
Fast alle Beiträge des Eurovision Song Contest 2024 sind mittlerweile veröffentlicht – Zeit für uns, einen Blick auf die aktuellen Spotify- und YouTube-Zahlen der Beiträge zu werfen. Wer liegt hier aktuell im Gesamttableau vorne? Wer verbucht aktuell die meisten Streams?
Seit der Veröffentlichung ihres Beitrags „Zari“ ist Marina Satti aus Griechenland (Aufmacherfoto) im Aufwind. Ihr Song wird aktuell täglich am viertmeisten aller veröffentlichten Beiträge gestreamt – 330.003 Streams waren es am 11. März. 216.301 Streams kamen davon aus Griechenland, das entspricht also rund zwei Dritteln – und war folglich die Spitzenposition der nationalen Spotify-Charts. Für drei Beiträge läuft es aktuell sogar noch besser: „Unforgettable“ von Marcus & Martinus (535.119 Streams), „La noia“ von Angelina Mango (575.821 Streams) und „Europapa“ von Joost Klein (925.494 Streams). Über die aktuelle internationale Popularität des niederländischen Beitrags berichteten wir bereits. Unter den neun meistgestreamten ESC-2024-Beiträgen weltweit (erhoben von Eurovision Charts bei X) aktuell nicht zu finden: „Always on the run“ von ISAAK.
Das aktuelle Gesamtranking sieht folgendermaßen (Stand 13. März, 14:00 Uhr) aus:
- Italien: Angelina Mango – „La noia“ – 35.546.128 Millionen Streams
- Frankreich: Slimane – „Mon amour“ – 15.813.304 Millionen Streams
- Niederlande: Joost Klein – „Europapa“ – 14.511.160 Millionen Streams
- Spanien: Nebulossa – „Zorra“ – 10.448.331 Millionen Streams
- Ukraine: alyona alyona & Jerry Heil – „Teresa & Maria“ – 5.665.687 Millionen Streams
- Schweden: Marcus & Martinus – „Unforgettable“ – 3.546.370 Millionen Streams
- Finnland: Windows95man – „No Rules“ – 3.031.144 Millionen Streams
- Litauen: Silvester Belt – „Luktelk“ – 2.712.631 Millionen Streams
- Polen: LUNA – „The Tower“ – 2.210.362 Millionen Streams
- Norwegen: Gåte – „Ulveham“ – 1.922.620 Millionen Streams
- Deutschland: ISAAK – „Always on the run“ – 1.807.889 Millionen Streams
- Vereinigtes Königreich: Olly Alexander – „Dizzy“ – 1.727.472 Millionen Streams
- Kroatien: Baby Lasagna – „Rim Tim Tagi Dim“ – 1.691.338 Millionen Streams
- Estland: 5miinust & Puuluup – „(Nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“ – 1.686.922 Millionen Streams
- Belgien: Mustii – „When The Party’s Over“ – 1.434.958 Millionen Streams
- Griechenland: Marina Satti – „Zari“ – 1.258.869 Millionen Streams
- Tschechien: Aiko – „Pedestal“ – 1.202.643 Millionen Streams
- Irland: Bambie Thug – „Doomsday Blue“ – 1.179.111 Millionen Streams
- Dänemark: SABA – „Sand“ – 1.081.625 Millionen Streams
- Schweiz: Nemo – „The Code“ – 1.045.683 Millionen Streams
- Slowenien: Raiven – „Veronika“ – 1.005.576 Millionen Streams
- Österreich: Kaleen – „We Will Rave“ – 976.432 Streams
- Luxemburg: TALI – „Fighter“ – 921.054 Streams
- Serbien: Teya Dora – „Ramonda“ – 869.137 Streams
- Lettland: Dons – „Hollow“ – 648.355 Streams
- Albanien: Besa – „TiTAN“ – 502.566 Streams
- Zypern: Silia Kapsis – „Liar“ – 455.531 Streams
