Deutschland beim ESC 2027: SWR sucht Musik-Acts und Songwriter – Bewerbungsfrist bis 21. September 2026

Eurovision Song Contest Logo Deutschland – Grafik: SWR/EBU

Der SWR hat heute offiziell den Startschuss für die Suche nach dem deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2027 gegeben. Professionelle Musik-Acts, „die künstlerische Glaubwürdigkeit mit kreativer Exzellenz verbinden“, können sich ab sofort und bis zum 21. September 2026 online über die Plattform des Senders für den Vorentscheid Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale bewerben. Außerdem ruft der Sender auch explizit Songwriter*innen auf, sich zu engagieren. Das Bewerbungsverfahren wird von einem prominent besetzten Expertenteam begleitet, dem unter anderen Pele Loriano angehört, dem Mastermind hinter den ESC-Sieger „The Code“ von Nemo und „Wasted Love“ von JJ.

Im zweiten Jahr seiner ESC-Verantwortung innerhalb der ARD setzt der SWR nach dem ernüchternden 23. Platz von Sarah Engels mit „Fire“ in Wien auf einen offenen Auswahlprozess sowie externe Expertenberatung – und zwar bereits vor dem Vorentscheid Das deutsche Finale. Der Bewerbungsaufruf richtet sich explizit an die Musikbranche und musikalische Szenen, an Newcomer*innen ebenso wie an etablierte Acts. Dass der SWR auch ausdrücklich Songwriter*innen zeigt, dass man bereit ist, die Song-Frage stärker vom Act entkoppeln will.

Die Anforderungen an die Bewerber*innen sind dabei durchaus ambitioniert: Bühnenerfahrung, herausragende gesangliche Qualitäten und ein professionelles Business-Umfeld werden vorausgesetzt. Gleichzeitig betont der SWR, man suche auch hochtalentierte Künstler*innen aus musikalischen Nischen, die sich auf der Bühne etwas trauten und im internationalen Kontext einzigartig seien. Das hatte Delegationsleiterin Tina Sikorski bereits Mitte Mai auf LinkedIn angekündigt: mehr stilistische Vielfalt jenseits des Mainstream-Pops, mehr Songs, die „irgendwie anders“ seien und wirklich herausstechen.

Während für den ESC 2026 erst in der TV-Show Das deutsche Finale mit internationalen ESC-Expert*innen gearbeitet wurde, holt man diese für das kommende Jahr schon im Auswahlprozess an Bord. Dem Expert*innnen-Team gehören Jules Kalmbacher (Musikproduzent, Songwriter), Pele Loriano (Songwriter, Producer, ESC-Strategieberater), Florian Müller (Publishing A&R mit internationalem Fokus), Celina Spanier (selbstständige Musikmanagerin) als auch Lilly Behling (Artist- und Labelmanagerin) an. Da ist also reichlich Expertise dabei.

Jules Kalmbacher ist Songwriter, Produzent und Mitgründer des Labels Good Kid Records (in Partnerschaft mit Universal und BMG). Er hat an Nummer-eins-Produktionen für Acts wie Mark Forster und Cro mitgewirkt, wurde 2025 mit dem Popländ Award des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und saß beim ESC 2026 in Wien bereits in der deutschen Jury.

Noch prominenter in ESC-Sachen ist aber Pele Loriano. Der Schweizer Songwriter, Produzent und ESC-Strategieberater war in den letzten Jahren eine der erfolgreichsten Einzelpersonen im europäischen ESC-Kosmos. Er war maßgeblich an Nemos Sieg mit „The Code“ 2024 beteiligt, ebenso an den starken Schweizer Platzierungen mit Luca Hänni (Platz 4, 2019) und Gjon’s Tears (Platz 3, 2021). Auch bei JJs Gewinnersong „Wasted Love“ war er beteiligt. Interessant ist dabei, dass er bei der SUISA, der Schweizer Verwertungsgesellschaft, Anfang 2026 als Leiter des renommierten Songwriting-Camps abgesetzt wurde – und nun für den SWR tätig wird.

Die anderen Mitglieder des Expertenteams, also Florian Müller, Celina Spanier und Lilly Behling, haben bisher weniger offensichtlichen ESC-Bezug.

Tina Sikorski, die SWR-Delegationsleiterin, sagt über das Musikteam:

„Mit Jules haben wir einen der angesehensten deutschen Producer und Songwriter gewinnen können, der für seine Arbeit mit Acts wie Helene Fischer, Mark Forster, Bausa, Sarah Connor und Jazeek zigfach mit Gold -und Platinawards ausgezeichnet wurde. Genauso wichtig für uns im Team ist Pele Loriano, den man fast schon als ESC-Legende bezeichnen kann: Er hat die musikalische Strategie hinter den beiden ESC-Siegern 2024 und 2025 maßgeblich mitverantwortet und über viele Jahre als Music Director die ESC-Musikstrategie der Schweiz geprägt. Eine extrem wertvolle Bereicherung des Teams ist auch Florian Müller, der zuletzt bei Budde als internationaler A&R tätig war, sich mittlerweile selbstständig gemacht hat und über ein exzellentes weltweites Netzwerk aus Producern und Writern verfügt. Da wir auch die Indie-Szenen tiefer auf Talente scannen wollen, verstärkt uns für die Artist-Akquise die Künstlermanagerin Celina Spanier. Label- und Artistmanagerin Lilly Beling arbeitet schon seit Jahren mit Pele für den ESC und ist zudem Managerin von ESC-Sieger JJ.“

Ein Termin für den ESC-Vorentscheid Das deutsche Finale 2027 wurde noch nicht vom SWR kommuniziert. Dieser wird „voraussichtlich Anfang 2027 im Ersten und in der ARD-Mediathek zu sehen sein.“ Außerdem stehen noch keine inhaltlichen Details wie z.B. zum Abstimmungsverfahren beim Vorentscheid fest.

Wie findest Du den Bewerbungsaufruf des SWR und die Kriterien an die potenziellen Acts? Und wie bewertest Du die Personalien im neuen Expertenteam wie die Verpflichtung von Pele Loriano? Glaubst Du, der SWR kann mit diesem Ansatz beim ESC in Bulgarien den Sprung aus der hinteren Tabellenhälfte schaffen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.

