Dänemarks Beitrag für den ESC 2020: „Yes“ von Ben & Tan

Bild: dr/Agnete Schlichtkrull

Ben & Tan vertreten Dänemark mit dem Song “Yes“ beim Eurovision Song Contest 2020. Das entschieden am Samstagabend die dänischen Fernsehzuschauer und eine fünfköpfige Jury in dem diesjährigen Finale von Dansk Melodi Grand Prix. Im Finale traten zehn Acts an, von denen sich letztendlich Ben & Tan im Superfinale gegen das verbliebene Teilnehmerfeld durchsetzen konnten.

Im Finale von Dansk Melodi Grand Prix setzten sich Ben & Tan mit „Yes“ durch und schafften es, sich gegen Sander Sanchez mit „Screens“ sowie Emil mit „Ville ønske jeg havde kendt dig“ durchzusetzen. Die anderen Fanfavoriten, Jasmine Rose feat. RaxorLoops, schieden bereits in der ersten Runde aus. Ihr Song „Human“ erreichte nicht die Top drei von Jury und Publikum.

Ben & Tan bestehen aus Tanne Amanda Balcells (aus Frederiksberg) sowie Benjamin Rosenbohm (aus Hellerup). Die beiden formierten sich als Duo im Rahmen von X Factor 2019 in Dänemark. Benjamin Rosenbohm wurde in der Staffel Zweiter hinter Gewinner Kristian Kjærlund.

„Yes“ ist ein Pop-Song mit Country-Elementen, der von einer starken Gitarrenbegleitung gekennzeichnet ist. Im Refrain baut sich die Melodie auf und die Untermalung durch verschiedene Instrumente nimmt zu. Gesanglich harmonieren die beiden im Refrain sehr schön. In dem Song geht es darum, jemandem eine neue Chance zu geben, sich erneut auf eine Person einzulassen und „ja“ zu sagen.

Geschrieben wurde „Yes“ von Emil Lei, Linnéa Deb und Jimmy Jansson.

Ben & Tan – Yes

Auch in diesem Jahr veranstaltete der dänische Rundfunksender DR seinen traditionellen Vorentscheid „Dansk Melodi Grand Prix“. Zehn Songs traten in der P4-Radio-Vorrunde an, von denen sich fünf für das Finale qualifizieren konnten. Fünf weitere Songs waren bereits für das Finale gesetzt. Das Ergebnis im Finale wurde jeweils zu 50% von einer Jury und zu 50% von den Zuschauern bestimmt. Im Superfinale konnten sich Ben & Tan letztendlich durchsetzen.

Im vergangenen Jahr wurde Dänemark beim ESC von Leonora vertreten. Sie landete im Tel Aviver Finale mit „Love Is Forever“ auf Platz 12. Dänemark tritt in diesem Jahr in der zweiten Hälfte des zweiten Halbfinals am 14. Mai in Rotterdam an.

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57 Kommentare

  1. Und es passiert! Ein paar Knöpfe sind bei mir gedrückt und ich mag es! Love Love Peace Peace und da ist ist ein ESC-Song!

  2. Zwar nicht „Human“ aber immerhin noch das kleinere Übel bei der lahmen Show aus Dänemark. Gefällt mir so gerade noch gut und kommt bei mir auf dem momentanen 6. Platz von 35

  3. Wenigstens eine gute Entscheidung!
    Danke Dänemark!

    1.Litauen
    2.Schweiz
    3.Bulgarien
    4.Rumänien
    5.Deutschland
    6.Dänemark
    7.Island
    8.Georgien
    9.Ukraine
    10.Lettland

  4. Der Song lief ja auch schon ein paar mal auf ESC-Radio und ist mir jedesmal nicht mehr aus dem Kopf gegangen – total catchy und n`echter Ohrwurm. Die beiden müssen nur noch ein wenig an ihrem Live-Gesang üben, das klang heute zeitweise etwas wackelig. Mir gefällts aber richtig gut und gottlob wird der ESC nun keine gar so fade Anlegenheit, wie man zeitweise angesicht der vielen drögen Nummern fast befürchten musste.

    Well done Dänemark (obwohl ich den Ausschluss des Publikums nach wie vor für masslos übertrieben finde!! – da hat man sich von der deutschen Hysterie leider mitreissen lassen).

  5. Ein Leser hatte es bereits angemerkt, es ist das erste Duo in diesem Jahr! Das wird ihnen sicherlich helfen, in Rotterdam herauszustechen. Zum Song: Sehr kurzweilig, die Stimmen passen gut zusammen, catchy Refrain – also eigentlich alles richtige gemacht! Zwar hätte ich gerne Human in Rotterdam gesehen, aber ich kann mich gut mit Yes anfreunden.

  6. Das Lied ist zwar dated und konventionell, gefällt mir aber trotzdem ganz gut. Human wäre allerdings die beste Wahl gewesen.

