Germany 12 Points: Neue Sendezeit um 21 Uhr in allen Dritten – und auch im Ersten!

Planänderung bei der deutschen ESC-Vorentscheidung aufgrund des Krieges in der Ukraine: Entgegen der bisherigen Planung läuft „Germany 12 Points“ am Freitag nicht um 20:15 Uhr in allen dritten Programm und in ONE. Stattdessen kommt die Sendung nun erst um 21 Uhr – dafür aber auch im Ersten.

Die Information ging zuerst an alle Personen, die Karten für die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2022 in Turin erworben haben. Ihnen wurde mitgeteilt, dass der Beginn der Show nach hinten verlegt worden sei und diese nun um 21:00 Uhr beginnen würde.

Während sich das bei den meisten dritten Programm im Moment so noch nicht online finden lässt, zeigt sich aber bei der ARD eine Neuigkeit. Dort läuft nämlich jetzt auch „Germany 12 Points – der deutsche ESC Vorenscheid“ und zwar um 21:00 Uhr.

Davor wird um 20:15 Uhr eine Sendung ausgestrahlt, die den Titel „Solidarität mit der Ukraine“ trägt. Diese nimmt ganz klaren Bezug zum Krieg, der dort letzten Donnerstag durch die russische Invasion begonnen hat. Es scheint so zu sein, dass für Freitag nun das gesamte Programmschema geändert wurde. Das bestätigt ein Tweet von TV Wunschliste.

Weitere offizielle Informationen liegen im Moment zu der Planungsänderung nicht vor. Für die ESC-Vorentscheidung bietet diese Änderungen natürlich zusätzliche Aufmerksamkeit, auch wenn sie durch einen sehr traurigen und bedrückenden Anlass hervorgerufen wird. Umso mehr wird es sicher die meisten ESC-Fans freuen, dass sie sowohl ihre Solidarität mit der Ukraine ausdrücken können, als danach auch die europäischste und völkerverbindendste Unterhaltungssendung, den Eurovision Song Contest, auch im ersten Programm der ARD erleben können.

Zu dieser kurzfristigen Programmänderung erwarten wir natürlich weitere Informationen, die wenn nicht heute, dann sicher morgen kommen werden. Wir halten Euch hierzu natürlich auf dem Laufenden.

Alle Informationen zur ESC-Vorentscheidungswoche findet Ihr hier. Wie Ihr bereits online über die sechs Beiträge abstimmen könnt, könnt Ihr hier nachlesen. Aufgrund der Invasion der Ukraine war Russland von der EBU vom diesjährigen ESC ausgeschlossen worden. Daraufhin hatten drei russische EBU-Mitgliedssender die Organisation verlassen.


170 Kommentare

  1. Ich finde, das ist eine Programmierung, die sehr gut zum Grundgedanken des ESC passt: „Solidarität mit der Ukraine“ und im Anschluss die Vorentscheidung für die europäische, völkerverständigende Musikshow. Ein schönes Zeichen in dieser schlimmen Zeit.

  2. Weiß man, ob die Sendung im Ersten auch wie auf ONE mit Social Media Einblendungen ist oder wird überall auf allen Sendern eine Sendung ohne Social Media Einblendungen gezeigt?

  3. Im Ersten hätte ich den Vorentscheid jetzt nicht gebraucht, nachdem 9 weitere Sender den Vorentscheid ausstrahlen… 😂 Aber ist ein tolles Zeichen.
    Hoffentlich gewinnt dann auch der richtige Song!

  4. Nein! Der ARD-Zuschauer wählt uns noch das Team Liebe nach Turin. Vor allem wenn er vorher mit Krieg konfrontiert wird, denkt er doch erst Recht, dass ein Lied über Frieden mal was ganz Tolles wäre. „Nicole hat ja auch über Frieden gesungen.“
    So als „europäischer Gedanke“ ist es ja ganz nett, dem ESC nun doch eine größere Bedeutung zu geben, aber so hat das wieder einen negativen Beigeschmack, sollte es Team Liebe werden, weil sie von der ARD am meisten profitieren werden. Das ARD-Publikum hat in den letzten Jahren immer den letzten Startplatz gewählt.
    Wieder einmal sieht es so aus, als wolle der NDR seinen persönlichen Favorit durchsetzen.
    Wenn Thomas Schreiber eines richtig gemacht hat, dann die Anerkennung, dass das ARD-Publikum nicht stimmberechtigt sein sollte.
    In den Dritten wäre zumindest der Anteil an ESC-Fans größer gewesen, weil weniger Leute „rein zufällig“ den VE gesehen hätten. Ganz schlechte Idee.

    • Eigentlich sollte das „Hallo Welt“ eher schaden.
      „Hallo Welt, wie geht’s dir? Warum so down? Warum gibt’s du negativen Vibes nur so viel Raum.“, ist in der aktuellen Situation noch lächerlicher, als es davor schon war.

    • Ich finde das hier unredlich und ziemlich dreckig jetzt das ARD-Publikum anzugreifen. Wenn ihr nicht wollt das Hallo Welt gewinnt, dann votet doch einfach für einen eurer Favoriten. Es gibt ein Onlinevoting bis Freitag 20:00 Uhr und am 04.März kann man auch anrufen. Also nicht andere für ein Ergebnis verantwortlichen machen, das man nicht will, sondern selbst tätig werden.

      • Das musst du mir nicht sagen. Ich habe schon abgestimmt und werde es am Freitag auch.

    • Danke, genau das gleiche habe ich mir auch gedacht. Verstehe auch nicht so ganz, warum der VE nun doch auf einmal doch in der ARD ausgestrahlt werden soll. Das Vorprogramm gut und wichtig, aber die Ausstrahlung im Ersten unnötig. Da habe ich schon eine sehr starke Vermutung was der Siegerbeitrag werden soll.

    • Wenn dem so wäre, dann hätte vor sechs Jahren Alex Diehl mit „Nur ein Lied“ gewonnen, doch die Zuschauer wählten am Ende Jamie-Lee Kriewitz zum ESC nach Stockholm. Die hatte Startnummer Neun beim ESC-Vorentscheid.

      Beim Vorentscheid 2014 hatte Elaiza in der ersten Runde Startnummer Sechs, in der zweiten die Drei und im Duell gegen Unheilig trat das Trio als zuerst an. Bedeutet, nicht immer wurde der Act mit der letzten Startnummer zum Sieger des Vorentscheides gewählt.

    • Dieses Bashing gegen die „ARD – Zuschauer“ ist doch albern. Lena, Roman Lob, Cascada, Elaiza, Jamie Lee und Michael Schulte wurden ja auch durch die Zuschauer der ARD gewählt. Klar , 2010 bis 2012 waren noch paar Zuschauer von pro7 dabei.
      Glaube nicht, dass da viele Zuschauer zum Telefon greifen, die eh nix mit dem ESC am Hut haben. Kostet ja schließlich Geld wenn man anruft. Die werden sich das angucken und denken „was ein Mist“ aber bestimmt nicht anrufen. Und wenn, wird deren Anteil gering sein.

    • Wenn man genug Phantasie hat, kann man in alles etwas Negatives reininterpretieren. Man muss ja aber zum Glück nicht jeden Trend mitmachen – da hat jeder die Wahl…

  5. Benny, ihr seid ja auch im Studio. Wäre es gut auch ukrainische Flaggen aus Solidarität mit ins Studio mitzunehmen? Dann könnte man noch bis Freitag zügig etwas auf die Beine stellen.

  6. Okay, warum denken viele eigentlich, dass der NDR das Team Liebe möchte? Hab da bisher kein gutes Argument in den Kommentaren gefunden, außer Hysterie 😅

    • Aus dem Grund, weil der NDR in der Vergangenheit stets einen schlechten Musikgeschmack bewiesen hat. Dass der NDR Hallo Welt ganz toll findet – Frau Wolfslast ist ja auch „schockverliebt“ – ist nicht undenkbar 🙂

      • Ich wüsste nicht, dass Frau Wolfslast genau gesagt hätte, dass sie in diesen einen Act namens Team Liebe schockverliebt ist (correct my if I‘m wrong). Und sorry aber nix da der NDR… das deutsche Publikum sollte die Sisters und Jamie Lee und Levina und wie sie nicht alle heißen. Damit muss man einfach klar kommen. Und wenn am Freitag Team Liebe gewinnt, dann ist das halt so. Wäre jetzt auch nicht mein Favorit, aber dann zu sagen „der NDR wollte das so“ klingt für mich schon arg nach Verschwörungstheorie.

