30 Jahre OGAE Germany Member Song Contest live in Stuttgart

Der Member Song Contest (MSC) von OGAE Germany ist wie eine üppig mit Zutaten überladene Pizza. Beides ist großartig, wenn man sich erstmal drauf eingelassen hat.

Am vergangenen Wochenende, am Tag vor dem dritten Advent 2024, feierte der MSC im Literaturhaus in Stuttgart seinen 30. Geburtstag – erstmals in seiner Geschichte live und nicht auf Kassette, CD oder als Soundfile.

Der Member Song Contest ist schnell erklärt: Einmal jährlich wird in diesem Fan-Contest des deutschen OGAE-Fanclub-Ablegers (Organisation Générale des Amateurs de l’Eurovision) ein Nicht-ESC-Song zum besten Mitglieder-Song des Jahres gekürt. Jeder Fanclubber darf einen Titel einreichen, der nicht beim ESC und noch nicht beim MSC dabei war, und dann stimmen alle, die mitmachen, zweistufig ab und wählen alljährlich den MSC-Song aller Songs aus etwa 120-140 Einreichungen.

Das große Finale wird normalerweise als Sounddatei an alle, die teilgenommen haben, digital distribuiert. Diesmal zum festlichen Jubiläum aber luden die Verantwortlichen unter der Leitung von Reinhard Ehret und Frank Albers vom OGAE Germany, die das Fan-Event seit 25 Jahren moderieren, ins Stuttgarter Literaturhaus. Letzteres bietet üblicherweise Hochkultur und war auch wunderbar mit Avantgarte-Kunst dekoriert, ein pointierter Kontrast zum trashkulturgetränkten MSC.

Kleiner Exkurs zum Literaturhaus: Schon das Erdgeschoss macht glücklich. Es befindet sich darin nicht nur ein Italiener namens Roberts (dessen Chef allerdings Mario heißt), in dem die MSC Crowd nach der viereinhalbstündigen Votingparade zum mediterranen Abendessen einkehrte. Sondern ebenfalls im Erstgeschoss gibt es auch eine hinreißend kuratierte Buchhandlung der Büchergilde Gutenberg unter Leitung von Gabi Kolwe, die unbedingt zum Verweilen einlädt und auch immer wieder renommierte Autorinnen und Autoren zu Lesungen im Literaturhaus empfängt.

Der Autor dieser Zeilen hat dort dieses Nerdwerk vom Leiter (wiederum) der Hamburger Literaturhauses namens Rainer Moritz entdeckt, in dem die 40 größten Hits des Schlagerlandes Baden-Württemberg vorgestellt werden. Der ESC ist darin mehrfach vertreten und – kleiner Spoiler – ganz an die Spitze hat es (zu Recht und noch vor den Flippers) Joy Flemings „Ein Lied kann eine Brücke sein“ geschafft.

Begibt man sich von Gabis Bücherkiste in den ersten Stock, erwarten den Besucher mehrere Veranstaltungsräume und den größten davon hat OGAE Pressechef Wolfgang Grube für den MSC live hergerichtet. Nach Sekt und Schnittchen zur Begrüßung ging es am späten Nachmittag los.

Wie muss man sich MSC live vorstellen? Dramaturgisch und konzeptionell genauso wie die Nicht-Live-Version, nur ausladender, ausschweifender, noch nerdiger und noch opulenter. Nacheinander wurden 28 Einzelwertungen und sechs Gruppenwertungen vorgetragen. Das braucht seine Zeit. Es waren ein gutes Dutzend Finalisten angereist, die ihre Wertung auf der schmucken Bühne einzeln live vortrugen. Auch live wurden die Gruppenwertungen von „Paten“ (darunter auch der Autor dieser Zeilen) verlesen (siehe auch das Aufmacherbild mit Gruppensprecher Thomas). Alle anderen Wertungen der Nicht-Anwesenden wurden als aufgezeichnete Calls eingespielt. Das dauert alles in allem lang, sehr lang, sehr sehr lang, ist aber ein großes Spaß, wenn man sich erstmal mit dem Groove abgefunden hat. Wie sagte Andy Warhol schon: Jedem seien seine „15 minutes of fame“ gegönnt.

