
Frohe neue ESC-Saison! Heute ist der 1. September und damit ist der Eurovision Song Contest 2025 in Basel endgültig Geschichte. Denn heute beginnt die Zeitrechnung für den ESC in Wien! Jetzt lohnt es sich, bei jeder neuen Liedveröffentlichung besonders hinzuhören. Denn jeder Song, der maximal drei Minuten lang ist und auch die sonstigen Anforderungen des Wettbewerbs erfüllt, könnte prinzipiell beim ESC im Mai 2026 antreten.
Derzeit haben 22 Länder ihre Teilnahme am ESC in Wien bestätigt. Aber die Anmeldefrist läuft noch eine Weile und man kann davon ausgehen, dass am Ende wieder fast 40 Beiträge ins Rennen gehen werden. Trotz des schwachen Abschneidens bei seiner Rückkehr zum Wettbewerb in Basel hat Montenegro auf jeden Fall schon für 2026 zugesagt. Die erneute Teilnahme Luxemburgs ist schon fast keine Meldung mehr wert, schließlich tritt das Großherzogtum bereits zum dritte Mal in Folge nach seiner langen ESC-Pause an.
Dass Österreichs Nachbar Liechtenstein einen Song nach Wien schicken wird, werden wir wohl wieder nicht erleben. Die Teilnahme Israels sorgt auch in dieser Saison für Diskussionen und könnte z.B. Island oder Slowenien vom Wettbewerb fernhalten. Hier wird eine Entscheidung der EBU im Herbst erwartet. Außerdem könnte Kasachstan seinen Einstand beim ESC feiern.
Aktuell steht noch kein Act für den ESC 2026 fest. Verlässlich sind derzeit eigentlich nur Informationen zu den geplanten Auswahlverfahren. Dazu gehören etwa die Vorentscheid-Klassiker wie das Festivali i Këngës in Albanien oder das Melodifestivalen in Schweden. Auch in Dänemark, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Montenegro, Norwegen, Spanien und der Ukraine können wir uns auf öffentliche Vorentscheide für den ESC 2026 freuen.
Das gilt auch für zwei Länder im deutschsprachigen Raum: Luxemburg wird das dritte Mal in Folge auf seinen Luxembourg Song Contest setzen, um den Act für Wien zu finden. Und auch das ESC-Gastgeberland Österreich selbst kehrt zu einem öffentlichen Vorentscheid zurück. Bei diesem sollen „rund zehn Acts“ Ende Februar antreten werden und neben einer Fachjury darf auch das Publikum mitentscheiden.
Während sich Österreich also von der internen Auswahl abwendet, die dem Land letztlich den ESC-Sieg von JJ bescherte, bleibt der diesjährige ESC-Gastgeber, die Schweiz, bei der Entscheidung hinter verschlossenen Türen. Zwischen dem 4. und 25. August konnten eidgenössische Musiker*innen, Songwriter*innen und Produzent*innen ihre Songs für den ESC 2026 einreichen. Das Verfahren läuft dort also bereits auf Hochtouren.
Ob das auch in Deutschland der Fall ist, wissen derweil nur Verantwortliche beim nun für den ESC zuständigen SWR bzw. im ARD-Kreis. Das Letzte, was offiziell aus dem Verbund in Sachen ESC zu vernehmen war, war die Aussage eines SWR-Vertreters zur Teilnahme Israels am ESC – ohne Nennung eines konkreten Namens der zitatgebenden Personen. Ansonsten hüllt sich der Sender in Schweigen und folgt damit der NDR-Devise „Wir kommunizieren, wenn es etwas zu kommunizieren gibt.“ Wobei das nicht ganz zutrifft: Es ist ein offenes Geheimnis, dass die neue deutsche Head of Delegation längst verpflichtet worden ist.