        Und sorry, aber wenn das deutsche Publikum am Freitag einen Song wählt, der fragt warum man gerade so down ist und sich auf die negativen Vibes konzentriert, dann hat man auch den letzten Platz beim ESC verdient. Auch wenn der Song natürlich eine andere Bedeutung hat, finde ich das gerade schon arg fehl am Platz.

      • Bei den Sisters war tatsächlich eine klare Bevorteilung zu erkennen, nicht zuletzt auch durch Johannes Strate als eindeutig befangenes Jurymitglied. Insofern hat es sich der NDR schon auch selbst zuzuschreiben, dass viele da so argwöhnisch sind. Ich habe jetzt allerdings auch noch keine Anhaltspunkte wahrgenommen, dass diesmal tatsächlich irgendeiner der Beiträge beim Vorentscheid einen unfairen Vorteil bekommen würde.

      • „dann zu sagen „der NDR wollte das so“ klingt für mich schon arg nach Verschwörungstheorie.“

        Das habe ich auch nicht, sondern dass es danach aussieht.
        Und ja, das Publikum hat in den letzten Jahren auch immer das Falsche gewählt. War ja auch der Hauptpunkt meines Posts, auf den du dich vermutlich bezogen hast – zumindest fühlte ich mich angesprochen.
        Das mit dem „der NDR will das so“ war aber nicht unbedingt ernst gemeint, sondern als Witz/Insider. Hier auf dem Blog wird schon seit Release der Songs „behauptet“ der NDR würde Team Liebe am besten finden und heimlich pushen. Die Kugeln bei der Auslosung waren ja auch manipuliert 😉

      • Das mit den Sisters und dem befangenen Juroren mag stimmen, ändert aber nichts daran, dass sich auch das Televoting (wenn auch knapp) für die entschieden hat. Sprich: Selbst wenn der NDR das so gewollt hätte – dann gaben ihnen die Zuschauer:innen recht.

        Übrigens habe ich an dem Abend einige Freunde da gehabt, die sich nie mit dem ESC beschäftigen und die alle einstimmig gesagt haben, dass Sisters das stimmigste Gesamtpaket haben. Aber nur am Rande, möchte keine alten Wunden aufreißen 😀

        Sehe es wie du, dass niemand gerade irgendeinen Favoriten im Vorentscheid hat.

      • „Das Publikum hat das falsche gewählt“ – joa, aber wir leben halt in einer Demokratie, da muss man dann damit klar kommen, dass die Mehrheit halt entscheidet. Und dann kann man natürlich diskutieren, dass man halt nen zusätzlichen Sender fürs junge Publikum braucht, etc pp, aber das führt ja zu nichts. Wollte auch niemanden angreifen mit meinem Kommentar, finde die Hysterie hier nur manchmal too much 😅

      • Ich will auch niemanden angreifen, alles gut. Es wird ja niemand beleidigt 🙂

        „joa, aber wir leben halt in einer Demokratie, da muss man dann damit klar kommen, dass die Mehrheit halt entscheidet.“
        Das ist richtig und wir haben in den letzten Jahren immer mit der demokratischen Entscheidung gelebt, allerdings war beim ESC dann halt doch immer Frust statt Freude im Bezug auf Deutschland.

        Meine Mutter fand die S!sters auch am besten und hat letztens sogar noch von ihnen geredet 😀

      • Voll schlimm, für viele waren die Sisters halt echt auch gut damals 🙈 konnte und kann ich bis heute nicht verstehen.

        Stimmt, die Entscheidungen waren oft wenig aussichtsreich, ich finde aber auch, dass es da Unterschiede gab: Bei Cascada und Elaiza zum Beispiel hat mich deren Abschneiden gar nicht so getroffen, weil sie mit dem Song zumindest in Deutschland erfolgreich waren. Bei Ann-Sophie war es ja eh die Ausnahme, aber gerade seit 2017 (Ausnahme hier Michael Schulte 2018) fehlt mir einfach dieser Rückhalt. Gut, bei internen Entscheidungen ist man ja eh unbeteiligter, letztes Jahr Jendrick hat mich zum Beispiel gar nicht getroffen. Bei Acts, die man als Publikum wählt, egal wie mies die Auswahl an sich war, fühlt man sich ja generell eher schlechter, weil man selbst das ja quasi hingeschickt hat. Aber auch hier kann ich mittlerweile Abstand halten. Ich finde jetzt beispielsweise Felicia Lu und Malik Harris gut, sollten die es werden top, aber wenn nicht, lebe ich auch mit den anderen Acts und drücke ihnen trotzdem die Daumen (bin dann aber halt nicht so richtig dahinter) 😀

      • @Matty
        Michael habe ich damals als das Korn für das blinde Huhn bezeichnet und behielt Recht.
        Nein, natürlich ist Michael nicht schlecht. Ihm kam zugute, dass er einerseits gut war und andererseits die letzte Startnummer hatte. Und ja, ich denke nicht, dass Michael das Televoting vom 2. oder 3. Platz aus gewonnen hätte.

        @Lenny
        Das mit dem Rückhalt und dem „verantwortlich fühlen“ finde ich interessant. Klar beim eigenen Beitrag ist man immer kritischer, aber eigentlich würde ich erwarten, dass man selbstbewusster ist, wenn man selber und viele andere den Beitrag als den Favoriten haben.
        Wenn Freitag Felicia gewinnt, wäre ich eigentlich sehr optimistisch, weil sie international die Favoritin war.

      • Ich bin, wie gesagt, auch Fan von Felicia und von Malik, weil da meiner Meinung nach am meisten Potenzial drin steckt, was die Performance angeht. Allerdings keine Ahnung ob und wie das international ankommt. Felicia kann als Lena-Kopie wahrgenommen werden, Maliks Rappart dürfte nicht jedem gefallen. Michael Schulte hatte eine emotionale Geschichte, mit der er bestimmt im Mittelfeld gelandet wäre, hinzu kam aber die tolle Inszenierung, weshalb er so einen grandiosen Platz machte. Felicia und Malik müssen mit ganz anderen Dingen punkten und das bewusst machen. Das traue ich aber nur Felicia zu und wie hoch sie damit kommt, das ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann.

  7. Wenn Barbara Schöneberger in ihre Moderation Herz und Verstand einfließen lässt – und Barbara Schöneberger hat DEFINITIV BEIDES und zwar mehr als der (m/w/d) ein oder andere es für möglich hält – dann könnte der diesjährige deutsche Vorentscheid sowie der ESC selbst jedem bekennenden Nicht ESC-Fan (m/w/d) zeigen, dass es den teilnehmenden Künstlern (m/w/d) / Bands, ESC-Verantwortlichen (m/w/d) und allen ESC-Fans (m/w/d) nur um die Musik und deren verbindende Wirkung zur Toleranz und Meinungsvielfalt geht und nicht wie im Sport bei dem nur noch das Geld und der Kommerz leider die Oberhand genommen haben aber die politische Situation bei manchen Sponsoren sowie gastgebenden / teilnehmenden Länder leider keine Rolle mehr spielen.

    Ich glaube ich war noch nie so stolz ein ESC-Fan zu sein wie in diesen Tagen.

  8. Ich habe auch Angst, dass von der älteren Zielgruppe am ehesten Team Liebe gewählt wird. Meiner Meinung nach hätte der Vorentscheid in den dritten Programmen bleiben sollen.

    • Das ist doch Schwachsinn was ihr hier erzählt. Wenn ich nicht wollt das Hallo Welt gewinnt, dann votet online für euren Favoriten oder ruft an. Und außerdem wie hier gegen die älteren Leuten gehetzt wird, ist einfach nur noch unerträglich. Als wenn alle älteren Leute den selben geschmack hätten.