Die Punkteshow war auch deshalb kurzweilig, weil Produktionschef Michi exzellente Arbeit ablieferte.  Michi war parallel für die Lichtregie, die Tontechnik und die immer sichtbare Punktewand, die er laufend aktualisierte, verantwortlich. Gleichermaßen professionell wie spannend wie witzig hat Michi für ein ungetrübtes Event-Erleben Sorge getragen.

Wie gesagt, man muss sich drauf einlassen und sich vom Votingfieber anstecken lassen. Ich hatte dabei den Support von Mario, der mich mit einem süffigen Lugano aus dem Roberts unterstützte. Dann klappt’s auch noch mit der 27. Punktewertung.

Punktebezogen war es zum Schluss ein Fight zwischen zwei deutschsprachigen Titeln, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Erst bei der letzten Gruppenwertung setze sich dann „Herzensschöner“ von Rosenstolz (zweiter VE-Platz im Guildo Horn Jahr 1998) durch. Mir hätte es besser gefallen, wenn der am Ende zweitplatzierte Song „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen den 30. MSC gewonnen hätte. Der Song aus dem ABBA-ESC-Jahr 1974 ist deutsche Kulturgeschichte, nicht erst seit Angela Merkel ihn für den Großen Zapfenstreich für ihre Verabschiedung als Bundeskanzlerin auswählte.

Die damals erst 19jährige Nina Hagen steht für deutsch-deutsche Geschichte wie kaum eine zweite. Zwei Jahre nach dem subtil getexteten Farbfilm-Hit (eine Fallstudie für jedes DDR-Geschichtsbuch) wurde sie nach West-Deutschland ausgebürgert. 1980 hat sie dann mit der Nina Hagen Band und dem fantastischen Album „Unbehagen“ einmal mehr Musikgeschichte geschrieben.

Letzteres durfte ich dann auch auf der Bühne sagen. Moderator Reinhard Ehret hat mich in einem Express-Interview auf der Bühne gefragt, wie schwer es denn ist, mit so vielen letzten und vorletzten Plätzen umzugehen? (Mehr dazu auch hier.) Meine Antwort: Es ist mir egal. Zu jedem Song, den ich aussuche, habe ich eine persönlichen Geschichte, eine emotionale Bindung, eine gute Erinnerung, eine individuelle Botschaft. Daran ändert sich nix, wenn der Song von der MSC-Crowd geghostet wird. Das ist mir egal und den Künstler:innen, die den Song gemacht haben, sicherlich auch.

Es gibt Songs, die sind größer als das MSC Universum – und das meine ich nicht zickig. Jenseits des oben skizzierten Battles zweier deutschsprachiger Titel hätte der Finaltitel „Bohemian Rhapsody“ von Queen diesen (und jeden anderen) Wettbewerb gewinnen müssen. Der Titel ist ein Meilenstein der Musikgeschichte und das gleich vielschichtig in fünf Jahrzehnten (Live Aid 1985, Wayne’s World 1992, Glee First Season Ending 2010, vier Oscars für die Verfilmung in 2019) bewiesen. Der Song hat in Hollywood eine Aura auf Augenhöhe mit legendären Klassikern wie „Theme From A Summer Place“ (Percy Faith). Beim 30. MSC landete er hingegen lediglich auf Platz 10.

