ESC-Songcheck kompakt (1) – Australien: „Technicolour“ von Montaigne

Foto: Instagram @actualmontaigne

Im vergangenen Jahr hatte Montaigne die australische Vorentscheidung „Australia Decides“ mit ihrem Lied „Don’t Break Me“ gewonnen und sollte Australien bereits 2020 in Rotterdam vertreten. Nach der Absage des ESC wurde sie vom Sender SBS ohne Umschweife intern erneut für den Eurovision Song Contest nominiert. Anfang März veröffentlichte Montaigne ihren Wettbewerbsbeitrag für den ESC 2021 „Technicolour“ zunächst als Audio-Version, ein erster Liveauftritt folgte kurz darauf beim Sydney Gay and Lesbian Mardi Gras 2021.

Montaigne heißt mit bürgerlichen Namen Jessica Alyssa Cerro, ist 25 Jahre alt und macht Art Pop. Ihr Künstlername ist eine Referenz auf den französischen Philosophen Michel de Montaigne. Die in Sydney lebende Künstlerin ist eine echte Größe in der australischen Indie-Szene. Montaignes Stimme und ihr Musikstil erinnern an die britischen Sängerin Marina Diamandis (früher Marina and the Diamonds). Sie hat bislang zwei Alben und eine EP veröffentlicht. Ihr erstes Album „Glorious Heights“ schaffte es bis auf Platz 4 in den heimischen Charts, der Nachfolger „Complex“ wurde von Kritikern mit Lob überschüttet, erreichte allerdings nur Platz 26. Außerhalb der Musik beschreibt sich die Sängerin selbst als Aktivistin und setzt sich unter anderem für eine umweltfreundlichere Politik ein.

Der Song

„Technicolour“ wurde von Montaigne selbst gemeinsam mit Dave Hammer geschrieben, der den Song auch produziert und abgemischt hat. Das Lied ist eine wahre Explosion an musikalischen Eindrücken und erinnert vom Stil her stark an Marina. „Technicolour“ ist ein Uptempo-Popsong, der stellenweise auch hymnenhafte Züge hat und Montaigne stimmlich viel abverlangt. Textlich geht es um Resilienz und den Mut, verletzlich zu sein, um Hilfe bitten zu können und zu wissen, dass wir in Solidarität und Zusammengehörigkeit als Menschen stärker sind. Dann können wir eine bunte, farbenprächtige Welt erleben, wie im Farbfilmverfahren „Technicolor“.

Der Check

Song: 3/5 Punkte
Stimme: 4/5 Punkte
Instant-Appeal: 3/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte

Benny: Zugegeben, ich musste mit dem Song etwas warm werden. Aber spätestens als ich ihn zusammen mit Montaignes Live-Auftritt gehört habe, war ich begeistert. Extrem eigenständiger Song, erinnert positiv an Marina (& the Diamonds) und passt viel mehr zu Montaignes sonstigem Repertoire als noch das eher auf Mainstream getrimmte „Don’t Break Me“ (das aber auch super war). Der Refrain ist außerdem ein Ohrwurm, einen kleinen Abzug gibt’s für das leichte Nervpotenzial. 10 Punkte.

Berenike: Vom Arrangement her ist “Technicolour” einer der spannendsten Songs in diesem Jahr. Es passiert unheimlich viel und auch nach schon häufigem Anhören entdecke ich immer wieder etwas Neues. Allerdings kommt die Vielfalt der Produktion nur mit guten Kopfhörern so richtig zur Geltung und könnte mit Fernsehlautsprechern verloren gehen. Sehr interessant finde ich auch die ungewöhnliche, in die Höhe kletternde Stimmführung. Leider ist der Refrain dann für mich etwas zu monoton und unangenehm „hämmernd“, deshalb „nur“ 10 Punkte.

Douze Points: Im letzten Jahr hatte mir „Don’t Break Me“ sehr gut gefallen. „Technicolour“ fällt dagegen für mich deutlich ab. Mir gefällt der sehr dynamische und optimistische Refrain. Die leidenden Strophenphasen sind auch stimmlich eher schwierig. 5 Punkte.

