
Drei Mal konnte Österreich den Eurovision Song Contest bereits gewinnen. Doch wird die Landeshauptstadt Wien im kommenden Jahr wirklich zum dritten Mal ESC-Gastgeber sein? Wenn es nach den Verantwortlichen in Innsbruck geht, ist das noch lange nicht entschieden. Sie wollen zumindest nicht kampflos aufgeben und haben beim Österreichischen Rundfunk (ORF) ebenfalls eine offizielle Bewerbung als Gastgeberstadt eingereicht. Aber welche passenden Locations hat Innsbruck eigentlich zu bieten?
Letzte Woche haben wir bereits die potenziellen ESC-Lokalitäten in Wien genauer unter die Lupe genommen, in denen es im kommenden Jahr zur Sache gehen könnte. Sollte die österreichische Hauptstadt erneut den ESC austragen, wird dieser in der Wiener Stadthalle stattfinden. Viele Einrichtungen, die bereits 2015 für Nebenevents und das Rahmenprogramm genutzt wurden, könnten erneut mit eingebunden werden. Diese ESC-Erfahrung kann Innsbruck nicht vorweisen.
Dennoch gibt es auch in der Tiroler Hauptstadt zahlreiche Locations, die für eine komfortable und spektakuläre ESC-Woche sorgen könnten. Viele davon konnte ich vor wenigen Tagen besuchen und mir etwas genauer ansehen. Dank meines Cousins, der mit seiner Familie schon seit vielen Jahren in Innsbruck lebt, habe ich die wichtigsten Orte der Stadt erkunden dürfen. Dabei habe ich schnell den Eindruck bekommen, dass Innsbruck eine optimale ESC-Gastgeberstadt wäre.
Innsbruck ist bekannt als „kompakte Stadt“, in der nichts wirklich weit voneinander entfernt liegt. Diesen großen Vorteil werden sicher auch die Verantwortlichen in der offiziellen Bewerbung herausgearbeitet haben. So gut wie ALLES ist fußläufig erreichbar und falls es mal nicht anders geht, ist mit zahlreichen Straßenbahn-Linien für die notwendige Infrastruktur gesorgt. Besonders gut erreichbar ist der potenzielle Dreh- und Angelpunkt im Mai 2026: Die OlympiaWorld.

Anders als von mir zunächst vermutet, steht die Olympiahalle (siehe oben) nicht auf einem Gelände weit abseits der Stadt, sondern ist relativ zentral gelegen und schnell erreichbar. Weiterer Vorteil: Die potenzielle ESC-Halle befindet sich auf dem Areal der OlympiaWorld. Zu dieser gehört neben der Haupthalle auch die Eishalle TIWAG Arena, das Tivoli Stadion Tirol, in dem Fußballspiele stattfinden, das Landessportzentrum Tirol und das American Football-Zentrum. Des Weiteren befinden sich auf dem Gelände eine Skate Halle, eine Leichtathletik-Halle, der Olympia-Eiskanal und der 400m-Eisschnelllaufring.
