Die Surfpop-Band Planschemalöör aus Köln hat sich für die deutsche Vorentscheidung 2022 beworben

Neuer Tag, neue Bewerbung für die deutsche Vorentscheidung: Mit einem sympathischen Reel auf Instagram hat die „kölsche Surfpop-Band“ (Eigenbeschreibung) Planschemalöör ihre Ambitionen öffentlich gemacht, für Deutschland zum Eurovision Song Contest 2022 nach Turin fahren zu wollen. In den vergangenen Tagen gab es dazu schon ein paar kleinere Hinweise in den sozialen Medien (und freundliche Hinweisgeber*innen – danke!), nun ist die Bewerbung also offiziell.

Planschemalöör haben demnach schon lange den Wunsch, Deutschland beim ESC zu vertreten und haben sich in diesem Jahr jetzt endlich beworben: „Wir wollen von Köln nach Turin zum Eurovision Song Contest“. Charakteristisch für die Band sind ihre Outfits, denn auf der Bühne tragen sie stets hellblaue Badeshorts. Auch sprachlich stechen die vier Jungs aus der Masse heraus, denn gesungen werden die Lieder nicht nur auf hochdeutsch, sondern teilweise (oder überwiegend) auch auf Kölsch.

Auf ihrer Webseite beschreiben sich die Jungs folgendermaßen:

„Klingt nach einem Badeunfall. Hinter dem Badeunfall steckt die Band, bestehend aus Mathis (Schlagzeug), Alex (Bass), Pierre (Gitarre) und Juri (Gesang). Die vier Jungs machen „Surfpop op kölsch“ und begeistern seit April 2018 mit viel Charme, Boybandanmutenden Tanzchoreos und ihrer  ansteckenden Spielfreude auf den Bühnen der Stadt. Kurz gesagt: Planschen macht glücklich!“

Planschemalöör sind damit nach Ikke Hüftgold, Daniel Schuhmacher, Janina Bey sowie mutmaßlich Linda Teodosiu und Eskimo Callboy der sechste Act, dessen (wahrscheinliche) Bewerbung für die deutsche ESC-Vorentscheidung im kommenden Jahr öffentlich geworden ist. Der Vorentscheid findet im kommenden Jahr nach zwei Jahren der internen Auswahl wieder als Liveshow und mit Publikumsvoting statt. Über die genauen Pläne des NDR haben wir bereits an anderer Stelle berichtet.

Was sagt Ihr zur Bewerbung von Planschemalöör? Könnt Ihr Euch die Jungs gut auf der Vorentscheidungs- bzw. ESC-Bühne vorstellen? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!


70 Kommentare

  1. Mit dem richtigen Lied gern!

    Also, die Jungs scheinen viel Bock auf den ESC zu haben – und wie man bei deren hauseigenem „Planschevision Song Contest“ sieht, wohl auch beste Kontakte (und dann hoffentlich auch Hilfe) zu Roman Lob!

    https://youtu.be/u99l4dftQ5E

  2. Wenn ich zwischen Planschemalöör und Eskimo Callboy wählen müsste, dann wäre meine Wahl wohl eindeutig ….ich würde mit den „Callboys“ nach Turin reiten und die Planschies in den Ruhrpott schicken. Beides sind authentische Bands und beide haben ihre Daseinsberechtigung und ihre Fans – aber die Musik hier ist mir einfach wieder zu nichtssagend und belanglos – dann will ich mich lieber so richtig geil anschreien lassen – das bleibt im Kopf und die Ohrenärzte müssen ja auch von etwas leben.
    Ich stelle mir gerade das Bild vor, wenn die Eskimo Jungs da mit ihrem „Topfschnitt Perücken im Einheitslook und den geilen Brillen“ ihre Interviews führen – das ist genial.
    Fazit: Eskimo Callboy – We Got The Moves 9.5/10
    Planschemalöör (Lied noch unbekannt) 6/10

  3. Man hat ja in diesem Jahr eindrucksvoll gesehen, wenn Deutschland versucht, die Blödelpopwelle beim ESC wiederbeleben will und daher Nein zu den Eskimos und zu den Planschern!

    • @Matty
      Da ich Planschemalöör schon über Karnevalsformate kennen gelernt habe (worauf ich ihre Musik stilistisch aber nicht begrenzen wollen würde) weiß ich, daß die Band sehr politisch (links) auftritt und sich in ihren Liedern regelmäßig „gegen rechts“ posituoniert.

      Die Musik langweilig zu nennen und nichtssagend zu nennen finde ich nachvollziehbar (auch wenn ich nicht so hart wäre).

      „Blödelpop“ trifft die Band für mich aber gar nicht.

