Deutschlands Beitrag für den ESC 2020: „Violent Thing“ von Ben Dolic

Das lange Warten hat ein Ende: der deutsche Beitrag für den Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam ist endlich veröffentlicht worden. In einem noch längeren Auswahlprozess hat sich die Kombination aus Ben und seinem Song als die erfolgreichste durchgesetzt: Ben Dolic singt „Violent Thing“ (alle Infos hier).

Die Bekanntmachung erfolgte im Rahmen einer Veranstaltung für Journalisten in der Astor Filmlounge in Hamburg. Eine Aufzeichnung davon wird heute Abend um 21:30 Uhr auf ONE und danach in der Mediathek zu sehen sein.

Der Auswahlprozess (hier in aller Ausführlichkeit zum Nachlesen) hatte bereits vor dem ESC in Tel Aviv im Mai 2019 begonnen. Damals suchte der NDR Mitglieder für seinen Eurovisions-Jury. Sie musste die Ergebnisse einzelner Beiträge vom damaligen ESC bestmöglich vorab einschätzen. Die 100 Personen, die dabei die besten Vorhersagen abgegeben hatten, kamen in die Eurovision-Jury. Eine zweite Jury, die Experten-Jury, bestand aus 20 (ehemaligen) Mitgliedern einer der internationalen Jurys beim „richtigen“ ESC. Auch diese mussten ein besonders gutes Gespür für die Bewertung von ESC-Beiträgen haben.

Beide Jurygruppen bewerteten in einem mehrstufigen Verfahren in unterschiedlichen Konstellationen 607 Künstler und 568 Songs. In der letzten Runde waren noch zehn Songs und 17 Künstler vertreten. Hier konnte also Ben Dolic mit dem deutschen Beitrag beide Jurygruppen überzeugen.

Der diesjährige deutsche Beitrag ist der erste seit 2009, der ohne das Zutun des TV-Publikums bestimmt wurde. Vielmehr hielt der in Deutschland für den ESC zuständige NDR die Öffentlichkeit nicht nur komplett aus dem Auswahlprozess raus, sondern er ließ sie auch bis Anfang Februar über das gewählte Vorgehen im Dunkeln.

ESC-Barometer

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360 Kommentare

  1. Ach ja noch was positives: Das Michael Schulte zusammen mit Peter Urban den ESC kommentiert, finde ich großartig. Schulte fand ich mit seiner ruhig und unprätentiösen Art, immer schon sehr sympathisch. Er war damals noch vor dem ESC auf sympathische Art selbstbewusst ohne arrogant zu wirken. Hätte ihm nach 2018 noch so einen richtigen Chartkracher gewünscht. Freue mich drauf seinen Kommentar zu den Auftritten zu hören.

    • Chartkracher zu landen ist aber auch sehr schwer geworden.
      Wenn man sich die Streamingzahlen anguckt, liefen auch „Back to the start“ und „All I Need“ sehr gut. Auch im Radio. Und auch „Keep me up“ ist da sehr stark auf dem Vormarsch. Also, Micha ist kein One-Hit-Wonder.

  2. Meine Bewertung der Big 5-Beiträge

    Italien 9/10
    Spanien 7/10
    UK 6/10
    Deutschland 2/10
    Frankreich 1/10

    Ich werde mich zum deutschen Beitrag bis Mai hier nur noch ganz vereinzelt äußern – am liebsten bin ich da neutral, da ich eh nicht dafür anrufen kann.

    Ich mag diese Piepsstimme a la Bieber nicht, zudem klingt es mir letztendlich doch zu beliebig. Da wäre mir vielleicht sogar Schuhmacher lieber gewesen. Für das junge Publikum sicherlich attraktiv, meine Kragenweite ist es nicht. Derzeit prognostiziere ich einen Mittelfeldplatz. Mal sehen…

    Sorry, meine Favoriten kommen auch dieses Jahr aus anderen Ländern. Auch das ist für mich irgendwie ESC.

    • Du musst Dich für Deine Einschätzung nun nicht entschuldigen 😉 Ich finde den Deutschen Beitrag ganz gut, obwohl das auch nicht unbedingt meine Musik ist. Aber er ist modern und wird viele junge Menschen ansprechen – bei entsprechender Performance natürlich nur.