  7. Ich habe den Siegertitel neulich schon mal unwissentlich auf ESC Radio gehört und würde hellhörig, weil es mein erster Ohrwurm der ESC 2020-Saison war. Bewegt sich irgendwo zwischen Pink und Jean Jacques Goldmann – also mir gefällt’s!

  8. Der organisch richtige Sieger des Vorentscheides. Stimmiges Duo, stimmiger Song mit Durchdringpotenzial und catchy Leadzeile.

  9. Tja, da es in diesem Jahrgang bis jetzt kein einziges wirkliches Highlight gibt, das wirklich ein richtiger Knaller wäre (ok, Island ist ganz großartig, aber eben kein Gewinnersong), könnte es wohl auf den kleinsten gemeinsamen ESC-Nenner herauslaufen – und das wäre dann bis jetzt Dänemark.

  10. Der Song ist mal wirklich nicht gut…schief gesungen zumindest von ihr und ein wirklich nerviger Refrain…Aber hier gefällt es, was mich nicht wundert

    • Da stimme ich dir zu, die beiden haben sehr viel Charisma und bringen den Song gut rüber, das kann sowohl bei den Juries als auch beim Publikum ankommen. Und sie starten im (vermeintlich) schwächeren zweiten Semi, da sollte die Finalqualifikation eigentlich kein Problem für sie sein.

  11. Da musste man ja bangen, dass die Dänen das Voting Mal wieder komplett vergeigen, aber Ben & Tan werden das beste dänische Ergebnis seit Emmelie der Forest holen. Gefällt mir, geht leicht ins Ohr und nicht so schnell wieder raus.

  12. Human war heute ohne Zuschauer nicht wirklich überzeugend.
    Ich habe mir schon vorgestellt wie Human auf Startnummer 18 im Semi kommt.

    Yes ist aber auch gut und wird sehr gut abschneiden. I like

  13. An sich ist das schon ganz nett gemacht, ich steh ja auch auf diesen folkigen Einschlag in Songs. Damit hat man mich immer relativ schnell. Aber der Refrain ist mir einfach zu stadiongrölig-holzhammermäßig.
    Ich möchte auch bitte die Sängerin komplett austauschen. Ihr Outfit ist hierbei noch schlimmer als die Stimme – und das zu unterbieten war schon schwer.
    SAY NO SAY NO SAY NO

  14. Bin so frustriert von diesem Jahrgang, dass ich nicht mal versuchen werde, mir Dänemark anzutun, sorry.

      • Ich habe nur kundgetan, dass ich Dänemark potentiell in den Top 5 sehe. Ansonsten bin ich mir nur bei der Schweiz recht sicher, dass es ganz vorne landen wird.

  15. Eine Katastrophe ! Erst der Ausschluss des Publikums und dann dieser Humptata – Siegersong mit uninspiriertem Herumgestakse auf einer überdimensionierten Bühne von einem wohl zufällig zusammengestellten Duo.
    Hier geht der Pfeil bei mir nicht durchs Herz sondern durch die Birne !
    Es gab Alternativen, leider vertan.

  16. Dänemark bleibt sich treu und schickt leicht konsumierbaren Pop zum ESC. Nicht wirklich die Komposition des Jahrhunderts und das war wohl auch die gesanglich bessere bessere Leistung, das erste Mal klang es noch schiefer. Trotzdem wird das Lied seine Fans finden, positiv, flott von zwei sympatischen Menschen gesungen, das sollte locker fürs Finale reichen.

  17. Endlich hat mal mein Lieblingslied gewonnen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich glaube dieser tolle Ohrwurm wird in Rotterdam sehr weit vorne landen. Das Lied macht gute Laune und wird von 2 sympathischen Interpreten getragen.

  18. Danke Dänemark!!! Sehr gute Entscheidung!!! Das habe ich nach den Enttäuschungen aus Portugal und Finnland gebraucht. Herzlichen Glückwunsch!

  19. Obwohl ich „Human“ auch locker einen Top10- Platz in Rotterdam zugetraut hätte, bin ich mit „Yes“ auch hochzufrieden.
    Nicht nur wegen dem Song, der sehr eingängig ist großes Ohrwurm-Potential hat, sondern vor allem wegen der Abwechslung im Vergleich zu den anderen Beiträgen.
    Schon alleine die positive Art sticht neben den vielen teils melancholischen Balladen heraus.
    Und vor allem stechen sie als das einzige Duett richtig heraus.
    Wenn sie nun noch verstärkt versuchen, die Liebesgefühle bei den Zuschauern zu wecken- das Anlehnen an der Schulter muss unbedingt in den Schnelldurchlauf- das Singen hintereinanderstehend hingegen nicht- dann sehe ich hier sogar alle Zutaten, die einen Kompromiss- Sieger ala „Running scared“ ausmachen.