Bewerbungen für ESC – Das Deutsche Finale 2027 können online über eine Plattform des SWR erfolgen. Dort finden sich auch Teilnahmebedingungen. Der Link: https://x.swr.de/s/esc2027 Fragen zum Bewerbungsverfahren richten Interessierte an: esc-2027@swr.de



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157 Comments
Matty
Matty
1 Tag zuvor

Hervorragend und damit ist der SWR mal deutlich früher dran als der NDR! Zudem ist es auch eine Überraschung für so manchen Kommentatoren hier in diesem Forum! Da hat die Quengelei endlich ein Ende!

Ich hoffe, es gibt zahlreiche Bewerbungen und daß Wavvyboi wieder dabei ist!

Last edited 1 Tag zuvor by Matty
Daniel13
Daniel13
1 Tag zuvor
Reply to  Matty

Ne Überraschung wäre wenn du mal nicht der erste bist der kommentiert hahahaha

eurovision-berlin
23 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Die wollen uns doch nur ruhigstellen (vonwegen Quengelei hat ein Ende).

Thomas K
Thomas K
1 Tag zuvor

Wow, 15.7. und schon eine öffentliche Ausschreibung? Das fängt ja schon mal gut an. Deutlich mehr Spielraum hinten raus. Bin mal gespannt was das Experten-Team bringen wird.
Aber die Frage ob ich an einen Platz auf der linken Tabellenhälfte glaube steht und fällt wie immer mit der Songauswahl. Klingt aber insgesamt besser als letztes Jahr.

Thomas K
Thomas K
1 Tag zuvor
Reply to  Thomas K

Allerdings lese ich aus dem Aufruf, dass man sich nicht nur mit Song-only oder als Act-only bewerben kann. Ich glaube man sollte diese Möglichkeiten nicht ausschließen. Wäre erstmal mein einziger Kritikpunkt. Es liest sich von Aufruf her ähnlich wie letztes Jahr.

Nils
Nils
22 Stunden zuvor
Reply to  Thomas K

„Song only“ ist aber doch explizit auch gefragt? Finde das theoretisch auch gut, habe aber immer noch PTSD vom Horrorgekreische der „Schwestern“.

Thomas K
Thomas K
12 Stunden zuvor
Reply to  Nils

„Dabei ist aber ganz wichtig:

(1) Der Song darf nicht vor dem 1. September 2026 veröffentlicht oder öffentlich aufgeführt worden sein!
(2) Die Bewerbung muss immer einen Act mit einem Song enthalten. Bewerbungen nur mit Act oder nur mit Song sind nicht möglich“

Karsten K.
Karsten K.
1 Tag zuvor

Was schon so früh weiß der SWR das wir erst Juli habe die haben doch noch bis Oktober Zeit das hätte doch gereicht da erst anzufangen, ich bin wirklich positiv überrascht hoffentlich kommt etwas gutes dabei raus

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Tag zuvor
Reply to  Karsten K.

„Oktober, das hätte doch gereicht erst anzufangen“, nein tut es nicht, Deutschland hat das auch schon viel zu oft so gehandhabt und die Ergebnisse sprechen für sich. In der Schweiz und Luxemburg hat man doch auch schon angefangen. Warum also aufschieben? So bleibt mehr Zeit und wenn der Vorentscheid nicht allzu spät stattfindet, auch genug für ein ordentliches Konzept bis Bulgarien anklopft.

Annie
Annie
1 Tag zuvor
Reply to  J. Freizeit

Am Ende steht und fällt alles mit denen, die letztlich entscheiden, wer es in den Vorentscheid schafft. Musiker und ihre Teams fangen ja nicht erst heute damit an, ihre Bewerbungen zu schreiben. Im Regelfall dürften die meisten (professionellen) Bewerbungen sogar jetzt schon fast fertig sein, Dara hat ihren Song zum Beispiel 2023 geschrieben. Insofern ist der zeitliche Aspekt hier wirklich marginal. Der ESC kommt ja nicht überraschend. Eine Top Bewerbung kann auch erst im Oktober eingereicht werden, und eine Top Bewerbung aus dem Juli kann am Ende auch abgelehnt werden.

Daniel13
Daniel13
1 Tag zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ich hoffe dass der zeitvorsprung nach 21.9. und dem was dann noch folgt bis die Shortlist steht nicht wieder dahin ist .
Finde man sollte die Acts schon im November bekannt geben , während die Songs dann Ende Dezember Anfang Januar zeitgleich veröffentlicht werden und man die Zeit seit der Entscheidung welche Songs und Acts es in die Show geschafft haben nutzt um da schon an der kreativen Umsetzung der Songs on Stage zu arbeiten damit die Proben beim Vorentscheid reibungslos laufen und die Acts nicht erst dann mit allem vertraut gemacht werden. So kann man dann auch weitaus ausgefeiltere Performances erwarten die dann schon sehr nah am ESC Abend dran sein werden .

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Tag zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ironie spricht nicht jeder.

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Tag zuvor
Reply to  Tobiz

Ich bezweifle leider das der Kommentar Ironie ist.

Rike
Rike
22 Stunden zuvor
Reply to  J. Freizeit

Das war ironisch 😉

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  Karsten K.

Der Vorteil von früher anfangen ist, das es mehr Auswahl/ Bewerber geben kann weil die Zeit zur Bewerbung länger ist. Dadurch steigt die statistische Wahrscheinlichkeit einen super Song dabei zu haben.

Mehr Zeit bringt auch den Vorteil länger am Konzept für Staging fürs deutsche Finale arbeiten zu können.

Annie
Annie
1 Tag zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Mit Zahl der Bewerbungen steigt aber auch die Schwierigkeit der Selektion. Klar, die Totalausfälle kannste sofort rausschmeißen. Aber ich vermute, dass in diesem Fall auch viel Mittelmaß angezogen wird, Leute, denen der Zeitraum vorher vielleicht zu kurz war. Denn die Top-Bewerbungen stecken sicher schon mitten im Schreibprozess.
Und da denke ich schon, dass der Auswahlprozess etwas schwieriger und vor allem länger wird.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  Annie

Klingt dann eher nach einem Luxusproblem und benötig halt mehr Aufwand was für mich aber eher ein gutes Zeichen wäre.

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Tag zuvor

Es ist schön und verständlich, dass man das Kapitel Fire schnell hinter sich bringen möchte. Mit dem frühen Bewerbungsstart macht der SWR eine Sache jedenfalls besser als der NDR. 

JoelESC
JoelESC
1 Tag zuvor

Bin überrascht, dass es so früh losgeht. Sogar mit einem Namen für die Vorentscheidung

Knabberfritz
Knabberfritz
1 Tag zuvor

Professionelle Musik-Acts, „die künstlerische Glaubwürdigkeit mit kreativer Exzellenz verbinden“

Das hört sich aber stark nach Thomas Mohr an

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor

Hoffe das durch die beteiligten Personen jetzt keine Pop Opera aus Deutschland dabei heraus kommt.