      • Ich habe schon gevotet und werde das auch mehrmals am Freitag tun.
        Meine Aussage sollte keinesfalls als Hetze wahrgenommen werden. Ich habe nur die Vermutung, dass ältere Leute (Ü60) eher für den verständlicheren deutschen Act anrufen, als für einen englischsprachigen. Außerdem glaube ich, dass viele Menschen außerhalb der Bubble denken, dass in der jetzigen Situation ein „Friedenssong“ super ankommt.
        Falls du dich angegriffen gefühlt hast entschuldige ich mich hierfür!

      • Das hat die ARD selbst bestätigt, dass die ARD Zielgruppe die voten, nicht der ESC Zielgruppe im Mai entspricht, die dort voten. Das ist dann schon ein Fakt escfan05 und definitiv kein Schwachsinn.

      • +Ich habe nur die Vermutung, dass ältere Leute (Ü60) eher für den verständlicheren deutschen Act anrufen, als für einen englischsprachigen.+

        Genau, vor 50 Jahrem gab es nämlich noch keinen Englischunterricht und damals hörten alle deutsche Musik, der größte Teil Marschmusik!

      • @Julian

        Na ja, Rap ist aber nicht so wahnsinnig beliebt bei der Generation 50plus. Die 50 bis 60jährigen, die ich kenne, hören meistens Rockmusik (gerne auch härter), Pop auch Schlager, aber Rap spricht dann doch eher die Jugend an, glaube ich.
        Also wenn „Hallo Welt“ gewinnen sollte, liegt das nicht daran, weil die älteren Herrschaften den Text verstehen.😉

    • Das „Bashing“ der ARD Zuschauer ist echt heftig, erst wurde gegen die Zuschauer der Dritten Programme geschimpft, jetzt gegen alle anderen auch. Scheint, dass gar kein Weg der richtige ist. Leichtfertig wird eine Programmänderung am Freitag abend jedenfalls nicht durchgeführt, schon gar nicht mit Aluhut-Gedanken um einen bestimmten Song nach Turin zu schicken. Nach der Sondersendung zur Urkaine kommen weder ein Liebesfilm noch ein Krimi besonders stimmig daher oder aber eine weitere Talk Show. Da ist Musik und erst recht der ESC ein sehr versöhnliches Anschlussprogramm. Das Telefonvoting wird erst gegen 22 Uhr beginnen und allen, denen es wichtig ist, welcher Song nach Turin fährt, werden voten und das ist doch genau das was ein Vorentscheid bringen soll.

    • 1. Wieso sollte ausgerechnet die ältere Zielgruppe so einen komischen Rapsong wählen? Hören sowas nicht eher die Jüngeren?

      2. Auch die Generation der über 60jährigen versteht mehrheitlich Englisch. In den 80er Jahren, in denen viele dieser Generation noch im besten Plattenkaufalter gewesen sind, war der Anteil deutschsprachiger Songs in der Hitparade wesentlich geringer als heute (zumindest ab ca. 1984, als die „Neue Deutsche Welle“ vorbei war).

      • +ab ca. 1984, als die „Neue Deutsche Welle“ vorbei wa+

        Vielleicht sollte man hier wirklich mal Einigen Nachhilfeunterricht geben.
        Vor der deutschen Welle (also ca 1981) gab es keine deutschsprachige Popmusik, in der Rockmusik war Udo Lindenberg fast ganz alleine, wenn man Ton.Steine, Scherben und andere Bands, die nur für ein bestimmtes Publikum interessant waren nicht beachtet. Daneben gab es noch die Liedermacherszene, die man aber heute vernachlässigen kann.
        Die Welt war damals klar aufgeteilt, Pop und Rock englisch und Schlager deutsch.
        Da damals von der Jugend so gut wie Keiner Schlager gehört hat, ist die heutige Generation 60+ mit englischsprachiger Musik aufgewachsen, da gibt es keine Affinität zur deutschen Sprache, außer natürlich in der damaligen kleinen Gruppe der Schlagerfans, die natürlich heute unter den wenigen Schlagerfans eine große Gruppe ist. Aber das ist in der Bubble nicht anders, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gibt es da mehr Schlagerfans.

        Also einfach mal aufhören zu denken, dass Ältere grundsätzlich einen schlechteren Musikgeschmack haben. Und auch aufhören zu behaupten, dass 60+ die Gruppe wäre, die am aktivsten beim ESC abstimmt. Aus meiner Erfahrung ist es eher die Gruppe von 30-50 und da vor allem die Frauen. Das liegt auch daran, das es in den letzen 30 Jahren – dank der Casting-Shows – normal geworden ist, für das Fernsehen anzurufen, und das ist die Generation, die damit ausgewachsen ist.

    • Kannst gerne mal nach „Durchschnittsalter ARD Zuschauer“. Du wirst sehen, dass die Zuschauer im Ersten nochmal ein paar Jahre jünger sind als die im Dritten.

      Und die Ukraine-Sondersendungen haben die letzten Tage auch immer super in der „jungen Zielgruppe“ (also 14-49) funktioniert.
      Im Grunde müsste man den Dritten wieder erlauben, irgendwelche Krimiwiederholungen zu senden, damit das Publikum noch jünger wird. 🙂

  9. Also definitiv verständlich, dass vorher Solidarität mit der Ukraine läuft, und ich begrüße sowohl dies, als auch dass der Vorentscheid nun doch in der ARD ausgestrahlt wird. Ein gepflegtes „Hä?“ kann ich mir zu letzterem aber trotzdem nicht verkneifen. Wieso verstehe ich nicht so ganz. Ich gebe Benny recht, es ist tatsächlich symbolisch sehr schön, aber ob wirklich das dahinter steht? So oder so gibt es aber trotzdem für alles an diesen Änderungen einen Daumen nach oben! 👍🏼

  10. Am Freitag hat jeder die Möglichkeit den ESC Song für Turin zu wählen.
    Der Beste soll gewinnen und auch später hinter dem Interpret/Interpretin/Gruppe stehen.
    Also ruft an

    • Nein, wir dürfen aus sechs ESC-untauglichen Liedchen wählen, die eine Handvoll „Experten“ mit teilweise fadenscheinigen Argumenten ausgesucht hat. Das ausgeschriebene Ziel, dass jeder Deutsche am Ende hinter dem Song stehen soll, kann so einfach nicht erreicht werden.

      • @ escfan05

        „Verschwörungstrolle“? Was redest du? Die dürftige Eignung der sechs Songs für den ESC ist allgemeiner Konsens, dass aus depperten und fadenscheinigen Gründen eben nur sechsmal Radio-Pop zur Wahl steht, ist Fakt.

  11. Was??? Erstmal ein Riesenaufstand deswegen, weil man den Vorentscheid auch bewusst wegen des Zuschauerbias und der Radiokollabaration in die Dritten bringen möchte und jetzt schwenkt man auf einmal um? Entschuldigung, aber das ist doch lächerlich! Für mich gehörte der Vorentscheid zwar immer ins Erste, aber jetzt macht man es nur wegen einer aktuellen Kriegsberichterstattung wieder anders? Wer soll die Verantwortlichen da noch ernst nehmen? Jetzt scheint alles egal zu sein. Sorry, aber dieses vergiftete Geschenk fällt schwer anzunehmen….

    • Ach du meine Güte, hast du sonst keine Sorgen? Dann vote doch einfach für was anderes!!!!!!!!!!!! Und selbst wenn Hallo Welt, die Mehrheit der Zuschauer und Online-Voter überzeugt, dann ist das halt so. Punkt.

  12. Zur Demokratie gehört übrigens, dass alle mitentscheiden dürfen. Wenn das ARD-Publikum aus unserer Sicht Mist zusammen wählt, dann ist das eben so. Andere sterben für die Freiheit, entscheiden zu können.

    Sorry für den sauertöpfischen Post, aber ich reagiere dieser Tage allergisch auf Leute, die sich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnen.

