
Der schwedische Beitrag für den Eurovision Song Contest wurde auch in diesem Jahr wieder über das sechsteilige Melodifestivalen gesucht und gefunden, auch wenn die Shows diesmal corona-bedingt alle aus Stockholm kamen. Im großen Finale konnte sich Tusse mit „Voices“ sowohl bei der internationalen Jury als auch – noch viel deutlicher – beim nationalen Publikum durchsetzen und löste so das Ticket nach Rotterdam.
Der 19-jährige Tusse Chiza ist in Schweden vor allem durch seine Teilnahme und seinen Sieg bei „Idol“, der schwedischen Version von „Deutschland sucht den Superstar (DSDS)“, bekannt. Seitdem hat der Sänger mehrere Singles veröffentlicht und außerdem im Sommer 2020 an verschiedenen Songwriting-Camps für das Melodifestivalen teilgenommen. Ursprünglich kommt Tusse aus dem Kongo, musste als Fünfjähriger vor dem Krieg nach Uganda fliehen und kam schließlich mit sieben Jahren als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling über ein humanitäres Kontingent nach Schweden.
Der Song
„Voices“ wurde von Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt und Anderz Wrethov geschrieben. Dabei handelt es sich um einen radiofreundlichen Popsong mit und Soul-Einsprengseln. Textlich orientiert sich das Lied am gängigen Motiv „Wir gegen den Rest der Welt“. Während es in der ersten Strophe noch ausschließlich um Tusse und eine weitere Person zu gehen scheint („We’re thousand miles apart, but we’ll overcome, I’ll never let you down“), kann der Text in der zweiten Strophe stärker in Richtung einer gesellschaftlichen Veränderung gelesen werden („Painting all the scars in the colors of change, don’t let them hold you down„).
Der Check
Song: 3/5 Punkte
Stimme: 4,5/5 Punkte
Instant-Appeal: 4/5 Punkte
Optik: 4/5 Punkte
Benny: „Voices“ ist für mich ein durchschnittlicher Melodifestivalen-Song, der sehr auf die großen Effekte setzt und in Schweden hauptsächlich durch Tusses Bekanntheit und seine Ausstrahlung gepunktet hat. Die Schwächen werden gut durch die wie immer professionelle Inszenierung kaschiert und ich bin gespannt, ob die schwedische Delegation damit auch in Rotterdam durchkommt. Tusses (auch stimmliche) Leistung ist definitiv ein Pluspunkt. 6 Punkte.
Berenike: „Voices“ wirkt ganz typisch „mello-schwedisch“ sehr professionell-glatt produziert. Jedoch: Tusse kommt auf mich sehr authentisch rüber, wodurch ich eine Verbindung zum Song und zur Aussage des Songs aufbauen kann. Außerdem klebt sich der Refrain unablösbar im Gehörgang fest. Tracks, in denen der Chorus der stärkste Teil ist, werden ja seltsamerweise auch immer seltener. 7 Punkte.
Douze Points: Zunächst einmal möchte ich feiern, dass Schweden das dritte Mal in Folge ein*e farbig*e Künstler*in zum ESC schickt. Für mich war „Voices“ nicht beste Song des Melodifestivalen für den ESC und ich habe die Stärke nicht erkannt. Es ist kein Lied, dass ich gezielt einschalte. Wenn es aber läuft, bleibe ich gern dran. Und auch vom Auftritt fühle ich mich gut unterhalten. 8 Punkte.
Florian: Tusse liefert einen wirklich zeitgenössischen und gleichzeitig kalkulierten ESC-Beitrag – man könnte schon sagen, dass man nicht mehr und nicht weniger aus Schweden erwartet hätte. Doch Tusses Persönlichkeit und sein Bühnenauftritt könnten dem Song in Rotterdam die Ausstrahlung verleihen, um letztlich ein mehr als respektables Ergebnis erzielen zu können, schließlich konnte er bereits die schwedischen Zuschauerinnen und Zuschauer klar überzeugen. Und vielleicht gibt es auch nach dem ESC eine erfolgreiche Karriere für den jungen Sänger über die Grenzen Schwedens hinaus. 7 Punkte.
Manu: Nachdem mich gestern noch die unbequemen Sounds aus Russland begeisterten, hier nun leider das glatte Gegenteil. Vom durchaus spannenden Künstler Tusse wurde in meinen Augen in dem Lied „Voices“ alles spannende konsequent wegproduziert. Das mag vielleicht den Hörgängen schmeicheln, spätestens bei der unsäglichen Rückung verdrehe ich aber leider die Augen. I’m sorry – 3 Punkte
Max: Sehr solider Beitrag aus Schweden – wie immer. Das Lied ist super produziert und vom Stil auch am Puls der Zeit. Gesungen von einem US-Star würde „Voices“ wohl auch hierzulande im Radio laufen. Tusse hat mit seiner Lebensgeschichte und seiner Message natürlich auch Momentum. 8 Punkte.
