
Im vergangenen Jahr hatte Montaigne die australische Vorentscheidung „Australia Decides“ mit ihrem Lied „Don’t Break Me“ gewonnen und sollte Australien bereits 2020 in Rotterdam vertreten. Nach der Absage des ESC wurde sie vom Sender SBS ohne Umschweife intern erneut für den Eurovision Song Contest nominiert. Anfang März veröffentlichte Montaigne ihren Wettbewerbsbeitrag für den ESC 2021 „Technicolour“ zunächst als Audio-Version, ein erster Liveauftritt folgte kurz darauf beim Sydney Gay and Lesbian Mardi Gras 2021.
Montaigne heißt mit bürgerlichen Namen Jessica Alyssa Cerro, ist 25 Jahre alt und macht Art Pop. Ihr Künstlername ist eine Referenz auf den französischen Philosophen Michel de Montaigne. Die in Sydney lebende Künstlerin ist eine echte Größe in der australischen Indie-Szene. Montaignes Stimme und ihr Musikstil erinnern an die britischen Sängerin Marina Diamandis (früher Marina and the Diamonds). Sie hat bislang zwei Alben und eine EP veröffentlicht. Ihr erstes Album „Glorious Heights“ schaffte es bis auf Platz 4 in den heimischen Charts, der Nachfolger „Complex“ wurde von Kritikern mit Lob überschüttet, erreichte allerdings nur Platz 26. Außerhalb der Musik beschreibt sich die Sängerin selbst als Aktivistin und setzt sich unter anderem für eine umweltfreundlichere Politik ein.
Der Song
„Technicolour“ wurde von Montaigne selbst gemeinsam mit Dave Hammer geschrieben, der den Song auch produziert und abgemischt hat. Das Lied ist eine wahre Explosion an musikalischen Eindrücken und erinnert vom Stil her stark an Marina. „Technicolour“ ist ein Uptempo-Popsong, der stellenweise auch hymnenhafte Züge hat und Montaigne stimmlich viel abverlangt. Textlich geht es um Resilienz und den Mut, verletzlich zu sein, um Hilfe bitten zu können und zu wissen, dass wir in Solidarität und Zusammengehörigkeit als Menschen stärker sind. Dann können wir eine bunte, farbenprächtige Welt erleben, wie im Farbfilmverfahren „Technicolor“.
Der Check
Song: 3/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte
Benny: Zugegeben, ich musste mit dem Song etwas warm werden. Aber spätestens als ich ihn zusammen mit Montaignes Live-Auftritt gehört habe, war ich begeistert. Extrem eigenständiger Song, erinnert positiv an Marina (& the Diamonds) und passt viel mehr zu Montaignes sonstigem Repertoire als noch das eher auf Mainstream getrimmte „Don’t Break Me“ (das aber auch super war). Der Refrain ist außerdem ein Ohrwurm, einen kleinen Abzug gibt’s für das leichte Nervpotenzial. 10 Punkte.
Berenike: Vom Arrangement her ist “Technicolour” einer der spannendsten Songs in diesem Jahr. Es passiert unheimlich viel und auch nach schon häufigem Anhören entdecke ich immer wieder etwas Neues. Allerdings kommt die Vielfalt der Produktion nur mit guten Kopfhörern so richtig zur Geltung und könnte mit Fernsehlautsprechern verloren gehen. Sehr interessant finde ich auch die ungewöhnliche, in die Höhe kletternde Stimmführung. Leider ist der Refrain dann für mich etwas zu monoton und unangenehm „hämmernd“, deshalb „nur“ 10 Punkte.
Douze Points: Im letzten Jahr hatte mir „Don’t Break Me“ sehr gut gefallen. „Technicolour“ fällt dagegen für mich deutlich ab. Mir gefällt der sehr dynamische und optimistische Refrain. Die leidenden Strophenphasen sind auch stimmlich eher schwierig. 5 Punkte.
Florian: „Technicolour“ entspricht wohl eher dem, was Montaigne bisher an Musik veröffentlicht hat als ihr Vorjahressong „Don’t Break Me“. Der Song war beim ersten Hören gewöhnungsbedürftig und bleibt speziell. Dennoch ist der Refrain durchaus eingängig, der Song wird auch im weiteren Verlauf nicht langweilig. Man darf gespannt sein, wie Australien damit in Rotterdam abschneiden wird, der Finaleinzug wäre in jedem Fall verdient. 6 Punkte.
