Die Inszenierung beim Eurovision Song Contest – Worauf kommt es an? (Bye Bye Basel 21)

Bild: EBU/Louise Bennett

Ein dramatischer Meeressturm, aus dem hell scheinende Leuchttürme ragen und alles in Schwarz-Weiß. Ein Bild, das auffiel, das berührte und das bleibt. Es ist nicht zu leugnen, dass unser diesjähriger Eurovision-Song-Contest-Gewinner JJ nicht zuletzt auch durch eine herausragende Inszenierung die Massen begeistern konnte.

Wie sehr die Inszenierung eines Beitrags über Erfolg und Misserfolg entscheidet, wird wohl nie genau zu klären sein. Doch eine gewisse Bedeutung kann der visuellen, künstlerischen Untermalung eines Songs nicht abgesprochen werden. Und weil dem so ist, möchte ich mir in unserer Reihe „Bye Bye Basel“ exemplarisch anschauen, welche wunderbaren Momente uns die Inszenierungen in diesem Jahr beschert haben und was es für eine gute Inszenierung braucht.

Immer wieder wird Kritik daran geübt, dass die Inszenierungen immer pompöser und ausgefallener werden und dass sie mehr und mehr von dem ablenken, worum es eigentlich geht – die Musik. Für mich persönlich gibt es nichts Tolleres als eine Inszenierung, die magische Bilder kreiert, die Zuschauenden in ihren Bann zieht und zusammen mit der Musik eine perfekte Symbiose bildet. Auch in diesem Jahr gab es immer wieder Momente, die ein Augenschmaus waren. Und auf zwei von ihnen möchte ich jetzt eingehen.

Da Erfolg bekanntlich Recht gibt, beginnen wir doch mit unserem diesjährigen Gewinner-Beitrag. Schon im Vorhinein entstand ein im wahrsten Sinne des Wortes „Wirbel“ um JJs Inszenierung. Schnell war klar, dass da etwas Besonderes auf uns zukommen wird. Die Optik des Beitrags unterscheidet sich von allem, was vor und nach ihm kam. Alles ist in Schwarz-Weiß gehalten. Das geschieht nicht nur durch die Lichter und Bühnenelemente, sondern vor allem dadurch, dass ein Schwarz-Weiß-Filter auf das Bild gelegt wurde.

Wenn man sich nicht schon durch den Filter so fühlt, als würde man einen Schwarz-Weiß-Film schauen, wird man spätestens durch das Gezeigte in eine filmartige Geschichte hineingezogen. Die Inszenierung gleicht einem Kurzfilm mit Anfang, Spannungsaufbau, Klimax und Ende. Die Geschichte beginnt mit einem einsamen verängstigten Jungen, der unter einer Decke kauert, in einen immer stärker werdenden Sturm gerät, sich diesem Sturm hingiebt, ihn am Ende besiegt und in die hoffnungbringenden Lichter der Leuchttürme am Horizont blickt. Das ist nicht das erste Mal, dass sich eine kleine Geschichte auf der ESC-Bühne abspielt.

Schon im vergangenen Jahr sahen wir einer irischen Hexe dabei zu, wie sie ein Beschwörungsritual und damit eine magische Transformation vollzog, um schlussendlich die Kontrolle über den Teufel zu erlangen und sich als Hexe zu krönen. Hinter diesen filmischen Inszenierungen steckt nicht nur die Notwendigkeit, einem Lied beim ESC eine visuelle Ebene hinzuzufügen, sondern auch der Wille, dem Zuschauenden eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die den Blick des Publikums an den Bildschirm fesselt.

Und das ist schon die halbe Miete. Denn Bild kommt vor Ton. Visuelle Reize sind für uns schneller erkennbar und schneller zu verarbeiten. Erst nachdem wir das Bild wahrgenommen haben, widmet sich unser Gehirn dem Ton. Filmische Inszenierungen wie diese greifen wie Arme aus dem Bildschirm, packen den Zuschauenden und halten ihn bis zum Schluss fest. Wenn wir schon einmal mit unserer Aufmerksamkeit da sind, können wir auch gleich zuhören. Viel Kraft erfordert das nicht, da uns das Bild wie ein Fluss mitreißt und uns sagt, was wir sehen, hören und empfinden sollen.

Diese Art der Inszenierung trägt beim ESC den Namen Sergio Jaén. Sergio Jaén zeichnete sowohl für die Inszenierung von Bambie Thug mit dem Song „Doomsday Blue“ im vergangenen Jahr als auch für die von JJ mit dem Lied „Wasted Love“ in diesem verantwortlich.

Das war’s aber noch nicht. Der spanische Art-Director hat auch den finnischen Beitrag „ICH KOMME“ von Erika Vikman in Szene gesetzt. Damit komme ich gleich zu einem weiteren inszinatorischem Highlight aus diesem Jahr. An diesem Beispiel erkennt man perfekt, dass es möglich ist, mit kleinen Kniffen, Licht-Veränderungen und Kamera-Bewegungen eine große Abwechslung zu kreieren. Diese Abwechslung bringt eine rasende Dynamik in die Inszenierung.

Nahezu jede Sekunde von „ICH KOMME“ ist durchchoreografiert. Jeder kleine Abschnitt des Liedes hat sein eigenes Setting, seine eigene Requisite, seine eigene Perspektive. Angefangen von dem Intro des Liedes bei dem der markante „ICH KOMME“-Ruf durch einen zeitlich getakteten Schriftzug hervorgehoben wird, gleichzeitig bekommt der einsetzende Rhythmus durch weiße vertikale Licht-Streifen sein eigenes Licht und die schließlich einsetzende Melodie wird wieder durch den Einsatz eines anderen Licht-Elements, nämlich durch einen horizontalen Lichtstreifen, bildlich deutlich. Für den letzten Teil des Intros, der die erste Strophe einleitet, folgt ein wieder völlig anders aussehendes Bild, das sich aus vielen weißen gerade nach oben scheinenden Lampen zusammensetzt, die passend zur Musik flackern. Nicht einmal sieben Sekunden sind vergangen und viele unterschiedliche Bühnenelemente sind bereits zum wohldosierten Einsatz gekommen.