Peter: So sehr ich mich für Tusse freue und so sympathisch und ergreifend ich die Geschichte hinter dem Aufstieg von Tusse finde, die dann im Gewinn von Swedish Idol 2019 und dem Mello 2021 gipfelte, so möchte ich doch so ehrlich sein, dass ich fünf oder sechs andere Titel im diesjährigen Melodifestivalen lieber ganz vorne gesehen hätte. „Voices“ ist gut und sicher einer der am professionellsten und modernsten produzierten Titel im Finale, aber subjektiv fand ich andere Angebote besser. Unabhängig davon ist „Voices“ ein chancenreicher mitreißender Song und wird in Rotterdam sicher Top Ten. 7 Punkte
Gesamtpunktzahl: 46/84 Punkten
Beim ESC-kompakt-Index landet „Voices“ auf Platz 10 von 39.
Wie schneidet der schwedische Beitrag "Voices" von Tusse ab?
- Platz 6-10 (48%, 317 Votes)
- Platz 11-15 (22%, 147 Votes)
- Top 5 (20%, 135 Votes)
- bleibt im Halbfinale hängen (4%, 29 Votes)
- Platz 16-20 (4%, 27 Votes)
- Platz 21-26 (2%, 11 Votes)
Total Voters: 666
Bisher erschienene Songchecks:
Erste Hälfte des ersten Semis
(1) Australien: „Technicolour“ von Montaigne
(2) Irland: „Maps“ von Lesley Roy
(3) Litauen: „Discoteque“ von THE ROOP
(4) Nordmazedonien: „Here I Stand“ von Vasil
(5) Russland: „Russian Woman“ von Manizha
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Ich mag den Beitrag nicht. Aber es ist Schwden und die Produktion selber ist fast pefekt. Nur das Lied selber ist halt nix. Deswegen habe ich Top5 gewählt…
Auch ich kann weder dem Lied noch was mit dem Sänger anfangen. Schweden mal nicht Finale zu haben, käme einer Sensation gleich.
„Voices“ ist wirklich genau der Song, wo man aus Hunderten hört, dass er der schwedische Beitrag sein muss. Persönlich finde ich den Song gar nicht mal so schlecht, er geht halt wirklich komplett in diesem doch recht starken Jahrgang unter. Es ist halt aber auch die Marke „Schweden“ und wird deswegen durch die Jurys die Top Ten erreichen.
Das Mello fand ich im Gegensatz zu den vorangegangen Jahren sowieso eher schwach, Tusse war im Finale mein vierter Platz und ist sogar im ESC jetzt eher „abgeschlagen“. 5 Punkte für „Voices“.
„Voices“ ist für mich der beste schwedische Beitrag seit „Undo“ 2014. Das einzige, was mich daran stört, ist das Staging beim Melodifestivalen, das ich ziemlich langweilig fand. Ich hoffe es wird für Rotterdam noch ein bisschen überarbeitet.
Meine Top von allen bisherigen Songchecks:
1. Russland (12/12)
2. Schweden (12/12)
3. Australien (12/12)
4. Litauen (8/12)
5. Irland (6/12)
6. Mazedonien (2/12)
Durchschnittlicher Mittelklasse-Pop, mehr ist das wirklich nicht. Eric Saade oder Clara K. wären mir weitaus lieber gewesen.
Mit der singenden klingenden Clara wäre Schweden zum ersten Mal nach 2010 wieder im Halbfinale ausgeschieden!
So ein wenig wie bei Benjamin Ingrosso: Der Song ist solide, die Stimme gut, nervt aber nach einiger Zeit. Ich denke wir werden ein Déjà-Vu haben und werden Tusse mit ähnlicher Punkteverteilung (viele von der Jury, wenig vom Publikum) in der Top10 wiederfinden.
Potentieller Siegersong, hatte dreiwöchigen Ohrwurm, der auch nicht unangenehm war 🤗
Schweden wird wie üblich in den letzten Jahren bei den Juries ganz weit oben landen, während das Publikum weniger begeistert sein wird. Zusammengerechnet reicht das für einen Platz zwischen 6 und 10 – meiner Meinung nach
Total durchschnittliches Lied, gesungen von einem durchschnittlichen Sänger. Nee, dat is nix.
Ich bin ganz auf der Seite der schwedischen Zuschauer (und Musikhörer überhaupt). Dieser Song ist absolut großartig, geht sofort ins Ohr und begeistert. Tusses Performance kommt als weiterer Pluspunkt dazu. Meine Nummer eins dieses Jahr und ich bin so froh, dass endlich mal ein Song meinen Lieblings-VE gewonnen hat, den ich wirklich mag. Aus meiner Sicht ein Siegkandidat, wenn er beim Publikum ähnlich gut ankommt wie in Schweden (bei den Jurys wird er eh abräumen).
Ein solider Popsong, mit dem die Schweden wohl (wie immer) bei den Jurys gut punkten werden. Insgesamt sehe ich „Voices“ nicht ganz vorne, aber auf jeden Fall in den Top 10.
Ich sehe Schweden dieses Jahr eher im vorderen Mittelfeld. Der Song fällt nicht besonders auf und wird auch bei den Jurys nicht so weit oben landen meiner Meinung nach.
„Voices“ tut nicht weh, erweckt aber auch kein großartiges Interesse. Ich hatte mir den Song gestern nochmal angehört und wenige Zeit später direkt wieder vergessen.
Einer der besten Beiträge in diesem Jahr, kann gerne in die Top 5 kommen. Bei den Jurys wird Schweden sowieso ganz oben landen.
