen Spaßnummer „Ciao Ragazzki“ wollen sie den Wettbewerb mit polnischem Italo-Pop durcheinander wirbeln und im besten Falle auch das Ticket nach Wien lösen. Wir nehmen den Beitrag in unserer Songcheck-Reihe genauer unter die Lupe. Hat er das Zeug, beim ESC zum Punktemagneten zu werden?

Während das Duo Ragazzki noch recht neu ist, sind die beiden Künstler dahinter schon länger im Geschäft. Gerade Marti Fischer kann auf eine beeindruckende Karriere als Multitalent zurückblicken. Vor bald 20 Jahren startete er seinen ersten YouTube-Kanal. 2010 gewann er als Stimmimmitator den Secret Talents Award. Ob Social Media oder lineares Fernsehen, ob Musik oder Humor: der Erfolg begleitete Marti stets und ständig.

Mit David „Miirtek“ Starosciak macht Marti Fischer schon seit Jahren gemeinsame Sache. Bereits 2018 erschien mit „Pfau“ eine erste EP, an der beide beteiligt waren; danach folgten in beinahe jährlichem Rhythmus weitere Veröffentlichungen. Schon damals setzten sie auf eine Mischung aus markanten 80er-Synthesizern, zeitgemäßen Beats und deutschsprachigem Gesang – eine atmosphärische Klangwelt irgendwo zwischen Retro-Pop und moderner Internet-Ästhetik. An diesem Konzept halten sie auch bei ihrem ESC-Vorentscheidbeitrag fest – nun allerdings unter dem Projektnamen Ragazzki.

Diese bewusste italo-polnische Verballhornung ist nicht nur auf den Sound begrenzt, sie spiegelt auch die Rollenverteilung des Duos wider: hier der vermeintliche Italo-Playboy im Kunstpelzmantel, dort sein polnischer Counterpart mit russischer Schapka und rotem Flokatimantel. Die Inszenierung spielt mit Klischees, ohne sie ganz ernst zu nehmen. Das hat durchaus Charme.

Das Lied

Mit „Ciao Ragazzki“ liefern Ragazzki einen humorvollen Italo-Disco-Trip, der sich bei den großen 80er-Jahre-Vorbildern bedient und das Ganze durch den elektronischen Fleischwolf der Gegenwart dreht. Synth-Strecken und pumpender Disco-Bass treffen auf moderne EDM-Elemente – irgendwo zwischen Ricchi e Poveri und EDM-Festival-Aftershow um drei Uhr morgens. Der Sound ist dabei kein Zufallsprodukt, sondern professionelle Retro-Ästhetik mit ironischem Unterton.

Auch textlich wird das Klischee mit voller Absicht ausgereizt. Zwischen „Dolce Vita“, „Limoncello“ und „Nonna“ stapeln sich italienische Begriffe, die international verständlich sind. Dazu gesellen sich immer wieder polnische Einsprengsel („Złoty kommen nicht von nichts“). Eine wirkliche Logik oder Story sucht man vergebens. Es geht um grenzenüberschreitendes Feiern, was “ Deutscheland ein Lächeln ins Gesicht“ zaubern soll.

Geschrieben wurde „Ciao Ragazzki von den beiden Bandmitgliedern selbst.

„Ciao Ragazzki“ findet Ihr genauso wie alle anderen teilnehmenden Beiträge an Das Deutsche Finale 2026 auch in unserer Spotify-Playlist.

Der Check

So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:

Song allgemein: 6,2/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 3,3/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 3,9/5 Punkten
Gesamtpaket: 3,3/5 Punkten

Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt „Ciao Ragazzki“ auf Platz 5 von 9.

Benny: Könnte ich mir einen solchen „Spaß-Beitrag“ mal für Deutschland vorstellen? Absolut. Allerdings dürfte es dann im Refrain gerne doch noch etwas mehr Substanz sein und auch den Zeitpunkt finde ich im Jahr nach „Espresso Macchiato“ äußert unglücklich. 5 Punkte.

Bennet: Endlich ist Marti Fischer beim deutschen Vorentscheid – das habe ich mir lange gewünscht. Er & Miirtek haben einen Ohrwurm kreiert, der zugleich mit einer ausgefallenen Choreo (wenn ähnlich wie im Musikvideo) im Kopf bleibt. Das ist wünschenswerte Abwechslung. Leider ist der Text hingegen recht monoton, inhaltlich flach und erreicht mich nicht. 7 Punkte. 

Berenike: Ich hatte mir da einiges erhofft, bin aber mehr als enttäuscht. Zum einen hat es noch nie funktioniert, den Vorjahreserfolg nachmachen zu wollen (und auch wenn es nicht ihre Absicht war, wirkt es so, als wolle man auf den Espresso-Macchiato-Erfolgszug aufspringen). Zum zweiten kann man auf zwei Arten lustig sein: auf gute kreative und auf schlechte stumpf-platte Art. Und der Track fällt für mich eindeutig in letztere Kategorie. Dass ich beim Gesang in den Strophen dauernd Alf-Poier-Assoziationen habe, verstärkt das Gefühl noch. Und zu guter Letzt kommen mir im Song viel zu viele „Ciao Ciao Ciao Ragazzki“s vor. 1 Punkt.

Danio: Ich verfolge Marti und Miirtek schon einige Jahre und habe mich deswegen über ihre Teilnahme gefreut. Die polnisch-italienische Verbindung ist textlich ganz witzig gelöst, allerdings wird mir der Refrain ein bisschen zu oft wiederholt. Trotzdem der Song, den ich bisher am öftesten gehört habe. 8 Punkte.

Douze Points: Ich würde ihn wirklich gern mögen. Aber die ständige Wiederholung zerrt irgendwann an meinen Nerven. Zusammen mit der Instrumentierung hat das für mich eher etwas Angestrengtes als Genussvolles – und dann schaltet auch mein Text-Interesse ab. Das ist sauber produziert, keine Frage. Aber für mich bleibt es eher Muckefuck als „Espresso Macchiato“4 Punkte.

Giulia: Ein sehr sinnvoller Beitrag für einen ESC-Vorentscheid. Ein Lied, das performen und unterhalten möchte. Die Strophen gefallen mir sehr gut und regen zum Mitmachen und Mitsingen an. Auch der Refrain schreit förmlich danach, dass er mitgesungen werden möchte. 8 Punkte.

Laureen: Hier heißt es für mich „Ciao“, denn ich sehe die Absicht und bin verstimmt. Ich hatte große Erwartungen an diesen Beitrag und finde ihn leider lieblos und dahingeschrieben. Und: Beim ESC würden sicher die Tommy-Cash-Vergleiche kommen. Ragazzki hätten mit einer Italo-Nummer früher kommen müssen… 4 Punkte.

