Erfolg für Malik Harris: „Rockstars“ erreicht Top 10 der deutschen Single-Charts – auch Kalush Orchestra vertreten

Foto: Instagram (@_malikharris_)

Knapp eine Woche nach dem Finale des Eurovision Song Contest 2022 in Turin gibt es tolle Nachrichten für den deutschen Vertreter Malik Harris: Sein Titel „Rockstars“ erreicht mit Platz 8 die Top 10 der deutschen Single-Charts. Nach Platz 42 in der Vorwoche machte sein Song nach dem ESC-Finale in allen Download- und Streamingportalen einen ordentlichen Sprung nach vorne. Auch die Gewinner aus der Ukraine, Kalush Orchestra, sind mit ihrem Gewinnersong „Stefania“ auf Platz 22 vertreten.

Der Top-10-Einzug von Malik Harris lässt sich durch die starken Zuwächse in nahezu allen Belangen erklären: Am Tag nach dem ESC-Finale erreichte „Rockstars“ Platz 8 auf Apple Music und Spotify (320.241 Streams in Deutschland an diesem Tag) sowie Platz 1 bei iTunes, Platz 2 bei Deezer, Platz 3 bei Shazam, Platz 22 in den deutschen Spotify Viral Charts und Platz 28 auf Amazon Music. Einzig in den Airplay-Charts geht es in der zuletzt veröffentlichten Kalenderwoche 19 von der bisherigen Höchstplatzierung Platz 4 auf 15 runter.

„Rockstars“ ist damit zugleich auch der aktuell erfolgreichste ESC-2022-Titel in Deutschland. Im Streaming sind vor allem noch Kalush Orchestra und Subwoolfer gefragt, aber auch Chanel, Sam Ryder, Cornelia Jakobs und Mahmood & Blanco haben offensichtlich zahlreiche Hörerinnen und Hörer in Deutschland für sich gewinnen können.

Die Vorjahressieger Måneskin platzieren ihre neue Single „SUPERMODEL“ auf Platz 50, außerdem findet sich ihr Lied „Beggin'“ auf Platz 99. Knapp den Einzug in die Top 100 verpasst und daher in den Trending-Charts zu finden sind Subwoolfer mit „Give That Wolf a Banana“ (dort auf Platz 2), Chanel mit „SloMo“ (Platz 9), Cornelia Jakobs mit „Hold Me Closer“ (Platz 14), Sam Ryder mit „Space Man“ (Platz 17) und Mahmood & Blanco mit „Brividi“ auf Platz 19.

Für Malik Harris dürfte zudem erfreulich sein, dass „Rockstars“ nach dem Finale auch im Ausland Anklang gefunden hat: Auf Apple Music zog sein Song beispielsweise in die Top 200 in Litauen, Estland, Luxemburg, Malta, Schweden, Armenien, Finnland, Norwegen und Zypern (alle Top 50) sowie der Niederlande, der Schweiz, Österreich, Armenien, Lettland, Polen (alle Top 100) sowie Belarus (Höchstplatzierung #102) und Spanien (Höchstplatzierung #103) ein. In Schweden erreicht „Rockstars“ Platz 8 der Heatseeker-Charts, in Litauen Platz 27 sowie Platz 27 der Tip-Charts in der Niederlande.

Nahezu historisch ist der Erfolg von Sam Ryder in Großbritannien: In einem der engsten Chartrennen der letzten Monate muss er sich Harry Styles mit seinem Hit „As It Was“ hauchdünn geschlagen geben. Dennoch ist Platz 2 für „SPACE MAN“ in den UK-Charts ein riesiger Erfolg, der wieder einmal die Renaissance des ESC in Großbritannien unterstreicht. „SPACE MAN“ ist der höchstplatzierte ESC-Beitrag aus Großbritannien in den nationalen Charts seit 26 Jahren, als Gina G die Chartspitze erreichte. Für Kalush reicht es zu Platz 38 in Großbritannien, außerdem stehen Måneskin mit „SUPERMODEL“ auf Platz 43. Weitere ESC-Beiträge finden sich in den Charts in Großbritannien: „SloMo“ von Chanel auf Platz 56 sowie „Hold Me Closer“ von Cornelia Jakobs auf Platz 59. In den UK-Downloadcharts ist auch Malik Harris auf Platz 36 vertreten.

