
Deutschlands Beitrag „Fire“ von Sarah Engels hat beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien einen 23. Platz belegt. Das ist erst einmal der Ist-Zustand in der deutschen ESC-Welt. Was den Soll-Zustand angeht, gab es seit dem ESC-Finale eher wenig offizielle Kommunikation seitens des zuständigen Senders SWR. In einem Pressestatement hieß es lediglich: „Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht über die Platzierung, auch wenn für uns diese eine Zahl nicht im Fokus stand. Viel wichtiger: Sarah ist eine großartige Botschafterin für Deutschland und die Werte des ESC … .“
Enttäuscht über die Platzierung? Ein anderes Abschneiden beim ESC soll also sicherlich das Ziel für den ESC 2027 sein. Mut, Kampfeswillen und Zukunftsideen sind nun auch bitter nötig, denn die Presse hierzulande stürzte sich einmal mehr auf das „deutsche Eurovision-Elend.“
Auf der Plattform LinkedIn blickt die deutsche Delegationsleiterin Tina Sikorski nun auf den ESC 2026 zurück und äußert sich auch zum kommenden Jahr – dem Eurovision Song Contest 2027. Zunächst zeigt sich die HoD wohlwollend:
„Eurovision Song Contest 2026 – was für eine Reise das gewesen ist! Danke, Sarah Engels, für deine fantastische Performance und deinen unermüdlichen Einsatz auf der Bühne, hinter der Bühne und abseits davon. Und danke an das unglaubliche SWR-Team, unsere Kolleginnen und Kollegen im gesamten ARD-Netzwerk sowie unsere Produktionspartner für ihren leidenschaftlichen Einsatz während dieses gesamten Projekts.
Auch wenn wir uns für Sarah ein besseres ESC-Ergebnis erhofft hatten, gibt es viele positive Entwicklungen hervorzuheben. Allen voran ihre konstant starken Auftritte auf der Bühne, die Anerkennung, die sie vom deutschen Publikum für ihre Leistungen erhalten hat, die überwältigende Begeisterung der Fans in Wien – und außerdem einen Platz in den Top 10 der meistgestreamten ESC-Songs 2026 auf Spotify.
Auch bei TV-Quoten und der Reichweite bei jüngeren Zielgruppen konnten wir große Erfolge erzielen. Der Marktanteil insgesamt lag bei knapp 47 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen sogar bei über 78 Prozent. Die Livestreams in der Mediathek stiegen um 20 Prozent. Selbst das deutsche ESC-Finale Ende Februar erreichte die höchsten Einschaltquoten seit 24 Jahren.
Insgesamt können SWR und ARD den ESC 2026 als großen Erfolg betrachten. Gleichzeitig bedeutet das aber nicht, dass wir uns nicht weiter verbessern wollen.“
Ein großer Erfolg also? Na gut, verbessern möchte man sich ja. Aber was genau ist geplant? Dazu schreibt Tina Sikorski weiter:
„Für 2027 wollen wir unsere Formate und Prozesse weiter optimieren. Wir möchten herausragende Inhalte liefern, die noch mehr Menschen erreichen. Und natürlich streben wir ein besseres Ergebnis für den deutschen Act im ESC-Finale an.
Um das zu erreichen, werden wir unseren Weg der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Musikindustrie fortsetzen und gleichzeitig verlässliche sowie nachhaltige Möglichkeiten und Plattformen für Künstlerinnen und Künstler anbieten. Unsere Ziele für die Auswahl des ESC-Acts und Songs 2027 sind es, noch mehr hochkarätige Acts für den deutschen Vorentscheid zu gewinnen, größere stilistische Vielfalt jenseits des Mainstream-Pops zu fördern und mehr Songs einzubeziehen, die ‚irgendwie anders‘ sind und wirklich herausstechen.“

Jenseits des Mainstream-Pops nach Acts zu suchen, ist eine Idee, die eigentlich nicht neu ist, aber trotzdem eine gute Erkenntnis aus dem Abschneiden in Wien. Eine Erkenntnis, die wir auf diesem Blog ebenfalls bereits mehrfach angesprochen haben.
Ein Satz macht dabei allerdings stutzig: „Um das zu erreichen, werden wir unseren Weg der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Musikindustrie fortsetzen.“
Wer ist hier gemeint? Wieder eine ins Leere führende Marktforschung? Jurys? Eine engere Zusammenarbeit mit großen Labels? Einladungen zum deutschen Vorentscheid, die ausschließlich über den GEMA-Verteiler rausgehen und damit nur Acts erreichen, die dort überhaupt erfasst sind? Was wir bereits wissen: Der deutsche Beitrag soll weiterhin per öffentlicher Vorentscheidung bestimmt werden. Das hatte Tina Sikorski im April gegenüber ESC Kompakt bereits verraten, obwohl sie persönlich auch eine interne Auswahl nicht grundsätzlich verkehrt findet.
Oder deutet die Formulierung der „engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Musikindustrie“ doch darauf hin, dass eine interne Auswahl nun wieder wahrscheinlicher wird? Bislang ist dieser LinkedIn-Post jedenfalls der einzige größere „SWR-Blick“ auf den ESC 2027. Wir bleiben also weiter gespannt.
Was wünschst Du Dir für die deutsche ESC-Auswahl 2027? Präferierst Du einen Vorentscheid oder eine interne Auswahl? Lass uns Deine Meinung gerne in den Kommentaren wissen!
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Ich hatte schon woanders angedeutet, dass mir persönlich egal ist, wer nach Bulgarien fährt. Es ist verkehrt immer zu denken, uns soll ein „Star“ bzw. ein bekanntes Gesicht vertreten, denn dass kann auch in die Hose gehen, wie wir gesehen haben. Es kommt immer auf den Song an.
Auch gegen eine interne Lösung hätte ich im Prinzip nichts, wenn der Song stimmt und der Act eine starke Stimme hat.
Und noch etwas: Falls wir nicht intern gehen, sondern wieder einen VE haben, hätte ich gerne Wavvy (mehr Wanderlust, weniger Black Glitter) wieder dabei und auch Moss Kena (auch mit einem besseren Song). 😉
Es müssen 3 Dinge zusammenkommen, Song , Künstler und Staging. Sarah hatte nur eins von drei und deswegen der 23. Platz.
Selbst Abor und Tynna hatten maximal zwei von drei. Gehe mal deine persönliche top 10 durch und schaue wieviel der jeweilige Platz von den 3 Punkten geliefert hat.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Sarah als Künstlerin wirklich so gut ankam.
die zwei sind mir auch direkt in den Kopf gekommen – beides Künstler, die ich mir beim ESC vorstellen könnte, aber die Songs waren einfach zu schwach. Ich würde auch gerne Lyza nochmal mit einem super Song im Vorentscheid sehen!
Lyza hätte ich auch gerne. Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte sie sich auch nochmal dieses Jahr beworben, wurde aber abgelehnt. 🙁
Dafür, dafür!!!
Bitte nicht
Wenn der „Star“ mit einem schlechten Song kommt, haben wir genau das gleiche Problem wie dieses Jahr.
Sarah Engels war und ist mit Sicherheit kein Star.
Mit 8 Millionen Followern schon irgendwie.
Verglichen mit dem Rest der Teilnehmer im Vorentscheid ja eben dann doch wieder…
ich wünsche mir einem musikalisch breit aufgestellten Vorentscheid mit einem transparenten Auswahlverfahren, das einem nicht immer wieder das Gefühl gibt, ausgehebelt zu werden. Wir haben eine so große Musikszene jenseits von DSDS mir großartigen Künstlern. Ich denke hier an From Fall to Spring, Einshoch6, Sarah Conor, La Brass Bandas, Faun, Lisa Wahland ……. So viele! Ich wünsche mir einen Vorentscheid, für den jedes Bundesland einen Künstler schickt. Ich wünsche mir Begeisterung für unsere Künstler. Ich wünsche mir MUT bei der Auswahl
Man könnte auch Radios der verschiedenen Genre ( Rock, Schlager, Hip Hop usw ) einen Song zum Vorentscheid schicken lassen. Das wird dann hoffentlich weniger Mainstream weil der Song im eigenen Genre überzeugen muß.
Auch eine gute Idee
Ja. Ein sehr guter Ansatz, finde ich.
Zu Deutschland äußere ich mich eher weniger, da mir dieses : „Keiner mag uns und daher bekommen wir keine Punkte.“ auf die Nerven geht.
Die meisten Menschen in Deutschland verstehen den ESC sowieso nicht und für viele Menschen ist es eine „Shitshow“.
In meinen Augen müsste sich der SWR einfach mal bis ins kleinste Detail erstmal den ESC verstehen und analysieren.
Mit Ausnahme von 2018 und 2024 und 2025 war jeder Song, den wir hingeschickt haben, einfach nett. (2019 und 2021 waren die beiden absoluten Nullen, zumindestens für mich.
Verstehe auch nicht, wieso man sich nicht mal hinsetzen und schaut, wieso auf einmal Finnland, Bulgarien, Griechenland, Frankreich oder die Niederlande so gut bei diesen Wettbewerb sind?
Ich erwarte von SWR rein gar nichts für den ESC 2027 (Außer ein Künstler kommt mit einen Banger). Ich bleibe trotzdem meinen geliebten ESC treu und Supporte weiterhin meine jeweiligen Favoriten des Jahrganges.
ESC ist ja nicht nur Deutschland, sondern 30+ andere Länder / Songs die einen begeistern können.
Da man aber Deutscher ist, steht der eigene Beitrag halt im Fokus. Und klar ist der Wunsch, das das eigene Land auch mal längere Zeit erfolgreich ist. Das Pressestatement ist das gleiche halbgare Zeug, was man sonst macht. Die anderen Länder interessieren mich nur soweit, das ich wissen will, mit welcher Konkurrenz der deutsche Act zu rechnen hat.
So ist es.
Ich schaue den ESC seit 2013 und mochte bisher nur 2014, 2018, 2020 und 2025. Den Rest fand ich maximal nett.
„Da man aber Deutscher ist…“ Deine Kommentare sind teilweise so unfassbar traurig, das ahnst du nicht mal ansatzweise.
Eigentlich dürfte es doch gar nicht so schwer sein – wir müssen nur in andere, sehr viel erfolgreiche Länder beim ESC schauen: Es braucht eine:n erfahrene:n – gar nicht mal zwingend berühmt/bekannt – Künstler:in mit starkem Song und einem guten Konzept für Bühne und Marketing.