Florian: „Technicolour“ entspricht wohl eher dem, was Montaigne bisher an Musik veröffentlicht hat als ihr Vorjahressong „Don’t Break Me“. Der Song war beim ersten Hören gewöhnungsbedürftig und bleibt speziell. Dennoch ist der Refrain durchaus eingängig, der Song wird auch im weiteren Verlauf nicht langweilig. Man darf gespannt sein, wie Australien damit in Rotterdam abschneiden wird, der Finaleinzug wäre in jedem Fall verdient. 6 Punkte.

Manu: Montaignes Stimme klingt schon als Audio „unsauber“, dieser Eindruck verstärkt sich leider live. Ich liebe die Strophen, die erinnern mich in den besten Momenten an Marina And The Diamonds. Der Refrain wirkt auf mich aber leider sehr mau, die dort eingesetzten Sounds seltsam flat. 5 Punkte.

Max: Mal etwas anderes! „Technicolour“ sticht auf jeden Fall heraus und gefällt mir besser als Montaignes letztjähriger Beitrag. Gehört es zu meinen Favoriten? Eher nicht. Dafür ist es nicht wirklich meins. Könnte meiner Meinung nach auch ziemlich schwer werden was ein Finaleinzug angeht. 4 Punkte.

Peter: Ich mag das Video sehr. Dass Montaigne beim fantastischen Sydneys Mardi Gras 2021 aufgetreten ist, ist wie ein Flashback in eine andere Zeit und hoffentlich auch eine Perspektive. Das gesellschaftspolitische Engagement von Montaigne ist mir auch sympathisch. Nur lässt das alles mich mit dem kantigen melodiearmen Song nicht so richtig warmwerden. Der Songaufbau ist allerdings dramaturgisch klasse und die exaltierte Stimme von Montaigne passt zu der spröden Songstruktur. Das höre ich mir noch schön(er). 7 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 47/84 Punkten

Beim ESC-kompakt-Index landet „Technicolour“ auf Platz 22 von 39.

Wie schneidet der australische Beitrag "Technicolour" von Montaigne ab?

  • bleibt im Halbfinale hängen (34%, 282 Votes)
  • Platz 16-20 (29%, 244 Votes)
  • Platz 11-15 (21%, 172 Votes)
  • Platz 21-26 (10%, 85 Votes)
  • Platz 6-10 (6%, 48 Votes)
  • Top 5 (1%, 8 Votes)

Total Voters: 839

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137 Kommentare

  1. Mir hat Technicolour gleich beim ersten Hören richtig gut gefallen. Das Lied finde ich tausend mal besser als „Don’t Break Me“, was in meiner 2020-Rangliste sehr weit hinten lag. Technicolour dagegen war zeitweise mein zweiter Platz und ist momentan auf Rang 9. Da es nur sehr selten vorkommt, dass mir ein Lied gleich beim ersten Mal so gut gefällt, gebe ich hier gleich mal 12/12 Punkten. Qualifizieren wird Montaigne sich auf jeden Fall; schon alleine deswegen, weil sie für Australien antritt. Wie viel dann im Finale drin ist, kann ich schwer einschätzen.

  2. „Don‘t break me“ mochte ich wirklich sehr gerne – aber Technicolour geht komplett an mir vorbei. Marina and the Diamonds (die ich wirklich klasse finde) hör ich wenn, dann nur ganz zu Anfang etwas raus, danach wird es dann sowohl mit dem Song an sich, als auch mit ihrer Stimme ziemlich nervig – zumindest für meine Ohren. Ich tippe auch ziemlich sicher auf das erste australische Semi-Aus. Ich würde mir ja aus Australien die nächsten Jahre mal Alfie Arcuri wünschen – man darf ja noch träumen😉

  3. Kleiner TV-Tipp in Sachen ESC:

    ZDF-Mini-Serie „Ku’damm 63“ am Montag Teil 2/3: Inhalt (Auszug):

    „…Mit Freddy (Trystan Pütter) stürzt sie sich mit Feuereifer in die Komposition eines Liedes für Hannelore Lay (Helen Schneider) und deren Auftritt beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson 1963″. Freddy kaschiert dabei, dass er sich zunehmend unwohl fühlt in seiner Haut. Der Antisemitismus bricht sich wieder Bahn in Deutschland, und Freddy bekommt Angst. Nur Dorli und Monika zuliebe bricht er seine Zelte in Deutschland nicht ab. Jedoch wird die Angst immer größer…“

    Leider Fiktion. Aber Helen Schneiden für Deutschland beim ESC, dass was eine super Nummer gewesen 😉😉

  4. Den Song technicolour finde ich eigentlich interessant und in der Audioversion gefällt er mir auch besser als der song vom letzten Jahr.Den Liveauftritt fand ich nicht so dolle.Ist vermutlich auch sehr schwer zu singen und Montaigne singt schon etwas schräg.Für mich hat sie keine Chance das Halbfinale zu überstehen.But we will see.