Während andere Länder also bereits die Bewerbungsphase für den ESC 2026 abgeschlossen haben, tapst die ESC-Bubble in Deutschland weiter im Dunkeln. Die entsprechend ratlosen deutschen Künstler*innen machen derweil aus der Not eine Tugend und veranstalten ihre eigenen Songwritingcamps. Es schadet ja nichts, vorbereitet zu sein. Denn die Wartezeit kann noch lang und die Bewerbungsfrist kurz werden. Letztes Jahr kamen die Infos zur deutschen Vorentscheidung erst am 31. Oktober und dann musste man sich bis zum 28. November beworben haben. Am Ende kam dabei der 15. Platz für Abor & Tynna raus – und mit „Baller“ ein kleiner Hit.
ESC kompakt hat in den letzten Jahren viele neue Formate gestartet – und auch in der neuen Saison wird es sicher die eine oder andere Innovation geben. Natürlich werden wir unsere Social-Media-Aktivitäten weiter intensiv bedienen. Dann haben wir das mittlerweile traditionelle ESC kompakt LIVE, das auch die Basis für unseren Haupt-Podcast ist. Dazu kommen immer neue Episoden vom ESC-Laber-Podcast ESC BITE mit Max und Rick.
In der letzten Saison haben wir nicht nur die Reactions für alle ESC-Beitrag gemacht, sondern unter Federführung von Danio und Benny auch die dreiteilige TV-Sendung Welcome to the Show produziert. Damit haben wir die ESC-Berichterstattungslücke gefüllt, die die ARD bzw. Eurovision.de wegen ihrer reduzierten Ressourcen gelassen hat. Lasst Euch überraschen, was wir in der Vorbereitung auf den ESC in Wien für Euch geplant haben.
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Was sind Eure Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen für die neue ESC-Saison? Wie glaubt Ihr, wird der deutsche Act bestimmt werden? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.
Kürzlich sprachen wir in unserem ESC kompakt LIVE über die Entscheidung für Wien als Austragungsort für den ESC 2026 – und das modernisierte Eurovision-Logo zum 70. Geburtstag des Wettbewerbs.
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🇲🇪 RTCG hat Neuigkeiten über Montesong 2025 veröffentlicht.
„📣 Bereit für gute Nachrichten? 😉 Der 3. September bringt etwas, das Sie auf jeden Fall gerne hören werden! Worum geht es? Sie erfahren es am Mittwoch.✌🏻
https://x.com/ESCdiscord/status/1962563739728711998?s=19
Das klingt ja schon relativ konkret, die Frage ist ja, ob mit „gerne hören“ hören im Sinne von Songs hören (das wäre aber arg früh) oder im Sinne von besagte Neuigkeiten mitbekommen gemeint ist. Ich tippe stark auf letzteres.
Weiß man eigentlich, ob überhaupt das Einreichungsfenster für die Songs schon geschlossen wurde? Falls nicht, gibt es ja nicht so viel zu berichten außer vielleicht so allgemeinen Dingen wie dem Voting-System oder Veranstaltungsort.
Ich bin aber auf jeden Fall gespannt.
🇵🇹 RTP hat Neuigkeiten fürs Festival da Cançao 2026 angekündigt, die am 16. September veröffentlicht werden.
„Was wäre, wenn wir Ihnen sagen würden, dass wir uns bereits auf das Festival da Canção 2026 vorbereiten… mit Tonnen von neuen Dingen (wirklich neuen)? 🤭“
https://www.instagram.com/stories/festivaldacancao.rtp/3712178933979698167?utm_source=ig_story_item_share&igsh=em5qMnk5emJ2dHMz
Hoffentlich betreffen die Änderungen das Voting-System, das vor allem was die Jurys betrifft wirklich problematisch war- die Juroren waren sich gegenseitig so uneinig, dass die Jury Siegerin Diana Vilarinho ohne die Höchstwertung einer einzelnen Jury (!) das Voting der Juroren gewinnen konnte. Die Mehrzahl der Juroren haben nämlich auffälliger Weise oft Artists aus ihrer Region mit den hohen Punkten bedacht, wodurch die Ergebnisse etwas… seltsam wurden. Nicht zu vergessen, dass die Publikumssiegerin null Punkte von den Jurys erhalten hat, obwohl das nochmal eine andere Diskussion ist…
Und auf der anderen Seite hat das Publikum eventuell aus Unzufriedenheit mit der momentanen Richtung des Festivals aus Protest für den Song gevotet, der am internationalsten klang. Das alles hat meiner Wahrnehmung nach für einigen Unmut gesorgt.