Erfahren, damit die Person diesen immensen Druck aushält, gleichzeitig aber auch Bühnenerfahrung zeigt. Newcomer wie Lena, die aus dem Stand genau das mitbringen, sind am Ende eine absolute Seltenheit. Ein starker Song ist selbsterklärend – und dann ist da eben noch das Konzept rund um den Beitrag, der funktionieren muss, der zu Song und Performer:in passen muss und beim ESC verfängt. Da gehört natürlich auch ein Momentum dazu und etwas Glück, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oller Spruch, der aber wahr ist!
Es gäbe unzählige Menschen und auch Personen abseits des Rampenlichts in Deutschland, die genau das liefern würden – nicht aber, wenn der Auftraggeber die ARD/der SWR wäre. Ich kann wirklich jeden Menschen, der grundsätzlich Bock auf den ESC hat und am Ende aus diesem Grund zurückschreckt, total verstehen.
Denn senderseitig braucht es mutige und kreative Menschen. Ich will niemanden der beteiligten Personen dieses Jahr absprechen, dass man alles gegeben hat. Aber schon die Entscheidung für „Fire“ als Teil des VE-Lineups war sowas von gar nicht mutig und kreativ… Wieso sollte jemand mit einer Vision mit dem SWR arbeiten wollen, wenn man dort vor allem auf eine geile Quote des VE und des internationalen Finales aus ist, am Ende die Platzierung bei einer guten Quote nicht wirklich wichtig scheint?
Sprecht mit den Fans/Fan-Clubs, sprecht mit den verantwortlichen Personen dieses Blogs, geht in den Austausch mit Menschen anderer europäischer Sender. Ladet mal Senderverantwortliche, die letztendlich Entscheidungen treffen, mal zum ESC ein, damit sie merken, was dort möglich ist, was man dort machen kann. Damit diese Menschen verstehen, dass der ESC nicht nur ein Quoten-Flagschiff ist, sondern etwas, mit dem man kulturell/musikalisch Wellen schlagen kann. Und wenn alle Ideen gesammelt sind, dann baut kontinuierlich über Jahre etwas Geiles auf. Seid selbstkritisch! Ändert Dinge, aber nicht in einer 180-Grad-Kehrtwende, sondern in Nuancen,
Ich hab dank Verlinkung hier auf dem Blog das Video von ESC Gabe über Moldawien gesehen. Ich empfehle es allen hier. Dort zieht er den Budget-Vergleich: Das Gesamtetat des moldawischen Senders für sein gesamtes Programm auf ein Jahr gesehen liegt bei 10 Millionen Euro, das der ARD bei über 6 Milliarden! Was man also mit nur einem einzigen Bruchteil an Geld machen kann, sieht man in diesem kleinen Land mit immer wieder tollen Beiträgen und dieses Jahr auch einem starken VE.
Wenn ich diese Statement so lese, glaube ich, dass wir in einem Jahr eine ähnliche Platzierung betrauern werden. Ich glaube kaum daran, dass sich etwas ändern wird…
ESC Gabe ist mit seinem konsequenten Anti-Israel Kurs mMn so dermaßen in den Verschwörungstheorien gelandet…bei jeder Kleinigkeit wird ohne Beweise nur suggestiv-Fragen gestellt. Solche Personen zerstören für mich den ESC und seinen Gedanken…
Danke für den Hinweis! Muss ich mich mal mit auseinandersetzen. So tief war ich noch nicht in seinen Content eingedrungen
Oh ja, ESC Gabe ist mit Vorsicht zu genießen!
Lohnt sich mMn auch nicht wirklich.
Bspw. tut er immer so als ob Israel das einzige Land gewesen wäre, welches Werbung geschaltet hätte – dies ist ja nachweislich nicht der Fall gewesen da sowohl Malta, Zypern und UK (hier sogar die Botschaften via Twitter) letztes Jahr Werbung gemacht haben. Das jetzt bei ISR wohl der Staat diese finanziert hat – kann man durchaus kritiseren. Aber es wird halt suggestiv so getan als ob allein die Werbung für die hohe Punktzahl im Televote geführt hätte.
Der war mal mit Mat bei ESCUnited – ist da aber nicht mehr. Warum ist aber nach meinem Wissen nicht bekannt – gibt da auch nur Spekulationen.
Seine Beiträge sind ja nicht schlecht gemacht – er stellt halt immer vermeintliche Fragen die harmlos wirken, aber eben nur eine Schlussfolgerung zulassen.
Oder er lässt andere Fakten (wie etwa das andere Länder ebenfalls Werbung gemacht haben) einfach weg und sorgt damit für eine gefakte Wahrheit.
Das ist halt ähnlich aufgebaut wie bspw. der New York Times Artikel über das Voting in Spanien (DP hat dazu auch hier einen Artikel gemacht). Dort wird suggestiv so getan als ob Israel die Stimmen dort gekauft hätte. Es werden mehrere Leute genannt die behaupten das ISR nicht das spanische Televote hätte gewinnen können und das ja nur ganz wenige Personen benötigt worden wären um das Televoting zu gewinnen – weil man ja mit einem Powervoting a 20 Votes nur soundsoviele Personen benötigt hätte. Die Behauptungen dazu werden aber auch hier nur in den Raum gestellt und nicht ansatzweise mit belegbaren Zahlen oder Infos untermauert – wundert micht das die NYT sowas veröffentlicht. Auch seitens ESK/DP fand ich das die dort aufgestellten Behauptungen zu unkritisch übernommen worden und nicht ausreichend hinterfragt wurden.
Soweit ich das mitbekommen habe, hatte Gabe zumindest letztes Jahr keine Akkreditierung bekommen weil die EBU ihm diese verwehrt hatte – warum er dieses Jahr wieder dabei sein durfte erschließt sich mir nicht so ganz…
Diese Videos sind mir auch untergekommen und das ist nichts weiter als eigentlich recht plumpe Hetze.
Wenn man alleine schon diese NIUS-Breitbart-Hysterie-Überschriften der Videos sieht… Wie oft der ESC da jetzt seit 2023 gestorben, vernichtet, untergegangen, begraben wurde… darunter geht’s dort nicht.
Der NYT-Artikel ist schlicht schlechter Journalismus und der NYT nicht würdig. Man erzählte nichts Neues, erwähnte eingangs in einem Satz „Nirgends konnte Israel ein Regelbruch nachgewiesen werden“, nur um das raunend und vermutend Dinge in den Raum zu stellen. Insbesondere der Teil zum spanischen Televoting wird zu einem De-Facto-Beweis hochgejazzt, während aber eigentlich jedem Schimpansen mit Rechenschieber klar sein müsste, dass „Es müssen gar nicht so viele Menschen für Israel abgestimmt haben“ nicht der Take ist, für den man ihn hält und das das am Ende die Erklärung ist, der man sich aber verweigert, weil man sich ja sonst eingestehen müsste, nicht die absolute Wahrheit gepachtet zu haben. Ja, recht wenige Menschen können organisiert ein Televoting-Ergebnis eines großen ESC-Landes beeinflussen. Nein, das ist nicht überraschend und war eigentlich bekannt, nur dass man jetzt eben die durchgestochenen spanischen Zahlen hat.
So wird’s offenbar neuerdings gemacht. Belege oder Nachweise scheint man nicht mehr zu brauchen, es scheint auszureichen, wenn der Artikel die richtige Stoßrichtung hat und jemand etwas behauptet – und das gilt noch einmal mehr auf der rechtsextremen Seite, wo man sich in den USA und Teilen AfD-Deutschlands ja mittlerweile komplett von der Realität abgekoppelt hat.
Voting 2025
NYT hätte es besser machen können, indem man die Daten aus Spanien von mehrere Jahren verwendet hatte.
Erst dieses Jahr speichert Once Germany mehr Voting-Daten ab und setzt damit eine Reihe von Empfehlungen von forensische Wirtschaftsprüfer (Accountants) um, weil diese Firma in 2025 auf viele Fragen keine Antworte liefern könnte.
Gibt es dazu irgendwo nähere Infos was die genau machen?
Ich bin Gabe nun entfolgt, da jede Erwähnung Israels (auch z.B. in seinen Livestreams) grundsätzlich mit Kommentaren wie „Aber wir wissen ja, wieso die so viele Zuschauerstimmen bekommen und dass es nichts mit dem Song zu tun hat….“ und ähnlichen Verschwörungstheorien einher geht.
Er hat auch gute Videos, aber das ist mittlerweile nicht mehr zu ertragen. Im gleichen Atemzug jammert er dann, dass der ESC ja gaaaar keinen Spaß mehr macht wegen dieses Themas, aber der Kanal wäre ja seine einzige Einnahmequelle, sonst würde er ja vielleicht gar nichts mehr zum ESC machen… blablabla. Sich vielleicht mal an die eigene Nase packen und hinterfragen, wie man mit diesem Thema umgeht – Fehlanzeige. Komplett abgedriftet in die Online-Leftist-Bubble, die meint, auf Youtube über Israel beim ESC zu jammern hilft Palästina in irgendeiner Form.
Ansonsten: Gute Beiträge hier dazu,w as Deutschland bessermachen könnte. Und ja: Es steht und fällt mit dem Song. Der muss das Rad nicht neu erfinden, aber er muss eben was haben, dass ihn abhebt, in seinem Genre gut macht etc. Und daran hapert es leider in Deutschland sehr, sehr oft.
Das sehe ich ein China-Risiko: man versucht etwas zu kopieren, aber es ist immer leicht daneben… und am Ende wieder Null Punkte.
Da ist ein innerdeutsche Austausch besser. Solang Musik/Musikkultur keine Kernkompetenz von SWR ist, ist eine Zusammenarbeit mit der Musikindustrie die bessere Option.
Es geht dem Kommentator ja nicht um Stil oder Musik kopieren, sondern eher um: Wie habt ihr das organisatorisch geschafft? Belgien, die Niederlande, Österreich und die Schweiz hatten ja ähnliche Probleme wie Deutschland und haben in den letzten 11 Jahren viermal gewonnen. Es geht also und da kann man schonmal fragen WIE man das gemacht hat.
Du nennst 4 Länder und jedes Land hatte einen anderen Weg zum Erfolg. Das meinte ich auch: wurde D einen dieser Vorgehensweisen kopieren, gibt es immer noch keine Garantie, dass Deutschland einen besseren Platzierung erreicht.
Garantie gibt es sowieso nicht, …aber man selbst ist vielleicht zufriedener….😁?
Das glaube ich nicht. Dafür steckt die Kultur des Meckerns zu tief in den Deutschen **duckundweg**
Sorry, aber ESC Gabe boykottiere ich inzwischen konsequent.
