Großbritanniens Beitrag für den ESC 2021: „Embers“ von James Newman

Der britische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam heißt „Embers“ und wird von James Newman interpretiert. Während bereits seit Mitte Februar feststand, dass der Sänger einen weiteren Versuch beim ESC bekommt, wurde der Titel erst heute erstmals auf BBC Radio 2 der Öffentlichkeit vorgestellt.

James Newman hat den Song zusammen mit Conor Blake, Danny Shah, Tom Hollings und Samuel Brennan geschrieben. James ist Songwriter und hat neben Hits für seinen Bruder John Newman auch einige Stücke für Musikgrößen wie Toni Braxton, Kaiser Chiefs, Calvin Harris oder Australiens Guy Sebastian geschrieben. Er hat darüber hinaus schon ESC-Erfahrung: 2017 hat er den irischen Beitrag „Dying To Try“ von Brendan Murray mitgeschrieben. Im August 2020 hat der Sänger die durchaus empfehlenswerte EP „The Things We Do“ veröffentlicht.

James Newman wurde im Rahmen einer neuen Kooperation zwischen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt BBC und der Plattenfirma BMG für den Eurovision Song Contest 2020 ausgewählt. Der gesamte Prozess fand intern statt und deshalb wurde auf den eher erfolglosen Vorentscheid „Eurovision: You Decide“ verzichtet. In diesem Jahr kam sehr später die Bestätigung, dass der Sänger also in diesem Jahr erneut intern aufgestellt wird. Eine Vorentscheidung hat also wieder nicht stattgefunden.

James Newman – Embers

Zu den anderen Songschreiber von „Embers“. Conor Blake war bereits für einen Grammy nominiert. Besonders erfolgreich war er bei Stücken für Meduza und Goodboys. Er war Co-Autor der Platin-Single „Lose Control“ für Meduza, Goodboys und Becky Hill und der aktuellen Top 5 Single „Paradise“ für Meduza featuring Dermot Kennedy. Sein größter Erfolg kam 2019 mit „Piece Of Your Heart“ von Meduza featuring Goodboys.

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Beim ESC kompakt LIVE Talk heute um 19 Uhr sprechen wir zwar vorrangig mit Jendrik. Aber wir werden auch über den britischen Beitrag sprechen.


96 Kommentare

  1. Meine Big 5 & NL
    1. Deutschland 9/10
    2. Niederlande 8/10
    3. UK 7.5/10
    4. Frankreich 7/10
    5. Spanien 6.5/10
    6. Italien 6/10
    Die 9 Punkte sind kein Heimatbonus 😉 Ziemlich stringent. Sperriger Rock nach hinten, gute, aber nicht herausragende Balladen in die Mitte und auf die 12 produzierter Uptempo nach vorne ^^

  2. Mein Big 5 plus NL

    1. Deutschland
    2. Großbritannien
    3. Niederlande
    4. Italien
    5. Frankreich
    6. Spanien

    Es wird wieder ein ordentliche Gedrängel geben von den gesetzten Finalsongs um die hinteren Plätze. UK zu unauffällig, Frankreich zu angestaubt, Italien da gibt es besseren Rocksong aus FIN, Spanien dümpelt dahin, Niederlande zu seicht und war ja erst, Deutschland polarisiert wenigstens von den Big Five und das ist ein gutes Zeichen und seine positive Ausstrahlung wird ihm helfen….

  3. Mir gefällts. Landet bei mir momentan im vorderen mittelfeld. Leider ist es aber schon jetzt vorprogrammiert, dass embers beim esc ziemlich hinten landet, mittelmässigkeit funktioniert halt nur bei ländern mit best friends wie russland oder aserbsidschan.

  4. Das trifft den Nagel auf den Kopf Rainer1. Die Big Five haben alle das Best Friends Problem. Und daher bedeutet hier mittelmäßiger o sogar guter Song trotzdem eher eine Platzierung im hinteren Drittel. Nicht das es das gemeine ESC Publikum interessiert. Aber mich ärgert es immer ungemein das die üblichen Verdächtigen mit Mittelmaß immer im vorderen Drittel stehen…

  5. Meine Top 5+NL

    1. Spanien (ich glaub, ich habs mir schön gehört)
    2. Deutschland
    3. Frankreich
    4. Niederlande
    5. UK
    6. Italien (ich werde einfach nicht warm damit)

  6. Mal schauen, ob es jetzt ein Put-In-Gate wie 2009 bei Georgien gibt, wenn sich Lukashenkos Lakaien weigern, den schrecklichen Text zu ändern.