Brav. Ich würde genau peters kommentar unterschreiben. Alles gut gemacht, netter refrain, stimme in ordnung, recht überzeugende bühnenpräsenz. Und im hintergrund auch noch ne story, die man zu markte tragen kann. Alles schön rund und glatt, wie man sich’s aus schweden gewohnt ist. Mich hats auf anhieb nicht erreicht und auch schönhören war wenig erfolgreich.
Ich liebe das mello seit cs.100 jahren, aber vielleicht wäre zum wechsel an der mello-spitze auch mal ein hf-aus angebracht.
Ist halt, was man von Schweden in den letzten Jahren so erwarten kann: Grundsolide … und so aufregend wie ein Päckchen Tütensuppe. 6/12
Das ist der beste Song in diesem Jahr .Meine Nummer 1
Das ist komplett angestaubte Popmusik, wie es sie so nur beim ESC geben kann.
Außerhalb des ESC findet diese Art, Musik zu machen, einfach nicht (mehr) im Mainstream statt. Diese Art des Arrangements und der Komposition ist nicht zeitgemäß.
Beim ESC funktioniert es natürlich trotzdem, weil: Botschaft, Geschichte des Sängers, Schweden.
Das reicht für Platz 13, für mehr ganz sicher nicht.
Dem ersten Absatz würde ich komplett widersprechen. Genau solche Songs gibt es gerade im Mainstream immer noch, nur sind die dann besser auf den Punkt gebracht und haben ein Element, was den Song abhebt (als Beispiel nehme ich mal Sia mit „Chandelier“)
ich will mal schwer hoffen,daß dieser schrott im semi kleben bleibt. 😀
Hat was eingängiges. Top 10 im Finale durchaus drin.
Die Familie bleibt dem integrativen Gedankengut verschrieben. Allerdings schickt sie dieses Jahr statt vegoldeter Rocher-Kugeln einen nonbinären Hungerhaken mit eigentümlichem Namen.
Die/Der sympathische, aber etwas schüchterne Schüler*in arbeitet im Unterricht fleißig mit und freut sich bei guten Noten überdurchschnittlich. Si*er liefert, wie viele ihrer/seiner Geschwister vor ihr*m, eine handwerklich gut gemachte Abschlussarbeit mit wenig Seele ab.
Da im Lehrerkolleg viele auf diese Art Kunsthandwerk stehen, wird sich das Kolleg sicher mehrheitlich für das Erreichen der Finalklasse aussprechen.
Hm… Ein bißchen traurig bin ich immer noch, dass es Clara Klingenström nicht geschafft hat. Aber „Voices“ ist ein angenehmer, gut hörbarer Song, Tusse ein sympathischer Künstler.
Das Finale dürfte kein Problem sein, dafür werden die Juries schon sorgen. Hier tippe ich mal zwischen Platz 6 und 10.
Noch eine kleine Anmerkung: Die meisten schwedischen Songs, die es zum ESC schaffen, kommen doch ein wenig zu „blankgeputzt“ daher, will sagen, zu professionell. Das raubt ihnen ein bißchen die Seele. Auch „Voices“ macht da keine große Ausnahme, auch wenn ich den Song ganz gerne hören mag. Ich denke aber, dass Tusse mit seiner Persönlichkeit den Song mit Leben füllen wird.🙂
Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Aber gerade in diesem Fall finde ich, dass Tusse diesem konventionellen Liedchen durch Gesang und Gefühl so viel Seele einhaucht, was diesen Act in meinen Ohren deutlich über den sonst üblichen etwas antiseptischen Mellosound heraushebt. Also, ich mag „Voices“ und gönne Schweden einen Platz im vorderen Mittelfeld.
Von allen schwedischen Beiträgen seit 2015 ist das für mich noch der beste. Dass das trotzdem keinem „Prädikat: besonders wertvoll“ gleichkommt, liegt daran, dass ich generell von diesen „wir gehen professionell auf Nummer sicher“-Beiträgen mehr als gelangweilt bin. Es ist halt nichts, was den ESC für mich ausmacht und ich dort gerne sehen möchte. Unabhängig davon, wird „Voices“ ähnlich gut abschneiden wie die Schwedenware der letzten Jahre.
Ein bisschen tut es mir um die Mamas schon leid. Auch wenn ich ihren Song im vergangenen Jahr nicht besonders mochte, die Ausstrahlung der drei Wuchtbrummen war toll. Diese bringt Tusse nicht ganz mit, dafür ist er wahrscheinlich noch zu jung. Seine Hintergrundgeschichte dagegen berührt sehr und macht auch Hoffnung. Der Song ist ein typischer Schweden-Beitrag. Gut produzierter Pop, Sehr ESC-kompitabel mit der Struktur, 2 mal Strophe-Prechorus-2 gliedriger Chorus, dann eine Bridge und nochmal der zweigliedrige Chorus samt Rückung. Das ist perfektionistisch komponiert und kann man sich sehr gut anhören. Das Problem ist, das das Ganze dadurch auch ein wenig glatt, distanziert und wie schon mal gehört wirkt und hier wäre dann die Präsenz der Mamas gefragt. Tusse macht seine Sache trotzdem gut und im Vergleich zum Vorjahr steigt Schweden bei mir von Platz 30 auf Platz 11. Im Wettbewerb wie immer bei Schweden ein sicherer Top 10 Platz.
