
Nachtrag: Mittlerweile wurde bestätigt, dass Diodato tatsächlich für Italien zum ESC fährt.
Diodato hat mit dem Titel „Fai rumore“ das diesjährige Festival di Sanremo gewonnen. Im Falle seiner vorherigen Willenserklärung beim ESC anzutreten, wäre er damit automatisch auch der diesjährige italienische Vertreter in Rotterdam.
In der Nacht hat RAI 4 getwittert, dass er Italien in der Tat beim ESC repräsentieren wird. Auch wenn bisher (Stand 3:15 Uhr) noch keine Info von RAI 1 kam, scheint diese Quelle verlässlich.
E sarà proprio #Diodato a rappresentarci agli @EurovisionRai di Rotterdam. 💜 #esc2020 #escita https://t.co/7eVVGHshgb
— Rai4 (@RaiQuattro) February 9, 2020
Diodato ist 38 Jahre alt, stammt aus Apulien, lebt aber mittlerweile in Rom. Seine ersten musikalischen Arbeiten entstanden in Schweden in Zusammenarbeit mit u.a. Sebastian Ingrosso – Cousin von Benjamin Ingrosso. Beim Sanremo-Festival 2014 erreichte er in der Newcomer-Kategorie den 3. Platz, beim Sanremo-Festival 2018 bei den „Großen“ im Duett mit Roy Paci Platz 8.
„Fai rumore“ ist eine emotionale moderne Ballade, in der es darum geht die Stille am Ende einer Beziehung, welche die Entfernung noch weiter anwachsen lässt, zu durchbrechen. Geschrieben wurde der Song Diodato selbst und E. Roberts.
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Die Live-Chats und Ergebnisse sowie Videos aller Sanremo-Abende finden sich hier:
- Erster Abend: Live-Chat, Ergebnisse und Videos
- Zweiter Abend: Live-Chat, Ergebnisse und Videos
- Dritter Abend: Live-Chat, Ergebnisse und Videos
- Vierter Abend: Live-Chat, Ergebnisse und Videos
- Fünfter Abend: Live-Blog
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Ach Italien ich freu mich. Wieder ein sehr sehr schöner Song, auch wenn der Sieg unerwartet kam. Ich weiß nicht genau, was mich an diesem Beitrag mitnimmt, aber irgendwas ist da! Ich bin auf jeden Fall Fan.
1. Italien 8,5/10
2. Australien 7,5/10
3. Tschechien 7,5/10
4. Spanien 7,5/10
5.Albanien 7/10
6. Lettland 5/10
da bin ich jetzt schon etwas entäuscht aber nun gut,musikgeschmäcker sind mitunter sehr verschieden.
ich gebe übrigens lettland 6/10 – albanien 3/10 und den 4 anderen leider nur 0/10.
meine tür ist hart. 😀
Kaum bist du da, haben wir dieselbe Nummer 1. 🙂
Da drunter sieht es (derzeit) etwas anders aus, aber da liegt bei mir auch alles nah beieinander und kann sich stündlich verschieben.
Einmal im Jahr bekommt RAI den Auftrag, 30 Millionen Menschen am Fernseher zu quälen. Jährlich grüßt das Murmeltier. Die größte Veränderung von Jahr zu Jahr sind lediglich die Anzeigen kurz vor den Beiträgen.
Diodito ist ein Kind des Sanremos. Ganz klassisches Ding, leider deswegen auch ebenso nichtssagend und blutsleer wie viele seiner Mitstreiter. Immerhin: Besser als der L’Essenziale-Brei damals ist das hier allemal. Als ich das vorhin zum ersten Mal gehört habe, dachte ich erst, der Song wäre so lang wie das Festival selbst. Dabei geht er „nur“ eine halbe Minute über die Linie.
Okay, beim zweiten Hören jetzt geht mir der Song und besonders seine Stimme schon mächtig auf die Nerven, was wohl kein gutes Zeichen ist.
Einmal im Jahr bekommt Deutschland den Auftrag, XX Millionen Menschen am Fernseher zu quälen. In 2020 habe die S!sters gegrusst, die so wie ein Murmeltier singen koennen. #reflect 🙂 No offence.