  20. Ich bin mir sicher, dass die Dänen dieses Jahr das Rennen machen, um die Spitzenposition bei den skandinavischen Beitragen. Wenn der Live Gesang noch besser wird, sehe ich das mit der positiven Art, mit dem Catchy-Refrain und der Herausstellung als Duett locker in den Top Ten, wenn nicht sogar Top Five.

    • Da muss gesanglich noch eine Schüppe draufgelegt werden vor allem von ihr, da gefällt mir Deutschland und Österreich wesentlich besser…

  21. Dänemark bleibt auch seiner üblichen Linie treu mit harmlosen Gute-Laune-Pop. Und wie üblich reagiere ich darauf eher allergisch. Statt Ja, sage ich dann doch lieber Nanana. Auch wenn ich eine angenehme Produktion und eine catchy Hookline nicht absprechen kann.

  22. Nach längerer Zeit mal wieder ein Song aus Dänemark der mir gut gefällt.

    Macht gute Laune und geht finde ich sofort ins Ohr.

  23. Geht für mich nach Sichtung der Auftritte von gestern absolut in Ordnung. Mein Favorit im Vorfeld war ganz klar Human, aber sorry, die Inszenierung gestern fand ich zum Fremdschämen, ehrlich. Jasmin hat gut gesungen und das war’s dann für mich aber auch schon. Der Blumenhintergrund, sein seltsames silbernes Roboteroutfit (ja, ich weiß, was man damit ausdrücken wollte), das wirkte auf schon irgendwo ein bisschen lächerlich und ich denke, dass das auch der Grund war, warum es nicht fürs Superfinale gereicht hat, am Song an sich hat’s sicherlich nicht gelegen.
    Ben & Tan waren jetzt gesanglich sicher keine Offenbarung und er stand finde ich ein bisschen rum wie bestellt und nicht abgeholt, aber daran kann man ja noch arbeiten. Alles in Allem für mich einer der besseren Beiträge dieses Jahr und ich wünsche den Dänen viel Erfolg in Rotterdam.

  24. Ben & Tan erinnern mich mit „Yes“ an ein anderes skandinavisches Duo, Smith & Thell aus Schweden. Auch Pop mit Country-Einschlag!

  25. Keiner schmort so zufrieden im eigenen Saft wie die Dänen.
    „Yes“ klingt wie die Essenz aller dänischen Beiträge aus den letzten zehn Jahren – harmlos, seicht, maximal eingängig – wird sich mal wieder respektabel platzieren, und wir werden auch beim DMGP 2030 vermutlich nix bahnbrechend Neues hören.

  26. Tut mir leid, aber „Dänemark“ nehme ich dann vorerst mal in mein Repertoire der Kraftausdrücke auf. Der dänischste Beitrag des Jahrgangs, einfach nur zum Dänen 🤬

  27. Zum ersten Mal EVER gefällt mir ein dänischer Beitrag. Und dann sogar richtig gut, ist bei mir in den Top5.
    Könnte mir ein gutes Ergebnis für Dänemark vorstellen dieses Jahr: konventionell, sweet, catchy und herausstechende Melodie. Plus das hübsche Mädel. Erinnert mich etwas an Helena Paparizou 2001… 😀
    Top 10 sollte kein Problem werden.

  28. Ich finde den Gewinner-Effekt, sprich, dass Songs im Vorfeld positiv bewertet werden, dann gewinnen und anschließend viel kritischer gesehen werden, recht witzig. Dat Ding is’n Knaller! Hatte im Superfinale schon 61% und bei gut gemachter Performance wird das ein Publikumsliebling, da können das noch so viele Kollegen in die imaginäre Mülltonne schmeißen. Kitsch pur, und normalerweise finde ich so etwas wirklich ranzig, aber hier hat es mich sofort. Und der Ersteindruck zählt! Tan sollte nur noch etwas lockerer werden als beim Vorentscheid, da sah sie recht verkrampft aus.

    Im Übrigen war Yes auch der Favorit vor Human. Warum Human hier so sehr viel beliebter war als Yes, erschließt sich mir nicht wirklich. War eher die Ausnahme als die Regel.

    • Normalerweise bist du doch ganz vorne dabei, wenn es darum geht edgy mit seinem Geschmack zu sein.😅
      Schon seltsam, wie schwach der Song hier geredet wird.
      Ich finde, dass das ein großartiger Ohrwurm ist, dass darauf noch kein anderer gekommen ist. Wenn sie das LIVE noch verbessern, wird das ganz vorne mitspielen.

  29. Ist halt wieder so ein Lied wie das vom letzten Jahr aus Dänemark,fröhlich,beliebig
    stört nicht fällt aber schnell ab ins nichts
    Aber mal abwarten wenn sie ihre Stimmen besser im Griff bekommen ist Finale möglich

  30. Natürlich kommt der gitarrespielende Studentenbubi mit seiner Angebeteten ins Finale aber die Belanglosigkeit dieses Beitrags wird dann auch vielen anderen nicht entgehen und bestenfalls einen Platz rund um die 15-18 bescheren. Das reicht auch aus!

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