  4. Jendrik mal 4. Nicht ernstzunehmen. Die Herren wirken zu gewollt und nicht gekonnt. Unwitzig. Das eine Lied von denen ein Fail. Sie versuchen „Stimmung“ bei ihren Aktionen zu bringen, aber wer begeistert sich für sowas? Dazu dieser echt voll trendige und witzige-kölscher Bandname, Yeah! Samma, geht’s noch? Und dann diese Insta-Story da, wo der eine nackt ist. Hey, yeah! Du bist voll mutig eyyy yoooo…

  5. Ok, ich würde natürlich immer noch, wenn schon kölsche Band AnnenMayKantereit vorziehen (die zwar selten, aber hin und wieder auch auf Kölsch singen).
    Trotzdem…warum nicht? „keine Band…“ finde ich ganz gut. Der Sänger ist charmant, die Stimme recht gewöhnlich, aber auch nicht unangenehm. Für mich als kölsche Jong wäre das natürlich mega wenn jemand aus (@Alki Bernd) der schönsten hässlichen Stadt Deutschlands uns im ESC repräsentiert.
    In jedem Fall besser als Ikke Hüftgold…..

  6. Nach fantasievoller Spekulation bzw. „angeblicher“ Bewerbung tauchen so wundersame Namen auf, die die breite Öffentlichkeit nicht kennt:
    Ikke Hüftgold, Daniel Schuhmacher (DSDS-Gewinner-Loser), Janina Bey, Linda Teodosiu, Eskimo Callboy und jetzt Planschemalöör.
    Deutschland, gute Nacht 😂🤣😂😂🤣😂🤣😂🤣😂

  7. Letztes Jahr war das schweigen im Walde. Keine wollte mitteilen beim NDR internen Casting mitgemacht zu haben. Jetzt kommen plötzlich gefühlt tägliche neue Bewerbungen. Ist das jetzt was gutes oder was schlechtes. Ich dachte ja Jendrik war was gutes und bin eines besseren belehrt worden. Ich freue mich trotzdem tierisch auf den deutschen VE

  8. Gibt es überhaupt ernsthafte Bewerbungen??? Wo sind die guten Musiker? Was bisher bekannt ist, lässt mich gruseln. Ist der ESC- Ruf hierzulande also total am Boden.

  9. Eine Freundin von mir arbeitet bei einem der beteiligten Radiosender und sie hat erfahren, dass es wohl dieses Jahr einen vergleichsweisen hohen Anteil an Bewerbungen aus dem Ausland gibt, die also gar keinen Bezug zu Deutschland haben. Außerdem sollen sich einige ehemalige VE-Teilnehmer beworben haben. Näheres weiß man aber nicht.
    Ich weiß nicht, ob diese Nachrichten positiv oder negativ sind, aber wenn man mal so z.B. an Victor Crone denkt, der hatte auch keinen direkten Bezug zu Estland und hat es immerhin ins Finale geschafft. Aber das kann man natürlich nicht vergleichen…

  10. Hm… positiv, sie singen auf deutsch, bzw. Kölsch. Ja, nicht schlecht, eigentlich. Ist mir auf jeden Fall lieber als Ikke Hüftgold. Bin gespannt, wenn sie denn an der VE teilnehmen, welchen Song sie präsentieren.

    Bin mir zwar noch etwas unschlüssig, was ich davon halten soll, aber warum nicht?🙂

    • Grübel, grübel… wenn ich es mir richtig überlege sind mir Eskimo Callboy, trotz aller Bedenken, was eine ESC-Teilnahme angeht, doch lieber. Deren Songs hat irgendwie doch mehr Wumms.😉

  11. Wie begabt Eskimo Callboy sind, dass könnt Ihr hier in diesem Video sehen – „wie bastelt man einen catchy Erfolgshit in 24 Std.?“

    • die kurzdoku ist wirklich gut – auch ganz frisch auf youtube!
      die wollen ja bald auch mal mehr in die schlagerrichtung gehen,nur ist das jetzt eine drohung oder schlicht „schlager – the next level“? 🤡

  12. surf pop??
    grübel immer noch ein wenig darüber nach,was das nun sein soll?
    fand eine playlist (kommt unten dran damit das video hier im post angezeigt wird.)

  13. Naja, ich denke, man kann noch relativ beruhigt sein. Renommierte Musiker werden ihre Bewerbung nicht vorab öffentlich kundtun und auch weniger bekannte, die von ihrem Song überzeugt sind. Das Öffentlich-Machen ist eher ein Mittel der Verzweiflung oder zumindest Unsicherheit. Wir können also noch zuversichtlich sein, dass am Ende etwas halbwegs Glorreiches herauskommen wird.

  14. Die Bewerbung vom ehemaligen the Voice Teilnehmer Sean Koch ist ebenfalls sicher. Dies hat er mir über Instagram bestätigt.

    • @Julian
      Wenn du einen Screenshot vom Chat an Benny per E-Mail schickst, wird er’s vll auch offiziell aufnehmen. Er muss es eben schwarz auf weiß haben bzw. den Künstler vorher anfragen, ob es ok wäre, wenn ESC kompakt darüber berichtet.