Manu: Montaignes Stimme klingt schon als Audio „unsauber“, dieser Eindruck verstärkt sich leider live. Ich liebe die Strophen, die erinnern mich in den besten Momenten an Marina And The Diamonds. Der Refrain wirkt auf mich aber leider sehr mau, die dort eingesetzten Sounds seltsam flat. 5 Punkte.
Max: Mal etwas anderes! „Technicolour“ sticht auf jeden Fall heraus und gefällt mir besser als Montaignes letztjähriger Beitrag. Gehört es zu meinen Favoriten? Eher nicht. Dafür ist es nicht wirklich meins. Könnte meiner Meinung nach auch ziemlich schwer werden was ein Finaleinzug angeht. 4 Punkte.
Peter: Ich mag das Video sehr. Dass Montaigne beim fantastischen Sydneys Mardi Gras 2021 aufgetreten ist, ist wie ein Flashback in eine andere Zeit und hoffentlich auch eine Perspektive. Das gesellschaftspolitische Engagement von Montaigne ist mir auch sympathisch. Nur lässt das alles mich mit dem kantigen melodiearmen Song nicht so richtig warmwerden. Der Songaufbau ist allerdings dramaturgisch klasse und die exaltierte Stimme von Montaigne passt zu der spröden Songstruktur. Das höre ich mir noch schön(er). 7 Punkte.
Gesamtpunktzahl: 47/84 Punkten
Beim ESC-kompakt-Index landet „Technicolour“ auf Platz 22 von 39.
Wie schneidet der australische Beitrag "Technicolour" von Montaigne ab?
- bleibt im Halbfinale hängen (34%, 282 Votes)
- Platz 16-20 (29%, 244 Votes)
- Platz 11-15 (21%, 172 Votes)
- Platz 21-26 (10%, 85 Votes)
- Platz 6-10 (6%, 48 Votes)
- Top 5 (1%, 8 Votes)
Total Voters: 839
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Ich mag Montaignes Ausstrahlung und das Avantgardistische in ihren Songs, habe aber stellenweise Probleme mit ihrer Stimme. Dennoch finde ich „Technicolour“ recht gut hörbar, gefällt mir besser als „Don’t Break Me“.
Ach so, im Finale tippe ich mal zwischen Platz 11 und 15.
Der Song ist nicht schlecht, aber nach dem 3.-4. Hören nervt es einfach nur noch. Ich tippe auf Platz 21 – 26.
Der Song ist schon eingängig; nach dem ersten Hören hatte ich direkt einen Ohrwurm vom Refrain. „Don’t Break Me“ hat mir dennoch etwas besser gefallen, weil es auf mich etwas professioneller und runder wirkte. Das Finale sollte für Australien trotzdem drin sein – ich tippe mal auf Platz 16 bis 20.
Der Song ist schon sehr stark. Gerade der Kontrast zwischen Strophen und Refrain gefallen mir, allerdings bin ich im Gegensatz zu Benjamin nach dem Live Auftritt pessimistisch, was ne gute Platzierung angeht, denn gesanglich war das schon arg wackelig. Könnte sogar ein (vollkommen unverdientes) Halbfinalaus geben. Am wahrscheinlichsten erscheint mir aktuell irgendwas zwischen 16-20
wenn die dame so singt wie in der livedarbietung dann wird es sehr schwer mit dem finale denn semi 1 scheint mir um einiges stärker besetzt zu sein – da sind gefühlt ja schon 5-6 plätze fest vergeben.
der songcheck hat das problem,daß wir von einigen acts keine brauchbare livedarbietung haben,um dann auch direkt vergleichen zu können.
Man muss ihr aber zugute halten, dass man normalerweise beim Gay Mardi Gras um diese Zeit schon sternhagelvoll ist, also innerliches „Technicolor“ abgeht. Dafür war die Gesangsleistung aber ziemlich gut. 😉
Mir gefällt die Stimme (und eig. auch der Song) überhaupt nicht. Glaube Australien wird beim Televoting auf dem letzten Platz landen im 1. Semi
Möglicherweise wird es die Jury nicht retten können.
Ein Song, der keine Ecken und Kanten hat, fällt für mich in den Durchschnittsbereich. Man kann ihn sich anhören, ist aber nichts Besonderes, dass mich vom Hocker reißt. Entweder erreicht Australien im stark besetzen ersten Semi knapp das Finale, oder scheidet knapp aus. 6/12 Punkte.