Derzeit befindet sich Malik Harris auf seiner „Anonymous Colonist“-Tour in Deutschland, wo wir unter anderem die Live-Performance von „Rockstars“ in Berlin aufgenommen haben.

Habt Ihr damit gerechnet, dass Malik Harris die Top 10 der deutschen Single-Charts erreicht? Wie bewertet Ihr das Abschneiden der Beiträge in den nationalen Charts? 


39 Kommentare

  1. Off – Topic: Das Rundfunk – Tanzorchester Ehrenfeld hat gestern beim ZDF Magazine Royale „Stefania“ von Kalush Orchester gespielt.

    • Malik ist toll, da gibt es nichts. Und klar ist auch, dass der Song nie in den Top10 gelandet wäre, ohne dass ihn das Radio bekannt gemacht hätte. Aber der Funke muss ja auch sonst übergesprungen sein, denn Radio allein hätte nicht gereicht für die Charts. Damit hat Malik mehr geschafft, als viele seiner Vorgänger. Dass es beim ESC nicht gezündet hat, ist schade. Ein Platz unter den Top 20 wäre mehr als verdient gewesen. Auch das unterscheidet ihn von den Beiträgen der letzten Jahre.

      Man kann also nicht sagen, dass alles nur schlecht war, auch wenn ich glaube, dass der Song samt Inszenierung nicht spektakulär genug war für den ESC. Aber Malik ist nun trotz des letzten Platzes kein Verlierer.

      • Ich finde das Konzept „Verlierer“ eh problematisch. Für mich ist kein Teilnehmer des ESC „Verlierer“. Auch ein Song auf dem letzten Platz, der es nirgends in eine Hitparade schafft, hat trotzdem tausende Zuschauer erfreut und bestimmt auch Fans bekommen.

  2. Das freut mich für Malik, ist mir persönlich aber total schnurz. Ich liebe den ESC, aber für die Charts interessiere ich mich schon seit 25 Jahren nicht mehr. Deshalb macht mich auch die Sache mit der Radiofreundlichkeit beim ESC so rasend …

  3. Eine tolle Leistung, die einmal mehr unterstreicht, wie unverdient der letzte Platz beim ESC ist. Ich freue mich für Malik!

    • Warum schreibst du eigentlich immer oe, ae, und ue anstatt ö, ä und ü? Ist nur mal ne Frage. Ich finde es dadurch leider immer etwas anstrengend deine Kommentare zu lesen, wa schade ist, denn sie sind inhaltlich nicht schlecht. Gruß LoicLover

  4. Vielleicht hatte Herr Schreiber doch recht. Was in Deutschland erfolgreich ist, ist wohl beim ESC nicht konkurrenzfähig. Ich habe in letzter Zeit immer wieder gehört, früher (vor 40 Jahren) sei der ESC noch so schön gewesen, jetzt nur noch Gejaule. Wenn man sich natürlich einen reinen Chanson-, Schlager- und Pop-Wettbewerb wünscht, dann landet man eben hinten. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen auf die 60…

  5. Zur Kenntnis nehmen kann man aber auf jeden Fall mal folgendes:

    Egal wie gut oder schlecht die Platzierung beim ESC ist, viele Leute in Deutschland scheinen Gefallen an den Songs, egal ob sie nun am Wettbewerb selbst oder außer Konkurrenz auftraten – zu finden und hören sich die Songs auch privat in ihrer Freizeit an.

    Wenn diese Entwicklung sich nochmals die nächsten drei oder vier Jahre wiederholt, könnte sich das Image des ESC bei bereits etablierten erfolgreichen Künstler (m/w/d) eventuell zum Positiven wenden.

    Vielleicht erleben wir ja dann tatsachlich mal einen deutschen Vorentscheid, der mehrheitlich nicht mit Newcomer (m/w/d) besetzt ist, sondern mit Teilnehmer (m/w/d), die sich seit mehreren Jahren erfolgreich im Geschäft behaupten.

    Okay, das ist vielleicht sehr optimistisch gedacht. Aber ich habe andererseits jetzt auch keine Lust wegen dem NDR – bei dem man nun nicht weiß ob die ESC-Organisation nun auf einer Unfähigkeit beruht oder auf einer schlichten Arbeitsverweigerung – schlecht gelaunt durch ‚ s Leben zu laufen. 😀

  6. Und nein, lieber NDR, das bedeutet NICHT, dass ihr alles richtig gemacht habt! Lieder, die in den Charts Erfolg haben, kann man auch so haben, ohne sie bei einem Wettbewerb anzumelden, für den sie vollkommen ungeeignet sind!