    • Also dieser Song wird es meiner Meinung nach nicht unter Platz 10 schaffen, Ohwehe, fehlen uns solche Sänger oder Bands wie lordi, kann doch nicht sein😪

  3. Da habe ich schon ganz andere Reaktionen gelesen. Es gibt zwei Top 16-Listen bisher: Auf einer ist er sogar auf Platz 1, bei der anderen auf Platz 4. Hätte schlimmer sein können.

  4. Ich bin zurück aus meiner Stammkneipe. Ich habe ESC-Fans und auch einige Genervte den Song auf YT über einer Spitzenanlage genießen lassen. Selbst die Genervten fanden den Song gut. Ich bin sehr optimistisch für Deutschland in diesem Jahr. Es gab keinen Einzigen, der den Song negativ beurteilt hätte. Im Gegenteil, durchgängig positive Einschätzungen. Die einzige Frage am Anfang des Songs war lediglich nach dem Geschlecht des Sängers. ONE wird heute eine verhältnismäßig gute Einschaltquote haben. 😊

  5. Auch ich finde den Song klasse, weil ich eben auch diesen funky touch liebe. Ben ist mir sehr symphatisch und seine Stimme finde ich unverwechselbar. Gute Wahl!

  6. Lieber Ben, herzlich Glückwunsch zur Nominierung. Dein Lied wird allmählich zu unseren Lied. Bis zum Grand Final solltest du die Frisur geändert haben ;-))

  7. Tja, wie wird sich das live anhören? Das ist die große Frage. Das ist ein Titel, der live auch richtig schön verkackt werden kann und sich dann anhört wie die Amateur-Schulkapelle des Gymnasium in Visberg. Aber der Song an sich ist wirklich stark. Wenn der Song für Schweden starten würde, würde ich sofort denken „das wird wieder mal sehr weit oben landen“.

  8. Hab grad den relativ langen bericht in der tagesschau gesehen. Sorry, aber das war zum fremdschämen.
    „Den song KÖNNTE“ man „THEORETISCH“ im radio spielen.
    „DEUTSCHE künstler haben in der vergangenheit meist schlecht abgeschnitten.(darum nimmt man jetzt einen slowenen?)
    Ben wirkt eher wie ein klosterschüler(fehlt nur noch die tonsur) als ein popstar. Das könnte aber sogar ein plus sein.
    Ich fands echt peinlich.

  9. Die Kopfstimme ist ein großes Risiko (Brendan Murry) Sound ist 15 Jahre alt, Tempo lahm, Sänger zu sehr cis.Mann, Das wird nix.

    Aber immerhin Entwicklung vom esc-trash zum trash, wer sagt es denn?

    Und der ganze Hype für ein ewiges bleiches Casting-Bürschchen ohne eigene Veröffentlichung. Gut gemacht

    • Hätte ich vorher eine Liste mit den Leuten gemacht, die wieder alles nur negativ sehen, dann wärst du ganz oben gewesen. Auf manche ist einrach Verlass.

    • Das ist jetzt definitiv mein letzter Kommentar zu diesem Thema: Ich habe auch nichts anderes erwartet. Mich wundert aber, warum der NDR nicht gleich Sandro genommen hat.

      Ab sofort. DE 2020 wird nicht von mir nicht weiter kommentiert.

      Viel Spaß !

      • @ Bessergenever Bernd

        Nö, warum solltest Du auch ? Deine Äußerung „von ESC-Trash zu richtigem Trash“ fand ich sehr witzig. Ich kann viel aushalten – als Fan macht man so einiges mit. Daß der deutsche Beitrag in den letzten Jahren bei mir meistens keine Rolle spielt, ist „Business as usual“.

  10. Welch ein Zufall. Es gibt ein neues Lied von Justin Timberlake feat. SZA – und da zeigt er der ESC-Welt mal eben, wie das so geht mit dem Funky, mit dem Dance, mit der Kopfstimme, mit allem so…

  11. Zweites Mal Violent Thing gehört. Nervt immer noch. Diese Stimme. Lena auf Speed oder Neon. Der Beat stimmt allerdings. Va banque, kann mal live so richtig gut in den Sand setzen. Acapella will ich das Ding nicht hören, da braucht es schon die große Bühne. In Amsterdam in vier Wochen kann er sich zum ersten Mal beweisen. Ich werde vor Ort sein.

