
Seit 0:10 Uhr sind die Folgen 1 bis 3 der Docutainment-Serie „Ich will zum ESC!“ in der ARD-Mediathek verfügbar. Den Verlauf und das Ergebnis von Folge 1 sowie grundsätzliche Beobachtungen zur neuen Docutainment-Serie haben wir bereits hier aufgeschrieben. Wer Punkt 0:10 Uhr die erste Folge gestartet hat, ist mittlerweile auch mit Episode 2 durch und deshalb dokumentieren wir das Ergebnis auch an dieser Stelle für Euch. Achtung Spoiler: Wer von Euch die Folge noch nicht gesehen hat und das noch nachholen möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen.
So war der Stand der Teams nach der ersten Folge:
Team Conchita: Anne, Christos
Team Rea: Bibiane, Paul
In der zweiten Folge geht es weiter mit den Castings, in denen die Acts jeweils 90 Sekunden Zeit haben, die Coaches Conchita Wurst und Rea Garvey von ihrem Talent zu überzeugen.
Esther – What A Wonderful World
Wir erinnern uns: Esther war in Folge 1 eine Wackelkandidatin und darf jetzt dank Rea noch ein zweites Lied singen. Sie entscheidet sich für „What A Wonderful World“ und erhält dafür ein Herz von Rea.
Sophie – Schön genug
Sophie liefert einen der berührendsten Auftritte ab. Sie spricht über eine schwierige Lebensphase, in der sie ihre Transition durchlaufen hat und sich unsicher war, ob sie weiterhin Musik machen möchte. Sie spricht außerdem sehr wertschätzend vom ESC als einem queeren und weirden Wettbewerb. Ihre Interpretation von „Schön genug“ sorgt – sicher nicht nur – bei Rea für Gänsehaut und Sophie bekommt zwei Herzen. Sie entscheidet sich für das Team von Conchita Wurst.
Luca – When I Was Your Man
Luca begeistert beide Coaches mit seiner „großen Stimme“ und bekommt dementsprechend zwei Herzen. Auch er entscheidet sich für Team Conchita.
Celina – Physical
Rea und Conchita finden die Performance von Celina zu unsicher und geben ihr deshalb beide kein Herz.
Sven – Beggin‘
Sven singt „Beggin'“ in der Version der ESC-Sieger Måneskin. Er bekommt dafür ein Herz von Conchita und ist damit automatisch in ihrem Team.
Marie – Irgendwas bleibt
Marie bekommt leider kein Herz und muss „Ich will zum ESC!“ verlassen.
Béranger – Wild Drift
Béranger und Rea sind sofort auf einer Wellenlänge und dementsprechend landet der Sänger auch in dessen Team.
Lyn – Calm After The Storm
Lyn singt mit „Calm After The Storm“ von den Common Linnets ein Lied aus dem ESC-Jahrgang von Conchita Wurst (und nicht nur irgendeinen Beitrag, sondern den zweitplatzierten Song). Conchita fühlt sich „instantly triggered“. Hier baut die Produktion allerdings einen Cliffhanger ein und wir müssen uns bis zu Folge 3 gedulden, um die Auflösung zu erfahren – das dauert allerdings nicht lange, denn bekanntlich steht Folge 3 seit heute ebenfalls schon in der ARD-Mediathek zur Verfügung.
So ist jedenfalls der Stand der Dinge nach den ersten beiden IWZE-Folgen:
Team Conchita: Anne, Christos, Luca, Sophie, Sven
Team Rea: Béranger, Bibiane, Esther, Paul
Alle Informationen zu „Ich will zum ESC!“ und vor allem den ersten drei Folgen findet Ihr hier.
Wie hat Euch die zweite Folge von „Ich will zum ESC!“ gefallen? Seid Ihr mit den Entscheidungen einverstanden? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
Am Freitag sprechen wir in einem ESC kompakt LIVE um 19 Uhr über die ersten drei Folgen von Ich will zum ESC!. Außerdem diskutieren wir dort über den slowenischen Beitrag und werfen einen Blick auf die anstehenden Vorentscheide in Irland (später Freitagabend) und Luxemburg (Samstagabend).
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Wie Conchita Sven gelobt hat… hat sie gehört, was ich gehört habe? Rea scheint gehört zu haben, was ich gehört hab…
Aufmerksam den ESC verfolgt hat der gute jedenfalls nicht, sonst hätte er nicht so laut getönt es müsse endlich mal wieder ein Normalo für Deutschland zum ESC. Warum sollte „der Typ von nebenan“ für den ESC ein Erfolgsrezept sein? Hat der angeguckt wer die letzten Jahre die Top 5 ausgemacht hat? Und wie Deutschland mit No-Names bisher seit Lena gefahren ist?
Es klingt generell vielleicht jetzt auch fies, bin auch gesanglich untalentiert, aber überzeugend fand ich gesanglich bisher leider auch keinen wirklich. Sehr durchschnittlich alles. Also das Konzept gute Sänger noch mit einem starken Song zu kombinieren, geht aktuell eher nicht auf.
Normalo ungleich No-Name. Lena war auch ein No-Name. Aber diese Aussage hat mich auch getriggert. Als wenn Malik vor zwei Jahren ein Alien gewesen wäre.
Die Aussage fand ich auch krass falsch. Das ist ja gerade das Problem der letzten Jahre.
Ich fand ihn zwar gesanglich nicht schlecht. Als großer Måneskin-Fan ist mir aber gerade aufgefallen, was er schlechter gemacht hat. Mir hat die Gefühlsebene leider gefehlt und fühle mich nach dem Hören total gehetzt.
Das habe ich auch sofort gedacht.
