Georgiens Beitrag für den ESC 2020: „Take Me As I Am“ von Tornike Kipiani

Der öffentlich-rechtliche, georgische Fernsehsender GPB hat den Beitrag des Landes zum diesjährigen Eurovision Song Contest in Rotterdam vorgestellt. Wie schon vorher bekannt war, heißt der Song „Take Me As I Am“ und wird von Tornike Kipiani gesungen. Gleichzeitig wurde ein Musikvideo veröffentlicht. Das Lied wurde von Tornike selbst geschrieben und zusammen mit Aleko Berdzenishvili arrangiert. Die Regie für das Musikvideo lag bei Temo Kvirkvelia.

In diesem Jahr hat Georgien seinen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest erneut über das beliebte TV-Format Idol ausgewählt. Nach zehn Wochen Vorlauf trat Tornike Kipiani zusammen mit Barbara Samkharadze, Mariam Gogiberidze und Tamar Kakalashvil im Finale der Sendung am Silvesterabend auf. Das georgische Publikum war für die Entscheidung durch Online-Abstimmung und Televote verantwortlich. Am Ende war es Tornike Kipiani, der sich mit 33,82% der Stimmen das goldene Ticket nach Rotterdam sicherte.

Tornike, der sich auch kurz Kipo nennt, ist ein 31-jähriger Sänger aus Georgien. Nach dem Sieg bei der Castingshow X-Factor im Jahr 2014 wurde er in der georgischen Öffentlichkeit bekannt. Tornikes Mentor in der Show war keine Geringere als die Vertreterin Zyperns beim ESC 2019, Tamta. Tornike war bereits 2017 im Rennen, um Georgien beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew zu vertreten. Allerdings wurde sein damaliger Beitrag „You Are My Sunshine“ nicht ausgewählt.

„Take Me As I Am“ ist ein kraftvoller Rocksong mit Gitarren und elektronischen Elementen. Prägnant sind die vielen langen Töne, die von Tornike Stimme intensiv untermalt werden. Dabei fragt er immer wieder seine/n (vermutlichen) Partner/in, warum er so sein oder sich verhalten soll, wie eine Person einer anderen Nationalität: „So tell me why do you want me to smell like a French homme – Oh, tell me why do you want me to play like a German?“ Ob das so völkerverbindend ist, wie es der ESC sein will, sei einmal dahingestellt. In jedem Fall bereichert Georgien mit dem Lied die Genrevielfalt der Veranstaltung in Rotterdam.

ESC-Barometer

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96 Kommentare

  1. Ich habe mit ‚gefällt mir ganz ausgezeichnet‘ abgestimmt. Es ist interessant, anders und ich mag es einfach. Würde beim Finale für Georgien anrufen.

  2. Das muss man auch erstmal hinbekommen: Es ist gleichzeitig total langweilig und sehr nervig und dazu kommt dann auch noch der ziemlich dämliche Text. Bottom 5.

  3. Das Lied ist tatsächlich gar nicht so schlimm wie befürchtet. Live könnte es mir dann vielleicht sogar gefallen. Bisher mein 16. Platz (von 25).

  4. Sehr geil! Hoffnungslos unangepasst, kompromisslos rau, ein echter Kipiani.

    „How do you want me to talk like an English man ..
    Where do you want me to dress like an Italian ..
    Now do want me to dance like a Spanish guy ..“

    Also quasi ein Protestsong gegen Eurovision! 😉

    PS: Der Song enthält auch den vermutlich einzigen dutschsprachigen Text beim ESC2020 „Ich liebe dich“ vom Counterpart gesungen.

    • Was ich trotzdem verurteile, weil es zwar Landessprache, aber die falsche Landessprache ist!

      • Aber wenn noch 2-3 Songs eine frz. Liedzeile haben, stimmt die ESC-Gesamtrechnung wieder. Die lassen sich mit Tom Leebs englischem Text verrechnen.

      • Sorry, Tom Leeb wäre nur akteptabel, wenn er auf Breton singen würde.

      • Bitte korrekt Sch’ti schreiben! Wir haben schliesslich Experten für Landessprachen hier im Blog!

      • Dich, mich und wen noch…?

      • So genau erinnere ich das nicht – einfach mal Landessprache kommentieren und abwarten …

      • Kann mir nicht vorstellen, dass da was kommt. Ausser uns haben diese ganzen WiWiblogs-süchtigen Schreiber-/Kirkorov-JüngerInnen das Thema doch gar nicht auf dem Schirm!