Finde es sehr interessant, dass es hier Kommentare gibt von wegen der schwedische Beitrag ist eine angestaubte Popnummer und findet so nur noch beim ESC statt. Stattdessen jubelt man den ach so meisterlichen Schweizer Beitrag hoch. Tut mir leid, für mich ist der Schweizer Beitrag kein Meisterwerk und solche Art Musik findet nur beim ESC statt, sonst nirgends. Der Song ist weder radiotauglich, noch kann man ihn 3x hintereinander hören, da man das Gejaule nicht erträgt. Aber alles eine Frage des Geschmacks:-)
Skokovic, was hat jetzt diese besprechung genau mit „tout l’univers“ zu tun? Aber ok, solche einwürfe gibt es im allgemeinen nur für wirklich favorisierte songs, welche natürlich auch polarisieren. Danke.
Ps. Merke. Songs die man mag, werden dadurch nicht besser, wenn man andere songs runtermacht.
Rainer, ich finde es nur nicht okay, wenn eine Person einen Song „mies“ macht und seinen Favoriten so dermaßen hochjubelt, von wegen wenn man den Song (in dem Falle CH) nicht mag hat man den ESC nicht verstanden. Daher habe ich den Kommentar geschrieben. Und nein, Schweden ist nicht mein Favorit.
Hase, dann schreib mich doch direkt an. Wirkt irgendwie cooler und sympathischer.
Es ist meine Meinung, dass Schweden scheiße und Schweiz geil ist. Fertig.
Nenn mir bitte einen aktuellen Radio- und Charthit, der so klingt wie „Voices“ von Tusse. Zeig mir bitte einen zeitgenössischen erfolgreichen Song, der so ein retardierten Refrain hat, der diese Harmonien hat und der darüber hinaus noch eine Botschaft hat. Mach es meinetwegen in einem Zeitraum von den letzten 6-12 Monaten. Wenn du da auch nur einen Song findest, überweise ich einer karitativen Einrichtung deiner Wahl direkt 100 Euro.
Schweiz liefert halb-zeitgenössischen Singer/Songwriter-Pop. Ich hab nie gesagt, dass das direkt im Radio gespielt wird. Das ist natürlich auch eine Nummer, die für den ESC-Abend geschrieben wurde. Aber es ist schon deutlich näher dran am Zeitgeist.
Es ist übrigens auch nicht besonders sympathisch, mich für offene Worte zu kritisieren, aber gleichzeitig, einen Song, den du nicht magst, als „Gejaule“ abzustempeln.
Ich kann diese Doppelmoral wirklich nicht ertragen.
Ein klasse Song aus Schweden. Die Schweden wissen halt wie gute Musik geht. Dadurch das die Konkurrenz aber in diesem Jahr sehr stark ist glaube ich wird der Song irgendwo zwischen Platz 6 und 10 landen.
Ich kann mir durchaus vorstellen das Schweden mit seinem furchtbar langweiligem Lied im Semi steckenbleibt.
Für mich klingt der Song wie Ein Milli Vanilli Album Füller oder eine B Seite von “ Girl I’m gonna miss you“
Vor allem bin ich geschockt das die Schweden nicht Dotter ,Clara oder die großartige Perrelli gewählt haben .
Ich hoffe die Jury ist dieses Jahr nicht so taub wie sonst ,Beim Televote wird Tussse auf jeden Fall abstürzen,
Es gibt ja auch nur Norwegen und Australien und die Niederlande als konstante Punktegeber in Semi 1
Bleibt bei mir leider überhaupt nicht hängen, leider wieder ein absoluter Retortensong aus Schweden. Juries werden es vermutlich in die Nähe der Top 10 pushen.
Der Song ist gut und ich denke im Finale wird Schweden in die Top 10 kommen.
Ich finde den Disput, bei welchem Titel es sich um typische ESC-Musik handelt, recht amüsant. Merkwürdigerweise wird diese Zuschreibung hier für den jeweils favorisierten Song zurückgewiesen, also scheint es sich dabei um etwas Negatives zu handeln. Aber schließlich bin ich ja mal Grand-Prix-Fan geworden, weil ich „typische Grand-Prix-Musik“ liebe (wobei es da ja durchaus auch verschiedene Richtungen gibt) 🙂
In meiner ersten Reaktion nach dem Melodifestivalen hatte ich in der Tat von „Voices“ als typischem Grand-Prix-Song geschrieben, was als Lob gedacht war. Zwar hatte mir Clara Klingenstroms wunderschöne „Melodi“ noch besser gefallen, aber Tusses erster Platz hat mich dennoch sehr gefreut.
In diesem 39er-Feld für Rotterdam landet „Voices“ bei mir in der Verfolgergruppe, und das hat schon lange kein schwedischer Beitrag mehr geschafft. Voraussichtlich werden es wohl 7/10 Punkte werden, vielleicht sogar sensationelle 7,5!
