
Das Mutmaßen um eine slowakische Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 in Österreich hat ein Ende gefunden: Die Slowakei wird auch 2026 nicht zum ESC zurückkehren, trotz interner Prüfungen und Überlegungen. Damit bleibt Baku 2012 auch weiterhin der letzte ESC mit slowakischem Beitrag.
In einer offiziellen Stellungnahme gegenüber dem Portal „Refresher“ nannte die slowakische Rundfunkanstalt STVR finanzielle Gründe für die Absage. Die Teilnahme an einem internationalen Großereignis wie dem Eurovision Song Contest sei für den kleinen Sender mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden – insbesondere im Verhältnis zu den möglichen Einnahmen oder positiven gesellschaftlichen Auswirkungen. Diese Begründung und die endgültige Absage sind zwar Neuigkeiten, aber nicht wirklich eine Überraschung.
Erst im Juni – zum Höhepunkt der Spekulationen über eine ESC_Rückkehr der Slowakei – hatte Filip Púchovský, PR-Manager der Abteilung für Marketing und Kommunikation bei STVR, dem ESC-Medium ESC-Spot gegenüber erklärt:
„Die Teilnahme der Slowakei am Eurovision Song Contest war in der Vergangenheit Gegenstand mehrerer interner Analysen. Es zeigt sich seit Langem, dass die Kosten für eine vollwertige Teilnahme – einschließlich Lizenzgebühren, Produktion und Logistik – in keinem Verhältnis zu den Erträgen oder dem gesamtgesellschaftlichen Effekt stehen.“
Abschließend hieß es im Juni:
„Eine Rückkehr ist nicht ausgeschlossen, sofern die finanziellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen stimmen.“
Nun scheinen diese finanziellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen für STVR nicht stimmig zu sein.
Die Slowakei hat seit ihrem Debüt 1994 insgesamt sieben Mal am ESC teilgenommen – mit mäßigem Erfolg. Der bislang beste Platz war Rang 18 im Jahr 1996. Zuletzt scheiterte das Land 2009 bis 2012 regelmäßig im Halbfinale. Dennoch genießen einige Beiträge wie Kristinas „Horehronie“ aus dem Jahr 2010 Kultstatus in der ESC-Community.
Damit wird 2026 nun offiziell kein slowakischer Act nach Österreich reisen. Einige andere Länder haben allerdings bereits ihre Teilnahme im nächsten Jahr bestätigt und/oder Informationen über Auswahlverfahren, Vorentscheide und mehr veröffentlicht.
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Ist da irgendwer wirklich überrascht?? Wirklich traurig macht es mich nicht, die bisherigen Beiträge haben mich nicht begeistert. Von daher passt folgender Clip ganz gut:
Hauptsache Israel darf diesmal definitiv nicht teilnehmen
Weshalb das denn? Die sollen dabei sein.
Warum? Weil sie angegriffen wurden und sich verteidigen? Weil sie tagtäglich gegen falsche Behauptungen von Antisemiten ankämpfen müssen? Weil Ihnen von Antisemiten ein Genozid unterstellt wird? Warum also?
Immer mehr Länder ziehen aus Kostengründen zurück oder deuten es an. Hier ist die EBU in der Verantwortung die Kosten des Events zu limitieren oder finanzschwache Rundfunkanstalten zu unterstützen
Es gibt allgemein kaum Interesse am ESC in der Slowakei, schon als sie mitgemacht haben waren die Einschaltquoten sehr niedrig. Das mit den Kosten klingt hier eher wie ne vorgeschobene Ausrede.
Ob vorgeschoben oder nicht, Tatsache ist, dass sich einige Länder zweimal überlegen, ob sie aufgrund der hohen Kosten beim ESC teilnehmen. Ganz davon zu Schweigen, dass fast alle Länder wegen der explodierten Kosten den Wettbewerb nicht gewinnen möchten. Inzwischen ist auch bekannt, dass der ORF der Gastgeberstadt möglichst viele Kosten aufdrücken wird. Und wer am meisten zahlen wird, bekommt wahrscheinlich den Zuschlag.
Jedenfalls soll die EBU endlich mal einen Plan erstellen, wie jeder ohne finanzielle Sorgen teilnehmen kann.
