ESC kompakt Second Chance Contest: Runde 1, Duelle 70-72

Wer erinnert sich nicht an das unwürdige Geschehen Ende Februar in der Ukraine, als erst die Vidbir-Siegerin MARUV weggeekelt wurde und dann mit Freedom Jazz und Kazka die Zweit- und Drittplatzierten des Vorentscheids dem veranstaltenden Sender völlig berechtigt einen ESC-Korb gaben, so dass dieser sich wiederum ganz vom diesjährigen Wettbewerb zurückzog. Umso schöner, dass alle beiden genannten Acts beim ESC kompakt Second Chance Contest dabei sind. Die zum Zeitpunkt des Vorentscheids hochgradig schwangere Sängerin Anastasiia Malega (Aufmacherfoto, Mitte) ist übrigens – nicht ganz überraschend – mittlerweile Mutter geworden (Foto unten) .

Um uns von etwaigen Vorwürfen freizuhalten, wir würden einzelne Acts hier bevorzugt behandeln und mit dem Kindchenschema in die nächste Runde jubeln, darf hier auch Anastasiias Kontrahentin Holly Tandy mit den Waffen der Freuen überzeugen. Bitte schön.

Keine Angst, das hier ist nicht der neue ESC privat-Ableger! Daher schnell zu den Ergebnissen der letzten drei Duelle. Insgesamt wurden 72 gültige Stimmen abgegeben. Und ich sage mal so: Es ist ja aktuell in der Voting-Landschaft nichts Ungewöhnliches, dass es größere prozentuale Verschiebungen gibt, sich aber letztlich doch der Favorit durchsetzt.

Nun aber wirklich die Gewinner der Duelle:

Duell 67: 49 Stimmen (68,1%) Mørland – En livredd mann (NOR) [luij]

Duell 68: 56 Stimmen (77,8%) Jon Henrik Fjällgren – Norrsken (SWE) [eccehomo42]

Duell 69: 39 Stimmen (54,2%) Ivana Vladović & Wonder Strings – Moja bol (SRB) [Patsch]

Damit verabschieden wir uns von den Paten Der Nani73, Cedric und ScheuesReh.

Jetzt auf in die nächsten Duelle. Alle Leser von ESC kompakt dürfen mitvoten. Für jedes der drei Duelle muss der persönliche Favorit benannt werden. Dafür reicht es, entweder den Namen des Künstlers, den Titel oder – wenn die Duellanten aus zwei verschiedenen Ländern kommen – das jeweilige Land bzw. Länderkürzel anzugeben. Es werden nur Stimmen berücksichtigt, die für alle drei Duelle abgegeben wurden. Die Abstimmung für diese drei Duelle läuft bis zum 4. September 23:59 Uhr.

Duell 70

Electric Fields – 2000 and Whatever (AUS) [Lars E.]

Liza Kalandaze – Sevdisper zghva (GEO) [kjet 🇬🇪 (@sebigulistvis)]

Duell 71

Kerli Kivilaan – Cold Love (EST) [Argan]

Rebecka Karlsson – Who I Am (SWE) [Rafa]

Duell 72

Freedom jazz – Cupidon (UKR) [Daniel Raphaeli]

Holly Tandy – Bigger Than Us (GBR) [Yannick Bork]

Viel Spaß beim Abstimmen!



80 Kommentare

  1. Electric Fields – 2000 and Whatever (AUS) [Lars E.] (ohne Frage – auch wenns „nur“ der Auftritt vom Vortag des Finales ist)
    Kerli Kivilaan – Cold Love (EST) [Argan] (na ja, im Zweifel gegen Schreierei)
    Holly Tandy – Bigger Than Us (GBR) [Yannick Bork] (beides nicht meins, aber im Zweifel gegen die Kostümierung)

  2. 70: Electric Fields – 2000 and Whatever (AUS) [Lars E.]
    71: Kerli Kivilaan – Cold Love (EST) [Argan]
    72: Freedom jazz – Cupidon (UKR) [Daniel Raphaeli]

  3. Im Text steht immer noch der Mitspieler, der mit seinem Patensong in die nächste Runde kam! Bitte ändern, denn der ausgeschiedene Mitspieler ist ScheuesReh.

    Electric Fields – 2000 and Whatever (AUS)

    Dieser Titel hätte in Tel Aviv-Jaffa genauso erfolgreich abgeschnitten wie „Zero Gravity“ und ist damit der wahre Vorentscheidgewinner. Ein cooler und gut gesungener Dancetitel, dessen Studioversion natürlich einen draufsetzt. Vor allem das Video ist der Knaller! Beim Vorentscheidauftritt dreht die Sängerin in der zweiten Songhälfte so richtig auf und das Publikum rastet aus!

    Liza Kalandaze – Sevdisper zghva (GEO)

    Der in Landessprache vorgetragene Titel heißt übersetzt „Der See in der Farbe der Traurigkeit“ und so ist auch das Lied gehalten. Eine melancholische Ballade, die den zweiten Platz im Finale belegte. Gesanglich am Anfang nicht ganz so gut, wird dann aber besser. Dennoch kommt der Song etwas zu brav daher und ich wundere mich, daß er – außer vom Songpaten – noch die eine und andere Stimme hier bekommt.