Bis auch Belarus und Nordmazedonien sehe ich im ersten Semi keinen Betrag, der für mich klar draußen wäre.
Hihi, ich finde ja, wenn ein Beitrag dieses Jahr Ecken und Kanten hat, dann dieser!
Ich konnte mit „Don’t Break Me“ wenig anfangen, mit „Technicolor“ sehr wohl. Für mich einer der größten Aufsteiger bei den Klassenwiederholern.
Ob sie den Nerv des Durchsschnittspublikums erreicht? Keine Ahnung. An meinem zupft sie angenehm.
Deine Erwiederung, ag9, unterschreibe ich ausdrücklich! Allerdings hat sie meinen Nerv mit voller Wucht getroffen!
Artpop ist so überhaupt nicht meins, wobei mir dieses stakkatoartige „technitechnicolour“fast noch am besten gefällt. Ich habe mir beim esc die unart angeeignet, von einem song die erste halbe minute zu hören und dann nach einem gefälligen refrain zu suchen. Beides ist bei montaigne schwierig, in meinen ohren tönt der anfang fast schon ein bisschen gejault(sorry) und ein refrain ist auch ziemlich fehlanzeige. Ich glaube, montaigne kann die australische anna bergendahl geben und als erste ihres landes im semi ausscheiden.
Ps. Ist eigentlich mit instant-appeal der erste eindruck gemeint?
Ich hab Instant Appeal immer so verstanden: „Wie sehr spricht es die breite Masse an?“
Keine Ahnung, ob es auch so gemeint ist…
Ich mag „Technicolor“. Anfangs find ich ihn zu durcheinander und auch etwas seltsam. Mittlerweile habe ich mir den Titel aber schön gehört und liebe vorallem den letzten Refrain. Da kommt Montaignes Stimme richtig zur Geltung.
Vielen Dank, dass ihr mich mal wieder an Marina and the Diamonds erinnert habt. Die hab ich schon Jahre nicht mehr gehört und mir gefallen die auch (wieder) sehr gut.
Tippe auf Platz 16-20, aber Finale sollte sicher sein.
35/40 mit 2 Punkten, kein Finale
Das ist sicher gut gemacht und gut gedacht und ich müsste es mögen, weil es so sperrig ist und eben kein Mainstream-Radio-Dudelsong.
Aber ich mag es nicht. Es berührt mich – aber leider unangenehm.
Unabhängig davon kann ich mir nicht vorstellen, wie so ein Song eine Finalqualifikation schaffen kann. Dafür ist es einfach zu sperrig. Kann sein, dass es knapp reicht und im Finale dann weit hinten landet.
Es ist ein Irrglaube, dass alle Jurys solche Songs goutieren und wir haben in vergangener Zeit schon gesehen, dass Australien schon einen verdammt guten Song und Auftritt braucht, um Anrufe generieren zu können.
Australien bleibt, da leg ich mich zu 100% fest, das erste Mal im Semi hängen.
ich bin ja nun alles andere als der typische „Mainstream“-Fan und bevorzuge eher ungewöhnliche Beiträge, teile aber deine Meinung.
Mir fällt als Beispiel dafür, dass Jurys avantgardes eher kritisch sehen Conan Osiris ein. Da finde ich den Song hier gefälliger, aber ein Semi aus halte ich auch für möglich
Es klingt seltsam „blechern“ und unmelodisch, ich werde damit leider nicht warm.
Zum ersten Mal droht Down Under das Semiaus.
Ich werte 3 von 10 Punkte.
Mir gefällt der Song, habe aber Bedenken, dass der interessante Sound live nicht so gut rüberkommt und die Performance unübersichtlich wird.
Wenn Montaigne das Halbfinale übersteht ist im Finale ein Platz im Mittelfeld möglich.
Am Anfang mochte ich den Song noch nicht so, mittlerweile finde ich ihn recht spannend und deutlich besser als „Don´t Break Me“. Kann aber auch ziemliches Nervpotential bieten.