Und so geht es fortlaufend weiter. Bei dem ersten gesungenen Satz sehen wir Erika von vorn. Schon bei dem zweiten Satz macht sie eine dynamische Bewegung mit ihrem halben Mikrofonständer. Der kurze Musikteil zwischen diesem und dem darauffolgenden Satz wird nicht nur durch flackerndes Licht, sondern auch durch eine sich drei Mal schnell hintereinander ändernde Kamera-Perspektive aufbereitet. Im nächsten Satz wird ein Wort dadurch hervorgehoben, dass die Kamera schnell an Erikas Gesicht heranzoomt, um dann für den darauffolgenden Satz die Perspektive zu wechseln, sodass Erika ein paar Schritte auf die Kamera zugehen kann.

Der erste Refrain setzt ein und uns bietet sich ein völlig neues Bild. Erika steht nun auf einem Podest und interagiert mit einem neuen Mikrofonständer. Die Kamerafahrten sind wild, mal schräg, mal von unten, mal von der Seite, mal fährt sie seicht, mal zoomt sie ran, mal wackelig, mal gerade. Jedes Mal so, wie es der einzelne Satz verlangt. Nicht die einzelne Strophe, nicht die einzelne Szene, nein, der einzelne Satz und gerne auch mal das einzelne Wort.

Die zweite Strophe ändert sich grundlegend durch eine pinke Farbgebung und Erika nimmt jetzt den Bühnensteg mit einem weiteren Mikrofonständer ein. Ich muss nicht mehr sagen, als dass in der zweiten Hälfte der Strophe goldenes, rotes, und weißes Licht in den unterschiedlichsten Ausführungen zum Einsatz kommen. Auch hier finden drastiche Licht- und Farbwechsel teilweise nur für die Dauer eines einzigen Wortes statt. Alles verändert sich sekündlich und bleibt dennoch konsistent. Die drastischen Wechsel verfolgen ein Konzept. Alles was auf der Bühne passiert, ist aufgeräumt. Jedes Element kann für sich seine Wirkung entfalten und fügt sich gleichzeitig in ein großes Ganzes ein. Das, was dann ab dem letzten Refrain passiert, ist Geschichte. Ein majestätisches Bild, das ebenso schlicht wie pompös ist, das aus einer Requisite besteht, die kitschig und vielsagend zugleich ist (Aufmacherfoto).

Dass es aber nicht immer viel braucht, um eindrucksvolle Bilder zu erzeugen, haben in diesem Jahr sowohl die Inszenierung der Schweiz als auch die Inszenierung von Frankreich gezeigt. Beide haben mich durch ihre Fokussierung auf den Sand bzw. die Fokussierung auf wenige Scheinwerfer gefesselt. Beim Publikum haben die beiden Beiträge nur wenig Anklang gefunden. Stattdessen haben sich mit Estland und Schweden ur-komische Inszenierungen, die auf humoristische Bilder setzen, durchgesetzt, mit Italien eine äußerst minimalistische Inszenierung, die den Fokus auf die Musik lenkt und mit Griechenland eine dramatische Inszenierung.

Zu den visuellen Highlights in diesem Jahr zählt sicherlich auch die künstlerische Performance aus Lettland, die mit einem beständigen Bild, viel Präzision und Schattenspielen gearbeitet hat. Auch Deutschland hatte seine starken Momente. Da denke ich an Abor, der in einem lila Scheinwerfer sein Cello in die Höhe hebt und natürlich an die Boombox, die in die Luft gesprengt wird. Ich denke auch an Parg aus Armenien, der sich selbst auf der Bühne hervorragend in Szene gesetzt hat und an ein luxemburgisches Puppenspiel mit Elektroschock. Nicht vergessen werden soll auch Red Sebastians Doppelgänger in der roten Strobo-Welt.

Bild: EBU/Corinne Cumming
Bild: Louise Bennett/EBU
Bild: EBU/Alma Bengtsson

Was waren in diesem Jahr Deine visuellen Highlights? Was glaubst Du, macht eine gelungene Inszenierung aus? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.

In unserer Reihe Bye Bye Basel bereits erschienen:



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

115 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Peach
Peach
8 Monate zuvor

Ich persönlich bin eher ein Fan von traditioneller Bühnenpräsenz mit Verbindung zum Publikum. Das ist natürlich Geschmackssache. Aber zum Beispiel die schwingenden Lichter im Saal oder die feierenden Menschen im Publikum geben mir doch eher einen United by Music vibe und das finde ich netter. Wenn ich die künstlerische Vision puur haben will kann ich mir ja die offiziellen videos reinziehen, da brauche ich keinen ESC.

Jorge
Jorge
8 Monate zuvor

Die Antwort auf die Frage ist doch ganz einfach: Sie ist a) nie vorher zu beantworten und b) immer vom Songthema abhängig, ob der Act in der Inszenierung untergeht, vom Jahrgang, der Konkurrenz abhängig, von der Bildregie, von passender Bildsprache, vom Land des Beitrags, ob Marvin Dietmann verantwortlich ist, usw. … 😉

Also wirklich ganz einfach!

Nils
Nils
8 Monate zuvor

„Ich komme“ fand ich in der Inszenierung noch langweiliger als musikalisch. Ja, der fliegende Mikrofonständer mit Erika drauf bleibt in Erinnerung – und? Das war weder witzig, noch so spektakulär, dass es einem den Atem geraubt hätte. „Ich komme“ war am Ende ein Spaßbeitrag, der nicht viel Spaß machte. Die Platzierung geht daher auch vollkommen in Ordnung.

Da fand ich so manche klassischere Inszenierung wie z. B. die von Albanien, die von Frankreich oder auch den smarten Purismus der Schweiz sehr viel bemerkenswerter.