Ich bin immernoch zwiegespalten, was einem Vorentscheid in DE angeht. Wenn wir uns das Publikumsalter und ggf. auch Bekanntheit-Unterschiede bei den Acts anschauen, fällt mir die Hoffnung auf eine geeignete ESC-Wahl durch Publikumsvoting schwer. Auf der anderen Seite wissen wir auch, dass interne Auswahlen auch daneben gehen können (siehe Jendrik).
Ich glaube kaum, dass die ARD auf ein Verfahren wie in Schweden setzen wird und auch technisch umsetzen kann.
Auch wenn die Hoffnung irgendwann stirbt, stirbt sie ja zuletzt. Daher hoffe ich gerne auf eine bessere ESC Saison nächstes Jahr!
Internen Nominierung ist Mist. Mit einem Vorentscheid sorgt man halt für mehr Aufmerksamkeit, als wenn man alles hinter verschlossenen Türen entscheidet. Manche User müssen halt mal lernen, das deren Musikgeschmack nicht halt universell ist und das man Entscheidungen die durch die Televoter entschieden worden sind, halt akzeptiert. Durch Vorentscheide sind ja auch Lena, Roman Lob, Michael Schulte, Isaak, usw. zum ESC gekommen. Während es bei den internen Nominierungen fast nur Pleiten gab. Ausnahme 1994 mit Mekado. Ansonsten nur Pleiten.
Daa ist etwas auf Deutschland fixiert. Man denke etwa an JJ, Nemo und Duncan. Auf beiden Wegen ist großer Erfolg möglich.
Hier gehts doch gerade um die Deutsche VE. Und nicht was andere Länder mit internen Nominierungen erreicht haben. Wenn es nach mir gehen würde, müsste die EBU die Vorgabe machen, das alle Acts mindestens zu 50% von Televotern ausgesucht werden müssten.
Warum soll ein interner Beitrag aus Deutschland nicht ähnlich erfolgreich sein wie einer aus der Schweiz, Österreich oder den Niederlanden? Das hast du jetzt noch nicht erklärt.
Ach ja, hatte ich dir nicht schon mal eine Info darüber gegeben, was der Unterschied zwischen eigener Meinung „Ich persönlich finde interne Nominierungen nicht so toll.“ und einer Abrede/Antihaltung einer ganzen Sache „Interne Nominierung ist Mist.“ genau ist?
Ich schätze dein Mitteilungsbedürfnis wirklich und bin mir sicher, dass du eine großartige Reflexionsfähigkeit besitzt.
Jetzt heißt es „Denken ist nicht können, ist nicht machen.“
Du schaffst das, dies umzusetzen. Ich glaube an dich. ♥️
Brauche von dir keinerlei Belehrungen.
Wer wurde denn großartig intern nominiert? Mir fällt gar nix ein.
Alex Swings, Oscars Sings Platz 20, Jendrik Platz 25, Mekado Platz 3, Der Song „Verliebt in dich“ der Name des Duos fällt mir gerade nicht mehr ein, es war auch der letzte Platz mit nur einem Punkt. Wie du siehtst, wenn Deutschland intern nominiert, dann funktioniert es.:)
Das Duo das 1995 „Verliebt in dich“ äh gesungen hat, hieß Stone & Stone. Gab nur 1 Punkt. Von denen habe ich dann danach nie mehr was gehört.
Gerne weiterhin Zuschauer (mit)entscheiden lassen. ABER dann aus einer tauglichen Auswahl. Dieses Jahr hatte man dann eben die Wahl aus „ungeeignet“, „ein bisschen besser geeignet“, „joa wäre okay“, „passt Null“…. usw. Dass da am Ende dann der Promi gewählt wird, ja gut. Das war offensichtlich.
Vorher vernünftige Arbeit, dann gerne Publikum statt intern.
Das unterschreibe ich und bin total deiner Meinung! Gerne ein VE (außer es bewirbt sich Ryk, dann nehme ich auch ne interne Auswahl als Ausnahme. 🫣 😅)
Ryk würde ich mit Handkuss nehmen! 🙂
Oh man diese Bubble… Ihr fleht um letzte Plätze
Und du bist ein ESC-Guru? Dann bewirb dich!
Hat der nicht mit der Musik aufgehört?
Ja, er hat Ende 2024 aufgehört und seitdem hört man auch nichts mehr von ihm, meines Wissens nach.
Ich denke, sein Fehler war, sich selbst als Interpreten zu begreifen, denn die Bühnenpräsenz und Showmanship gingen bei ihm ja eigentlich gegen Null. Da kommt einfach nichts rüber, außer man steht auf solche zerebralen Typen, die die ganze Zeit die Augen zukneifen.
Er hätte die Größe besitzen müssen, für andere Künstler zu schreiben, die die Lieder besser verkaufen können. Das ist natürlich schwer, wenn einem die Texte selbst so sehr am Herzen liegen, dass man sie am liebsten selbst singen will.
Ryk/Rick Jurthe hätte echt so Ralph Siegel werden können, der jedes Jahr einen Künstler mit einem von ihn komponierten Titel zum Vorentscheid schickt.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Selbst wenn sich Robbie Williams im Duett mit Kylie Minogue für Deutschland antreten wollen würden, würde ich nicht auf eine VE verzichten wollen.
Man sollte nicht nur Songs einbeziehen, die irgendwie „anders“ sind.
Sondern man sollte die anderen, die Mainstream-Songs GAR nicht einbeziehen.
Große Namen und dann wieder ein 0815-Songs? Wir erinnern uns wie viel Zuspruch auch Max Mutze für „Forever Strong“ bekam.
Auch ein Song, der absolut nicht geeignet für den Contest war und beinahe gefahren wäre.
zum Glück ist M.M. uns damals erspart geblieben mit dem 0815 Kram.
Ja! Das solche Songs überhaupt bis dahin kommen sagt echt viel über das Unverständnis des ESC aus. Das gleiche dieses Jahr mit malou lovis oder dreamboys the Band
Ich würde mich einfach freuen, wenn der SWR ein wenig mehr „Mut“ beweist und tatsächlich Lieder aus den unterschiedlichsten Genres für „Das Deutsche Finale“ auswählt. Mein Horror-Szenario wäre, dass sich nicht wirklich viel ändert, und wir im kommenden Februar wieder (fast ausschließlich) generische Pop-Musik haben, die besser als Hintergrundmusik beim Einkaufen zwischen Nudel- und Konservendosenregalen im Supermarkt oder beim Schlürfen eines Kaltgetränkes in einer beliebigen Bar funktioniert als auf der ESC-Bühne. Für mich braucht es auch nicht unbedingt ein Song-Camp. Das Resultat haben wir ja dieses Jahr gesehen.
Mein Wunsch wäre ein starker (und auf Deutsch gesungener) Beitrag. Dürfte ich random irgendwelche Leute aussuchen und zum Auftreten beim Eurovision zwingen, würde ich mir nach wie vor Ayliva wünschen. Eine mitreißende Ballade auf Deutsch mit ihrer super Stimme hätte echt was (und wäre dieses Jahr auch super gut herausgestochen). Ein wenig abseits davon fände ich auch eine Teilnahme von Tropikel Ltd. witzig. Jung, frech und mit Humor. Die Jungs haben es (auch live) richtig gut drauf.
Aber ich lasse mich einfach überraschen. Vielleicht tritt ja auch Molly Sue wieder mit an? Fände ich auch toll. Singen kann sie ja in jedem Fall.
Na ja, für mich ist das was Ayliva macht schwülstiger Rap-Schlager für die Generation Z. Ob das international die Wurst vom Teller zieht?? Also ich weiß ja nicht. 🤔
Erzeugt zumindest Aufmerksamkeit und wer weiß wie die Generation Z in anderen Ländern darauf reagiert.
Es ist auch nicht unbedingt meine Musik, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es dann ähnlich wie „Baller“ gut in anderen Ländern ankommen könnte. Sicherheit hat man dafür ja nicht wirklich. 😀
Hör dir butte Mal das neue Lied von Marie Wegener an „Weißt du?“. Ist bereits die zweite Veröffentlichung, die sehr nach Ayliva klingt von ihr. Die Dramatik und Gesang hätten dieses Jahr gut gepasst. Gibt mir Frankreich-Vibes von diesem Jahr. Sie kann sich auch gerne bewerben nächstes Jahr finde ich.
Vielen Dank für das Statement, Frau Sikorski.
„„Für 2027 wollen wir unsere Formate und Prozesse weiter optimieren. Wir möchten herausragende Inhalte liefern, die noch mehr Menschen erreichen. Und natürlich streben wir ein besseres Ergebnis für den deutschen Act im ESC-Finale an…“
Ist nicht böse gemeint, aber für mich klingt das ein bisschen so, als wenn man verzweifelt die „Mathematikformel“ für einen Erfolg beim ESC sucht. Viel zu wissenschaftlich. Dabei braucht es doch nur Leidenschaft, Mut und der Sinn für das Besondere. Ich wiederhole mich hier gerne, auch wenn das von einigen Mitkommentator:innen auf Widerstand stoßen würde: Von mir aus auch gerne eine Direktnominierung. Dann braucht man aber auch ein Team, dass wirklich den Mut und den Sinn für das Besondere hat, und nicht nur auf „Radiotauglichkeit“ und Mainstream schielt. Natürlich finde ich es sehr gut und lobenswert, dass man hinter Sarah Engels steht, und nicht noch nachträglich auf sie „rumhackt“. Das wäre auch nicht fair, sie hat ihr bestes getan. Wahrscheinlich wäre im Nachhinein, Molly Sue die bessere Wahl gewesen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass der diesjährige ESC relativ arm an Balladen war, speziell im Finale. Da fällt mir eigentlich nur Australien und Israel ein. Währen es doch eine extreme Häufung extrovertierter Dance-Nummern gab. Tja… wenn man das alles vorher wüsste…
Ich denke auch, dass Molly Sue die beste Wahl gewesen wäre.
Gerade Deutschland traue ich über Jahre hinaus nicht zu, einen wirklich interessanten, modernen Beitrag („Baller“ ging schon mal in die Richtung) zu schicken. Daher ist es vermutlich erstmal besser, auf die Juries zu schauen, d.h. eine starke Stimme mit einer Ballade zu schicken. Ansonsten gehen wir baden, schätze ich.
Wie gesagt, einer internen Wahl wäre ich nicht abgeneigt. Dann hat man auch mehr Zeit, sich vorzubereiten.