Man bemerkt schnell, dass das Areal vor allem für sportliche Events genutzt wird. Darin hat die OlympiaWorld auch ihren Urprung: Sie wurde speziell für die Olympischen Winterspiele 1964 errichtet. Doch viele dieser Eventstätten könnten auch optimal für ein ESC-Rahmenprogramm genutzt werden (siehe unten). Eine Bühne für lokale Künstler*innen könnte beispielsweise auf dem American-Football-Feld errichtet werden. Das Tivoli Stadion eignet sich perfekt für ein Public Viewing, wie wir es in Basel erleben durften und es wird gemunkelt, dass der ESC-Greenroom in der TIWEG Arena untergebracht werden würde, um mehr Platz in der Haupthalle zu haben…
Neben Sportevents hat die OlympiaWorld auch in puncto Musik zahlreiche Erfahrungen vorzuweisen: Konzerte von ABBA, den Rolling Stones und Zucchero haben in der Olympiahalle bereits stattgefunden, genauso wie der Papstbesuch 1988 oder Fernsehshows wie Wetten, dass..?. Über weitere Einzelheiten haben wir mit OlympiaWorld-Geschäftsführer Matthias Schipflinger gesprochen. Er ist überzeugt, dass in seiner Location ausreichend Platz ist, um Besucher*innen spektakuläre Live-Shows zu bieten:
„Die Olympiahalle hat eine Gesamtkapazität von 11.800 Personen (Steh- und Sitzplätze) (…) und verfügt über einen VIP-Bereich mit VIP-Lounges. Darüber hinaus können auch weitere Objekte, wie beispielsweise das Tivoli Stadion, für Rahmenveranstaltungen genutzt werden. […]
Da zum jetzigen Zeitpunkt über die Bühnenkonfiguration des ESC 2026 noch keine Angaben vorliegen, kann über die genaue Kapazität und Einteilung keine Aussage getroffen werden.“

Doch auch außerhalb des OlympiaWorld-Areals wird in Innsbruck viel geboten. Mich persönlich haben die bunten Häuser neben der Innbrücke im Stadtteil Mariahilf – St. Nikolaus total gecatcht. Sie sind ein beliebtes Fotomotiv und vereinen die künstlerische, moderne Essenz der Stadt mit der malerischen Berglandschaft. Eine einmalige Kulisse, an der ich wirklich Stunden hätte verweilen können. Drum herum gibt es Restaurants, Cafés und Parks. In diesem Bereich könnte theoretisch die ESC-Eröffnungszeremonie inklusive Türkisem Teppich stattfinden.

Ob Innsbruck verhältnismäßig mit der Hotelkapazität in Wien mithalten kann, ist schwer zu sagen. Das Gerücht, es gäbe dort wenige Übernachtungsmöglichkeiten, ist jedoch definitiv falsch. Innsbruck ist auf Tourismus ausgelegt, man sieht täglich Reisegruppen und hört auch viele Menschen Englisch sprechen. Dementsprechend hoch ist die Verfügbarkeit von Unterkünften. Laut meinem Cousin gibt es auch in den Teilorten und Nachbargemeinden unzählige Hotels und Airbnbs.

Da Innsbruck von Bergen umgeben ist, fühlt man sich irgendwie ständig „behütet“ und dennoch passiert sehr viel um einen herum. Auch in der historischen Altstadt, die wirklich einiges zu bieten hat (siehe oben). Hier kann man beispielsweise die meistfotografierte Sehenswürdigkeit der Stadt sehen: Das Goldene Dachl. Auch zum Schlemmen findet sich hier an jeder Ecke etwas: Kaiserschmarrn, Schnitzel oder Schlutzkrapfen – Die österreichische Küche lässt keine Wünsche offen.
Inmitten der Altstadt befindet sich jedoch auch eine Location, die in der ESC-Woche sehr wichtig sein könnte: Es wird gemunkelt, dass das EurovisionVillage auf dem Platz des Tiroler Landestheaters aufgebaut wird (siehe unten). Auf besagtem Platz befindet sich auch das Haus der Musik, in dem indoor für ein musikalisches Rahmenprogrammpunkte gesorgt werden könnte.

Und auch Locations, in denen tagsüber Auftritte oder Interviews organisiert werden können, bietet die Stadt einige. Ich selbst habe beispielsweise das Café 360 Grad besucht, in dem man mitten in Innsbruck einen Rundum-Blick über die Stadt bekommt und nebenbei einen Drink schlürfen kann. Einen noch spektakuläreren Ausblick gibt es auf dem höchsten Aussichtspunkt der Stadt, dem sogenannten Top Of Innsbruck. Hier kann man entspannt mit der Nordkettenbahn hinfahren, einer geräumigen Gondelbahn.
Ein EuroClub in den Bergen auf über 2.300 Metern? Ganz abwegig wäre das nicht, denn Events finden auf dem Top Of Innsbruck regelmäßig statt und für eine sichere Heimefahrt wäre dank der Gondelbahnen gesorgt. Spektakulär wäre eine solche Location allemal (siehe unten) und auch das Innsbrucker Bewerber-Motto „Together On Top“ würde sich so fügen.
Mein Fazit: Eine gemütliche, kompakte Stadt, in der wahnsinnig viel los ist. Innsbruck zelebriert die Natur, die Kunst und vor allem die Musik. Wenn es hier nicht ESC-geeignet ist, wo dann?