Micha
Micha
8 Monate zuvor
Reply to  Nils

Da stimme ich mit 💯 Prozent zu!

Nils
Nils
8 Monate zuvor
Reply to  Nils

Erika Vikmans Inszenierung war ein bisschen wie Jedward 2012 mit der Fontäne: Man setzt alles in ein halbgares Requisit und hofft, das sei dann schon eine Idee, die drei Minuten trüge.

Micha
Micha
8 Monate zuvor
Reply to  Nils

Du sprichst mir so dermaßen aus der Seele. Ich habe den Hype um Erika Vikman nicht eine Sekunde lang verstanden. Der Vergleich mit Jedward stimmt haargenau!

ESC1994
ESC1994
8 Monate zuvor
Reply to  Nils

Glaube der Hype um Erika rührte einzig und allein daher dass einige Fans sie schon von ihrem ersten Versuch 2020 kannten und fanden dass sie damals zu Unrecht gegen Aksel verloren hat. Das hat sich dann irgendwie auf den Song übertragen.

Für mich allerdings war „Ich komme“ musikalisch nie sonderlich stark, da fehlte allein schon wegen der langweiligen Strophen die gewisse Catchiness die „Cha Cha Cha“ trotz der Sprachbarriere zum Sieg im Televoting verholfen hat. Und der Gag mit „ich komme“ im Refrain versteht man auch nur wenn man Deutsch spricht und selbst dann nutzt es sich extrem schnell ab, gab ja nur zwei Punkte im Televoting aus Österreich und aus der Schweiz und Deutschland sogar gar nichts.

Interessanterweise haben ja nicht mal die nordischen Länder wirklich stark dafür angerufen. Gut, aus Schweden gab es 12 Punkte, aber schon Norwegen hatte nur noch 6 und Dänemark sowie Island sogar nur 5 Punkte übrig.

Hier kannst du es dir ansehen.

https://pbs.twimg.com/media/GsdhGIkXkAAFBsU?format=jpg&name=4096×4096

Insgesamt ein Bubble-Hype der sich nur bedingt auf die breite Zuschauerschaft übertragen hat.

Peach
Peach
8 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Glaube von Schweden gab es 10 televote Punkte, nicht 12. 16 wenn man die Jury mitzählt.

Finland hat meiner Erinnerung nach keinen besonderen Nachbarschaftsstatus mit Dänemark oder Island. Eher Schweden und Estland. Aber vielleicht erinnere ich mich da verkehrt.

ESC1994
ESC1994
8 Monate zuvor
Reply to  Peach

Ja, da habe ich mich verschrieben.

Nils
Nils
8 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Erika als Mensch wirkt auch super sympathisch. Dafür gibt’s bloß keine Punkte. Und was das Lied betrifft, hast du zu einhundert Prozent recht.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Nils

Die Frage bleibt: Hätte es Erika auch nach Basel geschafft, wäre das Debakel um die Welpenjungs ausgeblieben? Die Antwort werden wir nie erhalten.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Kommt darauf an wer den schöneren St…(Erika oder die Welpenjungs) hat. 🙈🙈🙈

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Tja. Ich kenn ja nur den güldenen von Erika. Die von den OML-Jungs hab ich nie gesehen. 😀

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Tja dann werden wir es nie erfahren, ob sie besser gewesen wären.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

So sieht es wohl aus.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ach… Moment: Hat der Typ von OML dem minderjährigen Mädel nicht ein Foto von seinem St… geschickt. Da war doch was…

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ja irgendwas war da.

Micha
Micha
8 Monate zuvor

Einzigartig und Alleinstellungsmerkmal für die Schweiz.
Hat mich am meisten berührt!
Manchmal reicht das Zurücknehmen, wenn Charakter und Stimme vorhanden sind!

Hieronymus
Hieronymus
8 Monate zuvor
Reply to  Micha

Jepp

Jorge
Jorge
8 Monate zuvor

Was bei Lettland einfach stimmte: Die Inszenierung hat den mehrstimmigen Gesang aufgegriffen. Null Fokussierung auf eine Person, ein Gesicht, 6 gleich wirkende Charaktere, die nur angedeutet haben und den Zuschauer gymnastisch beschäftigt haben. Jedenfalls hat das sicher auch Leute erreicht, die mit dem Lied selbst wenig anfangen konnten.

Erikas professionell durchgestyltes Werk hat mMn auf zu viel Reizüberflutung gesetzt. Ich glaube nicht an die Allmacht der Bilder. Die Grundstimmung muss natürlich passen.

Last edited 8 Monate zuvor by Jorge
Matty
Matty
8 Monate zuvor

Wann gab es schon einmal beim ESC eine Sauna auf der Bühne? Wer hätte es für möglich gehalten, daß der Felsen von Herrn Miller in abgewandelter Form auf der ESC-Bühne sein Comeback bei Klavdia erleben wird? Hat es jemals Hüpfbälle auf einer ESC-Bühne gegeben?

Die Antwort ist NEIN, es war das erste Mal! Auf jeden Fall muß man aber auch den zahlreichen fleißigen Bühnenarbeitern danken, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben!

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Matty

Auf jeden Fall muß man aber auch den zahlreichen fleißigen Bühnenarbeitern danken, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben!

Da schließe ich mich an.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor

Immer wieder wird Kritik daran geübt, dass die Inszenierungen immer pompöser und ausgefallener werden und dass sie mehr und mehr von dem ablenken, worum es eigentlich geht – die Musik.

Ja dazu gehöre ich auch.

Nächstes Jahr gibt es dann Inszenierungen a la Hollywood und sponsored by irgendjemanden.

Aber irgendwann geht es auch mal nach hinten los. Siehe die Superheldenfilme, die will ja langsam auch keiner mehr sehen. Wenn man nur noch Inszenierungen a la Superman oder sonst was bekommt, wo der Song völlig egal ist. So etwas macht mich dann einfach nur traurig.