Die Songs waren meiner Meinung nach aber nicht das Problem, da herrschte ein hohes Niveau. Auch wenn man vielleicht zum Teil etwas mehr auf Modernität setzen könnte. Wobei ich hoffe, dass sich das FdC trotzdem seine eigene Identität bewahren wird und anspruchsvolle Nummern im Line Up beibehält.
Witzig, wenn der Favorit der Sieger ist, gibt es kein Probleme mit dem Ergebnis… die Regeln sind deutlich und niemand fragt das Publikum warum sie stimmen wie sie stimmen. Jeden ist frei um so ist der Jury.
Also zu deinem ersten Punkt: Da steckt wahrscheinlich schon ein bisschen Wahrheit dahinter, da will ich dir nicht widersprechen. Auch wenn jeder selbst beurteilen kann, ob man ein Voting der Jury, das sich stark an Regionen orientiert problematisch findet. Ich sage auch nicht, dass Napa nicht verdient gewonnen haben, ganz im Gegenteil, in Basel haben sie einen guten Auftritt geliefert, aber trotzdem war das System der Abstimmung meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Und natürlich darf das Publikum stimmen wofür es will, es ging mir bei dem Punkt eher darum, dass es für mich persönlich den Anschein hatte, als wären in Portugal ein nicht geringer Teil der Abstimmenden mit der momentanen Richtung nicht besonders zufrieden. Das ist aber eine sehr grobe Einschätzung von jemanden, der nicht gerade behaupten kann, tief in der portugiesischen Musikszene verwurzelt zu sein. Das können Leute mit dem entsprechenden Hintergrund bestimmt besser beurteilen. Und nicht zuletzt soll Portugal selber entscheiden, was sie als Land für einen VE wollen. Da will ich mich nicht auf ein hohes Ross setzen und es so wirken lassen, als würde ich über den VE bestimmen wollen, hoffentlich kam das jetzt nicht so rüber. Meine Intention dieses Kommentars bestand allein darin, meine Sichtweise zu teilen. Wenn ich damit jetzt etwas zu weit gegangen bin, tut es mir Leid.
Dieses Jahr war die Jury im FdC nicht einverstanden, wie zum Beispiel 2019, 2022 und 2024. Das Endergebnis war nicht einstimmig, etwa wie 2018. Das kann jedoch immer passieren und bedeutet nicht, dass es ein Problem gibt. Änderungen sind nicht immer Verbesserungen. Napa war sicherlich nicht mein Favorit, aber sie haben gewonnen. Jeder kann enttäuscht sein – ich war ebenfalls etwas überrascht (vielleicht sogar mehr überrascht als enttäuscht). Man schläft eine Nacht darüber, und das Leben geht weiter.
Der Hass gegen Napa, gegen RTP und gegen einzelne Personen von RTP, wie Nuno Galopim (der hinter den FdC‑Verbesserungen ab 2017 steht), Malato (portugiesischer Kommentator) und andere, war ekelhaft. Haben Leute überhaupt eine Idee von was Respekt oder Anstand bedeutet? Es ging sogar so weit, dass der Ombudsmann von RTP (eigentlich eine Frau) E‑Mails von Zuschauern und „Fans“ (die ich als Sekte von Fanatikern bezeichne) erhielt und darum bat, das Ergebnis für ungültig zu erklären – siehe: https://www.rtp.pt/play/p14354/e838194/voz-do-cidadao. Ich kann bei Bedarf bei der Übersetzung helfen.
