Finnlands Beitrag für den ESC 2020: „Looking back“ von Aksel Kankaanranta

ESC-Eurovision-Finnland-2020-Aksel-Kankaanranta-Aufmacher

Der schüchterne und in sich gekehrte Aksel Kankaanranta gewinnt den finnischen Vorentscheid mit seiner Ballade „Looking Back“. Die internationale Jury setzte ihn klar an die Spitze, die finnischen Zuschauer allerdings entscheiden sich knapp für den Fanliebling Erika Vikman. Diese hatte ihren Beitrag „Cicciolina“, mit zwei tanzenden Bären vielleicht ein bisschen zu trashig angelegt, denn beim Juryvoting gelangte sie so nur auf den 3. Platz und damit insgesamt auf den 2. Platz.

Nach dem (nicht unerwartet) schlechten Abschneiden des finnischen Beitrages „Look away“ von Darude feat. Sebastian Rejman im letzten Jahr und dem sicher auch nicht zufrieden stellenden Abschneiden von Saara Aaaltos‘ „Monsters“ 2018, fragte der ausrichtende Sender Yle die Zuschauer, welchen Vorentscheidmodus sie sich wünschen. Stolze 53 % der Zuschauer wollten eine Rückkehr zum alten Modus des Uuden Musiikin Kilpailu (UMK), bei dem mehrere Interpreten mit eigenen Liedern auftreten.

Und so kam es, dass zwar nicht zehn Beiträge, aber immerhin sechs Beiträge von verschiedenen Künstlern im Finale vom UMK um die Gunst der Jury und der Zuschauer wetteiferten. Diese sechs Beiträge wurden intern aus 426 eingereichten Liedern ausgewählt.

Aksel Kankaanranta gewann 2017 die Castingshow „The Voice of Finland“ und konnte ein Jahr später in Zusammenarbeit mit dem finnischen Rapper Pyhimys die Nummer 1 der finnischen Charts erreichen. Ihr Titel „Jättiläinen“ wurde sogar der erfolgreichste Titel des Jahres in Finnland.

Aksels „Looking Back“ ist ein sensibles, zartes Lied, das von Wehmütigkeit, Liebe und dem Gefühl der Unzulänglichkeit erzählt. „Wir setzen alle möglichen Meilensteine ​​in unserem Leben. Sind sie wirklich von Wert und macht es uns wirklich glücklich, sie zu erreichen?“, fragt Aksel in einer Presseinformation zu seinem Beitrag nachdenklich.

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71 Kommentare

  1. Now we come to Finland.
    Finland, you receive
    I am sorry
    0 points

    Wie kann man so etwas dröges und nichtssagendes schicken.
    Unglaublich. Es erinnert so an ,,Sister“
    Einfach zu Heulen

    • Oha… das ist aber nun echt hart. Wenn man außer Acht lässt, dass wir dieses Jahr mit ruhigen Beiträgen überschüttet werden, ist das Lied doch eigentlich ganz gefällig.
      Ist aber natürlich immer blöd, wenn das was man wollte nicht gewinnt…

      • Ich find’s auch echt hart, damit tust Du den S!sters wirklich unrecht!

      • Gemeinsam haben sie wohl, dass dafür ein (oder zwei) großer(/große) Fan-Favorit(en) ausscheiden mussten. Ich hoffe, die Fans werden fair zu Aksel sein, was doch manche zu den S!sters nicht waren, die ihren Frust immer wieder rauslassen mussten. Einige tun das leider jetzt immer noch, wobei sich Frust in Häme verwandelt zu haben scheint.

        Ich selbst werde dem Titel von Aksel auf jeden Fall noch viele Schönhörchancen geben, er gefällt mir jetzt schon besser als ein paar andere diesjährige Beiträge, aber im Augenblick vergleiche ich ihn noch zu sehr mit dem genialen „Cicciolina“, und da hat’s kein Titel leicht.

    • Meine Güte… Was ist denn mit den Skandinaviern los? 2020… Total Ausfall! Lediglich Island hat’s drauf. Da wird es die Höchstvotings der Juries und Publikums bekommen. Die halbe Miete zum Sieg!