  7. Total verdient, Rockstars ist wirklich ein guter Song für Charts UND Radio. Freut mich für Malik absolut.
    Der NDR sieht bei der Diskrepanz HOFFENTLICH, dass das eben keine Kriterien für Erfolg beim ESC sind und zieht die richtigen Schlüsse daraus, auch wenn ich dem NDR eigentlich keinerlei Lernfähigkeit zutraue.

    • Das Tragische ist ja, Thomas Schreiber hatte zum Schluss verstanden, das man mit einem netten Radio-Song beim ESC nichts wird, darum ja das aufwendige System ab 2018. Nur leider hat ihn diese Erkenntnis beim NDR nicht überlebt.

  8. Top 10 hatte ich nicht unbedingt erwartet. Freut mich für Malik! Das kann ihm keiner mehr nehmen.

    Sam Ryder und Chanel hätte ich eigentlich noch fest in den Top 100 erwartet und auch „Supermodel“ ist doch recht enttäuschend. Hat sich der Hype um Måneskin etwa schon wieder tot gelaufen?
    Kalush Orchestra stehen dafür etwas höher als gedacht.

    • Der Hype um Abba hatte sich nach Waterloo auch schnell tot gelaufen. Erst nach 18 Monaten kam mit SOS und den darauf folgenden weiteren Nummer-1-Hits der endgültige und nachhaltige Durchbruch über den Umweg Australien. Also am Ende entscheidet nicht der ESC-Erfolg, sondern die Substanz. Der ESC ist nur das Sprungbrett.

      • @Haraldur….diese Aussage zu ABBA stimmt so nicht ganz. Betrifft nur die Chart Platzierungen von ABBA nach Waterloo in UK. In anderen europäschien Ländern und besonders bei uns in Deutschland waren ABBA nach ihrem Sieg in Brighton ununterbrochen mit ihren Nachfolger Singles von Waterloo in den Charts, wurden im Radio gespielt und waren zu Gast in vielen Shows. Honey Honey, So long und I do, I do, I do, I do waren in den Top 10 oder Top 20 monatelang vertreten. Weil man damals aber der Ansicht war ein Künstler würde nur etwas gelten wenn er in UK und USA in den Top 10 gelandet wäre wäre er auch ein Superstar benutzt man gerne diesen Aspekt um die Biographie von ABBA ein wenig mit dramatischen Höhepunkten zu versehen. Die vom Erfolg verwöhnte Supergruppe musste erst durch das tiefe Tal gehen bevor es mit SOS und Mama Mia wieder steil in den Pop Olymp ging wird behauptet. Schwachsinn. Der Erfolg in Australien war nie ausschlaggebend für Deutschland oder andere Länder. Hat hier auch niemand mitbekommen. Erst durch den ABBA Film The Movie der ein wuderbares Dokument jener Tage darstellt. Einen internationalen Umweg über den ESC hat Celin dion gemacht. Ihr Sieg 1988 wird gerne vergessen. Weiterhin viel Glück für Malik und Maneskin. Schönen Sonntag

    • Der Hype bei Maneskin ist vorbei, sie haben sich jetzt in Spotify bei ca. 20 Mio. monatlichen Hörern etabliert.
      Das ist doppelt so viel wie Rammstein und in etwa die Zahl von Metallica, Muse, Green day oder der Rolling Stones um im gleichen Segment zu bleiben. Also nach wie vor eine beachtliche Zahl an Hörern und mehr als jeder deutsche Sänger/Band

  9. Beachtlich auch, dass Malik seine Position 8 aus den Midweek-Charts halten konnte; das lässt hoffen, dass es nächste Woche keinen Absturz gibt (die letztwöchige Nummer 2 z.B. findet sich in dieser Woche auf der 95 wieder!).