Das short Video hat mir weniger gefallen, da mir zuwenig darauf eingegangen wurde was gesucht wird.

Positiv, jetzt wird das ganze scheinbar ernster genommen da Profis schon bei der Vorauswahl dabei sind.

Negativ, wenn ein super Song plus Künstler dabei ist, aber sein Business Umfeld nicht vorhanden ist, fällt der Song dann raus ?

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Man kann sich laut Formular auch ohne „Business-Umfeld“ bewerben. Dann muss man dem SWR aber anderweitig seine Professionalität darlegen.

Last edited 1 Tag zuvor by Anmey
Meckie
Meckie
1 Tag zuvor

In dem Video auf Instagram wird es von Tina, der deutschen Head of Delegation, gespoilert: Wir fahren also doch nach Sofia! 🥳🥳🥳

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  Meckie

Sehr professionell Aussagen zu treffen die noch nicht entschieden sind.

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor
Reply to  Meckie

Frau Sikorski weiß halt auch, wie die Lage ist. Offiziell ist die Entscheidung noch nicht gefallen.

Last edited 1 Tag zuvor by Anmey
Malge1985
Malge1985
1 Tag zuvor
Reply to  Douze Points

Alvaro Soler sang es bereits vor 10 Jahren, dass es Sofia wird. 😉🤓🫣

Last edited 1 Tag zuvor by Malge1985
Teufelchen
Teufelchen
1 Tag zuvor
Reply to  Malge1985

😀

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor

Wow, ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal so einen frühen Bewerbungszeitraum hatten (höchstens 2019). Wobei ich das auch nach wie vor nicht für entscheidend halte. Es scheint jedenfalls, dass der SWR deutlich mehr Offenheit und externe Expertise ins Verfahren bringen will. Das ist definitiv sehr sinnvoll, weil das ja doch eines der größeren Probleme in diesem Jahr war. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass viele gute Songs eingereicht und dann auch ausgewählt werden.

Meckie
Meckie
1 Tag zuvor

Celina Spanier hat sich in der vergangenen Zeit besonders auf die Betreuung von FLINTA*-Acts spezialisiert, was vielleicht schon mal die Richtung aufzeigt, in die der nächste deutsche ESC-Vorentscheid musikalisch gehen wird.

Daniel13
Daniel13
1 Tag zuvor
Reply to  Meckie

Leopold 🙏🙏🙏🙏 hätte es jetzt auch mal endlich verdient

Frank B.
Frank B.
1 Tag zuvor
Reply to  Meckie

So lange Celina im Blick hat, dass die Zielgruppe des ESC in Deutschland wahrscheinlich mindestens zu 50% aus Nicht-FLINTA*-Menschen besteht (in der Bubble ggf. noch höher), ist ja alles gut.
So lange die Acts Potenzial für den ESC haben, sind Geschlecht bzw. andere Vorlieben uns allen ja egal.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
22 Stunden zuvor
Reply to  Meckie

Ich mag jetzt ahnungslos klingen aber was sind FLINTA*-Acts?

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
21 Stunden zuvor

Bin ebenso ahnungslos, hege allerdings stark die Vermutung, daß ich unweigerlich die Augen verdrehen werde, sobald ich es erfahre … 🙄

Rainer Knuth
Rainer Knuth
18 Stunden zuvor

Flitzer acts kenne ich aus dem Fußball, schätze aber hier ist etwas anderes gemeint, obwohl ein Flitzer beim ESC hätte auch etwas aufregendes 🤣

Chemieunfall
Chemieunfall
3 Stunden zuvor

Frauen, Lesben, Intersexuelle,Non Binäre, Trans und Agender. Für mich eher ein radikaler linker Kampfbegriff um den Begriff Frau aufzuweichen und bewusst gegen jede Art Männer hetzt.

Last edited 3 Stunden zuvor by Chemieunfall
dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor

Positiv: Das man jetzt schon mit der Bewerbungsphase beginnt.
Negativ: Alles andere klingt leider alles so wie im letzten Jahr.

Mal sehen ob das Finalfeld deutlich diverser ist, als dieses Jahr. Nicht zu viel erwarten, dann wird man auch nicht enttäuscht. Bezweifle das bekannte Acts diesmal dabei sein werden.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  dunefan5000

Mir ist die Bekanntheit nahezu egal, der Song mit dem Künstler zusammen muß knallen.

dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Also gegen bekannte und erfahrene Künstler ist ja im Prinzip nix zu sagen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  dunefan5000

Nee dagegen habe ich nichts, nur sollte die Bekanntheit keinen Einfluss auf die Entscheidung der Bewerbung haben.

Denke das Vertrauen muß sich der ESC Deutschland/ SWR erst noch aufbauen damit sich große Namen auch bewerben. Das liegt auch an uns Fans die mal etwas weniger negativ den Bewerbern gegenüber sein sollten, sondern einfach nur die Musik einordnen sollten.

Nils
Nils
22 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Das größte Problem beim vergangenen Vorentscheid war allerdings nicht fehlende Abwechslung, sondern vor allem fehlende Einzigartigkeit.

dunefan5000
dunefan5000
12 Stunden zuvor
Reply to  Nils

Auch mehr Abwechslung. Von den 9 Acts waren 3 oder 4 generische Radiomucke. Von den 9 Acts, hatte Sarah Engels den professionellsten Auftritt im Vorentscheid. Und sie hatte damit den VE auch verdient gewonnen.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Tag zuvor

Oh Wunder! Und ich dachte, vor dem WM-Finale käme gar nichts mehr vom SWR! Das Konzept klingt vielversprechend, jetzt muss sich halt zeigen, was die Praxis bringt. Aber es klingt schon danach, als wolle Deutschland nicht wieder nur „dabei sein“, sondern auch mal wieder gewinnen. Oder zumindest vorne mitspielen. Und ich sag mal so: Schlechter als dieses Jahr kann es kaum werden, oder? Oder?