Wie ist Dein Eindruck von Innsbruck als potenzielle Gastgeberstadt für den Eurovision Song Contest 2026? Hat die Tiroler Hauptstadt eine Chance gegen die Bewerbung aus Wien? Lass uns gerne Deine Meinung da.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Danke für die Eindrücke!
Der Patscherkofel findet Erwähnung! Wie toll! Ist definitiv einen Ausflug wert! 😇
Das klingt alles sehr voreingenommen und …. teilweise falsch, zB bei den Bettenkapazitäten der Tourismusbetriebe! Es gibt dazu offizielle Zahlen und da kann Innsbruck definitiv NICHT mit Wien mithalten – wäre auch seltsam bei dem Größenunterschied der Städte (da reicht auch schon der Vergleich der jährlichen Gästezahlen der Städte)! Also nicht nur Infos aus der Familie verarbeiten! Und ja, man kann auch in den, teilweise sehr nahe gelegenen Nachbargemeinde ein Zimmer mieten ( in Wien wäre das so ähnlich, wenn man in Klosterneuburg, Mödling, Baden etc ein Zimmer bucht), ABER …. da muss man schon vorher abklopfen, ob Bahn oder Bus dorthin fahren, idealerweise beide, ob es einen Nachtbetrieb gibt, wie lange und wie oft pro Stunde. Das kann dann schon herausfordernd werden!
Was stimmt, Innsbruck ist eine hübsche, kompakte Stadt, für die ESC Besucher die ein Hotelzimmer zu normalen Preisen (gibt es jetzt schon nicht mehr wenn man auf diverse Buchungsplattformen schaut) im Stadtzentrum finden, auch ein ESC der kurzen Wege (und nur dann kann man davon reden). Und wer trotz Partys noch Zeit für Ausflüge hat – wunderbar, nicht nur die Berge bieten Abwechslung!
ABER – bitte hört auf mit dem zwanghaften Schönreden und -schreiben. So wurmfrei ist die Sache nicht.
Falls Innsbruck den Zuschlag erhält, ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, freue ich mich für Innsbruck! Ich werde selbst versuchen vor Ort zu sein, Innsbruck ist schön und immer eine Reise wert!!!
Und „Euroclub auf 2300 Meter“ …. Die Bergrettung wird keine Freude haben …..
Hi, ich habe es extra so formuliert („vergleichsweise“!), dass bei genauem Lesen klar wird, dass man Wien und Innsbruck größentechnisch natürlich nicht gleichsetzen kann.
Ein rein zahlenbasierter Vergleich der Hotelkapazitäten ist sinnfrei, da Wien logischerweise mehr Betten zur Verfügung hat, aufgrund der Größe der Stadt. Offizielle Zahlen zur exakten Bettenverfügbarkeit sind nicht wirklich verlässlich, da beispielsweise die Kapazitäten auf Plattformen wie AirBNB je nach Event in einer jeweiligen Stadt kurzfristig steigen/sinken kann.
Dass es sich lediglich um den Eindruck meines Cousins handelt und dies keine offizielle statistische Aussage ist, sollte zudem jedem Menschen klar sein. LG
Ich finde deine Reaktion gegenüber Rick überzogen…
Selbstverständlich hat Wien mehr Betten, aber da werden nicht alle für den ESC gebraucht. Und der Vergleich mit Klosterneuburg etc. ist aus meiner Sicht sehr weit hergeholt. Außerdem braucht es keine Bettensuche in den Nachbargemeinden von Wien, es sind ja genug vorhanden. 😉
DU nennst andere voreingenommen?
Made my day!
Seit Wochen polemisierst du hier gegen Innsbruck und kennst die Stadt offensichtlich nur von Google.
Ich kenn die Stadt nicht nur von Google, ich lebe dort und selbst verständlich hat Innsbruck nicht genug Übernachtungskapazitäten. Es wird aber garantiert die ganze Woche Nachtzüge ins Umland von Innsbruck geben, die Planungen dafür laufen schon. Tirol ist da eh schon vergleichsweise gut aufgestellt. Am Wochenende gibt’s auf den wichtigsten Strecken die ganze Nacht durch Züge, das gibt’s nicht mal im Umland von Wien.