  15. moin!
    kann der brettveranstalter nicht mal ein funvoting (so wie kürzlich erst) erstellen mit allen derzeit in frage kommenden acts (ggf. ohne songtitel)?
    aber nicht vergessen – EC song 1 (🥰) und song 2 separat einpflegen frei nach dem motto:
    „operation druck machen“. 🤡

  16. Why not? Wenn der Song stark ist, gerne doch 🙂

    Verstehe die bisherige Resonanz eher nicht, je bunter die Bewerbungen, umso spannender der SSC 😉

    • es gibt auch zuviel bunt,will sagen,zuviel gedöns und am ende blickt keiner mehr richtig durch,schon mal gar nicht die internen entscheidungsträger. 🤡

  17. Zählt eine bewerbung via soziale medien jetzt eigentlich als teilnahmeticket zum esc-kompakt scc?

    Alles dummes gewäsch. Keiner der bisher genannten eskimo, hüftsilber oder diese saufband wird’s hoffentlich in den ve bringen. Bei d.schuhmacher setz ich mal ein ??

  18. Oh, Planschemalöör. Vier gute Musiker, die nicht voreilig in eine Schublade gesteckt werden sollten. Jeder hat eine faire Chance verdient. Die sympathischen Jungs haben neben dem Karneval, einige Facetten mehr! Da darf man wirklich gespannt sein, was kommt. Ich sehe sie eher im oberen Drittel, vielleicht sogar als den Geheimtipp schlechthin!

  19. Ist nett, gefällt mir, aber ich weiß nicht, ob sie wirklich gute Chancen auf einen der vorderen Plätze beim ESC hätten. Neben den Karneval-Songs gehen sie ja eher in die Singer-Songwriter-/Deutschpop-Richtung. Ein Song wie „Keine Band für eine Nacht“ oder „Keinen Millimeter“ wäre aber interessant. Mal schauen, wer sich noch beworben hat. Beim Vorentscheid würde ich sie gerne sehen.

  20. Oh wow, das ist mal eine positive Überraschung, auch, wenn ich als Rheinländer da vermutlich etwas voreingenommen bin. Mit einem schmissigen Song und vor allem auf Deutsch oder gar auf Kölsch – warum nicht? Würde meiner Meinung nach schon ein kleinwenig den Spirit von Köln, des Rheinlandes oder Deutschlands auch irgendwo hineinbringen im Vergleich zu einem 0815-Song, der sich zu sehr bemühen würde, weltweit radiotauglich und somit auch irgendwo unbedeutend zu sein. Ich habe es in der Vergangenheit eh in der Song-Auswahl des NDR vermisst, dass die Wahl der Sprache des Beitrags so überhaupt gar nicht als „künstlerisches Element“ wahrgenommen wurde. Klar, ein wirklich guter Song wie „You let me walk alone“ von Michael Schulte funktioniert auf Englisch wunderbar, aber mal einen Song auf Deutsch, gar in einem Dialekt oder mit einer stimmigen Hintergrundsgeschichte sogar in einer ganz anderen Sprache zu bringen, wäre schon eine dezente, manchmal fehlende Würze, denke ich!

    Sollte der NDR auch wirklich einen Siegersong suchen, müssen natürlich noch viele, viele Aspekte mehr berücksichtigt werden, aber wenn nach einigen Jahren mal wieder ein Top 5-Platz vorsichtig angestrebt wird, stimmt mich diese Richtung durchaus leicht hoffnungsvoll.

    Die einzige Schattenseite allgemein könnte im Bezug auf Sprache sein, dass der NDR dort wieder einmal hoffnungslos versucht, auf Erfolgsrezepte des Vorjahressiegers zu setzen, (Muttersprache, Mâneskin) anstatt wirklich selbst einmal kreativ zu werden und vielleicht mal GENAU was anderes zu bringen, aber das wäre in so einem Fall überhaupt nicht schlimm, da ich Planschemalöör jetzt nicht als Mâneskin-Verschnitt betrachte und Kölsch auch eine andere Sprache wäre als Italienisch 😉

  21. Hilfe, die nächste Karnevalsnummer. Ja, nice treasure trail beim Sänger, ja, professioneller als die narzisstische Witzfigur dieses Jahr, aber nicht konkurrenzfähig. Allgemein frage ich mich, wie ernst diese Instagram-Ankündigungen zu nehmen sind. Würde meine Katze auch einen Artikel bekommen, wenn sie auf social media sagen würde, dass sie zum ESC will?

  22. „Keine Band für eine Nacht“ ist catchy und der Sänger charismatisch – aber natürlich chancenlos, da aus Köln und nicht aus Hamburg.

  23. Ich mag dieses Musiker-Bashing gar nicht, was hier einige m.E. betreiben. Immerhin sind die meisten der genannten Künstler schon eine Weile auf Bühnen unterwegs, haben also Fans und Leute, die mögen was sie machen. Ich würde mir gerade unter ESC Fans ein wenig mehr Respekt wünschen.
    Wir werden ja sehen, was aus den Bewerbungen wird … Bin echt gespannt auf den Vorentscheid im nächsten Jahr. 🙂

  24. Haa, ich wusste, ich kenn das auf dem Teaserbild. Hinten links gehts in die Jan-von-Werth-Straße, oder?

    Da war ich seit ziemlich genau zwei Jahren nicht mehr. 🙁

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.