Delta
Mitglied
Delta
1 Tag zuvor

Es ist gut, dass es jetzt schon mal früher los geht. Ich bezweifle nur irgendwie, dass sich Abor & Tynna über ein Office-Formular angemeldet hätten.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  Delta

Wäre echt von Vorteil wenn man einen eigenen YouTube Kanal hätte auf denen man den Link zu seinem Musikvideo / Bewerbung in den Kommentaren Posten könnte 🤔🤣

Gaby L
Gaby L
1 Tag zuvor

Find‘ ich super, dass der SWR sich doch relativ zeitnah den Bewerbungsaufruf startet. Das scheinen sie schon einmal gelernt zu haben. 👍

cars10
cars10
1 Tag zuvor

So oder so ähnlich klangen bisher doch alle Briefings zum VE, alles andere wäre auch eine Überraschung. Wo da jetzt die Aufregung herkommen soll, na ja.

Solange am Ende nicht wieder 10x langweiliger Radioquark, dargeboten von No Names, herauskommt, ist es mir ziemlich egal, was da genau gebrieft wurde.

Und die wirklich interessanten Acts werden kurz vor dem VE eh aussortiert, damit es nicht allzu wild wird. Ich nehme noch Wetten an.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor

Frage an ESC kompakt:

Die Meldung zum Bewerbungsaufruf, kam die über eine offizielle Pressemitteilung für alle zu euch oder hat der SWR euch direkt über den Termin informiert?

Wäre schön wenn der SWR die Fanmedien mehr mit einbinden würde, gerade für solche Aufrufe, da mehr Leute so informiert werden könnten was zu mehr Bewerbungen führen kann.

dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Mal sehen, ob sich überhaupt viele Künstler, wegen der schlechten Ergebnisse, bewerben.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  dunefan5000

Kleine Künstler immer, da ihre Bekanntheit immer steigt dadurch wenn auch nur kurzzeitig.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 💎
21 Stunden zuvor
Reply to  Rainer Knuth

„… oder hat der SWR euch direkt über den Termin informiert?“

😮 OmG – LOL 😂
Ich seh‘ schon die Schlagzeile vor mir: „Tina Hauptberuflich-Blond segnet die endgültige Fusion von BILD und ESC kompakt ab!“ …
Anyway, You made my day. LOL 🤣

Anmey
Anmey
21 Stunden zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Dieser Artikel wurde gleichzeitig mit der Mitteilung auf eurovision.de (und dem Artikel auf dwdl.de) um Punkt 12 veröffentlicht, insofern war das eine klassische Pressemitteilung mit Sperrfrist.

JoBi
JoBi
1 Tag zuvor

Wow 🤯 Cool. Da hat der SWR was mal abgeguckt und probiert es aus: Schon früh die Beiträge suchen. Das ich das noch erleben darf.

PeterX
PeterX
1 Tag zuvor

Positiv überrascht !

benegigs
benegigs
1 Tag zuvor

„Ein professionelles Business-Umfeld“ – spannend, spannend!

Was mich beim Lesen des Artikels gebrochen hat, war die Nennung des Popländ Awards. 😀 Klingt nach einem wunderbaren Preis aus The Länd.

Aber mal Spaß beiseite. Ich war gerade (positiv) überrascht, dass wir Mitte Juli ein offizielles Statement des SWR vorliegen haben und, dass die Bewerbungsphase nun beginnt. Bin bei der Ankündigung und auch bei dem Expertenteam kurz davor schon wieder auf dem Hype-Train aufzuspringen, hoffe aber, dass es sich bei dem Zug nicht um den aus Nemos Musikvideo zu „The Code“ handelt. Sprich: ich hoffe, dass man mit Pele Loriano nicht unbedingt auf die Pop-Opera-Schiene fährt..

benegigs
benegigs
1 Tag zuvor
Reply to  benegigs

Ich würde mir wünschen, dass Hazel Brugger beim Deutschen Finale 2027 wieder mit an Bord ist. 😀 Mir hat sie dieses Jahr super gut gefallen.

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  benegigs

Unterschreibe ich!

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Tag zuvor

Ich finde erstmal nix zu meckern. Das habe ich im Kontext des deutschen Vorentscheids ewig nicht mehr gehabt.

Micha Knust
Micha Knust
1 Tag zuvor

ALLE freuen sich, haben tierischen Bock und hoffen,…… schon mal ein Anfang!

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Tag zuvor

Typisch deutsche ESC-Fankultur: Jahrelang heulen, dass nichts früh genug kommuniziert wird – und wenn’s dann kommt, wird trotzdem nur genörgelt. Die Bubble beweist mal wieder, dass sie nicht nur eine Blase, sondern auch ein perfektes Echo für ewige Unzufriedenheit ist. 🤨

Last edited 1 Tag zuvor by Mantaplatte
Jorge
Jorge
1 Tag zuvor

„Das Bewerbungsverfahren wird von einem prominent besetzten Expertenteam begleitet, dem unter anderen Pele Loriano angehört, dem Mastermind hinter den ESC-Sieger „The Code“ von Nemo und „Wasted Love“ von JJ.“

Immer diese bösartigen Drohungen! Also bekommt Deutschland 2027 nicht einen ESC-Song, sondern einen Songverschnitt aus 4 verschiedenen mit Operngesang. Und ist Laurell Barker auch von der Partie? Ich finde diesen Ansatz so sinnfrei, aber warte erstmal ab, ob dieses Mal wirklich in bessere Regale gegriffen wird.

Der Termin des Auswahlprozesses ist doch nur für Hardcore-Fans und gut gebuchte, erfolgreiche Acts (die sich vermutlich nicht bewerben) von Bedeutung. Alle anderen senden egal was – egal wann – ein. Aber schön, dass schon ein paar Weichen gestellt wurden.

Frank B.
Frank B.
1 Tag zuvor
Reply to  Jorge

Du hast aber schon noch weitergelesen, dass Pele auch an den ESC-Songs von Gjon’s Tears und Luca Hänni involviert war?

Das schon einige hier erwarten, dass wir Pop Operas bekommen, weil eines der Jury-Mitglieder schon zwei solcher Songs geschrieben hat ist doch etwas übertrieben.

Jorge
Jorge
22 Stunden zuvor
Reply to  Frank B.

Ich habe ein überzeichnetes Szenario skizziert, ganz im Sinne des Artikels, der den ‚mastermind‘ hervorhob, also kannst du das natürlich als Übertreibung sehen .. oder dich fragen, welches Motiv in der Besetzung mit diesen Personalien steckt und warum man diese Selektionskonzepte so verbissen zu kopieren versucht.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Tag zuvor

Das ist viel zu früh. Ein gutes Ergebnis kann nur passieren, wenn man im Dezember die Bewerbungsportale öffnet und alles schnell schnell durchhetzt. Dann noch der öffentliche Aufruf… das sollte alles heimlich und still passieren, damit es keiner mitbekommt. Ein Jammer.