Auch die Gemeinden im direkten Umland die nur Busanschluss haben werden in der Woche sicher besser angebunden, aber da sind die Planungen noch nicht so weit.
Wer einen Geheimtipp haben möchte, dem empfehle ich sich eine Unterkunft irgendwo zwischen Jenbach und Telfs fußläufig zu einem Bahnhof zu suchen, dort kommt man in der Woche garantiert auch in der Nacht noch hin. Gleiches gilt auch Richtung Seefeld und wahrscheinlich Richtung Steinach am Brenner.
Alles natürlich vorausgesetzt der ESC findet überhaupt in Innsbruck statt, woran ich ja noch nicht wirklich glaube.
Mein Herz schlägt für Wien – auch wenn Innsbruck sehr schön ist und ich sehr gut damit leben könnte. 😀
Also wenn nicht dieses Jahr eine andere österreichische Stadt als Wien eine Chance bekommen sollte, wann dann? Und Innsbrucks Bewerbung gefällt auf jeden Fall.
Schade nur, dass alles zu den jetzigen Zeiten der ORF-Sparzwänge und -Vorerfahrungen für Wien spricht. Es müsste wahrscheinlich eine bundespolitisch gewollte Entscheidung sein, dass Innsbruck den Zuschlag erhält. Oder Innsbruck zaubert noch Sponsorkonzepte aus dem Hut, die – zusammen mit dem Argument der Kompaktheit – den finanzbilanzorientierten Ausschlag geben.
Dass mit dem Vor-Host Schweiz und Basel das alpine Thema schon etwas gespielt wurde, wird leider auch nicht unbedingt förderlich für Innsbrucks schöne Bewerbung sein. Da kann Wien mehr inhaltliche Alternativtrümpfe bieten. Es sei denn die Sportstadt Innsbruck spielt vielleicht noch etwas die Wettbewerbscharakter-Karte aus. Aber das sind nur marginale Überlegungsstränge. Infrastruktur- und Finanzüberlegungen werden die führenden sein. Es spricht viel für Wien. Innsbruck kann aber gut mithalten. Und wer weiß… für viele war auch schon Zürich 2025 so gut wie sicher und am Ende wurde es Basel, was eine hervorragende Entscheidung war.
Das was Basel an alpinem Flair hat, hat Wien auch. Innsbruck liegt wirklich in den Alpen, da muss man sich nicht nur aus Einspieler aus dem ganzen Land und künstliche Berge in der Halle zurückziehen.
Ich glaube aber auch, dass es so ziemlich die letzte Chance für einen ESC in Österreich außerhalb Wiens ist. ab 2030 soll die neue Halle in Wien zur Verfügung stehen und dann ist der Vorsprung uneinholbar groß.
Wow, das hört sich doch alles sehr, sehr gut an, und die Bilder sehen toll aus.😊
Innsbruck ist sicher eine sehr schöne Stadt, aber ein ESC wird dort nicht stattfinden.
Österreich ist sowieso pleite, heute morgen wurde das Schulden-Defizit-Verfahren durch die EU eingeleitet. Am besten also den Bewerb in einer Hütte auf der Nordkette und mögen möglichst viele Nationen boykottieren
Es gibt einen Unterschied zwischen Defizitverfahren und „pleite sein“. Deutschland könnte nach derzeitigen Einschätzungen übrigens nächstes Jahr ein EU-Defizitverfahren drohen.
Dann müssen wir wohl notgedrungen auf den Sieg beim ESC 2026 verzichten, wird schwer.
Einfach an die Vorjahre anknüpfen.