Der MSC ist vor allem deshalb eine so schöne ESC-Bubble-Institution, weil er – viiiiel besser als jeder YouTube- oder Spotify-Algorithmus – dazu verhilft, neue Musik zu entdecken und vergessene Evergreens wiederzuentdecken. Im Lucky Thirty MSC Geburtstagsjahr war dies zum Beispiel der niederländische Schlager „Mississippi“ von Pussycat. Immer wenn der Song aus 1977 angespielt wurde, brach das Stuttgarter Literaturhaus in kollektive Schlagerchöre aus. „Mississippi“ wurde zum klaren Saalfavoriten.

Der MSC fungiert quasi als Kronzeuge dafür, welche kraftgebende Energie und emotionale Dynamik die Freude an der Musik geben kann. Beispiel: Einen Tag vor dem MSC war der Autor dieser Zeilen von diversen Friktionen so genervt, dass er den Schreibtisch spontan verlassen hat, um beim besten Fischgeschäft Hamburgs eine große Portion Sashimi zu erwerben. Verzehrt habe ich das dann mit Sondererlaubnis der Chefin im beschaulichen Café Cristal (dort hatten wir das Lord Of The Lost Exklusiv-Shooting vorbereitet). Die Chefin spielte dazu portugiesische Schlager und die Kombi von frischem Fisch und gut konserviertem portugiesischen Schlagern erwies sich als bester Stimmungsaufheller ever. Nur die Musik schafft solche „tausend Glücksgefühle“ und dafür steht auch der MSC.

Abstrahiert vom MSC-Countdown-Soundtrack war das Highlight im Literaturhaus ein vergnügliches Interview von Frank Albers mit dem MSC-Erfinder und Ex-PRINZ-Blogger OLiver Lepold, der die ersten fünf Jahre des MSC organisierte – auf Kassetten! Die Evolution des MSC steht auch beispielhaft für den technischen Wandel der Tonträgerindustrie von der Kassette über die CD bis hin zu den derzeitigen digitalen Formaten (von mp3 bis Spotify).

Viele Erinnerungen wurden an diesem Samstag-Nachmittag getauscht, auch in einem Kurzinterview von Frank mit ARD/NDR/HR-ESC-Redakteur Stefan Leidner, der uns in Erinnerung rief, dass OLi auch den „Hanse Grand Prix“ erfunden hat, der als identisches Format heute viele regionale Ausprägungen von Berlin bis Frankfurt hat. Erfreulich auch: Über Stefan Raab wurde nicht gesprochen.

Die Erinnerungen sind das vielzitierte Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann (ein Aphorismus, der dem deutschen Dichter Jean Paul zugeschrieben wird), aber es gilt auch: Erinnerungen bleiben Erinnerungen und man sollte sie auch als Erinnerungen bewahren und keinesfalls ihre Reanimierung erzwingen. Der „Hanse Grand Prix“ hatte seine Zeit, aber sie ist um. Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne und dann kommt man davon nicht mehr los.

Zu diesen bahnbrechenden Erkenntnissen kamen wir zur fortgeschrittenen Stunde in der „piano bar“ des abgerockten Stuttgarter MSC-Hotels „maritim“ im 80er-Jahre-Look-and-Feel, wo wir das MSC-Jubiläum haben ausklingen lassen. Dort hat uns ebenfalls eine MSC/Literaturhaus-Connection geholfen, denn nachdem wir Barchefin Anne herzlich von Roberts-Chef Mario (Eye Candy, btw) gegrüßt haben, gab es in der plüschigen Kultbar (die tagsüber als Kofferlager für die fast tausend „maritim“ Gäste herhalten muss) ein VIP-Treatment.

Und wir durften feststellen, dass vor uns dort bereits die mit acht olympischen Goldmedaillen dekorierte Isabell Werth zu Gast war. Wie gesagt: Die Erinnerung…

Übrigens haben wir MSC-kompatibel schon am frühen Nachmittag das Retro-Feeling des „maritims“ Kuchenblogger-Style erleben dürfen. Während wir zwei, drei Espresso schlürften, spielten die doch glatt „Little Things“ von ABBA.

