
In Irland werden weiterhin nach und nach die Beiträge für die diesjährige ESC-Vorentscheidung „Eurosong 2024“ veröffentlicht und heute war bereits der fünfte Act an der Reihe (eine Übersicht über die bisherigen Veröffentlichungen findet Ihr am Ende dieses Artikels). Bambie Thug wird im Vorentscheid das Lied „Doomsday Blue“ präsentieren und versuchen, mit diesem Song das irische Ticket zum Eurovision Song Contest 2024 nach Malmö zu lösen.
Bambie stammt aus Irland und lebt mittlerweile in London. Bambie verwendet für sich im Englischen das geschlechtsneutrale Pronomen „they“, für das sich im Deutschen noch keine einheitliche Übersetzung durchgesetzt hat.
Bambies Musikstil ist eher ungewöhnlich und wurde etwa schon als Mischung zwischen Hyperpop und Trap bezeichnet. Das lässt sich auch anhand des potenziellen ESC-Beitrags „Doomsday Blue“ nachvollziehen. Der Song ist bereits in voller länge auf der EP „Cathexis“ erschienen (s. unten). Auch optisch fällt Bambie auf: Düstere Farben und Szenen wie aus einem Horrorfilm wechseln sich ab mit opulenten und auffälligen Kostümen.
Die irische Vorentscheidung „Eurosong 2024“ findet am 26. Januar im Rahmen der „The Late Late Show“ auf RTÉ statt. Insgesamt wurden 360 Lieder für die Vorentscheidung eingereicht, von denen sechs ausgewählt wurden und in der Liveshow zu hören sein werden. Moderiert wird der Vorentscheid „Eurosong“ in diesem Jahr erstmal von dem neuen „The Late Late Show“-Gastgeber Patrick Kielty.
Wie gefällt Dir der Ausschnitt von „Doomsday Blue“? Und welcher der veröffentlichten Beiträge ist bislang Dein Favorit? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
Bereits veröffentlichte Beiträger der irischen Vorentscheidung „Eurosong 2024“:
- Erica-Cody – Love Me Like I Do
- Ailsha – Go Tobann
- Jyellowl feat. Toshin – Judas
- Isabella Kearney – Let Me Be The Fire
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Das sollen wirklich die besten aus 360 sein? Da hatte selbst der NDR schon besseres zu bieten.
Ein außergewöhnlicher Song, aber hörbar und mal sehen, wie es live klingt.
Die Nummer penetriert ganz schön die Geschmacksgrenzen. Mit Erfolg: Horizont erweitert, neuen Liebling unter den irischen Vorentscheidsbeiträgen gefunden. Krasses Pferd!
Hab dieses Lied von den Iren als Erstes der 5 gehört und gedacht „was ist mit Nils Geschmacksnerven plötzlich los 🤨“. Im Anschluss die restlichen Lieder angehört, zu diesem zurück. Und ja. Ich verstehe was du meinst 🤝.
So ganz bin ich auch noch nicht damit fertig, mir das schön zu hören. Aber so schrulliges Zeug, das einen erstmal herausfordert, hat bei mir fast automatisch einen Stein im Brett. 😅
Irland hat es so langsam verstanden. Endlich mal ein paar gute moderne Songs.
Ich finde es ganz spannend…..sicher kein ESC-Winnertitel aber doch spannend genug um besser zu sein als viele irische und auch viele deutsche Beiträge. Der Beitrag steht und fällt aber mit der Inszenirung. Gefällt mir aber deutlich besser als der Popeinheitsbrei der letzten beiden Ankündigungen.
Ähm… Hab ich etwas nicht mitbekommen? Gibt es einen neuen Award für die bizarresten Songs in einer Vorentscheidung? Möchte Irland vielleicht in dieser Kategorie gewinnen? Horrornummer.
Klingt eher wie ein vertonter Exorzimus. Ne, auch das ist nicht meins.
„Vertonter Exorzismus“ kommt hin. Auch ihr „Ouija-Pop“ ist endlich mal eine selbst erfundene Genre-Bezeichnung, die Sinn macht und nachvollziehbar ist.
Wenn man den Song rückwärts abspielt hört man sicherlich eine ganz geheime, satanische Botschaft und danach hat man nur noch sieben Tage. 😉
🤣
Besser das, als wenn man dreimal den vollständigen Namen von G:son hörte und dann Blanka aus dem Display gekrochen käme.
Meinst du wie hier im dritten Scary Movie?? 😉
Neulich noch mal den Vierten gesehen. Manche Sachen bleiben lieber doch in der wohligen Erinnerung.
Die ersten vier waren wirklich noch witzig, wenn auch natürlich auf eine sehr stumpfe Art. Der fünfte ohne Cindy und Brenda war einfach nur noch überflüssig.
Oh Gott, ja, der Fünfte kam direkt aus der Hölle. Schlimm, schlimm, schlimm! Hoffentlich wird wenigstens das „Nackte Kanone“-Reboot mit Liam Neeson was …
Komisches durcheinander.Dachte diese Kandidatin wäre vielleicht ein Anwärter für ein gutes Lied leider Fehlanzeige.
Der Song sticht bei dem Line-up heraus. Begeistern, kann mich aber noch nicht richtig.