Von Deutschland lernen heißt Verlieren lernen 😉
Ich glaube das Innsbruck nur dann eine ernsthafte Chance hätte, wenn Wien von Anfang an eine Austragung des ESC abgelehnt hätte. Die Stadt wäre eigentlich eine wunderschöne Kulisse für den ESC. Mitten in den Bergen, mitten im Herzen Europas und ganz kuschelig auf engstem Raum. Es gibt in der Region schon eine große Anzahl an Unterkünften und Übernachtungsmöglichkeiten. Nur leider sehe ich eher das Problem, dass es die Stadt irgendwie überfordern könnte. Zudem müssten Fans, die innerhalb der Stadt keine Unterkunft finden,ins weite Umland ausweichen oder sich sogar ein Zimmer irgendwo in München, Garmisch-Partenkirchen oder Bozen suchen um dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 2-3 Stunden nach Innsbruck zu fahren. Der Flughafen bietet nicht so viele Ziele an wie der Flughafen Wien. Innsbruck wäre eine zufriedenstellende Möglichkeit gewesen, wenn Wien sich zurückgezogen hätte. Jetzt wo Wien sich doch so reinhängt den ESC zu bekommen, sehe ich keine Chance das der ESC in eine andere Stadt vergeben wird. Es wird Wien. Wiener Stadthalle-genau wie 2015. Die Vorteile sind einfach zu gigantisch. Ein riesiger und gut anbebundender internationaler Flughafen, Hotels und Unterkünfte in sämtlichen Preiskategorien, ein großes kulturelles Angebot, unzählige Möglichkeiten für den Euroclub, Turqouise Carpet etc. zu veranstalten. Bei allem müsste man in Innsbruck schon sehr kreativ werden um die Einwohner nicht über Wochen dauerhaft zu überfordern.
Keiner muss in München oder Bozen übernachten, in Tirol gibt’s mehr als genug Gästebetten. Und der Mai ist dafür auch die perfekte Zeit, die Skisaison ist grade zu Ende und die Wandersaison erst im Beginnen. Natürlich können nicht alle in der Stadt übernachten, aber im Umland sehr wohl. Da reden wir dann eher so von Fahrzeiten von 30 – 60 min nach Innsbruck, die hat man innerhalb von Wien auch schnell zusammen.
Genau so ist es. Tirol mit seinen Gletschern und Tälern fasst jeden Winter abertausende Gäste. Strecken bis Ischgl, St.Anton, Sölden um die Bekanntesten aufzuzählen, kein Problem. Zillertal, Stubaital – Katzensprünge mit Öffis sozusagen.
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/19879604/orf-liebaeugelt-mit-victoria-swarovski-als-moderatorin
Die gut informierte Kleine Zeitung bringt schon einige Namen ins Spiel.
Andi Knoll gilt als gesetzt. Gott sei Dank kommentiert er nicht mehr. Das wird Philipp Hansa übernehmen.
Laut der Kleinen Zeitung „dürfte“ Philipp Hansa die Kommentatoren-Funktion übernehmen. Ist also noch sehr vage formuliert und offiziell ist es also noch nicht.
Zumindest wenn ich den Artikel richtig verstanden habe.
Ich hoffe weiterhin auf Philipp Hansa als ESC-Moderator. 😀
Zusammen mit Andi Knoll und Alice Tumler. Wobei Victoria Swarovski auch ihren Charme hat. 😀
Es wäre eine große Überraschung, wenn Philipp Hansa 2026 nicht für den ORF kommentieren würde, weil Andi Knoll dieses Mal als Moderator zum Zug kommen wird.
Ich tippe auf Mirjam Weichselbraun, Victoria Swarowski und Andi Knoll. Alle drei Tiroler begrüßen dann Europe in Innsbruck .
Das wäre viel Tirol auf einmal. 🤠
sogar für einen Tiroler *lach*
Raffaela Schaidreiter gefällt mir als Korrespondentin besonders gut. Ob sie auch Abendshow kann, vermag ich nicht einzuschätzen.
Ich wäre ja für Christoph Waltz. Träumen wird man ja noch dürfen. 🤠
Ich glaube Waltz wird zu „teuer“ sein.
Ich wäre ja für das der Schwarzenegger moderiert.
Keine Wohnungen aber grosskotzig ESC haben wollen,das ist dekadent
Keine Sorge, der ESC geht nach Wien.
Der ESC mag eine Mega Veranstaltung sein, deren Werbewirkung sehr hoch ist. Nur funktionieren kann das ganze nur wenn die Bevölkerung hier Mitgeht. Und das ist derzeit leider nicht der Fall. Die Erfahrungen der Steuerzahler aus 2 mal Olympia, Fußball WM, und diversen anderen Großveranstaltungen sind fest in die Gehirne eingebrannt. Zum einen ist die derzeitige Kostenschätzung höchst unrealistisch, zum anderen ist die Kostentragung und das Risiko nicht bei den Hauptnutzniesern. Wenn Kosten und Risiko durch 5 geteilt werden (ORF, Bund, Land, WKO und Tourismusverband, Stadt) dann bin ich sofort dafür. Aber wenn die Stadt die Hauptlast tragen soll, würde ich sagen, das können bzw. wollen wir uns nicht Leisten.