Direkt mit einem Knaller anfangen, tsts. Verschieße ich das Pulver ja schon am Anfang 😂
Schöner Aufbau. Sehr eingängiger Refrain, tolle Vokalakrobatik in den Strophen („e-e-e-e-e-everything“) und grandioser hymnenhafter Pre-Chorus. Ich liebe auch diese hohen Stimmen, „Gejaule“ ist musikalisch genau meins xD
Nach 2016 und 2019 hätte AUS fast das 3. Mal in 7 Jahren meinen Gewinner geschickt. Ich will, dass die für immer bleiben!!!!!
9.5/10 und Platz 2/39
Ich fürchte, wir haben auch diesmal wenig Gemeinsamkeiten. Bereite Dich besonders bitte auf meinen bösen Kommentar vor, wenn Zypern hier besprochen wird. Da kann mir auch leider Jendrik nicht helfen….
Okay, dann bereite du dich auch darauf vor, dass ich mein Herz dem Teufel schenken werde 😀
Dann lass es lieber bleiben und überdenke mal Deine Wertung!
Aber wenn es Live sich wirklich wie gejaule anhört? Also dieses sehr laute, kraftvolle Singen liebe ich ja auch, aber bei Montaigne bricht die Stimme Live schon arg
Warum will Matty die Leute ständig belehren ?
Das zu verstehen habe ich längst aufgegeben
Fliegt im Semi raus.
War schon letztes Jahr mein letzter Platz und dort liegt es dieses Jahr wieder. Ich finde ihre Stimme sehr anstrengend/aufgeregt/nervend. Der unmelodische Song gibt dem ganzen dann noch den Rest.
Montaigne ist in meiner ESC Burg in der Folterkammer. Aber nicht sie wird gefoltert. Sie foltert meine Ohren😉
Hi @Thilo mit Booby , hast du eigentlich noch Platz in deinem ESC Kerker ? Meiner ist übervoll und ich würde dir gerne noch ein paar zukommen lassen. Es sind ein paar fallen Angels dabei die es zwar als Karma sehen und ständig Amen rufen aber doch eher the Lucky One sind. Manche leiden an Amensia ,andere tanzen Loco Loco und studieren Maps um auszubrechen. Meine Angestellte eine Russian Women füttert sie zwar mit Sugar aber trotzdem meinen sie am the wrong place zu sein. Wäre schon wenn das ginge nur ein Karma wie Mata Hari erspare ihnen. Meine französischen Burg Queen wäre dankbar.
😂😂
Felix mal wieder richtig poetisch unterwegs! 😊👍
Felix ich hab noch viel Platz im Kerker. Derzeit sitzt nur Zypern drin weil meine Kapelle keine Krypta hat und Belgien sich in den Katakomben verirrt hat und Australien wie gesagt in der Folterkammer verweilt😉
Ich find den Song sehr spannend gemacht und für Australien ja richtig gewagt. Der letztjährige Beitrag ließ ja für 2021 so etwas erwarten. Ihre Stimme ist natürlich grenzwertig. Im letzten Jahr fand ich ihre Liveperformance schwach. Aber ich muss sagen das diesjährige Livevideo ist richtig gut geworden und der Song ist schon schwierig zu singen. Da es ein sehr polarisierender Song ist sind Vorhersagen schon schwierig. Aber ich glaube mit einer cleveren Performance und den vorhanden Aussiefriends Votings könnte es klappen fürs Finale.
In der Tat, im ersten Semi sind lediglich Belarus und Nordmazedonien. Allerdings könnten sich Vertreter das Dancegenres die Punkte gegenseitig wegnehmen – für den „normalen Zuschauer“ klingt eiiniges komplett austauschbar.
… Belarus und Nordmazedonien chancenlos muß es natürlich heißen.
das ist genau der punkt – da wildern viele im gleichen revier – da wird es bestimmt überraschungen geben.
die buchmacher sehen australien ganz hinten aber auch ukraine nur auf platz 12,dafür aber das machwerk aus norwegen locker drin – ich weiß gar nicht,was schlimmer ist,dänemark oder norwegen – beides ist kaum auszuhalten. 😀
ich habe jetzt mal gegen den trend hier 6-10 getippt.