Marcel: Der Espresso ragazzki könnte noch ein bisschen heißer sein. Und vielleicht schmeckt er auch nicht allen? Denn Europa könnte sich bei dem Lied schon fragen, warum sich die zwei Deutschen jetzt ausgerechnet über Polen lustig machen. Italo-Klischees beim ESC sind ja mittlerweile eh gang und gäbe. Dass der Refrain von „Ciao Ragazzki“ auch nur aus zwei Wörtern besteht, lässt den Song zudem unnötig plump erscheinen. Selbst Tommy Cash hatte sechs. 5 Punkte.

Max: Ich sage nicht, dass man sich hier bei „Espresso Macchiato“ bedient hat, was die Produktion angeht – der Zeitpunkt ist jedoch unglücklich. Es fühlt sich an, als würden wir mit der Formel „Italo-Retro“ nun auch um die Ecke kommen. Das Lied an sich gefällt mir leider nicht und das „Ciao Ragazzki“ ist, auch wenn es sicherlich so sein soll, ziemlich repetitiv. 4 Punkte.

Peter: Ich feiere Marti Fischer für seine ABBA-Verbeugungen auf YouTube 110%, aber „Ciao Ragazzki“ ist ein Hatten-Wir-Schon-Comedy-Pop, den der ESC oft genug am Start hatte, da allerdings besser. Der Song ist aufgewärmter „Espresso Macchiato“, erreicht nicht den Level von Tommy Cash, erinnert mich eher an „Woki mit deim Popo“, was aber auch noch lässiger war. Sorry, it’s beyond my control. 2 Punkte.

Rick: Der Song wird vor allem durch den Italo-Pop-Sound getragen und bietet somit eine Wiedererkennbarkeit. Auch Ragazzki selbst sind hier nicht das Problem, denn ich bin sicher, dass die beiden eine starke Bühnenpräsenz haben. „Ciao Ragazzki“ ist leider nur schnell auserzählt und wirkt vor allem im Refrain viel zu monoton. Inzwischen denke ich, dass das nicht wirklich gut funktionieren würde beim ESC. Auch, weil Tommy Cash erst ein Jahr her ist. 7 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 55/132 Punkten

Wie gefällt Dir „Ciao Ragazzki“? Wie sollte Ragazzki den Song beim Vorentscheid präsentieren, um weit vorne zu landen? Schreib uns gerne Deine Meinung in die Kommentare!

Alle Songchecks zu Das Deutsche Finale 2026:



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193 Comments
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Matty
Matty
1 Monat zuvor

Gutelaunenummer mit einem repetitivem Chorus.

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor

Ich mag Italo Disco-Songs und Marti Fischer respektive sein (YouTube-)Werk wirklich ganz gerne. Dennoch bin ich irgendwie von Ciao Ragazzki enttäuscht. Musikalisch gesehen ist es zwar komplett anders als Espresso Macchiato, doch wirkt die Grundidee der Lyrics in der Tat ein wenig … daran angelehnt?! Man hat es ja schon ein wenig aus dem Snippet erahnen können, aber „Ciao Ciao Ciao Ragazzki“ wird mir leider zuuuu häufig gesungen (falls ich mich nicht komplett verzählt habe, wird das Wort „ciao“ in drei Minuten 109 Mal verwendet). Die beiden Strophen werden aufgrund der Repetivität dieses Ausrufs förmlich erdrückt. Dadurch ist das Lied wirklich nichtzufriedenstellend, sorgt bei mir dennoch für einen langanhaltenden Ohrwurm.

sam1
sam1
1 Monat zuvor

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie uns nicht beim ESC 2026 vertreten werden, da die Internationale Expertenjury sie bestimmt vorher rausschmeißen werden. Das ist kein Jurysong. Tommy Cash hat ja im letzten Jahr bei den Jurys auch nicht so viele Punkte bekommen. Er hat nur wegen dem Televoting so gut abgeschnitten.

Quintus
Mitglied
Quintus
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Tommy Cash ist bei den Jurys sogar ziemlich gut angekommen. Im Vorentscheid konnte er das Jury-Voting gewinnen und beim ESC wurde es immerhin ein respektabler 9. Platz.

Heidi
Heidi
1 Monat zuvor
Reply to  Quintus

Er wurde 3ter beim ESC 2025.

Quintus
Mitglied
Quintus
1 Monat zuvor
Reply to  Heidi

Es ging aber um die Jurys und die haben ihn beim ESC auf den 9. Platz gesetzt.

Lissi666
Lissi666
1 Monat zuvor

Das ist mir zu sehr Ballermann, Ciao Ciao Ciao kann man auch nach dem 5 Bier noch fehlerfrei gröllen. Wollen wir uns so in Europa präsentieren? ich hoffe nicht

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  Lissi666

Hmm … das Tor ist offen. 😉

Ja, leider, so präsentieren sich viele Deutsche in Europa.

*DuckUndWeg*

usain1
usain1
1 Monat zuvor

Dieses “Werk“ ist auf sehr vielen Ebenen eine einzige Peinlichkeit. Bitte, bitte nicht.

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Mir gefällt zumindest die 80’s Italomelodie, der Rest nervt mich aber. Übrigens muss ich bei der Melodie irgendwie auch teilweise an Purple Disco Machine denken, nur dass er den Song so vermutlich nicht veröffentlicht hätte.

Zumindest verabschieden sie sich von uns allen persönlich.

Platz 1: Ragazzki– Ciao Raggazki → 3 bis 4 von 12
Platz 2: Laura Nahr – Wonderland → 3 bis 4 von 12
Platz 3: MYLE – A OK → 1 von 12

Es ist übrigens interessant hier den Begriff „Muckef*ck“ zu lesen (Danke Douze
Points), den Begriff kenne ich aus meiner Kindheit, da gab es für mich immer Kinderkaffee. 😂 😀 Zumindest weiß ich jetzt wo der Begriff herkommt, dachte ja immer der kommt aus Sachsen, aber nein.

de.wikipedia.org/wiki/Kaffeeähnliches_Getränk#Muckefuck

Ich sage Ciao Ciao Ciao.

P.S. Cali ist das deine Nummer 3? 🤔😉🙃

Amion
Amion
1 Monat zuvor

Ich bin zu 100 Prozent mit dem Kommentar von Berenike einverstanden .

Genauso sehe ich es auch .