Und mit ABBAs einzigem Weihnachtssong soll dann auch diese beschauliche MSC-Zeitreise enden. Allen Beteiligten vom OGAE vielen Dank für die beschwingten Stunden, stellvertretend für alle geht der Dank an Reinhard, Frank, Wolfgang und Michi.

Hier ist der Siegertitel des 30. Member Song Contest noch einmal: „Herzensschöner“ von Rosenstolz, vorgestellt von Nena und Axel Bulthaup beim VE 1998 in Bremen.

 



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48 Comments
Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Peter…er lebt noch! Hatte dich schon vermisst!
Toller Bericht.
Hatte das Event gar nicht mehr auf dem Schirm und war doch fast dabei. Gleich nebenan im Kino im Boschareal.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Peter

Um Gottes Willen nein!
In Konklave.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Peter

Gladiator 2 hab ich gesehen.
Bei Musicals und Disneyfilmen muss ich passen. Ich ertrage die Musik nicht. 😆

frank0141
frank0141
1 Jahr zuvor
Reply to  Peter

Emilia Perez!

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Was kommt den überhaupt so im Kino? Ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr im Kino. 🤔🤔 Entweder war der letzte Film von mir ein Mission Impossible Film (Der Teil mit dem Flugzeug), ein Star Wars Film oder ein anderer. Auf jedenfall noch vor Corona.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Musst du googlen.
‚Konklave‘ war klasse, sehr spannend.
Demnächst kommt ‚Queer‘ mit Daniel Craig und ‚Maria‘ mit Angelina Jolie.
Die will ich unbedingt sehen.
‚Babygirl‘ mit Nicole Kidman schaue ich evtl. auch an.

Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
1 Jahr zuvor

DANKE für diesen Artikel – beruhigt mich nach dem versteckten Antisemitismus im anderen Thread ebenso wie Sashimi und portugiesische Musik.
Wer hat den völlig verdienten Siegertitel von Rosenstolz eingereicht und den MSC 2024 damit gewonnen? (Den Nachnamen einfach mit dem Anfangsbuchstaben abkürzen …) Kann kaum glauben, daß „Herzensschöner“ zuvor noch nie nominiert wurde. 🌹

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Glückwunsch an den Siegertitel. Da ich selber großer Rosenstolzfan bin. Freut es mich das Herzenschöner gewonnen hat.

Übrigens wenn ich mich nicht irre, hatte damals Jeanette Biedermann mit einen deutschsprachigen Schlagerlied beim deutschen Vorentscheid mitgemacht. Der Titel heißt „Das tut unheimlich weh“. Das Lied habe ich sogar noch als mp3 auf meinem PC. 😅

Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

„Das tut unheimlich weh“ stammt aus dem deutschen Vorentscheid von 1999 – in meiner Sammlung befindet sich die entsprechende Pressemappe mit der Promo CD-Single. Derlei Begleitmaterial gibt es heutzutage ja leider fast gar nicht mehr … 🙁

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Oh okay. Da habe ich mich um ein Jahr geirrt. 🙃 So viel weiß ich meist über die damaligen Vorentscheide nicht. Ich wusste nur, dass mit Rosenstolz und das Jeanette. 🙂 Das liegt aber auch daran dass ich von beiden Fan bin. 😀

Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Kleines Rosenstolz-Schmankerl (als jemand, der schon Rosenstolz-Konzerte besucht hat, als das Publikum noch aus ca. 20 Leutchen bestand):
Daran, daß AnNa beim deutschen Vorentscheid 1998 leicht überschminkt war, kann man sehen, wie nervös sie war. Sie hat sich immer etwas zu lange und zu stark geschminkt, wenn sie Nervenflattern hatte … 🌹
Im gleichen Jahr sind Rosenstolz dann übrigens noch als Interval Act beim deutsch-österreichischen Grand Prix des Schlagers aufgetreten, und zwar mit „Königin“. 👑

