Eesti Laul 2021: Das sind die sechs Finalisten aus dem zweiten Halbfinale in Estland

Heute Abend lief das zweite Halbfinale der estnischen ESC-Vorentscheidung „Eesti Laul 2021“. Unseren Live-Chat zur Show könnt Ihr hier nachlesen. In der heutigen Sendung waren die letzten 12 der insgesamt 24 am Wettbewerb teilnehmenden Acts zu sehen, sechs davon haben sich für das Finale qualifiziert. Abgestimmt wurde in zwei Runden: In der ersten bestimmten die Televoter sowie die Jury zu je 50% vier Beiträge, die in das Finale einziehen durften. In der zweiten Runde durften die Zuschauer ganz alleine zwei weitere Act ins Finale schicken.

Diese Acts haben sich in der ersten Votingrunde dank der Jury und dem Televoting durchgesetzt:

  • Uku Suviste – The Lucky One
  • Suured tüdrukud (Aufmacherfoto) – Heaven’s Not That Far Tonight
  • Kadri Voorand – Energy
  • Jüri Pootsmann – Magus melanhoolia

Außerdem haben die Zuschauer folgende Acts vor dem Aus bewahrt:

  • REDEL – Tartu
  • Sissi – Time

Damit sind folgende Acts leider bereits im Halbfinale ausgeschieden:

  • Gram-Of-Fun – Lost In A Dance
  • Helen – Nii kõrgele
  • Rahel – Sunday Night
  • Uku Haasma – Kaos
  • Heleza – 6
  • Alabama Watchdog – Alabama Watchdog

Die estnische Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2021 besteht aus insgesamt drei Shows: Dem ersten Halbfinale am vergangenen Donnerstag, dem heutigen zweiten Halbfinale und einem großen Finale am 6. März. In beiden Halbfinals sind jeweils zwölf Acts angetreten, von denen sich jeweils sechs für das Finale qualifiziert haben. Die Qualifikanten aus dem ersten Halbfinale findet Ihr hier.

Das große Finale von „Eesti Laul 2021“ findet am nächsten Super-Samstag am 6. März 2021 um 18:30 Uhr statt. Für diese Show bieten wir dann hier auf ESC kompakt selbstverständlich einen Live-Blog an.

Die Videos zu allen 24 Wettbewerbsbeiträgen findet Ihr hier; unsere Spotify-Playlist mit allen verfügbaren Eesti-Laul-2021-Beiträgen findet Ihr hier.


38 Kommentare

  1. Ich bin mal wieder entsetzt! Vier Kandidaten verdient weiter, aber die Zuschauer haben mal wieder einen ganz üblen Geschmack bewiesen und zwei Nulpennummern ins Finale gewählt! Ausgerechnet die beiden Witzfiguren von REDEL mit ihrem scheußlich anbiedernden Tartu-Song mußten weiter und dafür läßt man Gram-of-Fun über die Klinge springen! Nächstes Jahr sollte die Jury bitte alle sechs Finalisten wählen und die Zuschauer nur noch im Finale abstimmen lassen, denn beim ersten Halbfinale wurden nämlich auch schon zwei Grützetitel weitergewählt!

  2. Nachdem ich mit der Wertung im ersten Halbfinale hochzufrieden war, bin ich nun enttäuscht, dass sowohl Heleza als auch Gram-Of-Fun (meine Gesamt-Top-2) draußen sind.

  3. redel ist halt unser WTF heute. 😀
    ich finde es klasse,daß auch mal ein beitrag aus der eher abseitigen musik wenigstens im finale ist.
    mit heleza,alabama watchdog und gram-of-fun ist finalqualität auf der strecke geblieben.

  4. Ich bin leicht schockiert, dass Gram-Of-Fun raus sind. Redel ist zwar furchtbar, aber sowas kommt bei den Esten ja leider häufig weiter. Ansonsten freue ich mich, dass Jüri seine Töne ganz gut getroffen hat (auch wenn noch Luft nach oben ist).

  5. ich vermute mal,daß redel von der jury irgendwas in richtung 0 punkte bekommen hat – trotzdem mit reinem zuschauervoting qualifiziert.
    bei dem finalmodus(falls der noch gilt) wäre redel dann durchaus nicht ganz chancenlos,falls sie wider erwarten die runde der letzten 3 oder 4 mit reinen zuschauervoting erreichen.
    da uku wohl bei der jury durchgefallen ist,hat sich das auch schon bei den buchmachern rumgesprochen – die beiden daman am ende des finalfelds finde ich aber sehr gewagt – die werden ganz bestimmt nicht letzter.

