TikTok wird „Offizieller Entertainment Partner“ für den Eurovision Song Contest 2022

Quelle: eurovision.tv und ESC kompakt

TikTok ist aktuell die am schnellsten wachsende Social-Media- und Video-Plattform weltweit. Mit ihr können die Nutzer kurze Videos aufnehmen und sie auch mit bekannten Songs oder Tonspuren von Filmszenen unterlegen. Mittlerweile werden auf der App jedoch aber alle Arten von Clips im Hochkant-Format bespielt, über Nachrichten bis hin zu Sketchen. Das TikTok-Phänomen ist gewaltig, vielleicht war es deshalb ein geschickter Schachzug der EBU, sich die milliardenschwere App für den ESC mit ins Boot zu holen. Am Donnerstag wurde nämlich bekannt, dass TikTok „Offizieller Entertainment Partner“ des Contest in Turin wird.

Auf TikTok soll dann exklusiver Inhalt über den ESC 2022 hochgeladen und verbreitet werden, die potenzielle Reichweite beträgt bei TikTok übrigens etwa eine Milliarde Menschen. Dies allerdings nur hypothetisch, trotzdem ist der Einfluss von TikTok auf Musik und Entertainment enorm – gerade in den jüngeren Zielgruppen. Dies möchten sich offensichtlich die ESC-Macher zu nutze machen.

Nach Angaben der EBU wurden Videos mit ESC-Bezug auf TikTok bislang bereits 3,7 Milliarden Mal geschaut. Allein der Hashtag #Eurovision2021 wurde ganze 1,4 Milliarden Mal gesichtet. Dies soll in diesem Jahr nun potenziert werden, mit eigens für TikTok produzierten Inhalten wie Proben-Videos, Interviews und mehr.

EBU-Chef Martin Österdahl freut sich über die große Beliebtheit des größten Musikwettbewerbs auf TikTok und verspricht den vielen Nutzern nun einen noch nie zuvor da gewesenen Einblick hinter die ESC-Kulissen. Zudem werden auch die Liveshows auch auf TikTok zu sehen sein und dafür zum ersten Mal überhaupt im Hochkant-Format zugeschnitten. Zudem sollen sich TikTok-Teams verteilt über die teilnehmenden Nationen um Länder-spezifische Inhalte kümmern.

Monopol der EBU?

Bereits vor einigen Wochen waren viele ESC-Fans enttäuscht über das neue Konzept der EBU hinsichtlich der Akkreditierungen für den Wettbewerb. Das Kontingent war nach 2019 aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin heruntergeschraubt worden. Nun beklagten viele Fanseiten, Blogs oder YouTuber, dass sie in diesem Jahr leer ausgegangen sind – sowohl was die Vor-Ort-Akkreditierung als auch den Online-Pass anging.

Dank der neuen Kooperation mit TikTok, dem neuen offiziellen Eurovision-Podcast und einem nach Angaben der EBU stärkeren Fokus auf Influencer produziert man vermutlich mehr eigene Inhalte, als es in den vergangenen Jahren der Fall war. Durch das Wegbleiben vieler Fan-Medien könnte nun eine Art Monopol-Stellung beim Eurovision Song Contest aufgebaut werden. Über den ESC berichtet dann hauptsächlich eurovision.tv – „exclusive“, wie sich ESC-Kommunikationschef Dave Goodman kürzlich per Tweet freute. Sicher können Fan-Medien weiterhin viele Inhalte produzieren, dies wird jedoch ohne Akkreditierung für den Preisbereich, Proben oder die offiziellen Events ziemlich erschwert.

Jetzt wollen wir Eure Meinung dazu hören: Was haltet Ihr von der Kooperation mit TikTok und der aktuellen Entwicklung rund um eurovision.tv und seinen Kanälen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


60 Kommentare

  1. Ja TikTok ist zwar eine schnellwachsende Plattform und spricht natürlich auch die jüngere Zielgruppe des ESCs an aber es gibt auch genug was man an der Plattform kritisieren kann und sollte. So macht TikTok zB queere Inhalte unsichtbar und blockiert LGBTQ-Themen sowie politische Hashtags und zensiert jetzt westliche Inhalte für Nutzer in Russland und supportet damit die Lügen des russischen Staats auf Grund des dortigen Zensurgesetztes. Absolut ekelhaft, schade dass dem beim abhandeln des Deals keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
    (Quellen für das genannte findet ihr übrigens innerhalb weniger Sekunden durch googlen)

  2. Finde ich eigentlich nachvollziehbar, dass die Fanmedien nicht mehr so sehr gewichtet werden. Gibt es auch bei anderen Events der Größenordnung nicht, dass Medien mit so geringen Reichweiten überhaupt Akkreditierungen bekommen. Es ist für den Veranstalter viel Aufwand für wenig Output.