Aber wie sangen schon früher „The Buggles“

🎶 🎶 🎶 Video Killed The Radio Star 🎶 🎶 🎶

http://www.youtube.com/watch?v=W8r-tXRLazs&list=RDW8r-tXRLazs&start_radio=1

Last edited 8 Monate zuvor by Malge1985
Hieronymus
Hieronymus
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Absolute Zustimmung

ESC1994
ESC1994
8 Monate zuvor

Dieser Artikel ist mir leider echt zu viel Lobhudelei, besonders zu Finnland. Fehlt nur noch ein „Erika for President“ am Ende. 🙁

Hieronymus
Hieronymus
8 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Das ist Giulias persönliche Sichtweise. 🤷🏼‍♀️

ESC1994
ESC1994
8 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Und?? Deswegen muss ich sie nicht toll finden.

Gaby
Gaby
8 Monate zuvor

Eine stimmige Inszenierung finde ich auch sinnvoll, um den Song zu unterstreichen. Sie sollte mMn aber niemals die Hauptsache sein. Ich finde teilweise die Bühnenbilder etwas zu grell und bunt, was natürlich nicht heißen soll, dass mich schöne Lichteffekte nicht auch faszinieren. In den 70er – 90er Jahren sahen die Bühnen bei jedem Auftritt nahezu gleich aus. Nun, so muss es heutzutage natürlich auch nicht mehr sein, der ESC hat sich weiterentwickelt, und das ist okay. Aber vielleicht gibt es auch einen Mittelweg zwischen völlig überladene Inszenierungen mit grellem „LED-Overkill“ und „spießiger“ Theateratmosphäre. Die Bühnen 2010, 2013 und 2018 waren so ein Mittelweg – schön stimmig ausgeleuchtet, aber trotzdem noch angenehm für die Augen.
Okay, so viel zur Technik. Eine stimmige Choreographie ist in der Tat sehr wichtig, dem stimme ich zu. Sie sollte selbstredend immer zum Song passen. Fand Frankreich da ein sehr gutes Beispiel, der Song wurde durch die Inszenierung natürlich enorm aufgewertet.

Rusty
Mitglied
Rusty
8 Monate zuvor

Ja,ich bin auch der Meinung, die pompösen immer mehr futuristischen Inszenierungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen.Manchmal hat man das Gefühl, viele Länder wollen sich gerade in der Inszenierung gegenseitig übertreffen,um hiermit besonders auf sich aufmerksam zu machen. Das ganze zahlt sich aber meistens nur aus,wenn der Song an sich und der Sänger*in trotzdem noch im Vordergrund stehen und nicht von dem ganzen Drumherum überstrahlt werden.
Wie ich finde ist das beste Beispiel in diesem Jahr Malta.Hüpfbälle hin oder her,der ganze Auftritt war viel zu überladen, obwohl es sich meiner Meinung nach um einen guten Song mit einer klasse Sängerin handelte.
Mir persönlich haben dieses Jahr am besten die Inszenierungen der Schweiz,Griechenland und auch Deutschland gefallen,weil da passte alles zusammen. Lucio aus Italien hat gezeigt, dass es auch mit sehr viel weniger geht,aber er hatte für mich auch eine starke Persönlichkeit auf der Bühne.
JJ hat mich ehrlich gesagt rein vom Gesang her überzeugt, die filmische Darbietung war für mich nicht ausschlaggebend ,da fand ich den Auftritt von Nemo letztes Jahr überzeugender.

Franny
Franny
8 Monate zuvor

Performance? Ja. Aber mir ist das in letzter Zeit zu viel. Zu viel von allem. Zu viel LEDs, total überzogene Choreos und Bühnenbilder, so dass am Ende Song und Act nur noch Nebensache sind. Natürlich gab es immer Show und die soll auch bitte bleiben. Ich liebe schließlich die Crazyness beim ESC. Doch bitte wieder authentischer und eine Gangschaltung runter. Nur mein Empfinden.

Last edited 8 Monate zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Da gebe ich dir recht. Es ist von allen langsam einfach zu viel und der Song selber wird zur Nebensache. 🙁

ESC1994
ESC1994
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Mir auch. Daher musste ich besonders bei der ewigen Lobpreisung zu Finnland echt den Kopf schütteln.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor

OT TV Tipp: Bei SWR kommt (hoffentlich) heute ab 23.50 ein Konzert von Free ESC Teilnehmer Helge Schneider. Das Konzert ist vom SWR Sommerfestival aus Speyer 2025. 😀

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Nicht schlecht. Bei mir laufen gerade die beiden Live-Streams der Vans Warped Tour (30-jähriges Jubiläum – Long Beach). Gerade sind die Opener-Bands für Samstag dran. Später spielen u.a. Pennywise, Less Than Jake, The Vandals, Enter Shikari, Sublime und The All-American Rejects. Also genau meins. Leider halte ich nicht durch. Der Chaos-Samstag hat mich geschlaucht.

Last edited 8 Monate zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

WOW. auch nicht schlecht. Ich wollte heute eigentlich noch Lemo vom Donauinselfest schauen, dass wurde aber durch eine Black Sabbat Doku ersetzt, da höre ich jetzt von der Festplatte Muse von Tempelhof Sounds. Gibt es aber auch auf Youtube.

http://www.youtube.com/watch?v=3Z0klEMn4_s&list=RD3Z0klEMn4_s&start_radio=1

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Sehr geil. Muss ich mal nachholen.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Vans Warped Tour (30-jähriges Jubiläum – Long Beach)

Mein Gott. Bin ich alt. Ich erinnere mich noch an die erste Warped Tour. Da war ich frische 19! Hatte danach auch regelmäßig die CDs.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Die Zeit vergeht im Fluge. 🙁

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Leider. 🙁

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich höre übrigens gerade 70er Jahre Musik, vor Helge Schneider kommen nämlich die „besten“ Pophits der 70er Jahre. Da gab es auch schon interessante Inszenierungen.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Sogar mit ESC Bezug Brotherhood of Man mit Kiss Me, Kiss Your Baby 😀

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ohh! Das mag ich. 🙂
Und mein Geburtsjahr… 😛

Last edited 8 Monate zuvor by Franny
Andi
Andi
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Und davor lief die Andy Borg -Schlagershow.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Andi

Die habe ich nicht geschaut. 😎 Da war ich noch mit Quadrellen beschäftigt.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Da war ich noch mit Quadrellen beschäftigt.