  2. Ach Gott, statt Cicciolina jetzt die nächste tragische Figur a la Paul Potts / Axel Hirsoux. Sicher gibts bald Interviews, wie er durchs Singen Selbstvertrauen gewonnen hat, nachdem er in der Schule gehänselt wurde.

  3. Ich finde den Song gut und als einziger Mann hat er sich gegen fünf weibliche Teilnehmer durchgesetzt. Er hat eine angenehme Stimme und ich hoffe, daß Finnland damit ins Finale kommt.

    • Wenigstens schickt Finnland einen Teilnehmer, der nicht _generic_ aussieht und offenbar auch keine _generische_ Persönlichkeit hat. Mir hilft das enorm dabei, die TN auseinander zu halten.
      Viel Erfolg im diesjährigen Contest, Finnland!

  4. Wow…bin beeindruckt vom finnischen Beitrag. Ist Top 10 oder noch viel mehr drin. Ein Geheimfavorit, find ich. Vorallem gut gesungen und optimal inszeniert.

    • Echt jetzt? Dann ist für mich eifriges Schönhören angesagt, denn ich möchte mit Tante Gertrud geschmacklich mithalten können. Aber bitte sag‘ mir jetzt nicht, dass sie Cicciolina nicht mag, denn da werde ich bei meiner Meinung bleiben! Hoffentlich wird das keinen Keil zwischen uns treiben!

  5. Wenn schon Finnland eine Ballade wollte, frage ich mich warum es nicht Tika wurde. Ihr Lied war tausend Mal besser als dieser Rotz. Erika wäre natürlich super gewesen und Zühlke auch noch akzeptabel.

    Das Staging war hier leider schon das interessanteste und beste and diesem Act. Das Lied hat man nach einmal Hören schon gänzlich vergessen und wird in Rotterdam unter ferner Liefen eine Rolle spielen. Bühnenpräsenz hat Aksel auch überhaupt keine und Augenkontakt ist für ihn ebenfalls ein Fremdwort. Stimmlich war das ganze in Ordnung und relativ sauber.

  6. Ich finde den Song , den Auftritt und den Sänger im ordentlichen Outfit auch sehr gut. Es gibt zwar wenige Fans aber mir gefällt es auch. Cicciolina war doch nix. Trash …

  7. Mir gefällt das auch gut. Richtig guter Sänger, rein technisch, Charisma hat er im Gegenzug leider keines abbekommen. Naja.
    Aber der Song ist hübsch, steigert sich nett, wirkt auch im Staging nicht überfrachtet. Das zieht locker ins Finale ein und geht Top10. Wetten werden angenommen.

  8. Wir können so froh sein, dass wir Ben und ,,Violent Thing“ intern nominiert haben.
    Bei uns wäre auch wieder so ein Rotz um die Ecke gekommen und hätte ihn den Sieg geklaut.
    So viele gute Lieder sind dieses Jahr gescheitert….
    Elvana, Rein Alexander am schlimmsten heute Erika.

  9. Nein, es ist nicht furchtbar. Aksel singt es ja recht gut und die Performance hat mir auch gefallen. Nur der Song ist bis auf den zweiten Refrain so uninteressant, dass es wirklich ein Wunder wäre, wenn das durch das Halbfinale käme. Auch seine Ausstrahlung ist nur…limitiert. Mensch, Finnland, alte Sau, Fehlentscheidungen sind wohl Tradition hier, stimmts?

  10. Irgendwie hab ich das Lied schon mal gehört , weiß aber jetzt nicht wo und dachte ich höre es hier jetzt zum ersten mal .
    Wohl im ESC – Radio . Mir gefällt das richtig gut 🙂 Könnte es ins Finale schaffen

  11. Ich sehe Finalchancen und mehr als nur Bottom. Ja, es ist wieder sehr balladsk und ja, sein Charisma hat zwar nur einen Radius von 10cm. Aber am Mikro ist er absolut souverän und hat live mehr als gedacht herausgeholt. Beim Song sind Analogien zu YLMWA vorhanden, mit etwas mehr Uplifting. Ich vermute, da fehlt bei manchen noch etwas Vorstellungskraft, wie sowas auf das Publikum wirken kann.

    • na klasse – solche musik sollte eigentlich eher in irgendwelchen castingmusikshows kredenzt werden – beim ESC stört das nur – dito mamas – gehört für mich in das gleiche genre.
      typische castingmusikshowmucke – hey guck mal wie toll ich/wir singen kann/können und so…
      kontraproduktiv!

