Disqualifikation von Joost Klein beim ESC 2024: Kamera soll bei Vorfall beschädigt worden sein

Bild: Eurovision.tv (c) Ruud Janssen

Der „Vorfall“ um den niederländischen ESC-Teilnehmer Joost Klein ist weiterhin noch nicht abgeschlossen. Es sind auch immer noch nicht alle Fakten dazu bekannt. Das schwedische Aftonbladet hat nunmehr aber weitere Informationen gesammelt: Demnach soll sich der Vorfall während des zweiten Halbfinales ereignet haben, direkt als Joost Klein nach seinem Auftritt von der Bühne gekommen es. Obwohl es mehrere Zeugen gibt, unterscheiden sich die Aussagen der betroffenen Kamerafrau und der niederländischen Delegation. Jetzt wird berichtet, dass die Kamera beschädigt wurde. Joost selbst ist nach einem Besuch des EuroClubs nach dem Finale in Malmö in die Niederlande zurückgekehrt.

Die Ermittlungen der schwedischen Polizei gegen Joost Klein sind offenbar abgeschlossen; es wird davon ausgegangen, dass der Vorgang jetzt an die Staatsanwaltschaft gegeben wird. Dem Niederländer werden ungesetzliche Drohungen gegenüber einer Kamerafrau beim ESC-Halbfinale am Donnerstag vorgeworfen. Direkt nach seinem Auftritt mit dem Titel „Europapa“ im zweiten ESC-Halbfinale soll es nach dem Bericht des Aftonbladet zu dem Vorfall gekommen sein.

Wie eine Quelle Aftonbladet sagte, habe es mehrere Zeugen des Vorgangs gegeben, der sich direkt neben der Bühne zugetragen haben soll. So soll kein Zweifel daran bestehen, dass Joost sehr aggressiv gegenüber der jungen Kamerafrau gewesen ist. Die Zeugen hätten Joost Klein als sehr beleidigend wahrgenommen. Dieser wollte offenbar nicht gefilmt werden, während die Frau die Kamera weiter auf ihn hielt. Wie Aftonbladet berichtet, soll die Kamera beschädigt worden sein.

Die niederländische Delegation hat eine andere Sichtweise auf den Vorgang. Von ihr gab es bereits eine Stellungnahme, in der die Disqualifikation des Künstlers als unverhältnismäßig kritisiert worden war. Der Sender AVROTROS hat bestätigt, dass es zu einer Konfrontation zwischen dem Künstler und der Kamerafrau kam; es hätte jedoch keine körperliche Auseinandersetzung gegeben.

 

„Als Joost die Bühne verließ, wartete eine Kamerafrau auf ihn. Er forderte sie wiederholt auf, ihn nicht zu filmen, aber sie machte weiter. Daraufhin machte er eine Drohgebärde in Richtung der Kamera, ohne sie tatsächlich zu berühren“, so Taco Zimmerman, Direktor des niederländischen Senders Avrotros laut Aftonbladet.

Das niederländische Portal AD berichtet darüber hinaus, dass es während der Probenzeit mehrfach Diskussionen zwischen Joost und der Kamerafrau gegeben habe. Entgegen der Berichterstattung des Aftonbladet ist hier davon die Rede, dass die Mitarbeiterin eine Handykamera auf Joost gerichtet haben soll.

Der Künstler selbst wurde in der Nacht nach dem Finale im EuroClub gesehen. Bezüglich seiner Abreise aus Malmö hieß es zuerst, dass die Delegation ohne ihn gefahren sei. Allerdings soll er am Sonntagabend mit seinem Manager und einem Leibwächter gegen 18 Uhr mit einem Privatflugzeug von Kopenhagen abgereist sein.

Die Disqualifikation eines ESC-Teilnehmers – zumal so kurzfristig zwischen Halbfinale und Finale – ist einmalig in der Geschichte des Wettbewerbs. „Die EBU hätte nicht so gehandelt, wenn sie den Vorfall nicht als sehr ernst ansehen würde“, so die Quelle gegenüber Aftonbladet. In der offiziellen Stellungnahme der EBU verwies diese auf ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber unangemessenem Verhalten während der Veranstaltung.

„Die schwedische Polizei hat die Beschwerde einer Produktionsmitarbeiterin nach einem Vorfall untersucht, der sich nach Joost Kleins Auftritt im Halbfinale am Donnerstagabend ereignet hat. Während das Verfahren läuft, wäre es für ihn unangemessen, weiter am Wettbewerb teilzunehmen“, erklärte die EBU in einer Pressemitteilung.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

487 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Wie immer wird die Wahrheit wohl irgendwo in der mitte liegen. Denke da haben sich am Ende wahrscheinlich beide, Joost und die Kamerafrau nicht gut verhalten.

Das macht es um so bitterer das es bei der aufgeheitzten Stimmung zur DQ kommen musste und damit die Fronten weiter verhärtet wurden.

Ich hoffe aber das Joost mit abstand bereit ist einzusehen das er überreagiert hat. Seine Stimmung scheint ja aus irgendeinen Grund sehr angespannt gewesen zu sein beim ganzen Event.
Wenn es wirklich sein Traum war auf der ESC Bühne zu performen kann man ja vielleicht sich versöhnen und wie ich schonmal geschrieben habe vieleicht sogar auf ein Comeback in nächsten Jahr oder bei einen zwischen Event einigen.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Das die Wahrheit immer in der Mitte liegt stimmt so nicht. Manchmal ist auch die eine Darstellung wahr und die andere komplett falsch. Aber das sollen die Behörden in Schweden herausfinden, was in diesem Fall zutrifft.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Denke schon das die DQ alternativlos war. Nur wie es dazu gekommen ist hat eventuell wirklich eine Wahrheit in der Mitte. Wir wissen halt nicht ob die Frau nur da stand und er dann völlig ausgetickt ist. Oder ob sie trotz mehrmaliger Bitte ihn doch bitte in ruhe zu lassen ihn weiter verfolgt hat.

Wäre keine Entschuldigung auszurasten und handgreiflich zu werden wenn die Schwedische Aussage stimmt. Aber es wäre in meinen Augen dann auch nicht ganz Soverän von Produktionsteam gewesen, wenn man merkt das der Type schon auf 180 ist, noch weiter zu filmen.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ohne dass das schon näher berichtet wurde: Es gibt doch bei Instagram immer diese Kurz-Videos, wie die Künstler im Backstage-Bereich ankommen und erlöst in die Kamera blicken bzw. jubeln.

Wenn diese Aufnahme gemeint ist (was ich annehme, aber natürlich nicht zu 100% weiß), dann frage ich mich, was Joost für ein riesen Problem damit hatte. Gerade wenn er doch wusste, dass da in den Tagen zuvor schon jemand stand, darf es ihn doch nicht überraschen.
Und im Rahmen einer TV-Produktion (und auch der Social Media-Content zählt da ja heutzutage dazu) weißt du halt dann auch irgendwann, wann und wo gefilmt wird und wo nicht.

Klar ist natürlich auch, dass wenn das zuvor schon zu Problemen geführt hat, dass die Situation im Vorfeld schon hätte besprochen werden müssen. Da hätte auch die TV-Produktion klar sagen müssen, was vom Künstler erwartet wird und was freiwillig ist (wobei wir natürlich nicht wissen, ob das passiert ist).

Also: Ja, am Ende muss man immer Argumente von beiden Seiten berücksichtigen. Aber anhand der bisherigen Faktenlage glaube ich schon, dass Joost einfach sehr unverhältnismäßig gehandelt hat. Und da die EBU bzw. die Seite der Produktionsmitarbeiterin sich noch gar nicht detailliert geäußert hat, wird da bestimmt noch einiges Belastbares kommen.

Andererseits: Selbst wenn man Joost nicht mehr live auf die Bühne lassen wollte, hätte man ihn ja trotzdem noch „live on tape“ im Wettbewerb belassen können (wie mit Dadi Freyr 2022). Ganz alternativlos war das Vorgehen also nicht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Frank B.
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

An ein solches Video hatte ich ja auch gedacht, die waren doch immer ganz spaßig – und alle sind dann immer gut drauf und möchten, dass diese Zuversicht auch veröffentlicht wird.

Er hätte sich ja auch einfach wieder die Flagge über den Kopf ziehen können, wie er das in der PK schon so „fein“ gemacht hatte.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Deswegen ist diese „Star“ anbetung immer so fraglich. Wenn man solche Menschen zu oft damit davon kommen lässt, dass es ja schon okay ist wenn sie mal etwas abdrehen sind halt Künstler. (oder Rocker) Dann kommt es dann halt irgendwann zu solchen Zwischenfällen. Wo sich diese „Künstler“ nicht in griff haben, da sie es gewöhnt sind das es einfach so akzeptiert wird.

Didi
Didi
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Es gibt ja Künstler die sind so in ihren Auftritt vertieft, dass sie Zeit brauchen um in die Stimmung zu kommen und dann auch wieder raus. Ich erinnere mich daran, dass S10 15 Minuten vor und nach ihrem Auftritt nicht angesprochen werden wollte. Sowas sollte man natürlich respektieren. Aber man muss sich als Künstler auch einfach so sehr unter Kontrolle haben, dass man nicht ausrastet wenn man auf so eine Bitte nicht eingeht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Stimmt, das sollte man respektieren – aber wahrscheinlich hat S10 auch diesen Eindruck vermittelt, diese Ruhe zu brauchen.

Den Eindruck vermittelte Joost Klein – zumindest auf mich – nicht.
Respekt vor den Mitarbeitenden vor Ort, die auch unter enormen Stress stehen, sollte aber auch vorhanden sein und da finde ich es gut, wenn der Arbeitgeber (hier EBU) seine Mitarbeiterin schützt und sich hinter sie stellt. Sie hat nämlich keine große Fanbase, die sich für sie einsetzt und alle Argumente wegräumt.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Doch, alternativlos weil Dadi Freyr aus gesundheitlichen Gründen nicht auftreten konnte.

Hier scheinen einige ein Problem damit zu haben, dass aggressives, bedrohendes Verhalten sanktioniert wird.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Angeblich gab es im Vorfeld eine Absprache, Joost direkt nach seinen Proben und Auftritten nicht zu filmen, weil ihn das Ende des Songs halt immer an seine verstorbenen Eltern erinnere und er dann sehr emotional sei.

Rechtfertigt zwar nicht sein Verhalten, macht aber auch das der Kamerafrau keinen Deut besser.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Warum soll die Wahrheit in der Mitte liegen und warum soll das immer so sein? Ohne dir was unterstellen zu wollen, ist das eine typische rechtspopulistische Aussage womit man jeden Bericht der Presse in Frage stellen kann, nur weil es irgendwelche Fake News gibt.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Also bei manchen Leuten werde ich langsam echt versucht meinen Freundlichen Ton aufzugeben den ich hier trotz anfeindungen immer aufrecht erhalte. Wir haben hier 2 Aussagen von zwei Offiziellen stellen. Warum sollte nun die Aussage einer Boulevar Zeitung von Schweden automatisch die Wahrheit sein. Das hat nichts mit Rechtpopulismus zu tun und das einen Linken zu unterstellen halte Ich schon für fresch.

Wir haben hier zwei Quellen die mehr oder weniger den selben „Glaubheitswert“ haben. Die Beide sich in detail bestätigen das Joost gefilmt wurde und das nicht wollte und dann übereagiert hat. Ja auch die Niederlande gibt zu das er sich danebenverhalten hat.

Du tust ja glatt so als würde sich hier Polizei und Täter gegenüberstehen. In Grunde stehen sich hier aber zwei Partein gegenüber die beide ein Interesse haben die Geschichte zu ihren Gunsten zu framen.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Tut mir Leid, ich habe extra dazu geschrieben, dass ich dir nichts unterstelle, aber Phrasen sollte man schon hinterfragen, bevor man sie postet. Das wollte ich dir damit zeigen.
Wie du richtig sagst, sind das zwei Aussagen und wir sollten uns keinerlei Urteil über diese erlauben, auch nicht die, dass beide nicht stimmen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Ist halt schon ein unterschied ob man bei Zwei Seiten mit unterschiedlichen Interessen die eine Sicht auf zwei Blickwinkeln schildern das alte Sprichwort bemüht. Um zu sagen das es sein könnte das beide einen Teil der Wahrheit gesagt haben aber beide nicht alles wiedergeben.

Wie gesagt scheint das ja keine Renomierte Zeitung in Schweden zu sein. Also weiß ich nicht wie Vetrauenswürdig sie sind.
Ist das nun RTL oder ARD in Schweden wenn du versteht was Ich meine.

Oder ob irgendwelche N… Ein Reserschierten Bericht der Tageschow über Rassismus in Frage stellen. Also ich finde schon das es einen unterschied macht.

nordlicht
nordlicht
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Entschuldigung dass die Wahrheit in der Mitte liegen kann ist eine rechtspopulistische Aussage?????? Wird hier jetzt bei jedem Kommentar die Rechtspopulismusklatsche, der Antisemitismusshammer oder der Rassistenprügel herausgeholt??? Klar ist ja einfach um jemanden mundtot zu machen.

ÖcherJung82
ÖcherJung82
2 Jahre zuvor
Reply to  nordlicht

Es ist wirklich unfassbar. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt und direkt wird die Rassismus Keule geschwungen. Der ESC ist zur Farce verkommen. Alle brüllen, dass sie toleriert werden möchten, jedoch selbst Toleranz zeigen… vergeblich. Heuchelei pur. Ekelhaft.

FufuDerWauWau
FufuDerWauWau
2 Jahre zuvor
Reply to  ÖcherJung82

Puuuusch aus Oche

ÖcherJung82
ÖcherJung82
2 Jahre zuvor
Reply to  FufuDerWauWau

???

HerbyAC
HerbyAC
2 Jahre zuvor
Reply to  ÖcherJung82

Fufu weiß wohl nicht was Pusch in Aachen bedeutet 😉

Ajuleila
Ajuleila
2 Jahre zuvor
Reply to  ÖcherJung82

Danke für diesen Kommentar!

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  ÖcherJung82

Nicht der ESC ist verkommen, die „angeblichen“ Fans sind es

The Happy Hans
The Happy Hans
2 Jahre zuvor
Reply to  nordlicht

Wenn einer so einen Haufen BS politischer Art in einem Musikblog abläßt, alle möglichen Leute, deren Meinung ihm nicht passen als „Recht radikal“ (sic!), verunglimpft und gleichzeitig völlig einseitig einen Riesenrotz der untersten Schublade gegen Israel und die israelische Delegation abläßt und sein angebliches Linkssein völlig unreflektiert als präsumtive Generalabsolution vorschiebt, dann muss er wohl auch ein bisschen polemischen Gegenwind ertragen. Das fordert er ja geradezu heraus.

Aber natürlich ist das kein „Rechtspopulismus“, sondern ganz einfach ein völlig undifferenzierter Allgemeinplatz, gerne von rechten, linken, liberalen oder völlig unpolitischen Leuten vorgetragen, manchmal um sich Wichtigzutun, manchmal aber auch im ehrlichen Bemühen, ein bißchen ausgleichend zu wirken. Das sollte aber dann doch vielleicht ein User machen, der sich weniger einseitig politisch positioniert hat als dieser.

Und ich möchte das mal in aller Ausdrücklichkeit sagen: Ich habe noch nie so viel eindeutig antisemitischen Dreck auf einem Haufen lesen müssen wie in den letzten Tagen in diesem User-Forum. Ekelhaft! Die schlimmsten Ausfälle hat der @Mod immerhin weggelöscht, Danke dafür. Für die Zukunft würde ich mir aber wünschen, User, die diese Platform für ihre politische Propaganda mißbrauchen, konsequent wegzusperren. Egal ob links oder rechts oder unten oder oben. Das würde uns anderen erheblich Nerven sparen.

Und eines noch: Wenn einer unter jedem Artikel 100 Userposts, auch längere, veröffentlicht, dann ist er entweder eine ganz arme Wurst ohne Freunde und Hobbies, oder er wird bezahlt. Normal ist das nicht. Und da kann ich nur noch sagen: Don’t feed the troll!

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  The Happy Hans

Ich glaube, du warst noch nie auf Wiwibloggs. Im Vergleich zu eigentlich allen anderen Fan-Seiten ist ESCK zum Glück der reinste Streichelzoo. Dank unserer heldenhaften Blogger galt das manchmal sogar für Artikel über Israel, die leider „mysteriöserweise“ automatisch immer die obskursten Randfiguren anzogen wie ein Flutlicht die Insekten.

Zum Glück ist über diese Saison in ein paar Tagen Gras gewachsen. Es wurde echt Zeit.

k.brandtner
k.brandtner
2 Jahre zuvor
Reply to  The Happy Hans

langsam müsst ihr euch aber mal entscheiden ob ihr nun pro Israel oder pro Ukraine seit beides geht nicht lt einem aktuellen Zeitungsbericht:

https://www.berliner-zeitung.de/en-US/politik-gesellschaft/geopolitik/israelische-esc-saengerin-eden-golan-steht-auf-feindesliste-der-ukraine-li.2214294?

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  k.brandtner

Warum sollte sich da irgendjemand entscheiden müssen? Schwachsinn.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Stimmt so ein Blödsinn. Warum muss man immer zu jedem Thema eine Meinung haben?! Ich staune ja wie viele Menschen ihre Position zum Konflikt Israel/Palästinenser kundtun und vor allem genau wissen was richtig ist. Ich lebe nicht in Israel oder Palästina. Dementsprechend will ich mir gar nicht anmaßen, jenen Menschen zu sagen, was passieren muss.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Das unterschreibe ich, mir geht es ähnlich.
Und ich bin wieder einmal froh, in Deutschland zu leben, das schätze ich sehr!

k.bradnter
k.bradnter
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

das stimmt.besser ist es natürlich, man hat gar keine Meinung. und keine Ahnung. betreutes Denken. das zeichnet die Mehrheit der Mitbürger aus.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  nordlicht

Ja, das ist eine rechtspopulistische Aussage. Die kommt sehr häufig in Diskussionen mit AfDler. Eine Meldung in der Tagesschau wird mit der von einem obskuren X-Poster verglichen mit dem Hinweis, dass man immer beide Seiten lesen soll, um die Wahrheit in der Mitte zu erkennen.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Wieso die Aufregung? Es wurde keine Meldung der Tagesschau mit der von einer obskuren X-Poster verglichen…

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Dann haben die diese Aussage aber inzwischen für sich okkupiert. Die Weisheit, dass bei zwei einander gegenüberstehenden Aussagen die Wahrheit möglicherweise in der Mitte zu suchen ist, gab es schon immer, und sie wird nicht weniger wahr dadurch, dass ein Haufen Rechtspopulisten sie für sich in Anspruch nimmt. Da direkt mit der Rechtspopulismus-Keule zu kommen, ist meiner Meinung nach nicht angemessen. Ich denke, man darf hier gern mal auf den Zusammenhang schauen. Dass wir trotzdem keinen Zentimeter nach rechts rücken dürfen und dass die AfD immer und in jeder Lebenslage zu schmähen und zu verurteilen ist, bleibt davon unbenommen.

k. bradnert
k. bradnert
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

es gehört heute leider zum „Guten Ton“ anderslautende Meinungen als seine eigene (und die seiner Freunde) wahlweise als rechtspopulistisch oder als „Troll“ zu verunglimpfen. somit biegt man sich seine Wahrheit zurecht.