Die Iren haben endlich wieder den Draht gefunden. Wirklich schlau 5 unendlich langweilige Lieder zu nominieren. Und morgen kommt dann der Knallersong, welcher die VE gewinnen wird.
Haben wir die gleichen Songs gehört?
Wahrscheinlich ja 😁
Also Doomsday Blues und auch Go Tobann sind doch alles, nur nicht langweilig 🤔
In der Tat !
Ok, ich bin beruflich diese Woche etwas durch den Wind und Irland trifft mit diesem Song und Go Tobann ganz gut meine Stimmungslage…
Das ist damit schon eine echte Konkurrenz zu Cyan Kicks aus Finnland
Für rund 50 Sekunden von 0:37 bis 0:57 und 1:28 bis 1:59 find ich es super.
Das Problem bei solchen Liedern ist leider oft die Live Performance, es ist schwer, so hart elektronische Lieder mit vielen Spezialeffekten auf der Stimme live wirklich gut rüberzubringen. Ich finde es bisher von den Liedern am Besten, aber es gibt auch bisher keine Konkurrenz. Aber erstmal das Live abwarten.
Abgefahrener Song mit einem ungewöhnlichen Wechselspiel unterschiedlicher Musik.
Das irische Fernsehpublikum wird in diesem Jahr aus dem jahrelangen Schlaf geweckt und hat es dann in der Hand, dem ESC einen neuen Input zu geben
Ach Morgen schon der letzte Beitrag aus Irland bisher leider nichts dabei.
Also wenn man diesen Song über Kopfhörer und ganz laut hört, dann hat das schon was……ich kann zwar nicht sagen was…..aber es ist schon irgendwie anders.
😎 😎 😎 😎 😎 😎
Also, mir gefällt es irgendwie. Immerhin kann man sagen, dass die Arien sich dieses Jahr mal was trauen. Bisher mein Favorit beim Eurosong und ja, den Liveauftritt muss man auch mal abwarten. Aber dennoch…Chapeau Eíre.
Der Rechtschreibfehler im 12. Wort deines Post ist etwas kritisch…
OK, es waren natürlich die Iren gemeint, aber ich weiß auch nicht, was an dem Wort Arien schlimm sein soll. Du denkst sicher an ein anderes Wort mit einem anderen Schlussbuchstaben, und wenn ich das geschrieben hätte…hätte ich das auch erklärt…aber Arien? Der Begriff trifft sicher auf diesen Song weniger zu, von daher…entschuldige die Irreführung.
Ich bin verwirrt 😅 Weiß noch nicht was ich davon halten soll. Zumindest war es nicht langweilig.
hmmm – ist das kunst oder ist das reis,baby?
die iren üben sich in revolution.
ich habe da nichts gegen.
Ist Irland eigentlich bekannt,das beim ESC das Publikum abstimmt ´????
Wem will man mit solchen Songs erreichen ???
Irland’s VE 2024 scheint zwar vielfältiger zu sein,aber nicht besser.
das ist revolution,da kann man doch keine rücksicht auf das publikum nehmen. 🤡
Außergewöhnlich. Mit guter Performance könnte das gar nicht mal schlecht werden! Bisher das beste, was Irland seit einiger Zeit im Vorentscheid hatte.
Ups, noch ein Song, der aus fünf verschiedenen Liedern zusammengeklöppelt ist! Aber zumindest bei mir funktioniert die Melange diesmal.
Hab natürlich Angst, dass das Gesamtpaket live nicht funktioniert.
Aber falls ja: Chapeau!
Iren: Traut euch!!!
Der Song trifft meine Gefühle als ich neulich auf der A7 unterwegs war. Cool.
jemand hat die waschmaschinentür aufgemacht oder ist es jetzt gar der schleudergang? 😆
das ballert gut – go tobann on doomsday!
Oh, danke fürs Türchen aufmachen. Ist mir trotzdem etwas zu durcheinander, da schmeckt mir der Kraut-und-Rüben-Mix von Bambi Thug deutlich besser…
Ich finde das super. Der zweite Beitrag im irischen Vorentscheid, der mir gefällt. Was ist denn da passiert?
das hört sich ja an, wie eine zusammengeschnittene Vorschau von einem Album?!
Einzelteile sind ja nicht schlecht, aber das zusammengewürfelte schlägt ja manche Beiträge im Vorjahr um Meilen
upps – ich muss gestehen das mir das zu meiner großen Überraschung sehr gut gefällt. Wäre auf jeden Fall nach langer Zeit mal ein interessanetr Beitrag aus Irland.
Wirklich interessant , da geht was, allerdings ist das Audio natürlich grottige Soundqualität.
Mir gefällt´s. Abgedrehter Techno/Metal mit gelungener Schlagermelodie drin. Auf das Konzept haben ähnlich schon Kaarija und vor Urzeiten DÖF (Düse im Sauseschritt) erfolgreich gesetzt
Hm… die Titelzeile klingt ja reichlich makaber und dann folgt ein seltsam verstörender futuristischer Mix. Als Filmmusik kann ich mir das gut vorstellen, aber auf einer ESC-Bühne ?
Aber immerhin nach „Go Tobann“ bereits der zweite Kandidat, der für irische Verhältnisse geradezu revolutionär ist.
Hier hat man zwei Genres miteinander gemixt. Also mich spricht das an. 👍
Mich auch – denn es ist durchaus melodisch.