S!sters kommen auch zur ESC-Pre-Party in Madrid

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S!sters werden nicht nur – wie bereits von uns berichtet – bei „Eurovision in Concert“ am 6. April in Amsterdam auf der Bühne stehen, sondern auch zur Pre-Party Spanien am 20. April in Madrid fahren. Das haben die Organisatoren heute über ihre Social-Media-Kanäle bekannt gegeben.

Neben den beiden deutschen ESC-Vertreterinnen 2019 wurden bereits Miki aus Spanien, Keiino aus Norwegen, Katerine Duska aus Griechenland, Eliot aus Belgien, Michael Rice aus Großbritannien, Lake Malawi aus Tschechien, Darude und Sebastian Rejman aus Finnland, Jurijus aus Litauen, Jonida Maliqi aus Albanien und D Mol aus Montenegro für das Event im Sala Riviera bestätigt.

Damit aber noch nicht genug: Die feierwütigen spanischen Fans lassen es sich nicht nehmen, bereits am Vorabend, also am 19. April, eine „Welcome PreParty“ zu veranstalten. Auch dort sind mit Imri, Alfred Garcia, Las Ketchup, Ira Losco, Vania Fernandes und Adelén namhafte ESC-Künstler aus den vergangenen Jahren vertreten.

Wer sich Karten für die spanische Eurovision-Pre-Party und/oder die Welcome PreParty in Madrid sichern will, sollte sich beeilen, denn es sind schon jetzt nicht mehr alle Ticketpakete verfügbar. Die Tickets gibt es hier, ebenso wie alle weiteren Informationen zu den beiden Events.

S!sters sind damit mindestens bei zwei der ESC-Pre-Events am Start, nämlich in Amsterdam und Madrid. Dagegen haben uns die Organisatoren der London Eurovision Party (LEP) bestätigt, dass Deutschland in diesem Jahr nicht an dem Konzert teilnehmen wird. Anscheinend ist es leider so, dass Carlotta und Laurita zeitgleich in Israel ihre ESC-Postkarte filmen müssen. Ob Deutschland an den Pre-Events am 12. April in Riga und am 24. April in Moskau teilnehmen wird, ist bislang noch nicht bekannt, allerdings eher unwahrscheinlich, weil diese Events in der Vorsaison nicht den gleichen Stellenwert haben wie Amsterdam, London oder mittlerweile auch Madrid.



63 Kommentare

  1. Hoffe schon, dass man sich auch überlegt nach Riga und Moskau zu fahren. Gerade in Riga kommen ja immer eher weniger Acts sprich das ganze ist etwas familiärer als jetzt Madrid oder Amsterdam.

  2. Warum steht eigentlich überall nur Darude aus Finnland? Der arme Sebastian! Ich beantrage ein „Darude feat. Sebastian Rejman“ 😀 Das nervt mich immer so bei DJs, der Sänger macht doch die Arbeit 😂😂😂

    • Naja, also das musst du den finnischen Sender fragen, der ja gesagt hat „Darude fährt nach Tel Aviv (und Sebastian Rejman singt dazu)“ und nicht „Sebastian Rejmann fährt nach Tel Aviv (und Darude schreibt und produziert die Songs)“. Aber du hast natürlich Recht, oben sollte ich ihn ergänzen!

      • Auf den offiziellen Kanälen herrscht bislang jedenfalls Funkstille: https://www.instagram.com/israelcalling/ Da aber ja alle Künstler sowieso erst zum Postkartendreh nach Israel fliegen und dann wieder zum ESC, weiß ich nicht, wie viele Acts da überhaupt teilnehmen würden… Außerdem war das ja immer eher so ein Tourismus-Promo-Event im ESC-Look, insofern spart man sich das vielleicht dieses Jahr, weil die Aufmerksamkeit ja sowieso auf Israel liegt.

  3. D-Moll heißen jetzt übrigens D mol (ohne Bindestrich und ein L weniger) warum auch immer. Viele meiner Favoriten scheinen in Amsterdam und Madrid dabei zu sein. Das freut mich. Den S!sters wünsche ich zwar viel Spaß, aber denen prognostiziere ich, dass das denen mehr schaden als nützen wird, weil es ein reiner statischer Auftritt wird ohne Bühnenbild und Inszenierung, was eigentlich bei diesem Lied zwingend notwendig wäre. Bei den Odds bleiben wir nur deswegen auf Platz 26, weil wir automatisch im Finale sind. Sonst wären wir schon lange auf 37 abwärts. Die anderen feststehenden Finalisten sind übrigens alle über uns.