      • Kann sein, dass es bei den Anglovision-Luschen an einen Schlüsselreiz wie Ethnoflöte oder atonalen Gesang gekoppelt ist. 😉

        So, ich muss jetzt … Au revoir! do widzenia! adeus! до свида́ния!

      • Ciao bello ciao bello ciao ciao ciao xx

    • Man hat ja schon das Gefühl, du müsstest deine lange Abstinenz vom Forum hier durch Quantität wieder aufwägen, siehe Russland gestern und hier geht es gleich weiter.

      Anti-Eurovision sehe ich aber trotzdem nicht. dann hätte er geschrieben: „Warum willst du, dass ich wie ein Schwede singe?“

      • @ Jorge

        Danke für das Kompliment ! Ich weiß aber gerade nicht, ob ich „Anglovisionslusche“ lustig finden soll…

        Zum Song: Rockig an sich wäre echt super, aber dann kommt dieser bescheuerte Text und im Refrain ist es leider nur geschrien. Nix gegen ungewöhnliche Beiträge, aber „Take me as I am“ erreicht mich leider nicht.

        Ich werte mit 2 von 10 Punkten.

      • Ich kann auch kurz:
        zu a) temporäre Erscheinung, ich verschwinde schon bald wieder – also nein! Zu b) Das Ironieverständnis im Blog hat gelitten, bitte keine Witze über Schweden!

    • Eigentlich habe ich gar nichts gegen Protestsongs, ich pflege ja selbst eine Art Haßliebe gegenüber dem ESC….

  5. Ich bin ein wenig überrascht von mir, aber mir gefällt’s ganz gut. Ich denke das lässt sich cool inszenieren. Die Frage ist nur ob es den Geschmack von vielen Zuschauern und den Juries trifft.

    Zudem Pluspunkt für die deutsche Zeile!

  6. Ich mag den Song total, Georgien enttäuscht mich selten. Ich würde es aber nicht unbedingt als Protestsong werten, ich entdecke vielmehr ironischen Humor darin. Derzeit in meiner Top 10.

    • Man darf mich nicht immer wörtlich nehmen. Hatte ein Smiley und war ironisch gemeint, weil das zufällig auch auf die ESC-Klischees passt. Osteuropa-Englisch, Bühnenoutfits, span. Partysongs, etc. …

      • Ironie muss man hier immer kennzeichnen; das hat sich während Deiner Abwesenheit leider nicht geändert.

  7. Man muss georgien eigentlich dankbar sein, das sie selten mit dem strom schwimmen und musikrichtungen eine bühne geben, die beim esc sonst nicht so zu hören sind.
    Trotzdem. Ich gehör zur verstaubten mittelschicht und mir gefällt das überhaupt nicht.

      • Musst du auch nicht😊😊. Mich würde nur interessieren, wie du die kaste bezeichnest, denen dieser song gefällt.

      • Rockerhippos? Also eine Kreuzung aus korpulenten (Alt)Rockern & Hipstern? Was weiss ich …
        Ich musste jedenfalls schmunzeln, dass ausgerechnet der nicht zur Zielgruppe zählende Douze Points den Song vorstellt und Credits an ihn, dass er sich verbal so um Neutralität bemüht hat. 🙂

  8. Der Song ist ein richtiges Brett und sticht auch aus dem Teilnehmerfeld heraus! Eine deutsche Textzeile kpnnte ich nicht erkennen, aber ich bin begeistert und hoffe, daß der Song den Einzug ins Finale schafft.

  9. Ein interessanter Beitrag, der bestimmt auffallen wird. Ich hoffe, er schafft es ins Finale. Ich bin sehr glücklich, dass dieser ESC sehr abwechslungsreich werden wird. Ein bisschen Mainstream steht uns ja mit Schweden, Österreich, Schweiz,…. noch bevor.

    • Ich glaube bei der Schweiz könntest du überrascht werden, denn so wie ich gehört habe, handelt es sich um keinen typischen ESC-Song…

      • Wenn zudem noch das Gerücht stimmt, daß nicht in Englisch gesungen wird, wäre das fast schon revolutionär….

        Schweden interessiert mich dieses Jahr nur wenig. Hauptsache ist nur, daß Sandmann nicht gewinnt.

  10. Georgien hat immer was extra Originelles. Kann mir schon vorstellen, dass das so einigen gefällt. Ich gehöre nicht dazu.
    Aber der Text hat was. „Nimm mich so wie ich bin“ bedient sich den vermeintlichen Klischees über andere Nationalitäten, um sein eigenes „Ich“ nicht ändern zu müssen. Kann man machen, provoziert dann aber auch Widerspruch. Viel Erfolg, Georgien.