  12. Das ist so überhaupt nicht mein Ding, und deshalb kann ich auch gar nicht sagen, ob ich es gut oder schlecht finde. Ich weiß nur, dass ich das Lied kein zweites Mal hören möchte. Trotzdem viel Glück, Erfolg und Spaß in Rotterdam, Ben.

  13. Ich kann mich einfach nicht mit nerdigen schüchternen 22-jährigen Kindern ohne jeden Star-Appeal abfinden. Der verhält sich zu Luca Hänni wie ein Rehlein zum Leoparden.

  14. Heute Nachmittag erster Eindruck: Warum singt da ne Frau, wenn der Sänger doch ein Mann ist. Ok, habe jetzt verstanden, dass es wohl sein Markenzeichen ist.
    Spontanbewertung war: so la la

    Und jetzt heute Abend der ultimative Test. 30 Minuten in Dauerschleife gehört. Da fällt mir auch, dass es mich weder begeistert noch stört. Kann man laufen lassen, wie anderes Radio Gedudel auch.
    Aber nachdem ich jetzt nochmal ca. ne halbe Stunde nichts gehört habe, kann ich nicht nicht mehr erinnern. Normalerweise bleiben irgendwelche Fetzen immer in Ohr und Hirn hängen, aber ich kriege weder die Melodie noch prägnante Songteile hängen.

    Dennoch bleibe ich mal Verhalten optimistisch. Es ist der frischeste und modernste Beitrag seit Satellite.
    Optik und Performance könnten ja auch noch was rausreißen und Punkte bringen.

  15. Also die wichtigsten Töne trifft er schonmal nicht wie in dem offiziellen Video. Tja, das wird wohl nix…
    Und wenn man dem Bericht bei Brisant glauben darf, sehen wir später nur einen Auftritt mit Gitarre?! Nicht im ernst?! 😂😂😂🤦🏻‍♂️

  16. Das Abstimmungstool sagt mir, dass ich bereits mit „gefällt mir gut“ abgestimmt habe. Klingen meine Kommentare nach solch einer Bewertung? Ich will nicht von einem Online-Abstimmungstool bevormundet werden! LOL 🙂 😉

  17. „Violent Thing“ ist näher am Zeitgeist als Songs wie „Sister“ oder „Perfect Life“, Milanov sei dank. Meins ist das nicht, aber „Beautiful Mess“ oder „Nobody But You“ fand ich auch nicht berauschend und wir wissen alle, wie weit es diese Songs geschafft haben. Von daher, alles Gute, Ben.

  18. OK, aber richtig modern ist es auch nicht. Hätte schon gut vor zehn Jahren produziert werden können (die anderen Genannten allerdings vor zwanzig Jahren).

  19. Er gefällt mir gut. Habe zwar Gefühl des Aufzwängens und dass versucht wurde, Luca Hänni zu kopieren, aber international scheint er ja sehr gut anzukommen.

  20. Schade, ich hab mehr erwartet, sowohl vom Künstler als auch vom Lied, bester deutscher ESC Titel kann ich nicht bestätigen, aber ich mochte Schweden 2018 auch schon nicht. Big5 und Host werden somit nur von Männern vertreten.

  21. Also dass UNSER (betone: UNSER) deutscher ESC-Beitrag nun von einem Slowenen gesungen wird und der Song selbst nicht aus deutscher Feder stammt stört mich nicht im geringsten; in anderen ESC-Länder ist es schon seit vielen Jahren gang und gäbe sich international zu bedienen, warum also soll das nicht auch mal für einen ESC-Beitrag gelten, den Deutschland schickt ? Bisschen komisch wäre es, wenn Ben kein Wort deutsch sprechen würde und man ihn in Interviews auch noch dolmetschen müsste – das würde mich dann (persönlich) mehr stören und würds schwieriger machen sich mit ihm „anzufreunden“. Das gleiche gilt für den Komponisten des Songs. Und dass Ben sich mit der englischen Sprache wohler fühlt kann ja nun auf dem internationalen Tableau und insbesondere dann in Rotterdam sicherlich nicht schaden. Denke dass er da dann sogar ganz cool und witzig bei der versammelten Journalie und den Fans ankommt – mit der deutschen Sprache wirkt er doch eher zurückhaltend, fast schüchtern.

