
Trotz des bis dato anhaltenden Krieges wird die Ukraine auch in der kommenden ESC-Saison einen nationalen Vorentscheid abhalten. Dies bestätigte die ukrainische Rundfunkanstalt Suspline am Montagmorgen. Demnach soll wie auch im vergangenen Jahr Dmytro Shurov die Show produzieren. Seinerzeit wurde „Vidbir“, wie der ukrainische Vorentscheid in Kurzform genannt wird, aufgrund der Sicherheitslage in einer U-Bahnstation in Kiew abgehalten. Ob das Event wieder dort ausgetragen werden muss, ging aus der heutigen Pressemitteilung nicht hervor.
Was feststeht ist jedoch, dass Vidbir einige Veränderungen erfahren wird. Produzent Shurov versprach neben Neuerungen, die nicht weiter erläutert wurden, auch einige Überraschungen was das Auswahlverfahren der Acts angeht. Hier wurde etwa angedeutet, dass das Publikum einen Final-Beitrag direkt wählen soll. Bereits Ende dieser Woche soll das Bewerbungsfenster für Vidbir 2024 öffnen, bis dahin sollen auch weitere Details zum Vorentscheid und den Teilnahmebedingungen bekannt werden.
In den vergangenen Jahren überschatteten Kontroversen immer wieder den ukrainischen Vorentscheid. Aufgrund des Konflikts mit Russland und der Annexion der Krim im Jahr 2014 waren Künstlerinnen und Künstler, die zu einem Auftritt auf der Halbinsel über Russland gereist waren, von Vidbir ausgeschlossen. Dennoch konnte der ukrainische Vorentscheid seit der Einführung im Jahr 2016 bereits zweimal einen ESC-Sieger-Act hervorbringen. Jüngst erzielte das Duo Tvorchi (Aufmacherbild) den sechsten Platz beim ESC in Liverpool, der mit der Ukraine als Co-Gastgeber produziert wurde.
Was haltet Ihr von Vidbir? Freut ihr euch auf den nächsten ukrainischen Vorentscheid und was sind Eure Erwartungen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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ich bin schon sehr gespannt, welche Änderungen uns da erwarten werden. Eins dürfte aber mit Sicherheit unangetastet bleiben: Jamala als Jurymitglied. Wahrscheinlich wird jedoch die Gewichtung geändert: Juryvoting zählt zu einem und Televoting zu zwei Dritteln.
Was die möglichen Kandidaten angeht:
Dorofeeva, Loboda (so cringe) und Sanina (The Hardkiss) verstoßen gegen die Vidbir-regeln, weshalb sie nicht teilnehmen können.
Ich finde, Max Barskih sollte unbedingt mal wieder mitmachen und bestenfalls gewinnen.
Super Typ und tolle Musik:
https://youtu.be/NvFe-fnoYYk?si=ZoJFrjH6e2n75nSp
Max baute eine Karriere „auf zwei Stühlen“ auf und sang gleichzeitig für Ukrainer und Russen. Dies ist ein Verstoß gegen die Vidbir-Regeln.
Vidbir definitiv einer meiner Lieblingsvorentscheide. Findet sich eigentlich Jährlich was für meine Playlist mit ein.
Wäre da nicht das Drama und müsste man nicht immer bangen ob der gewählte Act überhaupt zum ESC fährt, dann könnte ich den Vorentscheid auch mal entspannter verfolgen.
Bezüglich der Änderungen werden wohl generell mwhr Länder jetzt auf Publikum setzen um das jeweilige Semi zu überstehen.
Habe gerade gelesen dass Ihor Didenchuk (Flötist von Go_A und Bassist vom Kalush Orchestra) mit seiner anderen Band Zgarda nochmal antreten möchte.
Dann wäre er 2020, 2021, 2022 und 2023 (Flag Parade + Vorjahressieger) dabei. Das muss doch eine Art neuer Rekord sein? 😂
Das schafft ja noch nichtmal ein Mons, obwohl der sicher nächstes Jahr sicher irgendwie wieder mit dabei ist.
Ich hatte mich nach dem Konzert von Go_A im Frühjahr kurz mit Ihor unterhalten. Obwohl sein englisch nicht so gut war, war er äußerst nett…
Wird sicher wieder eine interessante abwechslungreiche Veranstaltung.
Für mich gerne mal mit Onuka oder dem Kruterl als SiegerIn. Alina Pash wurde ja wohl leider erfolgreich für immer vergrault…