Jens Henschel
Jens Henschel
2 Jahre zuvor

Alles etwas schwierig ! Wenn der Künstler nach seinem emotionsgeladenen Auftritt nicht gefilmt werden möchte, sollte dies respektiert werden. Meines Erachtens hätte wohl doch eine Verwarnung ausgereicht. Das NL-Fernsehen hat sicherlich alles getan, um eine Teilnahme von Joost zu ermöglichen. Vermutlich wird dieses Lied nun im Nachgang der größte kommerzielle Erfolg dieses ESC-Jahrgangs. Wenn es das nicht bereits vor der ESC-Woche war. Letzte Woche vorm Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg wurde dieses Lied gespielt und hat für große Stimmung gesorgt. Ein sehr erdrückender Ohrwurm.

Jabastalus
Jabastalus
2 Jahre zuvor
Reply to  Jens Henschel

Sorry, aber wenn du unmittelbar nach einem ESC-Auftritt nicht von der Organisation des Wettbewerbs gefilmt werden möchtest, dann bist du beim ESC am falschen Ort. Es handelt hier nicht um einen Eingriff in seine Privatsphäre. Für die Teilnahme an seinem Wettbewerb hat er sich entschieden und er sollte gewusst haben, was ihn da erwartet.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Jens Henschel

wenn es aber dann zu einer Sachbeschädigung kommt, ist das nicht akzeptabel, genau wie Jabastalus gepostet hat, wenn eine entsprechende Vereinbarung existiert, dass beim Abgang von der Bühne gefilmt wird, dann hat er das im Zweifel unterschrieben und das war es.

Und wenn der Sender aus NL irgendetwas schreibt, wie emotional aufgewühlt er wegen des Gedankens an seine Eltern war, dann frage ich mich

warum will er dann beim ESC auftreten, wenn ihn das jedes mal bei jedem Auftritt so mitnimmt?entspricht das den Tatsachen mit dem Aufgewühlt sein oder ist es doch beim Auftritt Schauspielerei?

Last edited 2 Jahre zuvor by wstervolker
bisschenfrieden
bisschenfrieden
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Wenn er nach jeder Einzelprobe, nach jeder Durchlaufprobe und nach jeder Liveshow so emotional mitgenommen war, müssen das sehr sehr traurige Tage gewesen sein. Das ist so wenig glaubwürdig wie es die Tränen dieser weißen russischen Helene Fischer damals nach ihrem Auftritt waren.

Last edited 2 Jahre zuvor by bisschenfrieden
Nils
Nils
2 Jahre zuvor

… die sich bekanntlich nichts so sehr wie Frieden wünschte. Außer vielleicht die Auslöschung der Ukraine. 🤬

bisschenfrieden
bisschenfrieden
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Wenn er nach jeder Einzelprobe, nach jeder Durchlaufprobe und nach jeder Liveshow so emotional mitgenommen wahr, müssen das sehr sehr traurige Tage gewesen sein. Das ist so wenig glaubwürdig wie es die Tränen dieser weißen russischen Helene Fischer damals nach ihrem Auftritt waren. Wie hieß sie noch…

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Polina Gagarina

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Sorry, aber der Mittelteil ist doch Käse. Wenn er sein eigenes Lied also zu sehr fühlt, sollte er gar nicht erst auftreten? Hättest du dann Michael Schulte auch pauschal geraten, einfach zuhause zu bleiben? Der hatte ja schließlich auch Pipi in den Augen.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

ich nehme ihm das schlicht und einfach nicht ab.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Okay, mit der Aussage lässt sich leben. 👍

bisschenfrieden
bisschenfrieden
2 Jahre zuvor

Keine Fakten? Egal, erstmal den Österdahl ausbuhen. Und wenn die Frau eine Produktionsmitarbeiterin war, wird sie kaum aus Jux und Dollerei gefilmt haben, sondern weil sie ihren Job machen musste.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Für die sozialen Medien ist doch bereits klar, dass die Frau an allem Schuld ist.

Dass die sich als Mitarbeiterin aber nicht jeden Mist gefallen lassen muss, das vergessen viele.

bisschenfrieden
bisschenfrieden
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Leider wahr.

escfan5FAN
escfan5FAN
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ja klar, die super woke ESC Bubble sucht natürlich als erstes die Schuld bei der Frau.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan5FAN

Hattest du einen anderen Eindruck?

Ich habe unzählige Beiträge gelesen mit „that bitch“, „fucking Karen“ usw, was das jetzt mit „woke“ zu tun hat, das kannst gerne erklären.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan5FAN

Habe Ich auch null mitbekommen. Tatsächlich sind die üblichen verdächtigen endweder bei Israel ist trozdem schuld gewesen. Oder: „Nur Recht. Weg mit den dreck.“ Ohne genaueres zu wissen.

Doch in der Bubble selbst war man sich doch eigentlich recht einig das wenn es zu Handgreiflichkeiten gekommen ist, gibt es dafür keine Entschuldigung.

Ob man auch ohne eine DQ ausgekommen wäre, je nachdem wie es genau zu der Szene kam. Nur darüber wurde sich gestritten. (Schließlich war es die erste seiner Art und eine Grenze die noch nie überschritten werden musste)

Glaub niemand hat zumindest hier gesagt das er unschuldig ist.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  escfan5FAN

Jein. Also, sie gehen davon aus, dass es eine Israelin sei, daher die israelische Delegation Schuld hat und weil Israelin liegt die Schuld bei: TADA: Israel.

Willi
Willi
2 Jahre zuvor

Auch wenn ich nicht weiß, was die EBU/Herr Österdahl im Hintergrund versucht haben, aber ich bin doch sehr verwundert, dass es zu dem Ausschluss kam. Selbst wenn hier die Kamerafrau und Joost Klein sich nicht darüber einig sind was geschehen ist, hätte man doch mit einer Art Mediator zu folgendem Ergebnis kommen können: 1. Gewalt ist keine Lösung; 2. wir respektieren den anderen; 3. was immer auch vorgefallen ist, war nicht gut – das sehen beide Seiten ein und werden nach dem ESC Event sich zusammensetzen (gerne mit Begleitperson) und sich aussprechen.
Weiterhin wird verfahrensoffen ermittelt.

Ich denke, dass sich Herr Österdahl eine ziemlich unglückliche Figur abgegeben hat könnte mir vorstellen, dass ihm personelle Konsequenzen nahegelegt werden.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Die EBU im allgemeinen und der gute Herr Österdahl im besonderen haben sich das Ausbuhen unabhängig davon, ob die Disqualifikation berechtigt war oder nicht, durch ihr Krisenmanagement und noch einiges andere redlich verdient. Statt ständig an den Regeln rumzuschrauben und den ESC immer mehr zu melloisieren, wäre es vielleicht mal angezeigt, den Laden in Ordnung zu bringen. Gern auch unter neuer Führung.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Momentan sind das alles ja noch Gerüchte und Spekulationen. Wir wissen lediglich, dass die EBU den Vorfall als schwerwiegend genug erachtet hat, um Joost vor dem Finale auszuschließen, was man aufgrund der emotionalen Verwerfungen und der schädlichen Außenwirkung, die solch eine drastische Maßnahme mit sich bringt, sicherlich nicht leichtfertig getan hat. Ich hoffe, dass die Geschichte irgendwann vollständig und transparent aufgeklärt wird und dass es dann eine abschließende Kommunikation seitens der EBU geben wird.

P.S. Privatflugzeug? Ja haben die Leute den Knall denn noch immer nicht gehört? Von Kopenhagen kann man doch wunderbar mit dem Zug in die Niederlande fahren.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Vielleicht wollte er im Zug nicht fotografiert und gefilmt werden sondern seine Privatsphäre haben?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Und Joosts Privatsphäre ist wichtiger als die Klimakatastrophe, auf die wir sehenden Auges zusteuern?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Für ihn selbst bestimmt, ja.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Atlantispapa!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Ob Greta Thunberg dazu auch eine Meinung hat?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Zweifellos.

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor

I See what you did there

The Happy Hans
The Happy Hans
2 Jahre zuvor

In ein paar Jahren finden die ESCs in solchen Dingern wie der Las Vegas Sphere statt, da brauchen wir nicht mehr über solche Petitessen wie Privatflugzeuge reden.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  The Happy Hans

Ein Glück, dass die ganze Chose für Katar dann doch entschieden zu schwul und zu freizügig ist. Die EBU wäre sonst bestimmt schon auf schlechte Ideen gekommen.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Das ist doch den meisten reichen Menschen total schnurz.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Wie es im Spiegel-Liveticker so schön hieß: „Sie haben mich ins Gesicht gefilmt! Das dürfen Sie nicht!“ 😂

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Gähn….

Uwe
Uwe
2 Jahre zuvor

Was genau verstehst du unter „wunderbar mit dem Zug“? Nach Hamburg kommt man vielleicht bequem mit dem Zug, aber da ist man immer noch weit von den Niederlanden entfernt.

Für mich persönlich käme der Flug nicht in Frage, aber als Popstar mit Schlagzeilen würde ich vermutlich Privatjet oder Limousine bevorzugen…

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Naja der wollte ja auch keine Interviews geben. Wenn das Produktionteam/manager den möglich schnell und ungestört aus den Rambenlicht haben wollten. Könnte Ich schon verstehen das man etwas privates gewählt hat um den Nach hause zu bringen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Und das alles ist dann wichtiger als das Klima? Die Menscheit ist einfach so blöd, dass man nur noch den Kopf auf die Tischplatte schlagen mag.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Hey in meinen Augen würde ich privat Jets verbieten. Aber ich habe das nicht zu bestimmen. Und ich halte das jetzt einfach für Status Que dass das alle Promis meinen sich heraus nehmen zu können.

tinytina
tinytina
2 Jahre zuvor

100% Zustimmung.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  tinytina

Ebenfalls

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor

Früher war es auch schon warm. ☀️

FufuDerWauWauHund
FufuDerWauWauHund
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Wie heißt du?

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor

Und den Leibwächter nicht zu vergessen, wir haben wohl unterschätzt, was für ein Promi das ist…

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor

‚Von Kopenhagen kann man doch wunderbar mit dem Zug in die Niederlande fahren.‘

Das ist eine Reise verknupft mit Bedingungen: wenn Deutsche Bahn punktlich ist, wenn ProRail (niederländische Bahn-Infrastruktur-organisation) nicht mal wieder eine Strecke gesperrt hat wegen Bauarbeiten oder wegen das Wetter, wenn …

Last edited 2 Jahre zuvor by Marko mit Sohn und Freunde
elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Das ist eine Reise verknupft mit Bedingungen:

Oder auf der Autobahn kilometerlangen Stau stehen,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor

Scheint wohl ( nach aktueller Informationslage ) die richtige Entscheidung der EBU gewesen zu sein. Natürlich trotzdem bitter für die Niederlande.

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor
Reply to  D. B.

Wird noch einige Zeit dauern bevor man in den Niederlanden die Sache aus anderer Sichtweise betrachtet 😉

UweB
UweB
2 Jahre zuvor

Es muss ja irgendwelche Statuten und Regeln geben, wie sich die Künstlerinnen und Künstler filmen lassen „müssen“ bei ihren Auftritten.
Klar ist das Adrenalin dann auch hoch während und nach einem Auftritt – aber wenn er dann sogar die Kamera beschädigt hat, ging das doch aus meiner Sicht zu weit.

Klar kann er darum bitten, dass er nicht gefilmt wird. Aber wenn Filmen grundsätzlich möglich sein muss, wird er wohl kaum was dagegen ausrichten können.

Ich konnte gut darauf verzichten, mir gefiel der klamaukige Song ohnehin nicht.

Vielleicht kommt er ja noch mal zurück mit einer Ode „Ursu – la lala“ an die EU und Biontech Pfizer Godmother und benimmt sich besser als die – oder vertont das Türkei SofaGate.

Jabastalus
Jabastalus
2 Jahre zuvor

Es kommen immer wieder einzelne Bruchstücke ans Licht, die Handlung der EBU war wohl richtig.
Aber wie unterirdisch schwach ist bitte die Kommunikation. Dass in der Bubble Israel als Schuldige für Konflikt und Disqualifikation ausgemacht wurde, geht ganz alleine auf das Konto der EBU!

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Nein, das geht auch aufs Konto der Leute, die sofort den Schuldigen bei Israel suchen wollen.
Man sollte Menschen nicht ihre eigene Verantwortung absprechen

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Naja das ist halt alles direkt nach den Streit mit Israel in die öffentlichkeit geraten. Anstatt das der EBU direkt auf den Tisch gehauen hat und gesagt hat das es einen Vorfall zwischen Joost und einen Mitglied des Produktionsteam gab das aufgeklärt werden muss. Hat man erstmal die Gerüchte brodeln lassen. Da einen der schutz der Künstler weniger wichtig war, wie sich selber zu schützen.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Welchem Streit mit Israel?

Und trotzdem ist es dir Verantwortung jedes Einzelnen, ob er ohne jegliche Infos schon einmal vorsorglich den Schuldigen ausgemacht hat, inklusive Narrativ („Israeli beleidigt Joosts töten Vater, Joost darf ihm dafür natürlich eine reinhauen).

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Diese Unterstellungen, dass die Israelische Delegation damit zutun hatte gab es doch noch lange nachdem die EBU schon sagte, dass keine andere Delegation involviert ist. Die Leute wollten aus Israelhasse es trotzdem im Gespräch halten. Das wäre auch alles behauptet worden wenn die EBU in Minute 0 gesagt hätte, dass Israel damit nichts zutun hat.

Mitch
Mitch
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Streit mit Israel? Spielst du auf die PK an? Ich habe da keinen Streit gesehen, denn zu Streit gehören immer zwei. Ich habe da zum einen ein absolut respektloses Verhalten Joost Kleins gegenüber einer Kollegin gesehen. Und zum anderen, was m.E. selten thematisiert wird, eine absolut unverschämte Frage dieses Journalisten, warum Eden Golan mit ihrer Teilnahme alle anderen in Gefahr bringt. Als ob die Gefahr ausgerechnet von diesem unter Morddrohungen auftretenden Mädchen ausgehen würde. Ist eigentlich bekannt, für welches Medium dieser Journalist arbeitet? Völkischer Beobachter vielleicht?

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Mitch

Das war eine absolute Unverschämtheit.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Dennoch hätte die EBU da unverzüglich und nicht erst nach ein paar Stunden mit aufräumen können.

Con
Con
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Das ist mal wieder das alte antisemitische Problem. Ob sie den Brunnen vergiften oder nicht, interessiert nicht. Auch heute werden sie schnell und gerne als Sündenbock genommen – es ist so bequem, die Schuld abzuwälzen.

DJModulo
DJModulo
2 Jahre zuvor
Reply to  Jabastalus

Ich vermute, dass du als EBU hier gar nicht viel mehr (insbesondere spezifischer) kommunizieren darfst, da du dich hier als eine Partei in einem laufenden Rechtsstreit gegen einen Künstler befindlich bist.
Die niederländische Sendeanstalt hat das Problem nicht, da Joost Klein ihr nicht angehört; daher konnte sie ihre Sicht detaillierter darstellen und gegen die EBU einen auf laut machen, um sich später auf Unkenntnis der Details zu berufen.
Kein feiner Zug, aber mit einem Rückzug hätte sie sich in dem Moment doch sehr unbeliebt gemacht.

Ich bleibe dabei: Die EBU hat im Vorfeld des ESC einige fragwürdige Entscheidungen getroffen; beim Handling des Vorfalles selbst ist ihr aber mMn kaum etwas vorzuwerfen; die Gesamtsituation war hier einfach sehr unglücklich.

Koala_Karl
Koala_Karl
2 Jahre zuvor

Als in der niederländischen Erklärung zu lesen war, Joost hätte (übersetzt, indirektes Zitat) „die Kamerafrau nicht berührt“, war tatsächlich mein erster Gedanke: „Aber dafür dann die Kamera?“

Aha. Dass sich dies nun bestätigt und es sogar wohl zu einer Beschädigung kam, erklärt dann wohl auch problemlos die Anzeige. Zeigt für mich vor allem erstmal, dass die Darstellung der Delegation / AVROTROS unvollständig war. Schade.

Gwendolyn
Gwendolyn
2 Jahre zuvor

Es gab mehrere Zeugen und trotzdem so viele verschiedene Aussagen und Sichtweisen? Haben die Zeugen alle was anderes gesehen ? Und wegen einer kaputten Kamera , die ja sicherlich versichert ist bzw jeder eine Haftpflichtversicherung hat, und wegen einer Drohgebärde – geballte Faust ? Mittelfinger ? – so eine harte Strafe ? Was für eine schreckliche Veranstaltung diesmal , ich hab gehört , dass Joost nächstes Jahr evtl nochmal antritt – Klasse👍🏻

Koala_Karl
Koala_Karl
2 Jahre zuvor
Reply to  Gwendolyn

Dass Zeugenaussagen und Augenzeugenberichte unvollständig und teils falsch sind, ist ein Phänomen, dessen sich Ermittelnde, Personen in der Justiz, Psychologinnen sowie Historiker bewusst sind und womit sie umgehen können. Zeugenaussagen sind eine subjektive Quelle, die immer interpretiert werden muss. Unser Gehirn macht sich die Welt im Nachhinein gerne so, wie es ihm gefällt und wie es uns richtig erscheint. Und das ohne böse Absicht.