Das verdient niemand. Jeder erwartete von Josh, er sei der Prophet, doch Josh kam dank der Jury direct ins Finale; selbst die Zuschauer waren nicht überzeugt.
Jeder weiß, dass die Einwohner Madeiras sehr stolz auf ihre Künstler sind. Selbst der Präsident der Regionalregierung veröffentlichte ein Bericht auf X, in dem er zur Unterstützung von Napa aufrief. Auch andere Politiker konnten das für ihre lokalen Künstler tun.
Meiner Meinung nach sollte RTP auch das ESC‑Vote‑System nutzen, um Stimmen aus dem Ausland zu zählen (als Portugiese im Ausland darf ich nicht wählen; ich frage häufig meine Schwester oder meinen Vater in Portugal).
Ich habe Deslocado immer als „sweet and gentle song“ beschrieben. Ich freue mich, dass die Welt das ein bisschen erkennt, und ich freue mich für Napa.
Da die ESC‑Facebook‑Gruppe aus Portugal zu toxisch geworden ist, habe ich vor vier‑fünf Jahren ESC‑kompakt entdeckt, und es ist wunderschön, wie dort samstags über den FdC gesprochen wird.
Verzeih mein Deutsch (aber ich benutze es zu wenig).
Das mit dem Hass geht natürlich gar nicht und ich hoffe dass soetwas in Zukunft bei keinem der Vorentscheide noch einmal so große Ausmaße annimmt, auch wenn das leider, leider unwahrscheinlich ist. Dass es beim ESC, der ja eigentlich als Fest der europäischen Musik gedacht ist, so etwas überhaupt gibt, ist schon Grund zur Traurigkeit genug.
Auch wenn ich in meinem Post ziemlich kritisch war, stimmen wir aber grundsätzlich darin überein dass das FdC ein toller VE ist mit hochwertigen Songs. Die Regeln die es momentan gibt erfüllen ja anscheinend auch ihren Zweck, denn Portugal befindet sich seit ihrem Sieg in einer quasi goldenen Ära. Seit 2021 haben sie sich immer qualifiziert und konnten sogar zwei Top-10 Platzierungen einfahren. Deshalb will ich mich nicht anschicken, über das Voting-System herzuziehen, da sind meine Gefühle wohl wirklich etwas durchgedrungen.
Dass du als Portugiese im Ausland auch gerne mitwählen würdest, kann ich gut verstehen. Ich drücke dir die Daumen, dass das klappt.
Deslocado ist mir über die Zeit wirklich ans Herz gewachsen und Napa haben auch noch andere schöne Lieder finde ich. Dass sie jetzt nachträglich nochmal so einen richtigen Durchbruch erzielen konnten hat mich voll gefreut und ich würde auch gern in Zukunft noch etwas von ihnen hören. Was man im Eifer des ESC-Gefechts als Fan oft vergisst, ist dass das ja auch alles nur Menschen sind und man nur weil sein Favorit z.B. nicht gewonnen hat NIEMALS den eigentlichen Sieger dafür schlecht machen sollte. Das hat niemand verdient und verstößt auch gegen den Gedanken des ESCs. Ich denke, dass wissen eigentlich auch die meisten Fans, leider nehmen es sich aber nicht alle immer zu Herzen.
Dein Deutsch ist übrigens wirklich gut, da hätte man jetzt kaum gemerkt dass du es nicht oft benutzt. Und ja, ich freue mich auch schon wieder auf das FdC und die musikalischen Highlights die da eventuell miteinhergehen werden. Hoffentlich werden diesmal ,egal wie das Ergebnis ausgeht- alle fair bleiben und es bleibt eine harmonische Show. Ich vertraue Portugal, aber dass sie ihr Bestes geben werden.🙂
ich finde das Voting-System des FdC auch doof, weil die Spannung meist sehr früh raus ist. Und das sage ich als bekennender FdC-Fan.
