Vorentscheid „Das deutsche Finale 2024“: Grossstadtgeflüster sorgen für Social-Media-Hype; Marie Reim immer wahrscheinlicher

Bild: Facebook @grossstadtgefluester; Instagram @mariereim_official

In etwas über einer Woche, nämlich am 19. Januar, soll bekanntgegeben werden, welche Künstler*innen an der ESC-Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ teilnehmen. Zwei Acts, die möglicherweise am 16. Februar in der Liveshow aus Berlin zu sehen sein werden, sorgen allerdings schon jetzt für viel Aufsehen in den sozialen Medien: Grossstadtgeflüster und Marie Reim. Wir bringen Euch auf den neuesten Stand.

Grossstadtgeflüster – Ich kündige

Niemand weiß wirklich, ob sich die Band Grossstadtgeflüster für „Das deutsche Finale“ beworben hat oder nicht. ESC-Gerüchte um ihr Lied „Ich kündige“ gibt es aber schon, seit der Song und das zugehörige Video Ende September/Anfang Oktober 2023 für einige Aufmerksamkeit in den sozialen Medien gesorgt haben (wir berichteten).

In den letzten Tagen ist darüber hinaus etwas wirklich Bemerkenswertes passiert: Grossstadtgeflüster haben jetzt auch die internationale ESC-Bubble auf Social Media erreicht und dort für einen regelrechten Hype gesorgt. Ein TikTok mit dem offiziellen Musikvideo von „Ich kündige“, das vor zwei Tagen auf dem Account ESC BOOM (6.567 Follower) gepostet wurde, kommt bis dato auf 2,9 Millionen (!) Aufrufe und fast 180.000 Likes. Ein Tweet des Fanaccounts Songfestival Azerbaijan, der ebenfalls das Video enthällt, wurde auf X bereits mehr als 217.000 aufgerufen. Kurz: „Ich kündige“ von Grossstadtgeflüster sorgt unter den internationalen ESC-Fans für Diskussionsstoff – noch vor der Vorentscheidung und bevor überhaupt feststeht, ob die Band dort überhaupt antreten wird bzw. sich überhaupt beworben hat. Ein gutes Zeichen.

Falls Grossstadtgeflüster wirklich im deutschen Finale sind, ist übrigens nicht klar, ob „Ich kündige“ auch tatsächlich der Beitrag für den Eurovision Song Contest wird. Am kommenden Freitag steht nämlich erst noch die Veröffentlichung der neuen GSGF-Single „Huckepack“ an; am 9. Februar – und damit rechtzeitig vor der deutschen Vorentscheidung – erscheint das neue Album „Das Über-Icke“.

Marie Reim – Naiv

Anders als bei Grossstadtgeflüster wissen wir bei Marie Reim sicher, dass sie sich für die Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ beworben hat. Und es verdichten sich die Hinweise darauf, dass die Tochter von Matthias Reim und Ex-ESC-Teilnehmerin Michelle tatsächlich für die Show ausgewählt wurde. Zuletzt wurde die Veröffentlichung ihrer neuen Single „Naiv“, die auch ihr potenzieller ESC-Song sein dürfte, vom 12. auf den 19. Januar verschoben – also genau auf den Tag, an dem die Acts für „Das deutsche Finale“ vorgestellt werden sollen. In den sozialen Medien, aber auch in der Presse, wird die Teilnahme von Marie Reim daher schon als offenes Geheimnis gehandelt. Diese Aufmerksamkeit zeigt bereits, dass sich die Geschichte gut verkaufen lässt, dass Marie 23 Jahre nach ihrer Mutter Michelle auch auf die ESC-Bühne will. Das wäre aus Marketing-Sicht ein Gewinn für den deutschen Vorentscheid.

Der Beschreibung eines neuen YouTube-Snippest nach (s. unten) wurde „Naiv“ von Tim Peters geschrieben. Außerdem ist in dem Clip auch das offizielle Cover für die Single zu sehen. Ob das Lied dann tatsächlich im deutschen Finale zu hören sein wird, erfahren wir am kommenden Freitag.

Was glaubst Du, werden wir Grossstadtgeflüster und Marie Reim in der deutschen ESC-Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ sehen? Und welche weiteren Acts könnten dabei sein? Schreib uns Deine Vermutungen gerne in die Kommentare.



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136 Comments
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Matze
Matze
2 Jahre zuvor

Grossstadtgeflüster löst einen Hype aus ? Also nicht tauglich für den NDR.

Bastian
Bastian
2 Jahre zuvor

Die beiden Vorschläge sind tatsächlich beide stark, weil sie aus dem Muster fallen. „Ich kündige“ braucht meiner Meinung nach ein wenig lange, um „in die Gänge“ zu kommen, ist dann aber eine echte Möglichkeit. „Naiv“ ist allein deshalb lustig, weil Schlager bei uns eben gut läuft – wieso nicht mal damit versuchen? Aus dem Muster fallen wir damit so oder so.

Gerade wegen der durchwachsenen Punktelage in den letzten Jahren, mit Ausnahme Michael Schulte, haben wir ja nun wirklich alle Möglichkeiten zum Ausprobieren. Die sollten wir, auch wegen der direkten Platzierung im Finale, ruhig auch nutzen. Dass Callboy damals nicht in den Vorentscheid durfte, ist bis heute eine Tragödie.