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Mir gefallen die 80er-Sounds bei den Ragazzkis, das ist wirklich gut umgesetzt. Den Text finde ich jetzt nicht wirklich schlimm, für das, was es sein möchte, ist es gut umgesetzt. Aber die beiden großen Mankos des Beitrags wurden hier schon oft genug gemängelt: ewige Wiederholungen ohne Steigerung zum Ende hin sowie zu nahe an Tommy Cash. Man kann nicht jeden Spaßbeitrag mit einem anderen sofort vergleichen, aber hier liegt das wirklich offensichtlich auf der Hand, sowohl textlich als auch musikalisch, selbst wenn es nicht die Absicht des Duos war. Nettes Lied, aber für den ESC könnte es keinen schlechteren Zeitpunkt geben.

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

Ist das dein Platz 3 oder stimmt es jetzt nicht mehr? 🤔🙃😀 Bei mir würde es noch stimmen.

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Ne, tatsächlich stimmt es nicht mehr, es ist mein Platz 5. 😉 Aber bei dem Feld macht das jetzt auch keinen Unterschied mehr.

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

Schade. 😀 Bin mal gespannt ob morgen mein Platz 6 dran ist. 🙃

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor

Ich mag die beiden… und vor allem ist Marti Fischer auch international durch Barbaras Rhabarberbar bekannt… zwar „nur“ als Co-Sänger neben Bodo Wartke, aber bei der Promotion für ein internationales Publikum wird das sicher besonders hervorgehoben werden.

Das allein genügt aber nicht für den ESC. Bekannt waren viele Interpreten schon, sogar viele richtige Stars in früheren Jahren (Bonnie Tyler, Engelbert, Blue etc.), aber die sind ja bekanntlich „abgesoffen“ aufgrund der schlechten Songs.
Mich erinnert „Ciao Ragazzki“ zwar nicht so sehr an „Espresso Macchiato“ (außer den vielen italienischen Begriffen), aber es ist wirklich sehr repetitiv, irgendwann geht’s einfach nur noch auf die Nerven, da helfen auch die Beats nicht mehr.

Ein bisschen mehr Text hätte dem Lied gut getan (Lied? Was für ein Lied???), ein bisschen mehr Melodik auch. Wer hätte gedacht, dass man nach dem Teaser schon den ganzen Song kennt?

Nee, das darf die Jury beim VE gern aussieben. Alles andere wäre ein verschenkter Platz im Superfinale.

Last edited 1 Monat zuvor by funtasticc
ToomiTunna
ToomiTunna
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

International bekannt? Wegen nem Song, der auf social media reels lief? Ist jetzt aber auch leicht übertrieben…

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor
Reply to  ToomiTunna

Kann sein, dass mein Algorithmus nur mir das ständig auf Insta gezeigt hat, aber Song und Tanz wurden mir aus aller Herren Länder vorgeschlagen. Das halte ich schon für international bekannt.

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

Ich sach ma so: ich wusste bis zur großen Swr-Verkündung nicht mal, dass Marti da auch mitgewirkt hat. Hab immer nur Bodo im Kopf gehabt 🤣

ToomiTunna
ToomiTunna
1 Monat zuvor

Da bin ich ganz bei Laureen: sehr lieblos produziert. Ganz nach dem Motto: wird schon reichen. Der Beginn mit dem Italo-Disco Sound hätte komplett durchgezogen werden können.

Und an Danio:
„am öftesten gehört“ ? 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by ToomiTunna
Marvin_Gallus
Marvin_Gallus
1 Monat zuvor

Ich kann mir dem Song nichts anfangen. Ist weder lustig noch melodisch schön anzuhören.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Monat zuvor

Schließe mich dem Großteil der Blogger an

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor

Puh, da bin ich direkt und ehrlich: Das Lied finde ich ganz furchtbar! Ich weiß nicht, was ich hier am schlimmsten finden soll: Dass der Song zu gefühlt 80 % aus „Ciao“ und weitere 10 % aus „Ragazzki“ besteht? Dass der Song ein Jahr nach Espresso Macchiato wie ein in der Mikrowelle aufgewärmter Kaffee von gestern Morgen rüberkommt? Dass hier das krampfhaft auf lustig Gemachte null lustig ist?
Als halbe Italienerin reagiere ich auch hochgradig allergisch darauf, wenn Menschen, die familiär oder herkunftstechnisch in keiner Verbindung zu Italien stehen, einen auf Italiener machen. Ich fühle mich dadurch einfach nur verarscht. So ging es mir letztes Jahr auch mit Espresso Macchiato. Auch könnte ich mir vorstellen, dass bei den ESC-Zuschauern nicht rüberkommt, wieso da auch noch polnisch angehauchte Häppchen mit im Lied dabei sind.
Diesem Mustikstück kann ich nichts Positives abgewinnen. Wobei, vielleicht doch, dass auf deutsch – mehr oder weniger – gesungen wird und dass es dann irgendwann zu Ende ist.
Die unangenehme Mischung aus Espresso Macchiato und Woki mit deim Popo löst in mir einfach nur Fremdscham aus und fühlt sich wie ein schlechter Fiebertraum an.
Die Jurys wissen hoffentlich zu verhindern, dass Ragazzki Deutschland in Wien vertritt.
Die gefühlt Tausend „Ciaos“, die wie ein Füller wirken, damit man auf genug Zeit kommt, drücken aus, was ich bei dem Song tun möchte: Weglaufen und ciao!

Die Bewertung meiner Mama:
Ihre erste Frage war: „Besteht der Song auch aus was anderem, außer „Ciao“ und „Ragazzki“?“ Als es dann los ging hat sie entsetzt angeschaut. Sie hat genauso geschaut, wie das „Angewiderte Barbie-Meme“.
Sie findet, das Lied kann man nur ertragen, wenn man bereits mindestens zehn Gläser puren Whisky intus hat. Sie hat mich gefragt, ob die Künstler Italiener sind, was ich verneint habe, woraufhin sie sich dann fragte, ob die wissen, was die denn da überhaupt singen? Es sind doch einfach nur aneinander gereihte italienische Worte, mit ein paar deutschen dazwischen. Dass der Refrain nur aus sich zwei wiederholenden Worten besteht, hat sie ziemlich schnell als sehr nervend empfunden.
Meine Mama meinte aufs Neue, dass man stockbesoffen sein muss, so sehr, dass man kaum noch stehen kann, um das Lied zu ertagen. „So besoffen könnte ich nie sein, ich trinke ja keinen Alkohol.“ merkte sie enttäuscht an.
Weitere Anmerkungen von ihr waren: Das Lied funktioniert nicht mal auf Malle am Ballermann; wenn Deutschland das schickt, blamieren sie sich; Ragazzki denken, weil schon im letzten Jahr jemand, der Italien verarscht hat und gut abgeschnitten hat, tun sie es auch; der Song könnte von Richie sein, welcher es aber wesentlich niveauvoller umsetzen würde (bestes Beispiel sein Song „Numero Uno“, der eine Hommage an Luca Toni darstellt).
Ihr Fazit: schrecklich und ciao!