Ich glaube nicht. In diesem Jahr waren Balladen nicht besonders beliebt.
Ich traue eigentlich weder dem SWR noch dem ARD-Publikum zu, die ESC-Wettbewerbsfähigkeit eines Beitrags richtig einzuschätzen. Und habe gleichzeitig die Befürchtung, dass sich viele Künstlerinnen und Künstler, die sich sehr gut auf der ESC-Bühne machen würden, exakt davon abgeschreckt fühlen. Vom grundsätzlichen deutschen Missverständnis was den Contest ist und sein sollte mal abgesehen. Zuletzt sind auf zwei durchschnittliche (und somit für deutsche Verhältnisse gute) Jahre ja auch kein Umdenken gefolgt, die „wir werden eh Letzter, weil uns keiner mag“-Erzählung ist wohl auf Jahre fest im kollektiven deutschen Bewusstsein verankert. Bis wir aus Versehen, aber vermutlich nicht gute (Vor-)Arbeit mal weit vorne landen.
Ich bin also nicht sonderlich optimistisch. Möchte mir aber gerne noch das wünschen, was ich für das Beste hielte: Man möge Böhmi und sein Team den VE ausrichten lassen, bitte. 🙂
Ja Böhmermann hat mit seiner ESC Sonderausgabe von Magazine Royal bewiesen, dass er und sein Team den richtigen Riecher hat, um eine zeitgemäße und wettbewerbsfähiges Auswahl an Beiträgen für den Vorentscheid zu kuratieren. Auch die Performances waren schon eine super Basis für den ESC. Lohnt sich für den SWR da noch mal reinzuschauen – und die Leute dann zu engagieren.
Disclaimer: Bin da natürlich inzwischen auch befangen, denn den Sendung-mit-der-Maus-Beitrag hat seine Produktionsfirma produziert. An dem man aber denke ich gemerkt hat, wie viel (ESC-)Herzblut in seinem Team vorhanden ist.
Böhmermann hätte ich auch gerne. Mittlerweile kennt er sich in der ESC-Landschaft besser aus als die Sender. Spannend wäre es allemal und es kann ja nicht mehr schlechter werden.
Böhmermann arbeitet ja bei ZDF Neo. Und dieser Sender wird ab 2027 gemeinsam von ARD und ZDF betrieben. Wer weiß, vielleicht kommt es wirklich zur Zusammenarbeit. Allerdings Böhmermann kommentiert seit einigen Jahren den ESC für FM4. Und da quatscht er ständig in die Lieder rein und lästert. Wertschätzung geht anders.
Böhmermann hat seine Sendung schon viele Jahre beim ZDF.
Oh, mit ihm verbinde ich immer ZDF Neo. Danke für die Info.
Ich finde das arrogant und anmaßend dem ARD Publikum nix zuzutrauen. Noch mal darf ich daran erinnern wer Lena, Michael Schulte, Roman Lob, Gildo Horn usw ausgesucht hat. Man muss auch mal lernen demokratisch herbeigeführte Entscheidungen zu akzeptieren. Auch wenn man anderer Meinung war. Das ARD-Publikum (grundsätzlich sind wir das ja alle), kann auch nur aus dem auswählen, was man den Zuschauern auch vorsetzt. 2023 hatte doch zumindest der NDR Mut bewiesen, und Lord of The Lost zum Vorentscheid zugelassen. Das ARD-Publikum hat den Song ausgewählt. Das Ergebnis ist bekannt. Der Böhmermann soll in Österreich bleiben.
Du zählst fünf Beispiele aus 28 Jahren (und fast genauso vielen VEs) auf, die ja im Fall von Lena & Roman Lob auch nicht nur in der ARD liefen. Und Guildo Horn wurde damals ja auch eher nicht vom typischen ARD-Publikum gewählt, wenn ich mich an die Aufregung um seinen VE-Sieg zurückerinnere. Und klar hat man demokratische Ergebnisse zu akzeptieren: Der Fehler liegt ja auch tiefer, nämlich wie in anderen Artikeln hier ja auch festgestellt, dass das deutsche Publikum den ESC hauptsächlich als Klamauk- und Kuriositätenveranstaltung kennt und gleichzeitig denkt, solange jemand sympathisch ist und/oder eine supergute Stimme hat, dann würde das schon klappen.
Der ARD fehlt es leider einfach an ESC Gespür und Zugang/ Vertrauen in die deutsche Musikszene und den Mut Verantwortung zu übernehmen für ein Angebot, das nicht 100% Mainstream ist…
Früher ging das mal in der Zusammenarbeit mit Raab (heute nicht mehr!). Die beste deutsche VE des Jahrtausends war meines Erachtens jedoch 2004 die Zusammenarbeit mit Viva, die haben es geschafft ein für die damalige Zeit relevantes Line Up hinzubekommen. Die VE Tickets war so schnell ausverkauft, dass sie sogar Tickets für die Generalprobe verkauft haben.. da war ich dann dabei… 🙂
https://www.eurovision.de/geschichte/Deutscher-Vorentscheid-2004-in-Berlin,berlin179.html
Und leider hat Scooter damals nicht gewonnen. 🥺
Wieso leider? Max hat damals 2004 einen beachtlichen 8. Platz belegt. Heutzutage wäre man über so ein Ergebnis froh.
Ich ergänze: Raab hat 2000 auch sein Publikum mitgebracht, teilweise vielleicht auch 2004. 1999 kam der 3. Platz mit Sürpriz erst zustande, als der eigentlich gewählte Beitrag disqualifiziert worden war. Also, die Bilanz des ARD-Publikums ist in der Tat nicht so toll. 🙂
Gibt ja nicht wenige, die Violent Thing 2020 ein gutes Ergebnis zugetraut haben, das war wiederum eine seltene interne Wahl!
Da glaube ich nicht wirklich dran. Sein Auftritt bei der Ersatzveranstaltung war eine Katastrofe.
Vielleicht sollten die sogenannte ESC-Fans mal nicht so arrogant gegenüber dem „ARD-Publikum“ sein. Denn das ARD-Publikum sind wir alle, denn wir zahlen alle Gebühren. Jeder der will kann sich die VE anschauen und für seinen Favoriten anrufen. Auch in diesem Jahr. Wenn man ein anderes Ergebnis hätte haben wollen, hätte man halt für Wavyboy oder für Molly Sue anrufen sollen. Ich hätte mit den beiden auch prima leben können. Ob einer von beiden, ein besseres Ergebnis als Sarah Engels erreichen können, wage ich zu bezweifeln. Balladen waren in diesem Jahr so gar nicht angesagt und im Rockbereich gabs bessere Songs als Wavyboy.
Ich hab mit abgestimmt, also darf ich hinterher auch meckern, war das nicht die Regel? 😉
Fakt ist, Wawyboy oder Molly Sue haben die Mehrheit der Televoter halt nicht überzeugt.
Das ist doch genau unser Punkt. Deren Qualität oder Potential haben die (ARD-)Zuschauer nicht erkannt.
Ich hab für wavvyboi gestimmt.
Wie ist das eigentlich, kann man überhaupt erwarten, dass viel mehr als bisher investiert wird, wenn der Erfolg 2026 in Frau Sikorskis Augen ja schon so groß war ? 🤔
Stimme zu.
Was ich mir eigentlich zuerst wünschen würde wäre ein persönliches Gespräch der HoD mit den Fanmedien um Ideen oder Strategien des SWR zu erklären und oder neue Impulse von außerhalb des SWR zu erhalten und eventuell in sein vorgehen einfließen zu lassen.
Dieses Gespräch Brauch auch nicht öffentlich stattfinden und auch meinetwegen mit einer stillschweigend Vereinbarung belegt werden um nichts zu verraten zu seiner Strategie, nur eine Info das dieses Treffen stattgefunden hat und es Ergebnisse gab würde mir reichen.
Frau S. kann sprechen, das nenne ich Fortschritt.
Ansonsten strotzt ihr Statement von Sätzen, die eine KI nicht besser hätte schreiben können.
Übersetzt bedeutet das alles folgendes:
„Danke für den bezahlten Urlaub in Wien, das vielköpfige Team hat sehr viel Spaß gehabt bei all den Partys und Empfängen. Ansonsten bleibt alles wie es war.
Jetzt laßt uns bis zum Dezember in Ruhe, denn wir werden erst dann etwas kommunizieren, wenn es eh schon zu spät ist.“
Ganz so extrem würde ich es nicht übersetzen, aber um Grunde schon den richtigen Punkt getroffen.
Ich bin zu lange dabei, um einem Vertreter des ÖRR bzgl. des ESC auch nur ein einziges Wort leichtfertig zu glauben. Die Behörde ARD ist in etwa so glaubwürdig wie das Gerede über Bürokratieabbau in diesem Land. Man will oder darf nicht, also bleibt alles wie es ist. Das Sprachrohr wird ausgetauscht, die Sätze bleiben gleich, die Taten auch.
Man kann jedem Künstler, der vorhat dort mitzumachen, nur raten, davon Abstand zu nehmen oder dicke Eier mitzubringen.
Eine interne Nominierung würde meiner Meinung diametral zur hier im Blog immer wieder geforderten Transparenz des Auswahlverfahrens laufen.
Die enge Zusammenarbeit mit der Musikindustrie ist eigentlich selbstverständlich und sollte auf jeden Fall ausgebaut werden. Leider wurde diese immer wieder gestört durch Ereignisse wie das Kümmert-Gate, überzogene Petitionen oder einfach nur Desinteresse.
Desinteresse weil viele Künstler wissen was passiert sobald sie ausgewählt wurden und der deutschen Bevölkerung bekannt sind. Diese Hasswelle braucht kein etablierter act, denn viel mehr Fans in Deutschland bekommt er durch den ESC meist nicht.
Ich wünsche mir grundsätzlich wieder Semis beim Vorentscheid. Das könnte man dann auch durchaus mit dem Punkt der Genre-Vielfalt verbinden. Zudem gibt es dann auch viel mehr Hype um den Act überhaupt. Ein breiteres Publikum kann diskutieren und mit ihren Lieblingen mitfiebern. Dieses Jahr war es dann mit dem Finale gefühlt schon wieder vorbei und es wurde nur sehr wenig über die Acts geschrieben.
Zudem wünsche ich mir mehr Songs auf Deutsch.
Dieses alles schlecht reden finde ich aber auch nicht gut, weil wir damit als Fans selber dafür sorgen, dass das Image vom ESC im Land und auch bei den Künstlern selber immer schlechter wird.