  3. Tik Tok? Stammt diese Plattform nicht aus China? Wieder einmal hofiert man damit ein Unrechtsregime. Die EBU hat nix dazu gelernt. Diese Plattform ist so sinnvoll wie ein Forunkel am Hintern.

    • Wäre für mich ein Grund, solche Medien nicht zu nutzen. Zum Glück hat es sich auch so schon erübrigt.

  4. Ganz was schlimmes. Hab die App mal runtergeladen, aber nicht wirklich nen Nutzen gesehen. Auch stört mich allein die Präsenz dieser App, keine Ahnung warum.

    • Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine App heruntergeladen und ich habe es auch nicht vor (ich besitze kein Smartphone).

      Solange man als Zuschauer und Fan nichts von diesem Kommerzschrott mitbekommt, soll es mir recht sein. Immerhin gibt es so oder so interessante Teilnehmer.

      • „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine App heruntergeladen und ich habe es auch nicht vor (ich besitze kein Smartphone).“

        Sehr sympathisch!

      • Okay, ich habe ein Smartphone, und es gibt auch praktische Apps, die sinnvoll sind, wenn man viel unterwegs ist (z. B. die Bahn-App). Für mich ist es aber ein reines Hilfsmittel für unterwegs. Niemals würde ich mich auf solchen Plattformen tummeln, weder auf Facebook, WhatsApp oder wie sie alle heißen mögen.

      • Gaby, es sei Dir verziehen 😉 Ich sehe durchaus ein, dass ein Smartphone in manchen Situationen sehr praktisch sein kann und dass es einem immer schwerer gemacht wird, smartphonelos durchs Leben zu gehen. Ich selbst benütze ein kleines. fast immer auf lautlos gestelltes Nokia-Handy, mit dem man nicht ins Internet kann. Eigentlich benutze ich es fast nur als MP3-Player, zur Zeit höre ich dort gerade die ESC-Titel (und demnächst meine SCC-Kandidaten). Mir tun die Leute leid, die zwanghaft auf dem Smartphone nach neuen Nachrichten suchen, die ständig erreichbar und auf Empfang sind und über Whatsapp mit irgendwelchen Alltagsphotos dauerbesendet werden.

      • Da hast Du recht, Benny, aber mein Mitgefühl für ihre schwierige Situation bekommen die Smombies trotzdem 😉

      • @Thomas M

        Du hast natürlich recht, einige Zeitgenossen*innen übertreiben es mit der Erreichbarkeit. Aber da wundere ich mich nur darüber, weil diese Leute vor lauter Social Media die reale Konversation verlernen.
        Nu, jedem Tierchen sein Pläsierchen.🙂

      • Bin zwar selbst kein Tiktok Fan, aber bei dem Thema merkt man hier die Boomer Generation sehr stark 😀

  5. Der ESC verändert sich.
    Mal wieder.
    Ob nun gut oder schlecht, mag jeder selbst beurteilen.

    Mein persönliches Fazit: Der ESC ist in der jährlichen Beliebigkeit des Big Business angekommen. Früher war halt alles kleiner, netter, besser und nicht so ein Kommerzgeschrei.
    Bin zu alt für den Scheiß geworden, ist wohl der Lauf der Dinge.

  6. Was bedeutet es nun für ESC Kompakt? Habt ihr Akkreditierungen für Vor- Ort und Online- Pass bekommen? Dürfen wir uns auf Liveberichte von den Proben freuen?