  5. Ich hoffe ja sehr, dass Montaigne überhaupt zum ESC nach Rotterdam reisen darf. Die Australier haben einen sehr strengen Corona-Kurs, und wir in Europa sind leider weltweites Hochrisiko-Gebiet.

      • Ic würde als ESC-Teilnehmer auch nicht in der häßlichsten Stadt der Niederlande bzw. Europas auftreten wollen.

      • Matty das ist so lächerlich. Jeder Künstler will und gerade jetzt nur auf die Bühne egal wo. Und nicht jeder findet hässlich was du hässlich findest😉

  6. Das erste Halbfinale ist ziemlich stark besetzt, deshalb wird es leider schwer dieses Jahr für Australien. Ich persönlich mag Technicolour sehr, viel lieber als „Don’t Break me“ letztes Jahr.

  7. Vom ersten Hören an war ich von „Technicolour“ total begeistert, hatte aber aus der Erfahrung des letzten Jahres starke Bedenken, ob Montaigne das stimmlich live auf die Bühne bringen kann.
    Als ich den Live-Auftritt auf dem Mardi Gras gehört habe, war ich aber restlos überzeugt. Sie bringt dieses anspruchsvoll zu singende Werk äußerst überzeugend auf die Bühne, andere hören Gejaule, mich bekommt sie damit voll. Dass dieser Beitrag kontrovers diskutiert wird, ist klar.
    Für mich ist „Technicolour“ deutlich in der Top 5, ich bin aber realistisch genug, dass ich darauf nicht zu hoffen wage…

  8. Ich habe mir den Song eben zweimal angehört und bin zum Schluß gekommen, daß mir „Don’t break me“ viel besser als „Technicolour“ gefällt. Zum Schluß hin überschlägt sich Montaignes Stimme förmlich und erinnert mitnichten an Songs von Marina and The Diamonds oder Florence and The Machine. Bei der Titelwahl hat man sich nicht viel Mühe gegeben; man hat einfach den Namen einer berühmten Firma, die Wegbereiter des Kinofarbfilms ist, genommen und dreist noch ein „u“ hinzugefügt, um einen Prozeß wegen Schleichwerbung abzuwenden. Insofern sehe ich Australien in diesem Jahr leider knapp nicht im Finale.

    • Matty sei doch nicht so empfindlich das man dreist ein u hinzugefügt hat. Das ist doch nicht schlimm. Du fügst ja bei Jendrik auch immer dreist ein e hinzu😉

      • Ja ja wenn man keine Argumente mehr hat kommt man mit künstlerische Freiheit. Da ist ja dann alles erlaubt. Um es nochmal zu verdeutlichen. Es ist nichts dagegen auszusetzen wenn man einen Mann gerne mal verweiblicht. Du nennst zum Beispiel Christer Björkmann liebevoll Tante Christer. Das finde ich richtig süß. Aber wenn man jemanden den nan so sehr mag das man seine Geliebte Live Sendung meidet ständig mit weiblichem Namen anredet ist das keine künstlerische Freiheit mehr sondern einfach rotzfrech. Genauso rotzfrech finde ich es ständig jemanden wegen Homophobie zu beschimpfen der sich längst für seinen Fauxpas entschuldigt hat. So ich muss aufpassen das ich nicht selber ständig auf was rumreite was sich wahrscheinlich sowieso nicht ändert. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt

  9. Noch etwas: Die Bühne, auf der die Sängerin den Titel performt, ist ein No-Go! Sie erinnert nämlich an den Rosa Winkel, mit dem in der Nazizeit Homosexuelle stigmatisiert wurden. Ich weiß nicht, ob Australien das bewußt gewesen ist, aber hier hätte man besser eine andere Form und Farbe wählen sollen.