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  Koala_Karl

Zumal sicher etliche der Zeugen der Niederländischen Delegation angehören und wenn Joost sich was zu schulden kommen lassen hat auch ein Motiv hätten die Geschichte eher kleiner wirken zu lassen als sie war.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Gwendolyn

Warum sollte er nächstes Jahr auftreten? Er hat sich ja nun wirklich nicht als Sympathieträger präsentiert (siehe PK). Dass AVROTROS nun die Verantwortung an die EBU schiebt ist doch nicht verwunderlich. In den Niederlanden wird man sich auch fragen, wer beim Sender diesen Repräsentanten warum ausgewählt hat.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Gwendolyn

Der kriegt kein Visum für die Schweiz

Reka
Reka
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Er braucht kein Visum, denn die Schweiz gehört zum Schengenraum.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Reka

Aber nicht Appenzell-Unterrhoden, wo der ESC 2025 stattfindet.

Mitch
Mitch
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Echt jetzt? Auf der gleichen Wiese, wo zuletzt das Eidgenössische Schwingerfest stattgefunden hat? BTW, das sollten die Schweizer nie übersetzen – Confederate Swinger Festival könnte bei manchen Besuchern für falsche Vorstellungen sorgen… 😉

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Es sind alles immer noch nur Spekulationen, deshalb will ich dazu gar nix sagen. Mein Mitleid mit Joost hält sich derzeit allerdings in Grenzen; ein derart rüpelhaftes Benehmen wie seins auf der PK nach dem zweiten Semi sehen wir hoffentlich beim ESC niemals wieder.

In der offiziellen Stellungnahme der EBU verwies diese auf ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber unangemessenem Verhalten während der Veranstaltung.“ Da könnten sie insbesondere in Hinblick auf die Entwicklung zwischen dem 2. Semi und dem Finale gern noch genauer hinschauen. Und ihre Statuten, was den Umgang untereinander angeht, gern nochmal verschärfen.

Das Verhalten eines guten Teils der diesjährigen Eurovisionsklasse ist eine Schande und dieses Wettbewerbs unwürdig. Ihr habt die Idee des Wettbewerbs mit Füßen getreten für Eure bescheuerten Egotrips! Ich würde es ja als Kindergarten bezeichnen, aber erwiesenermaßen haben Kinder mehr Verstand in der Birne als Ihr. Guckt hier:

https://www.youtube.com/watch?v=hq-xhW8DWOg

Das ist nach dem JESC 2022, wo die aserbaidschanische Teilnehmerin Sona der siegreichen Armenierin Malena nach der Veranstaltung gratuliert, sie umarmt und ihr ein Geschenk überreicht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Genau das Verhalten während der PK zeigte, wes Geistes Kind der Typ ist. Eden kann nichts für Netanyahu.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Vor allem Bambie!! Ich will von dieser Person nie wieder etwas sehen und hören, weder im ESC-Kontext noch sonst irgendwie!!🤢😡

Last edited 2 Jahre zuvor by ESC1994
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Das Gekreische war auch schrecklich.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Was Bambie wohl zu den 10 Punkten für Israel im irischen Televoting gesagt hat?? Wahrscheinlich das Hotelzimmer verwüstet. 🤣

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Warum vermutest du, dass sie gewalttätig istß

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

und hat mir den Schlaf geraubt! 🙁

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Das Verhalten von Bambie Thug fand ich wirklich respektlos und unangemessen.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  D. B.

Vor allem hat das nichts mit Kantigkeit, künstlerischer Freiheit, Revoluzzertum zu tun, sondern einfach nur mit Bullying.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Du hast Recht. Hoffentlich benehmen sich die Künstler nächstes Jahr insgesamt besser und behandeln einander mit Respekt.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

War auf jeden Fall keine Übertreibung, sich selbst als „Witch“ zu bezeichnen. In manchen Momenten war man auch geneigt, da einen entscheidenden Buchstaben zu tauschen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Wenn ich schreibe was ich über Bambie denke wird der Kommentar gesperrt bzw. erscheint gar nicht erst weil ich absolut nichts positives zu sagen habe!! 🤬

Last edited 2 Jahre zuvor by ESC1994
Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Sorry, ich habe deinen Kommentar nicht melden wollen, ist aus Versehen passiert. Bitte ignorieren @ESCkompakt!

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Kleine Korrektur, es war ein Jahr früher, beim JESC 2021. Aber ja es stimmt schon, unter den JESC-Acts gibt es so etwas nicht ganz im Gegenteil. Wenn man den Instagram-Post der Teilnehmerin Matlas vom letzten JESC, Yulan Law, liest, welchen sie ein oder zwei Tage nach dem JESC 2023 verfasst hat, bestätigt dies sogar, dass es unter den Acts keine Feinschaften, sondern im Gegenteil, sogar Freundschaften entstehen!

Moralisch gesehen ist der JuniorESC der Ewachsenen-ESC, wenn man es so nennen möchte!

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Danke, stimmt, hast recht, war 2021.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Bestätigt tendenziell meine Beobachtungen im Kindergarten meines Nachwuchses. Es gibt keinen Streit wegen Hautfarbe, Religion oder Größe und Lage der Wohnung, bis es die bescheuerten Erwachsenen geschafft haben, den Kindern all ihren eigenen Hass einzutrichtern.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ich weiß ich sollte Memes lassen. Aber glaub Ich habe einen Auschnitt gefunden wie der Konflickt los ging:

https://youtu.be/dmKoJKTSyEI?si=j7D4F0Jj5Yd5VRcd

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Was für ein Fiasco, mir erschien der Typ eh Asi. Gut, dass wir von Isaak repräsentiert wurden, Frankreich von Slimane, Österreich von Kaleen und die Schweiz von Nemo – keine Peinlichkeiten.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Sehr wahr!

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Man könnte jetzt sagen das passiert wenn man Musiker mit den ruf „Anstregend“ zu sein in so eine Show einlädt.

Manche Künstler sind halt komplett Narzissten und drehen wegen den kleinsten Vorfall ab. Wahrscheinlich war das Hotel Zimmer nicht hübsch genug um sich da abzuregen über den Unmut:)

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor

Gehört Marko / Baby Lasagna / Purisic auch dazu?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Marko ist mMn ein super sympathischer Typ.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Ja klar, er war total super, hätte mich gefreut, wenn er gewonnen hätte. Ich fand den Empfang in Zagreb sehr berührend.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Denke das hängt immer von der Person ab. Bei Till L. hat man ja auch lange gedacht das es nur Kunstfigur und eigentlich ist der super korrekt. Leider ist aber irgendwann heraus gekommen das es wohl nicht ganz „Kunst“ war.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Nun ja, Nemo hat sich mit Bambie, Marina und Iolanda einen sehr fragwürdigen Freundeskreis ausgesucht und hat dann beim Siegerauftritt sogar Bambies Dornenkrone getragen. Das hinterlässt bei mir schon einen fahlen Beigeschmack. Spätestens zum Finale hätte auch Memo merken müssen, dass zumindest BT und Marina Eden gemobbt haben.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Im übrigen macht es mich traurig, dass mit Marina und Iolanda zwei der 4 Acts, die ich musikalisch klasse fand, an dem unwürdigen Spektakel beteiligt waren.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Es gibt ein Bild wo man sieht wie nach dem Semi Kaleen Eden Golan gratuliert 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Glücklicherweise gab es auch dieses Jahr eine Reihe erwachsener Künstler. Schön, dass Du darauf hinweist, weil ja meist die Idioten im Rampenlicht und im Zentrum der Debatten stehen. Ist ja bei der Tagesschau nicht anders …

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Es war jemand in der Halle und sah wie Kaleen zu Eden Golan ging und ihr gratulierte. Angeblich als einzige der Teilnehmer im Semi 2. Allerdings ist es gut möglich das die Person in der Halle nicht alles gesehen hat. Und ich hab dann ein Bild gesehen, wo Kaleen und Eden sich die Hand geben.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass sich Künstler gegenseitig gratulieren. Ist es aber leider nicht gewesen dieses Jahr.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Wie ich gestern schon schrieb: Der Kontrast zur Klassenfahrts-Athmosphäre 2023 hätte leider trotzdem nicht größer sein können.

Unterm Strich wird 2024 wohl sowieso als absolutes Katastrophen-Jahr in schlechter Erinnerung bleiben.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Dass Nemo und Bambie sich solidarisieren war klar. Wie Marina in die Gruppe kam ist mir unklar.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Tatsächlich bin ich wohl zu wenig informiert um den Zusammenhang zu kennen? Haben die beide Moslemische/Palästinische wurzeln. Sind sie als Aktivisten oder andersweitig aktiv. Oder haben sie und Joost ein besonders Verhältnis zueinander?
Gab es irgendwelche Gerüchte das Israel Non-binäry angeblich nicht mag?

Also das Frankreich sich auch (aber in ordentlicher Form Solidarisiert hat) ergibt für mich sofort sinn.
Finde kann man auch mal würdigen. Einmal kurz seine probe unterbrochen und für frieden ausgesprochen. Warum haben das nicht alle einfach so gemacht.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

So wie ich das mitbekommen habe, hatte Slimane Klasse. Er muss ja auch seine Fans irgendwie bei der Stange halten. Das fand ich elegant gelöst und nicht auf Kosten von Eden.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Slimane hat sich während der Generalprobe für den Frieden ausgesprochen. Das ist meiner Meinung nach absolut korrekt, wollen alle außer Hamas, Netanyahu und Putin.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Am Wunsch nach Frieden ist definitiv nichts auszusetzen, auch wenn manche ihn vielleicht gerne antiisraelisch vereinnahmen würden. Frieden heißt für mich neben Frieden für die Bevölkerung in Gaza auch, dass die Hamas aufhört, Bomben nach Israel zu schießen (was sie ja immer und immer wieder getan hat und tut) und dass das Existenzrecht Israels akzeptiert wird. Und es gibt noch viele, viele andere Kriege in der Welt, auch da wäre Frieden dringend nötig.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

In Irland wird der Krieg in Gaza anders gesehen als hier bei uns. Daher hat Bambi eigentlich nur die öffentliche Meinung ihres Landes mit nach Malmö gebracht. Ich kann mir vorstellen, dass in Irland die eigene Geschichte mit der langen Besetzung durch die Briten mit in die Beurteilung des Konflikts einfließt. Bei Marina war das aber wohl eher eine persönliche Meinung, wüsste nicht, warum die Griechen da mehr Sympathien für die Palestinenser haben sollten.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Hm, das widerspricht jetzt aber schon ein wneig den 10 Televote Punkten aus Irland für Israel.

Mitch
Mitch
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Es gab zumindest früher m.W. eine enge Zusammenarbeit zwischen der IRA und Teilen der PLO. Was Griechenland angeht: das Land war zumindest unter Papandreou sehr pro-palästinensisch ausgerichtet.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Er hat die Probe „unterbrochen“, damit er seine Stimme nicht nochmal durch diesen Acappella-Gesang strapaziert.

FufuDerWauWauHund
FufuDerWauWauHund
2 Jahre zuvor

Hat denen glaub ich ungefragt de Pusch jezeischt

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Na ja, ich glaube, dass man als ESC-Teilnehmer (m/w/d) innerhalb dieser Bubble dann nochmal in einer Bubble lebt. Die Delegationen bleiben aus zeitlichen Gründen unter sich. Ob zwischen Nemo und diesen beiden jungen Damen (m/w/d) tatsächlich eine Freundschaft sich entwickelt hat, die den Namen Freundschaft auch verdient darf bezweifelt werden.

Man ist sich halt gelegentlich über den Weg gelaufen und hat miteinander herum gealbert. Aber das wird’s dann auch gewesen sein.

Schau dir einfach mal die Dankesrede von Nemo bei der Übergabe der Siegtrophäe an, als Malin Ackerman Nemo gebeten hat ein paar Worte an seine Fans (m/w/d) zu richten.

Ich habe selten eine so ehrliche und ehrgriffene Dankesrede von einem ESC-Sieger (m/w/d) gehört wie von Nemo.

Ihm (m/w/d) jetzt eine Einstellung zu unterstellen, dass Nemo auf der unmoralischen und sittenwidrigen Seite sei, ist glaube ich wirklich falsch.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Deshalb habe ich für Nemo ja auch das Adjektiv naiv gewählt. Ich glaube auch, dass Nemo ein netter Mensch ist, aber beim ESC ist Nemo halt in die falsche Gesellschaft geraten. Und das war mehr als über den Weg laufen. Vor allem Nemo, BT und Marina haben ihre tiefe Verbundenheit ja beinahe plakativ zur Schau gestellt.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Sylvester Belt gehörte glaube auch zu Klicke und wurde beeinflusst, so dass er äußerte das schlimmste Trauma erlebt zu haben, weil er nach Israel performen musste, wurde bei ESC Kompakt Live erwähnt, oder habe ich das falsch verstanden?

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Das kann doch nicht stimmen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Naja. Unabhängig vom genauen Kontext finde ich es durchaus sehr stressig wenn Du auf die Bühne musst, während ein aufgebrachter Mob vor Dir durchgehend buuht. Meinst Du nicht?
Ich sehe da kein „gehört zur Klicke“ oder so ein Unsinn.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ich würde es zunächst mal auch so verstehen. Hinter dem meistdiskutierten und in der Halle auch meistgehassten Beitrag aufzutreten und dabei mit der Angst leben zu müssen, völlig in der Versenkung zu verschwinden, ist nicht ohne.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ja okay. Aber als meistdiskutierter und in der Halle meistgehasster Beitrag selbst aufzutrete ist auch nicht ohne. Und dass man dann „dieses Land“ schreibt, spricht Bände. Das es für ihn nihct leihct war, kann ich verstehen, empathisch war das Posting aber nicht.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Nee, das geht beim besten Willen nicht. 🙁 Schade. Ich liebe seinen Beitrag.

Ich nehme mal an, dass das aus einer seiner Instagram-Stories kommt. Kann mir jemand sagen, wie ich das hinkriege, nicht die komplette Story gucken zu müssen, sondern direkt zum Ende zu kommen? Ich habs nicht mit Insta.

Purple Rain
Purple Rain
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

invalid

Last edited 2 Jahre zuvor by Purple Rain
döminik
döminik
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich finde seine Formulierung unmissverständlich: „that country“, nicht einmal den Namen bringt er über die Lippen, geschweige denn einen Hauch Empathie für Eden.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  döminik

Naja. Auch hier wäre ich vorsichtig. Ich kann nicht einschätzen wie flüssig er im Englisch schreiben ist. Hat er sich denn noch anderweitig gegen Israel geäussert?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  döminik

In der Bubble hat sich „that country“ nebst „Israhell“ durchgesetzt, um den israelischen Beitrag/Eden Golan zu verunglimpfen ohne, dass das bei Kritikern auf die Timeline gespült wird.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Er behauptete aber, das sei „traumatisch“ gewesen und er wäre lieber im Halbfinale rausgeflogen. Ich mein‘ … Alter, was zum Fi*k?

Meinetwegen hätte er dann nach der Bekanntgabe der Running Order ruhig auch aufs Finale verzichten dürfen. Australien hätte sich über seinen Startplatz sicher gefreut.

Und seine litauischen Landsleute hätten das ja beeeeestimmt auch verstanden, oder? Wäre dann ja schließlich nur Selbstschutz gewesen.
Stattdessen sabbert das arme Putput jetzt wahrscheinlich für den Rest seines Lebens in ein Lätzchen und ist nie wieder ansprechbar.

Hätte er es doch nur so gut gehabt wie Tvorchii mit ihrem Vorentscheid in der U-Bahn-Station.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Wie fies doch Menschen sein können. Ich meine sie fahren zum ESC und treffen Künstler aus ganz Europa. Man ist vereint durch die Musik. Man tauscht sich aus. Aber leider dann doch nicht alle. Einige versuchen andere (Eden Golan) auszugrenzen. Entweder weil man so eine Einstellung hat. Oder weil man meint, jene Einstellung sei in diesen Tagen richtig. Beides ist armselig.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Vor allem, weil sie als Künstler ja vorgeben, niemanden auszugrenzen und möglicherweise selbst schon Erfahrungen damit gemacht haben, wie es ist, einer kleineren Gruppe von Menschen anzugehören.

Das ist so traurig und von diesen Menschen auch armselig, da hast Du völlig Recht.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Danke, ich verstehe auch nicht wie manche versuche wollen ihn in Schutz zu nehmen und das mit „schlechtem Englisch“ begründen. Sorry, aber wenn man es nicht mal schafft Israel beim Namen zu nennen sondern es nur „dieses Land“ nennt dann gibt es da wirklich keine Interpretationsfreiraum!!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Vielleicht weil man versucht, nicht gleich das Negativste von einer Person anzunehmen, das heißt ja nicht, dass man die Formulierung „that country“ nicht auch schlimm finden würde.

Ich finde außerdem, dass man einer Person ruhig zugestehen darf, dazuzulernen und sich zu ändern. Daher sind mir Äußerungen wie „von dieser Person will ich nie wieder etwas hören“ wie bzgl. Bambie Thug weiter oben (oder unten, ich habe gerade etwas die Orientierung verloren, es wird Zeit, dass ich den Computer runterfahre) zu kategorisch, so unsympathisch ich ihr hier beschriebenes Verhalten auch finde.

Schön übrigens, dass sich bzgl. Isaak der Ton hier im Forum geändert hat. Ich hoffe, das wäre bei genau demselben Verhalten in der Öffentlichkeit und genau demselben Finalauftritt auch passiert, wenn es am Samstag kein Jury-Voting gegeben hätte und nur die 18 Punkte aus dem Televoting geblieben wären.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Sorry, aber mit solchen Leuten möchte ich nix zu tun haben und selbst wenn Bambie gaaanz plötlich ihre Meinung ändert bleibt ihre Musik in meinen Ohren trotzdem Mist.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ihre Art zu singen hat mir auch nicht gefallen, mit „hören“ habe ich mich jedoch mehr auf ihre Wortmeldungen bezogen (die bisher gemachten, die hier beschrieben wurden, haben mir erst recht nicht gefallen).

Mit „dazuzulernen und sich zu ändern“ hatte ich eher eine längerfristige Entwicklung gemeint.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Nope, wer sowas unterstützt hat bei mir vermasselt.

Last edited 2 Jahre zuvor by ESC1994
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Ich habe meine Meinung nicht geändert. Natürlich freue ich mich für Isaak, dass er ein gutes Ergebnis eingefahren hat, aber Lied und Singstimme sind nach wie vor nichts für mich.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Warum soll sich die Meinung auch ändern? Wenn ich ein Lied mag und dieses beim ESC abschmiert, gefällt es mir ja trotzdem. Und natürlich auch umgekehrt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Ich meinte nicht nur den Gesang und sein Lied (das auch ich weiterhin nicht mag und das für mich das Schwächste im Finale war), er war ja auch, was seine Außendarstellung und andere Dinge abseits des Singens angeht, häufig kritisiert worden.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Die Kritik an seinem „heute“-Interview fand ich etwas übertrieben, das Bodyshaming gegen ihn ging ohne noch nie. Ansonsten war er in der Art und Weise, wie er sich gegeben hat, allerdings tatsächlich nicht immer gut beraten. Warum er jedoch so wahnsinnig unsympathisch gewesen sein soll, habe ich dennoch nicht verstanden. Da fand ich z. B. Ann Sophie deutlich unnahbarer. Und Jendriks besoffenes Pressestatement nach dem ESC war natürlich auch kein Glanzstück.