  7. Ich hatte mir dieses Jahr vom UK gar nichts erwartet und bin sehr positiv überrascht – ein Lied, das ins Ohr geht! Zwar wird seine Stimme wohl nie meine allergrößte Begeisterung hervorrufen, aber hier finde ich sie deutlich angenehmer als im letztjährigen Beitrag.

  8. Wow, hätte ich nicht gedacht. Fängt ganz stark an, aber der Refrain ist für mich dann nur Mittelmaß. Schade eigentlich.

  9. Da stellen sich angesichts des schwachen Beitrags aus boring London doch drei Fragen:

    1. Warum bekommt das gelobte Land von sucking und fucking nicht mehr selber die Bläsersequenzen hin?

    2. Wieso wählen Redakteure mit einem Faible für das gesellschaftliche Prekariat die Interpreten oder deren Inszenierung aus?

    3. Wieso lernt die europäische Arbeiterklasse heutzutage als Kind kein Instrument mehr oder wenigsten da Singen? Gibt es denn keine Philanthropen mehr, die das sponsern? Spätfolgen des Thatcherismus?

  10. Für britische Ansprüche nicht so schlecht. Aber irgendwie ist der Song ganz eigenartig produziert finde ich, Vor allem die Backing Vocals finde ich sehr störend.

  11. Die Briten lassen sich also von den Schweden einen blasen….

    Hat alle Ingredienzen, um fetzig zu sein, fetzt mich aber gar nicht. Auch wenn mich die ersten Takte für das UK noch positiv überrascht hatten, habe ich noch nicht wirklich einen Zugang zu dem Song gefunden. Also: „Gefällt mir weniger“.

  12. ein paradebeispiel für biederen (spotify?) beliebigkeitspop und das aus dem popmutterland!
    sorry,ich habe da einen anderen maßstab und staune anhand der wertungen,wie einfach hier viele zufrieden zu stellen sind.
    allein schon,daß man für die bläser einen extra komponist braucht – können die denn gar nix mehr alleine? 😀
    vergleichen würde ich den track mit deutschland 2020 und da hat germany seine aufgabe klar besser gelöst – die buchmacher haben sich ja eh schon auf den schmalzsound eingeschossen und es gibt im flotteren bereich dann bessere angebote.

  13. Der Song an sich ist eine klare Steigerung zum Vorjahr, gewinnt vor allem durch die Bläser noch stark hinzu und gehört zu dem Besten, was das UK seit der Jahrtausendwende zum ESC geschickt hat. Ein Mittelfeldplatz könnte drin sein. Nur finde ich, dass der Song über haupt nicht zu James und seiner Stimme passt. Ich befürchte, dass man ihm für den Auftritt jetzt noch eine aufgesetzte Choreographie aufnötigt.

  14. Ich mach es kurz. Gefällt mir nicht. Uptempo steht Jimmy überhaupt nicht und die Produktion ist seltsam flach geraten. Das soll Lebensfreude vermitteln, mich schläfert es ein. Ja, das waren (fast) nur Briten beteiligt, trotzdem klingt es für mich nach Mellofest-Resterampe. Letztes Jahr hatte sein Song mehr Substanz.

  15. Hm, da ziehe ich sowohl den deutsche als auch den niederländischen Beitrag vor. Auch das Duell mit Irland geht bei mir verloren. Mister Newman nehme ich irgendwie den Partykönig nicht so recht ab. Ist sicherlich ein besserer Radiosong, beim ESC versackt es wohl eher im Mittelfeld.

    Ich werte 4 von 10 Punkten

    Die anderen Big 5 Beiträge

    Frankreich 10/10
    Deutschland 7/10
    Spanien 7/10
    Italien 3/10

  16. Gefällt mir besser beim zweiten Mal Hören. Immerhin nimmt GB den ESC wieder halbwegs ernst…

    Frankreich 10/10
    Deutschland 7/10
    Spanien 7/10
    GB 6/10
    Niederlande 5/10
    Italien 3/10

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