Ich fänd’s übrigens lustig, wenn dieser Song beim Televoting besser abschneidet als bei den Juries, und genau das wünsche ich mir jetzt 🙂
Typische ESC Musik ist für mich ja eher Europop wie er gerne zwischen 2007-2013 praktiziert worden ist^^
Und davon hätte ich gerne mehr^^
Ob Musik klassische Grand Prix Musik ist oder nicht ist mir Wumpe, Hauptsache der Song ist gut
Für mich ist der typischste Vertreter von klassischer Grand-Prix-Musik, wegen der ich schon in frühen Jahren dem ESC verfallen bin, in diesem Jahr ganz klar Dänemark: Melodieversessener Gutelauneschlager in Landessprache, den ich total abfeiere, in vollem Bewusstsein, dass das mit zeitgenössischer Musik wenig zu tun hat. Davon soll aber später die Rede sein….
Dänemark ist meine Nummer Eins dieses Jahr, auch wenn ich da eher Assoziation mit Synthpop Bands der Achtziger habe
Da bin ich ganz bei dir Thomas – was wäre es für ein Verlust, wenn es die „typische“ ESC-Musik nicht gäbe. Songs wie „Voices“ von Tusse gehören einfach dazu und gerade weil man die sonst nirgends hört, find ich sie ja gerade toll und zumindest für mich sind sie dadurch auch was Besonderes, wenn sie manchen auch noch so glattgebügelt erscheinen. Ich brauch nicht ständig die hochgelobten „Ecken und Kanten“, auch wenn solche Songs natürlich dabei sein dürfen. Seit Mans hat mir kein schwedischer Beitrag mehr so gut gefallen wie Tusse – wenngleich natürlich an meine allerliebste Schwedin Sanna Nielsen auch Tusse nicht rankommt😉
Ich denke übrigens, dass das im Televoting sehr gut abschneiden wird – hab den Song schon einigen geschickt, die mit dem ESC nicht viel an Hut haben, die fanden den ALLE richtig gut.
Sehr schöner hymnenhaft-epischer Song mit guter Struktur, tolle Stimme, sympathischer Sänger. Nur das Bühnenbild könnte noch spannender sein. Dann bin ich bei einem Kandidaten für die Top 5 und vielleicht sogar für den Sieg, sollten sich die Uptemposongs gegenseitig nivellieren und Gjon beim Televote (leider) nicht optimal zünden.
8.5/10 und 9/39.
2020: 8/10 und 14/41.
In meiner ESC Burg ist Schweden in der Tafelrunde. Ritter Tusse der Strahlende.
Solide Schwedennummer mit einem Sänger der Charisma hat. Könnte Überraschungssieger werden. Top 10 in jedem Fall möglich
5/40 mit 10 Punkten, Finale 1-5
Und nochmal mein Vergleich, weil ich bei ESC-Siegertiteln immer etwas „Episches“ und ein „Momentum“ möchte, dass den Song von den anderen in irgendeiner Form abhebt: Guckt man sich „Euphoria“, „Only Teardrops“, „Rise Like A Phoenix“, „Heroes“, „1944“ und „Arcade“ an (2018 mehr Uptempo, 2017 sehr ruhige Ballade in… nein, ich verwende das überstrapazierte Wort mit L mal nicht, es nervt mich ^^), dann fällt mir auf, dass „Voices“ eigentlich ein ganz klassischer Siegertitel der 2010er-Jahre ist und sich reibungslos einfügen würde ^^
Hä?
Ja, stimmt, es klingt genau so klangweilig wie Running Scared 😛
Ich will ja nix sagen, aber jeder Song hat ein Momentum, damit man in ihn eingesogen wird. Das kann eine Melodieführung, eine A Cappella Line (Grüße an Max Martin), ein Drop, ein besonders schwieriger Ton und und und. (Es muss nur nicht immer episch sein, die einzigen Siegersongs, die einen epischen Moment haben waren „Only Teardrops“ und „Rise Like a Phoenix“)
Bei „Voices“ verpufft genau dieser episch gemeinte Moment^^
In Teil 1 hast du natürlich Recht ^^ Wobei ich z.B. sagen muss, ich fand schon bei den ersten Tönen von „Heroes“ (den wir witzigerweise heute Morgen noch besprochen haben xD), dass es ein potenzieller Siegertitel ist. Die Bühnenshow hat ihr Übriges zur Dynamik beigetragen, aber ich persönlich hätte das schon als Audio ganz deutlich abgenickt. Vllt ist das aber auch im Nachhinein verklärt, weil wir jetzt die Tatsache kennen, dass es gewonnen hat 😀 Wobei „A Million Voices“ auch wie eine ganz typische große Siegerballade klingt xD
„Heroes“ hatte ich tatsächlich überwiegend aufgrund der Inszenierung als sicheren Sieger gesehen in einem Jahr, der eigentlich mehrere Siegkandidaten hatte. Als Audio allein hätte ich das eher Richtung 3-5 getippt.
Ich könnte dir ad hoc 69 Songs aufzählen, die auch ein Momentum hatten und nicht gewonnen haben. 🙂
Es gibt eine riesen Überraschung. Denn 6 ehemalige ESC-Gewinner werden in diesem Jahr beim ESC als Gäste auftreten. Darunter sind Mans Zelmerlöw und Trommelwirbel bitte die Hardrock-Horrorband Lordi. Ja richtig gelesen Lordi kehren zum ESC zurück. Die Sieger werden live in der Pause von den Dächern in Rotterdam auftreten.
https://eurovoix.com/2021/03/25/six-former-winners-to-feature-in-interval-act/
Mans muss echt aufpassen, nicht nur in Verbindung mit dem ESC bekannt zu sein. Sonst rutscht er in den gleichen Pott wie Johnny Logan, Marie Myriam, La Wurst, Brotherhood of man… Als ob sie außerhalb des ESC keine Karriere hätten.