Das Album „Complex“ von Montaigne ist übrigens ganz auf der Tante Tube anzuhören. Und es lohnt sich…
https://www.youtube.com/watch?v=0FhJAGF8P4Q&list=OLAK5uy_m–jWWSTvKIweQc5JaQLWAXXqr3_GPU8U&index=1
Die Lieder dort sind noch viel radikaler in der inkriminierten Weise , so dass die nach eitel Harmonie und lieblicher Melodei lechzenden Zeitgenoss*innen hier wohl vollends einen Ohnmachtsanfall auslösen würde
Danke für den Hinweis! Ich höre „Complex“ gerade mit großem Gewinn! Genau meine Tasse Tee
Ich glaube, dass sie das live nicht so gut hinbekommen wird, überhaupt ist das eher ein schwächerer Song. Ich denke, es wird das schlechteste Ergebnis für Australien bisher.
Schüttel. Das geht ja gleich gut los. Ich gehöre ganz einfach nicht zur Zielgruppe von Montaignes Kunst, und ihre Stimme klingt für mich derart unsauber, dass ich als Schwabe sofort den Feudel rausholen möchte, um hinterherzuwischen. Außerdem, aber das ist ja eigentlich egal, fand ich sie ihm Grußeinspieler an Victoria eher unsympathisch.
Frei nach Sandra Gilbert and Susan Gubar: The Madwoman on the Stage … 2/12
Viel Glück!
wie lange sind die songcheckvotings eigentlich offen?
Don’t break me gehörte zu meinen Favoriten letztes Jahr sogar Platz 2, daran kommt Technicolour leider nicht ran .
Trotzdem gefällt es mir, wäre es im 2. Semi würde ich ein sicheres Finale prognostizieren .
Im Semi 1 wird es wohl auf die Jury ankommen , für den Televoter ist das zu schwere Kost , zu avangardistisch .
ich gebe 7,5/10 Punkten
Es geht also los mit den Bewertungen
Australien 3/10
@Lasse Braun: Würde ich auch gerne wissen.
Viel Spaß euch bei den Songchecks, ich hole dann in 2 Wochen alles nach, was ich verpasst habe. Bin gerade dabei mich durch die Vorentscheide zu hören…
Wieso fallen eigentlich die Songchecks von Alina aus?
Der NDR muss sparen und da sind die Songchecks wohl die erste Maßnahme.
Die Reaction-Videos werden aber trotzdem gedreht und veröffentlicht.
Ich sehe absolut keine Chancen für den Finaleinzug. Australien könnte sogar letzter werden. Weder Jury noch Publikum werden hier viele Punkte geben. Das Lied ist einfach furchtbar anstrengend und sie singt auch zu schwach. Australien verliert seine weiße Weste. Diese hat nur noch Ukraine glaube ich.
1/10 für Australien.
Mal was anderes. Das Resultat des diesjährigen Melodifestivalen steht ja fest. Hier das Resultatsvideo:
Weiß jemand wann die EBU die Startreihenfolge für die Semis bekannt gibt?
Es gibt übrigens 2 Resultatsvideos. Hier das andere:
Außerdem wurde auch schon das Finale des diesjährigen Mellos auf Youtube veröffentlicht:
ich hätte platz 28 ja in’s finale auf 7 oder 8 gesetzt aber mich fragt ja keiner. 😀
Wenn’s nach mir ginge, hätte Platz 27 die Kiste gewonnen.
Puh, schwierig zu sagen wie Australien ankommt. Der Song ist durchaus interessant, aber könnte gerade durch die starke Konkurrenz im 1. Semi es nicht unter die besten 10 schaffen. Falls doch, tippe ich auf einen Platz um 16 im Finale.
Für mich zählt Technicolour zu den ganz wenigen Juwelen im diesjährigen Wettbewerb und ist um Längen besser als ihr Song 2020. Es wäre ein Jammer (aber typisch für den ESC) wenn das im Semi gekickt würde. Seinerzeit ist ja auch Frau Miller-Heidke mit ihrem überkandidelten Stäbchenschwingen ins Finale gekommen. Warum also nicht auch Montaigne ?
Conan Isiris die Zweite; die Sängerin hält sich für eine Künstlerin, tatsächlich hören die meisten nur Gejaule und insgesamt klingt der Song völlig chaotisch für mich. Leute, die solche Musik hören, werden nur wenige vor dem TV sitzen, um im Semi 20x für Montaigne anzurufen. Die Juries werden Australien auch nicht retten können/wollen, sie kann weder bei „radiofreundlich mit Hitpotenzial“ noch mit der Stimme punkten. Premiere beim ESC, Australien bleibt erstmals im Semi hängen.
Auf der Plusseite: Yeah, die Songchecks sind wieder da – danke!