    Nee – es ist wirklich alles gut soweit und die überwaltigend positiven Reaktionen all über all machen einem echt Laune – so macht das ganze Event doch wieder viel mehr Spass. Ich muss ganz erstaunt feststellen, dass der NDR (bis auf die etwas dürftige Sendung heute) bisher sehr vieles richtig gemacht hat – Chapeau und weiter so!!!

    • das ist in Mini Ländern und autokratischen Staaten gang und gäbe, bei sonst aber keinem. Bei den Big ist es eherne Tradition ‚Eigengewächse‘ zu schicken. Frankreich käme nicht in 100 Jahren darauf so etwas zu machen…selbst Schweden und Norweger käme nicht auf so eine Idee…Bleib bittre bei den Fakten

      • „Frankreich käme nicht in 100 Jahren darauf so etwas zu machen…selbst Schweden und Norweger käme nicht auf so eine Idee…“
        – Ähem. Das MUSS jetzt satirisch gemeint sein, oder? „The Best In Me“ 2020? Frankreichs Beitrag. Oder Barker-Songs im norwegischen VE („Wild“, „Talking About Us“)? Die 100 Jahre waren schnell vorbei 😉

      • es geht nicht um die Songs….oder ist je ein deutscher Interpret für Frankreich gestartet, oder für England, oder für schweden, oder für Italien hm?

      • Da du ja so auf Fakten stehst: Frankreich
        1989 – Nathalie Pâque / Belgierin
        2001 – Natasha Saint-Pier / Kanadierin
        2004 – Jonatan Cerrada / Belgier
        2010 – Jessy Matador / Kongo

        …aber du wirst für dich sicherlich eine Antwort finden, warum das trotzdem „französische Eigengewächse“ waren.

      • @trevoristos – weiss nicht, warum Du da jetzt einen solchen Aufriss draus machst. Die Franzosen haben sich sehr wohl schon Sänger bzw Sängerinnen aus anderen Nationen bedient…Listung war ja schon und ich füge noch Amina hinzu (Tunesierin) oder Joelle Ursull (exakte Nationalität weiss ich grad nicht). Ben ist hierzulande doch auch schon ein Stück weit bekannt durch seine TVOG Teilnahme, bei welcher er weit gekommen war und fast gewonnen hätte. Ist doch super, dass der NDR einen solch talentierten Sänger verpflichten konnte.

        Man sollte wirklich die nationale Brille ablegen und zumindest kein solches Drama aus der ganzen Sache machen.

        Im Übrigen finde ich Deinen belehrenden Nimbus („bleib bei den Fakten“ usw) reichlich unsymphatisch. Daran kann man arbeiten – nix für ungut!

  22. Mir gefällt der Song gut. Es fehlt mir noch der Ohrwurmfaktor und Stimme find ich crazy. Bin mal auf den Auftritt in Rotterdam gespannt. Ich glaube Top 10 ist da bestimmt möglich. Was mich am meisten begeistert ist das der Song überwiegend gefeiert wird und sogar ESCfan05 ihn nett findet.. Bei aller berechtigten Kritik muss ich dem NDR (geneugenommen den Jurys) zu der Auswahl aber gratulieren.

  23. Was mir ein bisschen Sorgen bereitet: Ich kann mir vorstellen, dass die hohen Töne bei „Violent Thing“ sehr anspruchsvoll sind. Den Song wird er in den nächsten Wochen oft darbieten – hoffentlich passt er da auf sich und seine Stimme auf :-/

  24. Der Song klingt sehr international und modern. Ich habe ihn das erste Mal gestern Abend im TV gehört und meine ersten Assoziationen waren: das Lied hätte auch aus Schweden kommen können. Catchy, modern, good vibes. Ich bin positiv überrascht und glaube mit einer tollen Inszenierung wäre eine Top 10 Platzierung durchaus realistisch

    • der Song kommt doch auch gar nicht aus Deutschland…es wird nur für den NDR beim ESC laufen. Mit ‚Deutschland‘ hat der Song doch gar nichts zu tun…Wenn das alle Länder so machen würde, dann wäre der ESC vollkommen sinnentleert..