Sarah hat das gut gemacht. Der Song war halt einfach zu mid in einem starken Feld, sodass das Ergebnis abzusehen war. Die Startposition hat uns dann den Rest gegeben.
Semis bräuchten vielleicht keine eigene Show ( um Geld zu sparen ) aber eine Abstimmung der Bevölkerung in einem gewissen Zeitraum ( zum Beispiel 7 Tage online voting ).
Würde ich auch als Schritt in die richtige Richtung begrüßen. Allerdings weiß man dann nichts über das Live-Vermögen des Sängers/der Sängerin, was ja auch durchaus wichtig ist. In einer Studioversion klingt jeder gut.
Man könnte ja ein live Video zur Pflicht machen um am voting zugelassen zu werden.
Find ich keine schlechte Idee! Noch besser fänd ich es, wenn bei dem Live-Video auch eine Mindestmenge Publikum zugegen ist.
Vielleicht auch schon über eine grössere Vorauswahl eine Abstimmung ? Da lässt sich doch bestimmt eine ausgeglichene Anzahl von Acts finden, sowohl von der Bubble als auch vom Publikum, so dass sich D gut repräsentiert fühlt…..
Die Frage nach „interner Auswahl vs. nationalem Vorentscheid“ greift zu kurz. In diesem Jahr hatten wir einen nationalen Vorentscheid bei dem die Jury in der zweiten Runde keinen Einfluss mehr nehmen konnte. Die Jury hätte wohl wavvyboi favorisiert aber die Öffentlichkeit wollte „Fire“ mit bekanntem Ausgang.
Ich plädiere für einen Vorentscheid nach den aktuellen ESC-Regeln; also ca. 50:50 Jury/Televoting. Gerne auch mit einem Halbfinale als zusätzliche Sendung im Vorfeld.
Entscheidend ist, dass der SWR sich möglichst raushält und den Professionellen das Feld überlässt.
Nur hat jeder der abstimmt auch Interessen die er einfließen lässt. Ein Musikproduzent als Beispiel wird eher für den act eines Kollegen stimmen als für den no Name Künstler.
Diese Fokussierung auf die TV-Quoten und Aufrufe der Mediathek finde ich seltsam, auch wenn das hier wohl angeführt wird, weil es so ziemlich das einzig Positive ist, was der SWR berichten kann. Auch als Argumentation für die deutsche ESC-Teilnahme, weil es die Leute ja doch zu interessieren scheint.
Aber den Öffentlich-Rechtlichen sollte die Quote doch eigentlich nicht so wichtig sein, schließlich sind sie nicht die Privaten. Außerdem wirkt das irgendwie so, als würde man sagen „Egal, wie wir abschneiden, die Leute gucken es trotzdem, also muss man nichts an der Song- und Künstlerauswahl ändern“.
Dieses Zitat sollte man sich merken.
Ob diese interne Verfahren mit den Labels, Musikmanagements und Einladungen über die GEMA wirklich funktioniert, weiß ich nicht. Vielleicht hat man auch zu spät damit angefangen oder keiner hat es mitbekommen, weil die E-Mails im Spamordner oder die Briefe im Müll gelandet sind. Irgendwelche Einladungen zu versenden reicht auch nicht, man muss bei manchen Künstlern vielleicht auch einfach hartknäckig sein und ein positives Angebot unterbreiten. Da gibt es bei vielen bestimmt eine dicke Schicht an Skepsis, die man erstmal durchbohren muss.
Aber eigentlich finde ich, dass jeder mit einem guten Song (und am besten bereits einer Skizze für das Staging) die Möglichkeit haben soll, sich zu bewerben. Dieses Geschlossene finde ich nicht gut. Und man sollte alle kontaktieren, die in den letzten Jahren am Vorentscheid teilgenommen haben
Songs einbeziehen, die irgendwie anders sind und wirklich herausstechen – schön und gut. Aber bitte mit Augenmaß. Sowohl der Tanzschein als auch Eins, Zwei, Drei stachen dieses Jahr durchaus raus und waren irgendwie anders.
Der ESC sollte ein Musik-Event der Europäischen Gemeinschaft sein, warum tritt Deutschland dann nicht mal mit einem Lied in Esperanto an, das zwar die Schwächen der EU streift, aber in einem flotten Stil für „das dynamische Europa der Zukunft“ wirbt und vorsichtig Veränderungsvorschläge nennt?
Der letzte Absatz klingt doch super. Da drücke ich die Daumen.
Uh, da ist er wieder, dieser ganze LinkedIn-Vibe.
Der Text liest sich wie klassisches ‚Wurde Entlassen‘ = „New Job-Opportunity“. Ich gebe da gar nichts drauf.
Frau Engels hat der Blöd ein Interview gegeben und wohl folgendes gesagt:
„Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren…. Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland es noch nie geschafft hätte. Ich glaube nur, dass die Wahrnehmung nach außen über Deutschland kritisch ist und wir auch ein bisschen mehr Haltung haben sollten für uns alle.“
https://www.t-online.de/unterhaltung/musik/eurovision-song-contest/id_101264210/sarah-engels-nach-esc-niederlage-ich-bin-vom-schlimmsten-ausgegangen-.html
Ich sage mal lieber nix dazu, sonst kriege ich Puls!!
Sie scheint noch eingeschnappt zu sein, dass sie 23. wurde. Sarah und Selbstkritik ist wie Fire und Ice.
Und langsam schämt man sich dafür, dass sie uns vertreten hat. Leider seit langem die unsymphatischste Person!
Ach erzähl doch keinen Quatsch. Sarah ist und war eine würdige Vertreterin unseres Landes. Außerdem hat sie Recht.
Ach sie hat recht? Stichwort Isaak und A & T. Klingelt da was, Monsieur? Das sind wirklich Verschwörungstheorien, die Sarah und andere auch verbreiten. Hat mit Realität nichts zu tun …
Schon viele Länder haben eine gewisse Zeit ausgesetzt, warum sollte das Deutschland nicht auch mal tun.
Nach einem erfolglosen ESC gleich Pause machen, wieso ? Weil Sarah eine schlechte Verliererin ist ?
Du bist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat
Und du hast nur einen Sprung.
Pause und weiterzahlen würde auch nicht gehen. Also bevor Deutschland aussetzt aufgrund schlechter Platzierungen sorgt die EBU für Punkte
Meinst du das ernst ? Genau solche Kommentare verprellen potentielle Kandidaten !
Sarah Engels Äußerungen zu ihrem Abschneiden an anderen Stellen widerlegen im übrigen den Vorwurf von Eingeschnappt- und Unsymphatischsein.
Sorry, aber nach ihren neuesten Äußerungen wirkt ihre Erklärung nach dem Finale so glaubwürdig wie die Beteuerungen vom Bill Clinton damals dass er Frau Lewinsky keiner mündlichen Prüfung unterzogen hat. 🙄
Sehr unschön, wie Sarah von „ESC Fans“ (man möchte es kaum glauben) in den Rücken gefallen wird.
Sorry, aber wer solche Aussagen tätigt braucht sich über unfreundliche Reaktionen nicht wundern. 🤷🏻♂️
Für eine sachliche Auseinandersetzung sollten die Reaktionen aber über ein Stammtischnarrativ hinausgehen.🙄
Tut mir leid, da war noch die Sache mit der Journalistin … das macht sie auch nicht sympathischer. Und so viele andere Dinge, die sie jetzt von sich gegeben hat. Die Schuld bei anderen suchen, dass keiner Deutschland mag … ehrlich? Sorry. Ich habe da eine andere Meinung. A & T waren großartig, selbst LOTL, die ganz hinten landeten waren klasse, da kann sich eine Sarah mehrere Scheiben davon abschneiden!
Sorry, aber dass keiner Deutschland mag hat sie nicht gesagt sondern die Haltung zu Deutschland ist kritisch. Das ist etwas anderes um hier mal etwas zu differenzieren.
Und die Sache mit der Journalistin ist dem Management zu zu ordnen.
Bitte keine Pauschalurteile.
Ne, das ist ziemlich das gleiche nur in nette Worte gepackt. 🤷🏻♂️
Du scheinst dir die Welt wieder mal so zu machen, wie sie dir gefällt.😱
Könnte man auch von dir behaupten.
Genauso sehe ich das auch. Das Management ist schuld, Sarah nicht? Was für ein Quark! Da redet man sich die Welt wirklich schön!
Verstehe auch nicht warum dieser User meint als Online-Bodyguard von ihr aufspielen zu müssen.
woher hat sie denn das ? Von Springer oder der AFD ?
Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland es immer schwer hat beim Eurovision, das hat sie nach dem ESC gesagt. Klingt mir danach, das sie eine Ausrede gebraucht, die Verschwörungstheoretiker auch mit anderen Worten gebrauchen, aber am Ende das gleiche herauskommt.
Kann man immer alles so glauben, was die ‚Blöd“ Zeitung schrebt…😎
Klar. Die 74 Televote-Punkte für Deutschland letztes Jahr (immerhin Televote-Platz 11) sind vom Himmel gefallen und hatten auch nichts damit zu tun, dass man mal einen modernen und halbwegs interessanten Beitrag entsendet hat.
Wenn das wirklich die Gedankengänge einer Sarah Engels sind, oder die Talking Points aus ihrem Umfeld, die sie jetzt aufschnappt, dann ist das enttäuschend. Die Meinung kann sie meinetwegen haben, aber dann kann man ihr auch sagen, dass sie lieber vor der eigenen Haustür kehren soll. Da waren andere Null-Pointer vor ihr weitaus sympathischer.
Der noch erfolglosere UK-Vertreter geht derweil übrigens selbstironisch mit dem Ergebnis um und verkauft „Look Mum No Points“-Shirts. Und teilt sympathische Hinter-den-Kulissen-Videos. Das ist mir dann doch deutlich lieber als es persönlich zu nehmen, dass bei einem Gesangswettbewerb andere Beiträge beliebter waren.
Shirts in Pink und Schwarz.
Wusste ich gar nicht! Das ist die Attitude, die man haben sollte!
Wobei UK jetzt zum dritten Mal am Stück 0 Punkte vom Publikum bekam. Und Graham Norton wahrscheinlich den ESC ins Lächerliche zieht. Sprich auf der Insel hat der ESC noch einen schlechteren Ruf als hierzulande. Sam Ryder war ein Ausrutscher.
Wenn ich deutscher Delegationsleiter gewesen wäre, wäre ich mit Sarah Engels aufgestanden und hätte die Halle verlassen. Zurückgelassen hätte ich ein Zettel: Thanks for nothing Europe.