  10. Die Alliteration zum Sonntag:
    Letzte Haltestelle für das hölzerne, kaum hörbare „Technicolour“ ist die erste Hälfte des ersten Halbfinales – habe fertig.

  11. Jendrik ist schwul und wenn er von Matty Jendrike genannt wird ist das für mich absolut homophob. Sowas geht überhaupt nicht.

  12. Im Beitrag vom 19. März heißt es „Wir beginnen also mit der ersten Hälfte des ersten Halbfinales (in alphabetischer Reihenfolge)“. Ist nicht wirklich wichtig aber hätten wir demnach nicht mit Aserbaidschan starten müssen?

  13. Der Song aus Australien gefällt mir leider überhaupt nicht. Ihre Stimme hat für mich einen sehr hohen Nervfaktor. Meiner Meinung nach wird das dieses Jahr kein Finale für Australien geben…

  14. Der erste Beitrag aus dem Outback, mit dem ich tatsächlich etwas anfangen kann. Besonders in der Anfangsphase war mir Australien immer zu glattgebügelt. Dagegen ist „Technicolour“ der Song gewordene Irrsinn, da muss es mir einfach gefallen.
    In der Live-Version steigt der Trashfaktor nochmal um das 100-fache. Wenn’s aber einen Funken Gerechtigkeit beim ESC geben sollte, wird Montaigne das Finale nur als Zuschauerin miterleben.

  15. Das Lied an sich gefällt mir sehr gut; es könnte auch sehr weit kommen, wenn es gut gesungen wäre, und da sind wir auch schon beim Hauptproblem. Für Montaigne scheint „Technicolour“ gesanglich eine Rutschpartie zu sein. Man kann gut hören, dass sie viele Töne nicht treffen kann. Teilweise ist der Nervfaktor schon ziemlich hoch.
    Wenn sie so singt, wie im Cricketstadion, dann droht das Aus im Halbfinale, was dieses Liedes eigentlich nicht würdig wäre, denn es ist eines der eingängigsten in diesem Jahr.
    Wenn sie sich zusammenreißt, kann sie ein respektables Ergebnis erzielen, ansonsten gibt es das erste ESC-Finale ohne Australien seit 2014.

  16. Ich mag das Lied sehr gern und hoffe, dass sie die Tanzperformance zugunsten des Gesangs etwas runterschraubt. Wenn sie das Semi übersteht, tippe ich auf einen Platz im Mittelfeld. In meinem persönlichen Ranking landet sie etwas weiter vorn. Ähnlichkeiten zu Marina And The Diamonds höre ich auch. Teilweise erinnert mich ihr Gesang auch an Dolores O’Riordan von The Cranberries.

  17. So, da jetzt die Songchecks losgehen, bin ich auch mal wieder dabei. 🙂

    Aller Anfang ist schwer, und das galt bei Australien ja bislang immer (zugegeben, 2019 ist live in meiner Gunst gestiegen). Ich mochte „Don’t break me“ damals überhaupt nicht, deswegen bin ich froh, dass Montaigne jetzt mit „Technicolour“ ihre Chance bekommt. Die Strophen sind überraschend gut, aber der Bruch zwischen ebendiesen und dem Refrain ist mir zu groß, und der Refrain dann doch eine ziemliche Enttäuschung. Auch mit ihrer Stimme und ihrem Auftreten werde ich nicht so recht warm. Und wehe Du verstehst „Time to take off your clothes“, dann wird jemand aber sauer. ^^
    Die Quafikationschancen kann ich nicht so richtig einschätzen, ich denke aber, dass sie es packen kann, um dann im Finale eher im Mittelfeld zu landen. Da jetzt die Songchecks laufen, sollte ich endlich mal meine Prognosen zur Qualifikation morgen aufstellen und meine gesamte Rangliste überarbeiten. Ich werde mein System aus dem letzten Jahr wohl beibehalten.

    Prognose: Halbfinale ?/17 // Finale: Platz 16-20
    Meinung: Platz 26/39 (5 Punkte)

      • Wo ich gerade dabei bin: Ich würde mich auch freuen, wenn wir wieder in den Genuss der Bewertungen von Markos Quartett kommen würden, und vielleicht meldet sich ja auch Jorge mal wieder oder sogar JeG!