  11. Georgien wieder mit einem Song, der heraussticht; leider passen der Sound und der eher alberne Text sowie der anscheinend dort geschätzte Warlord-Look nicht für mich zusammen. Immerhin interessanter als viele der bis jetzt vorgestellten Beliebigkeiten.

  12. Dieser harte Sound fällt natürlich auf und der Text will der Vormachtstellung großer europäischer Länder etwas entgegen setzen. Ganz schön mutig.
    Kann belohnt aber auch abgestraft werden.

  13. Cool – die unzensierte Version von Leonoras „Love is Forever“
    Fällt zwischen so vielen künstlichen Liedern auf.
    Wir sicherlich nicht einfach aber vielleicht gerade für seine Authentizität mit dem Finale belohnt.

  14. Bei den Buchmachern ist Georgien nun auf den 20. Platz geklettert. Für mich auf jeden Fall ein Song, der ins Finale gehört und Abwechslung in die Balladenlandschaft bringt.

  15. Hmm… schade… ich finde da ist viel Potenzial verschenkt worden – so zumindest mein erster Eindruck.
    Der Song kreiert zwar eine interessante Atmosphäre, aber ich hätte doch gern ein bisschen mehr Variation in seiner Stimme gehört (ein paar mehr tiefe „Rülpser“ wie bei 1:43 min.).

    So bleibt es bei diesem Musikgenre vielleicht doch ein bisschen zu angepasst.

  16. Naja. Ein bisschen „Roi“ mit Stoppelbart und E-Gitarre. Mir gefällt das sogar irgendwie, obwohl ich ständig auf ein Gitarrenriff warte, das mal richtig reinjammert.
    Etwas Unangepasstes kann ich hier nicht erkennen. Ein sehr streamingformatierter Rocksong, höhe- und tiefpunktfrei – also modern 🙄
    Ich unterstütze das trotzdem mit einem „Gefällt mir gut“ und stecke es in meine Playlist.
    Viel Glück Georgien!

    • tja, das jammernde Gitarrenriff ist mit dem Rock ausgestorben zusammen mit dem Wah-Wah und anderen Effektgeräten aus dem letzten Jahrtausend.

  17. Mag ich, tut gut. Danke Georgien. Wenn er es live rüberbringt, wird es sehr gut. Aber eine Unstimmigkeit und ….
    Derzeitige Top 10: Bin Ösi in Ösi-Land, kann also für D anrufen.
    1) DEU
    2) LIT
    3) ROM
    4) GEO
    5) ITA
    6) BEL
    7) CZE
    8) NOR
    9) SRB
    10) ISL

  18. Das ist ganz schwierig für mich zu bewerten.
    Einerseits erkenne ich an, dass es eine andere Farbe hat als das, was wir bislang so vorgesetzt bekommen haben. Andererseits: es geht mir tatsächlich auch schnell auf die Nerven, diese langen Töne andauernd lassen wenig Raum für melodische Entfaltung. Mir ist das insgesamt im wahrsten Wortsinn zu eintönig.

  19. Musikalisch ist das mein Ding, aber mit dem Text hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Viel Glück und Erfolg!

  20. Es wirkt die ganze Zeit so, als wolle Tornike jetzt mal richtig loslegen, aber man lässt ihn einfach nicht von der Kette. Als kompromissloses, knallhartes Rock-Brett hätte der Song mir wahrscheinlich richtig gut gefallen, so ist das irgendwie nichts halbes und nichts ganzes.

  21. Als Rock-Fan finde ich es schön, wenn man mit der Stimme Emotionen ausdrückt, auch wenn es wie hier mal wieder nur um Liebe geht. Klar fehlen zum richtigen Rock die Gitarren und auch typische ESC-Rituale wie den Klimax am Ende meist mit Rückung wird nicht geliefert. Trotzdem könnte er die Fans der härteren Gangart hinter sich vereinen und so das Finale erreichen.
    Gut gemacht Georgien, wohl das Land von dem ich persönlich am wenigsten enttäuscht wurde die letzten Jahre.

      • Ein Georgier singt eine albanische Schreiballade verpackt als Rocksong mit dem Text eines alten Siegelschlager. Genauso ist es mir vorgekommen

    • Zu E-Gitarren fällt mir der wunderschöne Albumtitel von Alice Deejay ein: „Who needs guitars anyway“?