Check nicht warum hier die Rede von Quälen ist? Sanremo hatte gerade 54,5% Share und das ist Rekord. Die Italiener lieben Sanremo, kennen es nur so und erwarten es nur so.
Kurz nach dem Ende des Sanremos habe ich mich mal durch ein paar Songs gequä–äh, gehört. Franceso recht interessant, besser als der Gewinner zumindest. Die Pinguine recht blass. Favorit „Andromeda“ ist recht Sanremo-untypisch (was bei mir mit meiner latenten Italo-Abneigung immer ein Kompliment ist), aber beim ersten Hören klang das wie ein Hybrid aus diversen Songs. Stellenweise war das richtig gut, bei anderen wusste der Song nicht, wohin er überhin gehen soll.
Zwei Songs haben mich bislang überzeugt: Levantes „Tikbombom“ hat wirklich gute Anleihen, und, was mich am meisten überrascht, Elettra Lamborghinis Song. Ich habe eigentlich was in Richtung Raylee erwartet (oder befürchtet?), aber der Song ist so melodisch und unaufgeregt, dass er mir auf Anhieb zugesagt hat. Das Lied erinnert mich auch ferner an Rezarta Smajas „Pse Prite Gjatë“ aus dem FiK 55. Dass ihre Stimme recht dünn ist, stört dann auch nicht mehr.
Wie ’ne halbleere Flasche gammelig-abgestandenes & gepanschtes Olivenöl, das man uns als „extra vergine“ und kalt gepresst andrehen will.
Ah schau….aufgetaucht aus den nebeln von norwegen. Willkommen zurück
Merci 🙂 Bleibe aber lieber im städtischen Feinstaubmilieu hängen.
Irgendwie haben die Italiener jedes jahr den selben Schinken
Nicht schlecht aber bisschen fad im Geschmack
Den selben Schinken? Sind es an sich Musik Experten, die hier kommentieren? Wozu völlig belanglos kommentieren? Einfach um nur etwas zu schreiben? Ich fasse mal hier für Sie zusammen:
– Platz Gesamtpunkte Künstler Titel
2019 2 472 Mahmood Soldi
2018 5 308 Ermal Meta & Fabrizio Moro Non mi avete fatto niente
2017 6 334 Francesco Gabbani Occidentali’s Karma
2016 16 124 Francesca Michielin No Degree Of Separation
2015 3 292 Il Volo Grande Amore
2014 21 33 Emma Marrone La mia città
2013 7 126 Marco Mengoni L’Essenziale
2012 9 101 Nina Zilli L’Amore È Femmina (Out Of Love)
2011 2 189 Raphael Gualazzi Madness Of Love
Ich wisse dass dieser Song gewinnt!
Es tut mir Leid aber mir persönlich gefallen die italienischen Beiträge schon seit 5 Jahren nicht mehr. Dieser Beitrag reiht sich da gnadenlos ein.
Nur noch Geschrei oder Sprechgesang, aber keine Melodie.
Zu meiner Verwunderung kommt das aber auch fast jedes Jahr gut beim Publikum an, obwohl Italien echt Besseres bieten könnte.
Einfach nur schön. Schöne melodie, schöne stimme, eingängig. So gehört das! Klarer leader bisher
1. Italien
2. Spanien
3. Albanien
4. Tschechien
5. Lettland
Und Australien? 😉
Australien vergessen….in jeglicher hinsicht….hinter albanien, vor tschechien
Klassische ESC-Herzschmerz-Ballade. Nicht wirklich aufregend, aber gut anhörbar.
Aber an die früheren italienischen Titel kommt er trotzdem nicht ran, sorry.
Natürlich nicht. Aber auch diesmal um Längen vom üblichen (anglophonen) Mainstream entfernt.