  13. Wie Benny oben bereits in einem Kommentar erwähnt hat, finde auch ich, dass diese Programmierung, den Vorentscheid im Anschluss an „Solidarität mit der Ukraine“ zu senden, sehr gut zum Grundgedanken des ESC passt!

    Irgendwie fast alle Länder halten aktuell zusammen und sind einer Meinung! Putin hat, wie in den Medien bereits jetzt schon öfter erwähnt- das Gegenteil von dem erreicht was er erreichen wollte! Vor allem was die Nato und EU betrifft wollte er eine Spaltung herbei führen, aber er hat das Gegeteil davon -nämlich Zusammenahlt- erreicht!

  14. Ich glaube, alle die jetzt panisch werden, dass „Hallo Welt“ gewinnt, weil jetzt der Einfluss der ESC-Bubble durch das ARD-Publikum schwindet, können sich beruhigen.
    Denn vergesst das Onlinevoting nicht: Da werden doch vermutlich in erster Linie wir als ESC-Fans abgestimmt haben. Und wer da von uns die meisten Stimmen bekommen hat, ist doch relativ leicht einschätzbar.

    Außerdem haben auch die Sisters 2019, die gerne als Vergleich herangezogen werden, im Televoting eher knapp gewonnen.
    Mit der hier im Blog vorgestellten Berechnung der Punkte von den Anrufern wird also wahrscheinlich kein Song siegen, der im Online-Voting schlecht abgeschnitten hat und im Televoting nicht mit enormen Vorsprung siegt.

    Und sollten die Zuschauer am Freitag „Hallo Welt“ tatsächlich (wieso auch immer) mit einem riesigen Vorsprung wählen, dann ist das nun mal Demokratie.

    • Ich hoffe du hast recht, allerdings überschätzt man gerne mal die eigene Bubble. Hier bei ESC Kompakt wurden 800 Stimmen abgegeben. Wir wissen nicht, wie viele nicht-ESC-Fans da noch drauf kommen und wie groß der ESC-Anteil am Ende wirklich ist.

  15. Das eigentlich hier schon oft als älteres und biederes ARD-Publikum gebrandmarkte Abstimmvieh soll jetzt also einen Rap-Beitrag wählen. Aha. Na, wenn ihr Verschwörungstheoretiker meint.

  16. Der Rap-Beitrag ist der einzige deutschsprachige Beitrag. Das ist bei dem ARD Publikum sehr, sehr wichtig. Die haben Ihre Jugend in einer Zeit verbracht in der Elvis Presley und die Beatles noch als Bürgerschrecks galten und der „ordentliche“ Deutsche Freddy Quinn hörte.
    Deutschsprachig, Schwiegermuttertyp (NKSN), zwei adrette Mädels und alles schön hell und brav. Das ist genau das richtige für die typische ARD Klientel. Nur in Turin stimmt dann, vor allem altersmässig, ein ganz anderes Publikum ab.

    • Ich habe meiner Nachbarin (sie ist so um die 80 und schaut JEDEN Tag HR-Fernsehen) die sechs Songs mal gezeigt und vorgespielt.
      Sie meinte die englischen Songs seinen fürchterlich und man würde da ja nix verstehen. Bei Felicia meinte sie: „Die sieht aber schlampig aus. Die muss mal aufräumen und sich waschen“ (Sorry! Zitat!), bei Emily fragte sie: „Ist das wirklich eine Deutsche? Der Name und das in dem Film (sic!) ist doch nicht Deutschland. Oder?“. Bei Malik meinte sie: „Was waren das noch Zeiten mit dem Nicolchen. Die war ja so nett.“
      Aber bei Nico sagte sie: „Oh! Die sind ja nett. Das ist schön bunt und die kann man wenigstens verstehen. Die sind wie die Fantastischen Vier. Und Smudo, der ist ja auch ein ganz Netter. Den kenne ich aus einem Quiz. Und die (also Nico und Co.) erinnern mich an Smudo. So nett!“

      • Meine Güte, ist das so schwer zu verstehen. JEDER, wirklich JEDER hat die Möglichkeit für seinen Favoriten zu voten. Ob Online oder per Telefon. Das kann eine achtzigjährige Frau genauso tun, wie ein 18jähriger Mensch. Auch du kannst voten. Wenn dir Hallo Welt nicht gefällt, dann wähl was anderes. Jeder wählt den Song aus, der ihm am besten gefällt. Keiner ist Leuten wie dir Rechenschaft schuldig. Wenn Hallo Welt die Mehrheit beim Online-Voting und beim Televoting überzeugt, dann ist das halt so. Macht es ein anderer Song, gilt das Gleiche. Hört auf mit dieser schwachsinnigen Diskussion und hört auf ältere Menschen zu diffarminieren, gegen sie zu hetzen oder sonst was. Sondern bewegt euren Arsch und voten für euren Favoriten. Wer das nicht tut, braucht sich dann nicht über ein Song zu beschweren, den er nicht mag. Also Arsch hoch voten. Dieses Gelaber nervt nur noch.

      • Und hast du sie mal gefragt was sie am Freitag guckt? Mit Sicherheit Let’s Dance, da sind ja so viele nette Leute die so schön tanzen. Man man man auch wenn ein einige Senioren aus den Gründen Hallo Welt wählen dann ist das so. Wir werden auch mal alt und wählen dann was uns gefällt

      • @Thilo: Wie ich bereits geschrieben habe. Sie schaut NUR HR-Fernsehen, Jeden Abend seit 30 Jahren. Sie hat also noch nie Let´s Dance gesehen und wird auch am Freitag HR schauen (und auch anrufen, da sie solche „Anrufwettbewerbe“ mag).

        @ESCFan05: Hier hetzt niemand gegen ältere Menschen. Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass ein älteres Publikum tendenziell anders entscheidet, als ein jüngeres.

      • Sorry, es mag so antiquierte Vorstellungen bei älteren Herrschaften geben, aber nicht jede/r Senior/in ist so. Ich glaube, da unterschätzt Du einen großen Teil der älteren Generation.😉

        P. S. Die regionalen Programme bringen aber auch mitunter gute Reportagen, also ganz ehrlich, ich schaue dort mal lieber rein wie in viele private Sender (mit „Let’s dance“ kann man mich jagen. Sorry an die Fans, not my cup of Tea.

      • @Gaby: Ich kann die Qualität der verschiedenen Programme nicht beurteilen. Ich habe in diesem Jahr den Fernseher noch gar nicht angehabt und noch nie „Let´s Dance“ gesehen. Ich finde Fernsehen ganz allgemein ziemlich langweilig.
        Kann sein, dass ich mich irre und die älteren Leute viel fetziger und cooler sind als ich glaube. Ich bin halt von meinen Erfahrungen mit älteren Menschen ausgegangen. Vielleicht kenne ich da einfach nur die Falschen?

      • @Josh Suki

        Lineares Fernsehen schaue ich auch wenig, lieber über die Mediatheken. Mal davon abgesehen, dass ich die Sendungen dann sehen kann, wenn ich Zeit habe, kann ich mir auch gezielt ein Thema aussuchen, das mich interessiert.🙂

    • Josh das ist Quatsch. Ich bin über 70 und höre und streame alle Musikrichtungen gerne. Ausser Gangsta Rap und Folklore. Die alten heutzutage sind zum grossen Teil recht modern eingestellt.

      • Ich würde auch nie behaupten, dass das auf jeden zutrifft. Ist nur eine, vielleicht auch nur aus meinen Erfahrungen von mir vermutete, Tendenz.

    • Na gut, das mag für die 80-Jährigen so gelten, aber die 60- bis 70-Jährigen waren zur Zeit der Beatles jung und die Jugend lehnt sich doch gerne mal gegen ordentliche Bürger auf. Warum sollte da bei einigen nicht auch ein wenig Anglophilie bis heute überdauert haben?

    • Der Rap-Beitrag ist der einzige deutschsprachige Beitrag. Das ist bei dem ARD Publikum sehr, sehr wichtig.