Glücklicherweise bist Du nicht deutscher Delegationsleiter.
Also hier geht’s zum Angebot:
https://store.lookmumnocomputer.com/collections/look-mum-no-computer-merchandise
Das finde ich jetzt aber auch echt drüber. Weil sie eine schlechte Bewertung bekommen hat, soll Deutschland aussetzen? Und was genau soll das bringen? Die beiden Jahre zuvor haben wir doch akzeptable Ergebnisse eingefahren. Vielleicht lag es ja doch eher am Song, als am Land. Manchmal ist es besser zu schweigen, liebe Sarah. 😕
Deutschland täte es sicher auch mal gut, bei der WM zu pausieren. Das hat aber noch nie ein Spieler vorgeschlagen, oder?
Vom Fußball versteht sie glaube ich noch weniger als vom ESC.
Naja, Bernd Schuster hat mal die Nationalelf boykottiert!
Ist aber ein schräger Vergleich: Er war ein Weltstar bei Eliteclubs in Spanien.
Das hatte ich auch mal in einem Geschichtsbuch gelesen.
Dafür qualifiziert man sich. Beim ESC nimmt man daran teil, weil man für die Teilnahme bezahlen muss. Das ist der Unterschied.
Das kommt über kurz oder lang von selber. Zumindest haben sie in der letzten Zeit nach der Vorrunde immer keine Lust mehr.
Sarah ist halt nicht die hellste Kerze auf der ESC-Torte …
Selbst eine Woche Spaß beim ESC haben, und die Erfahrungen dann anderen verwehren wollen. 🤐
Will sie im ESC-Kontext wirklich nicht mehr sehen.
Ich kannte sie vor dem deutschen VE überhaupt nicht. Boulevard und Privatfernsehen sind nicht so mein Ding.
#lebenimelfenbeinturm
Seufz … ich versuchs mal zu differenzieren.
Meine österreichischen ESC-Freunde können sich noch lebhaft an die Jahre erinnern, wo Österreich nicht teilgenommen hat. Toll fanden die das nicht. Und ich glaube, wir alle hier würden so eine Pause nicht toll finden.
Andererseits: Was haben die Beiträge aus der Ukraine 2016, Portugal 2017 und Bulgarien 2026 gemeinsam?
Ich fürchte nur, einen solchen Effekt würde es hier nicht geben. Von daher: Bitte nein, keine Pause. Lieber mal selbstkritisch mit dem Ergebnis auseinandersetzen, es ist ja nicht so, dass das für irgendwen hier überraschend kam, auch wenn wir uns was anderes erhofft und auch teilweise die entsprechende Möglichkeit gesehen haben (nein, Timo, Du bist nicht gemeint, ich meinte realistische Möglichkeiten, keine Halluzinationen!). Den Vorschlag, auszusetzen, nachdem man gerade selber in Wien die Zeit seines Lebens hatte, finde ich … ach, ich sage nicht, wie ich das finde.
Lass mich raten wie du das findest: Schei*e??
So hätte ich es jetzt nicht ausgedrückt. Sagen wir: Fragwürdig. Ich würde das aber alles nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Mir kippt die Stimmung hier diesbezüglich schon wieder viel zu sehr. Dennoch täte Sarah gut daran, sich da ein bisschen bedeckter zu halten, Enttäuschung hin oder her.
Und natürlich gefällt mir die Haltung von Look Mum No Computer viel, viel besser.
Stimme voll zu. Und füge hinzu: Wenn alle Länder, die gern mal wieder eine Top 5-Platzierung hätten, nächstes Jahr aussetzen, wird der ESC in BG eine sehr einsame Angelegenheit 🙂
Aussetzen bringt auch nur etwas , wenn man an einem Konzept arbeitet was länger als 11 Monate braucht um umgesetzt zu werden.
Glaube die Verantwortlichen Personen ( besonders die die Songs auswählen ) sollten erstmal auf den Prüfstand gestellt werden ob ihre Entscheidungen entsprechend der Situation richtig waren.
sie wirkte schon auf dem blauen Teppich mir etwas zu arrogant und selbstverliebt mit ihrem roten Kleid, aber ohne ihre Tänzerinnen. Drum sag ich ja wer weiß, ob sie als Künstlerin überhaupt so gut ankam.
Sarah Engels Fire war doch gar kein Mainstream-Pop!
Das war etwas angestaubte, klassische ESC-Ware!
Wenn ich dieses Framing schon lese, sehe ich nur unnütze Diskussionen hier in der Off-Season auf die Blog-Community zukommen, die am Thema vorbeigehen!
Das Genre ist doch vollkommen egal, der Song muß zünden beim europäischen Publikum egal aus welchem Musikgenre er kommt.
Einen klassischen ESC Song der sich selber auf die Schippe nimmt weil er völlig übertreibt , könnte zum Beispiel schon wieder gut ankommen.
Das war kein 🔥🔥🔥, das war 🧶🧶🧶
Die sollen einfach unabhängig vom Genre, ein geiles Stück identifizieren können und nicht die Kopfschere „das funktioniert nach Marketinganalyse beim ESC nicht“ einsetzen. 3 Minuten, ein Song, von dem was hängen bleibt, mehr nicht! Mir reicht jemand, der ein Gehör für sowas hat.
Es kann nicht so schwer sein, Leute anzusprechen, die in ihren Genres eine Nummer sind und manchmal auch etwas Out-Of-The-Box denken!
Und vielleicht dieses Mal wirklich 50% professionelle, gestandene Musiker in den Vorentscheid holen! War ja angekündigt, aber nur zu 10% durchgeführt.
Gegen Namedropping!
Gegen Mainstream-Pop Bashing!
Gegen Ausschlussklauseln!
Versucht einfach mal dem Drang zu widerstehen!
Deutschland braucht unbedingt einen Künstler, der auch live überzeugen kann. Die beste Studio Version hilft nichts, wenn man das straffe Programm des ESC nicht auf der Bühne durchhält. Die Abläufe müssen ja mehrfach in den zwei ESC Wochen durchgezogen werden und unerfahrene Künstler kommen da wohl ziemlich ins Straucheln.
Natürlich muss der Song super sein, aber wir brauchen auch einen richtigen „Charakter“ auf der Bühne, jemand der auch vielleicht mal aneckt oder jemand, der einfach mit Charisma überzeugt (bestes Beispiel: Dara oder eben auch damals eine Lena).
Ideal wäre es natürlich, wenn man schon beim Komponieren eine Inszenierung im Kopf hat. Letztendlich muss die ESC Bühne mittlerweile viel mehr wie ein „Theaterstück“/“Musical“ gesehen werden – es muss optisch sowie akustisch eine Geschichte für Bühne/fürs TV erzählt werden.
Es ist egal, ob Mann/Frau, Deutsch/Englisch, Mainstream/Rap/etc. oder interne/öffentliche Auswahl: Das was zählt sind Menschen, die checken was ankommen kann, die ein Gefühl dafür haben, was auf der großen Bühne draus gemacht werden kann. Schon beim ersten Hören eines Songs muss man innerlich sagen können ‚Der Song passt zum ESC‘, sei es eine Ballade in reduziertem Stil oder die 100. Popnummer. Sarah Engels hatte etwas zu viel Stampfen drin, fand ich persönlich eher unangenehm. Nachbearbeitung bringt aber auch nichts, es muss von Anfang an bei den Entscheider:innen funken. Man kann noch so viele Vorgaben aufstellen, noch so lange einen VE vorbereiten, was zählt ist, dass die Menschen, die über VE-Acts entscheiden, checken was beim ESC ankommt. Wenn der Grundstein schon nicht passt – und dieses Jahr hatte ich wieder das Gefühl, 9/9 Acts waren einfach nicht ESC-tauglich – dann bringt auch eine tolle Performance nicht, sondern dann wählt man von Anfang an das geringste Übel…
OT
🇲🇰 MRT-Generaldirektor Zoran Ristoski hat Lider.mk bestätigt, dass Nordmazedonien 2027 zum Eurovision Song Contest zurückkehren wird.
https://lider.mk/makedonija-se-vraka-na-evrovizija/
💪
Hoffentlich wachen die dann auch mal auf um was konkurrenzfähiges zu schicken.
Off-Topic: Nordmazedonien 🇲🇰 wird 2027 wieder am ESC teilnehmen.
Quelle: https://lider.mk/makedonija-se-vraka-na-evrovizija/
Passt. 👍
Schön freue mich!😁🇲🇰
Das ging aber schnell. Sehr schön 😀
Beste Nachricht des Tages! 🤩
Ich nehme den letzten Abschnitt jetzt mal als positives Zeichen.
Es geht doch gar nicht um Vielfalt, auch nicht darum welches Genre. Muss einfach ein besonderer act sein, der eine Show ist (fürs Fernsehen, denn am Ende ist es eine Show) und kein Song, der nur im Radio laufen kann oder im ZDF Fernsehgarten. Da machen sich die Deutschen es echt schwer. Man sagt .. dieses Mal soll es um dieses und jenes gehen. So wie bei jendrik damals hieß es: diesmal soll es um die Performance gehen. Am Ende war der Song aber nichts. Die Performance hat auch nicht unbedingt beeindruckt. Zu verkopft alles. Ein starker ESC act entsteht nicht durch verkopfung
Ich würde es mal mit gezieltem Scouting und interner Auswahl probieren – hat in Österreich 2014 und 2025 zu Siegen geführt! Wenn in Österreich das Publikum wählt, bekommen wir Songs, die nur Österreichern und bestenfalls Deutschen gefallen, aber international keine Schlagkraft haben, also ganz ähnliches Bild wie in Deutschland.
Nein. Keine Interne Nominierung.
Das Sikorski-Statement klingt wie die Parodie einer PM. Da wird sicher selbst #TeamRheinland nicht den Champagner für rausholen. Wir warten weiter, hoffentlich kommt noch irgendwas vor den Herbstferien.
Vor den Herbstferien? Du bist aber optimistisch!
Was sagst du zum Statement von Frau Engels??
4porcelli is on fire, was sonst?
Auch nicht Team #SwissBavarian, die holen den Schampus eher raus, weil es endlich warm wird…🥂🥂🎶😎☀️☀️
Ich halt es da mit Coco Chanel: „Ich trinke Champagner immer nur bei zwei Gelegenheiten: Wenn ich verliebt bin und wenn ich nicht verliebt bin…“ Von daher: Cheers 🥂😎
🥂🥂
Auch gut, sie hat hier bei uns in der Nähe gewohnt…😎…
👩🏻🦰Der meint uns, Dennis.