- Moldau: Natalia Barbu – „In the Middle“ – 349.926 Streams
- San Marino: Megara – „11:11“ – 336.535 Streams
- Portugal: Iolanda – „Grito“ – 202.757 Streams
- Australien: Electric Fields – „One Milkali (One Blood)“ – 186.811 Streams
- Israel: Eden Golan – „Hurricane“ – 168.128 Streams
- Island: Hera Björk – „Scared of Heights“ – 113.045 Streams
Klar an der Spitze liegt hier Angelina Mango mit „La noia“. Slimane profitiert von der Veröffentlichung als erster Beitrag für den ESC 2024. Erhält sich seitdem kontinuierlich in den französischen Top 100. Joost Klein wird jedoch wohl noch in dieser Woche Platz 2 übernehmen. ISAAK aus Deutschland liegt aktuell auf Rang 11. Die Top 10 dürfte demnächst Marina Satti erreichen, sie steht noch auf Rang 16. Nach oben arbeiten sich auch die Acts aus der Schweiz, Nemo, und Österreich, Kaleen, auf Platz 20 respektive 22. Noch keine Daten gibt es für den georgischen und armenischen Beitrag. Maltas Song „Loop“ von Sarah Bonnici ist noch nicht auf Spotify verfügbar, das dürfte sich mit Veröffentlichung des Revamps ändern.
Übrigens: Mit knapp 36 Millionen Streams ist „La noia“ bereits unter den 100 meistgestreamten ESC-Songs auf Spotify und kurz davor, ihren Landskollegen Marco Mengoni und „L’essenziale“ auf dem Jahr 2013 zu überholen. Sie liegt damit schon auf Platz 63. Da Platz 100 aktuell an JOWST („Grab The Moment“) mit knapp 20,8 Millionen Streams geht, dürfte Joost Klein der nächste Neueinstieg noch in diesem Monat gelingen.
Unterschiede ergeben sich mit Blick auf die YouTube-Aufrufzahlen (ebenfalls Stand 13. März, 14:00 Uhr):
- Italien: Angelina Mango – „La noia“ – 28.192.274 Millionen Aufrufe
- Ukraine: alyona alyona & Jerry Heil – „Teresa & Maria“ – 25.179.287 Millionen Aufrufe
- Frankreich: Slimane – „Mon amour“ – 15.800.962 Millionen Aufrufe
- Niederlande: Joost Klein – „Europapa“ – 10.506.033 Millionen Aufrufe
- Spanien: Nebulossa – „Zorra“ – 8.946.960 Millionen Aufrufe
- Kroatien: Baby Lasagna: „Rim Tim Tagi Dim“ – 7.962.710 Millionen Aufrufe
- Litauen: Silvester Belt – „Luktelk“ – 6.110.000 Millionen Aufrufe
- Serbien: Teya Dora – „Ramonda“ – 5.416.969 Millionen Aufrufe
- Griechenland: Marina Satti – „Zari“ – 3.943.746 Millionen Aufrufe
- Polen: LUNA – „The Tower“ – 3.701.509 Millionen Aufrufe
- Finnland: Windows95man – „No Rules“ – 3.056.558 Millionen Aufrufe
- Estland: 5miinust & Puuluup – „(Nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi“ – 2.232.833 Millionen Aufrufe
- Israel: Eden Golan – „Hurricane“ – 1.829.088 Millionen Aufrufe
- Deutschland: ISAAK – „Always on the run“ – 1.680.475 Millionen Aufrufe
- Belgien: Mustii – „When The Party’s Over“ – 1.644.647 Millionen Aufrufe
- Schweden: Marcus & Martinus – „Unforgettable“ – 1.593.871 Millionen Aufrufe
- Slowenien: Raiven – „Veronika“ – 1.301.205 Millionen Aufrufe
- Norwegen: Gåte – „Ulveham“ – 1.290.689 Millionen Aufrufe
- Schweiz: Nemo – „The Code“ – 1.203.776 Millionen Aufrufe
- Luxemburg: TALI – „Fighter“ – 1.041.405 Millionen Aufrufe