      Das ist eher wichtig für die normalen musikkonsumenten in Deutschland, d.h vor allem für die Jugendlichen, da es im Moment an der Spitze der Charts (spotify usw.) deutsche Titel gibt.
      Und das macht Sinn, mMn

  17. Wenn um 20Uhr15 in der ARD eine Sendung kommt „Solidarität mit der Ukraine“ wo es um den Krieg geht wäre doch ein Heilewelt Film im Anschluss unpassend oder? Von daher vielen Dank liebe ARD das ihr den VE zeigt. Eine Völkerverbindende Sendung

  18. Erst einmal möchte ich mich @Benny anschließen, dass dieses Programm am Freitag ein ganz tolles Zeichen in dieser Zeit ist. Was ich gar nicht verstehe ist, wie man es als Fan schlecht finden kann, dass der VE im Ersten läuft. Da gehört er hin und nicht mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit in die dritten Programme. Wenn ich diese Verschwörungstheorien hier lese weiß ich schon, weshalb ich eigentlich die Kommentare zu Deutschland-Artikeln hier nicht mehr lese.

    • Es macht auch keinen Unterschied ob das Erste oder die Dritten, Oder beide. Zumindest das typische Publikum ist identisch. In den Dritten sogar eher noch älter und regionaler orientiert als im Ersten.

  19. Die Aussicht auf eine höhere Einschaltquote dürfte wohl auch eine Rolle gespielt haben, denn viele Fernsehzuschauer bleiben nach der Solidaritätssendung sicherlich bei der ARD hängen..Die kostenpflichtigen Votes am Freitag sind natürlich auch in dieser Hinsicht lukrativ.
    Wenn die ganze Sache einen Sinn machen sollte, wäre ich dafür die Einnahmen aus dem Voting für die Leidtragenden der Ukraine-Krise zu spenden.

      • Kann man nicht so etwas einrichten wie beim Mello? Also eine zweite, teurere Nummer bei der man gleichzeitig etwas spendet?

      • Davon gehe ich aus, Spenden sind ja keine Einnahmen. Mir ging es nur darum, dass die Einnahmen sicher nicht der Grund sind, den VE nun doch im Ersten zu zeigen.

  20. Irgendwie wird mir gerade ganz schön viel hineinintertrepiert in diese Verlegung mit ins Erste. Liegt es nicht „nur“ daran, dass man eine Live-Show fürs Sendeschema flexibler als Filme handhaben kann, wenn mal wieder Bennpunkte bringen muss?

    Kriegen wir jetzt – wie von mir im letzten ESC kompakt Live erwähnt – eine Art Radiohjälpen? Ich ahne sowas (und auch Nebeneffekte)…

  21. Danke für die Info. Dadurch das es auch im Ersten gezeigt wird, kann ich mich nicht entscheiden Das Erste oder SWR Fernsehen?

  22. Also ich rekapituliere noch mal.
    Vor zwei Wochen: Aufschrei der Vorentscheid kommt im Dritten, was hat sich der NDR nur dabei gedacht, da schaut doch keiner zu.
    Heute: Kommt doch im Ersten: Aufschrei, nun haben wir wieder die ARD-Zuschauer, die wählen bestimmt nur wieder Mist
    Mein Kommentar, Motzen ist eben deutscher Volksport und mangels Stammtischen, machen wir das eben hier. Nur ernst werden wir so nie genommen.

  23. …und es gab ja zuletzt auch Stimmen hier, die Herrn Schreiber wieder „vermisst“ haben. Dazu: Der Freitagabend ist m.E. Degeto-Sendeplatz im Ersten für den dort eigentlich laufenden Film. Wer den jetzt wohl für den Vorentscheid freigemacht hat??? 😉

    • Das ist doch nicht besorgniserregend. Das wäre es wenn sie noch in der Ukraine unter russischem Atilleriefeuer sitzen würde. Zum Glück ist sie dem entkommen.

      • Ihr Mann ist aber noch da. Keiner weiß, wie es weitergeht. Ich glaube, wir hier können uns nicht mal ansatzweise vorstellen, was das heißt, was die Menschen in der Ukraine gerade mitmachen.

  24. @ alle, die Angst vor älteren Televotern haben: Ich bin an dem Tag in Belgrad beschäftigt. Werde also nicht mit abstimmen. 🤣

  25. jetzt will ich auch mal hier gendern: Also, wenn „Hallo Welt“ (m/w/d) am kommenden Freitag von der Gruppe Nico Suave feat. Team Liebe (m/w/d) gesungen wird und die Zuschauer (m/w/d) das ganz toll finden, werden dann nicht Malik Harris (m/w/d), Felicia Lu (m/w/d), Emily Roberts (m/w/d), Eros Atomus (m/w/d) und Maël & Jonas (m/w/d) zurecht traurig sein, und ihre Tränen (m/w/d) auf das Parkett (m/w/d) des Funkhauses (m/w/d) in Berlin (m/w/d) prasseln lassen …,so dass sogar Thomas Schreiber (m/w/d) in seinem wohlverdienten Ruhestand sentimental ein Schluchzen (m/w/d) sich nicht verkneifen kann und Frau Wolfslast wohlig grunzend schockverliebte Schauer über den haarigen Rücken laufen. Bei so einem tollen Vorentscheid kann selbst Putin (m/w/d) nicht anders, als die Waffen niederzulegen und mit Olga (m/w/d) und Wladimir (m/w/d) einen Vodka aus ukrainischer Produktion zu heben.

      • @ Josh Suki

        Muss der Thorsten von der Küste jetzt andere Leute zum Antworten vorschicken, weil er selbst intellektuell dazu überfordert ist ?

        Kleine Aufforderung zum Nachdenken: Ein Hinweis was aus einer objektiven Betrachtungsweise heraus im allgemeinen als „cool“ oder „humorvoll“ verstanden wird, ist nicht gleichzeitig eine persönliche Inanspruchnahme jener Eigenschaften des Ratschlaggebers selbst – in dem Fall ich.

        Ob ich nun tatsächlich selbstverliebt oder egomanisch bin bleibt einmal dahin gestellt. Ich persönlich sage allerdings nein und beziehe mich hierbei auf meine Arbeitskollegen (m/w/d) und Freunde (m/w/d). Im Fall vom Thorsten an der Küste habe ich lediglich einfach mal meine Meinung gesagt. Wenn das nach deiner Ansicht bereits selbstverliebt oder egomaisch ist, dann steht dir diese falsche Ansicht natürlich zu.

        Letztendlich gilt mein letzter Satz auch für dich: Niemand zwingt dich meine Statements zu lesen, zur Kenntnis zu nehmen oder gar zu kommentieren.

        Da du ja angeblich ach so intelligent zu sein scheinst und du es wohl auch für dich in Anspruch nimmst an ausreichend Charakterstärke zu besitzen, dürftest du meinen Kommentar inhaltlich verstanden haben und dich insbesondere danach halten. .Zumindest so lange bis irgendwann Mal wieder aus der Sicht neutraler Beobachter sachliche Kommentare von deiner Seite kommen.

      • @Timo: Ich glaube, Thorsten kann sicher selbst auf deinen Quark antworten. Ich fand nur, dass ich dein anmassendes Geschreibsel auch mit einer Antwort bedenken kann.
        Für jemanden der Andere dazu auffordert sich kurz zu fassen, bist du ganz schön verquasselt. Und ich finde, wenn du nur dir angenehme Antworten haben möchtest, solltest du vielleicht überdenken in einem öffentlichen Forum zu posten, denn die Leute werden dir potentiell dann antworten, wenn sie es wollen und wie sie wollen und nicht wenn und wie du es willst. Nur so ein Gedanke ….
        Da ich mich jetzt aber wirklich kurz fassen möchte, sei dir ein fröhliches (m/w/d/q/s/nj/wn?/blubb*innen) zugerufen!