Ich weiß nicht. Es kann sein das Australien im Semi hängen bleibt. Und im Finale würden sie so 16 – 20. werden. So von meinen hören her.
Ich bin noch nicht so weit, dass ich eine Reihenfolge aller Beiträge zusammenkriege, momentan bin ich in der Phase, in der ich fast alle Songs irgendwie gut finde. Bei „Technicolour“ mag ich vor allem die Strophe, aber auch mit dem etwas anstrengenden Refrain habe ich mich einigermaßen angefreundet.
Ich würde momentan zu 6,5 oder 7 Punkten tendieren (allerdings bei Höchstpunktzahl 10, bei dem 12-Punkte-Schema ist mir nie so recht klar, ob auch 9 und 11 Punkte zugelassen sind). Australien gehört damit nicht zu meiner Spitzengruppe, aber sehr wohl in die Verfolgergruppe. Die dürfte bei mir im Augenblick von Platz 7 bis ca. Platz 20 reichen 🙂
Da das erste Semi m.E. sehr stark ist, könnte es in der Tat schwierig mit dem Finaleinzug werden.
Marina and the Diamonds finde ich übrigens prima!
Ich frage mich ja wie so viele Fans das hinkriegen sich selbst die schlimmsten Nummern schön zu hören, wenn ich einen Song, den ich beim ersten Mal schon nicht zumindest solide fand öfter höre, wird der immer schlimmer. Diese Punkteschemen sind für die Katz, zumindest bei einzelnen Songs.
Ich fürchte auch, dass das im Semi kleben bleiben wird
Zum Glück gehöre ich nicht in diese Kategotie Fans. Eher das Gegenteil. Wenn ich aber so mitbekomme, was alles so gehypt wird….
Ich kann mir gar nichts schönhören, weil ich mir die Beiträge zwischen der Veröffentlichung und meinem Review Mitte April nicht anhöre. Nach dem Review habe ich meine offizielle Pre-Contest-Liste, und danach gibt es bis zu den Halbfinals eine erneute Ausgangssperre für alle teilnehmenden Lieder.
Die Songs die ich gerne mag und auch ohne Contest Bezug hören würde höre ich dann doch hin und wieder. Sonst finde ich deine Vorgehensweise aber gut.
Ich mache das seit 2007. Damals hatte ich mir bis zum ESC fast alle Beiträge totgehört und fand meinen geliebten ESC hauptsächlich langweilig. Wenigstens hat damals einer der ganz wenigen Beiträge gewonnen, die ich auch beim ESC noch mochte. 🙂
Aus 2007 habe ich aus dem Stegreif vier Beiträge im Kopf, wovon mir zwei gefallen unter anderem der Siegbeitrag aus Serbien.
Und wer noch?
DJ Bobos Vampires Are Alive😂
ROFL …
2007 sind meine 2 Favoriten nicht einmal ins Finale gekommen.
Nun ja, man kann sich beim ersten Hören doch auch täuschen. Natürlich werde ich auch nach vielen Hördurchgängen manche Lieder nicht schön finden, aber selbst bei meinem voraussichtlich letzten Platz, Italien, habe ich inzwischen immerhin den einen oder anderen positiven Aspekt gefunden.
Und schließlich will ich ja den Grand-Prix-Abend genießen, und das kann ich umso besser, je mehr Positives ich an den Songs gefunden habe.
Ich sag es mal so, wenn ich etwas beim ersten Hören nicht mindestens OK finde, werde ich es auch nicht nach mehreren Hören gut finden.
Den Grand Prix Abend genieße ich so oder so, selbst wenn mir die wenigsten Lieder gefallen
Ich mag das Lied und ich mag auch Montaigne ….nur leider befindet sich Australien im „Blutbadfinale 1“. Wie wir wissen befinden sich dort auch
Malta
Schweden
Litauen
Zypern
Azerbaijan
Rumänien
Israel
Irland
Croatien
Norwegen (hat leider viele Fans)
Australien ist für mich aus diesem Grunde „nur“ ein „borderline qualifier“
ich mags einfach nicht – kommt aber sicher ins Finale und landet dann so um Platz 15 denke ich ….. schön das es ab diesem Betrag mal wieder um Musik geht 😉 😉 😉 und das soll jetzt bitte auch so bleiben !!!!!!