Ich find‘s faszinierend wie der ORF jetzt ständig über die Kosten jammert, nachdem der ESC mit aller Macht geholt wurde. Wenn’s zu teuer ist, hatte man ja wieder mal die Karaokebars nach Sängerinnen durch schauen können.
Ich hab nicht das Gefühl, dass der ESC „mit aller Macht“ geholt wurde. Eher scheint mir der 1. Platz auch für den ORF überraschend gewesen zu sein. Klar, kaum war „Wasted Love“ veröffentlicht, schoss der Song in den berühmt-berüchtigten „Odds“ nach oben, aber was hätte der ORF da tun sollen? Den Song schnell wieder zurückziehen? Das wäre auch kaum gegangen. 🙂 Zumal die Wetten ja (zum Glück) auch nicht immer recht behalten.
Naja, dass der Song Siegchancen haben könnte, sollte dem ORF schon im Auswahlprozess klar gewesen sein. Gerade nach dem Sieg von The Code. Beide Songs erfüllen erfüllen doch sowas von den Stereotyp eines Baukasten-Siegersongs und waren extrem auf Sieg getrimmt. Es wäre schon sehr naiv vom ORF, nicht auf einen Sieg vorbereitet gewesen zu sein.
Das sah man schon an der Programmierung, dass der ORF darauf vorbereitet war. Man hat Alice Tumler als Reporterin nach Basel geschickt und eine Sendung über JJ im Hauptabendprogramm des folgenden Tages angesetzt, das gabs nie zuvor.
Er wurde sicherlich nicht mit aller Macht geholt, aber dem ORF war ziemlich rasch klar, dass man mit dem Song gewinnen oder zumindest sehr weit vorne landen könnte, deshalb war man anders als sonst bereit, ordentlich Geld für das Staging bereitzustellen. Zuletzt war das 2018 als man die Hebebühne für Cesar Sampson finanziert hat.
Man muss sich vorstellen, dass die Leute, die das organisieren, natürlich gerne gewinnen und natürlich gerne den ESC im eigenen Land organisieren möchten. Über das Finanzielle machen die sich doch keine Gedanken, da sie das Geld ja nicht selbst aufstellen müssen.
Offensichtlich habe ich etwas verpasst, obwohl ich in Österreich lebe und Kontakte zum ORF habe. Kannst du mir bitte Quellen liefern, wo der ORF „jetzt ständig über die hohen Kosten jammert“?
Habe ich nirgends vernommen, dass der ORF über die Kosten jammert. Natürlich sind die Kosten eine Herausforderung und versucht der ORF die finanzielle Beteiligung der Gastgeberstadt möglichst hoch zu treiben, aber vom Bundeskanzler abwärts haben alle betont, dass es finanziell kein Problem für Österreich ist, den ESC zu veranstalten. Beim ORF geht man mit großer Freude an die Sache heran. Gejammert wird nur hier wie immer….
Ich hätte eh gerne auf diesen Sieg verzichtet…..
Allein schon von den Kosten ist Wien klar im Vorteil. Aber auch was Infrastruktur anlangt. Daher findet das ESC-Finale 2026 am 16. Mai in Wien statt.
Wenn Wien beim Termin etwas mitzureden hat, wird es eher der 23. werden, da am 15. die Wiener Festwochen eröffnet werden. Dann wäre der Rathausplatz blockiert.
Normalerweise wird auf das DFB-Cupfinale Rücksicht genommen.
Also diese Regelung, dass das ESC-Gewinnerland den ESC in der nächsten Saison ausrichten MUSS gehört meiner Meinung nach überarbeitet. Wieso kann man es hier nicht machen wie beim JuniorESC, wenn das Gewinnerland den nächsten ESC nicht austragen möchte oder kann, dann soll dieses Recht an das zweiplatzierte Land übergehen. Wenn dieses auch nicht möchte ans drittplatziere, und immer so weiter. Falls ein Land aus finanziellen Gründen nicht kann, so könnte man dann auch -sofern dieses Land möchte- eine Zusammenarbeit mit dem zweiplatziertem Land vorstellen. Also ähnlich in dieser Art wie es 2023 die Zusammenarbeit zwischen UK und der Ukraine war.
Diese Regel dass der Sieger ausrichten MUSS existiert jetzt schon nicht, es ist mehr eine Art Tradition oder nennen wir es mal ungeschriebenes Gesetz.
Ich brauche es nicht unbedingt so….