Rumore macht das Lied ja nun gar keinen…
Italien liefert klassische ESC-Kost (ich frage mich, ob die hier bei Männern auch als Schreiballade abqualifiziert wird). Insgesamt wie immer aus dem Land einer runde Sachen, auch wenn man irgendwie das Gefühl hat, da hätte in den 3 Minuten noch was Aufregendes passieren können.Top-5 wird eher schwer werden, aber mal sehen was noch kommt.
Diodato gehörte zwar nicht zu meinen Favoriten, doch ich freue mich trotzdem, dass er gewonnen hat. Er hat eine ganz besondere Stimme und sein Lied reißt einen mit, man muss nur zuhören und sich treiben lassen.
Der Blog hat meinen Kommentar geschluckt, nochmal schreibe ich den nicht, dann werdet ihr diese Weisheit eben entbehren müssen.
Diesmal war er wirklich im Spam, ich konnte ihn aber befreien.
Also wirklich, dann aber nur wegen der Rechtschreibung, inaltlich sind das doch schon philosophisch,
„ist“ statt „sind“ macht mehr Sinn
Wieder ein Klassiker aus Italien mit einer Stimme, wie sie „italienischer“ nicht sein kann. Ich mag’s, aber es würde mich wundern, wenn man damit in die Top5 kommt.
Ringo Starr hats noch ins Superfinale geschafft, das klassische Stück darf nun nach Rotterdam und wird Top10 erreichen. Das war wohl der einzige Vorentscheid der gesetzten Finalisten. Hut ab an alle, die San Remo durchhalten 🙂
ich bin ja mehr für diesen pausenact von tag 2.
klingt wie ein klassiker ist aber ganz neu.
das ist so richtig schön die alte schule.
sowas können auch nur die italiener.
Dafür, das du von „schöner, alter schule“und „das können nur die italiener“sprichst, bewertest du diodato mit 0 punkten aber ziemlich schlecht.
weil da nicht viel passiert – ich kann auch keine rechte melodie feststellen – das plätschert so dahin und irgendwann ist das lied zu ende.
das lied hat wie ich finde keine persönlichkeit – viel zu beliebig – haben wir so schon xmal gehört – außerdem höre ich da einen hauch von mama leone raus.
bei zucchero herrscht schon in den ersten takten eine ganz andere warme stimmung,die dann auch variiert wird im laufe des songs.
das ist subjektives musikempfinden.
War für mich auch das einzig erbauliche …. der alte Zucchero !!!
Freue mich für ihn und finde den Titel ganz in Ordnung. Mich würde gerne interessieren, welche acht Teilnehmer dem ESC eine Absage erteilten. Vielleicht wird RAI das noch bekanntgeben.
Zum Glück nicht nochmal Gabbani! „Fai rumore“ ist solider Italostandard, an die beiden Vorgängerbeiträge kommt es natürlich nicht ran. Ich trauere noch um Elodie, das hätte Zeichen gesetzt.
Die Bastion der Landessprache hält. Ich werte mal mit 6 von 10 Punkten.
Bisher recht ordentliches Niveau, aber oben ist noch Platz.
Spanien 8/10
Lettland 7/10
Italien 6/10
Tschechien 5/10
Australien 3/10
Albanien 2/10
Welche drei Titel waren denn in der Endrunde und wie waren die Resultate insgesamt? Vielen Dank im voraus!
Die drei im Finale waren Diodato, Francesco Gabbani und Pinguini Tattici Nucleari.
Bisher sind nur die Televoting- Ergebnisse bekannt, da hatte Francesco 38,9%, Pinguini 37,2% und Diodato nur 23,9%.
Somit dürfte klar sein, dass Diodato bei der Jury und Presse super angekommen ist.
Vielen Dank!
siehe https://esc-kompakt.de/live-blog-italien-heute-2045-uhr-sanremo-2020-fuenfter-abend-finale/
Vielen Dank!
Italien übernimmt auch bei mir die Führung. Schöne, ehrliche, landessprachliche Musik mit angenehmer Orchestrierung. Dennoch bewegen wir uns bisher nur höchstens im Mittelfeld. Für Italien würde ich in Rotterdam ein Ergebnis zwischen Marco Mengoni und Francesca Michielin schätzen (7 – 16).