🧑🏻🦱Echt?! Cool! Wir werden in einem Thread erwähnt, an dem wir uns gar nicht beteiligen! Champagner für alle!!!! 🥳🍾🥂
👩🏻🦰Genau! Kein Champagner ist nämlich auch keine Lösung!
😇😁
P.S. Fans der Tour de France anwesend? Ich bin total begeistert: Nachdem wir vor ein paar Jahren den Grand Départ in Düsseldorf miterleben durften, kommt er 2028 nach Reims 😍🥂 Fehlt eigentlich nur noch der ESC – in Düsseldorf war er ja schon… 😇
Ich finde oberste Priorität sollte sein:
Viel bessere Songs zu finden.
mit bäm, der Künstler ist völlig irrelevant, weil ein deutscher Star zählt im Ausland null.
Damit der ESC in der Öffentlichkeit präsent ist, wäre ein Vorentscheid immer
vorzuziehen.
Was wünschst Du Dir für die deutsche ESC-Auswahl 2027?
Das die Auswahl ein jüngeres Publikum ( die Zukunft!) anspricht.
Und eine wohlwollende Begleitung aller Acts durch die
deutsche Fan-Community. Daran gilt es zu arbeiten.
Top Kommentar.
Bla bla bla. Geht nächstes Jahr genauso weiter.
Mit deinen konstruktiven Kommentaren?
Tja, liebe Tina Sikorski dann ab zum Altstadtsommer am 19. und 20. Juni 2026 bei uns in Kaufbeuren. Da sind nämlich lauter tolle Acts abseits des Mainstream-Pop mit dabei. Zeige uns das du wirklich gewillt bist, dass umzusetzen.
Hier das Line Up:
https://esc-kompakt.de/eurovision-song-contest-2026-diese-laender-haetten-sich-bei-reinem-juryoting-und-televoting-in-den-halbfinals-fuer-das-finale-qualifiziert/#comment-806007
Die Bundestrainer der Deutschen Frauen und Männer Nationalmannschaften gehen ja auch immer wieder zu Fußballspiele um tolle Fußballer/innen zu entdecken. Und so sollte das auch Tina Sikorski bei der Suche nach geeigneten und tollen Acts handhaben. Ab auf Musikfestivals mit Tina Sikorski und ihrem Team.
Bleibt die Frage, ob sie was ändern will…?
O ja, unter den regionalen Bands sind manchmal richtige Perlen dabei.
Das stimmt. Aber Tina Sikorski ist bestimmt zu bequem dafür, Mal auf solche Musik-Festivals zu gehen und nach tollen Acts abseits vom Mainstream-Pop Ausschau zu halten. Am Ende sind es wahrscheinlich doch nur leere Worte von ihr.
Und das Problem bei diesem Termin, alle Songs die dort gespielt werden sind raus aus dem ESC 2027 , da vor dem 1. September 2026 veröffentlicht.
Allerdings Künstler, Bands mit Potential finden , dafür sind solche Festivals super.
,,Und das Problem bei diesem Termin, alle Songs die dort gespielt werden sind raus aus dem ESC 2027 , da vor dem 1. September 2026 veröffentlicht.“
Das ist mir durchaus bewusst.
,,Allerdings Künstler, Bands mit Potential finden , dafür sind solche Festivals super.“
Genau das meine ich damit.
wenn das seichter dt. pop ist nutzt es auch nur nichts.
Wenn du dir das Line Up durchgelesen hättest, dann wüsstest du, dass die Acts alles andere als seichten Deutsch-Pop machen.
Genau dieser Satz sorgte bei mir auch für Magengrummeln. Naja. Schau mer mal…
Das klingt so als würde sich nicht viel ändern, oder ?
Klingt in der Tat nicht so, als wenn man große Veränderungen plant. Na ja, dann braucht man sich aber auch nicht über schlechte Ergebnisse beim ESC zu wundern…
Meine Güte, man hat doch früher immer gesagt: „Hinfallen ist keine Schande, aber liegen bleiben“. Man hat aber irgendwie das Gefühl, die Verantwortlichen haben gar nicht die Absicht, „aufzustehen“. Sie neigen dazu, zielgenau dieselben Fehler zu wiederholen. So war es beim NDR (meistens), ich hoffe, ich irre mich, und der SWR wacht doch mal auf, und beschreitet endlich neue Wege, oder holt sich zumindest noch Hilfe, von Leuten, die wirklich Ahnung haben. Der obige Satz stimmt mich diesbezüglich leider pessimistisch.
Ja, da bin ich voll bei dir.
Der SWR sollte sich als Vorbild Schweden und Italien nehmen und uns nicht mit 1 Show abspeisen!
Schweden ausnahmsweise mal nicht, weil schlecht abgeschnitten dieses Jahr.
Da gebe ich dir recht!Aber trotzdem hatten die Schweden eine Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten von verschiedenen Genres und mehrere Shows!Wo wir in Deutschland außer letztes Jahr mit einer Show abgekanzelt werden😩
Hab so das Gefühl, dass Schweden sich langsam auf seinen Loorbeeren ausruht, oder keine Lust mehr hat zu gewinnen.
Schweden hat doch selber strukturelle Probleme.
Die immer offensichtlicher werden.
Sarah Engels entpuppt sich als schlechte Verliererin, nach ihr könnten wir auch mal pausieren lol
Dass man nun sich nun ernsthaft die guten Einschaltquoten des Finales und die, gemessen an der Größe des deutschen Musikmarktes, maximal durchschnittlichen Streamingzahlen von „Fire“ als eigenen Erfolg zuschreiben will, ist ja an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
Und wie immer werden nach einem Vollflop des deutschen Beitrags die völlig falschen Schlüsse gezogen. Ein erfolgreicher ESC Song muss nicht auf Teufel komm raus „irgendwie anders“ sein – er muss schlicht und einfach gut sein. UK war in diesem Jahr auch „irgendwie anders“ und ist sogar noch hinter Deutschland gelandet.
Zuerst einmal: Eigenlob stinkt …
Und dann würde ich mir wünschen, dass Frau Sikorski sich einem ESCKompakt Live stellt. Davon würde ihre Arbeit als HoD garantiert profitieren.
Ja das wäre gut.Hoffentlich klappt es mal vielleicht zusammen mit Stefan Leidner.
Mir ist es offengesagt wumpe, wer uns womit nächstes Jahr vertritt und wie der Beitrag ausgewählt wird. Was mir nicht wumpe ist: Wenn der Beitrag intern ausgewählt wird, dann soll er bitte im Jahr 2026 nicht nur irgendwie dabei, sondern wettbewerbsfähig sein! Er soll in seiner Sparte exzellent sein! Was nützt einem denn die tollste Künstlerin, wenn der Song das liedgewordene Äquivalent zu abgestandener Cola light ist und die Bühnenshow nicht so viel rausreißt, dass da noch was geht? Und wenn es eine Vorentscheidung gibt mit, sagen wir mal, zwölf Beiträgen, dann will ich, dass ALLE wettbewerbsfähig sind. Nicht nur die drei Superfinalisten. Oder einer. Oder gar keiner.
Es kann doch nicht sein, dass wir im deutschen Vorentscheid einen Bela haben, der noch nie auf einer größeren Bühne gestanden hat. Oder eine Malou Lovis, die uns allen Ernstes erzählt, man müsse nicht so ne riesen Performerin sein, sie glaube, sie könne auch mit ihrer Stimme und ihrer Persönlichkeit punkten. Von Dreamboys the Band hab ich noch gar nicht angefangen. Bestimmt alles nette Leute und tolle Künstler*innen, aber: Was zur Hölle machen die in einem Vorentscheid für die größte Musikshow der Welt? Und was macht dort ein Beitrag, der von einem an sich großartigen Künstler mal eben so lieblos runtergerotzt wurde, jedweder Substanz und Relevanz entbehrt und obendrein noch viel zu große Ähnlichkeit zum Vorjahresdritten hat? Herr Fischer, ich verehre Sie, aber sorry – ditte war nüscht.
Wenn ich einen Vorentscheid mache, dann muss JEDER EINZELNE VERDAMMTE BEITRAG wettbewerbsfähig sein, weil bei jedem die Möglichkeit besteht, dass er gewinnt. Und wenn Ihr das nicht hinbekommt, dann kassiert den Vorentscheid halt ein und legt den BEitrag intern fest. Aber achtet auf Exzellenz. Auf eine gewisse Bühnenerfahrung (auch dieses Jahr sind wieder einige beim ESC an ihrer Aufregung gescheitert!) – und wenn man so eine Lena findet, die keine hat, dann macht man gefälligst vorher mit ihr die Ochsentour, dass sie dann beim ESC die Bühnenerfahrung hat. Auf einen guten Song, der nicht der dreiundelfzigste Aufguss von irgendwas ist. Und auf ein Staging, dass Eurovisionlands Juroren und Zuschauern Ohren und Augen wegfliegen!
Herrgott noch mal, ist das wirklich so schwer? Und die Quote kommt dann übrigens auch, ich wette, 2010, wo die ganze Nation mitgefiebert hat, dürfte die Quote um einiges höher gewesen sein als in manchen unserer schwierigen Jahre.
Also, Poppes hoch und an die Arbeit, SWR! JETZT! Und nicht erst im November!
Nicht die Scheuklappen dicht haben, sich die Kritiken zu Herzen nehmen und ernsthaft darüber reflektieren, anstatt eine stur-arrogante Haltung zu bewahren, und die Hilfsangebote von außen annehmen wäre gut. Oder auch von innerhalb des ARD-Gebildes, denn der NDR soll Hilfe angeboten haben. Wenn man von Anfang bis Ende Geisterfahrerei betreibt und denkt, man wüsste alles besser, dann wird das natürlich nichts.
Wenn man jetzt erstmal ein paar Jahre scheitern muss, bis man auf das Level vom NDR 2023-25 kommt, dann kann man gleich wieder zum NDR zurückkehren. Der NDR hat genug Erfahrungswerte gesammelt und es gibt keinen Grund, wieder von Null anfangen zu müssen. Bessere Kommunikation und Abstimmung unter den Rundfunkanstalten wäre gut.