    • na da kriegste wohl einen „ESCständer“ wah?
      der holländer hat nun bereits 2,3 und MARUV hängt eh alle ab mit derzeit 5,8!
      komm,wir machen noch ein paar hits dazu. 🙂

      • Für schweizer verhältnisse ist das jedenfalls gigantisch. Und hats noch nie gegeben. Musst nicht eifersüchtig werden, nur weil wir mal nen tollen song haben. Es kommen sicher wieder andere zeiten

  4. @ Bonello

    Nein, Fehlanzeige. Der deutsche ESC-Beitrag ist deutlich am Geschmack des Publikums außerhalb der Fangemeinde „vorbeiproduziert“ und hat die Top 100 nicht erreicht. „Sister“ ist aber damit nicht alleine, „Bigger than us“ erging es bislang genauso.
    Selbst „Perfect life“ (daß ich persönlich noch schwächer als „Sister“ finde, nämlich zum „Fremdschämen“) war kurzzeitig in den Top 30 anzutreffen.

    Aber wen wundert dieses Desinteresse ? Mich jedenfalls nicht….. Meines Erachtens kann der NDR froh sein, wenn es so am Ach und Krach gerade noch zu Platz 20 reicht.

    • Ich meine mich auch erinnern zu können, dass Perfect Life und Black Smoke in den Charts waren. Deswegen hab ich mich gewundert nix über die S!sters zu lesen. Schade…

    • Ich weiß, du nörgelst gerne, aber nur um das nochmal klarzustellen: „Sister“ hat das Televoting deutlich gewonnen, ist also nicht „am Geschmack des Publikums „vorbeiproduziert“ worden“. Außerdem war er drei Tage in den Itunes-Top 20, es haben ihn, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, Menschen tatsächlich gekauft.

      • Die Frage ist, wie hoch ist Anteil der Stimmen aus der Fanbase der beiden (und wie viel Einflussnahme hat Lena bei Ihren Followern gehabt). Die Frage ist doch diejenige, traf das wirklich den Geschmack einer Mehrheit des neutralen Zuschauers? Die Zeichen stehen momentan sehr schlecht, wenige Tage in den Charts, ich habe es noch nie im Radio gehört und international löst das Lied nicht gerade eine Euphorie aus. In den Odds steht es erstmal auf dem Abstellgleis. Aber warten wir mal die ESC-Woche ab, letztes Jahr hat ja Schulte unheimlich Fahrt aufgenommen, aber YNWL hatte aber auch vorher schon gute Reputation aus dem Ausland. Dieses Jahr habe ich leider starke Zweifel, dass es mit einem ähnlichen Fahrtwind nach oben geht. Wir hätten Aly oder Lilly mit einem Video direkt nominieren sollen, so wie es viele andere auch tun, das hätte erstmal Top-5 Euphorie 😉