Der Jury traue ich nicht über den Weg. Wieder einmal wird die Expertise der Fans ignoriert und stattdessen wird das Umfeld von Mark Forster befragt. Eine kompetente Person muss sich also gegen 4 Ahnungslose durchsetzen. Welch eine Bankrotterklärung. Wie bei Chefsache. Und nein, nur weil du einmal in der deutschen ESC-Jury warst, weil der SWR halt jemanden gebraucht hat, und ein Ranking erstellt hast, bist du kein ESC-Experte.

Außerdem finde ich den Bewerbungsaufruf ziemlich kalt und herzlos geschrieben. Als würde dem SWR eine Waffe an den Kopf gehalten werden. Das ließt sich sehr nach „Deutschland voran!“.

Marko +++
Marko +++
1 Tag zuvor
Reply to  Tobiz

Hättest du lieber ein gewisser Herr Aiwanger in der Jury gehabt? ^^

Lorenz
Lorenz
1 Tag zuvor

Also ich glaube ihr Deutschen könnte lange über den SWR rumnörgeln, aber der Wille und die Motivation, dies müsst ihr anerkennen, ist definitiv da beim SWR. Das konnte man beim NDR nicht mehr behaupten.

SvenEsc
SvenEsc
1 Tag zuvor

Wow , wir haben doch erst Juli und schon kann man Bewerbungen einreichen?

Da hat man auf jeden Fall gelernt 🙂 und stimmt mich positiv 🙂

Jetzt hat man auch genug Zeit um wettbewerbsfähige Songs auszusuche

Meckie
Meckie
1 Tag zuvor

Weil die meisten hier und in der ESC-Bubble sowie die BILD-Zeitung auch, aufgrund Pele Loriano sehr gehypt sind. Man muss aber auch sagen, dass Pele Loriano nicht nur Gewinner oder Top-Acts zum ESC gebracht hat. Hat er nicht auch schon Acts produziert, entdeckt oder gefunden, die beim ESC nicht so gut abgeschnitten haben? 🤔 Vincent Bueno, Michael von der Heide, Zoë Më, Remo Forrer, Jurij Veklenko… Und in der deutschen ESC-Vorentscheidung: Bodine Monet? 🤔 Klar, gab es auch richtig starke Platzierungen und starke Acts und Lieder von Pele Loriano erdacht oder erfunden, Wunder gibt es immer wieder, aber ich möchte doch nicht gleich auf den nächsten Hype-Train (nennt man das in der Generation Z nicht so?) aufspringen. Ich warte erst mal ab und bleibe geduldig. Dem SWR gebe ich gerne wieder eine Chance, aber so viele Chancen wie ich dem NDR gegeben habe, möchte ich nicht noch einmal erleben.

Meine es nicht böse oder so, aber was ich damit ausdrücken will: Man muss erstmal abwarten, wer sich (mit welchem Lied) bewirbt und wer am Ende für den ESC-Vorentscheid wie auch immer und von wem überhaupt ausgewählt wird. Ich lasse mich gerne positiv überraschen, aber bleibe zunächst eher abwartend und neutral, bevor ich schon jetzt Deutschland wieder in den Top 5 oder Top 10 beim ESC in Bulgarien (egal ob Sofia oder Burgas, Hauptsache Bulgarien) sehe. Hoffentlich kriegen potenzielle ESC-Acts so überhaupt mit, dass Lieder und Acts gesucht werden und mal schauen, wer sich womit bis September bewerben wird. Die frühe Verkündung wird hoffentlich auch dafür sorgen, dass man bereits eine mögliche ESC-Performance mit Staging in der Hinterhand haben wird bzw. sich die Zeit mit dem Act nimmt, eine solche passende, authentische Performance mit Staging überlegen und später dann entsprechend frühzeitig proben zu können.

Hier der Artikel online von der Bild-Zeitung:

https://m.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/eurovision-song-contest-deutschland-holt-schweizer-experten-pele-loriano-ins-team-6a57388288b6b373594b248a

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor
Reply to  Meckie

Pele Loriano steht halt in erster Linie für Songs, die explizit auf ESC-Jury-Erfolg hin geschrieben werden und dann entsprechend außerhalb des ESC meist gar nicht funktionieren. Das muss jeder selber entscheiden, wie er das findet. Ein Heilsbringer ist er aber sicher nicht.

Last edited 1 Tag zuvor by Anmey
elkracho
Mitglied
elkracho
1 Tag zuvor

Wie findest Du den Bewerbungsaufruf des SWR und die Kriterien an die potenziellen Acts? 

Das hört sich schon einmal gut an.
Aber letztendlich kann man es erst im Frühjahr 2027 bewerten.

Und wie bewertest Du die Personalien im neuen Expertenteam wie die Verpflichtung von Pele Loriano? 

Expertise schadet nie. Aber SOngs a la Nemo oder Gjon’s Tears  muss ich nicht
haben.
Lieber Songs die auch im echten Leben eine Chance haben.

Glaubst Du, der SWR kann mit diesem Ansatz beim ESC in Bulgarien den Sprung aus der hinteren Tabellenhälfte schaffen?

Ja. Man versucht zumindest andere Wege zu gehen, und zeigt damit Einsatz.

Aber egal wer es wird. Den Act werde ich auch 2027 unterstützen.
Egal wer es ist, und aus welchen Genre er kommt.
In das Lager der Motzenden begebe ich mich nicht.
Darauf habe ich aus guten Gründen keine Lust mehr.

Amion
Amion
1 Tag zuvor

Hört sich genial an . Hoffe das sich viele Dance Music Acts und Elektro Sounds durchsetzen . Das könnte Deutschland wirklich mal gebrauchen .

Vor allem weg vom braven Radiogedudel .

Franny
Franny
1 Tag zuvor
Reply to  Amion

Vor allem weg vom braven Radiogedudel .

Ja, bitte! Dabei ist mir das Musik-Genre dann letztendlich egal.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Tag zuvor
Reply to  Amion

EDM hat beim ESC bisher aber gar nicht gut funktioniert. 🤔

elkracho
Mitglied
elkracho
23 Stunden zuvor

Loïc Nottet?

Könnte man als Electropop oder Artpop bezeichnen.
Das schwedische Blümchen aus 2026 sollte man nicht als Maßstab nehmen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
23 Stunden zuvor
Reply to  elkracho

Ich denke da auch an Red Sebastian und die DJ-Nummern, die in der Vergangenheit im Semi gescheitert sind. Loïc war mMn Elektrokunst; dazu kann man ja auch nicht vernünftig tanzen.