Das bist du meistens. 😀

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ja.

Danadiva
Danadiva
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Rock bottom (UK 1977) war auch dabei

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Der YT-Algo wieder…

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Haha. 😂😂😂🙈

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Das Schlimme: Ich find das ziemlich geil. 😀

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

LOL. 😀

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Neuer Klingelton gefällig? Ich geh jetzt ins Bett. Sonst hört das nie auf… Nachti!

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

LOL. Gute Nacht.

Edit: Helge spielt jetzt Katze-Klo. 😂

Last edited 8 Monate zuvor by Malge1985
Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Mit der Big Band richtig anspruchsvoll. lol

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ja. 😀

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

AI

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor

Vermutlich, bei mir geistert bei YT immer noch die Gerda herum. 🙈🙈🙈

Franny
Franny
8 Monate zuvor

In der Tat.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Neulich bei der Physio am Empfang: Ich kam gleichzeitig mit einer Seniorin am Rollator rein. Die Dame so: “Ich hab Zeit. Nehmen Sie ruhig erst das Mädchen dran.“ Die Physiotherapeutin schaute mich an und sagte ganz verdutzt: “Das Mädchen…“ Der Unterton sprach Bände. 😀 Naja. Ich hab mich trotzdem geschmeichelt gefühlt. 😛

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Autsch. 🙈 Aber die Dame ist nett. 😀

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Absolut. 😀 Zugegeben: Mit meinen Outfits seh ich aus der Ferne oder bei nicht so genauem Hinsehen jünger aus. Heute hat mich auch ein circa 17-Jähriger mit Augenzwinkern und Lächeln vor dem Franken-Center gegrüßt. Ich glaub manchmal, die Typen wollen mich einfach nur verarschen. Für die ältere Dame dagegen war ich wohl wirklich ein Mädchen. 😛

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich glaub manchmal, die Typen wollen mich einfach nur verarschen.

Das kann leider durch aus sein.

Gaby
Gaby
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Genau, alles eine Frage der Perspektive.
Kleine Anekdote am Rande: Vor ein paar Wochen stand ich in der Schlange bei der Post. Eine ältere Dame hinter mir sagte zu einem Mann: „Junger Mann, ich war zuerst da.“ Sehr freundlich, im höflichen Ton. Nun weiss ich nicht genau, wer zuerst da war, da das ein paar Reihen hinterher geschehen ist. Jedenfalls hat sich der Herr furchtbar über dieses „Junger Mann“ aufgeregt, wollte sogar die Polizei rufen. Hielt dies für eine „bodenlose Respektlosigkeit“. Habe noch so bei mir gedacht: Könnte man auch als Kompliment sehen, über was sich heutzutage alles aufgeregt wird…🤔

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Jessas. Bei manchen Leuten frag ich mich echt. Leider scheint das die negative Entwicklung unserer Gesellschaft zu sein. Zumindest die eines gewissen Teils. Erlebe ich seit Corona leider auch so.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Jetzt sind The Vandals live. Nicht nur ich bin gealtert… lol

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Tja. Man wird halt nicht jünger.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Die einzige Gerechtigkeit… das Altern trifft alle. Außer du verabschiedest dich in jungen Jahren.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Absolut.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ich wollte an sich ins Bett. Jetzt such ich in diversen Shops nach Vans-Zeug. 😛

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

LOL. Du kannst heute übrigens noch so viel schlafen wie du willst, wir haben heute Tag der Schlafmütze. 😜

http://www.kuriose-feiertage.de/unikeonpaeivae-der-finnische-siebenschlaefertag/

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Haha. Sehr gut. 😀
Vielleicht halt ich ja die 2 Stunden bis Pennywise noch durch. Gerade aber eher unwahrscheinlich.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Durchschlafen werde ich aber nicht. Möchte ja mit meiner Hose und Zimmerpflanze spazieren gehen. 😛

https://www.kuriose-feiertage.de/geh-mit-deiner-hose-spazieren-tag/

https://www.kuriose-feiertage.de/geh-mit-deiner-zimmerpflanze-spazieren-tag/

Last edited 8 Monate zuvor by Franny
Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Genau. 😂😂😂 Also mit der Hose geht ja die hat man ja an. Aber Zimmerpflanze, da braucht man einen Bollerwagen oder ein kleinen Körbchen. 😂

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Durchaus. 😀 Verstörte Passantenblicke garantiert.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Praktisch wenn es draußen gerade regnet, da kann man sagen, man will zu Hause Wasser sparen und nutzt lieber das Regenwasser. 😀

Last edited 8 Monate zuvor by Malge1985
Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Hahaha

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985
Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

LOL.

Timo1986
Timo1986
8 Monate zuvor

JJ hätte auch ohne diese Inszenierung den ESC gewonnen.

Einfach weil er ein sehr guter Sänger ist, der einen klasse und unverwechselbaren Song hatte. 😀

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
8 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

JJ hat gewonnen,weil die jury wieder mal einen stock im hintern hatten.
den „führungsstock“ nämlich. 😺

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor

weil jury wieder mal einen stock im hintern hatten.

Der Fahnenmast vom Boot? 🤔

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
8 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

weiß nicht,ob der da noch reinpasst. 😎

Hieronymus
Hieronymus
8 Monate zuvor

Ganz genau. 👍

funtasticc
Mitglied
funtasticc
8 Monate zuvor

Hätte JJ den Contest gewonnen ohne diese pompöse Inszenierung? Und hätten Erika mehr Inszenierung als sich selbst und den Mikroständer mehr Punkte eingebracht?