Kurzer Exkurs zum „heute“-Interview: Espelkamp ist eine Flüchtlingsstadt vom Reißbrett, die nicht zuletzt maßgeblich durch Spätaussiedler geprägt wurde und immer noch ist. Dass er da also eine Russland-freundliche Position einnahm, war für mich keine große Überraschung.

Aber diesbezüglich dürftest du da ja ohnehin der Letzte sein, bei dem er sich dafür rechtfertigen müsste. 😉

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Es gab hier mal einen Thread zu einem Interview, wo er in den Kommentaren auch wegen russlandfreundlicher Äußerungen kritisiert wurde, ich habe allerdings nie herausgefunden, was damit gemeint war.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Sinngemäß meinte er nur, man solle Politik grundsätzlich da raus halten und alle – in dem Fall, meine ich, auch explizit auf Russland bezogen – „einfach singen“ lassen.

Da ist er in meinen Augen moralisch falsch abgebogen, denn solange der russische Angriffskrieg noch läuft, darf die EBU das nicht einfach ignorieren.

Der Unterschied zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Nahost-Konflikt wurde hier ja schon mehr als hinreichend erörtert, darum erspare ich uns allen das an dieser Stelle mal.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Danke für diese Information!

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Da nicht für

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Das ist Absicht und der Versuch, nicht bei Pro-Eden Accounts aufzutauchen.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Ich bin seinen Twitteraccount ein bisschen durchgegangen und weiß nicht, was ich denken soll … jedenfalls auch ein BFF von Bambie.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Vollkommen verständlich. Ich hatte darin zuerst auch eine Sympathiebekundung für die israelische Sängerin mitgelesen (also Kritik am Publikum, dass es diese schlimme Stimmung gab, in der Eden Golan auftreten musste), bis ich mitbekam, dass er in seinem Tweet von „that country“ schrieb. Das klingt schon sehr distanzierend, es kann aber auch einfach nur eine unglückliche Wortwahl sein.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Was ist denn daran bitte eine „unglückliche Wortwahl“ wenn man es nicht mal schafft das das Land, also Israel, zu benennen?? Ne ne, der wusste ganz genau wie er das formuliert.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Auf X/Twitter?? Seit wann wird da von Privatpersonen genau darauf geachtet was sie schreiben?
Hast Du noch ne andere Quelle, dass er sich noch anderweitig gegen Israel geäussert hat?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich glaube, einige User hier sind nicht besonders oft auf X oder in der Bubble unterwegs. „That country“ ist ein gängiger Begriff der Anti-Israel Leute.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Naja. Auch hier wäre ich vorsichtig. Ich kann nicht einschätzen wie flüssig er im Englisch schreiben ist. Hat er sich denn noch anderweitig gegen Israel geäussert?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Da ist mir nichts bekannt, aber das heißt nichts.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Das genau war mein Punkt. Wegen eines uU missverständlichen Tweets wird hier ein Künstler als Antisemit gestempelt.
Wie wäre es den Künstler selber darauf mal sachlich anzusprechen?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Da stimme ich Dir voll zu, man sollte problematische Äußerungen kritisieren, aber deswegen nicht gleich jemanden als Person abstempeln – siehe auch mein eben geschriebener Kommentar als Antwort auf ESC1994 irgendwo knapp drüber und drunter (je nachdem, wo dieser hier gleich rauskommt).

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Nachträglich muss man wohl sagen das auf der anti Israel Seite Bambi der Kopf der probleme war.

Hatte Irland nicht auch einen sehr beliebten Beitrag einer richtigen Palästinenserin oder war das ein anderes Land. Denn habe fast das Gefühl das man in der folge sie zu verhindern einen Teufel beschworen hat.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

So hatte ich das auch verstanden.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Nee, stimmt schon. Hat er selbst gewittert, war dabei dann aber sogar zu feige, Israel beim Namen zu nennen, sondern schrieb nur irgendwas à la „that country“. Und so, liebe Kinder, funktioniert offenbar Gruppenzwang …

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Die ganze Debatte ist mir relativ egal, so lange Eden nicht gemobbt wurde. Die wichtige Frage ist doch, welche Marke Briefs Slimane trug.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Mindestens Kevin Klein. Also alles andere wäre es nicht würdig von einen solchen Künstler getragen zu werden.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Es gibt tatsächlich Pics, wo er Calvins trägt!

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Aber Bambies heißen Tänzer in seiner weißen U wird er nicht toppen können.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Warum trägt er überhaupt was? Das Body Hair sollte doch wohl ausreichen.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Davon träumen wir heute Nacht und wenn er „auspackt“ und es spannend wird erscheint plötzlich BAMBIE 😱

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Er muss ja nicht auspacken, übernehm ich gerne für ihn.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Okay okay, dann opfere ich mich und kümmere mich um Slimane.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Vergiss es, ich habe ihn zuerst gesehen!! 😉

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Dann geh ich eben in die verruchte Briten- Box 😎

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Viel Spaß. Ich frage mal meinen Kumpel den Pinguin ob er mir helfen möchte. 😉

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ja klar, 4-way!

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Natürlich Jean-Paul Gaulltier. 😀

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Ich glaub, Slimanes Klamotten waren Gaultier. Angelina erst Versace, aber am Ende unklar.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor

Das fand ich auch echt traurig. Dieses Israel-Mobbing, vor allem direkt gegen Eden Golan gerichtet, war dermaßen ekelhaft.
Wenigstens hat Eden mit Tali eine tolle Freundin gefunden. Beide haben meine Stimmen bekommen, während Marina Satti und Joost (Bambie Thug schon viel früher) bei mir unten durch waren seit der PK.

Last edited 2 Jahre zuvor by danilballiet
Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Mir wurde ganz unwohl als die Hexe ihm die schwarze Dornenkrone aufsetzte.
War kein gutes Zeichen. Sie gehörte für mich gefühlsmäßig dort nicht hin. Störte ihn offensichtlich auch bei der Siegerreprise.
Und prompt ging nach dem Auftritt der Siegerpokal entzwei….😳
Bad Karma eben.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Kannst Du mal ne Quelle dafür geben dass Bambie Thug Eden gemobbt hat? Ich habe nur gefunden, dass Bambie geweint hat als ISRAEL das Halbfinale geschafft hat (Kein Wort von Eden! Weder bei der Frage noch bei Bambies Antwort!) und dass sich Bambie darüber aufgeregt hat, dass die EBU sie bei den Beschwerden gegen das TEAM der KAN bis zu den letzten Minuten vor dem Auftritt hingehalten haben soll.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ich habe auf Sky News ein Interview mit Bambie nach dem Finale gesehen. Da sagt BT: We, the Top 6, are all freedom fighters, bar one. Klassisches Schulhofmobbing, wie ich schon gestern schrieb: Wir sind alle cool, nur die Britta nicht.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Absolut, so habe ich es ja auch manchmal im Live bezeichnet. Traurig.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Falls Ihr Nemo noch mal interviewt, fände ich es schön, wenn Ihr ihn respektvoll fragen würdet, wie er die Sache im Rückblick sieht. Ist aber natürlich Eure Entscheidung. Ich möchte Nemo halt wieder mögen können, was mir momentan echt schwerfällt. 🙁

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Grausam und ekelhaft

… und gruselig!

Aber umso mehr freuen mich die 10 irischen TV-Punkte! Meistens waren diese Anti-Brittas zwar sehr manipulativ, aber meist auch sehr dumm.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ich finde es viel krassed das die Ukraine einfach mal eine Random Sängerin auf ihrer (inofficiellen) Feindesliste gesetzt hat da sie früher mal für Russland musik gemacht hat. Alles in der Welt hat immer zwei Seiten und es wären alle gut beraten sich wieder auf das zu Besinnen was der Contest sein sollte. Ein Fest wo solche Feindschaften mal kurzeitig pausieren.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Anti-Brittas. Den muss ich mir merken. 🙂

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Danke für die Info.

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Sie hat darauf bestanden, dass Eden eine andere Umkleidekabine bekommt weil sie nicht neben ihr sein wollte

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Und auch da wieder: Quelle? Oder einfach Behauptung?

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor

wobei man sagen muss, das sich sowohl Nemo als auch Bambie Thug als Non-binär bezeichnen, da ist es für mich logisch, dass die beiden sich gut verstehen. da würde ich Nemo keinen Vorwurf machen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Wolfgang Groß

Ich freunde mich doch auch nicht mit jedem dahergelaufenen Schwulen an, nur weil wir was gemeinsam haben. Da sind mir andere Dinge echt wichtiger, ein guter Charakter z. B. Und ich hatte mein Coming Out in den apäten 80ern, als Schwulsein noch längst nicht so selbstverständlich war wie heute.

Mitch
Mitch
2 Jahre zuvor

Das mit der Dornenkrone fand ich in der Tat unterirdisch, an dem Punkt habe ich den Fernseher ausgeschaltet. Hält der junge Mann sich für Jesus? Auch sein Kommentar (sinngemäß), der ESC könnte auch mal repariert werden, hat bei mir einen gewissen Nachgeschmack hinterlassen. Was meint Nemo damit?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Mitch

Fand ich auch echt blöd das, Teil aufzusetzen, aber leider hat BT erst diese Situation hervorgebracht durch das exaltierte (für mich aufdringliche) Verhalten und Nemo traute sich vielleicht nicht, die wegzulegen.

Auf dem Weg zur Bühne trug Nemo die „Krone“ ja noch in der Hand – eventuell wäre es gut gewesen, wenn jemand von der Delegation das Ding einfach aus Nemos Hand genommen hätte.

Hatten wir das schon mal, dass sich ein anderer Act so mit in die Siegerreprise gedrängt hat?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Mitch

Ich empfand das als bizarr fetischistisch.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Träume ich jetzt? Ich geb mir selbst eine Ohrfeige! Oh Du hast Kaleen gelobt!!! Dieser Tag wird rot angestrichen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Lol das hab ich nun öfter. Sie kann zwar nicht singen, aber sie ist authentisch und sympathisch.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Mir ist das weiterhin zu spekulativ und nebulös.

Für Joost Klein gilt die juristische – und aus meiner Sicht auch die moralische – Unschuldsvermutung. Eine solche gilt so lange bis juristische Klarheit herrscht.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Juristisch ja, moralisch hat er sich für mich durch sein Auftreten bei der PK eindeutig diskreditiert. Er hat sich dort als unangenehmer Zeitgenosse präsentiert, da gibt es auch nichts zu beschönigen.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Ich habe seinen Tonfall in der Pressekonferenz als eher ruhig und sachlich empfunden, nicht jedoch als agressiv.

Ein rüpelhaftes Auftreten ist dann doch nochmal eine Nummer kleiner als ein Verhatlten, welches nicht mehr als moralisch angesehen werden kann.

Unmoralisch ist für mich ein Verhalten erst dann, wenn eine Person mit einer wirklich sehr langen Vorbereitungszeit ein absolut schädigendes Verhalten plant und genau dieses schädigende Verhalten dann auch in die Tat umsetzt.

Hier gehe ich dann doch eher von einem spontanen Verhalten aus. Ob eine Provokation seitens einer spekulativ in Rede stehenden EBU-Mitarbeiterin tatsächlich stattgefunden hat oder nicht, ist bislang nicht bekannt.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

„Unmoralisch ist für mich ein Verhalten erst dann, wenn eine Person mit einer wirklich sehr langen Vorbereitungszeit ein absolut schädigendes Verhalten plant und genau dieses schädigende Verhalten dann auch in die Tat umsetzt.“

Achso, wer einer Frau im Club spontan an den Arsch grabscht handelt also nicht unmoralisch. Alles klar.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Pascal_ESC

Der handelt für mich unmoralisch und darüber hinaus auch strafrechtlich relevant kriminell.

italojeck
italojeck
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Alles richtig, Timo. 👏👏👏Mal sehen. Die moderne (mediale) Gesellschaft liebt den kurzen Prozess.

Last edited 2 Jahre zuvor by italojeck
Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Grazie mille. 😀

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Von mir auch Zustimmung, Timo 1986. Mir wurde auch weiter oben die Privatsphäre ein bisschen zu stark heruntergeschrieben. Die Künstler(innen) stehen hier mehrere Tage unter großem Druck und ständiger Beobachtung, die brauchen auch mal kurz ruhige Momente, und da muss man nicht ständig die Kamera draufhalten, vor allem nicht, wenn der Künstler klar zu erkennen gibt, dass er das in diesem Moment nicht möchte, auch wenn es in irgendwelchen Verträgen anders stehen mag.

Natürlich rechtfertigt dies keinesfalls körperliche Gewalt, aber dass es die gab, wird eben von einer Seite bestritten.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Ich kann dir die Fakten erkären, die unstrittig sind, weil sie von den niederländischen Delegation bestätigt wurden. Joost hatte eine Auseinandersetzung mit einer Kamerafrau des Veranstalters, die ihren Job gemacht hat. Dabei hat er ihr gedroht oder zumindest eine Bewegung gemacht, die man als Bedrohung deuten kann. Die juristische Ebene sollte uns nicht interessieren, die EBU hat als Veranstalter sich hinter seine Angestellten gestellt und das war eben das Aus für Joost beim ESC.
Über die Persönlichkeit des Sängers dürfen wir aber gerne urteilen, mir ist aufgefallen, dass es bisher noch keine Entschuldigung von ihm gab, obwohl ihm klar sein müsste, dass er die Frau verängstigt hat.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Es wurde aber wohl geteilt jetzt noch aus anderer Quelle (wer weiß wie vertrauenswürdig die ist). Das er sehr Labil ist das aber nicht ordentlich kommuniziert wurde.

Nach der Aussage hat er wohl aus Traumatischen Gründen ein problem damit mit Stress umzugehen. Und angeblich hat er in laufe des Events wohl immer größere Probleme gehabt sich zusammen zu reißen.

Da wurde noch behauptet das es wohl vorher schon mit jemanden zusammen gestoßen ist der ihn mit den handy filmen wollte und dafür schon verwarnt wurde.

Wie du siehst, wäre das wieder eine andere Sicht der Dinge. Da wir dann zumindest wüssten das die Schuld bei den Sender liegt, der nicht ordentlich dafür gesorgt hat das ihr Künstler ordentlich betreut wird.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Nein, das ist keine andere Sicht. Wenn er Probleme hat, dann muss er diese angehen und kann damit nicht entschuldigen, dass er anderen Menschen Angst macht.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Ich hoffe, Du gehörtst nicht zu den Leuten, die nur eine Sicht akzeptieren und für die auch diejenigen, die zwischen der „falschen“ und der einzig richtigen“ Sicht vermitteln wollen, auf der falschen Seite stehen (Stichwort „Mittelweg“ und „rechtspopulistisch“ weiter oben – wobei der Mittelweg selbstverständlich nicht „immer“ die einzige Lösung sein kann).

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Klar, man hätte ihn starten lassen und nach der Verurteilung seine Platzierung annulieren können. was hätte das gebracht??

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Es ist ja wohl einiges beim diesjährigen ESC aus dem Ruder gelaufen und da ist diese in meinen Augen gerechtfertigte Disqualifikation nur Ausdruck eines stark beschädigten Wettbewerbes.
Teilnehmende Künstlern zeigen kein Respekt vor Verhaltensregeln, Zuschauer buhen Künstler und Österdahl bei Punktevergabe aus, uninformierte Personen werden politisch mißbraucht und stören eine auf friedliche Zusammenkunft ausgerichtete Veranstaltung, Journalisten vernachlâssigen ihr Berufsethos und fabulieren wilde Gerüchte … die Liste ist noch lange nicht beendet.
So lange nicht schon im Vorfeld des nâchsten ESC den Teilnehmern ein verpflichtender Verhaltenskodex abverlangt wird, der jegliche politische Aktivität und Meinungsäußerung untersagt, bleibt das Chaos bestehen.
Es gibt einiges zu tun.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Was auf jeden Fall bleibt: Wir haben von Joost etwas nie dagewesenes erlebt, das in die Geschichte des ESC eingeht. So wie eine Mondlandung. Insoweit hat er Wort gehalten. Noch nie hat sich ein ESC-Teilnehmer derart unverschämt und respektlos verhalten. Und ich meine hier die Pressekonferenz nach dem 2. Semi. Das war einfach ekelhaft. Ich hatte eigentlich Spaß an seinem Song, aber ich kann mir den einfach nicht mehr anhören. Und wenn manche niederländische Medien das abtun nach dem Motto: „Naja, so ist halt Joost, wir kennen ihn ja, haha“, dann kann ich mich nur wundern. Der Typ ist offenbar eine tickende Zeitbome, dem Sender hätte klar sein müssen, dass er den Druck nicht aushält oder man hätte ihn zumindest viel stärker coachen müssen.

Als MARUV im ukrainischen VE von Jamala gequält wurde und man anschließend alles dafür getan hat, dass sie nicht zum ESC fährt, wurde das dort u.a. damit begründet, die Teilnehmer seien wichtige Repräsentanten ihres Landes und müssten sich entsprechend positionieren. Das habe ich für total überzogen gehalten, sei sind ja keine Außenminister. Wie auch den demonstrativen Besuch der S!sters in Yad Vashem, weil ja laut Herrn Schreiber ein deutscher Act in Israel etwas ganz besonderes sei. So wichtig muss man die Künstler und ihre Auftritte nicht nehmen. Dass sie viel Schaden anrichten können hat man jetzt allerdings auch gesehen. Die Sender sind schon in der Pflicht, ihre Künstler in der Spur zu halten.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Die Acts repräsentieren schon ihr Land. Isaak, Marko oder Kaleen haben zB viel gutes für das Image ihres Landes getan.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Es ist halt immer das Märchen von der ESC ist nicht politisch. Es hat schon immer versuche von Ländern gegeben es für die Politik zu missbrauchen.
Das Israel einen Song über den 7ten Oktober geschickt hat war genau so politische Kalkür wie Länder welche Palästiner schicken wollten.

Diese dehnen der Regeln wurde aber immer gedultet. Denn ist ja alles gut gegangen.