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  Marina.

Danke für den Kommentar, besonders das mit dem aufgewärmten Kaffee hat mich zum Schmunzeln gebracht. 😁

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Freut mich, dass dir meine Worte gefallen. 😃🙂

Lurker
Lurker
1 Monat zuvor
Reply to  Marina.

„Diesem Mustikstück kann ich nichts Positives abgewinnen. Wobei, vielleicht doch, dass auf deutsch – mehr oder weniger – gesungen wird und dass es dann irgendwann zu Ende ist.”

Vielen Dank, YMMD!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor

@esckompakt , kleine Ergänzungen noch zu Marti Fischer, er moderiert auch selten zusammen mit Torsten Sträter zusammen auf BB Radio eine Sendung in dem sie Songs ihres Lebens vorstellen und kommentieren.

Sehr lustig und Hörenswert da auch total unbekannte Songs mit vorgestellt werden. Zu finden auch auf YouTube.

mauve
mauve
1 Monat zuvor

Ragazzki ist ein schweres Pflaster. Anfangs war ich zugegebenermaßen schon sehr angetan, aber mittlerweile ist bei mir der Song einfach zu flach.
5/12

Shamso
Shamso
1 Monat zuvor

Ich bin eigentlich nicht so ein großer Fan solcher Musik. Aber wenn das Lied läuft, kommt immer ein Lächeln in mein Gesicht und ich habe gute Laune. Das ist doch auch etwas wert. Von mir aus können die Beiden gerne für Deutschland nach Wien fahren.

Annie
Annie
1 Monat zuvor

Genau das, was Berenike und Peter sagen! Der eintönige Refrain geht mir nach maximal zwei Durchläufen auf die Nerven, und wie Benny sagt, auch sonst fehlt da die Substanz.

Nach mehrmaligen Hören habe ich übrigens immer noch nicht so ganz verstanden, worum es in diesem Song eigentlich gehen soll. Sie sind jetzt reich, berühmt und jeder hört ihre Musik? Aha. Tolle Message. Und erinnert (wie so vieles hier) an Espresso Macchiato…

Marcel hat einen guten Punkt angesprochen. Warum, zur Hölle, Polen mit ins Boot holen? Wenn man sich dann den Text durchliest, ist der EINZIGE Bezug zu Polen das Wort Zloty und das (zugegebenermaßen gefühlte tausendmal wiederholte) -ki bei Ragazzki. Das Italien-Motiv hingegen wird ausgereizt bis zum geht nicht mehr. Ja, ich weiß, dass einer der zwei Pole ist, aber ganz ehrlich, wenn ihr nur zwei Polen-Motive nehmt, dann lasst es doch gleich weg. Wirkt so nämlich wie der verzweifelte Versuch, sich in Richtung Polen in Hoffnung auf ein paar Pünktchen anzubiedern.

Die „Dolce Vita Blockparty“ ist vielmehr eine WG-Party in Italien, bei der der Erasmus-Student aus Polen auch mal kurz vorbeigeschaut hat.

Dazu kommt, dass Marti für mich an Unsympathie nicht zu überbieten ist. Den letzten deutschen Beitrag öffentlich zu zerreißen, dabei zu betonen, dass der ESC nichts für einen sei… Und sich dann keine zwölf Monate später in ein Interview zu setzen, wo man angibt, den ESC jedes Jahr zu verfolgen, aber vom aktuellen Drittplatzierten noch nie was gehört haben will… Sorry, aber das ist alles andere als authentisch.

Mit einem Ferto im Angebot braucht man mit so was Halbgarem auch nicht mehr um die Ecke kommen.

1/10.

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  Annie

Marti hat bei mir leider auch sehr an Sympathie verloren. 🙁

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

Gut, dass es nicht nur mir so geht 🙏🏼

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  Annie

Das ist mir auch beim Interview aufgefallen. Marti dominiert das Duo auf unangenehme Weise. Sowohl im Lied als auch sonst wo.

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

Ja, da hast du Recht! Ich weiß nicht mal, wie der andere heißt, obwohl er ziemlich sicher sympathischer und authentischer als Marti ist.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

Ciao ciao und bitte auf Nimmerwiedersehen!
Wäre für Deutschland in etwa so peinlich wie Jendrik.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Warten wir noch die Inszenierung ab…
die legendäre Astrid-Lindgen-Grundschulinszenierung mit dem laufenden Mittelfinger und der umherirrenden Tröte ist schon extremst schwer zu unterbieten.

Lurker
Lurker
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Die Beiden legen es darauf an, sehr flach rüberzukommen und es würde mich nicht wundern, wenn das die Challenge ist.
Zumindest wirken sie auf mich so.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Lurker

Ja, das wäre der Unterschied. Aber bei Jendrik war es unfreiwillig schlecht.

Matze
Matze
1 Monat zuvor

Also ich sehe da überhaupt keinen Zusammenhang zu Espresso-Macchiato, der Song würde auch heißen ciao ragazzki, wenn Espresso-Macchiato nicht gelaufen wäre.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  Matze

Das ist wahr, ändert jedoch nichts.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Sarah engels ist deutlich die beste wahl.

SvenEsc
SvenEsc
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

In ihrer Story( Insta) hat Sie den Titel gerade beim Autofahren gesungen, Stimme ist on point.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  SvenEsc

Sarah singt beim Autofahren Ciao Ragazzki? 🤔

SvenEsc
SvenEsc
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Haha ups , sie singt natürlich Fire 😉

Last edited 1 Monat zuvor by SvenEsc
kon
kon
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Du meinst „Superstar“ Sarah Engels 😉

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  kon

Psst…sprich nicht den verbotenen Namen aus.
Liebe Grüße Voldemort 👃

Last edited 1 Monat zuvor by ESChris
Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Du versuchts es nun wirklich überall. Ok jeder darf mal ein Tenny-Fanboy sein.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Überall? Wo denn noch?

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Plastikpop wird leider gemocht …

sam1
sam1
1 Monat zuvor

OT:
In diesem Jahr musste leider der Faschingsumzug und auch die größte Faschingsparty bei uns in Kaufbeuren, aufgrund des Besuches vom AFD-Politiker Tino Chrupalla im Stadtsaal und den damit verbundenen Riesen Demos abgesagt werden.

Aber hier unser Faschingsumzug aus dem Jahr 2025:

https://youtu.be/vyYWReRw0tY?si=h2DK-HNN1hC26MQw

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Ist da jetzt der chrupalla oder die organisatoren dieser demo der bösewicht?

sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Die Stadt, also unser OB Stefan Bosse und der Stadtrat. Warum lässt man einen offensichtlich Rechten Politiker bei uns in der Stadt auftreten? Ich verstehe es nicht.