      • @lassebraun: Ich gehöre nicht zum TeamAksel, aber die Ausrasterei im Blog finde ich völlig überzogen und ich bin auch nicht der Stichwortgeber für die Castingshowdebatte – finde nicht, dass es bei diesem Song passt, selbst wenn er aus einer hervorgegangen ist. Um Cicciolina ist es nur schade, weil das auf die zwölf gegangen wäre und ich es der No-Brainer-Schlager-Spassfraktion gegönnt hätte, zu der ich nicht gehöre.

      • @jorge nix für ungut aber dein post ergibt keinen wirklichen sinn – weder habe ich behauptet,daß du zu einem „team-aksel“ gehörst,noch bist du ein „stichwortgeber“ für irgendwas – ist eine freie debatte hier mit kontra – re usw. die sich entwickelt oder auch nicht.
        das würde ich jetzt nicht so eng sehen.

        wegen dem context zu deiner formulierung „No-Brainer-Schlager-Spassfraktion“ gehste am besten noch mal in dich. ;

      • Subtile Andeutungen sind kein Grund sich um diese Uhrzeit über irgendwas nen Kopf zu machen. Offensichtlich war ja die Aussage, er hätte es gut auf die Bühne gebracht, der Aufhänger für die Castingshowkarte. Ich ordne den Song eben anders ein.

      • alles klar – kein problem – lasse ist in dieser nacht wohl der sandmann.
        ich muß noch zum darts und den großen ESC-foren rübermachen – es doch erst 3.15 😀

    • Empfinde ich ähnlich. Zudem mischt sich bei vielen das Empfinden mit dem Frust so viele ruhige Beiträge im Wettbewerb zu bekommen. Da hat es jede weitere ruhige Nummer die jetzt kommt erstmal doppelt schwer richtig wahrgenommen zu werden.

      • Das wird sich in der Bubble auch kaum wieder einrenken. Mal sehen,wie die Fanjournalisten mit ihm bei den Pre-Partys umgehen.

      • Ich habe mich bislang nicht über zu viele Balladen beschwert, ganz im Gegenteil. Aber dieses Schnarchlied hätte ich nun gar nicht gebraucht, da wollte ich zur Abwechslung mal etwas unterhaltsamen Trash.

  12. Selbst als erklärter Balladenfreund muss ich jetzt einfach mal sagen: Bitte keine weiteren Balladen mehr! Ich halt’s ja nicht im Kopf aus. „Cicciolina“ (in Manus Artikel per Geschlechtsumwandlung zu „Cicciolino“ geworden) wäre zur Abwechslung mal ein schöner gammaldags schlager beim ESC gewesen. Das stattdessen Aksel nun hinfährt, ist Grund genug, Finnland bis auf alle Ewigkeit von allen eurovisionären Aktivitäten auszuschließen.
    Die spinnen, die Finnen.

  13. Leute ich finde das garnicht so schlecht wie viele hier schrieben. Hat durchaus Chancen das Finale zu erreichen! Mir gefällt das gut

  14. ich sehe gerade,das finnland im deutlich schwächeren semi 2 aufschlägt – da kann selbst diese gurke durchkommen.

  15. Habe meine spontane Meinung ja schon live abgegeben, daher mal eine Reaktion auf die Meinungen hier. Mir scheint, dass ein großer Teil der Esc-„Fans“ musikalisch schon so abgestumpft ist, dass die Beiträge nur noch wahrnehmen, wenn auf der Bühne etwas buntes passiert. Denn bunt war es in Finnland, viel rosa und auch neon. Aber was geliefert wurde war Trash und das auch ganz bewusst, Der mag ja ganz nett als Auflockerung sein, wenn aber die gefühlte Mehrzahl der Teilnehmer sich nicht mehr wirklich Mühe mit der Kompostiion macht, Hautsache bunt und schnell, dann ist das keine gute Entwicklung, und daher ist Finnland und auch Dänemark eine durchaus gute Entwicklung,
    Das Lied ist schön durchkomponiert, es fehlt vielleicht der richtige Höhepunkt, aber bitte dann doch mal die Bassschläge (kommen ja leider nur zum Schulss) mitzählen, das dürfte schon Midtempo sein,
    Das Lied hat durchaus Chancen, der Sänger macht es dem Lied aber eher schwerer.