      • Laura Kästel kennt kein Mensch (mehr) und Carlotta mag zwar eine kleinen harten Kern an Fans haben, der erklärt aber nicht 90.000 Anrufe.
        Zur Lena-Sache: Irgendwer schrieb mal, Lena hätte die Insta-Story, in der sie Laurita promotet hat erst nach Schließung der Leitungen gepostet (wer besseres weiß, mag mich korrigieren).
        Dass der Song nicht in den Charts war und vom Radio boykottiert wird ist richtig und sehr schade, aber nichts neues: YLMWA war nach einer Woche in den Charts (Platz 27) direkt wieder draußen und wurde vom Radio zunächst ebenfalls ignoriert (der letzte deutsche Song, der vor dem ESC häufig gespielt wurde, was „Is it Right?“). Mit seiner starken Steigerung und allgemeinen „Musicalhaftigkeit“ ist „Sister“ aber auch schlecht fürs Formatradio zum Nebenbeihören geeignet.
        Letztes Jahr war die Stimmung tatsächlich sowohl international als auch national neutral bis verhalten optimistisch (unter den Fans, die breiten Masse in Deutschland, so habe ich das Gefühl, will seit Kümmert- und Naidoo-Gate vom ESC sowieso nichts mehr wissen), dieses Jahr ist wegen der ungünstigen Begleitumstände in der Bubble sowieso Hopfen und Malz verloren, allgemein finde ich die internationalen Reaktion aber eher ambivalent als negativ. Einige lieben den Song, andere hassen ihn abgrundtief. Hier auf dem Blog, so unterstelle ich zumindest einigen, hängt die starke Abneigung aber weniger mit dem Song an sich zusammen ,sondern kanalisiert eher allgemeine Verbitterung und Wut gegenüber dem NDR und Thomas Schreiber, begründet durch die schweren Jahre ’13-’17 und Schreibers manchmal zugegebenermaßen etwas undiplomatisches Auftreten.
        Und um hier nicht als NDR-Apologet dazustehen: Auch ich finde, dass diese Jahr eine Menge taktischer Fehler begangen wurden und war zunächst vom UlfI-Ergebnis enttäuscht, habe es dann aber akzeptiert und bemühe mich, das Positive an der Sache zu sehen, weil ich weiß, wie sehr einem der Hass dem eigenen Beitrag gegenüber den Spaß an unser aller Liebligs-Hobby rauben kann (ich hatte das mit den No Angels schon durch, einmal reicht 😉 ).
        Ein offizielles Video oder mindestens ein Unplugged-Auftritt in irgendeiner Talkshow mit besserer stimmlicher Leistung von Carlotta wäre aber tatsächlich notwendig, da gebe ich dir vollkommen recht; und ein Deutschland-Hype dürfte gern demnächst auch mal wieder stattfinden! 😀

    • Das wäre wirklich erschreckend … vielleicht stellt der NDR ja stattdessen ein Video mit den allersuperduper-kultigsten Sprüchen von Peter Urban ein.

    • Wenn das Geld für das Video stattdessen in den Auftritt für das Finale gesteckt wird, kann ich damit sehr gut leben.

  5. @ floppy

    Mit „Publikum“ meine ich nicht jenes, daß sich bei der Telefonabstimmung beteiligt hat. Das war ja nur ein ganz geringer Anteil, selbst vielen Fans einschließlich mir war es eher schnuppe. Generell ist damit der allgemeine „Musikkonsument“ (eigentlich ein schreckliches Wort) gemeint und das ist die Resonanz eben gleich Null. Das hat nix mit Nörgeln zu tun, sondern entspricht nunmal leider den Tatsachen.

    Ich gehöre allerdings nicht zu denjenigen, die bei der Abstimmung irgendwie Sabotage vermuten und ich akzeptiere und respektiere auch das Ergebnis. Allerdings darf man von mir auch nicht erwarten, daß ich für Formate wie „USFI“ großes Interesse zeige…..

  6. Es ist für mich mitterweile auch kein Problem mehr, daß ich mit den deutschen Beiträgen meistens nix anfangen kann. Dafür freue ich mich eben über interessante Acts aus anderen Ländern und wenn es welche sind, zu denen ich eh eine Affinität und Beziehungen habe (zum Beispiel Portugal), dann umso besser.
    Das ist für mich gelebte Eurovision !

    Solange Schreiber verantwortlich sein wird, habe ich hierzulande leider die Hoffnung aufgegeben. Selbst dann, wenn tatsächlich für „Sister“ ein Achtungserfolg herausspringt.

    • Danke für die Klarstellung 🙂
      Das deutsche Desinteresse am ESC und dem deutschen Beitrag sehe ich aber eher als strukturelles Problem, das sich über das letzte Jahrzehnt, nur gebremst durch die Raab-Jahre, immer weiter verdeutlicht hat: Die Älteren schauen den ESC nicht mehr, weil sie sich dort musikalisch nicht mehr wiederfinden und die Jüngeren tun es nicht, weil sie, wie Laurita, „kein [lineares] Fernsehen mehr schauen“. Daher ist das Mind-Set des NDR, einen möglichst massentauglichen Titel zu finden, der irgendwie bei beiden Gruppen landen will und im besten Fall auch beim europäischen Publikum.
      Die Lösung wäre vielleicht, wie es auch Stefan Raab kurzzeitig geschafft hat, ein junges, aufgeschlossenes Publikum wieder für den ESC zu begeistern (und von Vorentscheid bis Mai bei der Stange zu halten), das auch jedes Jahr wieder dabei ist. Dann kann man es nämlich wieder riskieren, beim VE die Bandbreite zu erweitern und mutigere, innovativere Songs aufzustellen, weil man eines begeisterungsfähigen Grundstocks an Publikum sicher sein kann, ohne auf Teufel komm raus den Mainstream bedienen zu müssen (funktionieren kann das, ein „Taken by a Stranger“ war schließlich auch schon mal möglich, gleichzeitig war der ESC in aller Munde und das nicht nur, weil Deutschland Gastgeber war). „Demons“, „Surprise“ und „Wear Your Love“ sind bereits Anfänge, am Ende der Entwicklung darf es gerne bis „Telemoveis“ und darüber hinaus gehen und wenn das so ist, braucht man auch nicht mehr unbedingt jedes Jahr eine Top-Platzierung!
      Wie das ganze funktionieren soll, weiß ich allerdings auch nicht; die Social-Media-Aktivitäten von eurovison de sind auf jeden Fall schon mal ein zarter Anfang und wer weiß, möglicherweise bringt ja esc-kompakt dieses Kunststück in Zukunft fertig 😉

