ESC kompakt kompakt: (Fast) Alles beim Alten in Griechenland, Lettland und Portugal

Alle warten gespannt auf die Verkündung des ESC-Austragungsortes 2022, doch von offizieller EBU-Seite gibt es dazu nur ominöse Ankündigungen auf Twitter (s. unten). Während wir also erstmal weiter auf unbestimmte Zeit warten, gibt es aus drei teilnehmenden Ländern erste kleinere Neuigkeiten zum Auswahlverfahren für den kommenden Eurovision Song Contest. Der Überraschungseffekt ist allerdings durchaus überschaubar und deshalb haben wir die Nachrichten hier in einer Kurzzusammenfassung für Euch zusammengestellt.

Portugal

Der portugiesische Rundfunk RTP hat bekanntgegeben, dass der ESC-Beitrag des Landes auch im kommenden Jahr wieder über das Vorentscheidungsformat „Festival da Canção“ ausgewählt werden wird. Änderungen im Vergleich zu diesem Jahr wird es laut der offiziellen Regeln kaum geben: Wieder sollen insgesamt 20 Beiträge in zwei Halbfinals gegeneinander antreten, von denen es dann 10 Lieder ins Finale schaffen. Die Entscheidung wird jeweils gemeinsam von der Jury und den Zuschauern getroffen. Eine Änderung gibt es aber doch: 2022 werden nur 16 statt bisher 18 Beiträge von direkt ausgewählten Komponisten stammen. Damit wird die Zahl der Lieder im Wettbewerb, die aus Einsendungen der Allgemeinheit stammen dürfen, von zwei auf vier erhöht. Diese dürfen nun bis zum 21. Oktober eingereicht werden.

Lettland

Noch weniger Neuigkeiten gibt es aus Lettland. LTV hat gegenüber wiwibloggs bestätigt, dass – nach der kurzen Pause in diesem Jahr – 2022 erwartungsgemäß wieder die Vorentscheidung „Supernova“ stattfinden wird. Weitere Details zu Format, Modus, Regeln oder Acts wurden bislang nicht veröffentlicht und wir halten Euch hier natürlich zu gegebener Zeit auf dem Laufenden.

Griechenland

In Griechenland schwinden dagegen die Hoffnungen, dass es wieder eine öffentliche Vorentscheidung geben könnte. Explizit ausgeschlossen wurde diese Option von der zuständigen Rundfunkanstalt ERT zwar noch nicht, aber die jetzt veröffentlichte Ausschreibung deutet auf eine interne Auswahl hin. Bis zum 10. Oktober können Plattenfirmen Künstler vorschlagen, die sich mit bis zu drei Songs bewerben können. Auch ein Konzept für Werbemaßnahmen und die Bühnenshow soll bitte gleich mitgeliefert werden. Als mögliche Vertreterinnen Griechenlands für den ESC 2022 gelten unter anderem Marina Satti und ESC-2008-Teilnehmerin Kalomira (aka Kalomoira).

Griechenland, Lettland oder Portugal – an welches Land habt Ihr die größten Erwartungen für den ESC 2022?


7 Kommentare

  1. „… (Fast) Alles beim Alten …“ – Was hat es nicht schon alles an Vorentscheidungsformate gegeben, ob öffentlich oder intern. Spontan fallen mir keine (völlig) neue Formate bzw. Konzepte ein.

    Ich hatte mal vor x-Jahren die Idee, dass es ein europäischen Songwriter-Pool gibt, in denen viele Lieder angeboten werden, sodass Länder, die keine VE ausrichten wollen, sich einfach des Pools bedienen. Man geht hin, hört sich die Lieder an und entscheidet sich für eins.

  2. Ich freue mich sehr, dass es wieder die „Supernova“ geben wird, ist ja nach wie vor mein Lieblingsvorentscheid! 😉 Aber gerne wieder mit einem Niveau wie 2017/2018.

  3. Ich hoffe, dass für Griechenland wieder ein Kontopoulos-Song und eine Fokas Evangelinos Performance antritt. Das wird ein großer Auftritt!

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