      • Ich frag mich schon länger wo jorge abgeblieben ist. Seine oft fundierten einschätzungen habe ich sehr geschätzt. Ich hoffe es geht im gut.

      • @Rainer ich weiß von Jorge nur soviel das er sich am Silvester Abend verabschiedet hat. Er meinte es wäre ein verlorenes Jahr und er würde pausieren. So hab ich es in Erinnerung. Kann man aber alles nachlesen

      • Dankesehr, ich freue mich auch, wieder am Start zu sein! 🙂 Mal sehen, wie oft wir übereinstimmen oder uns widersprechen. Wie findest Du denn den Jahrgang generell so?

      • Ich finde den Jahrgang ok. Meine Anfangseuphorie (Litauen, Frankreich) hat etwas nachgelassen, aber einige Titel, die mir am Anfang nicht so gefallen haben, konnte ich mir bereits schönhören 🙂

  18. Technicolor gefällt mir echt richtig gut, da wirklich viel in dem Lied passiert. Auch in Montaignes Choreographie erkenne ich sie deutlich mehr wieder als in der eher „wirren“ 1-Shot-Performance von Don’t Break Me. Ob die breite Masse den Song jedoch nach einem Hören gut finden wird, bleibt für mich eher fragwürdig. Kriegt sie die Live-Vocals gut hin, sind es für mich gute bis solide 7 Punkte.

  19. Ich fange mit dem positiven an. Montaignes Stimme fährt nicht gar so schlimm Amok, wie noch im vergangenen Jahr. Dennoch gibt es vor allem in den Strophen für mich immer noch die „die armen ertrinkenden Kätzchen“-Momente, die mir den Genuss ihrer eigentlich guten Stimme verleiden. Den Song im letzten Jahr fand ich besser, weil besser strukturiert. Schön ist zwar, dass „Technicolor“ ein Uptempo-Song ist, aber die Breaks und Drops lassen das Lied sehr zerstückelt erscheinen. Bei mir kommt sie damit auf Platz 32 (zum Vergleich, „Don’t Break Me“ lag bei mir auf Platz 35) und würde das Finale verpassen, was aber sicher nicht passieren wird, tritt sie doch im deutlich schwächeren ersten Semi an. Im Fianle wird sie dann im hinteren Mittelfeld abschließen.

  20. Auch dieser Beitrag ist leider nahezu unerträglich – warum schickt Australien erneut diese gesanglich doch eher talentbefreite Person? Und ja, warum überhaupt immer wieder Australien? Bisher habe ich da nur selten Beiträge gehört, die etwas Farbe ins Classement gebracht hätten. Wie wäre es denn mal Brasilien oder Indien als Gäste einzuladen?

  21. Offizielles Video hat ‚professional haircare‘ als Sponsor am Anfang. Gleich danach das Ergebnis. Nö, bitte einen anderen Frisör. Sängerin hat zumindest Nicky Tutorials Empfehlungen angenommen.
    Video läuft, Katze rennt davon.

    Okay, das war es. Wir raten zu einer Jobwechsel. Politikerin z.B.

    Song: fehlt Melodie
    Stimme: nasal ?
    Instant-Appeal: bitte Sichterheitsabstand einhalten
    Optik: die Hintergrundsängerinnen sammeln Punkte aus Ost, die Sängerin aus West-Europa

    Meine Gute, Songcheck 1 am Karfreitag und jetzt schon so böse … wie schlimm wird es in diesem Jahr?

  22. Ich habe mir nun auch die ersten Songs angehört und werde die Songchecks jetzt nachholen.
    Zu Australien :
    Wie im letzten Jahr ist mir Montaignes Stimme einfach zu dünn. Zudem klingt der Song so, als wollte man 3 Songs in einen zusammenschneiden. Deshalb 5 Punkte von mir (meine komplette Rangliste ist morgen erst fertig, deswegen noch kein Platz).

  23. Es tut mir leid für alle Australien-Fans, aber Montaigne und ich werden in diesem Leben keine Freundinnen mehr. Das ist von vorne bis hinten einfach nur grausam und bei mir zusammen mit Lettland und Moldawien auf den letzten drei Plätzen.

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