    • @Mariposa: So ein Blödsinn.

      Und zum Charterfolg von Sister: Wie erfolgreich war denn zu diesem Zeitpunkt Michael Schulte in den Charts? Gar nicht. Der Charterfolg eines ESC-Songs sagt nix über seine Platzierung beim ESC aus. Schultes Song war erst nach dem ESC richtig erfolgreich. Davor nicht. Wenn mit Sisters ein gutes Ergebnis herausspringt hat Schreiber alles richtig gemacht und die ganze Hater und Dauernörgler lagen falsch. So einfach ist das.

      • @ Peter Philipp von Peter Philipp,

        schreib nicht immer S!isters . Ja, OK, mach ich nicht mehr , sorry S!sters…

  7. @ Thisisnotreal

    YNWA klingt ja zumindest so, wie sich typische aktuelle Radiomusik anhört und war auf seine Art auch emotional. Bei „Sister“ haut da so einiges nicht hin….

  8. Hier wurde der fehlende Chart-Erfolg von „Sister“ angesprochen. Man sollte dabei bedenken, dass es inzwischen sehr viel schwieriger,für Nicht-Rap-Titel ist, sich in der deutschen Hitparade durchzusetzen als noch vor zwei Jahren zu Levinas Zeiten. Wenn ich mir die deutschen Charts heute so anschaue, ist es eher eine positive Auszeichnung, da nicht mit dabei zu sein.

    Viele meiner Eurovisions-Lieblinge haben es übrigens nicht in die Charts geschafft. Ich mache doch meine Sympathie für einen Song nicht von seinem Chartserfolg abhängig (und übrigens genauso wenig von der Platzierung, die er beim ESC erreicht)!

    @Mariposa: Ich bin sehr dankbar, dass „Sister“ sich nicht wie „typische aktuelle Radiomusik“ anhört. Unser letztjähriger Beitrag klang für mich viel zu sehr nach Ed Sheeran (wobei ich gerne zugebe, dass sein Auftritt im Finale durchaus sympathisch war, auch wenn mir das Lied immer noch nicht besonders gefällt).

  9. Ach, man produziert nicht mal ein professionelles Musik-Video??
    Oki Mädels, ich hoffe das beste für euch!!👍🏻
    Am Ende wird das wohl eher nix und der NDR wird sich nie wieder bei euch melden 🤷‍♂️

  10. @ESC-Frank: Ich sehe darin auch kein Sinn, jetzt noch ein Musikvideo zu drehen. Das Geld kann man sich sparen. Beim ESC zählen nicht die besten Musikvideos, sondern der Auftritt. Insofern macht der NDR alles richtig. Außerdem kann man sich den Liveauftritt der Mädels bei der VE ja ansehen. Der ist aussagekräftiger als ein geschöntes Musikvideo.

  11. Okay, wenn es kein Video geben soll, müssen sie jetzt alles in ein tolles Staging stecken. Das drehende Quadrat ist ja schon mal ein Anfang, mit dem man arbeiten kann. Da muss aber noch irgendwas passieren oder erzählt werden. Ein zweiter Auftritt muss für die Bühnen der Events her, bei denen sich keine Quadrate in Nebel drehen. Keine Bedenken habe ich bezüglich er Stimmen. Wenn Carlotta krank schon so singt, wie beim VE, was kommt da noch alles, wenn sie fit ist? Laurita war für meine Ohren schon makellos und ihre Stimmfarbe finde ich unglaublich schön. Ist halt alles Geschmackssache. A propos Geschmack: Gern noch eine andere Hose für Carlotta kaufen!
    Die Wettquoten indem ich aktuell zwar nicht ermutigend, aber wie andere schon geschrieben haben: Abwarten, bis die Proben beginnen!
    Und zum Abschluss: Die neue Single von Leni ist raus!