Last edited 1 Monat zuvor by sam1
mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Da bin ich ganz bei dir!

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Das nennt sich demokratie. Immerhin sind in bayer mit der csu, den fw und der afd drei parteien die sich rechts, bzws mitte-rechts einstufen.

Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Nein, die AfD ist rechtsextrem, in Bayern wird es wohl länger dauern diesen Verdachtsfall zu klären. Rechtsextrem bedeutet, dass man die Demokratie abschaffen will. Also komm mir nicht mit ist doch alles demokratisch.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

AFD hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Man braucht sich nur Höcke anzuhören. Oder Gedanken wie Remigration, ect. Die AFD ist mittlerweile mit rechtsextremen Leuten unterwandert.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Ist ja vom niedersächsischen Verfassungsschutz gestern auch so eingeordnet worden.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Der Verfassungsschutz in Deutschland (BfV und LfV) ist weisungsgebunden, da er als Teil der Exekutive (Innenministerien) fach- und dienstaufsichtlich unterstellt ist. Obwohl die Behörden an Recht und Gesetz gebunden sind, besteht die Struktur einer Weisungsgebundenheit, was im politischen Diskurs zu Debatten über potenzielle politische Einflussnahme führt
Ps: das sind nur fakten, ohne irgendwem irgendetwas zu unterstellen.

Last edited 1 Monat zuvor by rainer1
Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Unsinn, aber man merkt schon, dass du auf rechten Seiten unterwegs bist. Der Verfassungschutz hat die Aufgabe die politische Szene zu beobachten und Bestrebungen, die gegen die Verfassung laufen, zu melden. Er kann von Regierungen und Parlamenten Prüfaufträge erhalten. Mehr Unabhängigkeit geht nicht, im Gegensatz zu fast allen anderen Inlandsgeheimdiensten hat er keinerlei polizeiliche Kompetenzen, kann also wirklich nur das sammeln, was er in der Presse, bei Veranstaltungen etc. mitbekommt.
Aber natürlich hast du Recht mit der Auffassung, dass so ein Dienst schon im Kern problematisch ist, weil es dort bestimmte Menschen hinzieht, was man daran merkte, dass er die rechtes Szene jahrzehntelang ignorierte. Bis heute sind die rechten Terroranschläge der 70er Jahre ungeklärt. Und die neueren Datums kamen nur durch Zufall ans Licht.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Und auch heute noch wird dauernd gejammert, dass linke Extremisten nicht ausreichend untersucht werden.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Wird ja auch nicht! Guck dir nur mal den linksextremen anschlag auf die stromversorgung in berlin an. Da läuft ja gar nix!

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Linksextremen Anschlag? Eher im Auftrag von Moskau, Ablenkungsmanövre inklusive.

Warum? Weil das Bekennerschreiben mit 99% Sicherheit direkt von russisch ins deutsch übersetzt wurde.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Und sie sind offenbar nicht schlauer geworden weil sie jetzt mit der linksextremen szene genau das gleiche machen. Übersehen und ignorieren.

dunefan5002
dunefan5002
1 Monat zuvor

Aber was nutzt es. Die Umfragewerte dieser Partei steigen ja trotzdem. Anscheinend scheint die Afd für viele Wähler nicht abschreckend zu sein. Bzw. Sie haben kein Problem damit, das die Afd als rechtsextrem eingestuft wird.

Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5002

Das ist aber eher ein Problem der Merz-CDU. Je mehr die die Themen der AfD aufgreifen, desto glaubhafter wird die AfD und je weniger glauben die Menschen, dass die AfD – so wie Trump – die Demokratie nur solange wollen, wie diese ihnen eine Möglichkeit bietet an die Macht zu kommen. Und natürlich ist das ein selbstverstärkender Prozesse, je rechter die CDU wird, desto rechter werden die Themen in der Presse und desto mehr wird die AfD als ganz normale Partei wahrgenommen.
Merkel hat das besser gemacht. Sie hat die AfD und deren Themen ignoriert und deswegen waren die auch nicht dauernd in der Presse und deswegen gingen die Umfragewerte der AfD auch immer wieder mal wieder zurück.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Rechts ist nicht rechtsextrem genau so wenig wie links nicht automatisch linksextrem ist.

Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Von Bösewicht hat er nichts gesagt. Du musst scheinbar deine Stellung als AfD-Fan (bzw SVP) hier immer wieder betonen.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Das ist bei uns zum glück kein problem, solange es nicht ins extreme geht. Und das gilt sowohl für rechts als auch für links.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Mir ist hier bisher nicht aufgefallen, dass der User „immer wieder“ seine „Stellung als AfD-Fan“ betont. Man kann sehr wohl der Meinung sein, dass eine nicht verbotene Partei das Recht hat, Versammlungen abzuhalten, ohne ein Fan dieser Partei zu sein. Natürlich ist auch das Recht, gegen solche Versammlungen zu protestieren, sehr wichtig.

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Ok. Ich revidiere den “ bösewicht“ mit “ schuldiger der situation“

sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Aber wir in Kaufbeuren sind tatsächlich keine Faschingshochburg. Wir sind bekannt für unser Riesen Tänzelfest im Juli.

Marktoberdorf dagegen ist eine richtige Faschingshochburg.

Hier der Drittgrößte Faschingsumzug Bayerns nach Nürnberg und Würzburg aus Marktoberdorf 2026:

https://youtu.be/lOCKQ_ug8DU?si=1bpl5lV-FvU0Vf_h

Marktoberdorf ist in der Nähe von Kaufbeuren.

Last edited 1 Monat zuvor by sam1
ESChris
ESChris
1 Monat zuvor

Als ich den Snippet gehört habe, war ich schon angetan. Ich mag den 80erSound, den Beat und auch der Refrain ist schon eingängig.
Was mir weniger gefällt, ist das sich arg wiederholende Ciao. Da hätte man noch eine Variante einbauen müssen (Varianten kann Marti ja eigentlich). So ist der Song auch schon nach zwei Minuten auserzählt.
Dieses Problem hat im deutschen Finale allerdings leider nicht nur dieser Song.

Beim ESC wird es ohne Internet-Hype und geniale Inszenierung auch erfolglos bleiben (von den Jurys gäbe es ohnehin keine Punkte).

Aufgrund meines persönlichen Geschmacks für 80er-Disco Sound und dem (verschenkten) Potenzial noch 6/12 Punkten.