- Zypern: Silia Kapsis – „Liar“ – 1.027.270 Millionen Aufrufe
- Irland: Bambie Thug – „Doomsday Blue“ – 970.438 Aufrufe
- Lettland: Dons – „Hollow“ – 945.552 Aufrufe
- Österreich: Kaleen – „We Will Rave“ – 889.986 Aufrufe
- Vereinigtes Königreich: Olly Alexander – „Dizzy“ – 819.179 Aufrufe
- Portugal: Iolanda – „Grito“ – 783.870 Aufrufe
- Dänemark: SABA – „Sand“ – 752.824 Aufrufe
- Tschechien: Aiko – „Pedestal“ – 634.625 Aufrufe
- Albanien: Besa – „TiTAN“ – 574.413 Aufrufe
- Moldau: Natalia Barbu – „In the Middle“ – 555.183 Aufrufe
- San Marino: Megara – „11:11“ – 413.835 Aufrufe
- Georgien: Nutsa – „Firefighter“ – 410.235 Aufrufe
- Australien: Electric Fields – „One Milkali (One Blood)“ – 379.603 Aufrufe
- Armenien: Ladaniva – „Jako“ – 249.487 Aufrufe
- Island: Hera Björk – „Scared of Heights“ – 145.808 Aufrufe
Auch bei den YouTube-Aufrufzahlen liegt Angelina Mango an der Spitze. Doch der Abstand ist deutlich geringer – auf über 25 Millionen Aufrufe und damit Platz 2 kommen alyona alyona und Jerry Heil mit ihrem Song „Teresa & Maria“. Slimane liegt hier wieder sehr gut im Rennen an dritter Stelle. Besser als bei Spotify sieht es hier für Baby Lasagna aus Kroatien an sechster Stelle aus, genauso wie für Marina Satti, die hier bereits in den Top 10 liegt. Trotz der erst kürzlichen Veröffentlichung ist Eden Golan mit ihrem „Hurricane“ für Israel bereits an dreizehnter Stelle und damit knapp vor Deutschlands ISAAK auf Platz 14. Erst an 25. Stelle kommt Olly Alexander für das Vereinigte Königreich. Weit hinten liegen außerdem Aiko für Tschechien (Platz 28) und Besa für Albanien (Platz 29), wobei letztere von dem jüngst veröffentlichten Revamp samt Musikvideo profitieren dürfte.
In den kommenden Wochen bis zum Beginn der Proben in Malmö dürfte es noch die ein oder andere Verschiebung geben. Das behalten wir natürlich im Blick und werden Euch auf dem Laufenden halten.
Jetzt seid Ihr gefragt: Überraschen Euch die aktuellen Spotify- und YouTube-Zahlen der ESC-2024-Beiträge? Welche der Songs hört Ihr aktuell am meisten? Und was glaubt Ihr: Welcher Titel wird am Ende die meisten Streams aller 37 Songs verzeichnen? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare.
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Danke für die Info.
Ich glaube ja seit Angelinas erstem SR-Auftritt, dass Italien das Ding im Mai gewinnen wird.
Was ich ja witzig finde, dass das auf einmal für alle Leute völlig okay ist. Ich habe zumindest aktuell noch keine lauten Stimmen gehört, die sich drüber beschweren, wie schrecklich Italien als Host in 2022 war. Schätze, das Argument gilt nur, wenn Leute das Lied nicht mögen (wie zB 2023).
So, wie nach 2022 geredet wurde, sollte sich eigentlich keiner drüber freuen, dass Italien dieses Jahr wieder ein Favorit ist.
Ist jetzt nicht auf dich bezogen, ich nehme deinen Kommentar nur als Anlass. Ich frag mich halt, woran das liegt. Denn nach 2022 gab es sehr, sehr viele Leute, die gehofft haben, dass Italien in den nächsten Jahren nicht mehr der Gastgeber sein wird.