Es wäre schön, wenn das bereits die Lösung aller Probleme wäre. Tatsächlich sind es aber ja die reinen Teilnahmekosten, die Länder abschrecken – auch ohne, dass die Kosten einer Austragung bereits Teil der Rechnung wären.
Warum die EBU da nicht endlich ansetzt, ist mir schleierhaft. Halbfinals mit 15 Ländern sind doch lächerlich.
Der Sender würde aber auch ein sehr schlechtes Bild in der Öffentlichkeit abgeben, wenn man die Austragung nicht selber übernimmt. Zumindest, wenn es sich um einen Sender eines reichen Landes wie Österreich handelt. Das Frankreich den Junior-ESC an Spanien abgegeben hat, lag einfach daran, dass sie in vier Jahren drei mal gewonnen und ist überhaupt nicht mit der Situation des ORF vergleichbar
Das war immer so, dass das Gewinnerland nicht austragen muss. Bis in die 70er Jahre ist es auch oft vorgekommen, dass das Gewinnerland auf eine Austragung verzichtet hat. Ich weiß jetzt gar nicht, ob Luxemburg jemals selbst ausgetragen hat.
Ja, sogar vier Mal. Désirée Nosbusch 1984 mit gerade mal 19 Jahren moderiert. 😉
Ja stimmt, wie konnte ich das vergessen!
Kein Siegerland MUSS den nächsten ESC ausrichten. Das wurde auch schon mehrfach so gehandhabt. Die BBC ist öfter mal eingesprungen.
Das war 1960 für die Niederlande und 1963 für Frankreich sowie 1972 für Monaco und 1974 für Luxemburg.
Vielleicht über eine Vermögens- oder Erbschaftssteuer? 😉 Das ist doch heutzutage so en vogue.
Merke: Nehmt es den Reichen, gebt es den Österreichen !
Am wahrscheinlichsten ist für mich die Rückkehr von Nordmazedonien und Moldawien.
Die Geschichte mit Kasachstan klingt für mich eher nach einem verzweifelten Versuch, zum Jubiläum noch mal die Teilnehmerliste zu füllen. Den Kosovo sehen wir definitiv nicht, allein wegen des fehlenden Asoziierten-Status, geschweige denn einer Mitgliedschaft. 2019 gab es doch schon mal ne Abstimmung über die Einladung des Kosovo durch eine Regeländerung, die krachend gescheitert ist bei der Vollversammlung. Kann man bei Wiki unter Kosovo beim ESC nachlesen, da sind die entsprechenden Artikel auch verlinkt. Für mich ist deren Debüt völlig ausgeschlossen, ich verstehe nicht, warum jedes Jahr wieder darüber berichtet wird.
Seh ich auch so
Gerade auf Moldau hoffe ich sehr. Hab das Land dieses Jahr in Basel echt vermisst. Die Beiträge im VE wurden meiner Meinung nach auch viel schlechter geredet, als sie tatsächlich waren. Da wäre schon was dabei gewesen. Besonders Bacho & Carnival Brain natürlich.
„Semafoare“ wäre ein sehr guter Beitrag gewesen.
OK, es kehren möglicherweise drei Länder zurück: Ich tippe auf Moldau, Nordmazedonien und Rumänien. Es gibt aber auch ein paar Absagen von bisher Teilenehmenden. Kasachstan wird nicht dabei sein.
🚦
Sehe ich auch so…und nicht vergessen für Semafoare beim SCC zu voten, wenn der Song zur Abstimmung steht!
😊
🚦
Schade, alles andere hätte mich dann aber auch überrascht.
Ich finde es schade, daß die Slowakei im nächsten Jahr nicht zurückkehren wird. Derzeit ist das Land nur dabei, wenn die jährliche OGAE- und INFE-Umfrage zum ESC stattfindet.
Bei San Marino ist bis jetzt noch keine Entscheidung bezüglich der Teilnahme am ESC im nächsten Jahr gefallen.
Schon sehr schade, auch als Nachbarland von Österreich
Da beschäftigt mich doch vielmehr die Frage wann die offizielle Bestätigung vom ORF kommt, dass Philipp Hansa, Andi Knoll und Alice Tumler den ESC 2026 in (hoffentlich) Wien moderieren. 😀
Ich bin auch für Alice Tumler. Auf die Svarovski kann ich dagegen verzichten.