Okay… ich hätte zwar als Intervall-Act gerne einheimische Künstler gesehen, aber Lordi wären schon eine Überraschung, sie hat man ja im ESC-Kontext gar nicht mehr gesehen.
Na ja, Måns ist ja mittlerweile omnipräsent. Auf jeden Fall besser (und passender) als Madonna, Justin Timberlake, oder irgendeinen anderen Super-Star. Ich finde das hat der ESC nämlich nicht nötig.🙂
Zum ersten Mal seit 2014 kommt Schweden bei mir nicht in die Top30.
Backgroundgeschichte, Charisma, Stimme, soweit alles richtig gemacht.
Performance und Song sind aber so glatt, dass das einfach nur an meinen Gehörgängen vorbeirutscht.
Klingt wie 1 Mio mal gehört, wie ein Siegersong aus dem 2004er Pop Idol Finale. Hatten sie eigentlich auch den Feuerregen im Finale des Songs? Ich hab’s schon wieder vergessen..
Wird wahrscheinlich die Top10 knacken, wird sich mir aber auch im Mai nicht erschließen warum.
Es gibt aber mehr als 10 bessere Songs dieses Jahr, finde Schweden darf auch mal eine Top10-Pause einlegen.
Hab mal auf 11-15 getippt, auch wenn es wohl kaum so kommen wird.
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich einen Song aus Schweden, meinem liebsten ESC Land bisher, so wenig mag wie „Voices“. Ein Song der eine wichtige Botschaft hat, ja aber das in einem Song verpackt, der wirkt wie eine Max Martin Komposition auf Autopilot, wo der epische Refrain auch noch in die Hose gegangen ist. Langweilige Melodieführung, vorhersehbare Struktur. Klingt wie ein Radiosong, der kurzzeitig rauf und runter gedudelt wird und nach zwei Jahren niemand mehr im Kopf hat. Ich wünschte ich könnte was positives zum Song sagen, denn gegen den Vertreter Tusse kann man nix sagen. Spannende Stimme, die vielleicht noch ein wenig reifen muss und ein Charakter, der einen Song verkaufen kann.
Ich gehe dennoch stark von Top Ten (dank der Jurys) aus.
Naja, ich kann nur sagen, was viele auch schon gesagt haben: „Voices“ ist typisch Mello. Es hat zwar einen kraftvollen Refrain, der sehr gut mitsingbar ist. Andererseits ist es aber einer von nicht wenigen Melodifestivalen-Beiträgen, mit denen man sehr gut Bullshit-Bingo spielen kann, wobei es aber hätte schlimmer kommen können (ich denke da gerade an Alvaro Estrellas „Baila Baila“ mit den zum Schreien und Fremdschämen komischen spanischen Plattitüden. Wie konnte man dafür „Pretender“ rausschmeißen, an dem wenigstens noch was dran war?!). Dennoch ist „Voices“ schlussendlich nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Textbausteinen, die aber sehr interessant unters Volk gebracht wird. Das Intro hat etwas Schottisches an sich.
Ich hätte gerne die Mamas gehabt, nur leider hatte „In the middle“ nicht die Klasse von „Move“. Wie gerne würde ich diese Ladies einmal persönlich treffen ❤️
Aber mit Tusse kann ich auch gut leben. Die nächste Top-10-Platzierung ist sicher, auch weil die Juries wieder ihrem Auftrag, viele Punkte an Schweden zu geben, brav nachkommen werden und es vielleicht mal wieder eine niedrige dreistellige Televotingpunktzahl geben wird. Tusse wird mehr Punkte bekommen, als vielen lieb ist. Aber dennoch bleibt am Ende das Gefühl, ausgelutschtes Mello-0815-Zeug gehört zu haben.
Und jährlich grüßt das Murmeltier!! Wie immer ein technisch perfekt produzierter Beitrag der bei mir absolut gar nichts auslöst, das Thema ist auch schon sehr ausgelatscht und ein großer Fan seiner Stimme bin ich auch nicht.
Wird ins Finale kommen und da zwischen Plat 6 und 10 landen
Ehrliche Meinung , ich bin da schon eher bei Manu. Klar verklebt mir “Voices” süßlich die Gehörgängen aber trotzdem kann ich dem Song wenig abgewinnen. Die junge Lebensstory von Tusse lässt auch mich nicht kalt nur projiziere ich sie nicht in den Song. Nach gefüllten 100 Stunden Melo Festival mit vielen Interpreten aber nur wenig guten Songs und einigen “ewig jungen” Interpretinnen war meine Hoffnung das die Schweden das wenig gute Liedgut darunter erkennen und wieder mal mutig sind. Clara Klingenström mit “Behöver inte dig idag” wäre ein Song nach meinem Geschmack gewesen. Schade , nun wieder sowas glattgebügeltes ,austauschbares Liedgut von der Stange mit einem vielleicht (ich kenne ihn nicht ) sympathischen Sänger.