Josef Pittl
Kleine Korrektur: Fußball EM
Gottseidank kein JJ. Abgesehen von seinen dummen unangebrachten Bemerkungen finde ich es unfassbar selbstüberschätzend, dass sich jemand ohne Moderationserfahrung für die Moderation des ESC ins Gespräch bringt.
Glaube du bist unter dem falschen Artikel. 😉
Logistisch betrachtet wäre Wien halt schon besser. Der grösste Teil an Delegationen werden über einen grossen Internationalen Flughafen kommen. So wars auch in Basel. Die meisten kamen über Zürich sogar JJ meinte ich und der Vorteil an Zürich war die nähe zu Basel (nur 1 Stunde entfernt) Das wäre in Innsbruck nicht der Fall, da müsste man über 2 Stunden fahren…. Also Flugtechnisch wäre Wien halt schon besser
Noch ein Nachtrag zu Basel: Wir hatten einfach ein riesen Glück gehabt, da wir besser positioniert waren letztes Jahr als Zürich. Wien als grösste Stadt ist richtig motiviert diesen ESC wieder austragen zu dürfen gegensatz zu Zürich die zuerst gesagt haben sie überlegen sich noch , ob sie sich bewerben sollen und da war klar, dass Zürich keine Lust hatte und gab ein unmotiviertes Dossiers ab, sonst wäre Zürich definitiv gesetzt gewesen als grösste Stadt und grösste Halle der Schweiz.
Hatte nicht Genf die größte Halle?
Ne, sie hätten die Palexpo in Genf wo in 6 Messehallen aufgeteilt sind. Davon 2 Messehallen zusammen kombiniert und mussten eine Zuschauer Tribüne noch einbauen lassen, sodass sie mehr Kapazität bekommen hätten aber das Zürcher Hallenstadion war die ganze Infrastruktur schon drin und ist offiziell die grösste Mehrzweckhalle von der Schweiz.
Danke für die Info.
Andi Knoll scheint wirklich gesetzt zu sein. Ich persönlich finde ihn sehr steif. Ob das für die internationale Bühne reicht? Mirjam hat jedenfalls eine zweite Chance verdient.
Ist das der, der als erste Reaktion auf den Sieg seines Landes nur ein „Echt, jetzt“ rausbekam?
Ja. So langweilig und ohne Spannung hat er durch die Wertung kommentiert.
Sonderlich gut recherchiert wurde hier wohl leider nicht. Ich hätte an der Olympiaword bisher weder eine Rodelbahn, eine Skatehalle oder eine Leichtathletikhalle gesehen. Das spielt zwar alles für den ESC keine Rolle, wirft aber leider ein schlechtes Licht auf die generelle Qualität der Recherche.
Der Eiskanal (die Rodelbahn) befindet sich in Igls.
🦔 s ist ein Tierpark, nehme ich an? Cool.
Ich dachte eine Band aus Amerika. 🤔
http://www.youtube.com/watch?v=09839DpTctU&list=RD09839DpTctU&start_radio=1
Ich weiß das, aber der Autor des Artikels offenbar nicht, weil er nur auf der Website der Olympiaworld geschaut und übersehen hat, dass nicht alle Anlagen die von der Olympiaworld betrieben werden auch an einem Ort liegen.
Innsbruck wäre auch mein Favorit wenn ich dort bei der Family pennten könnte. 🙂
Ansonsten ist es doch recht unattraktiv im Umland wohnen zu müssen.
Schade eigentlich denn ich hätte eine andere Stadt als Wien favorisiert. Aber das wäre dann wohl Graz gewesen.
Cool. Das sieht alles interessant aus. Wobei die Halle schon etwas klein aussieht. Aber ist Innsbruck schön.
Neues aus Innsbruck zur Bewerbung für den ESC:
https://kurier.at/chronik/tirol/esc-2026-wien-innsbruck-host-city-bewerbung-olympiahalle/403059026