    Kerli Kivilaan – Cold Love (EST)

    Kerli hat an ihrem Titel selbst mitgeschrieben und hatte das Juryvoting des ersten Halbfinals gewonnen. Im Finale belegte sie dagegen den neunten Platz. Ich finde den Song trotz der gesanglich guten Leistung nicht gut gelungen. Der Refrain ist das Beste an diesem Song, doch in den Strophen plätschert die Nummer nur so daher. Beim Zuschauervoting belegte Kerli damit den vorletzten Platz, nur xtra basic & Emily J waren noch schlechter, nämlich Letzter.

    Rebecka Karlsson – Who I Am (SWE)

    Für Rebecka war es die erste Teilnahme am Melodifestivalen. In der Ehrenrunde mußte sie sich dann im Duell den ehemaligen ESC-Vertretern Arvingarna geschlagen geben. Ihren Titel hat sie unter anderem selbst geschrieben. Der Song gefällt mir gut und auch die Inszenierung paßt. Gesanglich hat man ihr am Anfang die Nervosität angemerkt, doch dann wurde sie deutlich besser.

    Freedom jazz – Cupidon (UKR)

    Ein gesanglich solider und beschwingter Song der ukrainischen Formation, die das zweite Halbfinale des Vorentscheides Widbir gewann und im Finale auf den zweiten Platz kam. Nachdem Maruv auf die Teilnahme in Tel Aviv-Jaffa verzichtete, sollte die Gruppe als Nachrücker fahren und lehnte das aus Solidarität ab. Der Song macht einfach gute Laune und die Inszenierung ist ebenfalls gelungen.

    Holly Tandy – Bigger Than Us (GBR)

    Ein Song von Laurell Barker, die auch „Sister“ und „She got me“ fabriziert hat und Schwedens diesjährigem ESC-Vertreter John Lundvik. Im Duell mit Michael Rice hatte Holly das Nachsehen. Dennoch finde ich ihre Version von „Bigger than us“ auch ganz gut und die Inszenierung mit den Backgroundtänzern kann sich sehen lassen. Gesanglich solide vorgetragen und ich hoffe, Holly versucht es nächstes Jahr noch einmal.

    • Wo siehst du bei Electric Fields denn eine „Sängerin“??? Der Mann heißt Zaachariaha Fielding und am Keyboard steht Michael Ross…

  4. Electric Fields – 2000 and Whatever (AUS) [Lars E.]
    Rebecka Karlsson – Who I Am (SWE) [Rafa]
    Freedom jazz – Cupidon (UKR) [Daniel Raphaeli]

  5. Nach meinem 123. Platz bei der Songzulosung bin ich nun also bei den Duellen gar unter den letzten sechs.
    Von diesen sechs Songs wurden dann auch gleich mal die beiden besten gegeneinander gelost – da mir die potentielle Rolle als chancenloser Gegner der Electric Fields bereits zu gefallen begann, gleich doppelt schade, aber nu … C’est la vie.

    Duell 70
    🇬🇪 Liza Kalandaze – Sevdisper zghva [kjet]

    Duell 71
    🇸🇪 Rebecka Karlsson – Who I Am [Rafa]

    Duell 72
    🇬🇧 Holly Tandy – Bigger Than Us [Yannick]

  6. Duell 70: Liza Kalandaze – Sevdisper zghva (GEO)
    Duell 71: Rebecka Karlsson – Who I Am (SWE)
    Duell 72: Freedom jazz – Cupidon (UKR)

  7. Liza Kalandaze – Sevdisper zghva (GEO) [kjet 🇬🇪 (@sebigulistvis)]

    Ich verstehe wirklich nicht, was alle an Electric Fields so toll finden, für mich eine einzige Hot Mess.

    Rebecka Karlsson – Who I Am (SWE) [Rafa]

    Beides mittelmäßig, aber Kerli ist zu plätscherig.

    Freedom jazz – Cupidon (UKR) [Daniel Raphaeli]

    BTU ist ja beim ESC schon lahm gewesen, aber diese Version…

  8. Danke an Cedric (?) übrigens für „Mina Bränder“, das ist die wohl großartigste Neuentdeckung bislang in diesem Contest für mich. Ich interessiere mich ja mal gar nicht für die etlichen zähen Mello-Vorrunden…

    #70 Kjetil: Liza Kalandaze – Sevdisper zghva (GEO)
    Danke! 😉

    #71 Argan: Kerli Kivilaan – Cold Love (EST)
    Wundervoll! Im Übrigen war Kerli auch um einiges besser als ihre kleine Schwester Kadiah.

    #72 Yannick Borck: Holly Tandy – Bigger Than Us (GBR)
    Die bessere „Bigger Than Us“-Version. Mit Freedom Jazz, es tut mir leid, @ESCFan2009, konnte ich noch nie was anfangen.

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