Dieser Jahrgang entwickelt sich irgendwie nur sehr langsam. Letztes Jahr hatte ich zu dieser Zeit schon mindestens ein Highlight. 🙁
Erster Eindruck:
1. Italien
2. Lettland
3. Spanien
4. Albanien
5. Australien
6. Tschechien
Gott sei Dank hat Italien nochmal die Kurve bekommen und nicht den langweiligen Francesco Song genommen der nicht mal eine Melodie hatte.
Diodato geht voll in Ordnung. Schön traurig, melancholische Stimmung welche erzeugt wird.
Fand persönlich Elodie besser jedoch hat das italienische Volk es anders gewollt…
Also ich finde nach drei Jahren mit eher innovativen Songs war es durchaus mal wieder an der Zeit für eine klassische Ballade, zumal wenn es so eine schöne ist. Und wenn die Italiener mit Il Volo Dritte und Televotingsieger geworden sind, dann kann das mit Diodato so schlecht nicht werden.
Oh, hier sollte der Kommentar nicht hin…
Sehr schönes Lied, wie immer liefert Bella Italia hohe Qualität. Im Vergleich, da etwas ähnlich, hat mir Mengoni aber noch etwas besser gefallen.
Ich hab über 3 Minuten warten müssen, bis der Song endlich vorbei war. Für mich einfach kein Rhythmus, nur langweilig. Einzig die Stimme ist super. Aber weils Italien ist wird es wohl wie immer ziemlich weit oben landen. #LaMiaChittàLover
Respekt, an alle Italiener, die sich das San Remo immer antun.
5 Stunden (teilweise sogar noch mehr) großteils Gequatsche, nur unterbrochen von Liedern, die selbst häufig auf Gequatsche setzen statt auf Melodie.
Und das ganze 4 Tage lang? Nein danke, dann doch lieber die reduzierte NDR- Variante 😀
Ich bin froh, dass Diodato gewonnen hat.
Aber nicht weil sein Song so gut ist- nein, denn „Fair Rumore“ setzt leider auch auf das oben erwähnte Verhältnis von Text und Melodie.
Nein, sondern weil ich Francesco Gabbani und die Pinguine noch nerviger fände.
Das Musikvideo zu „Ringo Starr“ ist ja noch akzeptable, aber die Live- Stimme ist anstrengend.
Bisschen fad.
Was ist los dieses Jahr – alle meine Favoriten scheitern..
Ein bisschen aus der Zeit, aber ein schöner emotionaler Song, der bestimmt wieder für eine gute Platzierung Italiens sorgen wird. Für die Jurys wird er aber ein bisschen zu unmodern sein, denke ich, deshalb kein Sieganwärter.
Ich finde die Stimme von Diodato echt toll, der Song ist schön aber leider ohne das gewisse extra. Kommt somit für mich auch nicht an die letzten Beiträge von Italien ran – und das um Längen, leider.
Tatsächlich hätte ich mich mehr über die Pinguine, die sehr catchy und einzigartig rüberkamen gefreut. Wäre meine No.1 von San Remo gewesen. Francesco fand ich auch ganz toll, gebe aber zu, da nicht ganz objektiv zu sein. Und auch mit Andromeda hätte ich gut leben können, aber das war nach den Vorrundenvotings ja schon nahezu unmöglich.
So fährt Italien nun mit einer recht klassischen Ballade in Landessprache zum Finale und ich tippe mal ungesehen auf irgendwas im unteren Drittel auf der linken Seite des Classements.
Jahrgang bis jetzt mauer als 2019, mauer als 2018, viel mauer als 2017,16,15…, aber nachdem noch nicht einmal ein Viertel bekannt, noch viel Luft nach oben.
Oben: –
MITTE: ITA, LAT, CZE (6/10)
Unten: ALB (3/10)
Verlies: ESP, AUS, (2/10)
Für mich war 2016 einer der schlechtesten Jahrgänge überhaupt, 2017 auch sehr schwach, aber da hat es wenigstens der Sieger rausgerissen.