Wie immer wünsche ich mir, dass der Schwedenbrei im Semi untergeht und wie immer wird es ein Wunsch bleiben.
@Matty: Nachdenken bevor man was schreibt, ist manchmal von Vorteil. Man kann ein Lied oder ein Sänger nicht mögen, aber ihm Krankheiten zu wünschen, geht gar nicht. Das ist absolut geschmacklos. Das geht einfach zu weit. Ich wünsche allen Künstlern, egal ob sie Lieder haben, die ich mag, das sie gesund bleiben.
Matty, ich habe Deinen Kommentar gelöscht.
@Benjamin Hertlein
Was ist denn passiert?? Hat er was dummes geschrieben weil es um Mans Zelmerlöw ging??
Ja, was sehr dummes
Danke Benny! Magst du meinen Kommentar da weiter oben auch noch löschen? Sonst steht der da so vollkommen ohne Bezug und man muss ja nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen…
Ja, ich habe mich schon gewundert, dass Deine Antwort unter meinem Kommentar stand. 😉
Habe Mattys Kommentar nicht mitbekommen.
Das habe ich mir schon gedacht und das wundert mich überhaupt nicht! Ich nenne sowas Zensur. Meinungsfreiheit scheint hier keinen großen Stellenwert mehr zu haben! Denk mal darüber nach!
Sorry, aber das du einem Menschen Corona und die Intensivstation wünscht, geht eindeutig zu weit. Ich bin auch für Meinungsfreiheit, aber sowas einem zu wünschen, geht eindeutig zu weit.
Kurzer Tipp: Wenn Du das nächste Mal denkst „Das löscht Benny bestimmt“, dann schreib es einfach nicht.
Die Grenze der Meinungsfreiheit verläuft dort, wo die Menschenverachtung beginnt …
Zensur und Meinungsfreiheit sind Sachen, die bei einem Staat wichtig sind. Ein privater Blog ist kein Instrument der politischen Willensbildung. Daher bitte nicht mit solchen Begriffen um sich werfen, nur weil der Betreiber des Blogs keine Lust mehr auf deine immer gleichen Vorwürfe hat.
@Matty
Soviel dazu dass man mit zunehmenden Alter angeblich „weiser“ wird. Du beweist genau das Gegenteil!! Ich bin auch kein großer Fan von Mans, aber jemanden Krankheit und Tod zu wünschen ist absolut widerlich!! Von solchen Leuten wie du halte ich auch ohne Corona ganz viel Abstand!!!!
@Matty, keine Feststellung oder Vermutung eigentlich eher eine Hilfestellung.
Google doch mal – Borderline Syndrom Anzeichen und sei ehrlich zu dir ….
Ich bin gerade froh Spätschicht zu haben und das Drama nicht live erleben musste. Ich finde das einfach traurig das man seinen Hass über jemanden unter den Mantel der Meinungsfreiheit stellen will. Les dir mal den Kommenrar von Togravus Ceterum genau durch denn er hat es richtig ausgedrückt. Du solltest dich echt schämen. Wir regen uns über dich auch oft auf aber keiner würde dir sowas wünschen.
@Benjamin
Du kannst mir aber nicht vorschreiben, was ich in meinen Kommentaren zu schreiben habe! Stell Dir vor, ich würde Dir Vorschriften machen, welche Artikel Du hier verfaßt, würdest Du Dir das auch verbitten!
Ne, aber er kann jederzeit entscheiden, dass er Kommentare unter seinem Beitrag nicht duldet und jemanden zu wünschen auf der Intensivstation zu landen ist derart drüber, dass das reflexartige „Ich lasse mir meine Meinungsfreiheit nicht nehmen“ wie Spott klingt. Wie verbittert bist du eigentlich, dass du immer schamloser in deinen Äußerungen wirst?
Doch, Matty, das kann er sehr wohl. Es ist sein Blog. Es sind seine Regeln.
Wenn dir die Regeln menschlichen Anstands so zuwider sind, dann bitte: geh doch einfach und kommentier hier nicht mehr. Dann musst du dich nicht über Zensur ärgern und wir uns nicht über deine menschenverachtenden Kommentare.
Matty, als jemand, der einem gewissen schwedischen Sänger Äußerungen aus einer Kochshow von vor vielen Jahren, für die dieser sich schon längst entschuldigt hat, immer noch so intensiv nachträgt, solltest Du bei Deinen eigenen Kommentaren doch auch zu einem Mindestmaß an Sensibiltät fähig sein bzw. solche Äußerungen wie die gelöschte dann wenigstens bedauern, anstatt auf Meinungsfreiheit zu pochen.
Kurz zur Erklärung meiner Formulierung „einem gewissen schwedischen Sänger“ für Mans Zelmerlöw, die ja nur Sinn macht, wenn man jemanden, der bisher nicht Gegenstand der Debatte war, neu ins Spiel bringt. Ich hatte beim (offensichtlich oberflächlichen) Lesen des inzwischen gelöschten Kommentars gedacht, dass Matty Tusse meinte und nicht Mans. Ich hatte seinen Kommentar so verstanden, dass er den Song „Voices“ nicht mag und will, dass er wegen eines positiven Coronatests nicht zur Aufführung in Rotterdam kommt (an das Wort „Intensivstation“ kann ich mich übrigens nicht erinnern). Aber ich habe gerade im Melodifestivalen-Thread nachgelesen, dass Matty Tusse dort auf 1 hatte und ihn außerdem gegen einen Kommentar in Schutz nahm, den er als rassistisch auffasste. Ganz offensichtlich lag ich bei meiner Interpretation also falsch und meine zitierte Formulierung, die ich hier etwas weitschweifig zu erklären versucht habe, macht keinen Sinn.