Vielleicht bin ich sogar ein exemplarischer Fall: Im Club höre ich gerne EDM, aber auf der Bühne finde ich das schlichtweg sterbenslangweilig.

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Tag zuvor

„Bühnenerfahrung, herausragende Bühnenerfahrung, herausragende gesangliche Qualitäten und ein professionelles Business-Umfeld werden vorausgesetzt.“ Naja , das hatte Sarah Engels ja eigentlich auch alles , Gesang zumindest sehr gut ….herausragend …nun ja , wer entscheidet wann ein Gesang herausragend ist , viele denken ja auch , dass Nemo ganz toll singen kann … Dennoch bin ich gespannt, was hierbei herauskommt , ich hoffe ja noch immer auf Versengold 🤪

Frank B.
Frank B.
1 Tag zuvor

Ich kann weder auf der Bewerbungsseite noch in den Teilnahmebedingungen etwas bzgl. der Einbeziehung von Songwritern finden, die im Text ja mehrfach erwähnt wurde.
Wurde das an anderer Stelle vom SWR so formuliert?

In den o.g. Texten wurde ja eindeutig erklärt, dass sich nur Künstler mit fertigen Songs bewerben können.

Andererseits müssen die Künstler auch bereit sein, an Songwriting-Camps teilzunehmen, was dagegen spricht, dass man nur mit dem ursprünglich eingereichten Song teilnehmen kann.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Tag zuvor
Reply to  Frank B.

Das sich Songschreiber auch bewerben können, dagegen spricht auch das sie super Gesangsstimmen suchen.

Mir würde besser gefallen das sie kaum Einschränkungen machen außer die 3 Minuten Länge ( mit gewisser Toleranz ) einen Text der inhaltlich vertretbar ist ( keine Beleidigungen usw ).

AlexESC
AlexESC
1 Tag zuvor

Ich kann über den Bewerbungsprozess jetzt eigentlich nicht meckern, also für mich passt alles und was ich immer prima finde ist, dass sich auch Songwriter solo, also ohne passenden Act welcher dann den jeweiligen Song singt, bewerben können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Jules Kalmbacher und Pele Loriano im Team mit dabei sind. Über die anderen drei kann ich jetzt noch nichts sagen, da ich diese nicht kenne, aber sie passen, von ihrer Berufstätigkeit her gesehen, definitiv auch in das Team.

Karlos der sandige
Karlos der sandige
1 Tag zuvor

Leider sehe ich kein Potential, denn dier SWR wird wieder die Act auswählen, die nicht anecken oder mutig sind, da der Sender eher so gestrickt ist wie der NDR, hab da keine Hoffnung

Franny
Franny
1 Tag zuvor

Das unterschreib ich.

ESC1994
ESC1994
1 Tag zuvor
Reply to  Franny

Viele dieser Acts haben aber auch denke ich generell kein Bock auf den ESC.

Geht es dir sonst gut??

Gwendolyn
Gwendolyn
23 Stunden zuvor

Also ich finde Wavvyboi und Molly Sue waren mutig und hatten durchaus Potential einen zumindest besseren Platz zu bekommen als das fire-liar-Trallala von Sarah , das letzliche Auswahlverfahren war Mist

Gaby L
Gaby L
23 Stunden zuvor

Na ja, viele Künstler:innen scheuen aber auch den ESC, weil man im Falle eines Scheiterns (die Gefahr besteht ja irgendwie immer), direkt beim Publikum „unten durch“ ist. Da muss ich aber leider auch die Fans mit einbeziehen, die in den meisten Fällen nicht sehr zimperlich mit den Acts umgehen, noch bevor sie überhaupt zum ESC gereist sind. Jetzt werden natürlich wieder Leute sagen: „Das Leben ist kein Ponyhof“ etc. Aber diese Leute sind auch nur Menschen mit Gefühlen. Dass man jetzt schon, obwohl der SWR ja vergleichsweise früh verlauten hat lassen, dass man schon damit beschäftigt ist, Acts für den ESC zu gewinnen, eher negative Gedanken dazu hat, ist für mich schon wieder sehr bedenklich (und wahrscheinlich wirklich ein typisch deutsches Problem). Erst einmal lieber negativ sein, finde ich schade. Ist auch nicht unbedingt motivierend für die verantwortlichen Personen.

Gaby L
Gaby L
23 Stunden zuvor
Reply to  Gaby L

Sorry, wenn ich mich jetzt vollends unbeliebt gemacht habe, aber das ist nun mal meine Meinung. 😇

Timo1986
Timo1986
23 Stunden zuvor
Reply to  Gaby L

Das ist auch meine Meinung. 😀

ESC1994
ESC1994
22 Stunden zuvor
Reply to  Gaby L

Beleidigen muss nicht sein, aber ich finde wenn man sich in die Öffentlichkeit begibt muss man halt damit rechnen und auch klarkommen dass es eben auch Kritik gibt. Wer damit nicht zurechtkommt ist in dem Business einfach falsch meiner Meinung nach. 🤷

Gaby L
Gaby L
21 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Natürlich muss man in einer gewissen Weise Kritik aushalten können, ist wie in jedem anderen Beruf auch. Aber was vor allem in diesen sozialen Netzwerken abgeht, hat mit normaler Kritik nichts mehr zu tun.

Wie auch immer, ich freue mich jedenfalls, vom SWR schon relativ zeitnah etwas zu hören, zumindest geben sie ein Signal, dass die Vorbereitung für die kommende Saison schon laufen. Hatten wir uns doch früher immer gewünscht. Was dabei herumkommt, werden wir sehen.

ESC1994
ESC1994
21 Stunden zuvor
Reply to  Gaby L

Soziale Medien sind aber auch nicht unbedingt repräsentativ für die Allgemeinheit.

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Tag zuvor

Ich freue mich, dass der SWR jetzt bereits loslegt und bin guter Dinge.

ESC Jul
ESC Jul
1 Tag zuvor

Eine gute Nachricht. Es scheint in die richtige Richtung zu gehen. Jubelsprünge gibt es aber noch nicht, da sowas in vielen anderen Ländern ja zu den Selbstverständlichkeiten gehört. Genauso auch die frühzeitige Veröffentlichung eines genauen Vorentscheidtermins. Das wäre sicherlich auch für die Planung der Musiker interessant.