Na ja, um ehrlich zu sein, habe ich nichts anderes erwartet…
Billigste Anreise, billigstmögliche Übernachtungskosten (Bratisvlava um die Ecke), Sparmöglichkeiten ohne Ende bei einem ESC einen Vogelschiss hinter der Grenze, aber man sagt unter Verweis auf finanzielle Aspekte ab.
Unglaubwürdig, peinlich, überflüssig.
Ich wünsche ihnen viel Spaß an Putins Autokratenvision!
Der erste Kommentar mit Hirn. 👍🏻
Du glaubst nicht ernsthaft dass Anreise/Übernachtung der dominanteste Kostenfaktor einer esc Teilnahme ist, oder?
Achtung, es folgt ein Wörtchen zum Sonntag…😉🙃🫶🏻
Toll, dass so Länder wie Litauen, Lettland, Estland und Co den Wert des ESC, des Eurovisions Kosmos und der dahinter stehenden europäischen Idee erkennen 💗 Es ist eben nicht jeder „gesellschaftlicher Effekt“ messbar. Ich vermute, dass die Rundfunkanstalten dieser Länder auch nicht viel rosiger gebettet sind als der STVR (wobei ich das nicht weiß, es ist also eine reine Vermutung meinerseits). Bitte nicht missverstehen: Ich respektiere, wenn man mit den eigenen Mitteln haushalten muss. Und natürlich sollte man immer wieder mal innehalten und überlegen, wie man ein solches Event auch in Sachen Kosten effizient gestalten kann. Aber der STVR ist bereits seit 13(!) Jahren nicht mehr dabei und nur über steigende Kosten zu klagen (und -wie manche in den Kommentaren- nur nach der EBU zu rufen) reicht mir halt auch nicht. Vielleicht könnte man ja auch mal den eigenen Mindset überprüfen, kreativ werden in Sachen Finanzierung oder Kostenreduzierung und das Gespräch mit der EBU suchen. Was davon stattgefunden hat oder nicht, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen. Aber glaubt mir, so böse wie hier hin und wieder getan wird, ist die EBU nicht. Um das alles seriös zu beurteilen, müsste man eigentlich auch wissen, wofür das Geld denn dann ausgegeben wird, welche Sportübertragungen, Eigenproduktionen, Musikevents, etc. sonst noch das Budget belasten, welche Fixkosten denn überhaupt zwangsläufig entstehen, usw. Für die allermeisten Kostensteigerungen dürfte nämlich nicht die EBU verantwortlich sein. Aber gerne nochmal: Ich meine das überhaupt nicht böse, ich habe finanzielle Zwänge natürlich als Argument anzuerkennen. Aber ich glaube auch, wenn man wirklich will, dann ließe sich vielleicht doch ein Weg finden…
„einschließlich Lizenzgebühren, Produktion und Logistik – in keinem Verhältnis zu den Erträgen oder dem gesamtgesellschaftlichen Effekt stehen.“
Den gesamtgesellschaftlichen Effekt hat man übrigens selbst in der Hand! Allein schon der wenig verklausulierte Subtext darin … Gemeinschaftsprojekte haben natürlich einen verheerenden, zersetzenden Effekt auf die slowakische Gesellschaft. Toll, dass die das erkannt haben! ^^
EBU/Lizenzgebühren sind ein Witz für ein (zwei) Abende füllendes Event. Aber damit kann man wenigstens einen Direktoratsposten eines Parteifreundes für mindestens ein Jahr absichern. Wichtig für den slowakischen gesellschaftlichen Zusammenhalt!
Und eine Schalte ins heimische Studio zur Programmbegleitung ist natürlich ein unmoralisch teures Vergnügen, soll man für ein läppisches Punkteannouncement jemanden Überstunden schieben lassen? Und wie soll man im Pop/Musikbereich fünf Professionelle für die Juries zusammenbekommen? Die wollen schliesslich auch verpflegt werden!
Dann noch die Bahntickets: Bratislava-Wien für Kommentatoren, plus kleinem Stab und Praktikanten für Aussendrehs für je 11,40€ kann man dem Gebühren/Steuerzahler natürlich nicht vermitteln. Als einziges Land quasi ohne Hotelkostenrisiko ist es toll, wie sehr das slowakische TV den anderen Sendern bei Geldausgaben den Spiegel vorhält!