Also mir gefällt der Song überhaupt nicht. Mit ihrem Gejaule kann sie höchstens die Dingos verjagen, aber kaum Punkte kriegen. Ich glaube Australien könnte dieses Jahr das Finale verpassen.
Ich tippe auf ein Jessica-Mauboy-ähnliches Ergebnis. Also Finale und dann irgendwo unteres Mittelfeld.
sehe ich auch so – wenn sie es ins Finale schafft (was ich noch anzweifele)
Ja, das könnte eng werden. Ich hatte das jetzt geschrieben ohne auf die Konkurrenz zu schauen.
Ich weiß ja nicht ob Montaigne sich damit ein gefallen getan hat .
Der Anfang des Song gefällt mir ja aber der Rest geht mir irgendwie auf die Nerven das ganze „Technicolour“ am ende des Song . Den Song skippe ich auch immer weiter schade .
Da gefiel mit der Beitrag aus 2020 viel besser .
Hab für Platz 21-26 gestimmt .
Bin mir auch sicher,das Australien im Semi kleben bleibt.Für mich hat der Song zu viele Brüche.Und ihr Gesang wirkt auch nicht angenehm.Für mich 2/10 Punkte.
Ich finde an Australiens Beitrag viel positiv, er gefällt mir definitiv besser als letztes Jahr.
Künster/Act:
– Attitude: Montaigne hat spürbar Bock auf den ESC
– Authentizität: hat ihren Song selbst mitgeschrieben
– Originalität: hat einen hohen Wiederkennungswert
Song:
– Komposition: durchaus eigengängig und Ohrwurmpotenzial, mir ist aber das Ende zu flach im Vergleich mit dem Refrain
– Text/Message: wichtiges und relevantes Thema
Performance (vor den Proben ist das immer sehr schwer vorab zu bewerten, zumal kann sie sich zu den Shows zum Teil sehr viel verändern):
– Gesang: Man merkt wirklich, dass sie sich konzentrieren muss und der Song eine echte Kraftanstrengung für sie ist. Da muss sie noch etwas mehr Sicherheit und Natürlichkeit gewinnen.
– Inszenierung: Ich denke, der Beitrag lässt sich sehr gut in Rotterdam auf die Bühne bringen und mir hat auch der Ansatz im Video schon gut gefallen.
Fazit: Die Basis (Künstler/Song) stimmt, mit Blick auf die Performance lässt sich noch ein bisschen was rausholen. Wenn Letztere gut ist, glaube ich fest an den Finaleinzug und mindestens eine Position im Mittelfeld (11-15). Top 10 könnte schwierig werden, durch die Konkurrenz wird die Luft da für Montaigne doch schon sehr dünn.
Ich vergebe 8 Punkte.
Erfreulicherweise sind dieses Jahr etwa drei Viertel der Beiträge Eigenkompositionen oder der/die Künstler hat/haben daran mitgewirkt. Die „eingekauften“ Sachen sind diesmal deutlich in der Minderheit, die üblichen Verdächtigen wie Milanov und G:son sind gar nicht mit von der Partie – Frau Barker hat leider einmal „mitverbrochen“.
Der live Gesang in dem Video tut aber ziemliche weh in den Ohren. Mi dieser stimmlichen Qualität schafft sie nicht einmal den Finaleinzug.
Ne, kann auch dieses Jahr nichts mit ihr anfangen. Finale wird schwierig, wenn ja dann so ein Ergebnis wie 2018.
Australien ist im starken 1. Halbfinale.
Televotes werden gegen Platz 14 – 15 gehen.
Jury vielleicht Platz 8 – 9, aber das wird insgesamt nicht reichen.
Jedes Jahr bleibt mindestens ein Song im Semi kleben, den ich wirklich klasse finde. Ich fürchte, das könnte in diesem Jahr Australien sein…
Die Klassenwiederholerin gefiel sich letztes Jahr noch vor allem in der Rolle des Klassenclowns.
Dieses Jahr erkennt man jedoch ihr großes künstlerisches Potenzial, allerdings fällt es ihr schwer, sich auf eine Sache zu konzentrieren und sie macht immer alles gleichzeitig. Das geht manchen Mitschülern und Lehrern hier im Lehrerkolleg doch sehr auf die Nerven. Ihrem Trend zu ausufernder Farbgebung bleibt sie auch heuer treu.
Dennoch sehe ich gute Chancen auf die Versetzung ins Finale.
Ist ganz hübsch, oder? 🙂