Doch dieses Jahr haben wir gesehen das nur eine laute Stimme reicht die damit aneckt. In den fall Joost gegen den Song Israels. Dass ein Domino Effeckt ausgelöst wird und es komplett eskaliert.

Endweder wir haben eine Null Toleranz für Politik oder nicht. Darüber muss sich die EBU in klaren werden.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Wo im Fall von Israel die Henne und das Ei ist wäre noch zu diskutieren. Gab es die Ausschlussforderungen nicht schon bevor der Titel eingereicht wurde? Dass Israel sich nicht so einfach rausdrücken lässt, hätte man sich denken können.

Was ich grundsätzlich schlimm finde: Früher (in meiner Kindheit) haben sich nur arabische Länder geweigert, an Sportwettkämpfen usw. teilzunehmen, wenn Israel dabei ist. Heute ist der Antisemitismus wieder tief in den Gesellschaften der nord- und westeuropäischen Staaten verwurzelt. Und er kommt diesmal überwiegend von links.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Wobei man hier sagen muss, dass der rechte Antisemitismus sich nur versteckt, weil zur Zeit dort die Moslime das größere Feindbild sind. Einen fundamentalen linken Antisemitismus sehe ich nicht, meist wird ja Israel ob seiner Politik kritisiert und nicht weil es ein Land ist, das sich als Heimat aller Juden sieht. Aber natürlich gibt es Aktionen und Äußerungen die mal als antisemitistisch sehen kann.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Deshalb wurden die israelischen Fußballteams z.B. ja auch immer hin- und hergeschoben, weil sie nicht in den asiatischen Gruppen spielen sollten. Jetzt sind sie in der UEFA-Gruppe dabei. Mal schauen, wie lange das da noch funktioniert? Das ist traurig.

War es aber nicht auch im ESC so, dass die arabischen Länder ihre Teilnahme immer von einer Teilnahme Israels abhängig gemacht haben: Marokkos einmalige Teilnahme 1980 (ohne Israel) oder der Rückzug Libanons?

italojeck
italojeck
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Endweder wir haben eine Null Toleranz für Politik oder nicht. 

Ich verstehe das Argument. Manchmal ist aber ein bisschen Kulanz nicht schlecht, um halt die Fronten nicht zu verschaerfen.
Das funktioniert leider nicht immer.

CarlJohnson
CarlJohnson
2 Jahre zuvor

Welches Fehlverhalten es jetzt genau war, spielt für mich persönlich keine Rolle. Wer sich nicht im Griff hat und seine Wut an anderen auslässt (egal ob verbal oder körperlich) soll sich nicht über Konsequenzen wundern.

Dennoch immer im Hinterkopf behalten: Die EBU würde sich nicht wegen Lappalien derart selbst torpedieren. Sowas würden sie sicher nicht machen, wenn Joost der Kamerafrau nur den bösen Finger gezeigt hätte.

Was auch immer genau vorgefallen ist, muss schwerwiegend genug gewesen sein, dass die EBU einen äußerst beliebten Teilnehmer (und eventuell sogar Anwärter auf den Sieg) aus dem Wettbewerb ausschließt und sich den größten Shitstorm seit Jahren ins Haus holt – und das in einer wegen Israels Teilnahme ohnehin schon extrem geladenen Situation.

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor

Anmerkingen vorab:

Quelle: ad.nl = Algemeen Dagblad = Allgemeine Tageszeitung. Zeilgruppe: jeder, mit oder ohne Ausbildung. Mit mehrere regionalausgaben unter anderen Titel.

Ohne link, weil dieses Artikel nur für DPG Media-Kunden zugänglich ist.

Veröffentlicht: 12. Mai 2024; 19:22

Titel: Vorfall mit Kamerafrau war nicht der erste Vorfall, EBU hätte Joost schon früher gerügt

Hier nur die wichtigste Teilen übersetzt. Die ausgelassene Teile sind schon bekannt oder sind nur im Artikel da um eine fließende Geschichte zu erzählen. Es ist das Markenzeichen von DPG Media: die Nachrichten werden so gebracht, dass man bis zur letzten Zeile eine Nachricht lesen will.

*

[…] Als Künstler ist Joost Klein mit einem großen U unabhängig (selbstständig). […] Er entscheidet, was er in den sozialen Medien postet, besitzt die Rechte an seiner Musik, macht seine eigenen Clips und außer seinen Freunden, die ihm bei all diesen Dingen helfen, kann ihm niemand sagen, was er tun soll.

Als Künstler im Eurovisionsland war Joost Klein abhängig mit einem großen A. Das Korsett, das ihm in Malmö angelegt wurde, muss sich wie eine Zwangsjacke angefühlt haben. Nicht er, sondern die Dachorganisation EBU bestimmte was vonb seiner Auftritt über die sozialen Medien bekannt wird. Presseinterviews? Sie sind ein Teil davon, er musste auftauchen. Wo auch immer er die Stadt betrat, jeden Moment wollte jemand etwas von ihm. Fans, Medien, die Menschen in seiner Delegation, das Social-Media-Team des Eurovision Song Contest, die Mitarbeiter hinter den Kulissen bei den Proben.

Im Vorfeld des Eurovision Song Contest erstellte diese Zeitung ein Porträt über Joost Klein, in dem viele Menschen aus seinem Umfeld vorgestellt wurden. Einer von ihnen warnte dann Wochen vor dem Festival vor seiner geistigen Belastbarkeit. Dieser Insider fragte sich bereits laut, ob Joost Klein geschützt werden sollte. „Es handelt sich um einen Jungen, der im Alter von 12 oder 13 Jahren seine Eltern verliert und danach nicht die richtige Hilfe erhalten hat.“ Er ist ein traumatisiertes Opfer dessen, was in seinem Leben passiert ist. Inwieweit hat er einen Überblick darüber, was ihn in Malmö erwartet? Er möchte unbedingt am Eurovision Song Contest teilnehmen, aber als Mensch sollte man ihn nicht so etwas Kompliziertem aussetzen.“

Nachdem Joost Klein am Nachmittag des Finaltages über seine Disqualifikation informiert wurde, seufzt derselbe Insider, dass es nun nur noch Verlierer gibt. „Wir wissen nicht genau, was Joost gemacht hat, aber die Spannung beim Eurovision Song Contest ist hundertfach. Sein Eimer ist übergelaufen. Für jeden Künstler ist der Druck des Eurovision Song Contest immens, nicht vergleichbar mit einem großen Konzert oder einem Lowlands- oder Pinkpop-Konzert. Joost ist verletzlich im Quadrat. Es ist traurig, dass ihm das passiert ist, aber man könnte tatsächlich die Uhr drauf einstellen, dass so etwas passieren sollte.“

[..] Was AvroTros am Samstag veröffentlichte, war nur ein Teil der Geschichte. Jeder, der Joost Klein letzte Woche verfolgte, sah, wie seine Verärgerung wuchs. Er hatte es mehr oder weniger bereits vor Beginn der Woche angekündigt: „Ich möchte immer die Kontrolle über alles haben bei was ich tue und das erste, was ich nach meiner Ankunft in Malmö abgeben musste, war die Kontrolle.“

[…] Bereits am Freitag sickerte durch, dass die EBU Joost Klein bereits wegen einer Affäre hinter den Kulissen gerügt hatte.

Eine offizielle Bestätigung dafür gab es nicht, aber Cornald Maas [Kommentator, Avrotros] bezog sich am Samstagnachmittag, als er das Hotel in Richtung Malmö Arena verließ, in verschleierten Worten darauf. Es handelte sich um dieselbe Kamerafrau, die für die Organisation arbeitete. „Joost wurde schon mehrmals von dieser Dame belästigt. Vor einer Woche gab es auch einen Moment, was zu ein bisschen Aufregung geführt hat. Joost hat da klargestellt, dass er das nicht wollte, aber geschah ernaut und danach noch ein Mal.“ Am Donnerstag kam es zu einem Vorfall, der sogar die Polizei beschäftigte. Maas: „Ich war nicht da, aber soweit ich weiß, hat Joost ihr Handy mit der Hand heruntergedrückt, mehr war es nicht.“
Allerdings war diese Ärger (Irritationen) mit der Mitarbeiterin der Organisation kein Einzelfall. Eurovision-Fans sahen auch zu anderen Zeiten einen etwas nervösen Klein. Am Tag des zweiten Halbfinales, als sich die Spannung und der Druck erheblich aufgebaut hatten, reagierte der niederländische Teilnehmer erstmals genervt auf einige Journalisten. […]

Das alles sorgte für Unmut bei der EBU, die dem eigensinnigen Europapa-Sänger die Tür zeigte, sobald es einen Stock zum Schlagen gab. […]

*

Kommentar meinerseits:
Ich schätze, dass hiermit schon klar was und warum aus Joosts‘ Sicht passiert ist. Nun fehlt die andere Seite, aber es gab heute zumindest einen kleinen Hinweis. Es soll um eine junge Frau gehen, die keine Kamera dabei hatte, sondern ihr Handy.

So eine Beschreibung macht mir hellhörig und bringt eine Menge Fragen hervor:
Wer zum Geier hat diese Frau angestellt oder ihre Dienste angemietet?
Was waren die Vorgaben, Vorlagen und Bedingungen in bezug auf ihre Arbeit?
Was sie darüber informiert, dass Joost Klein nicht abseits der Bühne fotografiert werden wollte?
Verdient sie pro Bild oder pro Stunde? Oder gehört sie zu der Armee der Volontäre beim ESC? Wo sind die Bilder jetzt?
Wäre es möglich, dass diese junge Frau in ein behutetes, sorgsames Umfeld aufgewachsen ist und sie wirklich keine Ahnung hat wie man mit Leute aus anderen soziale Ebenen verkehrt?
Ist diese Frau zu erst zur Polizei gegangen und sind danach SVT und EBU informiert oder andersherum?

Diese und noch viel mehr Fragen wurde ich gerne von EBU und SVT beantwortet sehen. Nur ein offenes, verletzliches Vorgehen bringt hier eine Lösung. Falls da Fehler passiert sein in der Betreuung von Mitarbeiter und Gäste, ist das zwar schlimm, aber weiterhin schweigen ermöglicht eine Wiederholung und ich glaube, dass keiner das möchte.

*

Übrigens: sowohl der Künstler Joost Klein als der Song Europapa gefällen uns keineswegs. Beim ersten hören, Ende Februar, war die einstimmige Reaktion hier zuhause ‚Chancenlos‘. Dass dieses ‚Chancenlos‘ mittels Disqualifikation erreicht ist, ist dennoch Schade.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Also wenn die Geschichte wahr ist, dann fragt man sich was Niederlande sich gedacht hat den zu schicken?

Wenn man weiß das er ein extrem instabiler und anscheinend ja auch traumatisierter Mensch ist. Dann schicke Ich den doch nicht in so einen Minenfeld wie der ESC wo man weiß das Künstler sich ständig über druck beschweren.

Sorry dann wäre für mich die komplette Schuld beim Sender. Ich schicke doch auch keinen Menschen mit Panik attacken in eine volle Disko.

Stiobhan Faie
Mitglied
Stiobhan Faie
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Kann mich erinnern, dass man bei Tix aus Norwegen auch durchaus einige Bedenken hatte. Es sollte aber beiden Seiten möglich sein empathisch auf die andere Seite eingehen zu können. Der ESC sollte ja durchaus allen offen stehen.
2015 hätten wir ja offenbar auch einen labilen Menschen zum ESC geschickt, wenn er nicht letztlich zuvor bereits die Reißleine gezogen hätte.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Stiobhan Faie

Ja aber es klingt in Bericht ja so. Als hätte Niederlande das nicht offen kommuniziert das er Labil ist.
Ich bin voll dafür auch Traumatisierten Menschen eine Bühne zu geben. Aber dann muss man doch auch entsprechende Bedingungen schaffen und das mit allen beteiligten Klären.

Angenommen der kann es wirklich nicht ertragen wenn man ihn Film als Beispiel. Dann müssen da doch alle aufgeklärt werden und nicht nur: „Er will nicht gefilmt werden.“ Sondern: „Bitte vermeidet es Jost zu Filmen unangekündigt. Das ist für ihn phsysicher Stress.“

Oder bei den Szenen in der Pk hätte jemand von Niederlande dazwischen gehen müssen und sich entschuldigen: „Entschuldige der meint das nicht Böse. Den geht das alles nur nah. Wenn er sich beruhigt hat wird er das sicher einsehen.“

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ich sehe eher eine aufbrausende Charakterzug kombiniert mit Kontrollsucht als Ursache fürs Überreagieren.

Alles andere ist für die Aufarbeitung. Bei Avrotros wird man sich bestimmt fragen ob es richtig war dieser Mann nach Malmö zu schicken und zugleich jeder Schritt im Auswahlverfahren noch einmal kritisch betrachten.

Generell hoffe ich, dass jeder in den Niederländen sich mal wieder bewußt wird, dass man sich im Ausland nicht wie daheim benehmen kann und darf.

*

Newsflash: Polizei in Malmö beeilt sich, damit Anfang Juni das Verfahren bei den Staatsanwalt ist. Es soll möglich sein wegen eine starke Beweislage.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Im Allgemeinen benehmen sich Niederländer nicht so, auch nicht in den Niederlanden.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Um ehrlich zu sein habe ich mich schon 2022 gefragt, wieso die Niederländer S10 dem mentalen Stress des ESC ausgesetzt haben. Sie hat das toll gemacht, ohne Frage und ich liebe ihre Musik. Aber wenn man ihre EPs und Alben hört, dann weiß man, dass sie eine sehr junge Frau ist, die seit vielen Jahren mit massivsten psychischen Problemen kämpft. Es gibt eine sehr bewegende Doku darüber. Sie hätte unter dem Druck in Turin auch zusammenbrechen können. Das ist halt eine ganz andere Hausnummer als ein Club-Konzert. Und ich meine auch gesehen zu haben, wie sie auf der gigantischen Bühne mit ihren eigenen Emotionen gekämpft hat.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

In diesen ESC scheint auf jedenfall all die Ventiele geplatzt zu sein. Nicht nur bei den Event selbst und der EBU wird es nacharbeitungs bedarf geben.

Man müsste sich auch fragen ob der Druck für die Künstler bei den Event nicht einfach zu viel ist. Denn es gab ja schon früher beschwerten über den druck.

Hier ist es jetzt eskaliert. Aber wenn da regelmäßig Menschen mit problemen hingeschickt werden kann man ja noch von glück reden das nur eine Kamera zu bruch gegangen ist.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

selbst Madonna kam mit dem Druck nicht zurecht 😉

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

vor sowas hat uns Andreas Kümmert damals bewahrt. er hätte das psychisch auch nicht verkraftet……

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

I am sorry, aber all das rechtfertigt kein schlechtes Benehmen gegen andere Künstler*innen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Tamara Nun angenommen er hat es wirklich getan da er mit den Druck nicht umgehen kann und Traumatisiert ist. Dann rechtfertigt es nicht warum Niederlande ihn nicht besser vor sich selbst geschützt hat.

Man hätte doch mindestens einen psychologen an seine Seite stellen können wenn man weiß, dass er wie eine B ombe ist die jederzeit platzen kann.

Man hätte sogar offen Kommunizieren können das Joost der PK fernbleibt. Da es ihn zu viel wäre. Das hätte doch jeder verstanden wenn man offen Kommuniziert das er Psychiche Probleme hat.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Das Dissen gegen Eden insbesondere in der PK ist durch nichts zu rechtfertigen. Durch NICHTS!

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Anderes Beispiel. Würdest du jemanden mit Torret seine Ticks nicht rechtfertigen?

Angenommen den geht das Thema total nah und er kann es nicht verarbeiten wie ein normaler Mensch. Wenn das bekannt ist sehe Ich die Niederlande in der pflicht das mit allen zu Kommunizieren und sich für sein verhalten zu entschuldigen. Vielleicht sogar persöhnlich mit Israel das gespräch zu suchen: „Hört mal. Wäre es okay wenn Joost nicht dabei ist. Der hat sich nicht in Griff, da er wegen seiner Probleme an seine Familie Erinnert ist. Ich denke es wäre das beste für alle wenn ihr abstand zu den hält.“

Denn der Vorfall mit der Kamera war ja vorher. Also wusste man (nach behauptung des Bericht) ja schon. Das Joost komplett überfordert ist mit den Event.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Vergiss es, wir kommen hier nicht auf einen Nenner. Das, was Joost gegen Eden abgezogen hat, ist für mich Bullying in gesteigerter Form, und da ist mein Verständnis immer und in absolut jeder Situation gleich NULL. Du wirst mich NIEMALS Verständnis dafür aufbringen sehen, wenn jemand andere mobbt.

Wenn jemand Probleme mit sich selbst hat und sich nicht im Griff hat, dann hat er sich trotzdem anderen gegenüber nicht gehässig zu verhalten. Man kann unbewältigte Probleme sicher als Erklärung für viele Dinge anbringen – gehässiges Verhalten gegen andere gehört für mich ganz sicher nicht dazu. Das ist eine Art von Täter-Opfer-Umkehr, die für mich ein absolutes No Go ist.

fabianberlin
fabianberlin
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich bin mir gerade nicht mehr ganz so sicher ob ich meinen Eindruck von der PK nicht doch etwas ändern muss. Wenn er tatsächlich so gestresst davon war, dass ihm die Kontrolle darüber entzogen wird mit wem er wann spricht (ergo: zu einer PK gehen muss), könnte man sein „Why not?“ als Frust über eine empfundene Ungleichbehandlung von ihm und Eden Golan lesen (er muss zur PK, sie muss die Frage nicht beantworten). Ist zwar trotzdem sche!sse, aber kommt mir tatsächlich nicht so ekelhaft vor wie meine ursprüngliche Interpretation der Situation.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  fabianberlin

Zumal er vorher sinngemäss „from whom?“ reinrief ( schwer zu verstehen. Wenn man genau hinhört, bekommt man es mit). Ich habe da nämlich ein Video gesehen, wo einer Person 2 der israelischen Tänzer filmte, während zwischendrin auf den hinten dran beschäftigten Joost gezoomt wurde mit sinngemäss der Bildschrift „Joost mag uns nicht. Er lässt mich ihn nicht filmen. Unsere Tänzer haben damit keine Probleme.“

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Meine Rede. Trotzdem gab es dieses Zeitungsartikel und es hilft die Sache besser zu verstehen oder eine Meinung zu bilden.

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor

Erstmal Danke für die weiteren Infos. Aber, deine Frsgen sind Victim Blaming. Du fragst; was hat die Frau falsch gemacht? Und suggierst damit, dass sie ihn provoziert haben könnte. So funktioniert das nicht.