1. A Ok 6/12 (Tipp für den ESC: Platz 20-25)
2. Ciao Ragazzki 6/12 (ESC-Tipp: Platz 25)
3. Wonderland 4/12 (Tipp: Platz 25)

Last edited 1 Monat zuvor by ESChris
SvenEsc
SvenEsc
1 Monat zuvor

Ein eigentlich witziger Beitrag , man kann ihn gut hören. Aber hatte mir etwas mehr erhofft davon, auch sind in dem Song auch zu viele Wiederholungen von Ciao Ragazzki was auf Dauer nervig wird. Da hätte man mehr draus machen können.

Karsten K.
Karsten K.
1 Monat zuvor

Auch bei den ESC kompakt Bloggern scheint der Song zu polarisieren von 1 bis 8 Punkten ist alles dabei

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Karsten K.

Polarisierung ist ja erstmal eine sehr gute Sache für den ESC. Nur müssten am anderen Ende der Skala statt 8 auch mal 12 Punkte stehen. Das sehe ich leider – Stand jetzt – nicht.

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Ich denke nicht, dass es die Absicht von Ragazzki ist, die vielen Spaßbeiträge der letzten Jahre nachzumachen.
Ich vermute aber, dass genau das der SWR versucht und deshalb diesen Song ausgewählt hat

Last edited 1 Monat zuvor by ESC Jul
ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  ESC Jul

Ist ja auch völlig okay. Besser als nach einem Song zu suchen, der dem Zuschauer gar keinen Spaß macht.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Mir macht er gar keinen Spaß.

Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor

Bin mal wieder 100% im Team Berenike, wobei ich das nicht so böse formuliert hätte.
Einzig eine Super-Performance kann das noch retten, aber wenn die so lieblos und uninspiriert wie das Video ist, dann sehe ich tief-schwarz.
Ok, Ballermann war noch nie auf dem ESC, die Frage ist, ob es da wirkich hinmuss.
Es liegen musikalische Welten zwischen Griechenland, Moldau und diesem Teil hier.

chris
chris
1 Monat zuvor

Ich kann weder den Bezug zu Espresso Macchiato sehen, noch finde ich die Wiederholungen problematisch. Witziger Song, der den VE sicherlich bereichert. Finde nur die Namensgebung einfallslos, so wie bei „Sisters“ und „Sister“.

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor

🇦🇹 Off-Topic:
Die ESC-Sieger Tom Neuwirth (Conchita Wurst) und JJ starten einen gemeinsamen Podcast:
https://der.orf.at/unternehmen/aktuell/fm4_podcast100.html

Tom Neuwirth alias Conchita Wurst und Johannes Pietsch alias JJ bekommen einen gemeinsamen Podcast auf FM4. Unter dem Titel „Bussi Bla Bla“ sprechen die beiden ab dem 22. Februar 2026 wöchentlich über Pop-Kultur, Queerness, Performance, Mode und alles, was sie bewegt. Der Video-Podcast erscheint online vorab jeden Samstag um 20.00 Uhr unter http://www.youtube.com/@BussiBlaBla und wird sonntags ab 20.00 Uhr auf Radio FM4 ausgestrahlt.

Tom Neuwirth, der 2014 als Conchita Wurst mit „Rise Like a Phoenix“ den Eurovision Song Contest gewann und seither als Sänger, Künstler und Schauspieler international tätig ist, trifft auf JJ, den 24-jährigen Countertenor, der 2025 mit „Wasted Love“ in Basel den dritten ESC-Sieg für Österreich holte. Damit vereint „Bussi Bla Bla“ zwei Generationen des österreichischen Musiklebens, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich doch in ihrer Haltung, ihrem Humor und ihrer Liebe zur Popkultur treffen.

Entstanden ist die Idee zum Podcast nach einem gemeinsamen Auftritt der beiden beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel, wo JJ und Conchita Wurst ein vielbeachtetes Mashup aus „Wasted Love“ und „Rise Like a Phoenix“ performten. Die Chemie zwischen den beiden – ungefiltert, lustig und überraschend ehrlich – machte schnell klar: Hier muss mehr passieren. „Wir reden über alles, worüber man auch mit seinen besten Freund:innen reden würde – nur dass ’ne Kamera läuft“, so die beiden Hosts. Jede der 20 Folgen der ersten Staffel hat einen thematischen roten Faden, lässt aber bewusst Raum für spontane Abschweifungen und wilde Assoziationen. Feste Rubriken wie „In die DMs geslidet“, in der Fan-Nachrichten besprochen werden, oder „Explaining Trends to Conchita“, in der JJ aktuelle Internet-Phänomene erklärt, sorgen neben Spielen und spontanen Challenges für wiederkehrende Highlights.

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Wieso zu langsam, ich finds eher sinnvoll, beim aktuellen Beitrag zu kommentieren

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

lol

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Monat zuvor

Also mir haben Raggazki durchaus schon zwei-, dreimal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Aber da muss schon eine nicht nur für deutsche Verhältnisse bombastische Inszenierung her, damit kaschiert wird, wie sehr der Refrain unter fehlender Originalität bei maximaler Redundanz leidet. Wenn es im letzten Refrain wenigstens einen Genrewechsel gäbe; Marti Fischer kann sowas doch super! Hätte trotzdem nichts gegen „Ciao Raggazki“ in Wien.

cars10
cars10
1 Monat zuvor

Auf einer Skala von 1 bis 10 sind die bisher vorgestellten drei Lieder hier zusammengezählt vielleicht eine 5. Besser wird‘s leider wohl auch nicht mit dem noch kommenden Rest.

Die Jurys werden schon ordentliches Jury-Futter in ihre Top 3 wählen. Gnade uns Gott, das wird bittere Tränen bei einigen hier geben.

Dieser VE reiht sich leider jetzt schon nahtlos in die unrühmliche Reihe der vergangenen Jahre ein.

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor

Für mich ist das eine der besseren Nummern im deutschen Finale, bei der ich auch gut nachvollziehen kann, dass sie dabei ist. „Ciao Ragazzki” macht Spaß, ist eingängig und bedient sich am aktuellen Italo-Trend, der in den letzten Jahren neben Tommy Cash auch mit Bella Napoli oder Italodisco erfolgreich in den deutschen Charts vertreten war. Trotzdem fehlt auch mir hier etwas. Ich denke, mit einer kreativen Inszenierung und einem kleinen Revamp, der dem Song noch etwas mehr Würze verleiht, hätten wir hier einen guten Beitrag. Gerade das monotone „Ciao Ciao Ciao Ragazzki” wirkt nach dem gefühlt 20. Mal echt nervig. Ich verstehe zwar, dass man das selbst mit einem Revamp wohl nicht komplett beheben könnte, denke aber, dass man, wenn überhaupt, hier ansetzen sollte. Marti Fischer darf es, sollte er Interesse daran haben, aber gern nochmal versuchen, falls es dieses Jahr nichts wird. (Vielleicht hat Bodo Wartke ja dann auch noch Lust.)
Bei mir reicht das trotzdem für Platz 5 und gut gemeinte 7 von 12 Punkten!