  16. Ich bin auch Fan von dem Trash- Song Cicciolina. Sie hat alles gegeben und sogar 2 Bären mit auf die Bühne genommen. War enttäuscht weil sie nicht siegte. Dann hörte ich das Siegerlied und war angenehm überrascht. Die Nummer ist richtig gut und Finnland kann sich Hoffnungen auf eine Finalteilnahme machen. Cicciolina ist natürlich ein FanFave, welcher dann hätte abstürzen können.

  17. Sehr, sehr schade um Erika. Das wäre mal eine echte Abwechslung gewesen. Trash, meinetwegen, aber auf eine angenehm nostalgische Art (heul).

    „Look back“ sagt mir leider weniger zu.

    • Ehrlich, der Jahrgang hat so gut angefangen und flacht mittlerweile enorm ab. Schade. Letztes Jahr war es umgekehrt, da kam die Saison erst später in Fahrt. Ich habe immer gedacht, warum jammern denn so viele User über den Jahrgang 2020? Ist doch gar nicht so schlecht. Mittlerweile muss ich meine Meinung (leider) etwas revidieren. Kann die negativen Kommentare über den ESC-Jahrgang inzwischen 2020 zum Teil echt nachvollziehen.

  18. Eine dämlichere Entscheidung hätte man in Finnland nicht treffen können, Erika Vinman hätte sowas von den Keiino-Move mit ihrem gefälligen Europop gemacht, so kann Finnland wieder mit dem Semiaus planen, schade schade

  19. Hab gestern beim UMK nur bei „Cicciolina“ eingeschalten, da es bei mir ganz weit vorne liegt.
    Aber nachdem ich Erikas Auftritt gesehen oder besser gesagt die schwache stimmliche Performance gehört habe, war mir klar, dass sie das trotz überlegenem Favoritenstatus noch nicht fix in der Tasche hat
    Hab dann zwar gelesen, dass Aksel gewonnen hat, wollte mir aber seinen Auftritt erst morgen ansehen.
    Also heute:
    Und ich muss sagen, dass ich bei erstem Mal sehen/hören auch Aksel vorne gesehen hätte.
    Die Live- Show war durchaus stark- seine Gesangsleistung ist top, die LED- Bilder gut inszeniert.
    Und auch wenn er nicht ständig in die Kamera schaut, merkt man seine Emotionen.
    Erinnert micht insgesamt an Michael Schultes Live- Auftritt.
    Und ähnlich wie „YLMWA“ traue ich „Looking back“ auch ein Underdog Top10- Ergebnis zu.

  20. Ich wusste doch, dass die Jury Erika Vikman killt. Da kann Aksel zwar nichts für, aber auch sein Song ist mir zu generisch. Da hätte mir der finnische Schlager echt viel mehr Spaß gemacht. Looking back gesellt sich da leider nur zu den netten Songs, die man zwar beim Hören angenehm findet, aber die absolut keinen Eindruck hinterlassen.

    • Generic ist langsam zum Kampfbegriff innerhalb der Blase verkommen,so oft hört man es bei den React-Videos. Dabei kann man sich langsam fragen, ob für die Bubble das Gewöhnliche nicht dann doch der dritte Fuego Abklatsch oder das Hochfeiern von 90er Eurotrash ist.
      Im Lied sehe ich nichts ESC-generisches, recht modern produziert und verzichtet auf das typische Drama zu Ende des Liedes. Ok, Sänger, von denem man kein Beach-Foto sehen will und der einfach nur eine gute Stimme hat, gab es auch schon, aber Standard ist das lange noch nicht beim ESC.

    • Ich finde 58 Jurypunkte (zu Aksels 76) kein abschlachten, sondern angesichts ihres Auftritts sogar wohlgesonnen. Und das Televoting mit läppischen 5 Punkten Differenz ist doch wohl sehr knapp gewesen, jedenfalls war sie nicht die versprochene Überfavoritin.

      Und „generisch“ kommt bei mir wie beibiologische banaan als Distanzierungshabitus rüber, was ich gerne mal durch den Kakao ziehe.