JJ hätte diese Inszenierung nicht gebraucht… da zählte allein seine Stimme. Ich bin zwar kein Fan von Wasted Love, mag auch keine Falsett-Stimmen und glaube, dass der Song selbst nicht in Erinnerung bleiben wird, aber er hatte das gewisse Momentum und somit wohl zu recht gewonnen.

Wie andere schon beschrieben haben, wurde „Ich komme“ von der Bubble gehypt. Ja, Erika ist eine Bühnenerscheinung, sie hatte das Publikum vor Ort im Griff, aber der Song selbst? Meiner Meinung nach eher lame… das Highlight auf eine einzige Textzeile zu fokussieren, die lediglich provozieren sollte… hat weder provoziert noch wurde sie wohl wirklich beim internationalen Publikum verstanden. Oder sie wurde verstanden und deswegen abgestraft, denn Sex sells mag vielleicht in den Charts beliebt sein, beim ESC gelten andere, prüdere Regeln.

So viel zu den beiden Beispielen.
Insgesamt halte ich beim ESC übertriebene Videowalls, spektakuläre Probs und Dancebreaks für überflüssig wie einen Kropf. Wenn ein Song beim ESC die Inszenierung braucht, um ihn zu verstehen oder von einer mäßigen Qualität abzulenken, ist er für mich schon durchgefallen.
Schlimmer noch, wenn er den Song verschlimmbessert, denn sooo schlecht fand ich den Milkshake Man gar nicht, aber diese Performance mit dem Mega-Mixer hat ihn so richtig schlecht gemacht.

Ein guter Song ist ein guter Song, egal, wie er präsentiert wird. Den will man hören können und nicht sehen müssen, um zu gefallen.

Der Fokus wird bei vielen Ländern immer mehr auf das Visuelle gelegt. Ich finde das falsch, weil es auch da zu Wettbewerbsverzerrungen kommt, denn aufwendige Visuals auf der LED-Wand, Feuerwerke und übertriebene Probs kosten viel Geld, was sich manche Länder (oder Sender) einfach nicht in dieser Größe leisten können.

Der ESC ist ein Song Contest, kein Video- oder Performance Contest. Wer ein Superlied hat, wer singen kann, wer Ausstrahlung besitzt, der unterhält sein Publikum auch so aufs Beste.

Und wenn man sich mal ein paar Gewinnerauftritte der letzten Jahre anschaut… dann gibt es auch nur wenige Gewinner, die eine wirklich teure Inszenierung brauchten. Da sind Loreen und ihr Toaster, Netta und die Winkekatzen und Mans mit dem Strichmännchen schon die große Ausnahmen.

Weniger ist mehr. Weg mit dem LED-Quatsch und den übertrieben großen Bühnen und wieder hin zu den Live-Backgroundsängern auf der Bühne… dann fallen automatisch nämlich auch die grässlichen Dancebreaks weg.
Das allein würde ich schon feiern!

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
8 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

„Mikroständer“

jetzt gelüstet es mich nach einer tüte pom-bär. 😄

Gaby
Gaby
8 Monate zuvor
Reply to  funtasticc

Wage jetzt mal die kesse These, dass Mans Zelmerlöw ohne diese Strichmännchen-Choreographie niemals gewonnen hätte, der Song selbst ist mMn eher „gewöhnlich“. Er rauschte völlig höhepunktarm an mir vorbei. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht sooo besonders. Schon irgendwie traurig, dass er so eine Choreographie brauchte, um irgendwie aufzufallen…

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Wage jetzt mal die kesse These, dass Mans Zelmerlöw ohne diese Strichmännchen-Choreographie niemals gewonnen hätte

Dem schließe ich mich an. Für mich persönlich war es nicht mal mit dieser Performance ein Siegerbeitrag. Aber so ist das…

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
8 Monate zuvor

wenn ich nur das visuelle nehme dann bilden lettland,aserbaidschan (die perfekte beitänzer hommage an daft punk!),estland,litauen und die schweiz meine top5 – da ist doch für alle etwas dabei.🙂

sam
sam
8 Monate zuvor

OT:
Hier das heutige Programm von unserem Tänzelfest 2025:

9:30 Uhr: Im Festzelt: 9. Tänzelfest-Schafkopfturnier unter der Schirmherrschaft der Festwirtsfamilie Römersperger & Richter und der Aktienbrauerei Kaufbeuren – Einlass 8:30 Uhr – Spielbeginn 9:30 Uhr.

17 Uhr: Im Festzelt: Es spielt die Stadtkapelle Kaufbeuren.

ca. 20:45 Uhr: Zapfenstreich der Ehemaligen der Tänzelfest Knabenkapelle Kaufbeuren vor dem Rathaus.

22 Uhr: Großes Brillantfeuerwerk.

Und der Rummel hat heute von 10:30 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.

Gaby
Gaby
8 Monate zuvor
Reply to  sam

Hoffentlich habt ihr trockenes Wetter, bei uns regnet und gewittert es momentan. Wünsche weiterhin viel Spaß.🥳

sam
sam
8 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Bei uns ist es heute bedeckt, aber trocken. Heute muss also kein Programmpunkt von unserem Tänzelfest 2025 abgesagt werden. Dafür hat es gestern den ganzen Tag geregnet.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  sam

Das freut mich. 🙂

Bei uns gewittert es zwar heute auch noch, aber nicht mehr so schlimm wie gestern.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

Da kannst du ja mit den Zimmerpflanzen spazieren gehen. 😉🤓🫣

Nick B.
Nick B.
8 Monate zuvor

Zu den besten Inszenierungen zählt für mich auch Luxemburg. Da war nahezu alles aufeinander abgestimmt. Der Text, die Musik und die Choreographie der Tänzer und Laura haben perfekt zusammengepasst (man muss den Text halt nur verstehen). Jeder Schritt sowie Bewegung haben Sinn ergeben. Die Bühne wurde vollständig genutzt. Je öfter man sich die 3 Minuten anschaut, desto mehr Details erkennt man an Bühne, Tanz und Bewegung. Vor allem die Choreographie der Tänzer hat es mir angetan. Und zu guter Letzt: Es wurde eine Geschichte erzählt, das von Sekunde 1 bis Ende. Deswegen bin ich immer noch leicht angesäuert wegen der ja teils unqualifizierten Jurybewertung! Wenigstens die sollten bissl Ahnung.