  6. ich verstehe immer „bruce lin“ oder so – den anderen faxenmachenden herrn aus dem video hätte ich aber auch noch gern auf der bühne gesehen.
    das ist echte avantgarde leute. 😀

  7. Kaum wechselt man nach Norwegen und schon klauen die Eesten einem Gram-Of-Fun weg …..so werden wir keine Freunde Estonia.

      • ist TIX jetzt dein namensschicksal – also für immer und ewig?
        hätte da noch einen flotten spruch für dich:“aus keiino wird TIX sonst ändert sich NIX.“ 😀

      • Lasse – ich werde das mit dem T I X nur noch heute durchhalten – es ist eine zu große Strafe, die ich mir da selbst auferlegt habe.

    • Estland steht wie immer auf ultrahohe Männer-Gesangsstimmen (kann auch am Testosteronmangel der Herren liegen) und auf ultrakrasse Dinge aus dem Irrenhaus (manche hier bezeichnen das tatsächlich als Kunst).
      Ich habe feddisch mit Estonia für this year – davon brauche ich kein Lied im Finale.

    • Heleza war eh schon schwierig auf die Bühne zu bringen und die Performance war es echt nicht.und
      Kristel Aasleid kann immer noch nicht live singen (hatte sie ja leider 2016 schon unter Beweis gestellt).

  8. Schön, dass Alabama… rausgeflogen sind bei der Lyricskontroverse im Vorfeld (ui, bissig heute xD Aber sowas stört mich wirklich).

    Schade um Heleza.

  9. Hier fehlt noch mein Senf.
    Ich bin mit dem Ausgang des Semi 2 halbwegs zufrieden.
    Jüri: er war defintiv der Beste des Abends und dürfte im Kampf um die Teilnahme ein gewichtiges Wörtchen mitreden.
    Uku Suviste: hatte ungewohnte Unsicherheiten in der Stimme, zum Lied habe ich schon alles gesagt. Dennoch fürchte ich, dass die Esten es den Finnen nicht nachmachen und er dann doch wieder derjenige ist, der das Eesti Laul gewinnt.
    Uku Hansmaa: Schade, hätte ihm das Weiterkommen gegönnt, souverän, melodisch, verträumt…
    Heleza: der Auftritt war tatsächlich nicht gut, daher kann ich das Ausscheiden gut verstehen, trotzdem Schade um eins der besten Lieder.
    Gram-of-Fun: das gleiche wie bei Heleza, stimmlich zu unsicher, daher kann ich das Ausscheiden nachvollziehen
    Sissi: nicht so stark wie im Video, da war ich etwas enttäuscht, trotzdem schön, dass sie weiter ist.
    REDEL: das hatte ich befürchtet…..schlimm
    Alabama Watchdog: das hätte ich befürchtet….gut, dass sie raus sind (wurde alles dazu gesagt)
    Kadri: Überraschung, das hätte ich bei diesem sperrigen Song nicht erwartet. Stimme ist toll und sie hat eine tolle Ausstrahlung. Den Song kann ich mir beim ESC nicht vorstellen, mal sehen
    Suured tüdrukud: die Positiv-Überraschung des Abends. Fand das Lied ja eigentlich nicht so toll, aber auf der Bühne haben die beiden das gerockt. Gehören für mich zu den Mitfavoriten.
    Helen und Rahel: Schwache Songs, schwache Auftritte (besonders Helen), zu Recht raus.

    Hoffe am 6. März weiterhin auf Jüri, könnte aber auch mit Suured tüdrukud, den Linnas, Sissi oder Egert Milder leben. Befürchte aber nachwievor Uku Suviste oder Koit Toome

    • der song von jüri scheint einfach nur das korsett zu sein,um die kopfstimme zu demonstrieren.
      melodie? brauchen wir nicht.
      struktur? brauchen wir auch nicht – kopfstimme regelt. 😀
      spotifymucke at his best – so ändern sich die zeiten.
      wenn das wirklich gewinnen sollte,bin ich mal gespannt,wo das dann am ende landet.

    • ach komm schon,komm mal raus aus deinem schneckenhaus – siehe dich um – erklimme den tellerrand – mußte aber schon selber machen. 😀

  10. Jetzt gibt es von mir persönlich den Preis für den dadaistischsten Beitrag im ESC-Zirkus aller Zeiten: REDEL und „Tartu“ !

    Mein Freund und ich haben uns herrlich amüsiert. Wie geil ist das denn…
    Aber klar, daß damit einige ihre Probleme damit haben.

    Allerdings die beste Performance gab es von Kadri. Wunderbare Stimme und schöner, jazziger Sound. So etwas gibt es beim ESC viel zu selten.

    Uku ist leider ein schlechter Witz: Irgendwo zwischen Mans Zelmerlöw und Sergej Lazarew mit einem B-Klasse-Song, der beim Mello in der Vorrunde gescheitert wäre. Bitte nicht !

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