      • Dieser kommt nicht nur nicht aus Deutschland, sondern wurde bereits im schweizer Vorentscheid 2018 aussortiert! (Da war doch was 2019).

        Zudem kenne ich zwei Mitglieder der 109kõofigen Jury, die mir unabhängig voneinander versichert haben, dass weder Interpret noch Song in der finalen Entscheidung zum 9.12.2019 zur Abstimmung standen.

        Eine Farce das ganze Theater.

      • gibt es denn dazu belastbare Informationen? Könnte ja nun jeder schreiben. Ich könnte mir schon auch vorstellen, dass damals im Dezember irgendwas nicht so ganz richtig gelaufen sein kann. Hab auch gelesen, dass der diesjährige NDR Song ‚aus 2018 stammen soll‘. So wirklich auslassen darüber wollte sich aber niemand. Trotzdem gilt ein Song, der nicht veröffentlicht wurde technisch gesehen als ’neu‘. Man darf aber sicher sein, dass der abstimmenden Jury die umfassenden und wahrheitsgemäßen Informationen zum Song nicht mitgeteilt wurde. Entscheidend war ja sowieso nur die 30er Fachjury, die andere Jury hat eine simple Feigenblattfunktion gehabt. Wer dort in der 30er Jury mit drinsaß ist nicht bekannt.

      • Die Globalisierung macht eben auch vor dem Musikmarkt nicht Halt. Erst recht nicht vor dem Musikmarkt und schon gar nicht beim ESC. Außerdem können alle, die sich von einem Slowenen nicht richtig vertreten fühlen, dieses Jahr immer noch auf Zypern als ihren Vertreter ausweichen. 😉

        Und ja, im Grunde ist das auch gar kein Länderwettstreit, sondern ein Wettbewerb der Rundfunkanstalten.

      • in allen Musikmärkten herrschen fast ausnahmslos inländische Musikacts. Von wegen Globalisierung. Genau das Gegenteil ist der Trend…informier dich doch besser erst einmal bevor du unhaltbare und auch sogar faktisch unzutreffende Sachen postet bitte

      • Wenn du von Sängern redest und ich von Komponisten, dann ist es klar, dass man aneinander vorbeiredet.

      • In diese Kerbe hast du jetzt innerhalb von einem guten Tag so oft gehauen, dass du dir sicherlich jetzt dein Zuckerle bei Herrn Höcke abholen darfst.

    • Was hat dieser Nazi damit zu tun. Damit tangierst du mich nicht. Im Gegensatz vermutlich zu dir brauche ich auf so ein Niveau nicht abzusteigen

      . Es ist vollkommen berechtigt es intensiv zu kritisieren dass für deutschland kein einheimischer Künstler startet. Und erst recht dass überhaupt GAR kein deutscher Musikschaffender an dem Ganzen beteiligt ist. Nichtmal am Videodreh. Das als Ausländerfeindlichkeit hinzustellen ist eine Pervertierung meiner sinnvollen und nachvollziehbaren Argumentation 🙂 das hast du zu unterlassen.

      • Diskussion? Ja. Kritik – ja, in so fern sachlich und wo möglich mit Quellen-Angaben.

        Aber so oft wie du dich wiederholst, ist von Diskussion keine Rede mehr und das bewerte ich als einen Versuch jede andere Meinung zu diskreditieren. Wie viele Kommentare hast du schon geschrieben in der vergangene Woche? Dein Verhalten kommt Spamming extrem nahe.

        Mich wundert es nicht, dass auch du in die rechten Ecke eingestuft wird. Die Art wie du ‚diskutierst‘, ruft solche Vermutungen wach.