Und du hast Recht: Ein öffentlich ausgetragener Vorentscheid lohnt nur, wenn alle 9 Songs (wie dieses Jahr, eigentlich sollten es um die 12 sein, oder am besten ein mehrteiliger Vorentscheid mit 24 Teilnehmern) ausnahmslos gut und aussichtsreich sind. Wenn nur drei gute dabei sind, dann kann man den Wettbewerb zwischen den dreien auch intern austragen und sich die Show mit Füllmaterial auch sparen
Kurz gesprochen wir brauchen einen neuen Gildo Horn 🤔🤣
Also jetzt mal ernsthaft. Welchen Realitätsverlust hat diese Frau erlitten, das sie sich Platz 23 als großen Erfolg schönredet. Das ist ja schon fast pathologisch und hat mit ernsthafter Aufarbeitung nix zu tun, wenn ich von einem großen Erfolg schwadroniere, den der Platz 23 faktisch nun mal nicht ist. Einschaltquoten sind nicht die Hauptwährung eines öffentlich rechtlichen Senders. Ich sage jetzt schon voraus, das sich dort gar nix ändern wird. Alle die Veränderung wollen werden 2027 enttäuscht sein.
Ich leider auch. Hoffe aber, dass ich mich irre.
Ob die Acts im Vorentscheid jetzt bzw. zum Zeitpunkt des Vorentscheids bereits prominent sind oder es Newcomer sind spielt für die Platzierung beim ESC erstmal keine Rolle, denn das Hauptaugenmerk hier muss auf den Song liegen sowie darauf wie der Act diesen Song präsentieren kann. Prominente Acts im Vorentscheid sind dann eben auch nur national „wichtig“, dass man dadurch bessere Quoten im Vorentscheid und dann auch letztendlich beim ESC erzielen kann. Ausnahme hierbei sind Acts, welche bereits ESC-Erfahrung haben und dadurch auch dem internationalen ESC-Publikum etwas sagen. Prominente, etablierte, Acts hätten ansonsten noch den Vorteil, dass viele hier vielleicht bereits ein erfahrenes Team um sich herum haben, aber wichtiger ist, dass diese eben bereits gewisse „Auftritts-Szenarien“ kennen.
Ich habe, wie in den vergangegen Tagen schon mal erwähnt, kein Problem damit, dass man wieder über die GEMA auf Suche geht, aber auch kein Problem damit, wenn man eine offene Bewerbungsphase starten würde.
Hilft ja nichts – dann müssen nun endlich mal Electric Callboy, Blutengel oder die Schweizer progressive Metallband „Cellar Darling“ oder Eluveitie ran und den Karren aus dem Dreck ziehen:
Sein wir mal ehrlich – das Lied „Bangaranga“ hätte es doch niemals in den deutschen Vorentscheid geschafft und wäre vorher als „monoton, sich wiederholender Gesang / wiederholende Musik ohne einen wirklichen Höhepunkt oder als zu skurril“ aussortiert worden.
Nicht nur Bangaranga. Auch so etwas wie Choke Me wäre in Deutschland niemals zugelassen worden, weil zu polarisierend, nicht politisch korrekt genug etc.
Selbst wenn es mal ein Act mit potentiell ein paar Ecken und Kanten in den Vorentscheid schafft, dann aber nur mit dem absolut weichgespültesten und „sichersten“ Song (siehe Blood & Glitter).
Blood & Glitter ging doch zumindest in die selbe Richtung.
zurecht, mit so einem Mist möchte ich auch nicht gewinnen
Wiebke Zeise aka WAIT! WHAT? hätte evtl. immer noch Bock Deutschland beim ESC zu vertreten. Sie hatte sich ja in den Vorjahren schon beworben – aber hat es leider nicht bis in die Show geschafft. Hier ihr neustes Werk: https://www.youtube.com/watch?v=-93LzqmO8bg
Sorry, aber sie hat gesagt dass sie doch ganz froh sei nicht im Vorentscheid zu sein da ja Israel weiterhin teilnehmen darf. Von daher bin ich erleichtert dass dieser Kelch an uns vorbeigegangen ist.
Wobei mir dieser Song von ihr tatsächlich ausnahmsweise mal gefällt (das Video ist allerdings nicht meins). Normalerweise kann ich mit ihr und ihrer Musik überhaupt nichts anfangen. Aber wenn sie sich nochmal bewerben sollte und mit einem guten (!!) Beitrag das Ticket löst, soll es mir recht sein.
Oh, das hatte ich nicht mitbekommen
Das klingt zumindest motiviert und ich hoffe, man macht sich jetzt zügig an die Arbeit.
Ich bin immer für einen Vorentscheid, egal was am Ende dabei herauskommt. Am besten wie in Litauen oder Schweden über 6 Wochen!
Entweder frühere Suche nach neuen Künstlerinnen/Künstlern und Songs oder doch mal eine interne Wahl. Warum nicht z. B. nochmal Ivy Quainoo?! Dann eine Show mit wenigstens 3 sehr guten Songs und das Publikum wählt den vermeintlich besten. Falls der SWR das so nicht will, vielleicht auch ein Option irgendwann in der Zukunft für die Wildcard von ESC kompakt, die dann online über den Song für die auserwählte Person abstimmen lassen könnten.
Seit Jahren warte ich darauf, dass endlich mal jemand auf Django3000 kommt… Bayerischer Ethno-Rock der ganz anderen Art. Das ist genau der Stoff, aus dem seit Jahren die vorderen ESC Plätze gemacht sind. Aich wenn’s nichts wird mit dem Sieg, so zeigt Deutschland wenigstens mal eine neue Facette, die man so nicht von uns erwartet hätte. Stimmung machen die Burschen jedenfalls!
„Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht über die Platzierung, auch wenn für uns diese eine Zahl nicht im Fokus stand. Viel wichtiger: Sarah ist eine großartige Botschafterin für Deutschland und die Werte des ESC … „
Zu geil. Was für ein Gesülze….
So was ähnlich wird der Delegationsleiter der BBC auch als Pressestatement wohl verfasst haben. Mit dem Zusatz, nur weil der Typ 0 Punkte im Televoting bekommen hat, heißt ja nicht das keiner für ihn gestimmt hat. Der hat bestimmt das selbe halbgare Gesülze von sich gegeben, wie die Sikorski. Die unterbietet was Inkompetenz angeht noch spielend die Wolflast. Und ich dachte das würde nicht gehen.
🎶 The history book on the shelf
Is always repeating itself 🎶
Nachdem Julian Nagelsmann heute den Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die WM in den USA /Kanada / Mexico bekannt gab und dabei als Ziel den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft ausgab wünsche ich mir von der HoD Tina Sikorski ebenfalls ein offizielles Statement, dass nächstes Jahr in Bulgarien der deutsche ESC-Beitrag den ESC gewinnen soll.
Gemeinsam hätten Julian Nagelsmanns und Tina Sikorskis Statement, dass ein Sieg zwar eher unrealistisch ist, aber nach außen hin eine große Motivation bei den jeweiligen Fans (m/w/d) zeigt.
Der deutsche Vorentscheid muss mehr Fußball wagen. 😀
Also Frau Sikorski, ich warte. 😀
Reicht doch schon wenn Nagelsmann sich zum Affen macht.
Mir ist es lieber man setzt sich hohe Ziele und versucht über sich hinaus zu wachsen, als sich in die eigene Komfortzone zu verkriechen und dabei zu hoffen, dass es schon irgendwie gut gehen wird. 😀
Man sollte schon realistisch bleiben.
Ich hätte auch alternativ folgendes schreiben können:
ESC 2028 in Mailand – weil Annalisa oder ein anderer Sieger (m/w/d) des Festival di Sanremo den ESC 2027 in Bulgarien gewinnt. 😀
Ich bin und möchte aber ein Optimist bleiben. 😀
Realistisch wäre „England“ schlagen, das kriegen wir beim ESC oft hin.
„versucht über sich hinaus zu wachsen“ ist der entscheidende Teil hier. Den Versuch hab ich in den letzten 13 Jahren leider gar zu oft vermisst.
Vielleicht kennt Timo ja ein Duo aus der Popszene mit Aggro-Rüpel (Rüdiger) und lustlosem Herumsteher (Sané), um das Kristallmikro sicher zu holen?! 🤷♂️
Das stimmt leider … auch die Rückholaktion Neuers finde ich Baumann gegenüber extrem unfair. Ich drücke diesmal einfach Japan die Daumen, auch wenn sie eine schwere Gruppe haben! 🙂
Die Deutsche Männer Nationalmannschaft ist derzeit soweit entfernt vom WM-Sieg als der SWR vom ESC-Sieg. Kommt der erste Topgegner ist Schluss für sie. Und damit das Julian Nagelsmann Manuel Neuer wieder zur Nummer 1 gemacht hat, hat er sich als großer Lügner offenbart. Er hatte nämlich Oliver Baumann ganz fest versprochen, dass er die Nummer 1 bei der WM 2026 sein wird. Und damit hat er Oliver Baumann angelogen und hintergangen. Und ohne Oliver Baumann hätten sie sich wahrscheinlich noch nicht Mal für die WM 2026 qualifiziert, denn er hat ihnen so oft mit seinen Paraden den Hintern gerettet. Ich habe mich auch heute mit einem Arbeitskollegen darüber unterhalten, der Hardcore FC Bayern Fan ist und er sieht es ganz genauso und findet das nicht in Ordnung. Hoffentlich nimmt sich Tina Sikorski kein Beispiel daran.
Als Mitarbeiter der ESC Abteilung des SWR solltest du hier keine Reden schwingen, sondern endlich mal handeln.
Get a room at Tänzelfest, you two!
Du hast meinen Aprilscherz einfach nicht verstanden. 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
Ich stimme Dir da tatsächlich im wesentlichen zu.
Allerdings: Dann muss die Auswahl auch sitzen. Vorher ausgeben, wir wollen den ESC gewinnen und dann mit einem Angebot wie zB 2022 auflaufen sollte man nicht. Aber: Vorher ausgeben, dass man den ESC gewinnen will, und dann aber bei der Beitragssuche so richtig Gas geben und dann auch Erfolg haben, DAS ist das Vorgehen, das ich toll fände.
Aber nicht wieder einen Haufen Chancenloser, aus denen dann der noch am wenigsten chancenlose Beitrag (oder auch nicht der) gewählt wird, und DANN erzählen, dass man damit den ESC gewinnt. Das ist nämlich nur peinlich. Erlebt man alle Jahre wieder, auch in der VE: „IIIICH gewinne auf jeden Fall“. Ja klar. Erst die Arbeit im Vorfeld super erledigen, dann genau dieses Ziel ausgeben. This is how we do it.
Deswegen der erste Ansatz wäre , die Personen die die Songs aussuchen auszutauschen oder zumindest so zu instruieren das das neue Konzept von frischen Songs auch zum Vorentscheid gewählt wird.