Hieronymus
Hieronymus
8 Monate zuvor
Reply to  Nick B.

Du bist ein wahrer Kenner guter Inszenierungen und hast einen formidablen Geschmack ❤️❤️❤️

kon
kon
8 Monate zuvor
Reply to  Nick B.

Sehe ich auch so, hat aber anscheinend nicht so gezündet, schade!

Hieronymus
Hieronymus
8 Monate zuvor

Was waren in diesem Jahr Deine visuellen Highlights?

Luxemburg, Armenien, Litauen, Schweiz und Frankreich

*

Folgende Inszenierungen fand ich furchtbar:

Slowenien, Dänemark, Norwegen, Deutschland, Niederlande

Und so richtig schlimm waren:

Österreich, Ukraine und Zypern

Funi_Cula
Mitglied
8 Monate zuvor

Interessant dass die Schweiz und Frankreich hier als Positivbeispiele genannt werden, sind deren Inszenierungen doch beim Publikum durchgefallen. So eine ganz minimalistische Inszenierung wie bei Zoe Me kann man sicherlich auf der ESC-Bühne machen, aber dazu braucht man einen Artist mit starker persönlicher Ausstrahlung, wie sie eine Barbara Pravi z.B. hat. Zoe hat diese Ausstrahlung nicht, deshalb waren die 0 Punkte im Televote mit dieser Inszenierung auch absehbar.
Frankreich hatte eine nette Idee mit dem Sand, aber die hat nicht über drei Minuten getragen. In Summe ist da zu wenig passiert und durch das Staging konnte sich Louane noch nichtmal auf der Bühne bewegen.
Lettland war ganz großartig inszeniert. Einerseits wurde niemand hervorgehoben, was den mehrstimmigen Gesang unterstützte, andererseits waren die Bewegungen nie synchron, was dann doch die Indiviualität der Sängeringen zeigte. Dazu Licht und Schatten, das war einfach stimmig. Ohne diese Inszenierung wären die Tautumeitas im Semifinale ausgeschieden.
Und noch zu JJ: Wenn Sturm aufzeiht, dann zieht man nicht die Segel auf sondern verkleinert die Segelfläche. Regt mich ja immer noch auf.

Micha
Micha
8 Monate zuvor
Reply to  Funi_Cula

Zoe Me zu unterstellen, sie hätte keine persönliche Ausstrahlung, bezweifle ich.
Ihre herzliche und warme Art, mit dem Publikum zu kommunizieren hat mich jedenfalls erreicht .
Null Punkte im Televote lassen mich immer noch fassungslos zurück.

Funi_Cula
Mitglied
8 Monate zuvor
Reply to  Micha

Ich schrieb nicht, dass sie keine Ausstrahlung hat, nur nicht die starke persönliche Ausstrahlung, die es braucht, um in einem Feld von 26 Teilnehmenden bei einem Millionenpublikum zu punkten. Natürlich hat Zoe Me als Künstlerin ihre Berechtigung und findet auch ihr Publikum. Aber der ESC ist nicht die beste Bühne für sie.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Funi_Cula

Wenn Sturm aufzeiht, dann zieht man nicht die Segel auf sondern verkleinert die Segelfläche. Regt mich ja immer noch auf.

Stimmt. Das weiß ich sogar als Nicht-Seglerin bzw. Laiin (das Wort gibt es tatsächlich). Aber hat dem Erfolg keinen Abbruch getan.

Malge1985
Malge1985
8 Monate zuvor
Reply to  Franny

So geht es mir bei den Video zu Vaeb. 🫣 Wo die Zwillinge die ganze Zeit rudern und kein Motor zu sehen ist und mittendrin rasen die über das Gewässer ohne zu rudern, wo selbst kein Speedboot hinterherkommt. 🙈

ALMA.gique
ALMA.gique
8 Monate zuvor

Am Ende muss beides zusammenkommen, ein guter Gesang und eine tolle Inszenierung. Bei mir überwiegt meist die Relevanz des Gesangs, ist der schwach oder sind die Töne nicht sauber getroffen, bin ich leider schnell raus.

Wahrscheinlich kann ein sehr guter Song mit einem hervorragendem Staging sich von den anderen guten Songs abheben und zum Sieger werden. Genau so kann ein Favorit mit einem schwachen Staging auch komplett untergehen. Beides konnte man in der Vergangenheit beim ESC ja schon ausgiebig beobachten. Ich denke Nemo hat 2024 gewonnen, weil der Song stark war aber die Inszenierung das Ganze auf den Punkt gebracht hat und einfach so besonders war. Mit einem normalen Staging wäre es wahrscheinlich schwieriger geworden.

Dieses Jahr haben mir gefallen:
Lettland (ich weiß nicht wie man diese Art von Staging noch hätte besser machen können. Einfach Weltklasse)
Albanien (hat mich irgendwie total abgeholt)
Österreich (fand ich sehr gut und ungewöhnlich aber nicht absolute Spitze. Hier hat der Song für mich noch mehr gemacht als das Staging. Ich mochte die Ästhetik des Musikvideos etwas mehr)
Luxemburg (ein sehr tolles Staging bis ins kleinste Detail. Hier war der Song leider schwächer als das visuelle Konzept)

Auch Norwegen, Island und auch Kroatien fand ich visuell interessant und/oder unterhaltsam (mal den Gesang außen vor gelassen).

Die Schweden mit der Sauna hatte ich mir leider schon satt gesehen. Ich mochte den Auftritt beim Mello auch generell lieber.