      Ich erkenne ja durchaus an, dass das kein 08/15-Casting-Show-Song ist und bin auch bereit, es dem Titel positiv anzurechnen, dass anscheinend relativ wenig Gebrauch von E-Gitarren gemacht wurde (wie hier zu lesen ist), aber er wird sich höchstwahrscheinlich nicht zu der überschaubaren Gruppe von Rocksongs dazugesellen können, die mir gefallen.

      • „Who needs guitars anyway?“ muss es natürlich heißen (wer findet den Unterschied?)

      • Ich musste ja ein paarmal gucken bis ich gesehen hab das das Fragezeichen hinter den Gänsefüßchen war

  22. Gefällt mir von allen georgischen ESC-Beiträgen bisher am besten. Für einen richtigen Knaller fehlt mir aber ein bisschen „wumms“, ist finde ich ein Rocksong mit angezogener Handbremse.

    Ist aber ne schöne Abwechslung zu den vielen langsamen Songs.

  23. Musikalisch interessant, aber textlich einfach unterirdisch. „I’m sorry, Georgia: my last place so far“ 🤷🏻‍♂️

  24. „Take me as I am“ – Für mich eine Erinnerung an die Zeit der Schulbands. Man wollte hart und rau sein. Bemühte Primaner-Lyrik* und die entsprechende „antibürgerliche“ Haltung gehörte selbstverständlich dazu.
    Mir gefällt so einfach gestrickter Rock immer noch ganz gut. Daher freue ich mich, dass Geogien diesen Beitrag zum ESC schickt.
    * (Für die Jüngsten hier: Primaner = zwölfte und dreizehnte Klasse)

    Allerdings ist „Take me as I am“ meilenweit von einem meiner Lieblingsstücke beim ESC entfernt:
    Nika Kocharov and Young Georgian Lolitaz – Midnight Gold

    • Ähem, an 2016 insgesamt erinnere ich mich nur äußerst ungern (für mich der schlimmste Jahrgang aller Zeiten), aber die 12 Points from UK for Georgia waren schon ein Ausrufezeichen.

      • @Mariposa ….Ich erinnere noch, dass ich damals happy war, dass Georgien es ins Finale geschafft hat und habe gehofft, dass der Russe nicht gewinnen wird. Der Wunsch wurde ja erfüllt und die Siegerin habe ich verdrängt.

        Ansonsten habe ich jedes Jahr so drei bis fünf Beiträge, die mir sehr gut gefallen und die mir im Gedächtnis bleiben. Auch 2016.

        Ich gebe zu: mir gefiel sogar den Superschlager von Zoe. „Loin d’ici“ war wie ein guter trip auf einer Blumenwiese. Alles so schön bunt hier…

  25. Also mal ehrlich, das Lied beginnt viel versprechend und hält dann davon nix, je länger es dauert. Der Text ist an Dämlichkeit kaum zu überbieten. Seine Olle soll ihn nicht wie einen Spanier oder Franzosen behandeln. Naja. Wird schwierige für Geogien mit dem Finale. Vielleicht mal wieder so ein Beitrag schicken wie 2011.

  26. Ich hab nicht viel erwartet, aber der Song ist ja mal geil meine Meinung nach, auch wenn der Text Trash pur ist.
    Soweit in meine Top 5!

  27. Im Text geht es darum, dass Georgier sich oft für die westliche Welt verstellen und ihre Kultur und Identität vergessen, um sich anzupassen. Die Stereotypen der Big 5-Länder sind eine Metapher dafür. Man soll Georgien so nehmen wie es ist und es nicht verändern (wozu du unangepassten ESC-Beiträge der letzten Jahre auch sehr gut passen).

    Georgien ist übrigens mein neuer 1. Platz, merkt man vielleicht…?

    • Ich liebe all das, was ich von Georgen so mitbekomme (Buchmesse) und will demnächst dahin. Tbilissi muss eine sagenhafte Stadt sein…

    • Genau. Andere Songs von Tornike waren ja auch kein Metal mit hardcore Gitarrenriff, sondern genau die Kombi aus Rock/Elektro. Es hätte ja theoretisch wie bei Marta Jandova & Noid Barta (CZE15) als viel zu verschmalztes Epos enden können. Nicht meine Nr.1 im Jahrgang, aber hoffentlich im Finale. Anders als bei Nika & Georgian Lolitaz kann man ja nicht mitvoten.

      • Stimmt.

        Außerdem erfrischend, einen Künstler dazwischen zu haben, der sich mal nicht für den ESC verbiegt.

  28. Endlich mal wieder Deutsch beim ESC hören😊
    Wer hat’s gehört? Bei ca. 2:26 singt er (bzw. singen sie) „Ich liebe dich!“
    🥰😊👍
    Abgesehen davon ein toller Song, der zur großen Genrevielfalt in diesem Jahr passt.