      • Lieber Timo1986 (m/w/d) ….oh siehe da, es fühlt sich angesprochen. Wieso sollte ich Dir vorhalten, dass Du „selbstverliebt und egomanisch bist“? Wo habe ich das denn geschrieben – bitte dann einen aktuellen Verweis darauf. Dass Du mir unterstellst „weil er selbst intellektuell dazu überfordert ist ?“ – ist schon krass, da Du mich nicht kennst und somit nicht beurteilen kannst. Dieser ganzer neumodische Mist mit dem Gendern kotzt mich einfach halt nur an ….warum muss man solchen „Modeerscheinungen“ nur immer hinterherhecheln wie ein Rüde einer läufigen Hündin.
        Wir haben so eine schöne Sprache, die Hunderte von Jahren ohne Gendern auskam ….aber okay, wenn es Dir so eine große Freude macht (vielleicht hast Du ja sonst keine Freude im Leben oder Hobbys).

        Du warst in meinem vorherigen Posting ja gar nicht gemeint – hast Dich aber angesprochen gefühlt. Das ist nicht meine Schuld.

        Josh Suki hat mein obiges Posting schon richtig verstanden – als überzogenen bissigen Humor und lustiger Kritik an dem allgemeinen Gendertrend einiger Damen, Herren und Diverse.
        Mehr halt nicht.

      • Falsch, Thorsten.
        In der deutschen Sprache wird schon lange gegendert. Nur erst seit relativ kurzer Zeit so offensiv wie jetzt.

    • @ Der Thorsten von der Küste:

      Kommst du dir gerade intelligent vor, bildest du dir ein, dass du recht hast oder bist du derart selbstverliebt, dass du allen ernstes davon ausgehst du wärst witzig ???

      PS: Ich verzichte auf eine Rückantwort. denn eine Intelligenz spreche ich dir zumindest für dieses in Rede stehende Statement ab., Deswegen kann man sich auch nicht ernsthaft einbilden, dass dein Statement auch nur ansatzweise den gängig üblichen Humor entspricht. Denn guter Humor zeichnet sich übrigens dadurch aus, indem mit einem kurzen prägnanten Satz und einer coolen Wortwahl man schnell auf den Punkt kommt. Nur so als kleiner Tipp, wenn du irgendwann Mal tatsächlich witzig und cool sein willst.

      Abschliessend erlaube ich mir noch folgende Bemerkung: Junge komm mal wieder runter. Genervt oder verärgert ist man eigentlich wegen anderer Dinge, aber nicht wegen solcher Banalitäten wie das Gendern. Im übrigen zwingt dich niemand meine Kommentare zu lesen bzw. zur Kenntnis zu nehmen.

      • Ah! Du bist also nicht nur Experte was das überflüssige Gendern angeht, sondern auch Experte für Humor, für geistige Fähigkeiten und für Coolness, WOW!
        Wenn du jetzt noch etwas weniger selbstverliebt und egomanisch wärst, könnte man dich ja fast für einen Diskussionspartner halten.
        War das jetzt kurz genug? Oder doch wieder uncool und unlustig? Mist …. aber auch.

      • @Timo:
        Lass dich von diesen Winzpimmeln hier bitte nicht einschüchtern. Dein Gendern ist wichtig und richtig. Und selbst, wer das nicht so sieht, sollte so viel Anstand haben, es einfach zu tolerieren.

      • Du arbeitest bei HR nehme ich an? Das sind die einzigen, die das machen, es gibt deutlich lesbarere Optionen (…Innen, *).

      • Herr Pinguin, meinen Sie mich?
        Und ja, es gibt lesbarere Alternativen. Aber wie letztlich gegendert wird, ist mir wurscht. Ich find es richtig, dass es getan wird. Das darf ja auch jeder anders sehen. Aber man muss sich nicht über die Leute erheben, die gendern. Das find ich nicht okay.

      • Erstaunlich, dass ausgerechnet du glaubst Andere über Anstand und Toleranz aufklären zu müssen. Bei deiner Wortwahl solltest du dir vielleicht eher mal die Seife von Emily ausleihen ….

      • @Josh Suki:
        Gar nicht erstaunlich hingegen ist, dass du mit Begriffen wie Anstand und Toleranz nichts anzufangen weißt. Es geht hier um andere Meinungen und Haltungen. Die respektiert Thorsten nicht. Er macht sich darüber lustig. Und das ist schäbig. Punkt.

        Meine Wortwahl zu manchen Acts mag deftig sein. Aber ich akzeptiere, wenn mir jemand sagt, er mag dieses oder jenes Lied. Soll jeder so glücklich werden, wie er mag. Ich mag es nur nicht, wenn man sich über andere erhebt. Und das macht Thorsten hier nicht das erste Mal.

        Und jetzt geh mir bitte aus den Augen omg. Ich will mit dir nicht reden.

      • @andi: Thorsten hat einfach nur nen Witz gemacht. Den kann man mögen oder nicht, doof finden, lustig oder unlustig. Ganz wie man will.
        Mir lag ein solcher Witz auch schon länger auf der Zunge, da die Texte von Timo unnötig schwer nachzuvollziehen und zerissen wirken. Sie lesen sich wie ne Mischung aus Politikerrede und Gebrauchsanweisung. Als ob Timo gar nicht diskutieren wollte, sondern nur vorführen wie gut er gendern kann. Meist lese ich den ersten Satz und lasse es dann bleiben, weil das (m/w/d) mehrfach in nahezu jedem Satz den Text inhaltlich zunehmend jedes Sinnes beraubt. Das ist Schade, weil Timo ja sicher will das man seine Argumente auch liest. Oder? Letzlich kann Timo das natürlich machen wie er will, sollte dann aber vielleicht nicht so dünnhäutig reagieren, wenn ihn jemand mal auf die Schippe deswegen nimmt.
        Und wenn du nicht mit mir reden willst, warum schreibst du dann? Versteh´ ich nicht. Zwingt dich doch keiner ….

      • Wenn du wegen des Genderns den Sinn von Texten nicht mehr entnehmen kannst, ist das ja aber in erster Linie dein Problem. Denn sinnentnehmendes Lesen lernt man in der Schule sehr früh. Und Gendern ändert nun niemals den Sinn eines Textes.

      • @andi: Also wenn Gendern den Sinn des Textes nicht verändert, dann frage ich mich aber doch nach dem Sinn de Genderns. Ist es nicht der Sinn des Genderns den Text vermeintlich inklusiver zu gestalten und damit zu verändern?
        Und natürlich verändert Gendern nicht nur die Lesbarkeit, sondern auch den Sinn des Textes. Dein Argument errinnert mich an die Verteidiger des Amtsdeutsches, die auch nicht ihren unnötig komplizierten und sprachfremden Wort- und Satzschöpfungen die Schuld an der mangelnden Verständlichkeit geben, sondern dem mangelnden Leseverständnis der Bürger.
        Lustig, lustig ….
        Bei meinem frühren Arbeitgeber ging mal eine Rundmail rum die lautete „Frau Mausezähnchen ist basal prägnant und wird in einigen Monaten ein BabyInnen gebahren. WirInnen gratulieren!“
        Könnte von dir stammen. Oder?

      • Nein, das könnte nicht von mir stammen, weil ich mich übers Gendern nicht so lustig machen würde. Und weil ich den Sinn des Genderns verstehe. Der wird aufgeweicht, wenn man so Quatschbeispiele auffährt, um die es beim Gendern gar nicht geht.

        Und die Argumente, die Timo in seinen Texten hatte, gehen nicht verloren und sie sind trotzdem noch zu verstehen, obwohl er gendert. Wie gesagt: wenn du das nicht so siehst, ist das in erster Linie dein Problem.

    • Also, ich find‘s lustig. Sehr sogar.
      Du hast allerdings einige Hauptwörter unterschlagen…😉

      Manchmal muss man den zahlreichen Moralaposteln, spaßbefreiten Blockwarten, zwanghaften Gender-Guerillas und Cancel-Culture-Fetischisten hier den Spiegel vorhalten und sie mit ihren eigenen Waffen schlagen.
      Wenn sie‘s denn überhaupt verstehen. Bemerken tun sie es ja, sonst würden sie nicht so aufheulen.