Ich gebe der Delegation eine Mitschuld, wenn sie ihren Künstler nicht richtig vorbereiten und betreuen konnten. Aber Joost ist erwachsen. Man kann ihn nicht für alles in den Schutz nehmen, nur weil er eine schwere Kondheit hatte. Weil, dann müsste man das bei allen Tätern machen und dann kann man Gesetze und Justiz vergessen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna01

@Marko: Danke für den Artikel!

@Anna01: Die Zuordnungen „Opfer“ und „Täter“ können in manchen Situationen doch etwas vereinfachend sein. Wenn jemand dauernd von einer Person mit einer Kamera verfolgt wird, und trotz der Bitte, ihn in Ruhe zu lassen, gefilmt wird, dann ist dieser Jemand in dieser Situation durchaus auch erstmal ein Opfer.

Das rechtfertigt selbstverständlich keine Gewalt, und seine mentale Anspannung übrigens auch kein respektloses Verhalten gegenüber anderen Künstler(innen).

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna01

Meine Fragen beziehen sich auf das Vorfall. Ich möchte 100+% sicher stellen, dass diese Frau auch wirklich das Opfer ist und es keine versteckte Ziele oder Motive gibt. Außerdem will ich sicher gehen, dass man keiner der beteiligte Organisationen (SVT, EBU, NPO/Avrotros) falsche Vorwürfe macht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Marko mSuF
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Mal ein Post in eigener Sache: Stört es Leute so sehr das Ich hier gerade sehr aktiv bin und versuche auf jeden Einzugehen. Dabei aber immer einen freundlichen Ton wahre selbst wenn ich mit Aussagen nicht übereinstimme?

Denn Ich werde hier so oft auf tiefte beleidigt das ich darauf glaub ich wirklich kein Bock bald mehr habe. Insbesondere nicht auf positiv Beiträge und versuche zwischen den Fronten zu vermideln.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ich ignoriere einfach die Namen, von denen immer nur Unflat kommt. Die kennt man ja nach ein paar Tagen, und wenn die Saison erst mal rum ist, wird es hier auch wieder übersichtlicher.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Das schätze ich halt an ET. Wir kennen uns alle und bis auf eine Person verstehen sich alle, auch wenn wir mal Meinungsverschiedenheiten haben.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Also ich mag die Person, auf die Du anspielst, wesentlich lieber als einen anderen ET-User. Letzterer ist auch der Grund, warum ich dort kaum noch vorbeischaue.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Es ist aber doch bezeichnend, dass Du weißt, auf wen ich anspiele 😜. D den Du glaub ich meinst, hab ich real getroffen, er ist ziemlich hoch auf dem Spektrum, aber kann ich mit umgehen, mit Gs aggressiver Hysterie nicht.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Denke aber auch das es sich bald beruhigt hat. Die Pro Russland bots sind ja auch von Jahr zu Jahr weniger geworden. Aber wer weiß wenn P irgendwann mal weg ist, kann Russland auch gerne wiederkommen. Zwischendurch haben sie ja auch coole Musik gemacht um die es schade ist.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor

Ja, das ist eine absolut richtige Strategie. Von manchen Personen kommt hier nur Mist.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Also ich chatte immer gerne mit dir. Mitglieder des Netanyahu-Kults würde ich einfach ignorieren.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Tipp 1: Lasse politische Themen dort wo sie hingehören: irgendwo auf einer Wiese oder Biergarten oder Elbtunnel oder …

Tipp 2: Beim Thema Israel/Gaza schweigen. Immer wenn Leute mich dazu fragen, sage ich nur: ‚Es zeugt von Zivilisation e wenn man als Opfer kein Täter wird.‘ oder ‚Erst in 2048 wird man so weit sein, dass eine definitive Lösung möglich ist.‘
Mehr nicht.

Tipp 3: Beim Thema Russland/Ukraine schweigen.

Stiobhan Faie
Mitglied
Stiobhan Faie
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Keinesfalls! Bin hier eher Teil der schweigenden Masse, aber abwägende Kommentare sind mir stets lieber als die Vorverurteilungen jedweder Couleur.
Da noch vieles im Unklaren ist, sollte man vielleicht einfach die Ermittlungen abwarten und dann zu einem Urteil kommen.

Die Gemüter werden sich in ein bis zwei Wochen wieder beruhigen und der harte Kern wirkt zumeist durchaus offen für konstruktiven Meinungsaustausch.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Stiobhan Faie

Werde auch versuchen micht mehr zu spoilern. Irgendwie stört es mich das ich immer nur über den deutschen Beitrag aufregen kann. Diesmal komplett unbegründet den Isaak hat den Laden ja gerockt.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Isaak war eine positive Überraschung für mich.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Vorentscheid war trotzdem mist und Isaak nicht würdig:)

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Der Vorentscheid klang ziemlich grottig. Ich hab den tatsächlich nicht geguckt, konnte mit den Songs wenig anfangen und finde Schöneberger unerträglich.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor

Ach, du hast aber nie gesagt, dass du den Song nicht magst und dass er letzter wird. </Sarkasmus>

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Grundsätzlich ist es immer gut, wenn man einen Antwort nicht sofort nach dem Tippen abschickt, sondern lieber noch mal eine Minute wartet und die dann noch mal durchliest.Ich lösche dann etwa 90% der Sachen wieder, was auch besser so ist. Ok, heute war ich mal in Schreiblaune und vermutlich hätte ich einiges lieber nicht abschicken sollen, aber damit muss man dann eben leben. Das also als Tipp von mir.
Aber eigentlich ist es hier heute freundlich, wir hatten schon ganz andere Zeiten, erinnere mich an Drohungen mit dem Rechtsanwalt etc.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Mich störst du nicht. Deine Statements lese ich sehr gerne. Aus meiner Sicht brauchst du dir keine Gedanken machen.

Barbara
Barbara
2 Jahre zuvor

Egal was sich jetzt rausstellt – und anscheinend hat er ja ein Geständnis abgelegt (allerdings ist mir nicht ganz klar, was genau er gestanden hat), für mich ist es einfach ein Trauerspiel. Der Song war mein absoluter Favorit dieses Jahr, weil ich die Message so unfassbar gut und wichtig fand (und finde).

Dazu war diese Message noch in einem eingängigen, lustigen Lied verpackt, das mit viel Freude und auch einer gewissen Verrücktheit „vorgetragen“ wurde. Quasi ein Spaß-Beitrag mit tieferer Bedeutung. Und wenn man dann noch die Story mit seinen Eltern dazu nahm, war das für mich einfach unfassbar berührend auf vielen Ebenen.

Den Künstler kannte ich zuvor nur ganz am Rand (durch Friesenjung) und hatte daher keine Meinung zu ihm. Dass sich das alles jetzt so entwickelt und es ausgerechnet dieses Ende nehmen musste, ist einfach nur tieftraurig. Ob er nun zu Recht oder zu Unrecht disqualifiziert wurde, wird sich zeigen, wobei ja aktuell vieles auf Ersteres hindeutet.

sam
sam
2 Jahre zuvor

Also wenn man nicht damit klar kommt, dass man fotografiert wird und dass es auch nervige Fotograf/innen gibt, dann sollte man kein Sänger oder was anderes in der Öffentlichkeit werden. Joost Klein hat also seinen Beruf verfehlt.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor
Reply to  sam

Erst stand doch unter „großem Druck“…mimi. Da muss man den Armen doch verstehen…mimimi

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  sam

Du kannst den leuten nicht in den kopf gucken. Hier hat ja jemand einen Zeitungsbericht aus Holland geteilt wo es heißt das er generel sehr labil und traumatisiert ist.

Musik ist vielleicht seine Leidenschaft und wenn man das richtige Umfeld schafft hat er sich gut in griff. Aber anscheinend hat er sich selbst komplett überschätzt als er zum ESC wollte und zumindest der Sender aus der Niederlande hat ihn nicht ausreichend von sich selbst geschützt. Bzw. anscheinend nicht alle beteiligten ausrreichend informiert das er „Probleme“ hat. Und eine besondere behandlung braucht damit er nicht austickt.

Also wenn die Behauptung über seinen Labilen zustand stimmt.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Entschuldiging. Das Wort ‚Labil‘ ist deine Interpretation, steht so nicht im Artikel.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  sam

Nö, wenn man Spaß am Singen hat, dann sollte man in einer idealen Gesellschaft auch die Möglichkeit haben, das beruflich zu tun, auch wenn man (abseits von unvermeidlichen Presseterminen oder abseits der Bühne) nicht gerne fotografiert wird. Dass der Medienzirkus leider gerade anders funktioniert, ist aber durchaus ein Problem.

Ich habe übrigens große Sympathie für die Künstler(innen), die bei ihren Konzerten Handyfilmverbot erteilen.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Der ESC ist aber trotz allem, was in Malmö passiert ist, größer als das Ego einzelner Künstler*innen. Wer damit nicht klar kommt und ein Problem hat, ist auf der falschen Party.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich bezog mich hier nicht speziell auf den ESC, sondern auf Sams „dann sollte man kein Sänger werden“.

Mantaplatte
Mantaplatte
2 Jahre zuvor

War ja klar, dass die Darstellung der Niederländer irgendwo Lücken hat.

Last edited 2 Jahre zuvor by Mantaplatte
christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Falls jemand von euch niederländisch kann und hier vielleicht die wichtigsten Aussagen wiedergeben mag, hier der Podcast:
https://m.youtube.com/watch?v=ojiFJ_4uoG4

Marko mit Sohn und Freunde
Marko mit Sohn und Freunde
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Ich kann niederländisch – schließlich leben wir an der Grenze D/NL – aber sorry, Telegraaf-Podcast … nein, das ist Plaudern ohne Ende. Alles wichtige hat Douze Points hieroben zusammengefasst und ich habe einige Posts nach oben noch ergänzt mit Hintergrunde.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Was denkt die niederländische Bevölkerung darüber? Das würde mich sehr interessieren.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Samstag: helle Aufregung.
Sonntag: ein bisschen Trauer
Montag: was war da eigentlich los?
Morgen und in den nächsten Wochen folgt noch eine Wende von vollem Unterstutzung hin zu ‚Joost Klein, wer war das noch einmal bitte?‘

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

ok, es wurde mir halt bei youtube zugespült und ich dachte es könnten Infos dabei sein.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Podcasts von Zeitungen sind meistens Unterhaltung. Podcasts von Radio/TV-Anstalten oft eine normale Sendung. Nur wenn sie separat produziert werden, nische-Themen ansprechen, enthalten sie etwas neues.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Mal schauen, wann diese ganze Geschichte bzw. dieses komplette Gesehen aufgeklärt ist. Vorher sollten wir abwarten und Tee trinken.
BTW bin ich gespannt ob die Niederlande nächstes Jahr mitmacht. Wäre echt traurig, wenn sie es nicht tun würden.

Berti
Berti
2 Jahre zuvor

Privatjet? Leibwächter? Entschuldigung, aber für wen hält er sich? Er hat sich bei mir zum größten Flop der Saison entwickelt. Neben Bambie Thug und ihrer satanischen Anti-Israel-Bubble natürlich.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Berti

Ja, da haben mich dieses Jahr so einige Künstler echt enttäuscht.

eurovision-berlin
2 Jahre zuvor

Sonst hat sich die EBU doch auch länger Zeit gelassen und war mit Geldstrafen zufrieden.

Und warum hören die nicht auf zu filmen, wenn der Gefilmte es nicht will? Habe gelesen, dass die besagte Dame selber auch nicht gefilmt werden wollte, was dann respektiert wurde.

Finde es zudem sehr sonderbar, wenn noch Aussage gegen Aussage steht, der Fall noch gar nicht untersucht wurde, dass die EBU sich auf eine Seite schlägt, vorverurteilt und blitzschnell eine Disqualifikation zwischen Fahneneinzug und Auftritt ausspricht. Man hätte ihn doch singen lassen und dann – falls erforderlich – immer noch disqualifizieren können.

So wirkt es auf mich, als wollte man den Sänger von etwas abhalten (vielleicht Bemerkung über Israel?) oder ihn bewusst schaden.

Übrigens: Das Ausscheiden des Belgiers finde ich ähnlich dubios. Der Auftritt war sehr gut.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor

Die „besagte Dame“ war aber auch keine Teilnehmerin bzw. Künstlerin, für welche die aufgestellten Bestimmungen der EBU gelten, Joost hingegen schon. In Deutschland wäre er – im Gegensatz zu „besagter Dame“ eine Person öffentlichen Interesses.

Ron
Ron
2 Jahre zuvor

Was sind das denn für Verschwörungsandeutungen?!

CarlJohnson
CarlJohnson
2 Jahre zuvor

Nichts was Joost hätte tun können, hätte dem Ansehen der EBU so sehr geschadet, wie es die Disqualifikation getan hat. Das war der EBU auch von vorne heran klar. Joost wurde disqualifiziert, weil er in den Augen der EBU (eine der Konfliktparteien, nichts von wegen Aussage gegen Aussage) etwas so schlimmes getan hat, dass es unseriös wäre und dem Ansehen des Contests schaden könnte, ihn weiter im Wettbewerb zu behalten.

Und bzgl Belgien: Setz mal deinen Aluhut ab, Belgien ist ausgeschieden, weil die Performance allerhöchstens Mittelmaß war. Before The Party Is Over stand vor dem Contest in meinen Top 5. Nach der Performance dachte ich aber direkt schon „Joar, das war wohl nichts..“

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Ich war ehrlich gesagt sehr erleichtert, dass er disqualifiziert wurde. Und das liegt zu 100% an den Social Media Kommentaren, die plötzlich aufgetaucht sind und alle wieso auch immer, Israel zum Sündenbock gemacht haben. Obwohl ja mehrfach gesagt wurde, dass die nix damit zu tun haben… Die Gerüchte haben sich so dermaßen verselbstständigt, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie aufgeheizt der Abend mit Joosts Auftritt verlaufen wäre. Auch das Televoting wäre vermutlich noch politischer ausgefallen.

Wenn ich den Aluhut aufsetzen würde, dann käme ich eher zu der Theorie, dass diese ganze Social Media Gerüchteküche ihr Übriges dazu beigetragen hat, dass die EBU Joost final ausgeschlossen hat. Also ich bin sehr froh wie es jetzt ausgegangen ist.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Schwierig – was glaubt man jetzt? Denke, irgendwie steht doch immer noch Aussage gegen Aussage. Aber ich denke, beide haben ihr Teil zur Eskalation beigetragen. Wenn jemand partout nicht gefilmt werden will, hat man das zu akzeptieren.Und gießt nicht noch Öl ins Feuer, in dem man den Wunsch einfach ignoriert. Und Joost hätte wenig hitzig reagieren können. Besser: Man hätte miteinander in Ruhe ein klärendes Gespräch gesucht, und den Schaden (sollte er entstanden sein) ggf. ersetzt.

Indigo
Indigo
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Wie kann man denn beim ESC nicht gefilmt werden wollen?

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Man kann den Wunsch ja äussern nicht gefilmt zu werden. Aber dann ist man beim ESC irgendwie fehl am Platz. Da ist doch klar dass auf und hinter der Bühne überall die Kamera präsent ist. Wurde bestimmt auch beim Vertrag den Film und Tonaufnahmen zugestimmt plus den ganzem anderen Regelwerk des ESC, bzgl. respektvollem Umgang und so…

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Natürlich wird man gefilmt – auf der Bühne während des Auftritts. Aber ich finde, backstage sollten (wie überall auch) die individuellen Persönlichkeitsrechte gelten. Wie gesagt, wenn es sich wirklich so zugetragen hat, war das überzogen, keine Frage. Aber man hat es dort auch mit Menschen zu tun – und nicht mit Tieren im Zoo.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Liebe Gaby, vielen Dank für deinen Kommentar! Bei tatsächlich fast allen anderen kann ich nur den Kopf schütteln…

Last edited 2 Jahre zuvor by ag9
Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Im Juryvoting hat Joost Klein 55 Punkte erreicht. Es hätte beim Publikum extrem viele Punkte gebraucht, um den ESC nach Maastricht zu holen.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Quelle?

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Fleißige User haben es ausgerechnet. Bei Eurovision tv kann man die Wertungen sehr detailliert nachlesen. Als Beispiel die Juroren von Luxemburg: Dort wird Frankreich auf Rang 3 gesetzt. Slimane bekam aber 10 Punkte. Weil ursprünglich Niederlande auf 2 platziert war.

Quelle: Eurofire.me

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Die EBU hat bei der Veröffentlichung der Jury-Ergebnisse auf eurovision.tv einfach die Platzierung der Niederlande gestrichen und die anderen nicht aufrücken lassen. Hier bei Albanien fehlt bspw. der 17. Platz. Dementsprechend kann das dann ausrechnen (siehe hier und hier).

Indigo
Indigo
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Von der EBU wurden alle Juryvotings im Detail veröffentlicht.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Alles klar, danke!

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Sohn hat schnell nachgezählt und kommt auf 58. Platz 2 Italien und Luxemburg; Platz 3 San Marino und Dänemarken; Platz 4 Österreich; Platz 6 Serbien; Platz 8 Schweiz und Lettland; Platz 10 Belgien, Malta, Moldau und Polen.

Wird doch recht schlampig gearbeitet bei der EBU.

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
2 Jahre zuvor

Ich fahre zu der größten TV Show, zum größten Musikevent, zum einem der größten Social Media Events, mit tausenden von Fans die alles aufsaugen und aufnehmen und ich ticke aus wenn ich von der Produktionsfirma gefilmt werde….und das noch in der Halle nachdem ich vor vielen Menschen gesungen habe und gefilmt wurde…🤔🤔🤔🤔 und bei allen anderen Kandidaten, Tänzern, Backgroundsängern gab es seit Jahren keine Vorfälle….

….das sich da mal der niederländische Sender mit seinem schnellen Statement nich zu weit aus dem Fenster gelehnt hat…

Naja…in einigen Wochen wenn es eine Rekonstruktion gibt interessiert es niemanden mehr….

k. brandtner
k. brandtner
2 Jahre zuvor

Tja, hier wurde nur etwas teure Technik beschädigt. Diese kann man aber ersetzen.

Andere Teilnehmerländer haben dafür das Ansehen des ESC nachhaltig beschädigt.
Das Porzellan was Israel und Ukraine zerschlagen haben, lässt sich nicht mehr kitten

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  k. brandtner

Was bitte schön hat denn jetzt der ukrainische Fernsehsender bzw. die Teilnehmerinnen zerschlagen???