    Ich find’s interessant, aktuell öfters zu lesen, dass Erfolg in den Charts ja ganz nett sei, aber keineswegs ein Ersatz für eine gute Platzierung beim ESC. Andererseits bekam ich bei meinen Lieblingen Sürpriz und Lou immer wieder zu lesen, dass eine hervorragende bzw. ordentliche Platzierung beim ESC zwar schön, aber ohne Relevanz in den Charts doch überhaupt nichts wert sei (ähnlich wurde auch bei Mekado argumentiert, die ich zwar auch mag, aber nicht zu meinen Lieblingen zählen würde).

    Ein bisschen enttäuschend ist auch, dass es nur zwei ESC-Titel in die Top 100 der nach-ESC-Woche geschafft haben, das waren in den letzten Jahren mehr gewesen.

  10. Ja, was ich immer schon gesagt habe und mich jetzt zum x-ten mal wiederhole ist, dass „Rockstars“ ein guter Song ist, welcher halt nur für den ESC ungeeignet ist/war!

    Ich habe es schon mal mit den Oscars bei den FIlmen verglichen! Viele Filme die sehr erfolgreich im Kino sind, die sogenanntne „Blockbuster“ gehen bei den Oscars eher leer aus! Bestes Beispiel hier die „Harry Potter“-Filme! Natürlich gibt es hier aus Ausnahmen, genauso wie es auch beim ESC hier ausnahmen gibt, dass ein Song, sowohl beim Radio als auch beim ESC funktioniert. Ein Beispiel hier ist natürlich Lena mit „Satellite“!

    • Wobei ich es im Nachhinein sehr erstaunlich finde, dass „Satellite“ da überall funktioniert hat, so toll ist der Song ja nun wirklich nicht (m.E. war es vor allem Lenas positive Ausstrahlung, die zu ihrer Popularität in Deutschland geführt und damit auch ganz kräftig zum Erfolg des Songs im Radio beigetragen hat, ebenso wie auch zu ihrem Sieg in Oslo).

      • @Thomas M. (mit Punkt)

        Sprich bitte nur ür dich selber, ich mochte „Satellite“ von Anfang an sehr gerne!!😉

      • @ESC1994: Verzeihung, es hätte selbstverständlich heißen müssen „so toll ist der Song m.E. (= meines Erachtens) nun wirklich nicht“. Normalerweise achte ich auch darauf, so zu schreiben, aber das „ich …finde“ im Hauptsatz davor und das „m.E.“ in der Klammer danach hat mich wohl etwas nachlässig werden lassen 😉

        P.S. In meiner Werteskala ist „nicht ganz so toll finden“ schon höher als „nicht mögen“ angesiedelt.

  11. Ich glaube, ich erkennen den „ESC“-Bezug des ersten Bildes…
    Wenn man sich „Beautiful Girl“ anhört, dann merkt man erst, wie gut Malik ist. Vielleicht sollte man wirklich mal nicht nur darüber diskutieren, warum kein guter Song aus Deutschland für den ESC gibt, sondern darüber, dass es scheinbar zur Zeit keine gute Musik aus Deutschland gibt oder zumindest erfolgreich ist.
    Aber den Radios kann man das nicht mehr anhängen, die sind ja nicht wirklich mehr die Macher der Hits.

  12. Freut mich für Malik, ist eine kleine Genugtuung für ihn. Aber trotzdem ist der eingeschlagene Weg falsch, hoffentlich sieht der NDR das nicht als Bestätigung.
    Freut mich auch für Kalush Orchestra.💙💛

  13. Chart performance for „Rockstars“

    Germany (Official German Charts) 8
    Lithuania (AGATA) 27
    Netherlands (Single Tip) 27
    Sweden Heatseeker (Sverigetopplistan) 8
    UK Download (OCC) 36

  14. Ich gönne Malik den großen Erfolg und die Aufmerksamkeit, den er mit „Rockstars“ hat. Ob in den deutschen Charts und wie es aussieht auch in vielen anderen Ländern. Toll! That’s great!

    Der Junge hat es mehr bewiesen als sein Vater Ricky, der ehemalige Sat.1-Nachmittagsstalker. Seine Sendung war eine kurzlebige Talkshow (1999/2000), die wegen Erfolgslosigkeit gestrichen wurde. In den Folgejahren hielt Ricky sich mit niveaulosen Fernseh-Engagements über Wasser.