Da man das Ganze noch immer „Das deutsche Finale“ nennt, werfe ich mal sehr naiv die Vermutung in den Raum, dass man sich was dabei gedacht hat und es mind. eine Vorrunde geben wird.

sam1
sam1
23 Stunden zuvor

Wow, ist der SWR diesmal früh dran. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich kann mich nicht erinnern, dass es das schonmal gab, dass während der Tänzelfestzeit die Bewerbungsphase für den Deutschen ESC-Vorentscheid gestartet ist und es zu dem Zeitpunkt schon so konkrete Infos gab. Das war doch immer im Herbst/Winter der Fall. Zumindest so lange wie ich es verfolge. Und der Deutsche ESC-Vorentscheid 2027 wird nicht Anfang des Jahres 2027, sondern voraussichtlich im Februar 2027 stattfinden. So hat es zumindest der SWR geschrieben.

Da steht es drinnen:

https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/musik-acts-eurovision-song-contest-2027-104.html

Und Anfang des Jahres ist Januar.

Und das ganze hört sich doch sehr gut an. Man sieht auf jeden Fall den Willen und Ehrgeiz vom SWR, beim ESC 2027 erfolgreich zu sein.

Und hier gibt es Fotos von den Expert/innen:

https://www.eurovision.de/bewerbungdeutscherbeitrag,deutschland-404.html

Last edited 23 Stunden zuvor by sam1
timo
timo
23 Stunden zuvor

Das ich das noch erleben darf, Bewerbungsstart Mitte Juli! Da hat der SWR schon mal etwas gelernt. Wenn das weitere Prozedere auch angepasst wird, habe ich Hoffnung.

Prometheus
Prometheus
23 Stunden zuvor

Die Neuigkeiten geben mehr Anlass zu Optimismus als umgekehrt. Allerdings war das nach meiner Erinnerung beim letzten Bewerbungsaufruf auch schon so und dann haben alle ganz schön blöd geguckt, als die gerade mal neun Teilnehmer im Januar vorgestellt wurden.

Positiv ist natürlich, wie früh man sich jetzt schon ans Werk macht. Das hat dann hoffentlich zur Folge, dass auch die weiteren Stationen der VE-Saison in Deutschland früher stattfinden. Bekanntgabe der Acts und ihrer Songs, konzeptuelle Planungen für das spätere Staging in Bulgarien und vielleicht findet der VE selbst auch früher statt als am 28. Februar.

So früh muss man das ESC-Staging aber nicht fertighaben. Wenn man dieses Jahr in Wien und bei Daras Sieg etwas gelernt hat, dann, dass es immer besser ist, ein paar Überraschungen in der Hinterhand zu haben und nicht zu früh schon alles zu offenbaren (Schweden, Dänemark, Finnland). Trotzdem hoffe ich, dass die Stagings beim VE ein gutes Provisorium sein werden und endlich auch mal die Bildregie gut laufen wird. Das war dieses Jahr von Kimmig Entertainment ja leider nichts, muss man sagen. Aber bei der ARD sind die Verträge ja leider immer auf mehrere Jahre angelegt.

Das vom SWR gewünschte Profil und die genannten Voraussetzungen gab es so oder so ähnlich ja schon beim letztjährigen Bewerbungsaufruf. Jetzt wurde das Bewerbungsverfahren zum Glück wieder geöffnet und je mehr sich bewerben, desto höher ist auch die Chance, dass da eine Perle dabei ist. Der SWR und seine „Experten“ müssen sie dann aber auch finden.

Bei der Personalie Pele Loriano fangen die Augen natürlich zu leuchten an. Da hat man als Deutschland/SWR einen guten Fang gemacht. Im Fußball würde man von einem guten Transfer sprechen. Natürlich ist auch bei ihm nicht alles Gold was glänzt, aber er scheint Potenzial zu erkennen, wenn er es vor seinen Augen sieht, und hat auch oft ein glückliches Händchen bewiesen.

Zu den anderen Expertinnen und Experten kann ich nichts sagen. SWR-interne Experten und das sagenumwobene internationale Marktforschungsverfahren gab es auch schon letztes Jahr und man hat gesehen, wohin es geführt hat.

Entweder macht Pele Loriano aus der Vorauswahl seine eigene Chefsache á la Stefan Raab und die anderen sind nur als reine Formalität dabei, oder die anderen können Loriano überstimmen, was dann gut oder schlecht sein könnte. Grundsätzlich sollte natürlich nicht eine einzelne Person alles bestimmen dürfen. Aber wenn sie wirklich ein „Mastermind“ ist und am Puls der Zeit, dann sollte man ihr das nötige Vertrauen schenken. Immerhin gibt es dann jemanden, auf den man mit dem Finger zeigen kann, und darauf wird man beim SWR wert legen.

Am Ende wirds vermutlich trotzdem die unnötig auf drei Stunden gestreckte VE-Show mit langweiligen Gästecouch-Unterhaltungen. Aber hoffentlich mit guten Acts und auch bitte mehr als nur neun sondern am besten 12. Mit gutem Zeitmanagement wäre auch mehr möglich. Wie das Voting-System dann aussehen wird, darauf kann man gespannt sein.

Last edited 23 Stunden zuvor by Prometheus
Rainer Knuth
Rainer Knuth
23 Stunden zuvor
Reply to  Prometheus

Bei der Gästecouch bin ich mir nicht mal sicher ob es die geben wird. Der SWR verändert doch sehr viel und die Couch ist doch schon länger eine Forderung der Fans diese zu entsorgen.

elkracho
Mitglied
elkracho
23 Stunden zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Der SWR verändert doch sehr viel und die Couch ist doch schon länger eine Forderung der Fans diese zu entsorgen.

Irgendwer von uns kann sie sicher noch brauchen.

Festivalknüller
Festivalknüller
21 Stunden zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Auch wenn sich einige wundern werden. Dieses Jahr war es keine Couch sondern große Sessel auf denen die Gäste saßen. 🙄😉

roxy
roxy
23 Stunden zuvor

Pele Loriano ist ein großer Gewinn und für dein SWR ein großer Schritt in Richtung Professionalisierung. Es kann nur besser werden. Ob die Kreativen des Landes schon Vertrauen gefasst haben und sich bewerben werden ist natürlich eine andere Frage.