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Oh wow. Ich habe Rosenstolz bei ihrer Herztour entdeckt und lieben gelernt. Ich kannte damals nur 3 oder 4 Lieder wie Sternraketen (das war das erste Lied was ich von den kannte), Liebe ist alles, Willkommen,.. Ich bin am nächsten Tag nach dem Konzert zum nächsten CD-Laden gegangen und habe mir gleich ihre Best Of CD damals gekauft. 😀😀😀

P.S. Im Vorprogramm war damals die Band Juli. (10.12.2024)

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für den unterhaltsamen Bericht.🙂

Tamara
Mitglied
Tamara
1 Jahr zuvor

Bohemian Rhapsody auf Platz 10?? Zehn??? ZEHN?!?!?!

MIT WEM SCHREIB ICH EIGENTLICH HIER?!? (Okay, Peter hat sich durch seine Anmerkung oben kreditiert – aber bitte: ZEHN?!)

(Un dat nächse Ma sachse Bescheid, wenne in Stuttgart bis!)

Last edited 1 Jahr zuvor by Tamara
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Platz 10 für Bohemian Rhapsody ist in der Tat ungewöhnlich. Bei den SWR1-Hörerhitparaden ist der Titel schon seit Jahren auf Platz 1, ich mag den Song ja sehr gerne, aber immer auf Platz 1 ist ja fast schon langweilig….

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Ich mag den Song auch total gerne.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Ich bin auch total entrüstet: Platz 10 ist viel zu gut für diesen musikalischen Carcrash… 🥴 Ein schreckliches Lied.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Watt??? Nix gegen „Queen“ oder heißen die jetzt „King“ 🤔🤔🤔

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Kann mit Queen nicht anfangen, alle mir bekannten Song klingen eher nach willkürlich aneinandergereihtem Krach als nach Musik.
Ich werde den Hype um Queen nie verstehen, zumal ihre Songs ja eigentlich auch nie über „radiotauglich“ hinausgehen.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Du hörst lieber Nickelback, das ist okay. 😉

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Neeee, auch ganz schlimm für mich. 🤢

Tamara
Mitglied
Tamara
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

*Mit Schnappatmung ins Sauerstoffzelt*

wüster Volker
wüster Volker
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Der Frau Nachbarin das Fläschchen reich…

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Ob man jetzt Queen mag oder nicht… aber eins ist „Bohemian Rapsody“ nicht – übermässig radiotauglich. Der Song hat eher etwas musicalhaftes, eine Symphonie, ein Gesamtkunstwerk. Kann verstehen, dass der Song so beliebt ist, auch wenn er jetzt nicht zu meinen persönlichen Favoriten zählt. Gut gemacht, höre ich auch sehr gerne, aber gibt noch andere gute Songs.😉 Übrigens hat die großartige Pink den Song mal gecovert, habe mir noch so gedacht: „Wow, die traut sich was. Ist ja superschwer zu singen“ Aber sie hat es wirklich ganz toll gemacht. Echt eine tolle Künstlerin. 👍
Aber bei anderen Songs von Queen gebe ich Dir zum Teil recht, sie sind wirklich eher fürs Radio gemacht.🙂

4porcelli - Help the 🦦 save his people United 24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United 24
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Wir reden aber nicht über Marina.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Dann hätte ich ja „absolut grandioses Meisterstück“ geschrieben. 😍

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Kann man eigentlich irgendwo die kompletten Platzierungen lesen oder habe ich dass übersehen? 🤔🤔

Ich bin ein Fan von solchen Listen. 😀

EDIT: Da ist ja ein Foto wo man es sehen kann. 🫣🫣😶

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Ein sehr schöner Bericht, mit vielen musikalischen Erinnerungen wie Mississippi, Maid of Orleans, Its an sin und Private Dancer, die ich gerade beim Lesen vor mich hin summte.