  7. Rein wirtschaftlich ergibt es schon Sinn, die Berichterstattung ein Stück weit in die eigene Hand zu nehmen (bei Bildmaterial z.B. der Proben ist es ja sowieso schon seit Jahren ser Fall). International (sprich: englischsprachig) hat ohnehin wiwibloggs seit Jahren ein Monopol, während die anderen Seiten (esckaz, eurovoix, esctoday etc.) langsam der Bedeutungslosigkeit entgegendümpeln. Die Fan-Presse komplett auszusperren wäre natürlich ein No-Go, aber bei den Akkredetierungen mal ein bisschen genauer hinzuschauen, ist gar nicht so schlecht. Zeitweise hatte man ja das Gefühl, jeder Schülerzeitungs-Hansel kann eine bekommen.
    Dass es nun ausgerechnet TIkTok als Partner sein muss, verstehe ich zwar auch, es nervt mich aber auch, wie präsent diese Plattform inzwischen geworden ist, besonders im Verhältnis dazu, wie unkritisch sie im Vergelich zu Google und Facebook von vielen gesehen wird.

    • Solange ich bisherigen Informationsquellen weiter nutzen kann, soll es mir recht sein. Zuviel Information kann mitunter auch nervig sein.

  8. Der ESC muss jüngere Zielgruppen erreichen und dafür gibt es absolut keinen besseren Ort als TikTok. Eine sehr gute und kluge Entscheidung die die EBU hier (ausnahmsweise mal?) getroffen hat.

    Was die Sache mit den Akkreditierungen angeht: Ich habe keine Ahnung, von welchem Ausmaß wir hier reden (weiß da jemand mehr?), aber grundsätzlich finde ich es ganz falsch, Fanmedien zu verdrängen. Es ist nun mal ein vollkommen anderer Ansatz als die „exklusiven“ Inhalte der EBU, auch wenn natürlich die Qualität manchmal dürftig ist. Leider hat sich in den letzten Jahren häufig gezeigt, dass die Fans für die EBU nur als Jubelmasse interessant sind und nicht bei Entscheidungen berücksichtigt werden.

    • In diesem Jahr werden – so der Plan der EBU – alle Akkreditierungen für Fanmedien ausschließlich über die EBU und nicht über die nationalen Delegationen vergeben. Jedes Medium hat über diesen Weg max. zwei Akkreditierungen bekommen, die meisten davon eine on-site und eine online. Viele haben sogar nur eine Akkreditierung bekommen oder gar keine.

  9. Ernsthaft, diese ganze Geschichte rund um den ESC entwickelt sich immer mehr in eine ungute Richtung. Mal davon abgesehen, dass ich diesen Plattformen mehr als kritisch gegenüberstehe, versucht man doch ein Stück weit, die Fans auszuschließen. Davon lebt ja eigentlich auch der ESC. Was wäre er denn ohne die treuen Fans?!?!

  10. Lieber Tictac als TikTok!

    Seit heute ist das Teilnehmerfeld für die am Karsamstag stattfindende PreParty ES 2022 komplett! Dieses Jahr nehmen 29 Nationen (einschließlich Deutschland und der Schweiz, aber leider ohne Österreich) teil:

    https://eurovoix.com/2022/04/14/%f0%9f%87%aa%f0%9f%87%b8-spain-preparty-es-2022-full-line-up-confirmed/

    Ursprünglich sollten es 30 Teilnehmer sein, allerdings mußte Serbiens ESC-Teilnehmerin Konstrakta aus gesundheitlichen Gründen absagen. Am morgigen Karfreitag gibt es die Willkommensparty mit Moderatorin Krista Siegfrids.

  11. Ich kann Tik Tok nichts abgewinnen. Da werden die hirnlosesten Dinge von sich gegeben, die man sich gar nicht vorstellen kann, z.B. nur blöd in die Kamera schauen. Wer so etwas supertoll findet muss irgendwie Gehirntod sein.

  12. 🙈 Ich bin mal gespannt, welche Formate sich nach dem Instagram-Quadrat und dem TikTok-Hochkant bei kommenden Social Medias durchsetzen, vielleicht das Dreieck oder andere Polygone oder Konvex/konkav? – Vielleicht sollte man dann auch das Bühnenbild entsprechend anpassen für ein noch besseres Sehvergnügen. 😂

    • In der Tat: Ich werde morgen 51 und bin der Meinung, daß die Technik für den Menschen da sein sollte und nicht umgekehrt. Das ist meines Erachtens keine konservative Einstellung, sondern ganz das Gegenteil….