Hm. Ich muss zugeben, ich bin ein kleines bisschen ernüchtert. Das ist ein schönes Lied mit einem guten Sänger, aber das war es dann für mich leider auch. Kommt bei mir nicht im Ansatz an 2019 ran und ich wage mal die steile These, dass ich da nicht die Einzige bin.
Wie gesagt, es ist (wie eigentlich immer bei Italien) sicher kein schlechter Beitrag, aber eben auch kein besonders herausragender. Wo das am Ende landen wird, keine Ahnung. Eine Wiederholung des 2. Platzes vom letzten Jahr wird es sicher nicht geben, soweit lehne ich mich mal aus dem Fenster 🙈.
Bin ich sehr zufrieden mit. Diodato war einer meiner Favoriten vom ersten Abend.
ESC Rang bisher:
Italien
Lettland
Spanien
Albanien
Tschechien
Australien
So viel Kritik hier? Mir gefällt das Lied sehr gut und ich glaube, das kann auch in Rotterdam sehr gut abschneiden. Bei Balladen hat es die RAI ja auch einfacher mit der Inszenierung, das hat in den letzten Jahren ja immer nicht so gut geklappt…
Aber im barometer klar in führung. Wir kommentatoren sind einiges kritischer als der rest.
Ich finde, daß der lettische Beitrag viel mehr polarisiert als etwa „Fai rumore“.
Bisher mein Favorit. Grazie Italia!!
Mh. Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gehört, nur etwa die Hälfte, aber die waren allesamt besser als der Gewinnersong. Ich habe mich nun trotzdem dafür entschieden, bei dem Song mit „gut“ abzustimmen, obwohl ich knapp zwischen „so lala“ und „gut“ stand. Aber vielleicht höre ich mir den ja noch etwas schöner. Die italienischen Beiträge der letzten 5 Jahre haben mich aber mehr und schneller gekriegt.
War nicht mein Favorit bei Sanremo, ist aber dennoch ein schöner Song
Glaube es könnte beim Esc knapp in die Top10 kommen
Italien kommt bei mir auf die 1 , gefällt mir richtig gut 🙂 .
Grandiose Italian Ballad, so tiefsinnig, so amazing! Der Sieger von Sanremo wird nicht ausgewählt damit er/sie zum ESC kommt, dennoch ist es so, dass der Sieger (wenn er/sie zustimmt) auch zum ESC geht. Das heißt, der ESC spielt für Italien die absolut untergeordnete Rolle, auch weil der ESC sich an Sanremo stützt, Sanremo ist der älteste Song Contest im Kontinent. Wie kommt das Lied international an? Hier im Video sind die Reaktionen pure Gänsehaut, ab 1:40 bis 4:00 anschauen und genau so geht es mir, je mehr ich mir den Song anhöre, desto mehr merke ich, was der in mir verursacht. https://www.youtube.com/watch?v=IeXfoKbKZj8
Gerade das ist auch positiv, daß die Beiträge vom Stiefel eben nicht so auf ESC gestylt sind.
Allerdings würde gestern im Pausenprogramm bei RAi für den ESC geworben.
Nach dem dritten Hören geht es wieder. Der Song ist in Ordnung jetzt, seine Stimme leider immer noch unerträglich. Schade, ruiniert ein bisschen den Gesamteindruck. Besser als L’Ess. ist es aber definitiv, dabei bin ich mir jetzt sicher.
Bisher mit Abstand der beste Song im Angebot – ist jetzt noch nicht sooo schwer, aber Italien schickt wieder eine tolle Nummer mit einem charismatischen Sänger ins Rennen.
Für Italien finde ich das etwas enttäuschend, weshalb ich den Beitrag gestern Nacht auch zu schlecht bewertet habe. Würde „Fai rumore“ ein anderes Land vertreten, würde ich wahrscheinlich jubeln. Italien hat die Latte in den letzten Jahren halt sehr hoch gelegt.
Also, ich mochte den beim ersten Hören sofort, und das passiert mir recht selten bei Balladen. Marco Mengonis L’Essenziale dagegen finde ich viel langweiliger.