  26. Macht euch keine Sorgen, ich bin fast 60 und wähle auf gar keinen Fall Hallo Welt.

    Ich finde es ganz gut, dass der deutsche Vorentscheid jetzt nicht nur in den dritten Programmen, auf One und sogar in der ARD gezeigt wird. Hätte uns das vorher jemand gesagt, hätten wir es nicht geglaubt. Diejenigen beim NDR oder wer da das Sagen hat, wissen ganz genau , welch wichtige Rolle jetzt auf einmal der ESC in dieser schlimmen Lage spielen könnte. Musik vereint Völker. Und deshalb rückt man jetzt schon mal den deutschen Vorentscheid mit ins Hauptprogramm.

  27. Ich finde es auch etwas kurios den vielleicht etwas betagten ARD Zuschauer zu unterstellen „das Falsche“ zu wählen. Da müssen doch theoretisch die betreffenden besorgten ESC Kompakt Leser Erfahrungen im unmittelbaren Umfeld/Familie gemacht haben oder woher kommt sonst die Vermutung?
    Ich bin da recht entspannt und kenne meine Mutter und ihren Geschmack.

    Aber ein blödes Gefühl bleibt natürlich jetzt doch, zu wissen S!sters verdanken wir auch der Senioren Gruppe „Seepferdchen“ die montags und donnerstags hier die große Schwimmhalle blockieren und dann wohl manchmal zusammen mit den extra großen Tasten auf ihren Handys die Telefonleitungen lahmlegen….

    • Wobei bei den S!sters auch die Connection zu Lena (machte Voting-Aufruf während der Show) und Johannes Strate (Jury-Mitglied) mit großer Wahrscheinlichkeit hereinspielte.

  28. Fakt ist: das deutsche Televoting beim ESC ist am internationalen Endergebnis am nächsten dran.
    Ich glaube kaum, dass die deutschen Zuschauer den schlimmsten Beitrag auswählen.
    2019 war ein Ausrutscher (im übrigen war Aly Ryan nicht so krass wie es die ESC bubble behauptet hat, sie hat nichtmal die Töne getroffen.
    2018 beweist doch, u.a., dass die deutschen Zuschauer den Geschmack getroffen haben.
    Desweiteren: Wenn der NDR nur die Wahl zwischen Cholera und Pest zulässt, kommt es halt zu schlechten VE Sieger/innen.
    Da muss der NDR die Auswahl besser gestalten.

  29. Da wir ja auch ne chance haben auf den Sieg… *Ironie off. Nun wo auch noch the Rasmus als offizielle Band steht, sind wir eh raus.. #Ec4ESC #nichtmeinsong

  30. Zurück zum Thema. Je mehr Zuschauer durch mehrere Fernsehkanäle angesprochen werden umso mehr verschwimmt das Ergebnis eines einzelnen Senders. Das ist einfache Mathematik. Ihr unterstellt auch, das bei einem einzelnen Sender nur alte Leute zuschauen.
    Der esc / ve ist aber bei vielen ein Familienprogramm also werden meist jung und alt abstimmen.
    So das ist mein Senf zum Thema. Wer bringt die Wurst und die Brötchen mit ?😅

  31. Na, heute haben ja mal wieder ein paar unappetitliche Figuren von der traurigen Gestalt Ausgang.

    Was nimmt Euch eigentlich jemand weg, wenn er/sie/etc gendert? Das wirkt auf mich wie Kastrationsangst im vorgeschrittenen Status …

      • Na, dann mach mal, Andi. Viel Spass in der sprachlichen Selbstisolation.

      • Die meisten Leute, mit denen ich mich umgebe, gendern.
        Und die, die es nicht tun, stoppen nicht darin, sich weiter mit mir zu unterhalten. Erstaunlich, oder? Also, für mich nicht. Für dich sicher schon. Von Anstand und Toleranz hältst du ja nichts.

  32. @togravus: Wunderbar diese millitante Ablehnung von Leuten mit anderer Meinung. Toleranz einfordern und gleichzeitig hübsche Beleidigungen loslassen. Starke Leistung!
    Was nimmt es dir eigentlich, wenn jemand nicht gendert? Scheint dich ja ziemlich zu stören ….
    Ich finde gendern einfach nur affig (speziell wenn man es so penetrant und umständlich wie Timo macht). Es verkompliziert Sachverhalte nur unnötig und macht die, ohnehin schon so „lange“ deutsche Sprache noch länger. Ich stelle mir gerade vor wie sich ein gegenderter ESC Song wohl anhören würde. Vermutlich würde jedem bei so einem Song auffallen wie unhandlich und ungelenk die Sprache durch das gegendere wird.
    Wer mal einen gegenderten Text eines Uni-Ausschusses gelesen hat, weiss das gendern dazu führen kann, dass Probleme und Sachverhalte im Gendertext und dem Versuch es möglichst jedem Recht zu machen, in Richtung Unlesbarkeit und damit auch Unbearbeitbarkeit abdriften. Man stelle sich nur mal Goethe oder Schiller in gegenderter Sprache vor. Grausig!
    Sprache verändert sich nicht durch ein Konstrukt, dass von intessierten Seiten über sie gestülpt wird und dann mittels gesellschaftlichem Durck „erzwungen“ werden soll. Sprache verändert sich durch den Alltag und die Benutzung der Sprache durch die Menschen.

    • Das ist ja ein ganz herrlicher und nahezu handverlesener Unsinn, den Du hier schreibst. Danke dafür! 🤣 Ich bin jetzt tatsächlich versucht, eine längere linguistische Vorlesung zum Thema „Das Regime des Phallus“ abzuhalten, reiße mich aber zusammen. Nur dies: Der arme kleine Phallus bläst sich ja gerne auf, hat aber, wenn wir ehrlich sind, vor jeder Mücke Angst. Außerdem können wir auch gerne mal über Goethe und Schlller sprechen. Ich bin tatsächlich Literaturwissenschaftler und habe einige Jahre lang an der Uni unterrichtet. Beide Dichter waren für ihre Zeit ja sehr progressiv … 🙂

      Wieso werden eigentlich immer ausgerechnet Goethe und Schiller aus dem Hut gezaubert, wenn Reaktionären die Argumente ausgehen? Ach, ich vergaß … das Regime des Phallus. 🤔

      Und schließlich: „Was nimmt es dir eigentlich, wenn jemand nicht gendert?“ Nichts. Deshalb habe mich ich auch noch nie darüber beschwert oder mich über jemanden lustig gemacht, wenn nicht gegendert wird. Lustiger- oder schrecklicherweise sind es immer die Reaktionäre (nicht nur hier, sondern zu jeder Zeit und an jedem Ort …), die grundlos andere angreifen und sich dann selbst als Opfer inszenieren. Gehst Du eigentlich gerne spazieren? 😉

      So, das war alles von meiner Seite.

      • Reaktionäre? Das Regime des Phallus? Geht´s noch ein bischen Pathetischer? Du willst Literaturwissenschaftler sein und bekommst hier keinen geraden Satz heraus (schon gar nicht ohne Unterstellungen und Beleidigungen).Literaturwissenschaftler, so dachte ich bislang, wüssten mit der deutschen Sprache pointiert umzugehen. Du bist da sicher die Ausnahme.
        Ja. Goethe und Schiller waren zu ihrer Zeit progressiv. Sie hatten aber auch ein Gefühl und Faible für Sprache. Gendern hat nichts mit Progressivität zu tun, Gendern ist ein Trend, bei dem eine Minderheit versucht, der Mehrheit ihr Weltbild „aufzuzwingen“. Und wer nicht mitmacht oder das kritisiert ist dann schnell: „Reaktionär“, „ein armer kleiner Phallus“, „ein Winzpimmel“, „eine unappetitliche Figur der traurigen Gestalt“ befallen von „Kastrationsangst im fortgeschrittenen Status“, mit „Angst vor jeder Mücke“.
        Warum so aggressiv? Fehlen die Argumente? Oder kannst du nicht anders? Ist es für dich normal und okay andere Leute zu beleidigen, weil diese dein Weltbild nicht teilen? Unterhalten sich Literaturwissenschaftler in diesem Duktus? Oder machst du das nur im Internet so? Schön versteckt hinter deinem Alias? Ach …. wie traurig doch ….