Ich sag ja, vorgeschobene Ausrede. Der ESC passt den Sender einfach nicht ins ideologische Konzept.
Die haben einfach nicht die Eier, sich dem offen zu stellen.
Muß es ja auch nicht. Auf solche Länder kann ich gerne verzichten.
Also wenn ich gerade hier über dir das Wörtchen zum Sonntag gesprochen habe, dann du auf jeden Fall das WORT zum Sonntag… 🤭😉
Wörtchen und Wort ergänzen sich prima. 🙂
Du siehst, es kostet nur ein wenig Überwindung, dem slowakischen TV etwas Verständnis entgegen zu bringen. 😉
Schade, aber war leider absehbar
OT. Das Formel 1 Rennen startet wegen Regen später. Ich beeile mich wie ein Doofy, damit ich bis 15.00 mit dem Heidelbeerkuchen fertig bin, dabei hätte ich es ruhig angehen können. 🤣🤣🤣
Uuhh! Mmmhh!
Die letzte TDF-Etappe ist heute auch sehr spät dran. Hab daher erstmal die Damen im Stream nebenher laufen.
Edit: Wahnsinnskulisse bei der TDF durch Montmartre. Erinnerungen an die Olympischen Spiele werden wach.
Ich bin bei dem Finale der Frauen Fußball EM. Da war Anfangs noch Dauerregen. 😕
In Paris schüttet es jetzt auch. 🙁
Lipooo! So bescheiden. Dauert noch ein bisschen, bis er das Ganze verarbeitet hat. 😀
Also Elfmeter schießen sollten beide Mannschaften nochmal üben.
Uff. 🫣🫣🫣
England ist Europmeister.
Spanien tut mir leid aber bei den Elfmetern.
Hier paßt es wegen dem Aufmacherfoto besser:
https://esc-kompakt.de/esc-family-neuheiten-top-40-neues-von-salena-timebelle-lord-of-the-lost-vesna-und-remember-monday/
Wann es nächstes Jahr mehr als einen Rückkehrer/Debütanten geben sollte, wäre ich schon mehr als überrascht.
Wäre es eigentlich möglich, dass Wales und „Rest of UK“ beide am ESC teilnehmen? Wales hat mit S4C einen eigenen EBU-Sender und wäre somit theoretisch teilnahmeberechtigt. Gibt es da eine Regel der EBU, die das verbietet oder geht das nicht, weil sich die BBC querstellt?
Solange UK als ganzes mitmacht wird das nix.
Ja aber die Frage ist, ob es theoretisch möglich wäre, dass die BBC sagt, wir treten nur für England, Schottland und Nordirland an und S4C darf für Wales antreten. Mir ist natürlich klar, dass das nie so passieren wird
Warum sollte die BBC das bitte tun??
Um nicht schon wieder null Punkte vom Publikum zu bekommen 🤣 Aus Wales würde es sicher ein paar Anrufer geben
Spaßig wäre es auf jeden Fall:
„Now, we are going to Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch in Wales. Gwenhwyfar, may we have your votes please?“
Yeah. 😀
Diesen Ort soll aber bitte Katja Burkhard aufsagen. 🫣🫣🫣
Evelyn Hamann hat es vorgemacht:
😂 😂 😂 😀 😀 😀 😎 😎 😎
😀
😂 😂 😂
Hatte seine Gründe dass ich wochenlang esc kompakt abstinent war….Kurz geschaut…gesehen dass [gefühlt] 90% der Kommentare sich IMMER NOCH an den gleichen politischen Themen abarbeiten…und somit sage ich schnell wieder „auf Wiedersehen!“….
Bis dann im Februar wieder, wenn die esc Saison beginnt und es hoffentlich wieder um Musik geht.
Dein Name liegt ja schon dicht an crisis/Krise, so dass derartig trügerische Gefühle nicht verwundern. Aber schön, dass wir jetzt wieder auf dem aktuellen Stand sind.
ihr mit euren (politisch motivierten) funktionärsgedöns immer… 😛
ich finde,daß die EBU um jedes land aber insbesondere aus ost und südosteuropa (balkan) kämpfen sollte,um die musikalische vielfalt zu erhalten bzw. zu verbreitern.
da hapert es nämlich schon länger mit.
vielleicht braucht es da mal ein locksonderangebot für (kleinere) länder die schon länger aussetzen?
ist natürlich ein naiver gedanke aber ich befürchte in den nächsten jahren eine weitere „verödung“,wenn dieses festhalten ab 2022 an haltungsgewinnern so weitergeht.
im übrigen fand ich die slowakei 2010 echt dufte.🦋
da fühlt sich folklorelasse (der nie im osten war) sehr heimisch mit.