    • Zustimmung bei der Freude über Maliks Erfolg. Aber was ist „es“, das er anscheinend mehr bewiesen hat als sein Vater? Ganz abgesehen davon, dass das Streichen einer Privatsender-Talkshow „wegen Erfolglosigkeit“ noch lange nicht heißt, dass die Talkshow schlecht war, warum hatte der Vater etwas zu beweisen? Warum sollte er im Wettstreit mit seinem Sohn stehen?

  15. Mindestens genauso interessant finde ich, dass der Finalauftritt mit 1,9 Mio Klicks auf YouTube mehr Klicks hat als andere Top 15-Platzierte. Vielleicht wird das Lied noch zu einem europaweiten Hit. Dann wäre der letzte Platz auch nicht mehr so wichtig 😀

    • Vielleicht sind viele auch einfach nur neugierig und wollen sich mal anschauen, was auf dem letzten Platz gelandet ist.

  16. Wenn ich mir die anderen Titel weiter vorn so anhöre, frage ich mich ernsthaft, warum Malik nicht an 1 steht.

  17. Maliks Charterfolg zeigt, dass der NDR da ein durchaus funktionierendes Konzept entwickelt hat, um Nachwuchsmusiker zu fördern. Es schadet wirklich nicht, wenn sich die ARD weiter erfolgreich dieser Aufgabe annehmen würde.

    Aber das hat nichts mit dem ESC zu tun, und bei dem Job einen guten Vertreter für den ESC zu suchen haben der NDR und die beteiligten Popwellen nunmal kläglich versagt. Und das würde auch nicht beschönigt, wenn Malik europaweit auf Platz 1 aller Charts liegen würde.

  18. Chartserfolge nach dem ESC, wenn man beim ESC schlecht abgeschnitten hatten, nutzen eigentlich nur noch dem Künstler. Es sei Malik vergönnt. Trotzdem wird an seinem Lied immer der letzte Platz beim ESC anheften. Der NDR soll sich jetzt bloß nicht einbilden man hätte alles richtig gemacht, nur weil Maliks Song recht erfolgreich in den Charts läuft. Die Hauptfunktion hat Malik mit Rockstars nicht erfüllt, nämlich für eine gute Platzierung beim ESC zu sorgen.

    • Man kann das aber auch andersrum sehen. Ziel der Radiosender war es, die Bekanntheit aller Künstler zu steigern, sodass eine Beteiligung am ESC , auch wenn man im Vorentscheid ausscheidet oder beim ESC nur Letzter wird, ein Plus für alle Künstler ist.
      Wenn das klappt und es sieht ja durchaus so aus, dann kann das die Zahl der Bewerbungen positiv beeinflussen, vielleicht überlegen dann auch mal einige ein Lied extra für den ESC zu schreiben. Die Problem mit der Radiotauglichkeit dürfte auch bei den Sendern angekommen sein aaber wahrscheinlich ist auch das egal, weil das Konzept umgeworfen wird.

  19. Ein Betriebsunfall, nicht weiter.
    Der NDR fühlt sich bestätigt und versteht immer noch nicht, was beim ESC zündet.
    Das deutsche Publikum hat schon immer einen etwas anderen Musikgeschmack gehabt.
    Und Ernst Mosch stand auch schon mal höher in den deutschen Charts als Michael Jackson.

    Bleibt daher weiterhin ein Lied zum Fremdschämen.

  20. In Belgien hat es Jeremie Makiese mit „Miss You“ hoch in die Charts geschafft – interessanterweise ist der Song in Flandern (Platz 1!) erfolgreicher als in Wallonien (Platz 3), obwohl der Titel vom frankophonen RTBF ausgewählt wurde.

    Marius Bear war da nicht so erfolgreich, „Boys Do Cry“ ist in der Schweiz „nur“ auf Platz 32 zu finden. Da kommt „Stefania“ mit Platz 11 besser weg. In den Niederlanden steht das Kalush Orchestra auf Platz 36 – und ja, S10 ist dort die Nummer 1!

    Interessanterweise stehen sowohl in den Niederlanden als auch in der Schweiz sogar noch mehr ESC-Songs als „Stefania“, der eigene Titel und „Supermodel“ in den Top 100: Subwoolfer sind dabei, Sam Ryder, Chanel, Cornelia Jakobs, Maro – und Maliks „Rockstars“ stehen in der Schweiz immerhin auf Rang 68.

    Jetzt warten wir auf Österreich…

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.