      • Eine Neue Hose ist ja schnell gekauft… 😏 Ich habe es ja nicht so mit Instagram, aber auf dem Kanal (oder sagt man Account?) der Sisters singen die beiden die Stelle vom Anfang des Songs, an der Carlotta beim VE etwas gewackelt hat. Diesmal lupenreine Töne! Da bekomme ich echt Gänsehaut, weil es so gut klingt!

  12. @ Thomas M

    Für mich klingt „Sister“ extrem siegelesk, allerdings mit stark pseudoamerikanischen Einschlag.

    Dabei bin ich gar kein Fan von typischer Radiomusik – ich bevorzuge eindeutig „kantige“ Acts. Aber beim NDR stoße ich damit auf taube Ohren.

    • @Mariposa: Du hast recht, „Sisters“ klingt ein wenig siegelesk. Damit hebt es sich erfreulich vom aktuellen Mainstream ab – deswegen mag‘ ich’s 🙂

      Und ja, ein wenig mehr Vielfalt wäre bei den Vorentscheidungen in der Tat nicht schlecht.

  13. @ floppy

    Du hast es richtig erkannt.und ich mag nun mal nicht mehr diese auf Massengeschmack glattgebügelten Retortenprodukte (das waren in der jüngeren Vergangenheit leider nicht wenige deutsche Beiträge).
    Es haut ja auch nicht hin mit der Akzeptanz, es hapert also an beiden Seiten. Man muß sich nur mal trauen !

  14. @ escfan05

    Schulte hatte aber im Vorfeld wesentlich bessere Kritiken bekommen. Diesmal sieht es eher wie bei dem Resterampensong von Levina aus (den Du auch noch in den Himmel gehoben hast……)

  15. Wie bereits oben geschrieben“ Wird es ein Video von S!sters geben!!!!!!!!!!“ Auf dem Insta-Acount von Laurita steht auf die Frage ob es ein Video geben wird „Yes, lasst euch überraschen!!! Ich denke ein Video ist auch angebracht um aus dieser Geschwisterecke rauszukommen und die eigentliche Botschaft zu transportieren. Vielleicht bekommen wir dadurch schon mal einen Eindruck auf die Inszenierung in Tel Aviv, übrigens dieses Drehteildings bitte verschrotten, absolut unnötig und lenkt vom wichtigen ab.

  16. Hat eigentlich schon jemand analoge Siegel-Titelbeispiele genannt? Nein? Kein Wunder, dessen Songs sind auch selten so bombastisch und dramaturgisch aufgepimpt wie sister. Also interpretiere ich den überzogenen Teufelsvergleich mal als Kritik am Schema-F Strickmuster und allgemeiner Nähe zu klassichem Johnny Logan ESC-Material (Da sehe ich die eigentliche Nähe des Songs). Nur lustigerweise ist gerade das die andere dunkle Seite der hier so heiss geliebten Medaille, nach der man Songs in Songwritingsessions erst für den ESC zusammensucht, bzw. Juroren UND Panelmitglieder mit Ergebnisalgorithmen von Tomalschowy-Schwestern und Aprikosenkernen versucht zu casten. Hallo an Testbild-Stützstrumpf-Aly- und Makeda-Fantasmos! – die Songs fallen auch in die beim ESC durchgenudelte Rezeptur.

    „S!ssies“ können den ESC gewinnen – aber es würde niemanden wirklich jucken. Weil man sich mit dem VE davon verabschiedet hat, Identifikation & breite Akzeptanz zu schaffen. Haten werde ich die Mädels dafür sicher nicht, fand deren Ticket durchaus erklärbar. Solange man mit dem Konzept weiter auf diesem Standstreifen fährt und einer ESC-Fandenke nachläuft, interessiert mich der Vorentscheid aber generell nicht.