      • Kann man so sehen, muß man aber nicht…. Das Spektakel wird in erster Linie durch die Hardcorefreaks wie uns am Leben gehalten.

      • Ex-Mariposa, kann es sein, dass Du Rainers Kommentar zuerst falsch gelesen und das „jetzt nicht mehr“ übersehen hast? Zumindest mir ging es so, und ich war dadurch auch recht überrascht gewesen, zumal Rainers Kommentare weiter unten zu dieser Lesart gar nicht passen.

    • Ich bin auch noch unter 30, aber kann mit Tik Tok auch nichts anfangen, für mich ist das ein Lied von Kesha. 😄

  13. Ich hätte damit kein Problem, wenn es nicht exklusiv auf TikTok wäre. Zumindest habe ich das so verstanden?! Naja, man kann auch seine Seele an China verkaufen…
    Zum Glück kenne ich Leute, die Tiktok benutzen, die schicken mir das dann hoffentlich.

  14. Ist Tiktok nicht das Ding mit diesen bescheuerten Challenges, die z.B. Schüler dazu bringen, die Schultoiletten zu verunstalten, d.h. im harmloseren Fall nasse Klopapierbällchen an die Wand zu schmeißen, im schlimmeren Fall die Toilette anzuzünden?

    Ist der ESC denn so weit runtergekommen, dass er so was als Partner nötig hat? Was für ein plumper Anbiederungsversuch an „die Jugend“ (die zum Glück nicht ganz so blöd ist, wie man meinen könnte – da stehen gewiss auch viele dieser Plattform kritisch gegenüber).

  15. TikTok gehört zum 2012 gegründeten chinesischen Konzern ByteDance, welcher der chinesischen Regierung nahesteht! Ich glaube mehr braucht man darüber nicht zu sagen! Und jetzt macht man ausgerechnet TikTok zu dem Partner vom ESC? Natürlich stecken in vielen Alltagsgegenständen die wir so benutzen Dinge welche in China hergestellt werden, aber dies kann man nicht mit TikTok vergleichen wo Sachen bzw. einzelne Wörter zensiert werden. Und TikTok soll jetzt auch noch Ersatz für die Fan-Medien sein? Nein also bitte! Ich finde dies vor allem auch deswegen noch mehr verwerflich, da die EBU-Sender hauptsächlich öffentlich-rechtliche Sender sind, welche so eine Koopertaion überhaupt nicht nötig haben!

    TikTok wurde übrigens nur so erfolgreich, weil sie bzw. ByteDance die im August 2014 veröffentlichte (ein paar Wochen nachdem Deutschland die Fußball-WM gewonen hat) App „musical.ly“ im November 2017 übernommen haben, welche zu diesem Zeitpunkt weltweit -vor allem bei Kindern und Jugendlichen- sehr erfolgreich war und schon viele Benutzer (Stichwort: Lisa und Lena) bekannt gemacht hat. Die 2016 gegründete und an „musical.ly“ angelehnte App TikTok war zu diesem Zeitpunkt nur in China und in einigen anderen asiatischen Ländern erfolgreich!

    Und zu dem Kommentar von floppy1992 oben muss ich noch erwähnen, dass ich für meine Infos über ESC & Co. nicht Wiwibloggs, sondern hauptächlich Eurovoix benutze, da diese immer sofort alle Neuigkeiten zu ALLEN EBU-Wettbewerben veröffentlichen und sogar auch noch die Qulle mitangeben! Da kann Wiwibloggs nicht mithalten!

  16. Passt doch. Martin österdahl hat doch vor dem esc bekanntgegeben, das er den esc jünger machen will. Das dann mit maneskin ein act gewinnt (selbstverständlich mit überragendem televote), der eher für die jungen ist, ist natürlich nur ein glücklicher zufall. Eigentlich müsste dieses jahr uk gewinnen, er soll ja ein renner auf dieser plattform sein. Österdahl und die chinesen werdens schon richten.
    Ich für meinen teil war immer gerne ein esc-nerd und habe kein grosses interesse, einfach im mainstream-strom mitzuschwimmen.