Mir ist so erinnerlich, als hätte Isabell Werth schon mal zu Bohemians Rhapsody eine Kür im Grand Prix (wie passend) Spezial gezeigt.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

To France Platz 15. 😥
Made of Orleans Platz 23
The Sound Of Silence Platz 24

Uff. Die wären bei alle weiter vorne.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Meistens finde ich die Original-Versionen besser, aber bei „The Sound of Sielende“ gefällt mir das Cover von Disturbed besser als das Original von Simon & Garfunkel.🙂

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Ds finde ich beide Versionen in Ordnung.

Nur der neue Remix von Cyril mag ich nicht so.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Das war doch diese schreckliche Version von „Stumblin’in“, oder?
Fürchterlich, kann schon das Original nicht leiden…

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Gaby

Ja das auch. Er hat dieses Jahr 2 Remixe gemacht einmal Stumblin In und dann noch The Sound Of Silence

https://youtu.be/uIBJJ3M76Mg?si=4tm3Nxa1eh4a99_1

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Habe ich nur mal ganz kurz angespielt, mehr habe ich nicht ausgehalten.
Bei Disturbed gefällt mir gerade diese langsame Steigerung, finde es geht bei dem Remix von Cyril viel zu schnell los. Der Beat am Anfang passt mMn überhaupt nicht.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Grüße auch an OLiver und die anderen Prinzen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für diesen schönen Bericht, Peter, ihn zu lesen war, ebenso wie das Anschauen der Fotos, ein großes Vergnügen und ist eine wunderbare Erinnerung an dieses tolle Jubiläum. Deinem Dank an Reinhard, Wolfgang, Frank und Michi schließe ich mich an; danke auch an Oliver, Deinem Reisegenossen aus dem hohen Norden, dafür, dass er diesen einzigartigen Wettbewerb (der in der Tat „dazu verhilft, neue Musik zu entdecken und vergessene Evergreens wiederzuentdecken“) vor 30 Jahren ins Leben gerufen hat!

Wie Du liebe ich Percy Faiths „Theme from a Summer Place“, bei „Bohemian Rhapsody“ sehe ich die Dinge allerdings ein klein wenig anders: Nicht nur, dass es meinem Geschmack eher weniger entspricht, ich finde auch, dass ein Platz 10 beim MSC für einen Klassiker, den die meisten schon sehr oft gehört haben dürften, doch ein sehr großer Erfolg ist. Es gibt so viele Klassiker, die es nicht ins Finale geschafft haben (z.B. „Yesterday“ von den Beatles oder „S.O.S“ und „Dancing Queen“ von Abba – während mein Liebling „The winner takes it all“ zu meiner Begeisterung auf Platz 3 kam), und teilweise sogar in der unteren Hälfte des Gesamtfeldes platziert waren.

Recht gebe ich Dir bei dem, was Du in Stuttgart zu „The sound of silence“ gesagt hast: Die Version von Disturbed ist nun wahrlich nicht die beste; es war mein Finalschlusslicht (und auch im Feld aller 130 fast ganz hinten), während ich die Version von Simon & Garfunkel – ich nehme an, das Original? – sehr schön finde.

Jetzt muss ich aber doch noch schnell meine Favoriten los werden (von Platz 6 bis zur 1): OMD („Maid of Orleans“), Pet Shop Boys („It’s a sin“), Rosenstolz („Herzensschöner“), Ana Mena („Madrid City“), Najoua Belyzel („Luna, Electro Version“) und auf 1 Janeks „Klaasmaja“ (die estnische Version von „Heart of Glass“).

P.S. (nicht an Peter gerichtet): Ich war zwar auch in Stuttgart dabei, bin aber nicht der Thomas auf dem Aufmacherfoto.

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

OT

https://www.blick.ch/people-tv/tv/eurovision/organisatoren-praesentieren-design-und-klangwelt-die-esc-buehne-ist-riesig-aber-noch-ohne-wow-effekt-id20419721.html

Die Meinung zu Stage und Branding der schweizer ‚Bildzeitung‘.