    • Es ist eigentlich schade, dass einige (zum Glück wenige, aber sehr laute User) immer wieder nur das berühmte „Haar in der Suppe“ suchen. Jetzt haben wir einen tollen Song für Rotterdam und jetzt wird wieder systematisch versucht, den kaputt zu reden. Das nervt irgendwann.
      Die Behauptung, dass „Such a violent Thing“ nicht den Jurys vorgestellt wurde, und das Htom von „zwei Mitgliedern der 109kõofigen Jury unabhängig voneinander versichert wurde“, ist einfach nur eine der vielen „Sch….hausparolen“. Einfach mal was in die Welt setzen, es kann ja eh nie jemand widerlegen. Dann müssten sich ja 118 andere Juroren ebenfalls völlig verarscht fühlen, man hört aber nichts. Vielleicht waren die zwei auch in der Jury 2018…

    • das ist doch ganz leicht zu widerlegen. Ausserdem hat aber die Endentscheidung die 100er Jury gar nicht gefällt. Interessanter wäre es zu wissen was denn ausgeschieden wurde. Auch das werden wir nicht erfahren. Könnte mir aber vorstellen dass der ein oder andere oder die ein oder andere sauer ist…Kommt vielleicht noch was 😉

  25. Mal was anderes, okay. Aber wer hat dem Jung‘ diese gruselige Pony-Frisur verpasst? Auf dem Aufmacherfoto und in den bisherigen VOG-Videos sieht er ja noch ein wenig erwachsen aus, aber so möchte man ihm lieber einen heißen Kakao kochen, als ihn ein Mädel küssen zu sehen.

    • ist der aktuell modischste Frisurentrend (für Männer oder so) aus Mailand. Die Frisur ist natürlich volle Absicht. Das kann der nicht selbst entscheiden mit welcher Frisur er fotografiert werden darf usw….Bei Frauen ist es ein strenger Mittel- oder Seiten-Scheitel. Das präsentiert zb die Sängerin, die für Norwegen an den Start geht

  26. Kein Zweifel: Besser als Sisters und co. Schade dennoch, dass der „deutsche Beitrag“ nicht die hiesigen Künstler und/oder Komponisten unterstützt.

    Der Song „punktet“ mit der Kopie von Daft Punkt – Get Lucky’s Instrumental. Verfeinert mit einer Prise Dua Lipa – Don’t Start Now und Mike Posner – Cooler Than Me. Kaum originell und textlich sehr schwach. Aber auf Nummer sicher gegangen. Top 10.

  27. „Geschmackssache, sagte der Affe und biss in die Seife“…

    Ich mag u.a. gerne Singer-Songwriter Musik, fand seinerzeit den Song von Michael Schulte TOP, und dieser (aktuelle) ESC-Song ist für mich wirklich der absolute Worst Case!

    Zwischen diesem Song für 2020, und dem letzten von Michael Schulte, liegen – meiner Meinung nach – bzgl. der Qualität v. Songwriting und Gesangsperformance WELTEN.

    Dieses „Violent Thing“ von Ben Dolic klingt für mich – mit Verlaub – wie der schlimmste kommerzielle Schund (i wish it wasn’t true), und ist echt ein „Violent Thing“ für meine Ohren…

    Wenn ich dann „jubelnde“ Kommentare lese, mit entzückten Statements wie:
    „Der Song ist radiotauglich…“ etc. pp, dann kann ich nur folgendes entgegnen:

    Warum reichen wir dann nicht gleich immer deutsche Musikprojekte wie „Schnappi, das kleine Krokodil“ zum Eurovision Song Contest ein?!?

    Das wurde ab Ende 2004 zum Millionenseller, ging auf Platz 1 der deutschen Charts, und war ja ebenfalls TOP „radiotauglich“…

    Hmmm… traurig, traurig, auf welchem Niveau man da offenbar angekommen ist…
    (PS: „Bloody hell! How could that happen?“)

  28. Also, mit manchen seiner Ansichten stößt Trevoristos bei mir durchaus auf offene Ohren. Ich frage mich, warum da gleich mit derben Beschimpfungen ihm gegenüber losgelegt wird…Nur, weil er den Song nicht mag ?

    Ich finde „Violent thing“ extrem nervig und es klingt mir zu amerikanisch – vielleicht bin ich mit fast 49 auch zu alt dafür. Das Argument „Globalisierung“ kann ich nicht mehr hören…. Das würde für mich wiederum viel mehr „Landesbezug“ bedeuten. Aber ich glaube, da drehen wir uns im Kreis….

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