  17. Dumme Entscheidung, sich hier an China zu hängen, zumal diese Social Media Apps sich ja sehr schnell totlaufen. Ich finde den ESC-Fokus auf WiWiblocks schon nervig, aber das geht gar nicht.

  18. Von mir aus können sie die Berichte ruhig über TikTok bringen.Ich werde mich aber damit nicht beschäftigen, ebenso wie mich Facebook und Instagram auch nicht interessieren. Ob dadurch der ESC der jüngeren Generation näher gebracht wird weiß ich nicht..muss man abwarten. Ist halt alles sehr schnelllebig in der heutigen Zeit .Wenn ich mir in diesem Jahr weniger Proben ansehen kann,wie in den Jahren davor,sehe ich es eher als ein Fortschritt zum Wesentlichen. Eigentlich muss ich auch nicht unbedingt wissen,ob der Künstler jetzt bei der Probe das weiße Outfit oder schwarze Outfit ausprobiert hat.Ich will damit sagen,dass ich mir gut vorstellen kann auch ohne diese Rundumberichterstattung den ESC zu genießen.Etwas weniger ist manchmal auch mehr.

  19. Das waren noch Zeiten, als man vor dem Finalabend absolut nichts über die Auftritte gewusst hat und alles eine Überraschung war.
    Und zu TikTok: ich habe viel Kontakt zu Jugendlichen und da ist TikTok die Nr. 1. Ich glaube, ich kenne niemanden unter 20, der auf Facebook ist. Instagram ist auch auf dem absteigenden Ast. Der Erfolg von TikTok ist nunmal eine Tatsache. Ich habe es mal ausprobiert und war etwas überfordert. Aber wenn man sich damit beschäftigt, ist es ja vielleicht ganz nett.

  20. Ist ja erst morgen (guck mal auf die Uhrzeit von meinem letzten Kommentar)…. Nehme es trotzdem gerne mit, vielen Dank !

  21. Na, ob man sich da nicht mal verrechnet? Nichts dagegen, dass man den Wettbewerb AUCH der Jugend zugänglicher machen will. Aber ob so eine zweifelhafte Plattform der richtige Weg ist? Dabei weiss man doch, wie schnell in unserer heutigen Zeit, so etwas wieder ganz schnell „out“ sein kann.
    Und warum dann die etablierten Fans ein Stück weit beiseite schieben???
    Um auch bei der jüngeren Generation Anklang zu finden, muss es doch Wiege geben, ohne viele etablierten Fans zu verprellen.

  22. Das die EBU sich an china hängt, wo man doch gerade in diesen Tagen, sich im Kampf um Freiheit und Demokratie befindet, ist eine absolut Schande. Tik Tok gehört verboten. Punkt. Alleine deshalb weil sie der chinesischen Regierung nahe stehen und China ist ja sehr gut mit dem Massenmörder Putin befreundet. Die EBU scheint rein gar nix gelernt zu haben. Man hofiert Unterdrückerregime nicht, man bekämpft sie. Und das tut man sich nicht, in dem man sich mit ihren Plattformen zusammen tut.

  23. Für mich persönlich unerheblich, aber an und für sich könnte das ein großer Wurf sein. Wobei im Falle eines zu großen Erfolgs wiederum die Gefahr droht, dass das Televoting künftig von 14-Jährigen dominiert wird.

    Aber fürs Erste bin ich einigermaßen optimistisch.

  24. Finde es sehr bestürzend und es zeugt von geradezu sagenhafter Dummheit, dass sich die Eurovision an das von Grund auf mit natürlich geschickt verschleierten aber erwiesen bösen Absichten geschaffene, vom chinesischen Staat quasi geförderten Tik Tok verkauft hat. Im übertragenen Sinne ist es im Grunde so, wie bei Russland Gas zu kaufen. Sowas geht nicht und zeugt von geldverblendeter geistiger Umnachtung. Ich fordere die Rückabwicklung dieses Geschäfts. Nicht jedes Geschäft was man machen kann sollte man auf Grund leuchtender Dollarzeichen in den fast-blinden Funktionärs-Augen dann auch wirklich machen. Die Leute, die das beschlossen haben müssen ALLE ihres Amtes enthoben werden. Die werden aber leider, leider in ihren warmen Sesseln genauso wie Pattex kleben bleiben, wie diese Putingas-Lobbydame in Schwerin.

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