Die Veranstaltung in Turin war ganz bestimmt keine Sternstunde des ESC, aber ich konzentriere mich immer nur auf a) meinen persönlichen Geschmack (da habe ich nach wie vor Slowenien auf der 1, Italien aber auch ziemlich weit oben), b) und meine Prognose (da kann ich momentan noch keine Konkurrenz für Italien ausmachen). Die Qualität vergangener Veranstaltungen lasse ich bei beidem außen vor, weil ich mich in der Regel auf die Beiträge konzentriere und von dem ganzen Drumherum nur wenig mitbekomme. Hauptsache ist, dass die Tonqualität stimmt. Ob sich dann eine Bühnensonne dreht oder nicht, ist für mich zweitrangig.
Also ich war 2022 vor Ort und habe mir alle Shows angeschaut. Turin war ein super Gastgeber. Gut, die Sonne hat nur teilweise funktioniert und vielleicht gab es 3 mal eine falsche Kameraeinstellung. Aber deswegen Italien keinen Sieg gönnen und dann zu meinen Italien ist ein schlechter Gastgeber find ich echt Käse. Zumal Italien echt immer abliefert.
Turin als Ausrichter des ESC 2025 wäre toll; Mailand wäre allerdings auch ein geeigneter Ort und ich bin gespannt, wie sich die Lombardei als Gastgeber präsentieren wird (Turin liegt im Piemont).
Ich war 2022 ebenfalls vor Ort,als Zuschauerin in der Halle und 1 Woche vor Ort. Ich kann Angelos Meinung nur befürworten. Mir haben die Shows super gefallen,habe keine schlechte Organisation mitbekommen,ganz im Gegenteil,die Stimmung rundherum auch in der Stadt war super.Jeder berichtet natürlich aus seinem Blickwinkel und aus dem Erfahrungsschatz,mit dem er vergleicht.
Sicherlich kann man die Ausrichtung von Turin nicht mit der von Liverpool vergleichen, dort wurde der Spirit des ESC wohl noch mehr ausgelebt,hier war ich nicht vor Ort. Wenn ich einen ESC persönlich im austragenden Land/Stadt erleben darf,sauge ich immer alles in mich auf und es ist eigentlich stets anders,aber „schlecht“ habe ich ihn noch nirgendwo erlebt,es war immer grandios.
Ich möchte nur mal erwähnen, dass das auch nicht mein Eindruck war, ich fand die Show sehr charmant und Fehler können halt passieren, auch mochte ich den Castellan als Host sehr. Italien ist auch mein Lieblingsland beim ESC, von daher hätten die für mich seit 2013 jedes Jahr gewinnen können 😅
Es ging mir eher um die allgemeine Stimmung, die nach dem Contest herrschte und wie viel auf Italien rumgehackt wurde, eben mit solchen Aussagen wie „hoffentlich gewinnt Italien nie wieder, sind so überbewertet und die Show war schrecklich“. Und davon liest man halt gar nichts mehr, was ich dann doch befremdlich finde.
War ja nicht live vor Ort, habe die Show nur vor dem Bildschirm verfolgt, aber so schrecklich fand ich die Show gar nicht. Okay, es gab wohl ein paar technische Pannen (was mich in dem Glauben wieder bestärkt, dass es manchmal besser ist, etwas „tiefer zu stapeln“. Wo viel Technik im Spiel ist, kann auch viel kaputt gehen.🤓) Mir persönlich ist es sogar sympathischer, wenn es kleine Fehler gibt, die man einfach „weglächelt“, als wenn eine Show zwar technisch perfekt ist, aber doch irgendwie kühl und unpersönlich wirkt. Hatte ich 2021 irgendwie ein bisschen das Gefühl. Deshalb zu hoffen, dass italien so bald nicht mehr gewinnt, weil die Show angeblich nicht perfekt war, scheint mir auch etwas übertrieben.