Es ist zwar kein Meisterwerk aber von den 3en definitiv die beste Wahl. Das Lied klingt typisch italienisch, quasi das was man von Italien erwartet. Wird mit einer guten Inszenierung locker die Top 10 erreichen 👏
Ich bin ja weiß gott kein Balladenfan, aber wow, was hat der für eine Stimme. Bisher eindeutig das beste Lied. Ich wäre nicht überrascht, wenn Italien dieses Jahr wieder in den Top 10 sein wird.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Liedern bisher, hat Italien wenigstens so was wie einen Rhytmus und der Sänger kann wirklich singen. Daher ist für mich Italien bisher das beste Lied. Aber es kommen ja noch viele.
Ich wußte gar nicht, daß Balladen einen Rhythmus haben. Du verwechselst das wohl eher mit „Melodie“.
Du kannt es auch Melodie nennen. Okay. Hast mich erwischt.
Auch Balladen haben einen Rhythmus. Man glaubt es kaum. 😉
Ich beobachte, wie jedes Jahr, wie sich die Winner Forecast entwickelt. Aktuell haben noch nicht alle Länder ihre Interpreten ausgewählt. Stand jetzt und heute hier im Link: https://eurovisionworld.com/odds/eurovision?fbclid=IwAR0Ho-ecWzwnVec6V_uw1CtIUTHSNPdlklU0H-AzMwxoxwvOv7dLIGSnOLA
Einerseits bin ich den Italienern dankbar, mir mein erstes VE-Highlight (Elodie – „Andromeda“) gegeben zu haben. Andererseits bin ich fassungslos über die streckenweise doch sehr stümperhafte Leistung der beiden Moderatoren. Auch diejenigen, die eine solch frauenfeindliche Showtreppe abgesegnet haben, gehören geteert, gefedert und mit einem Tape des ’91er Contests in Dauerschleife in einen Raum gesperrt. Aber über eine solche Zurschaustellung patriarchalischer Sensationsgeilheit wundere ich mich nicht – ist ja schließlich RAI.
Aber es gab auch Highlights: Neben Elodie gilt es Rita Pavone in ihrer Rolle als obligatorisches Festivalfossil zu nennen. Sie zeigte den jungen Semestern wie’s geht – grandios! Rancore, in den ich mich ein bisschen verguckt habe. Die adretten Pinguinis, die für den Gesamtsieg einen Ticken zu harmlos blieben. Achille Lauro, dem ich endlich einen guten Song wünsche, denn Unterhaltungspotential hat er über alle Maße. Irene Grandi und ihr Schlafzimmerblick, der alle Bildschirme beschlagen lässt. Giordana Angi, deren Ode an die Mama mir sehr zu Herzen ging und Elettra Lamborghini mit ihrer Ode an ihre Mammae.
Was den Siegersong angeht, so ist „Fai rumore“ sehr belanglos. Manchmal mag ich Unaufdringlichkeit, aber das hier ist mir dann doch zu altbacken.
Da die Italiener das Ganze mit ihren TV Gebühren finanzieren und bei ihnen gut ankommt ist alles andere nicht wirklich interessant, wenn durchaus respektabel. Sanremo 2020 mit Rekord-share von 54,5%.
Mein erstes Ranking nach 6 feststehenden Songs
1. Italien mit weitem Abstand vor
2. Tschechien
3. Australien
4. Albanien
5. Spanien
6. Lettland.
Italien ist bisher das einzige Lied mit einer erkennbaren Melodie und der Sänger hat eine tolle Stimme. Alles andere ist Füllmaterial für das Semi.
Die Italiener bleiben ihrer LInie treu – sie schicken die gewohnt gute Qualität als ESC-Beitrag. Leider catcht mich der Song trotzdem nicht so richtig und ist im Moment genau in der Mitte meines Rankings das da lautet:
1. Lettland
2. Australien
3. Italien
4. Tschechien
5. Spanien
.
.
.
6. Albanien
Italien enttäuscht nicht mir gefällt es ganz gut und er kann singen