Didi 0815
Didi 0815
23 Stunden zuvor

Sarah Engels war ja super professionell, sympathisch und hat grandios performt, leider halt einen altbackenen, langweiligen Song. Wenn man Ihr von toll Produzenten einen

Timo1986
Timo1986
23 Stunden zuvor

Helene Fischer feat. Il Volo

oder

Sarah Connor (solo)

oder

Alvaro Soler feat. Melody

oder ein totaler Nobody (m/w/d)

für Deutschland beim ESC 2027 in Bulgarien. 😀

ESC1994
ESC1994
22 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Oh Gott, fängst du schon wieder damit an irgendwelche random Künstler in den Vorentscheid herbeizureden?? 🙄

Timo1986
Timo1986
22 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Yes. 😀

Und ich freu‘ mich total auf die neue ESC-Saison mit dem deutschen und sowie anderen Vorentscheide. 😀

ESC1994
ESC1994
22 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Wird nur auch dieses Mal nix bringen.

Jorge
Jorge
22 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Vor allem versucht Timo dauernd mit der Vokabel feat. von der Divenhaftigkeit der vorgeschlagenen Acts abzulenken.

Timo1986
Timo1986
22 Stunden zuvor
Reply to  Jorge

Wer ist denn jetzt die größere Diva – Alvaro Soler oder Melody ? 😀

Franny
Franny
21 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Remco Evenepoel 😛

inga
inga
22 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Ich glaube kaum, dass Helene Fischer bereit ist, an einem Songwritingcamp teilzunehmen. Wie ich las, ist das wohl Voraussetzung.

dunefan5000
dunefan5000
12 Stunden zuvor
Reply to  inga

Dazu braucht es keinen Songwritingcamp. Helene Fischer wird, so lange sie so erfolgreich und populär ist, nicht beim ESC teilnehmen. Sollte es mit dem Erfolg und ihrer Popularität runter gehen, oder sie längere Zeit aus dem Geschäft sein, könnte sie den ESC als Comebackversuch benutzen. Stand jetzt, ist aber eine ESC-Teilnahme in der jetzigen Phase ihrer Karriere total unrealistisch.

inga
inga
8 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Die Helene weiß ja gar nicht, was sie alles verpasst. Peters Helene-Aufsteller im ESC kompakt LIVE Interview würde sicher ihr Herz erwärmen.

Nils
Nils
22 Stunden zuvor

Hört sich tendenziell erstmal ganz gut an. Und vor allem ist es der früheste Auftakt in die nächste ESC-Saison, den ich in Deutschland je mitbekommen habe (2011 mal ausgenommen). Sehr gut!

Der SWR scheint motiviert zu sein, eine erneute Klatsche verhindern zu wollen.

Franny
Franny
21 Stunden zuvor

Deleted… verschoben…

Last edited 21 Stunden zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
21 Stunden zuvor
Reply to  Franny

.

Last edited 21 Stunden zuvor by Malge1985
Franny
Franny
21 Stunden zuvor
Reply to  Malge1985
Last edited 21 Stunden zuvor by Franny
(Not) Only Teardrops
(Not) Only Teardrops
20 Stunden zuvor

So, nach ein bisschen Detoxbin ich auch mal wieder da.

Ich freu mich über die frühe Ankündigung. Vllt haben sie doch entlich mal früher grünes Licht gegeben. Letztes Jahr gab es schon viele Verbesserungen, das muss jetzt aber noch weiterentwickelt werden.

Hoffe ja immer noch auf HFs..

Lorenz
Lorenz
19 Stunden zuvor

Die eine im Video ist sich wohl sicher, dass es nächstes Jahr nach Sofia geht. Oder weiss sie schon, dass der ESC in Sofia stattfindet?

Tina.
Tina.
18 Stunden zuvor

wow Deutschland gegen Messi! Jetzt holn wir uns den 5ten Stern!!!!!

Funtasticc
Mitglied
Funtasticc
18 Stunden zuvor

Ich fall vom Glauben ab. Was ist das? SWR? ARD? So früh? Ja wo sind wir denn hier? Die können doch nicht einfach jetzt schon anfangen zu suchen… da gehen ja Traditionen flöten.
Bravo… erstmal ein gutes Zeichen!

sam1
sam1
11 Stunden zuvor

OT:

Hier das heutige Programm vom Tänzelfest 2026

Das ist heute beim Tänzelfest 2026 bei uns in Kaufbeuren geboten:

Der Vergnügungspark bzw. Rummel auf dem Tänzelfestplatz hat heute von 14 Uhr bis 23 Uhr geöffnet

19 Uhr: Partydonnerstag mit der Partyband d’MUCKASÄCK im Festzelt auf dem Tänzelfestplatz

Last edited 11 Stunden zuvor by sam1
Limmo
Limmo
10 Stunden zuvor

Ich finds super, dass es so früh Nachrichten um den deutschen ESC Act gibt, aber für mich sind das alles leere Worte. Das ist das gleiche Geschwafel wie immer. Ob das die richtigen Experten/ Expertinnen sind, keine Ahnung. Höchstwahrscheinlich nicht. Gefühlt wurde letztes Jahr das selbe geredet und was dabei rauskam wissen wir ja… dann müssen sie diesen „besonderen“ Acts aber auch eine Chance geben. ESC kompakt hatte doch eine tolle Checkliste vorbereitet. Daran sollten sie sich halten. Weil Experten/ Expertinnen hin oder her. Am Ende kommen Sisters, Jendrik oder Sarah Engels dabei raus 🙈 und man weiß vorher das sowas nicht klappt…

sam1
sam1
9 Stunden zuvor

Hier übrigens das Statement von der Head Of Delegation Tina Sikorski:

,,Mit Jules haben wir einen der angesehensten deutschen Producer und Songwriter gewinnen können, der für seine Arbeit mit Acts wie Helene Fischer, Mark Forster, Bausa, Sarah Connor und Jazeek zigfach mit Gold -und Platinawards ausgezeichnet wurde. Genauso wichtig für uns im Team ist Pele Loriano, den man fast schon als ESC-Legende bezeichnen kann: Er hat die musikalische Strategie hinter den beiden ESC-Siegern 2024 und 2025 maßgeblich mitverantwortet und über viele Jahre als Music Director die ESC-Musikstrategie der Schweiz geprägt. Eine extrem wertvolle Bereicherung des Teams ist auch Florian Müller, der zuletzt bei Budde als internationaler A&R tätig war, sich mittlerweile selbstständig gemacht hat und über ein exzellentes weltweites Netzwerk aus Producern und Writern verfügt. Da wir auch die Indie-Szenen tiefer auf Talente scannen wollen, verstärkt uns für die Artist-Akquise die Künstlermanagerin Celina Spanier. Label- und Artistmanagerin Lilly Beling arbeitet schon seit Jahren mit Pele für den ESC und ist zudem Managerin von ESC-Sieger JJ.“

Quelle: https://www.eurovision.de/bewerbungdeutscherbeitrag,deutschland-404.html