Das wäre toll🤩😍
Norwegen, Italien, Kroatien und Holland sind meine Favoriten und werden daher auch täglich gehört
Die Tatsache, dass Nebulossa aus Spanien so weit oben in den Streamingzahlen liegt überrascht und freutt mich zugleich. Das gibt mir wieder Hoffnung auf eine gute bis sehr gute ESC-Platzierung, bei welcher das Televoting seinen Ausschlag geben könnte.
Für Nemo aus der Schweiz finde ich den momentanen Stand bei den Streamingzahlen sehr schade. Ich hoffe, dass dies nicht überschwappt auf die ESC-Odds.
Joa, ich glaube, hier wäre es irgendwie interessant zu wissen, woher die Streams kommen, also ob der Song eher national oder international gestreamt wird. 😀 Ich würde mich auch freuen, wenn Spanien wieder ganz gut abschneidet, also klar Top 10 ist sehr unwahrscheinlich, aber Mittelfeld wäre vielleicht noch möglich, sie sollen nur nicht den Mut am Benidorm Fest verlieren.
Österreich und Schweiz hätte ich höher erwartet. Deutschland mir bereits bekannt das Isaak besser dasteht als die odds behaupten.
Italien für mich überbewertet genauso wie die Ukraine.
San Marino könnte besser sein, erinnert mich etwas an Italien 2014. Auch ein super Song der leider zu unrecht schlecht abgeschnitten hat.
Italien für mich überbewertet genauso wie die Ukraine.
Persönlicher Geschmack oder Prognose?
Es ist eine Aussage. Natürlich zählt da der persönliche Geschmack rein. Prognose keine da ich ja nur von mir geredet habe.
Ich glaube ja noch immer, dass der österreichische Beitrag nur was für Herren mittleren Alters ist, die sich gerne an ihre wilden Jahre erinnern. Und so viele können das ja nicht sein … 🤔
Du bist wieder grässlich!!!
Ich kann halt nicht anders … 😇
Das ist Diskriminierung, du schließt Frauen mittleren Alters aus. Die können auch solche Musik mögen. Und zur Verteilung der verschiedenen Altersstufen, die sollten relativ gleichmäßig verteilt sein.
Nimm den Vorwurf mit Diskriminierung nicht zu ernst , ist spaßig gemeint und ein kleiner Fingerzeig das es mehr als nur Männer gibt die Musik mögen.
Klar gibt es die, aber für mich klingt es eher nach Altherrenmucke … Vielleicht liege ich aber auch falsch; das soll ja schon mal vorgekommen sein.
Genau. Den ich bin mittleren Alters und mag diese Musik.
aua. Wir leben noch.
Ich vermute ja immer noch, dass die Altersklasse der ersten Arschgeweih-Trägerinnen von Joost Klein wesentlich besser als von Kaleen abgeholt wird. Kaleen hört man den skandinavischen Baukasten zumindest insoweit an, als dass die Authentizität irgendwie auf der Strecke blieb. Joost Kleins Nummer könnte hingegen wirklich direkt aus dem Jahr 1995 in dieses Jahr gebeamt worden sein.
Interessant in der Liste wären noch die veröffentlichungszahlen gewesen als vergleich. Isaak ist höher als erwartet. Aber sein Song ist jetzt auch schon lange draußen.
Wäre interessant zu wissen ob die Lieder unter ihnen alle tendeziell neuer sind. Oder ob das wirklich ein realer vorteil ist.
PS: Ein bischen Grundsächliches Interesse was die Top 5 schicken wird da wohl auch mitspielen. Viel spot hat es International ja für Deutschland schon gehagelt.
Warum wird eigentlich immer nur Spotify bzw. auch YouTube mit einbezogen – verfälscht das nicht total das reale Ergebnis? Mit Apple Music hätte allein Italien durch mich schon mindestens tausende Streams mehr 🙂
Ich weiß nicht wie groß ( streams im Monat ) Apple music ist im Vergleich zu Spotify. Sollte es weniger als 20% Anteil am Markt haben wäre es „unrelevant“ bzw den Aufwand nicht wert weil es das gesamte Ergebnis dann kaum beeinflussen würde. Bei mehr Marktanteil natürlich alles genau anders herum.