Das ist ein sehr schönes Lied!
Ich fand den „Haltungsgewinner“ 2022 richtig stark, läuft bei mir immer noch.
Ich finde es schade um jedes Mitgliedsland der EBU, das aus Kostengründen nicht teilnimmt.
Ich kann nicht beurteilen, ob das nur ein vorgeschobener Grund für die Slowakei ist, aber es gibt ja auch einige andere Länder, die aus gleichem Grund nicht teilnehmen… die Kosten der Teilnahme übersteigen die Nachfrage und somit letzten Endes die Einnahmen.
Ich halte es aber auch für Quatsch, dass die „reicheren“ Länder das ausgleichen sollen. Warum sollten sie das tun? Es gibt ja schon die Big 5, die mehr zahlen als die anderen Teilnehmer.
Ich halte einen Kostendeckel für alle Teilnehmerländer für sinnvoll… jeder darf nur so viel in den eigenen Beitrag investieren, wie das „ärmste“ Land sich leisten kann.
Mag sein, dass dadurch die finanzielle Situation des ESC geschmälert wird, aber es lässt sich ja an vielen Stellschrauben drehen, wo man sparen könnte.
Spaß am ESC wird nicht durch immer pompösere Shows produziert. Bunte Vielfalt braucht weder viel Geld noch Sponsoren. Europa ist nicht Amerikas „The bigger, the better“, Europa hat eigene Werte und viele verschiedene Kulturen, die beim ESC gefeiert werden sollten. Und das funktioniert ja auch… sonst wäre es ja nicht die größte Unterhaltungsshow der Welt mit dem buntesten Publikum der Welt geworden, die die Musik zelebrieren… und das bestimmt nicht wegen einer Riesenbühne mit der größten LED-Wall.
Ich finde, weniger ist mehr… und so oldschool sich das anhört, ich plädiere für Back to the roots. Die technischen Möglichkeiten sollen dabei gern ausgeschöpft werden… aber im Rahmen des Nötigen.
OT:
Hier das heutige Programm von unserem Tänzelfest 2025:
14 Uhr: Kinder und Familiennachmittag auf dem Tänzelfestplatz. Alles kostet nur den halben Preis.
15 Uhr: Im Festzelt: Allerlei lustige Geschichten vom Kasper und seinem Gefolge.
19 Uhr: Im Festzelt: Die Party Böcke – toller Party-Endspurt.
Und der Rummel hat heute von 14 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.
Und es ist der letzte Tag von unserem Tänzelfest 2025. Und das Tänzelfest 2025 wird noch lange in Erinnerung bleiben, wegen den vielen abgesagten Programmpunkten. Also ich persönlich habe das vorher noch nie erlebt und ich gehe schon mein Leben lang zum Tänzelfest und bin 23.
Kurzfassung:
https://www.taenzelfest.de/dasfest
Bei dieser Freakshow gewinnen nicht Talente sondern politisch passenden Sonderling die mit gutem gesang nicht viel am Hut haben! Traurig was aus dieser Show geworden ist. Ich habe es mir mal gerne angeschaut vor dem Wurst!
Dafür hat Lettland seine Teilnahme am ESC offiziell bekanntgegeben:
https://www.instagram.com/p/DMze2LrN9Kn/?igsh=OW10OTFzMHJ1cWYy
Bei Bosnien-Herzegowina gibt es einen Silberstreif am Horizont. Genauer gesagt geht es um die Republika Srpska, deren Sender RTRS an den Sender BHRT keine Gebühren mehr entrichtet hat. BHRT hat vor dem Obersten Gerichtshof geklagt und war damit erfolgreich:
https://eurovoix.com/2025/08/01/bosnia-herzegovina-supreme-court-republika-srpska-rules-in-favour-bhrt/
Sollte RTRS seine Schulden bei BHRT begleichen, kann dieser an die EBU seine ausstehenden Mitgliedsbeiträge zurückzahlen. Dadurch kann das Land wieder am ESC teilnehmen.