Gar nicht bei mir angekommen sind Frankreich und Niederlande mit ihren Inszenierungen. Ich finde beide Künstler sehr sympathisch aber die Inszenierungen fand ich leider etwas cringe. Das hat mir leid getan aber wenn einen visuell etwas gar nicht erreicht, ist das leider so.

Malta war leider viel zu überladen was komplett den Charme des Songs gekillt hat. Ukraine war eines meiner Top3 Lieder und ich höre den Song immer noch rauf und runter und dennoch hat mir die Inszenierung leider nicht gefallen. Auch Tschechiens Inszenierung war leider ein Reinfall, wohingegen das Musikvideo so toll aussah von der Ästhetik her.

Shamso
Shamso
8 Monate zuvor

Mich haben am meisten die Schweiz und Griechenland angesprochen. Österreich fand ich nicht ganz so gelungen, mich hat das zuviel von der schönen Stimme und dem Lied abgelenkt.
Bei Litauen hat mir die Inszenierung sehr gut gefallen, aber das Lied nicht so. Estland fand ich ganz witzig, besonders das Flugzeug. Deutschland fand ich irgendwie zu viel, zu unruhig.
Finnland fand ich ganz OK, aber da hat mich die Ausstrahlung Erikas mehr überzeugt als die Inszenierung.

Tom tom tom
Tom tom tom
8 Monate zuvor

Merci vielmals an Giulia und die Bewertung zu Erika. Auch wenn ich hier bald der einzige bin dem es gefallen hat: ich kann damit leben! Die Kameraführung hab ich seit Sieg von Frau Wurst nicht mehr so genießen können.

Ich frag mich aber auch wie viel steckt letztendlich noch Sergio Jaén in diesen Produktionen? Da ist ja immer eine größere Mannschaft dahinter. Die Kulisse für JJ kam aus Finnland, sein „Kostüm“ auch und bei allen 3 Sergio Liedern dieses Jahr stand ein Finne Ari Levelä für das Visuelle. Übrigens auch das Große Mikro bei Erika am Ende ist ihre eigene Idee gewesen. Na ja, vielleicht bekommt er die größte Summe bei der Endrechnung, der gute Sergio…

Ich gönne aber JJ den Gewinn. Mit etwas Klassik im Lied ist man bis jetzt nicht besonders gut gefahren. Also danke für die Abwechslung. Aber auch eine bitte für andere Länder: nächstes Jahr nicht 10x nachahmen, danke!

Thomas O.
Thomas O.
8 Monate zuvor
Reply to  Tom tom tom

Du bist nicht der einzige, Finnlands inszenierung war grandios!
Der Clip vom Song vor dem UMK war OK, aber dann kam der Auftritt im Vorentscheid, einfach nur genial!

Ähnlich gings mir bei Tommy Cash. Das erste Musikvideo war ganz nett, mehr aber nicht. Beim Eesti Laul hat er mich mit seiner Choreo mit den Security Tänzern aber umgehauen.

Bei JJ wars eher umgekehrt. Der Siegerauftritt ohne Schiffsgedöns, nur mit dem Song und seiner Stimme, hat mich mehr überzeugt.

Thomas2000
Thomas2000
8 Monate zuvor

Das stimmt ja alles, was hier über Inszenierungen gesagt wird.

Ein herausragender Beitrag muß aber die Gefühle dem Zuhörer vermitteln, und JJ hat das ganz toll gemacht, gut, Auge und Ohr wurden bei JJ verwöhnt, aber gewonnen hat er, weil er sich in die Herzen hinein gesungen hat. Insofern hätte er auch gewonnen, wenn er einfach nur so dagestanden wäre und gesungen hätte.

Musik ist eben auch Herzenssache.

ESC Jul
ESC Jul
8 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Vor allem hat er sich aber in die Herzen der Jurys gesungen muss man fairerweise sagen

Peter
Editor
8 Monate zuvor

Wir sollten hier nicht unterschlagen, dass Erika Vikman in diesem Jahr dem Schweizer Käsefondue eine herausragend neue quasi heligsprechende Bedeutung gegeben hat und damit neben ihrer Inszenierung ESC Geschichte geschrieben hat.

Franny
Franny
8 Monate zuvor
Reply to  Peter

Damit hast du einen Punkt, Peter.

Andi
Andi
8 Monate zuvor
Reply to  Peter

Oder anders gesagt, Trash erobert immer mehr den ESC.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
8 Monate zuvor

Bei mir gilt in der Regel die Maxime weniger ist mehr, was allerdings nicht bedeutet, dass ich mir die Zeiten zurückwünsche, in denen man im Anzug oder Abendkleid auf der Bühne stand. Eigentlich sind mir die Inszenierungen ziemlich schnuppe, weil es mir um die Musik geht. Was ich allerdings nach wie vor nicht mag, ist, dass die Tänzer weitestgehend die Chorsänger ersetzt haben. Wenn so viel Gesang vom Band kommt, wirkt das Ganze auf mich sehr schnell steril.

Micha HH
Micha HH
8 Monate zuvor

Viele Beiträge haben mittlerweile die Ästhetik eines live dargestellt Videoclips. Als die EBU im Zuge der Pandemie den Backinggesang vom Band erlaubte, um die Delegationen zu verkleinern, hat sie damit eine größere Veränderung ausgelöst, als beabsichtigt. Die meisten Länder hatten weiterhin die maximale Personenzahl auf der Bühne, nur mit dem Unterschied, dass diese jetzt nicht mehr singen mussten und sich somit anderen Aufgaben widmen konnten. Dazu kommt, dass (zumindest gefühlt) bei mancher Inszenierung der Backinggesang den Hauptteil übernimmt. Eine Entwicklung, die mir persönlich nicht wirklich gefällt.

Markus Hucke
Markus Hucke
8 Monate zuvor

Wir brauchen mehr Homosexuelle und Lesbische Teilnehmer – die jedem ihre Neigung aufdrücken wollen.