Haben Leute überhaupt eine Idee von was Respekt oder Anstand bedeutet?
Eine Idee davon hatte die Mehrheit der Menschen leider noch nie.
Und Dein Deutsch ist super!
Dieser Thread jedes Jahr am 01. September ist die Zeit der Wünsche, Hoffnungen und Träume für die neue ESC-Saison. Deswegen teile ich nun meine fünf Wunschkandidaten (m/w/d) mit, bei deren tatsächlicher Teilnahme am Festival di Sanremo 2026 ich regelrecht überschwengliche Luftsprünge machen würde. 😀
1) Tiziano Ferro (mit oder ohne Madame)
Manchmal werden Träume bekanntlich wahr. Für ein erfolgreiches Debüt braucht es die richtigen Kombinationen. Sein Album, an dem Tiziano Ferro seit einiger Zeit arbeitet, soll nicht nur ein großes Comeback darstellen, sondern markiert auch sein Debüt beim Label Sugar Music nach seiner Trennung von Plattenlabel Universal. Darüber hinaus waren die Scheidung von seinem Ehemann mit der verbundenen Tatsache, dass Tiziano Ferro nun ein alleinerziehender Vater ist, gigantische Veränderungen in seinem Leben. Für mich persönlich genügend Gründe darauf zu wetten, dass Tiziano Ferro ein paar passende Songs für das Festival di Sanremo 2026 im Ärmel hat. Ob nun als Solokünstler oder in einem Duett mit Madame spielt für mich da keine Rolle mehr. Hauptsache Tiziano Ferro ist dabei.
2) Annalisa
Die Spatzen pfeifen es in Italien längst von allen Dächern und auch ich bin davon überzeugt, dass Annalisa beim Festival di Sanremo 2026 als Künstlerin mit dabei sein wird. Denn sie ist bereits bei sieben Sanremo-Festivals aufgetreten. Das achte soll nun den langersehnten Sanremo-Sieg bringen. Der Vorteil von Annalisa ist, dass für das nächste Jahr nur wenige namhafte weibliche Konkurrentinnen im Rennen sein werden, wenn man den italienischen Medien glauben schenkt. Ich persönlich traue es Annalisa zu Sanremo endlich zu gewinnen, um danach die ESC-Bühne in Wien als Sprungbrett für ihre anvisierte internationale Karriere zu nutzen. Von einem Canzone, welches zumindest teilweise einen musikalischen Imagewandel zeigen soll sowie ihr Stimmvolumen voll zur Geltung bringt, geht eine ganz große Mehrheit in Italien aus. Annalisa wird teilnehmen um zu gewinnen.
3) Tananai
Tananai befindet sich gegenwärtig in der letzten Phase mit der Produktion seines neuen Albums. Deshalb wird er sich mit seinem nächsten Album die Gelegenheit nicht entgehen lassen, beim Festival di Sanremo 2026 teilzunehmen. Sollte sein Canzone, welches ein Mix aus seinem vorletzten Sanremo-Song „Sesso occasionale“ (Gelegenheitssex) “ sowie seinem letzten Sanremo-Erfolg „Tango“ darstellt sowie gepaart mit seinem Lausbubencharme ist ein Charterfolg ohnehin vorprogrammiert, egal welche Platzierung Tananai beim Festival di Sanremo 2026 erreicht. Aber Sanremo 2026 als Promo-Tour für das neue Album kann ja bekanntlich nie schaden.