Der Vorschüler Matty hat wegen ungebührlichen Verhaltens einen Verweis bekommen, steht mit der Narrenkappe (die er eh fast immer trägt) heulend in der Ecke und denkt wie ein Falschfahrer, dass alle anderen in die falsche Richtung fahren.
Der Lümmel ist unbelehrbar und bringt unsere inklusive Schule manchmal an den Rand der Verzweiflung.
Dennoch wird es wohl weiterhin bei gelegentlichen Verweisen beiben, in manchen Fächern zeigt er durchaus brauchbare Leistungen…
….darum spielt er oft alleine auf den Schulhof statt den Ratschlag vieler junger Lehrer zu befolgen im Einmaleins der Benimmregeln zu lesen …
@Matty
Doch, dass kann Benjamin sehr wohl. Deine Attacken gegen Måns sind echt nicht zu ertragen. Wir wollen uns doch nur friedlich über den ESC austauschen, und da machen solche Gemeinheiten echt traurig. Es vermiest die Stimmung.
Bringe lieber Tipps zu neuer Musik oder Infos, das ist viel netter.
Übrigens: Hass macht unglücklich und verbittert.
Wollte ich noch kurz loswerden: Ich finde es super, dass hier so darauf geachtet wird, dass es nicht zu verletzend und menschenverachtend zugeht. Ist nämlich nicht selbstverständlich.
#bringbackflo
So, hier nochmal ein Kommentar zum Thema. Als ich Voices das erste Mal gehört habe dachte ich gleich das gewinnt. Ist halt ein typischer ESC Song. Gefallen finde ich in diesem Jahr daran nicht sonderlich. Der Song lässt mich ziemlich kalt. Es ist halt ein sehr kalkulierter Song. Beim ESC wird es wie immer übermäßig mit Jurypunkten bedacht aber diesmal wird es deutlich weniger TV Punkte geben denke ich. Top 10 könnte klappen, vielleicht wird es diesmal aber sehr knapp.
Was mir beim Lesen des Beitrags aufgefallen ist, ist, dass viel mehr zum Künstler selbst als zum eigentlichen Beitrag geschrieben wurde. Vermutlich nicht ohne Grund, denn viel zum Song selbst kann man auch nicht schreiben. Für mich klingt das arg nach „Idol“-Finalsong, wo nochmal Stimme und Gefühle so richtig schön zur Geltung kommen sollen. Dabei erinnert mich es ferner an „Bigger than us“ (falls sich noch wer dran erinnern kann). Ansonsten stark auf Sieg getrimmt, wobei ich nicht finde, dass es so etwas nicht außerhalb des ESCs gebe. An sich nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Im Vergleich zu schwedischen Beiträgen aus den Vorjahren aber definitiv noch das Beste. Was @Thomas M. schon erwähnt hat: Mich hat überrascht, dass er so eindeutig beim Televoting gewonnen hat, deswegen denke ich, dass Schweden dieses Jahr aus beiden Lagern eine beträchtliche Punktzahl bekommt. Ob es zum Sieg am Ende reicht? Muss jetzt nicht sein.
Prognose: Halbfinale 2/16 (90%) -> Finale Top 5
Meinung: Platz 26/39 (5 Punkte)
Der Auftritt von Tusse ist sehr statisch und ein Funke will nicht überspringen. Zudem finde ich das man den jungen Mann doch bitte in andere Klamotten steckt. Wirkt bei Ihm irgendwie unvorteilhaft. Ich glaube das starke TV Ergebnis in Schweden wurde durch die Bekanntheit des Künstlers durch diese Idol Show gepusht. Das Phänomen kennen wir ja. Je bekannter der Künstler je schwächer kann der Song sein.
„Voices“ finde ich den schwächsten schwedischen Beitrag seit „Las Vegas“. Ich wünsche Tusse viel Glück, aber es würde mich auch für Anna Bergendahl freuen, wenn sie ihr bisheriges „Alleinstellungsmerkmal“ endlich mit jemandem teilt 🙂
Muss doch noch zu der heutigen Meinungsfreiheit Diskussion etwas beitragen. Kompliment an Benny. Ich finde es gut und wichtig das bei verletzenden Kommentaren eingegriffen wird. Denn Foren sollen auch Regeln haben. Und es gibt hier die Freiheit die Beiträge zu kommentieren aber nicht die Freiheit Menschen zu denunzieren und ohne Anstand und Respekt zu behandeln.
Das ist ein Song wo ich keine Emotionen habe weder negative noch positive…Kann man sich anhören muss man aber nicht unbedingt. Er als Person ist für mich auch nicht unbedingt der charismatische Typ der das ganze noch richtig rausreißt. Alles in allem nett aber nicht mehr.