  17. Das eigentlich verstörende ist doch: Dass sich Leute an normalen Lederimitatleggins stören, während die Bauchtanztruppe auf Laufbändern um Aly scheinbar völlig hipp war – sind typischerweise auch auf YT dann deutschsprachige Kommentare.

    Und die Symbolik um die drehende Platte ist nun auch nicht so schwer zu verstehen, bezieht diese sich doch auf das Songthema des sich gegenseitigen Belauerns, Abcheckens und Umkreisens wie im Boxring. Damit so ein Auftritt nicht ins statische entartet, bleibt das bitte erhalten. DEN Teil muss man nun wirklich nicht kaputt quatschen! Die Synchronität und Timing kommen sicher noch.

  18. @ escfan05

    Es bleibt jedem überlassen, wie man den ESC zelebriert und „hochleben“ läßt und deswegen ist das eine persönliche Sache und bestimmt kein Blödsinn. Es gibt für mich kein „eigenes Land“, weil es mir schlichtweg nicht gehört. Wäre aber jetzt eine ganz andere Diskussion…

    Wenn mir wieder mal ein deutscher Beitrag gefällt, dann werde ich auch mitfiebern. Aber das war in den letzten Jahren bei mir eben nur sehr selten der Fall. Da bin ich halt eher kritisch, das ist eben eine andere Art von „Patriotismus“. Nur das Beste ist mir eben gut genug, wenn es schon die Würde hat, Deutschland vertreten zu dürfen.

  19. @ Jorge

    „Siegelesk“ meine ich gar nicht mal so sehr von der Melodie, sondern vom Drumherum. Speziell für den ESC zusammengestellt mit einem Themensong und braven Protagonisten und jenseits des aktuellen Musikgeschmacks. Vor allem außerhalb der Fanbubble konnte ich solche Kommentare vernehmen – ich bin also nicht der Einzige.

    • @Mariposa, OK, kann ich so nachvollziehen. Die letzten Wochen war oft zu lesen, das hätte auch Siegel so gemacht – finde ich Quatsch. Irgendwann nutzt sich das ab. Die Songanlage ist konventionell, aber der Sound von sisters ist nicht so altbacken. In meinem Umkreis dominierten „Hätte echt schlimmer kommen können“ Reaktionen, was ich schon übel genug finde.

    • @Mariposa:

      Was das Daumendrücken für das „eigene“ Land angeht, so sehe ich es ähnlich wie Du: Ich drücke denjenigen der über 40 Titel die Daumen, die mir am besten gefallen. Nur weil ich zufällig Deutscher bin, muss ich nicht ein Fan des deutschen Beitrags sein (ebenso habe ich es nie eingesehen, warum ich bei Fußball-WMs bei dieser kollektiven Deutschland-Hysterie mitmachen soll).

      Dieses Jahr ist es halt mal zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder so, dass mein Lieblingstitel die deutsche Vorentscheidung gewonnen hat. Und zwar gerade aus dem Grund, dass er mich ein bisschen an dem „alten Grand Prix“, so wie ich ihn kennen- und lieben gelernt habe, erinnert. Meine erste deutsche Vorentscheidung mit einem Gewinner, über den ich mich riesig gefreut habe, war 1985, mit der speziell für den Grand Prix zusammengesetzten Gruppe Wind und dem Titel „Für alle“ (übrigens nicht von Siegel geschrieben, der mir Mitte der 80er Jahre eher ein wenig auf die Nerven ging), über diesen Titel wurde im Vorfeld des Finales damals auch ziemlich hergezogen und ich meine mich an Worte wie „künstlich“ zu erinnern.

      Es ist ja durchaus zu begrüßen, wenn heute eine größere Vielfalt an Stilen beim ESC zu hören ist als z.B. in den 90er-Jahren und wenn der aktuelle Chartsgeschmack auch mit berücksichtigt wird. Allerdings wäre es schade, wenn solche „altmodischen“ Titel gar nicht mehr zu hören wären, ebenso wie wenn so typische „Eurotrash“ Lieder wie z.B. der diesjährige australische Beitrag (der mir soviel besser gefällt als die weichgespülten radio- und chartstauglichen australischen Titel der letzten Jahre) fehlen würden.

  20. Ich bin gar nicht mal so der Verfechter von aktueller Chartmusik. Persönlich sind mir die Sachen am liebsten, die unter die Marke „mutig und innovativ“ fallen und ich auch genügend Beiträge in Landessprache zu hören bekomme.

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