Heute in Turin und im Livestream: Eröffnungszeremonie zum ESC 2022 mit Türkisem Teppich

Es ist der offizielle Start in die ESC-Woche: Heute findet außerhalb von Turin die Eröffnungszeremonie zum diesjährigen Eurovision Song Contest mit dem berühmten Türkisen Teppich statt. Nach und nach werden die Delegationen über den Teppich schreiten und sich so den Fans und Journalisten präsentieren (Aufmacherfoto: Krista Siegfrids auf dem Türkisenen Teppich 2021 in Rotterdam).

Die offizielle Eröffnung des ESC findet in Venaria Reale statt. Die Gemeinde gehört zwar zur Metropolitanstadt Turin, ist aber eigenständig und liegt etwas außerhalb der Stadt Turin. Die eigentliche Zeremonie findet in der Reggia di Venaria Reale statt, einem Palast, der 1675 vom Königshaus Savoyen gebaut wurde. Es ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Um die Residenz herum befindet sich der Naturpark La Mandria – ausreichend Platz also für einen 200 Meter langen Türkisen Teppich. Moderiert wird die heutige Veranstaltung von Gabriele Corsi, Mario Acampa und Carolina Di Domenico.

Bekannt ist auch schon die Reihenfolge, in der die Länder über den Türkisen Teppich laufen werden:

  1. Albanien
  2. Malta
  3. Belgien
  4. Portugal
  5. Montenegro
  6. San Marino
  7. Ukraine
  8. Österreich
  9. Irland
  10. Lettland
  11. Estland
  12. Finnland
  13. Tschechien
  14. Island
  15. Slowenien
  16. Nordmazedonien
  17. Aserbaidschan
  18. Israel
  19. Bulgarien
  20. Australien
  21. Kroatien
  22. Serbien
  23. Litauen
  24. Moldau
  25. Dänemark
  26. Schweiz
  27. Polen
  28. Rumänien
  29. Niederlande
  30. Zypern
  31. Griechenland
  32. Armenien
  33. Norwegen
  34. Georgien
  35. Schweden
  36. Großbritannien
  37. Spanien
  38. Deutschland
  39. Frankreich
  40. Italien

Das Schaulaufen auf dem Türkisen Teppich könnt Ihr ebenso wie die Eröffnungszeremonie am heutigen Sonntag ab 16 Uhr im Livestream bei eurovision.tv verfolgen. Außerdem lohnt es sich, auch den Instagram-Account von ESC kompakt im Auge zu behalten: Berenike und Benny werden live am Türkisen Teppich sein und Euch mit Fotos und Videos versorgen. Selbstverständlich gibt es im Nachgang auch einen Bericht hier auf ESC kompakt.

Für alle, die in Erinnerungen schwelgen möchten: Unseren Live-Blog aus dem vergangenen Jahr findet Ihr hier, unsere „Ausbeute“ vom Türkisen Teppich im Video unten.


68 Kommentare

  1. Der Moderator ist ja kaum auszuhalten: Versucht jede/-n Artist in der jeweiligen Landessprache zu begrüßen, nur um dann zu hören, wie toll er das ausgesprochen hat. Echt anstrengend! 🙄😤🙉

    • Das erinnert mich an den JESC 2019 als der Polnische Moderator bei der Eröffnungsfeier alle Kids in Landessprache begrüßen wollte. Er hat sich aber wesentlich blöder angestellt und die Sprachen mehrmals durcheinander gebracht. Zum Beispiel hat er den Kasachischen Teilnehmer auf Georgisch begrüßt

  2. Wieder der Typ aus Israel. verzweifelt nach Aufmerksamkeit, wie ich sehe. Ich bezweifle, dass er es jemals wieder bekommt, nachdem dies vorbei ist. Ich habe noch nie eine so irritierende sprechende Stimme gehört.

    • Michael Ben David mußte ja auch Einiges durchmachen, denn seine Teilnahme in Turin stand ganz schön auf der Kippe und konnte erst durch geschickte Verhandlungen zwischen dem für den ESC zuständigen Sender KAN und dem Geheimdienst Shin Bet ermöglicht werden.

  3. Das Problem mit Norwegen ist, dass sie nicht aus ihrem infantilen Konzept raus können.Letztlich bleibt da nur das Getanze. Mal schauen, ob sich das nicht in der WOche ein größerer Nervfaktor wird.

  4. Sie sprechen mit dem Briten, der jetzt gerade seinen Auftritt hat, und zeigen aber Albanien, Schweden, Italien etc. Das finde ich sehr verwirrend und auch den jeweiligen Künstlern gegenüber nicht nett.

  5. Aha, jetzt studiert Malik doch noch eine neue Choreo ein. Schade, dass sein Flirt mit Chanel unterbrochen wurde.

  6. Leute, beschwert euch nicht und seid froh, dass das Teppich-Event nicht in TikTok Häppchen serviert wird. Wer weiß, was uns im nächsten Jahr blüht.

    • Zum Schluss wurden die Moderatoren lockerer, da war dann nichts mehr eingeübt, hätte man gleich so machen sollen.

    • @eurovision-berlin Doch, sie hatten eine Dolmetscherin dabei, welche z.B. am Anfang des Teppichs das erste Interview übersetzt hat.

  7. Nach 4 Stunden (zeitversetzt) endlich geschafft! Obwohl die Moderatoren sehr steif wirkten und es auch reichlich Momente zum Fremdschämen gab (Stichwort: Willkommen bei der Eurovision! 🙊 und das dann nochmal in 39 anderen Sprache), kamen eigentlich alle Teilnehmer*innen sehr sympathisch rüber und man konnte so eine Verbindung zu ihnen aufbauen.
    Fazit: Nicht wirklich umwerfend, aber ausreichend zum Einstimmen auf die ESC-Woche. Ich kann es kaum erwarten bis Dienstag die erste Liveshow stattfinden wird und bin, trotz all der Widrigkeiten in diesem Jahr, schon in ESC-Stimmung. Let the party beginn! 🎉🎊

  8. Witziges vom Rande: Die Moderatorin vor dem Gebäude hat Malena (JESC Gewinnerin aus Armenien) ganz viel Glück und Freude bei der Ausrichtung des ESC im nächsten Sommer gewünscht. Ääääh ja! – Wusste nicht, dass Armenien dieses Jahr gewinnt ….oder falls sie den JESC doch meinte, dieser im nächsten Sommer stattfinden tut. Mein letzter Stand war Dezember 2022. Naja – man kann ja als Moderatorin auch mal verwirrt sein.

  9. Wegen der Teilnehmerin aus Nordmazedonien gibt es anscheinend Ärger: Andrea hat wohl die Fahne weggeworfen und deswegen die Fernsehanstalt erbost, man droht mit Rückzug…. Mal sehen, was da dran ist….

    • Da machen sich die Patrioten (oder schlimmer) natürlich gleich vor Empörung ins Höschen. GOOOO Andrea!
      Wenn sie nur ein besseres Lied am Start hätte …

    • Würde ein Rückzug nicht ein Bußgeld von der EBU zur Folge haben? Immerhin tritt Nordmazedonien am Donnerstag bereits im zweiten Halbfinale an!

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