      • Mein Kommentar war ein Trolltest, und Du hast mit Auszeichnung bestanden! 🏆🤣

      • Lieber togravus ceterum, man kann sich darüber streiten, ob eine Parodie gleich als persönlicher „Angriff“ zu sehen ist. Klar, es wurde der Schreibstil eines Mitforisten übertrieben angewendet, aber es ging m.E. nicht gegen den User persönlich (dessen Beiträge ich übrigens in der Regel sehr schätze), sondern gegen eine Form des Genderns, die, wenn ich das richtig verstanden habe, auch sonst angewendet wird, z.B. beim HR. Und ich meine schon, dass es neben Argumenten FÜR auch Argumente GEGEN das Gendern gibt, die hier teilweise schon genannt wurden.

        Sind Leute, die etwas gegen das Gendern haben, automatisch „Reaktionäre“? Und die Gender-Befürworter sind „progressiv“? Ist das nicht alles etwas zu aufgeladen?

        Ich vermute mal, dass Du das Spazierengehen ganz neutral als Aktivität zum Runterkommen und Frische-Luft-Holen gemeint und nicht auf die Anti-Corona-Maßnahmen-Spaziergänger bezogen hast (ich bin so sauer, dass dieser schöne Begriff für diese schöne Aktivität jetzt wohl für eine Zeitlang mit diesen Demos assoziiert werden wird). Denn ich fände es problematisch, bestimmte Gruppen (die in sich ja auch aus völlig verschiedenen Individuen bestehen) einfach in einen Haufen zu werfen (Gendergegner = Spaziergänger = Querdenker = … , und alle zusammen sind Reaktionäre).

      • @togravus: Ich sag´s ja. Du hast keine Argumente. Was bleibt dir dann noch?

      • Ich bin mal wieder viel zu langsam und habe beim Schreiben nicht bemerkt, dass es hier bereits weiter ging. Dieses Thema scheint wirklich die Emotionen hochgehen zu lassen, seufz!

      • @Josh Suki:
        Doch, er hat Argumente. Auf seinen wichtigsten Punkt bist du nicht mal eingegangen.
        Ist es dir tatsächlich noch nie aufgefallen, dass es die Leute sind, die nicht gendern, die aggressiv werden und fordern, es dürfe nicht mehr gegendert werden? War hier vor ein paar Tagen erst zu lesen. Es passiert aber nie andersrum.

        Und dein Argument mit dem „Genderzwang“ ist gar nicht so gut, wie du glaubst. Es gibt nämlich keinen Zwang für die gesamte Gesellschaft. Du kannst fröhlich weiterhin nicht gendern. Es macht dich nicht zu einem schlechteren Menschen und niemand wird dich deswegen anprangern. Und das ist auch gut so.
        Warum kannst du dann nicht so tolerant sein, andere gendern zu lassen, wenn es ihnen wichtig ist. Nenne doch einfach mal ein gutes Argument, dass keiner mehr gendern sollte. Oder… ähm… hast du einfach gar keines?

  33. Ich kann die Beweggründe fürs Gendern gut verstehen. Deswegen gendere ich ja auch hin und wieder, bin aber inkonsequent (wenn es geschickt reinpasst und nicht gleichzeitig auch noch Adjektive, Artikel, Relativpronomen etc. mitgegendert werden müssen). Es ist aber auch zulässig, die Differenz zwischen grammatischen Geschlecht und biologischem Geschlecht zu betonen und das Gendern als Verunschönerung der Sprache anzusehen, nicht nur weil der Sprachfluss gestört und die Lektüre eines Textes anstrengender gemacht wird. Ich halte es grundsätzlich für ok, wenn ein Genderkritiker (oder eine Genderkritikerin) diese Punkte in einer parodistischen Überspitzung zum Ausdruck bringt, es kommt natürlich immer auch auf das Wie an.

    • Die Beweggründe für das Gendern kann auch gut verstehen. Doch finde ich, dass die „Störung des Sprachflusses“ und die „anstrengendere“ Lektüre, eben diese Beweggründe ins Absurde führen, da sich von einem gegenderten Text am Ende zunehmend niemand mehr angesproche fühlt, also das Gegenteil der Intention erreicht wird.
      Zusätzlich kommt mir bei einem gegenderten Text immer eine gute Freundin in den Sinn. Sie ist überzeugte Feministin, findet das Gendern aber unerträglich, da sie argumentiert, wenn Frauen nach sovielen Jahrzehnten des Kampfes eine sprachliche Krücke bräuchten um sich als angesprochener Teil einer Gesellschaft zu definieren, dann habe man, in den Köpfen der Frauen, wohl komplett versagt, da das wichtigste Ziel des Feminismus die selbstständige und selbstbewusste Frau dann wohl verfehlt wurde. .

  34. Heute soll es ja das ESC-kompakt Live mit Frau Roberts auf Youtube geben oder findet es doch erst morgen statt?

  35. Habt ihr eigentlich mal versucht, auch im Homeoffice morgens erstmal eine Runde um den Block zu gehen? Das entspannt total und man kann hinterher mit stoischer Gelassenheit alle Kommentare der vergangenen Nacht lesen und sich dabei trotzdem die Freude am Bloggen erhalten. Share the moment!

      • Doch habe es gelesen. Es ist nur schwierig sich „zurückzuhalten“ wenn man mit Beleidigungen überschüttet wird nur weil man anderer Meinung ist. Aber du hast natürlich Recht. Man sollte dann einfach „klüger“ sein. Aber das Testosteron verlangt einen Tribut …. 🙂

      • @Josh Suki:
        Nun, besonders freundlich warst du ja auch nicht zu Timo oder mir. Timo wurde angegriffen, damit fing es an, er hat darauf reagiert und von dir kommt, Timos Antwort sei „anmaßendes Geschreibsel“. Aber klar, nur du wurdest hier beleidigt. Verstehe.

        @Benny:
        Deine Tipps interessieren mich nicht, um es mal ganz klar zu sagen.
        Und es erschüttert mich, dass du mit solchen wachsweichen Statements kommst, anstatt auch einfach mal klar durchzugreifen. Warum kommt kein klares Statement pro Gendern oder meinetwegen auch contra Gendern? Warum reagierst du nicht, wenn jemand den Ausschluss eines Mitkommentierenden hier fordert? Neulich Pasi gegen Matty, dann Tobiz gegen 4porcelli.
        Regelst du das alles intern?
        Hau doch mal auf den Tisch. Und übrigens: wenn es dann mich trifft, isses mir auch egal. Ich schreibe hier nach bestem Wissen und Gewissen und wenn es jemandem nicht gefällt, ist das so. Aber ich stehe für das ein, was mir wichtig ist. Und mir ist es wichtig, dass man fair miteinander umgeht. Frotzeln ist erlaubt, klare Meinungen zu Songs sind erlaubt, aber wenn sowas kommt wie „Der soll jetzt eine Sperre kriegen, weil er mich beleidigt hat mimimi“ kotzt mich das an. Wenn hier ein User wie Timo angegangen wird, nur weil er gendert, kotzt mich das an. Und das sag ich dann auch.

        Und jetzt geh ich eine Runde um den Block. Soll ja angeblich entspannen.

  36. Gibt es eigentlich schon neue Infos bezüglich der Live Auftritte? Außer kleinen Informationshappen in Form von den ESC Kompakt Interviews und Felicias Revamp Video hab ich nirgendwo etwas darüber gelesen.

    Gibt es Infos auf Instagram oder Twitter? Bin weder auf der einen noch der anderen Plattform 🙂

    • Frage deshalb auch an die Blogger*innen: Gäbe es die Möglichkeit das Ihr hier auf dem Blog ein „Social-Media-Update“ über unsere 6 Acts bis Freitag bringen könnt? 🙂 Ich kann mir denken das dies ein riesen Aufwand wäre alle Posts etc. zusammenzusuchen aber es wäre halt cool das man so auf dem laufenden bleibt und sich nicht die Updates über 8 Ecken hier in den Kommentaren zusammenliest XD

    • Na ja, der Text von „Hallo Welt“ ist aber in der jetzigen Situation ziemlich zynisch (mMn), es sei denn, er wird noch geändert.

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