Zweite Probe Weißrussland: Zena – Like It

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Foto: Andres Putting

Den Bericht von Zenas erster Probe könnt ihr hier nachlesen.

Bei der zweiten weißrussischen Probe gibt es jetzt tatsächlich einige Veränderungen im Vergleich zur ersten. Vor allem trägt Zena neue Klamotten – viiiiiiel besser! Die weißen Overknees bleiben zwar, das restliche Outfit ist jetzt aber auch sportlich weiß mit pinken Akzenten, unter anderem knallpinken Ohrringen. Das passt zu ihr, zur Performance und zur Bühnenausleuchtung.

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Foto: Andres Putting

Auch die Tänzer tragen nun ein anderes Outfit: Weiße Sneaker zu schwarzen Klamotten mit weißen Mustern. Auch das wirkt viel runder und passender. Zena hat außerdem zwei Backgroundsängerinnen dabei, die gegen Ende des Liedes auf die Bühne kommen, mit den Tänzern den Platz tauschen und diese ablösen. Eigentlich eine gute Idee, aber dass die Tänzer für den Rest des Auftritts unmotiviert auf der Bühne sitzen bleiben, wirkt etwas seltsam.

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Foto: Andres Putting

Die Bühnenausstattung ist übrigens so rustikal geblieben, wie wir sie in der ersten Probe erlebt haben. Ein paar Koffer, die noch vom Bühnenaufbau übrig geblieben sind, fertig ist das minimalistische Bühnenbild. Ich warte ja immer noch darauf, dass Linus Bruhn schnell seine ULFI-Bühenteile, die dann doch nicht zum Einsatz gekommen sind, über das Mittelmeer schickt.

Also ich muss ja sagen, dass mir das richtig gut gefällt. An anderer Stelle ist hier auf dem Blog ja nachzulesen, dass ich kein sonderlich großer Freund von „Like It“ war. Aber das ist eine sympathische Performance, nicht zu viel , nicht zu wenig, irgendwie unbedarft, aber trotzdem professionell. Vergleiche zu Laura Tesoro drängen sich auf, die Belgien 2016 durch einen ähnlich frischen Auftritt und mit einem ähnlich belanglosen Liedchen ins Finale gebracht hat. Kann das in diesem Jahr wieder passieren?

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Foto: Andres Putting

Für den letzten Durchlauf gibt es hier großen Applaus. Zena singt richtig (erstaunlich?) gut und zum Schluss gibt es dann auch noch passende Pyro-Effekte. Runde Sache, Weißrussland hat alles gegeben und alles aus diesem Song herausgeholt.



18 Kommentare

      • Gas es beim ESC schon mal ein solches? 🙂 Schlechter als andere ESC-Popsongs war „What’s the pressure“ auch nicht.

      • Belgien 2016 war einer der besten Songs des Jahrgangs, das hab ich von Anfang an in den Top Ten gesehen, da glaub ich bei Zena nicht dran, aber ich glaube, dass sie ins Finale kommt.

  1. Die Sängerinnen sind wohl diejenigen, die mal am JESC irgendwas gerissen haben? Ich dachte, ich hätte da irgendwas gelesen. Vielleicht ist eine Strategie, um Punkte abzugreifen.

  2. Was mit Linus‘ Props und Tänzer zwischen Probe und Show eigentlich passiert ist, ist bis heute nicht geklärt, oder?

  3. Kann mir immer noch nicht vorstellen, das Weissrussland damit ins Finale kommt, mag sein, dass Zena
    sich gesteigert hat, aber da gibt es echt bessere Songs.

  4. Also für mich ist es ein Ohrwurm, vielleicht nicht sehr hochwertig, aber ein gute Laune Song.
    Würde mich sehr freuen, wenn das gut rüberkommt bei der Inszenierung und somit im Finale landet.

  5. Ja der Song ist echt reiner Mist, vor allem der Text. Nicht nur diese permanente Wiederholung von „Yes, you’re gonna like it“. Sondern auch dieses „Karma“ hier „Karma“ dort.

    Auch finde ich sie doch reichlich bitchy in ihren Klamotten.

  6. So viel besser als Samstag ist die Klamotte jetzt auch wieder nicht. Ich hätte Zena wie gesagt wirklich gerne im Finale, aber leider sehe ich da schwarz.

  7. Na singen sollte man schon können, wenn man beim ESC antritt. Und irgendwie sieht das Getanze schon sehr unmotiviert aus, auch wenn es „nur“ eine Probe war.

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