«Unity shapes Love», also «Einigkeit schafft Liebe», lautet das Leitmotiv des Schweizer Designs. Deyneuve verweist dabei auf die Demokratie in der Schweiz. «In der Schweiz hört man einander zu. Das wollen wir zeigen», erklärt er. Untermalt wird dies mit dem Eurovision-Herz, dessen zwei Hälften auch zwei Ohren darstellen sollen. Optisch ist das Design sehr modern, die Schriftart hingegen etwas altbacken.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
1 Jahr zuvor

Toller Bericht, vielen Dank!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Danke für den Bericht!

OLiver
OLiver
1 Jahr zuvor

Es war wahrlich ein fantastischer Nachmittag und Abend in Stuttgart. Vielen Dank, lieber Peter, dass Du mich begleitet hast und das mehr als vierstündige Voting durchgehalten hast. Ich möchte mich auch bei OGAE Germany für die Organisation bedanken, allen voran Frank für das kurzweilige Interview und Reinhard, der glücklicherweise nach 25 Jahren nicht in Rente geht und den Contest mit seiner idealen Radiostimme weiter fachmännisch betreuen wird.
Meine 12 Punkte im Finale in diesem Jahr gingen übrigens an das mexikanische Power-Duett Gloria Trevi/Alejandra Guzman. Am Tag vorher war ich noch in Madrid und habe Plakate für Glorias einziges Konzert 2025 in Spanien gesehen (am 3. Juli im Wizink Center). Ich freue mich schon sehr auf den MSC 2025!

AndreasBay
AndreasBay
1 Jahr zuvor

Hallo zusammen, ich habe im Oktober einen Aufnahmeantrag an die OGAE geschickt. Bislang habe ich noch gar nichts gehört. Kann mir jemand sagen, ob das normal ist?

Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
1 Jahr zuvor
Reply to  AndreasBay

Nein, das ist nicht normal. Selbst wenn Du die Mitgliedschaft nicht für sofort, sondern zum Jahreswechsel beantragt hast, kommt üblicherweise trotzdem relativ schnell eine Bestätigung über den Eingang des Aufnahmeantrages. Wäre insofern sinnvoll, da noch einmal per E-Mail nachzuhaken …

AndreasBay
AndreasBay
1 Jahr zuvor

Dankeschön! 🙂

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor

Mensch, das war das Guildo Horn / Alf Igel Jahr. 😀

Rosenstolz hätte ich auch gern in Birmingham gesehen. Haben tollte Songs geschrieben und performed.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor
Reply to  Teufelchen

Ja, sie waren, bei aller Sympathie für Guildo Horn, auch meine Favoriten. Sie hatten einfach den besseren Song (mMn).

Carlos
Carlos
1 Jahr zuvor

Für diese Artikel liebe ich dich Peter und ich bin sehr froh, dass sie auf ESC Kompakt ihren Platz finden. ♥️
Diese Art von ruhigen und schönen Artikeln sind sehr angenehm zu lesen und werden nicht langweilig, genau wie auch deine Anekdoten, die ein großer Teil sind warum die ESC Kompakt lives so ikonisch sind wie sie sind.

Meine das wirklich kein Stück ironisch und Videos, wie das Interview mit Nemo, gucke ich mir immer wieder gerne an, wenn ich einen stressigen Tag hatte und ein ein
wenig Entspannung und gute Laune brauche, die du immer ausstrahlst. 🫶

Obwohl (oder gerade weil) ich au einer komplett anderen Generation komme, sind deine Geschichten immer interessant und deine Art und Begeisterung für die Themen kommen richtig rüber.

Auch wenn Benny oder Chatter mal genervt sind, hör bitte nie damit auf! 🙏
(Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler 😅)

♥️- Carlos

P.S. Finde deine eingerichteten Songs (fast immer) super! ☺️🤩