Sven: „Es sollte mal wieder ein Normalo zum ESC fahren.“
Malik Harris: „Am I a joke to you?“
😂
ähnlich ironisch übrigens der Moment, als Rea Béranger fragte, ob der ESC in Frankreich auch so „groß“ sei wie in DE…
Das tat mir für die Franzosen fast schon leid…
Die Gewinner von the voice sind auch „normalos“ und man erinnert sich so schwer an sie.
Ich hab die erste Folge gesehen und bin überrascht, dass es gesanglich doch eher deutliches Mittelmaß ist 🙃
Zum 2. Teil: Auch hier gesanglich leider unterdurchschnittlich, die einzigen, die ein wenig herausragen sind Béranger und Luca. Aber sollte einer von ihnen den VE gewinnen, geht es nicht mit rechten Dingen zu – es sei denn, es erwartet uns ein Knallersong, was ich bezweifele.
Also das Marie nicht weiter ist verstehe ich überhaupt nicht. Sie hat eine unglaubliche Ausstrahlung und an der Stimme hätte man arbeiten können. Sven hätte ich nach Hause geschickt.
Okay, Folge 2 lief besser für meinen Geschmack. Ich finde, die richtigen sind weiter. 🙂
Luca bringt bis jetzt das grösste Potential und das beste Gesamtpaket mit. Bin sehr gespannt wie es mit ihn weitergeht.
Ich bekomme bei manchen der etwas unsichereren Acts leider ein bisschen Karaoke-Party Vibes. Aber ich find dieses Mini-The Voice Format eigentlich ganz unterhaltsam.
Beranger ohne Klavier ist nur ein halber Beranger. Aber seine Performance fand ich dennoch professionell. Im Grunde ist er besser als die beiden Coaches. Könnte mir sogar vorstellen, dass der mit Rea gemeinsames Projekt machen wird.
[…] Πηγή: ESC kompakt […]
auch diese Sendung eine große Enttäuschung. Kein Wunder, dass die keiner kennt. Zudem Fehlentscheidungen über Fehlentscheidungen. Das passt mir alles überhaupt gar nicht was da abläuft.
Sophies Performance war wirklich richtig stark. Sehr verdiente zwei Herzen. Im Prinzip schon fertig so, kann man direkt eintüten und auf die VE-Bühne stellen. Bloß über diese Koteletten sollte man vorher noch mal reden.
Was die Show doch sehr deutlich zeigt: Nicht jeder, der die richtigen Töne trifft, ist deshalb gleich ein Sänger. Nach Folge 2 find ich gut und gerne die Hälfte der Teilnehmer sehr blass – auch ganz unabhängig von der jeweiligen Leistung. Umso schwerer wiegt da der Verlust von Apollson, dessen Stimme definitiv zu den charakteristischeren zählte.
Stand jetzt bin ich bei Sophie, dahinter folgt Bibiane. Bei Paul bin ich noch skeptisch: Vieles ging daneben, aber das Potential ist schon ersichtlich. Esther hat ein bisschen das Pech, dass man schon viele derartige Gospel-Röhren gehört hat – da wird quasi nur noch die Erwartungshaltung erfüllt. Im Prinzip müsste bei ihr also am Ende schon eine überraschende Songwahl stehen, um noch einen Wow-Effekt zu kreieren.
Na ja, so schlecht sind die nicht. Mit einem passenden Song könnte wahrscheinlich jeder Kandidat glänzen. Ich finde, der richtig gute Song ist genauso schwierig zu finden, wie der richtige Sänger, vielleicht sogar schwieriger.
Ich habe mir die zweite Folge doch heute noch angeschaut, da ich es morgen aus persönlichen Gründen nicht schaffen werde.
Meine Favoritin ist seit der 2. Folge Sofie.
Ich gehe mit den Entscheidungen hier im Großen und Ganzen d’accord. Ein richtiger Spannungsbogen ist aber nicht dabei, die Spreu trennt sich doch sehr deutlich vom Weizen.
Also meine Top 1 ist Sophie. Bei ihr könnte man sogar von Instant Appeal reden. Danach kommt Beranger. Er ist ein bisschen wie ein Sturm – eine Urgewalt. 🙂
Folge 2 (Achtung: Spoiler für die letzte Entscheidung, die erst in Folge 3 aufgelöst wird).
Gut gefallen haben mir Sophie, Luca (der gewinnt das Ding, oder?), Sven, Marie und Lyn. Béranger hat mich irgendwie nicht erreicht. Dementsprechend finde ich es schade, dass Marie und Lyn beide raus sind. Vor allem Lyn tat mir echt leid.
Wie schon angedeutet empfinde ich, dass Lucas Leistung weit über denen der anderen liegt. Der kommt bestimmt in die Top 4.
Ich wollte schon sagen, ob bei Luca da nicht das Auge mitgehört hat. Aber du bist ja Team Christos, oder? 😉
Optisch bin ich komplett Team Christos. Aber singen kann Luca deutlich besser! 🙃
Genau, optisch war gemeint. 🙂
Himmel, Luca ist wunderschön und singt toll
Über das Format kann man streiten… ABER, wenn ich sowas veranstalte, dann doch bitte qualitativ hochwertig. Ich möchte keinem zu nah treten, aber der Gesang von allen (außer vielleicht der Langhaarige) war doch Kreismusikschulniveau. Da steht doch der Gewinner schon fest. Also hoffentlich der einzige Teilnehmer, der dort singen kann.
Fazit für mich… bitte gleich Folge 6 veröffentlichen, damit ich den Schluss sehen kann, um zu sehen wer zum deutschen Finale fährt. Der Rest ist leider belanglos, da fehlende Qualität der gesanglichen Leistung.