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Ganz viel teueres Kriegsgerät das Russland ungünstig geparkt hatte. Insbesondere in Schiffe versenken schlagen sie sich gut. Weißt du wie teuer solche Schiffe sind. Insbesondere wenn die von einen Land versenkt werden das nicht einmal mehr eine richtige Mariene hat. Das ist ein Kosten/Nutzen Faktor. Da wird einen ja schlecht als Wirtschaftberater.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Sowas Dummes habe ich hier selten gelesen.

Auf die Frage, was der ukrainische Fernsehsender zerschlagen hat, antwortest du: „ganz viel teures Kriegsgerät ….“

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  AgnethaFrida

Glaube ich hätte „Ironie:“ davor setzen müssen. Ist dachte es wäre recht offensichtlich das sich der Eröffnungsbeitrag so anhört als würde man die Ukraine generell diskretieren wollen.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

okay okay, danke für die Klarstellung…..nehme alles zurück.

k.brandtner
k.brandtner
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

hast du die Tshirts mit dem Aufdruck „Free AzovStal Defenders“ gesehen?
2 Delegationsmitglieder im Schnelldurchlauf haben diese Tshirts getragen
—> klarer Verstoß gegen die Wettbewerbsrichtlinien (politisches Statement)

aber war ja klar, dass ihr bei der Ukraine mal wieder schnell wegschaut.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  k.brandtner

Nein, habe ich nicht, danke für die Aufklärung.

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  k.brandtner

Komischerweise hat keiner von euch Kritikern gefordert, dass Nemo für die Flagge rausgeschmissen wird. Das Problem ist wohl doch eher die Einstellung zur Ukraine als der Verstoß gegen die Richtlinien.

Last edited 2 Jahre zuvor by abi
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Das ist ein Troll-Account. Der postet solchen Mist schon seit Tagen.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor

Was die T-Shirts angeht: Da wäre dann analog zu Island in Tel Aviv oder Armenien mit der Berg-Karabach Fahen hinterher eben eine Geldstrafe verhängt worden.

k.bradnter
k.bradnter
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

da die Ukraine kein Geld hat zahlt Deutschland sicher gern die Geldbuße.

k.bradnter
k.bradnter
2 Jahre zuvor

Sie verwechselt dort etwas. Bei dem Beitrag der Norweger ging es um einen Wolf (ulven) und nicht um einen Troll (trolden)

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Dieser ESC hat einen Scherbenhaufen hinterlassen. Ich musste mal zwei Tage durchatmen, um das alles zu begreifen.
Selbstverständlich findet solch ein Event, genau wie andere Großveranstaltungen nicht im luftleeren Raum statt und kann nicht die unpolitisch sein.
Mal abgesehen vom, wahrscheinlich völlig indiskutablem, Verhalten von Joost Klein haben sich wohl einige Künstler und Künstlerinnen von ihrer armseligen Seite gezeigt. Leider auch meine Favoriten!
Ob nun Nemo noch ein würdiger Sieger bleibt?
Alle Welt fordert Toleranz und Akzeptanz, besonders die queere und nonbinäre Community – und das mit absoluter Berechtigung. Gleichzeitig pfeifen sogenannte Fans, vielleicht auch einer Minderheit angehörig, eine jüdische Sängerin aus Israel aus und kehren ihr den Rücken zu. Das ist schwer auszuhalten.
„ESC Stars“ aus dem letzten Jahr boykottieren das Mitteilen der Punktevergabe für ihr Land oder wollen die Trophäe , sollte Eden Golan gewinnen, nicht überreichen. Armseliger geht`s nicht!
Und was dann Greta Thunberg und ihre Mitstreiter vor der Halle auffahren, ist Antisemitismus und Gesinnungsterror pur.
„Nur wer auf der richtigen Seite des Lebens steht, hat das Recht mitzumachen. Es ist beschämend was in der Welt los ist und auf das Schärfste ist zu verurteilen, was gerade im Gaza Streifen passiert. Israels rechte Regierung ist indiskutabel, aber das Hamas Gemetzel auszublenden ist blanker Hohn.
Das dann dafür eine 20 jährige Sängerin herhalten muss, und von Mitstreitern gemobbt und geschnitten wird, finde ich unerträglich.
Ein Trauerspiel – und gut, dass es erst einmal vorbei ist!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

„Nur wer auf der richtigen Seite des Lebens steht“
Da ist sie wieder, diese verdammte „richtige Seite“. Diese Gesinnungsbekundungen nehmen immer mehr zu. Leute auf der falschen Seite darf man dann gerne auch respektlos behandeln – sollte man womöglich sogar, nicht dass man von anderen auf der richtigen Seite als unsicherer Kantonist angesehen und verstoßen wird.

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor

Er hat genau das gemeint, hast du glaube ich falsch gelesen

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Denke ich auch.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Danke für den Versuch, ein vermeintliches Missverständnis aufzuklären, aber mein Kommentar war überhaupt keine Kritik an Micha, dessen Kommentar ich prima finde, sondern an Greta Thunberg und/oder ihren Mitstreiter(inne)n; Micha hat sie zitiert und aus diesem Zitat ist dieses „Nur wer auf der richtigen Seite des Lebens steht“

Sorry, das hätte ich dazu schreiben sollen. Es tut mir leid, wenn jetzt einige LeserInnen gedacht haben, ich würde Micha Gesinnungsbekundungen vorwerfen, ganz und gar nicht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Von all den israel Kritikern ist sie definitiv leider eine der Antisemiten. Da gibt es leider auch keine aussrede. Wer am Tage der Terroranschläge nicht mal ein Wort des Beileids übrig hatte aber darauf hinweißen musste wie schlimm Israel ist.

Es gibt Zeiten für Kritik und es gibt Zeiten wo man einfach zeigt wie egal einen Opfer sind.

Leider hat sie damit der Klimabewegung wohl nachträglich geschadet da sie da für ihren Ego Trip leider auch noch das ganze Konstruckt FFF einspannen musste.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Genau so habe ich es gemeint.
Danke dir, für die Richtigstellung.

k. bradnert
k. bradnert
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

ich denke nicht dass es im komenden Jahr einen ESC in dieser Form erneut geben wird. entweder reine Online Veranstaltung oder Auszeit und dann Neustart in der Schweitz

k. bradnert
k. bradnert
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

jaja die liebe Gretha. was wurde die von euch allen hochgejubelt. sie war die Figur des Klimawandels, wurde von allen Bundesbürgern zur Heldin der Neuzeit heraufglorifiziert, durfte sogar im BUndes Kanzler Amt vorstellig werden, traf Minister usw. usw.

wer damals gesagt hat, dass er sie nicht mag, wurde ausgebuht und beschimpft.

auf einmal ist sie nichts mehr wert. fallengelassen von Öffentlichkeit und Medien wie damals der Baron von und zu Gutenberg

Ajuleila
Ajuleila
2 Jahre zuvor

Ach du meine Güte! Beruhigt euch doch alle mal…

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor

Was mich wundert: gibt es keine Presseportal der schwedischen Polizei, wo sie ihre Einsätze protokollieren, wie bei uns?

k. bradnert
k. bradnert
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna01

vielleiucht gibt es nichts zu protokollioeren. dürfte maximal eine Sachbeschädigung sein. sowas regeln Veranstalter und Künstler üblicherweise unter sich, genauso wie wenn ein Star im Backstageberech seine Gitarre zertrümmert. viel Wind um Nichtst.

italojeck
italojeck
2 Jahre zuvor

Bei manchen Kommentaren herrscht die Untergang-Stimmung, nach dem Motto: Von wegen United by Musik! Man kämpft und streitet und alles ist so dramatisch, der ESC ist gescheitert usw. usf.

Ich glaube aber eher, dass es einfach unmöglich ist, dass so ein Event, das so viele Nationen vereint, ganz ohne Konflikte auskommen kann.
Und in der Tat, gab es oft Streitereien in der jungen Vergangenheit.

Vielmehr wundere ich mich, dass es trotz Kriege und Konflikte noch so etwas entstehen kann.
Eine Welt von Liebe und Freundschaft gibt es nur im Kopf der Extremisten. Ich bin aber schon froh, wenn man irgendwie schafft, die Kurve zu kriegen, die Konflikte nicht ausufern zu lassen.
Dieses Jahr war es sehr knapp, aber trotzdem ist es gelungen.
Und das ist auch Kunst und das ist auch (gute) Politik.

In diesem Sinne: Danke ESC!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Es ist wie so oft, man darf gute Ideen nicht den Falschen überlassen, der ESC ist eine gute Idee und mir haben heuer alle 3 Shows gut gefallen und ich fühlte mich prächtig unterhalten: ich bleibe dabei! 😀

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Die Show als solches hat mir auch gut gefallen. Klar, ein bitterer Beigeschmack ist vorhanden, aber dennoch… ich freue mich auf die DVD, da es sehr tolle Musikdarbietungen gab, die ich nicht missen möchte.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Aber nicht versehentlich die „Gilmore Girls“ reinschieben! 🙂 😉

Åleksånder Lundberg 🇸🇪
Åleksånder Lundberg 🇸🇪
2 Jahre zuvor

Ich bin sehr glücklich,das dieser ESC 2024 endlich vorbei ist.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Der ESC 2025 fängt schon nächste Woche an !

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Irrtum. Dieser hat gestern begonnen.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Mist, dann hab ich wieder viel verpasst. 😉

sam
sam
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Falsch. Offiziell beginnt der ESC 2025 am 1. September 2024. Dieser 1. September ist nämlich immer der Offizielle Start in die neue ESC-Saison. Das heißt aber nicht, dass es nicht schon vorher Neuigkeiten zum ESC 2025 geben wird, aber der Offizielle Start ist eben am 1. September 2024.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Für alle die 2025 zum ESC fahren, sehr wahrscheinlich wird das Finale am 10.5 oder 17.5 stattfinden. Also Termine merken und natürlich ein dickes Sparschwein holen.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich habe noch 110 Schweizer Franken un 68 Rappen von meiner letzten Schweizerreise übrig. Reicht das? Wenigstens für ein Frühstück? 🙂

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Auch an der Schweiz ging die Inflation nicht spurlos vorbei. Also nein.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Da ich ja Straßensänger bin und gerne auch Fußgängerzonen trällere: Habe ich eine Chance bei den Schweizern, das zusammen zu schnorren?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Dann gibt es in 2025 schon mal mehr als 1 dark horse.

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Only Fans 😉

Last edited 2 Jahre zuvor by Anna01
Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

er wird wohl angeklagt:

Eurovision Song Contest: Polizei rechnet mit Anklage gegen ESC-Kandidaten Joost Klein | ZEIT ONLINE

Wenn das so ist, ist der Ausschluss richtig. Übergriffe gegen die Presse müssen geahndet werden, wir sind nicht in Sachsen, Gewalt gegen Mitarbeitende erst recht. Dazu ist der Arbeitgeber sogar verpflichtet.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Ist es schlimm wenn ich das trenne?

Es gibt den juristischen Weg innerhalb Schweden (wobei ich mich sofort gefragt habe warum es keine Gegenanzeige gab wegen Stalking/Belästigung o.ä.)

Dazu gibt es den EBU, die vielleicht voreilig gehandelt hat. Ob eine Disqualifikation passend war oder nicht … ich will das jetzt noch nicht beurteilen, weil mir dazu noch viele Infos fehlen.

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Weil sie keine Stalker in war sondern eine angestellte der Produktionsfirma und es ihr Job war die Künstler Backstage zu filmen.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  abi

Laut Avrotros soll es eine Vereinbarung geben, dass Joost abseits der Bühne nicht gefilmt / fotografiert wird.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Die Polizei als Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft rechnet immer mit einer Anklage, wenn ein Ermittlungsverfahren läuft. Das ist sozusagen die DNA der Staatsanwaltschaft / Polizei.

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Trotzdem feiern ihn alle und finden das übertrieben. Gab es jemals einen ESC Teilnehmer, der im Rahmen des stattfindenen ESCs angeklagt wurde?

Aber hey: Er ist ein Hero, die Frau ist schuld und die niederländische Rundfunkanstalt steht auch hinter ihm

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Tja, nun ebenfalls beschädigt: Joost Klein. Aber das hat er ganz allein sich selbst zuzuschreiben.

Und die Strafe folgt ja auf dem Fuß. Weniger durch die Disqualifikation seines Landes, als vielmehr dadurch, dass „Europapa“ das Potenzial zu einem kleinen europäischen Hit gehabt hätte, wenn er ihn denn am Samstagabend vor 120 Millionen gesungen hätte.

Aaron Rodgers
Aaron Rodgers
2 Jahre zuvor

Joost hat sich überhaupt nicht im Griff. Sein Verhalten war komplett daneben. Bei der größten Musikshow der Welt ist es normal, dass Backstage jede Menge Leute filmen und Interviews machen. So sah es letztes Jahr aus, bei 0:51 kommt Käärijä rein:
Artists react after Semi-Final 1 | Eurovision 2023 (youtube.com)

Stephan
Stephan
2 Jahre zuvor

Spannend ist für mich die Frage, ob das auch eine presserechtliche Komponente hat. Wieviel Presse, wann und wo müssen Künstler beim ESC akzeptieren? Ist das vertraglich geregelt? Wenn die Kamerafrau dem zuwider gehandelt, hat sie, SVT und/oder die EBU auch ein Problem.

Sajer
Sajer
2 Jahre zuvor

mich wundert es, dass keiner auf die Idee kommt Joost sein Verhalten mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Song war am Ende sehr emotional – ?ist sein Vater gestorben? Somit wäre das Verhalten der Kamerafrau total unangebracht gewesen.

abi
abi
2 Jahre zuvor
Reply to  Sajer

Es war ihr Job dort zu filmen und er wusste auch schon vorher, dass dort gefilmt wird. Hätte er nicht Teilnehmen sollen oder seine Teilnahme nachträglich zurückziehen sollen. Es gibt keine Rechtfertigung.

Last edited 2 Jahre zuvor by abi
Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Sajer

Jetzt kommen die besonders gut informierten…

Tim
Tim
2 Jahre zuvor
Reply to  Sajer

Entschuldige, niemand hat ihn gezwungen, über seinen Vater zu singen. Noch dazu – 2:45 die totale Happy-Päppi-Nummer stampfen und dann – seeeeehr kalkuliert – seinen toten Paps reinzupressen (um dann diese völlig untypischen Sekunden für den Recap zu haben), das erinnert schon stark an die Tränendrüsen, auf die man bei DSDS und GNTM drückt. Das hat mit echter Emotion gar nix zu tun. Das ist fake fake fake! Genauso wie sein Grinsen im Video.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Sajer

Seine Delegation hat gewusst, dass er labil ist und dann reicht es eben nicht, die Schweden zu bitten, ihn nicht mehr zu filmen, sondern man muss selbst eine Lösung finden, die seine Psyche schützt. Wie schon oft gesagt wurde, das erklärt, warum es zu dem Konflikt kam, aber es entschuldigt nicht sein Verhalten.

Tim
Tim
2 Jahre zuvor

Wir haben es hier also mit jemandem zu tun, der es nicht erträgt, auf dem größten TV-Event weltweit, wo er hunderttausende Male fotografiert und gefilmt wird (auf und abseits der Bühne), wenn er ein weiteres Mal gefilmt wird – im Rahmen einer Standardprozedur. Weil er will, dass man seine Privatsphäre respektiert. Weil es im unangenehm ist, so direkt nach dem Auftritt. Da bleibt ihm kein anderer Weg als Aggression. Der Arme!
Die gleiche Person hat kein Problem damit, eine Teilnehmerin, die ihm persönlich nichts getan hat, nur deswegen vor aller Welt bloß zustellen, weil sie aus einem Land kommt, das ihm nicht passt. (Obwohl er doch gerade noch gesungen hat, dass ihm das egal ist?). Er hat kein Problem damit, sie öffentlich zu bedrängen, eine absolut unmögliche, tendenziöse und übergriffige Frage zu beantworten, obwohl ihn das überhaupt nichts angeht, weil es nicht seine Pressekonferenz war. Er hat kein Problem damit, bei Mobbingaktionen – orchestriert von einer anderen Teilnehmerin – mitzumachen, bis die gemobbte Person sogar ihre Garderobe in einen abgelegenen Teil der Halle verlegt.
Aber ein weiteres Bild von ihm – unzumutbar!!!!
Und dann wird er halt aggressiv. Einmal! Eh nur dieses Mal. Weil er ist ja sonst ein ganz Lieber. Also was wollen die Leute. Es hat ja nicht einmal jemand geblutet. Wirklich! Da muss man ihn doch schon verstehen – er ist halt sensibel. Hat man ja am Ende seines Liedes so schön gesehen. Gell, Papa?

Ehrlich – ich könnt kotzen bei so viel Heuchelei.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Darf ich mitmachen?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Gut beschrieben.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Eilt herbei mit Wischmob, Eimer, Putzmittel und wartet …

… okay, da habe ich die Naseklammer vergessen … Mensch, was hast du gegessen?

… War das alles?

… Fertig oder kommt da noch was?

*

Ganz ehrlich: Gute Wortwahl.

Am sonsten warte ich ab. Habe das Gefühl, dass diese Krimi-Thriller noch mehr Kapiteln bekommt.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Naseklammern gibt es in Litauen günstig!

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Ich auch.

döminik
döminik
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Amen 🙏

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Chapeau!

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

orchestriert von einer anderen Teilnehmerin – mitzumachen, bis die gemobbte Person sogar ihre Garderobe in einen abgelegenen Teil der Halle verlegt.“
Ehrlich? Wo wurde das denn erwähnt. Ich dachte, dass sich andere beschwert hatten über EG und sie deswegen verlegt wurde, nicht, weil EG das selbst so wollte

Tim
Tim
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das nennt sich Täter – Opfer – Umkehr. Jeder der Mobbing in der Schule miterlebt hat, weiß, wie das geht.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Inwiefern? Dass Eden gemobbt wurde ist mir klar. Nur eben nicht, wie genau dieses Verlegen der Garderobe abgelaufen ist. Hast du einen Link dazu bitte? Danke

Tim
Tim
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich uab das aus einem Live-einstieg des ORF in einer Nachrichtensendung. Welche genau hab ich mir nicht aufheschrieben, aber der Reporter ist eine seriöse Quelle.