4) Blanco
Blanco ist bereits wiederholt von Carlo Conti umworben worden nun endlich mal wieder am Festival di Sanremo teilzunehmen. Und zwar als Sänger. Vier Jahre nach dem Gewinn von „Brividi“ wäre es mal wieder an der Zeit sich dem Votum der Medien und des Sanremo-Publikums zu stellen. Seinen nicht ganz so durchdachten Promo-Ausrutscher, indem er aus einer gespielten Wut heraus den Blumenschmuck beim Festival di Sanremo 2023 zerstörte, haben ihm die Leute in Italien längst verziehen. Denn wer von Giorgia beauftragt wird für sie ein Canzone zu produzieren und dabei solch ein Canzone wie „La cura per me“ herauskommt, der hat es nach Ansicht der Italiener (m/w/d) auch wieder verdient als Sänger beim Festival di Sanremo 2026 teilzunehmen. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Giorgia hat Blanco rehabilitiert.
5) Il Volo + ein internationaler Star (m/w/d)
Um den Kreis zu schließen, könnte man nun die Karte „Il Volo“ ziehen. Ein Trio, das der künstlerische Leiter Carlo Conti persönlich bei seiner ersten Ausgabe des Festival di Sanremo 2015 ins Leben gerufen hat. Der Rest ist Musikgeschichte. Il Volo gewannen das Festival di Sanremo 2015 und erreichten beim ESC 2015 in Wien Platz drei. Bei dieser Gelegenheit könnte sich nun ein internationaler Star Il Volo anschließen. Zu denken wäre hier an Damiano David von Måneskin. Damiano David würde zusammen mit Il Volo aus deren Musik-Genre „Pop-Opera“ doch glatt den neuen Musik-Style „Rock-Opera“ kreieren. Ein Sieg des Festival di Sanremo 2026 wäre sicher und ein ESC-Sieg 2026 in Wien von Il Volo feat. Damiano David erst recht.
Ich musste heute schmunzeln bei einer Straße um die Ecke bei mir waren mehrere Plakate für Tourkonzerte. Was sehe ich dabei Il Volo und Abor & Tynna. 😀
Mit Tiziano Ferro und Il Volo könnte ich gut leben…aber ohne irgendwelchen Features.
Il Volo haben in Wien ja eh noch eine Rechnung offen als Gewinner der Publikumsabstimmung 2015.
Hach, Timo … du bist so … ausrechenbar. 😉
Ich vermisse Georgia ft Baby Kärijäa.
Und Vanessa Mai fehlt nur, weil die nicht so der Balladentyp ist.
Giorgia feat. Céline Dion. 😀
Also ich habe Marco Mengoni jetzt mit keinem Wort erwähnt. 😀
Der ist ja auch über jeden Zweifel erhaben und war schon 2x beim ESC.
Tiziano Ferro
Ich mochte seine ersten drei Alben sehr, weil das ein für mich neuer Sound aus Italien war. Danach kam leider nichts mehr, das mich von Sockel riss.
Mein Lieblingslied: Salutandotiaffogo 😍
In Irland startet die neue ESC-Saison mit einem Personalwechsel: Michael Kealy ist von seinem Posten als Delegationsleiter zurückgetreten. Nachfolger ist Alan Tyler, der Unterhaltungschef des Senders RTE.
https://www.instagram.com/p/DOHJ3vIjDYG/
Hier noch als Nachtrag der Artikel, in dem der Personalwechsel erwähnt wird:
https://www.independent.ie/irish-news/rtes-eurovision-team-gets-major-shake-up-ahead-of-70th-anniversary-song-contest-with-co-creator-of-toy-show-musical-flop-on-new-team/a973656358.html
Aserbaidschan hat heute seine Teilnahme am ESC 2026 bekanntgegeben:
https://eurovoix.com/2025/09/02/azerbaijan-itv-confirms-eurovision-2026-participation/
Wie der ESC-Teilnehmer ermittelt wird, steht noch nicht fest.
Tschechien nimmt nächstes Jahr am ESC teil:
https://www.instagram.com/p/DOJXZqQiOhu/?igsh=MWs1bmt1eGRxNWU2eA==
https://eurovoix.com/2025/09/03/czechia-confirms-eurovision-2026-participation/
Somit sind es 25 Teilnehmerländer aktuell