  21. Ist mir persönlich zu langweilig. Ich mag zwar Balladen sehr gerne, aber irgendwie ist mir das zu linear, der groß Ausbruch fehlt mir da.

    Ist aber immer noch besser als das Kitschfest aus Frankreich.

    • Furchtbar kann ich noch gar nicht mal sagen. Irgendwie nichtssagend, geht mir total am Ärmel vorbei.
      Erikas Song ist sicher keine musikalische Offenbarung und keine komponistische Meisterleistung, macht aber Spaß und wäre in diesem Jahr ein echter Farbtupfer gewesen.

  22. Also so schlecht ist das nun nicht, da gibt es weitaus Schlechteres dieses Jahr. Allerdings fürchte ich, dass das ein bisschen untergehen könnte, ist halt schon sehr unspektakulär. Und Erikas Auftritt gestern, naja, ob man damit was gerissen hätte, wage ich ja auch stark zu bezweifeln. War schon sehr schräg und trashig und auch nicht besonders gut gesungen.

  23. Ein Loblied auf eine Pornodarstellerin wäre ja mal was Neues gewesen. Aber nun dafür die Konfirmanden-Version von Andreas Kümmert.

  24. Ich bin begeistert. Mein Favorit hat tatsächlich gewonnen, damit hätte ich absolut nicht gerechnet. „Cicciolina“ war live viel zu trashig, von daher ein verdienter Sieg. Das ist eine der besten Balladen in diesem Jahr, die Aksel sehr gut singt (Ausstrahlung ist ein anderes Thema). Im zweiten Semi würde ich mich wundern, wenn Finnland nicht ins Finale käme.

  25. Ich glaube ihm das. Bin immer froh, wenn ich noch jemandem was bedenkenlos abnehmen kann.
    Kommt in mein persönliches Finale.

  26. Also bin jetzt nicht der größte Fan des Liedes, aber es erinnert mich an Österreich 2018 und Nordmazedonien 2019, keiner wird es auf den Zettel haben.
    Aber am Ende kommen die Stimmen der Jury nur so zugeflogen.

    Meine Favoriten sind Litauen, die Schweiz, Rumänien, Bulgarien, Deutschland, Island und Dänemark.
    Zu dem bin ich auf Malta gespannt!

  27. Ich habe es mir jetzt noch einmal angehört und finde es jetzt gar nicht mehr so schlecht. Klar, mein Favorit wird das nicht mehr, und Finnland wird es vermutlich nach wie vor schwer haben, aber das kann auch ganz gut wegkommen. Die Performance ist schon wirklich stimmig. Das Problem sehe ich eher beim Sänger, allerdings nicht beim Aussehen, sondern dabei, dass er es wie eine Ballade rüberbringt. Beim Blindhören fällt recht schnell auf, dass das ein ruhiger Song, aber nicht wirklich eine Ballade ist (da muss ich der Banane mal recht geben).
    Auch wenn ich „Cicciolina“ besser fand, so sollte man aufhören, ihn mit Erika bzw. seinen Beitrag damit zu vergleichen. Jetzt zählt vor allem die Frage, ob das sich im Feld behaupten kann. Klar, da gibt es weitaus bessere Beiträge, aber ein Rohrkrepierer ist das jetzt nicht unbedingt.

  28. Für Finnland zählt eigentlich erstmal nur eins – das dieser Cicciolina-Schmarrn verhindert wurde. Die Zeiten für solche sogenannten Spass-Beiträge sollten nun wirklich der Vergangenheit angehören.

    Mir gefällt „looking back“ soweit ganz gut, man müsste allerdings ein wenig an der Ausstrahlung des Sängers arbeiten – so wirkt das Ganze nämlich arg verkrampft und unsicher.

    • Die verunglückte Inszenierung mag vielleicht an einen „Spaßbeitrag“ denken lassen, aber für mich ist „Cicciolina“ eine hochwertige Komposition, die eines ESC-Siegs absolut würdig gewesen wäre.

      • Also bitte… wer hier solch billigen Thrash wie Erika`s angestaubte 90er Nummer hochjubelt hat wohl vergessen dass solche Acts schon bei weit aus früheren ESC`s gnadenlos untergegangen sind!
        Das mag in der ESC Community sicherlich viele Fans haben aber der Großteil der abzustimmenden Menge schämt sich hinter einem Kissen fremd!

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