Frédéric
Frédéric
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Ich möchte nicht zu kotzen, obschon die eine oder andere verurteilungsfreudige Anmaßung in diesem Thread da durchaus inspirierend ist…

Schon möglich, dass Joost Klein und all die anderen Gestalten einen ganz miesen Charakter haben. Womöglich sind bzw. waren überhaupt alle meine musikalischen Idole tief drinnen einfach nur egozentrische Arschgeigen. Manchmal krieg ich das Gefühl, dass man vielleicht gut daran tut, nicht zuviel über diese Leute zu erfahren, aber heutzutage scheint der Wissensdurst da leider keine Grenze mehr zu kennen. Dabei weiss man doch schon von J.R. Ewing, dass man einfach nur tief genug buddeln muss um die Leiche im Keller zu finden …

So schlimm man diesen ESC auch finden mag, dient er vielleicht mehr denn je als Spiegelbild eines extrem nervösen Europas, dass sich mal so richtig auskotzen möchte. Nachdem das alle getan haben, geht es dann hoffentlich wieder besser, vielleicht ja schon nächstes Jahr …

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Es gab aber auch das Umgekehrte: da stellt sich der Eine oder die Andere, die man vielleicht im Vorfeld gar nicht so mochte, als absolut integer raus.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Da fällt mir ein Witz ein, den ich heute früh hörte:

Wie nennt man es, wenn 100 Leute „Dallas“ schauen?

  • Public Ewing

😀

Tschuldigung 😉

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

👍

pour_tous73
Mitglied
pour_tous73
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Wo darf ich unterschreiben

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Das ist so ekelhaft, wie sich jetzt hinterher mehrere Künstler hinstellen und sagen, wie schlimm der ESC für sie gewesen wäre, weil sie politische Fragen gestellt bekommen oder das Buhen gehört haben.

1. Das alles hat Eden seit Monaten über sich ergehen lassen, während von den gleichen Leuten noch draufgehauen wurde. Wer sich jetzt beschwert, war auch nie Ziel irgendwelcher Angriffe, sondern mininal stillschweigender Beobachter und Mitläufer oder, wenn nicht sogar Täter.

2. Sie selbst haben den ESC im Vorfeld politisiert und beschweren sich, wenn sie dann darauf angesprochen werden bzw. die Konsquenz ihres Tuns erleben? WTF?! Das ist wie bei der Bild, die den ganzen Tag hetzt und sich dann wundert, warum die Menschen so hasserfüllt sind und Politiker angreifen.

3. Die einzige Person, die gestresst sein darf, ist Eden und sie ist die Einzige, die nicht hinterher Mimimi macht. Bambie, Gåte, Silvester, Joost. Alles empathielose Selbstdarsteller.

Last edited 2 Jahre zuvor by Tobiz
Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Gut gesagt.

Ich hab’s das Gefühl dass quasi jeder von denen, die jetzt sagen, dass jegliches komisches Verhalten von Joost, BT, Marina, Nemo, Iolanda oder Silvester etc durch den Stress gerechtfertigt ist (da wurde so eine schlimme Atmosphäre geschaffen, kein Wunder!!) und man sie niemals nie dafür kritisieren kann, der würde als allererstes vorne mit der Mistgabel stehen und Eden Golan verurteilen würde, wenn sie auch nur einen Mucks gemacht hätte.

Es kursieren ja höhnische Kommentare unter Videoschnipsel, die zeigen, dass Eden Golan die Frage nach Joosts DQ nicht beantworten wollte und nur meinte, sie müsse jetzt los.
Stell dir vor was los gewesen wäre, wenn Eden Golan durch die Buhrufe und Schreie gegen sie die Nerven verloren hätte…

Hat sie aber nicht.
Schön fand ich deswegen das etwas entspanntere Backstage Video, in dem sie mit Tali während Zypern, glaube ich, tanzt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das ist Unsinn. Man kann versuchen, mildernde Umstände für die einen zu finden (was nicht heißt, dass man ihr Verhalten gutheißt), ohne sich dabei gegen die anderen zu wenden.

Ich kann den Zorn und die Empörung gegenüber den hier Genannten sehr wohl verstehen, aber dann soll man doch bitte nicht die vielen buhenden ESC-Fans ausnehmen: Sich in der Masse zu verstecken und jemanden niederzumachen finde ich persönlich schlimmer als in einer Art Post-Ausnahmezustand einen dummen Tweet zu schreiben (Silvester).

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim

Bester Kommentar unter diesem Artikel! Du sprichst mir aus der Seele, 100% Zustimmung!

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Kann hier jemand kroatisch? Ich würde mich über eine Übersetzung der interessantesten Aussagen freuen.

https://m.youtube.com/watch?v=nlP7UwSUl2I

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

In den Kommentaren und in der Beschreibung steht eine Zusammenfassung

Fabio
Fabio
2 Jahre zuvor

Es tut mir nach wie vor Leid für Joost und die Niederlande. Er hätte den Wettbewerb auf jeden Fall bereichert und war auch mein Favorit. Gut möglich das die Niederlande nächstes Jahr aus Protest dem Wettbewerb fernbleibt. Ich fände es jedenfalls nachvollziehbar und zugleich schade, weil die Niederlande zumeist mit guten Beiträgen um die Ecke kommt. Naja warten wirs ab.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor
Reply to  Fabio

Ich habe da so andere Gedanken bzgl. des niederländischen Fernsehsenders. Die haben, nachdem sie letztes Jahr ein Duo nominiert haben, das so gar nicht zusammen harmonierte, dieses Jahr einen Künstler nominiert, der anscheinend (wenn sich die Lage,wie sie aktuell dargstellt wird, bestätigt) nicht für so ein Event wie den ESC geeignet war. Vielleicht sollten sie mal bei ihrem Auswahlprozeß etwas gründlicher arbeiten. Von der unangemessenen Wortwahl, die da von verantwortlicherer Stelle zu hören war, mal ganz zu schweigen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

ich muss ehrlich gestehen ich bin richtig froh, dass es Isaak geschafft unter den stressigen Bedingungen im Gegensatz zu anderen Künstlern zu chillen.
Mein voller Respekt dafür.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Dem schließe ich mich an. Der hat eine tolle Entwicklung durchgemacht und, obwohl ich ihn und seinen Beitrag wirklich nicht mochte, bei mir in der Eurovisionswoche durch sein Verhalten viele viele Sympathiepunkte gesammelt.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Mich ärgert es schon noch wie Isaak von so vielen hier unfair angemacht wurde. Stichwort chillen zum Beispiel. Oder Straßenmusiker.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Von mir waren das immer nur liebevolle Spitzen. Bösartig kann ich gar nicht, ich habe nur manchmal Spaß an Übertreibungen und Ironie. 😇

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Ich bin auch nie bosartig 😆😆😆.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

😱 🥳 😇 🤔 🤣 (= verwirrt …)

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Strafe für Dich- ich berichte Dir vom Rendezvous mit Slimane und dem Hexentänzer mit mir!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Gut, dass Du nicht „bösartig“ geschrieben hast.
😉

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Strafe muss sein (Obwohl Du magst ja Portugal). Also Du musst Dir 10 mal am Stück Portugal 2006 Nonstop anhören.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Puh, da habe ich aber noch mal Glück gehabt. Hätte viel schlimmer kommen können, mit PRT05 z. B.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Wollt ich zuerst aber ich meinte 06 findest Du ganz furchtbar 😅

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

LOL… also muss ich weiter am kroatischen? Serbischen? Kellner rumbaggern.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Ursprünglich wollte ich Dir die Hexe vorbeischicken. Aber so herzlos bin ich dann doch nicht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich hab mich ja revidiert und mehrfach gepostet, dass er und Kaleen ihre Länder würdig vertreten haben, dito natürlich Slimane und Marko.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich habe mich auch manchmal mehr oder weniger darüber belustigt – ich gestehe es.

Seine ersten Interviews im lokalen Fernsehen wirkten auch tatsächlich auf mich nicht besonders sympathisch und auch seine unaristokratische Ausdrucksweise hat mir nicht gefallen.

Aber jetzt muss ich sagen, dass ihm diese Eigenschaften geholfen haben, diese Zeit in Malmö gut zu überstehen, als Straßenmusiker ist er geerdet und seine (ich nenne es mal) Gemütlichkeit hat ihn passend runterkommen lassen.

Ich habe es ihm nicht zugetraut, dass er im entscheidenden Moment aufdreht. Auch als ich ihn bei den PreParties sah, wirkte er auf mich wie ein Fremdkörper in der ESC-Welt.

Zu meiner Verteidigung möchte ich aber auch sagen, dass Isaak mit und an seiner Aufgabe in Malmö gewachsen ist.

Ob ich beim nächsten Mal nicht vorurteilsfrei den deutschen Kandidaten begutachte, kann ich nicht versprechen, aber ich will es versuchen. 🙂

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Männer sind immer so emotional…

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Naja, es ist jetzt nicht so, als ob die Frauen da nicht emotional werden würden.

Und dass die Erlebnisse nicht spurlos an jemandem vorbeigehen, bloß, weil dieser sich eben emotional regulieren kann.
Habe ein Video von Eden Golans Ankunft Zuhause gesehen und wie sie da in den Armen ihrer Eltern quasi „zusammenbricht“, mir scheint das schon ein Ventil des Erlebten zu sein und mehr als nur „hab euch so vermisst die letzten 2 Wochen“.

Hier ein Link zum Video, Text kann man ignorieren wenn man mag, ich hab nur das Video gesucht: https://twitter.com/Buurmann/status/1789623487235043797?t=MQjvytOZNJTyemG7dc8Z2w&s=19

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Dieses Video sollen mal die Dummköpfe ansehen, welche das Mädel ausgebuht haben. Und natürlich Bambie. Ich bin mir sicher die meisten entwickeln keine Empathie und bleiben stur und herzlos.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Traumatisiert ist ja Silvester Belt, weil er die Pfiffe hören musste, als er auf seinen Auftritt gewartet hat. Und natürlich auch Bambie, weil diese 20jährige Heldin Eden Golan sich einfach nicht hat wegmobben lassen. Diese Figuren will ich nie wieder im ESC-Kontext sehen. Eden Golan ist mit ihrem Mut und ihrer Leistung unsterblich geworden. Ich habe absolut nichts mit Israel oder dem Judentum zu tun, mir geht es einfach nur um unsere europäischen Werte. Und die wurden von weiten Teilen der ESC-Bubble mit Füßen getreten. Kommt mir bitte nicht mehr mit Toleranz und Nächstenliebe, das ist alles so verlogen.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Du hast Recht, aber…

Eigentlich wollte ich jetzt was „gutes und tröstendes“ schreiben, aber mir fällt nichts passendes ein. Tut mir leid.

Menschen machen alles kaputt!

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Was hat Bambi getan, mir ist nichts aufgefallen.Dass sie gegen den Krieg ist, ist klar, aber wo hat sie Eden gemobbt?

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich finde den Text aber sehr passend. Und beim Anschauen des Videos sind mir gerade auch die Tränen gekommen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Tamara
Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Mir auch, man muss sich wirklich schämen, was aus der wunderbaren Idee des ESC geworden ist.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Erschreckend auch wie viele sofort am „mitlaufen“ sind. Es ist chic Israel und Eden fertig zu machen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das ist wirklich sehr berührend. *schluck*

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Hui… die großartige Eden Golan! Sie hat etwas unmögliches aushalten müssen und das irgendwie geschafft und wird hoffentlich von ihrer Familie jetzt aufgefangen – schaut ja auch so aus.

Die Bilder bedrücken mich. 🙁
Das hätte nicht passieren dürfen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ich sage es jetzt noch ein einziges Mal: Wir haben es hier mit einem Komplettversagen der EBU und des ausrichtenden Senders zu tun. Spätestens nach der PK hätten einige Delegationen die gelbe Karte bekommen müssen.

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor

Jetzt sickert durch, dass die niederländische Delegation, die portugiesische, die schweizerische, die irische und die spanische Delegation sich vor dem Finale beschwert haben um einen Auschluss Israels zu erreichen und jetzt auch Serbien, Slowenien sich anschließt wegen schlechte Stimmung und schlechtes Umfeld für ihre Künstler.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Gibt es dafür eine Quelle oder sind das nur Gerüchte?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Die schweizer Delegation wird in dem Artikel aber nicht erwähnt, oder? Ich meine, mein Niederländisch ist nicht so toll, aber um die Schweiz zu identifizieren, sollte es reichen.

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor

Die Schweizer Delegation war zusammen mit der irischen und griechischen doch am Vormittag des ESC in den Krisengesprächen, UK hab ich noch vergessen!

hier https://eurovoix.com/2024/05/11/eurovision-2024-ebu-in-crisis-talks-with-several-countries/

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor

Also laut Eurovoix haben sie seit Freitag Abend, also VOR dem endgültigen Joost Ausschluss konkret gedroht, nicht anzutreten.

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor

Geht auch viel darum dass die Sender sauer sind, dass nicht das volle Ausbuhen der Israelin gesendet wurde.

Und da stimme ich sogar zu. Das Publikum zuhause hat die Tragweite des Mobbings nicht in ihrer Gänze erfasst.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Klar, Juden an den Pranger zu stellen, hat in Europa ja eine lange Tradition. 🤢

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor

Du verstehst mich glaube ich falsch?
Ich stimme insofern zu, dass das Publikum am TV da einen Weckruf gebraucht hätte, wie schlimm sich die Leute vor Ort wirklich verhalten. Die Videos aus der Halle sind extrem – ich weiß gar nicht, wie sich die Israelin teilweise überhaupt selbst hören konnte beim Singen, trotz In-ears

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

Nein, ich glaube, dass ich Dich schon verstanden habe. Mein obiger Kommentar bezog sich ja nicht auf Dich, sondern auf die selbstgerechten Künstler und Delegationen, die meinten, dass Mobbing ein angemessenes Verhalten sei.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Haben die Eden direkt gemobbt? Das wäre natürlich falsch. Wenn es gegen Netanyahu war, fände ich das OK. Man kann es aber subtiler machen wie Slimane mit seinem Kniefall und der Kreuzigungssymbolik.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Da stimme ich nicht zu. Wenn Eden auf der Bühne singt, während das Publikum BUH! ruft, wird Eden ausgebuht, nicht Netanyahu, ganz gleich was die Motivation für die BUH!-Rufe ist.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Ich finde es sehr beschämend, dass Eden Golan sich mitten in Europa nicht frei bewegen kann. Und sogar Angst vor Gewalt haben muss.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Hat sich eigentlich jemand von denen geäußert? Ich weiß Marina, ich hatte ja die Info von Dimi gepostet. Und Silvesters “that country” kam nach dem ESC. Waren Iolanda und Nebulossa auch involviert? Hatte was in den Kommentaren gelesen aber keine Quelle.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Was mich auch irritiert: warum kommt das von denen am Freitag vorm Finale und nicht vor dem Semi? Haben die gedacht, dass es Eden Golan nicht ins Finale schafft?
Warum die Künstlerin fertig machen?
Es war doch bekannt und bis dahin waren doch wohl alle darüber informiert, dass Israel auf jeden Fall beim ESC dabei sein wird und sind trotzdem angetreten. Das ist schon arg heuchlerisch und vermutlich berechnen möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen.
Aber nicht auf diese Art, dass ist ja ätzend.

Konstrakta
Konstrakta
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Meine Vermutung ist, dass sie tatsächlich dachten, in einem Televote Semi fällt Israel durch. Die RAI Leaks müssen dann für helle Aufregung gesorgt haben.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstrakta

DiGame hat die absolute Zahlen und ich bin mir sicher, dass die an der EBU weitergeleitet werden. Vielleicht sogar andersherum: die EBU bekommt die absolute Anrufer-Daten und setzt sie selbst um in Punkten.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Wie so oft wird hier vieles durcheinander gebracht. Dabei ging es um den möglichen Auschluss der NL und der stand vorher ja noch nicht im Raum…

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Herbert sagt: „Männer sind auch Menschen“

Schorschiborsch
2 Jahre zuvor

Warum es vor einer solchen Disqualifikation mit einer solchen Tragweite nicht erst einmal den Versuch einer Mediation gegeben hat, wundert mich. Zumindest ist darüber nichts bekannt. Monatelange Vorbereitungen für nichts. Der Sache hätte man doch nach dem Finale immer noch gerichtlich nachgehen können. Aber gut. Mal schauen, wann wir Genaueres erfahren.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Warum wollte man jemanden auftreten lassen, der sich durch sein Verhalten selbst disqualifiziert?

Auch rechtlich wohl nicht ganz einfach, da ja die Polizei eingeschaltet wurde UND die Zuschauer im Finale für das Televoting Geld an die Niederlande hätten ausgeben müssen obwohl für die EBU eben wissentlich ein Übergriff gegen einer ihrer Mitarbeiter vorlag.

Stell dir vor Manuel Neuer bedroht den Linienrichter oder Kameramann – rot, Spielsperre für ein paar Spiele wären ihm sicher.
Wieso soll das beim ESC dann aber toleriert werden, Hauptsache der Joost soll auftreten?
Hier scheint das Fansein die Mutter der Gedanken zu sein.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Mir gerade noch was eingefallen, vielleicht kann das jemand mal veri- oder falsifizieren: Ich habe irgendwo gelesen (weiß leider nicht mehr wo), dass Extra Nena, die 1992 für Jugoslawien antrat, wo der Krieg schon in vollem Gange war, wohl auch Schwierigkeiten, Anschluss an die anderen Künstler*innen zu finden.

Edit: Habs bei aufrechtgehn.de gelesen, aber mir schwebt noch eine andere Formulierung aus einer anderen Quelle durch den Kopf.

Last edited 2 Jahre zuvor by Tamara
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

War auch in Malmö – dieser Sündenpfuhl! 😉

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Oh ja, stimmt. Vielleicht sollte man den ESC künftig aus Malmö rauslassen. Oder lasst direkt Dänemark gewinnen, dann gehts nach Kopenhagen, ist ja nur über die Brücke rüber.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Dazu müssten die Dänen aber erst einmal wieder in die ESC-Spur kommen …

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Fra Mols til Skagen

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

😍

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Über die Brücke gehn… lalalalalalaaaaa

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

War ja auch nicht erfolgreich. *hmpf*

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Völlig zu Unrecht. Das Problem an dieser Stelle ist: Ich liebe Dänemark. Aber nicht beim ESC.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Wir malen die Stadt einfach rot an!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

😱 😱 😱

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

😉 😀

Csigabiga
Csigabiga
2 Jahre zuvor

Musste wegen Nemo weg.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Csigabiga

Wo musstest Du denn hin?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Zum Rave!

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor

sind eigentlich noch eier zu kaufen bei all der rumeierei?
(ich habe alle fadenkommentare soweit gelesen und einige sind doch sehr leichtgläubig daherkommend.)
schwamm drüber mentalität wird jedenfalls nicht weiterhelfen.😎