5. Ragazzki – Ciao Ragazzki [7/12]
7. Laura Nahr – Wonderland [6/12]
8. MYLE – A OK [5/12]

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  byJannik

Na ja, Ragazzki würde ich eher den Sportfreunden Stiller mit dem nervigen Pseudo-Italo Zeug zuordnen als Abbrunzatissima oder, Gott bewahre, The Kolors, die wenigstens authentisch sind

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor
Reply to  Annie

Haha, ja, vergleichen würde ich sie damit auch nicht wirklich, aber sie bedienen sich definitiv an dem Trend, finde ich.

Pia
Pia
1 Monat zuvor

Furchtbar, mehr fällt mir dazu nicht ein. Inhaltslos, nervig ohne Ende und würde ohnehin etwas zu spät kommen. Das Lied beim ESC würde ungefähr so viel Fremdscham bei mir erzeugen wie Jendrik.

GEF
GEF
1 Monat zuvor

Nutzt sich leider sehr schnell ab… Ich glaube, viele verstehen den Song auch nicht. Ich auch nicht. Was wollen sie uns sagen. Für mich ist das gewollt skurril, aber nicht wirklich authentisch .. Bei Tommy Cash hat das funktioniert, weil er eine Kunstfigur ist und der Song und die Performance sehr eingängig waren.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor

Das Snippet fand ich recht vielversprechend; als der Song dann in voller Länge veröffentlicht wurde, war ich von dem, was zwischen den Refrainpassagen so zu hören war, sehr enttäuscht. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich aktuell beim Nebenherhören der neun Songs immer besonders freue, wenn dieses Lied an der Reihe ist, was vor allem am sehr eingängigen Refrain liegt. Beim Nebenherhören stört auch der alberne Gesang in der Strophe nicht allzu sehr, und als weiteren Grund, warum „Ciao Raggazki“ bei mir eher in der oberen Hälfte des Feldes liegt, möchte ich noch anführen, dass ich zur Personengruppe gehöre, von der „Plastikpop … leider gemocht“ wird (Zitat aus mauves Kommentar weiter oben) 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
mauve
mauve
1 Monat zuvor

Ist natürlich Geschmackssache. 😉 Aber deshalb habe ich jahrelang Schwedens VE nicht geschaut! 😉

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor

Immer noch furchtbar und wie von anderen schon geschrieben, arg nah a Tommy Cash. Wäre mein letzter Platz CB noch hinter den ganzen öden Radionummern.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Unsympathischer Typ + repetitiver Song + nervige Klischees = nix für mich

Mehr gibt’s da nicht zu sagen. 🤷🏻‍♂️

MarcelK
MarcelK
1 Monat zuvor

Musikalisch gefällt es mir. Aber sonst leider schwach. Der Refrain nervt einfach nur.

sam1
sam1
1 Monat zuvor

OT:
Am 8. März sind ja Kommunalwahlen.

Und so sieht es bei uns in Kaufbeuren aus:

Zum Stadtrat stellen sich insgesamt 303 Personen auf, darunter ein Kollege von mir für die Generation KF. Ich hoffe, dass ich mich nicht verrechnet habe.

39 Personen für die CSU, darunter u.a. der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke.

39 Personen für die Freien Wähler Bayern.

13 für die AFD

39 für die Grünen.

39 für die SPD.

19 für die Generation KF.

39 für die Kaufbeurer Initiative.

19 für die Freien Demokraten.

16 für die Linke.

13 für das Bündnis Sahra Wagenknecht.

Und 9 für Bündnis Zukunft Kaufbeuren.

Und 40 Personen kommen am Ende in den Stadtrat.

Und als Bürgermeister stellen sich folgende Personen auf:

Stefan Bosse von der CSU. Er ist der bisherige OB und ist auch diesmal wieder der große Favorit.

Oliver Schill von den Grünen. Er ist der bisherige 2. Bürgermeister von Kaufbeuren.

Pascal Lechler von der SPD.

Und Alexander Uhrle von der Kaufbeurer Initiative.

Die letzten beiden stellen sich das erste Mal zur Bürgermeisterwahl auf.

Und es gibt am Ende 3 Bürgermeister. Die bisherige 3. Bürgermeisterin lässt sich diesmal aber nicht mehr aufstellen.

Last edited 1 Monat zuvor by sam1
concon
concon
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Dein Ernst?😅 was soll man denn jetzt mit der Info?

Marko +++
Marko +++
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Bei mir sind am 18. März Kommunalwahlen. Gemeinde mit 160.000 Einwohner, Stadtrat hat 39 Sitze und zur Wahl stehen 17 Parteien, darunter 5 örtliche; die andere 12 sind im ganzen Land aktiv.

Man nennt es Demokratie. Auf Gemeinde-Ebene erinnert die aktuelle Stadtrat eher an einem Schulhof einer Grundschule.

Julian
Julian
1 Monat zuvor

Zwischenstand bei den Bloggern:

Ragazzki 55 Punkte
Laura Nahr 52 Punkte
Myle 39 Punkte

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Julian

Bin mal gespannt, wer bei den Bloggern ganz oben auf dem Treppchen steht!

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Wavvy oder Sarah.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Sehe ich auch so. Daneben der Optimistische Song ha-ha-ha.

Maypril
Maypril
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Vermutlich Yeah Yeah Fire

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Maypril

Ich glaube eher wavvyboi, da er nicht so polarisiert und bei den Bloggern durch die Bank überdurchschnittlich gut punkten wird.

Last edited 1 Monat zuvor by ESChris
Maypril
Maypril
1 Monat zuvor

Mein absoluter Favorit. Und wenn wir schon darüber reden, dass hier Espresso Macchiato „nachgemacht“ wird, sollte im entsprechenden Songcheck zu Fire bitte auch darauf hingewiesen werden, dass sich Sarah ebenfalls an diversen Girl-Bops der letzten Jahre bedient. Bodengymnastik a la Unicorn und Firefighter insbesondere, sowie natürlich Fire gereimt auf Liar.

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  Maypril

Ich glaube, der springende Punkt ist nicht nur, dass was aus den Vorjahren nachgemacht wird, was ja allein schon ungünstig ist. Es geht auch darum Klischees zu verwenden, die im Vorjahr so oder so ähnlich auch schon durchgenudelt wurden. Theoretisch hätten sie ja auch einfach irgendwelche Klischees über Polen musikalisch benutzen können. Wäre vermutlich auch irgendwie daneben, aber wenigstens nicht wieder was italienisches wie letztes Jahr. Ich mein, muss man wirklich Klischees eines anderen Landes beim ESC verarbeiten? Es gibt soviele Clips im Internet von Leuten, die Spaghetti zerbrechen um die Reaktionen von Italienern zu bekommen. Braucht man das auch noch im ESC-Kontext?

Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor
Reply to  Thomas K

Ergänzend dazu:
Mit am schlimmsten ist die Einfallslosigkeit, die man in dem Song offenbart.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas K
Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Monat zuvor
Reply to  Maypril

Also ich weise immer wieder darauf hin wie blöd ich „Fire“ finde 🙂

Maypril
Maypril
1 Monat zuvor
Reply to  Tobiz

Blöd finde ich Fire jetzt gar nicht unbedingt, ich halte es nur nicht für die Mega-Offenbarung, die einige andere darin zu sehen scheinen. Ja, es wäre aus Deutschland mal was neues, kreativ macht dass das Lied aber trotzdem nicht.

JoBi
JoBi
1 Monat zuvor

Ich finde den Song ok. Er ist lustig aber irgendwie lässt er mich kalt zurück.
Er belgt bei meinem Ranking Platz 5/9.

dunefan5002
dunefan5002
1 Monat zuvor

Irgendwie sehe ich die nicht für Deutschland beim ESC. Das Lied macht leidlich spass, haut mich aber nicht vom Hocker. Platz 4 oder 5 vielleicht. In den Top 3 sehe ich sie nicht. Da müsste schon ein Hammerauftritt her.

inga
inga
1 Monat zuvor

Ich frage mich, ob bei der musikalischen Expertise des Martin Fischer (muss zugeben ihn vorher nicht gekannt zu haben) nicht mehr möglich sein müsste. Von seinem Fachwissen höre ich in dem Song nichts, vielleicht fehlt mir aber auch nur der intellektuelle Zugang. In Anlehnung an Hape Kerkelings ‚Hurz‘-Sketch: Ich kann damit nichts anfangen.

inga
inga
1 Monat zuvor

Wer sind denn Bennet und Danio? Hab ich Neuzugänge verpasst?

Last edited 1 Monat zuvor by inga
benegigs
benegigs
1 Monat zuvor
Reply to  inga

Vor ein paar Tagen hat Benny Folgendes unter einer ähnlichen Nachfrage geschrieben: „Bennet unterstützt uns seit letztem Jahr beim Schnitt von Videos/Reels und Danio ist verantwortlich für die ESC kompakt Reactions und WTTS.“

inga
inga
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

Ah ok, super. Danke dir.

Julian
Julian
1 Monat zuvor
Reply to  benegigs

Nur Florian ist irgendwie verschwunden.

tinytina
tinytina
1 Monat zuvor
Reply to  Julian

Und Manu.

sam1
sam1
1 Monat zuvor

Ich finde es eine Frechheit, dass es keine Wettquoten zum Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 gibt. Im letzten Jahr gab es auch schon keine zum Deutschen ESC-Vorentscheid. Und zum Österreichischen ESC-Vorentscheid 2026 gibt es auch keine. Die Wettanbieter mögen uns Deutschsprachige Länder wohl nicht.

Last edited 1 Monat zuvor by sam1
Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Bei Österreich wundert mich das nicht, weil sich unsere südöstlichen Nachbarn von 2017 bis 2025 mit einer internen Auswahl begnügten.

SvenEsc
SvenEsc
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Ich hab mal gelesen das es in Deutschland nicht erlaubt ist.

sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  SvenEsc

Ja, du hast Recht.

Das hat mir Google gerade geantwortet:

,,Nein, ESC-Wetten sind in Deutschland aus rechtlichen Gründen grundsätzlich nicht erlaubt. Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag erlaubt Wetten primär nur auf echte Sportereignisse. Da der Eurovision Song Contest als kulturelles Event gilt, ist das Angebot solcher Wetten bei lizenzierten Anbietern verboten.“

Ich persönlich finde das eine Frechheit von der Politik. Daran sieht man, dass der ESC bei uns in Deutschland nicht richtig wertgeschätzt wird.

SvenEsc
SvenEsc
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Weil man darauf nicht Wetten kann? Man kann sich auch künstlich aufregen*lol

Last edited 1 Monat zuvor by SvenEsc
sam1
sam1
1 Monat zuvor
Reply to  SvenEsc

Ja, und warum kann man darauf nicht wetten? Weil es unserer Politik so festgelegt hat. Oder woher kommt der ,,Glücksspielstaatsvertrag“ sonst?

Annie
Annie
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Könnte daran liegen, dass Wettquoten für Unterhaltungsformate erstens in Deutschland verboten sind und zweitens international keinen jucken.
Außerdem lagen die eh immer WEIT neben dem tatsächlichen Ergebnis, die Bedeutung dürfte also marginal bis nicht existent sein.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  sam1

Ich find’s sehr schön, dass es keine Wettquoten gibt. Es wäre m.E. noch schöner, wenn wir auch beim ESC davon verschont blieben.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Der Song ist ein schöner Farbtupfer beim deutschen Finale.

Bin mir allerdings unsicher wie es beim ESC funktionieren würde. Da könnte eventuell ein Revamp helfen und eine sehr gute Inszenierung.

Marq
Marq
1 Monat zuvor

Ist als Gag ganz ok. Wirkt, als hätte man sich gedacht, für den ESC-VE wird’s reichen, wenn’s halbwegs lustig ist und hervorsticht. Schade, vielleicht jm nächsten Jahr.

Besser:

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor

Ich habe große Sympathie dafür, dass Ciao Ragazzki selbstgeschrieben wurde und nicht von einer random zusammengewürfelten Songwriting-Camp-Truppe stammt. Leider erschöpft sich damit aber auch schon der Upside dieses Beitrags.

Andi
Andi
1 Monat zuvor

Wie schlecht es um den deutschen Vorentscheid bestellt ist, merkt man an den wenigen Punkten von Blogger Peter. Er war bisher meistens immer sehr großzügig mit seinen Punkten. Aber dieses Jahr ist er sozusagen regelrecht geizig. Zumindest bisher.

tinytina
tinytina
1 Monat zuvor

Au! Böser Peter! 😹
Gefällt mir aber besser als mit 12er um sich zu schmeißen.

Nur Berenike ist noch vernichtender. 1 Punkt! Wow, soviel (oder eher so wenig) Anklang gibt’s ja sonst oft nur bei Giulia.

Und ich? Ach naja. Hab den kurzen Hype-Train schon am Anfang abfahren lasse. Macht mal ohne mich.
Für den Vorentscheid aber freue ich mich sehr sehr über diese Note. Nur nach Wien muss es nicht unbedingt fahren.