  29. Wundervoll !

    Und eigentlich geht es ja darum, dass Heteros des Ostens das Gefühl haben nicht mithalten zu können.

    Dann heißt es doch besser „Isch liebe Disch“ zu sagen als AFD zu wählen

  30. Ganz ausgezeichnet! Klar, eigentlich wäre das wegen des sehr stupiden Textes „nur“ ein „gut“. Aber dieser Jahrgang ist bisher so katastrophal schwach, dass ich für diesen Beitrag wirklich dankbar bin. Das ist anders, unangepasst, sticht heraus und ist so herrlich überzogen dramatisch. Beide Daumen nach oben!

  31. Habe mir das Lied nun ein paar mal reingezogen, und ich muss sagen, es gefällt mir immer besser. Selbst mit dem Text kann man sich anfreunden, man muss sich nur in die Menschen hineindenken, die am äußersten Rand Europas leben und deren Kultur immer mehr von dem Standard der großen Länder geprägt wird (gerade bei Georgien ist das ein Thema, wenn man das Abschneiden beim ESC mit der eigenen Musik betrachtet), ok im Fall Georgiens müsste da auch noch Russland dazu, aber er hat sich eben auch die Big5 beschränkt. So gesehen ein Lied mit ESC-Bezug, Ich denke in vielen anderen kleineren Staaten könnte man den Text so verstehen und nicht als lächerliches Liebesgedöns abtun.

  32. Wow, ich finde es grandios. Habe nicht mit Georgien gerechnet und es hat bei mir sofort einen Platz in den Top 3 gefunden. Warum der Text dämlich sein soll erschließt sich mir nicht. Er hat zumindest eine klare Aussage im Gegensatz zu so vielen Popliedchen, die es in die Auswahl geschafft haben

  33. HIer mak ein Zwischenstand:

    1. Tschechien 7/8
    2. Island 7/8
    3. Georgien 7/8

    4. Italien 6/8
    5. Die zirrhotische Prinzessin 6/8
    6. Bübchen ! 6/8
    7. Albanien 6/8

    8. Belgien 5/8
    9. Uku (guilty pleasure) 5/8
    10. Litauen 5/8
    11. UK 5/8
    12. Belarus 5/8

    13. Australien 4/8 (fängt an zu nerven)
    14. Armenien 4/8
    15. Kroatien 4/8

    16. Spanien 3/8
    17. Griechenland 3/8
    18. Norwegen 3/8 (wegen einiger Wendungen im dummen babylonischen Konstrukt)

    19. Lettland 2/8
    20. Ukraine 2/8 (Griff nach der einzigen Glasperle unter lauter Edelsteinen)
    21. Slowenien 2/8

    22. Franz 1/8
    23. Moldawien 1/8

    Hass auf:
    24. Polen 0/8
    25. Serbien 0/8

    Ich rechne noch damit, dass Holland, Nordmazedonien und ein gewisser Felx S. aus S. bei mir oben einsteigen könnten

  34. Ich bin ja bekennender Georgien-Nicht-Fan, aber ich glaube diesmal schaffen sie es ausnahmsweise mal in meine Top 40 😉 Ich finde den Sound eigentlich ganz cool, aber leider passiert in dem Song ziemlich wenig, wodurch er für mich fast schon langweilig ist. Der Text zieht es dann noch weiter runter.

  35. Eigensinnig wie eh und je, die Georgier. Tornike parodiert den ESC, aber ihm fehlt der Witz und das Talent zum Songwriting. Das wirkt alles sehr amateurhaft. Schade.

  36. Ich will mal hoffen, dass ihr morgen beim ungewöhnlichen schweizer song auch so wohlwollend kommentiert.😊

  37. Meine Top 10 bislang

    1. Italien
    2. Litauen
    3. Kroatien
    4. Rumänien
    5. Spanien
    6. Norwegen
    7. Ukraine
    8. Tschechische Republik
    9. Großbritannien
    10. Sloiwenien

    Mir gefallen erfreulicherweise überdurchschnittlich viele Beiträge (Deutschland ist leider nicht dabei), der „Übersong“ fehlt aber noch.

    Ganz übel sind Polen, Serbien und Moldau.

  38. Tornike sticht unter den anderen mit dem Lied echt hervor, das Ding ist ihm echt gut gelungen. In meiner persönlichen Top 3 bisher, trifft für mich voll ins Schwarze. Live wird das sicher alle mitreißen – auch die, die bis jetzt nur darüber lästern 🤧

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