Das sind (meines Wissens nach) die einzigen großen Streaminganbieter, die die Stresmingzahlen offenlegen. Bei anderen Anbietern (Apple Music, Amazon Music, Deezer usw.) gibt es lediglich die nationalen Chartpositionen, was wiederum schlechter quantifizierbar ist, da dahinter natürlich ganz unterschiedliche Streamingzahlen stehen dürften – deshalb der Fokus auf Spotify/YouTube an dieser Stelle.
Ich bin etwas überrascht über die Klicks beim spanischen Beitrag. Klar, der Live-Auftritt von Nebulossa beim VE war… nennen wir es spektakulär, aber sprach doch das hauptsächlich queere Publikum an. Und war live echt schlecht gesungen. Im offiziellen Video ist die Stimme eindeutig gepimpt und hier werden ausschließlich ältere Frauen gezeigt, die beim Song ausflippen. Macht zwar mehr Sinn, der Song wirkt dadurch aber noch altbackener.
Ich glaube nicht an eine hohe Platzierung beim Finale, das wird in den unteren Rängen landen und nur bei ESC Partys ein Hit werden. Hier sind die Klickzahlen nicht ausschlaggebend, da sind inzwischen bessere Spaßbeiträge am Start.
Das hat mMn mit der Botschaft des Liedes zu tun.
In dieser Hinsicht ist das Phaenomen in der Tat auf Spanien beschraenkt.
Trotzdem, ich finde die Musik sehr eingaengig und retro und wuerde das Lied auf keinen Fall unter Spassbeitrag katalogiesieren.
Vielleicht kommt Nebulossa auch in Lateinamerika an (hab keine Ahnung)? Das ist ein riesiger Markt.
Malta hat heute die überarbeitete Version des Wettbewerbstitels „Loop“ vorgestellt:
https://eurovoix.com/2024/03/14/sarah-bonnici-revamped-loop/
Den hätte es nicht gebraucht.
Nö, bleibt einer der schlechtesten Beiträge dieses Jahr.
Malta ist für mich „Unicorn“ Teil 2. Aber kommt meiner Meinung nach bei Weitem nicht an das Original ran. Ob das reicht für das Finale?
Ist zwar eigentlich nicht meine Welt, aber mich wundern diese Zahlen nicht…
Vor allem die Beiträge aus Griechenland und den Niederlande sind doch genau aus dem Stoff, auf den die Tiktok-Generation abfährt.
Um Holland ist so ein Hype entstanden. Wahrscheinlich wird sich dieses Interesse bis zum Finale zuspitzen und wir haben dann vielleicht den ESC Sieger. Falls die Jurys mitspielen.
auch interessant:
Pro Einwohner liegt die Youtubenutzung zb in Ländern wie Spanien, Italien, Serbien und Polen um das Mehrfache höher, als in Deutschland, Benelux, den nordischen Ländern und dem UK (die alle auf einem seltsam sehr niedrigen Niveau rangieren).
Die YT Top 100 Italien hatten letzte Woche ein Aufkommen von 84 Mio Plays. Platz 100 noch 178 K
Die YT Top 100 Deutschland hatten letzte Woche ein Aufkommen von nur 26 Mio Plays. Platz 100 : 138 K
Pro Kopf Streams in Italien 1,45 (Top 100 aufaddiert)
Pro Kopf Streams in Polen: 1,2
Pro Kopf Streams in DE: 0,3
Pro Kopf Streams in Dänemark: 0,32
Pro Kopf Streams in Norwegen: 0,2
z.V
USA: 0,52
Japan: 0,88
Türkei: 1,61…
Übrigens gehen die übermittelten deutschen Werte seitdem zurück, seitdem Youtube der Gema reichlich Geld überweisen muss. Ist bestimmt Zufall.