Joost Klein aus den Niederlanden vom Eurovision Song Contest 2024 disqualifiziert

Bild: Corinne Cumming / EBU

Joost Klein aus den Niederlanden darf nicht am Finale des Eurovision Song Contest 2024 teilnehmen. Er wurde disqualifiziert. Wie wir gestern bereits berichtet haben, gab es einen „Vorfall“, der seit gestern Mittag untersucht wurde. Deshalb durfte Joost Klein auch schon nicht am Jury-Finale gestern Abend teilnehmen. Außerdem war seit dem späten Abend klar, dass der Vorfall auch polizeilich untersucht wird.

Die Disqualifikation hat die European Broadcasting Union (EBU) gerade in einem Statement bekanntgegeben. Demnach gab es einen Vorfall mit einem weiblichen Mitglied des Produktionsteams. Was genau vorgefallen sein soll, bleibt weiterhin unklar. Sicher ist jedoch, dass keine andere Delegation in das Geschehen involviert war.

Hier ist das Statement im Wortlaut:

„Der niederländische Künstler Joost Klein wird nicht am großen Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest teilnehmen.

Die schwedische Polizei untersucht eine Beschwerde, die von einem weiblichen Mitglied des Produktionsteams nach einem Vorfall nach seinem Auftritt im Halbfinale am Donnerstagabend eingereicht wurde. Während der Rechtsweg seinen Lauf nimmt, wäre es für ihn nicht angemessen, den Wettbewerb fortzusetzen.

Wir möchten klarstellen, dass entgegen einigen Medienberichten und Social-Media-Spekulationen an diesem Vorfall kein anderer Künstler oder Delegationsmitglied beteiligt war.

Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber unangemessenem Verhalten bei unserer Veranstaltung und verpflichten uns, allen Mitarbeitern des Wettbewerbs ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten. Vor diesem Hintergrund gilt das Verhalten von Joost Klein gegenüber einem Teammitglied als Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln.

Das große Finale des 68. Eurovision Song Contest wird nun mit 25 teilnehmenden Songs fortgesetzt.“

Trotz vieler Gespräche seit gestern Mittag konnte offenbar keine Einvernehmen zwischen der EBU und der niederländischen Rundfunkanstalt AVROTROS hergestellt werden. Diese zeigt sich „schockiert“ über die Entscheidung:

„Wir haben die Disqualifikation durch die EBU zur Kenntnis genommen. AVROTROS hält die Disqualifikation für unverhältnismäßig und ist schockiert über die Entscheidung. Wir bedauern dies zutiefst und werden später darauf zurückkommen.“

Wir halten euch hier auf ESC kompakt natürlich auf dem Laufenden, sobald es weitere Informationen zu den Hintergründen gibt. Über das Thema sprechen wir heute Abend ab 19 Uhr auch bei ESC kompakt LIVE auf YouTube.

Das große Finale des Eurovision Song Contest 2024 findet heute Abend ab 21 Uhr statt. Nach der Disqualifikation der Niederlande nehmen nur noch 25 Länder und Acts an der Show teil.



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659 Comments
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Armin
Armin
1 Jahr zuvor

Wow! Gab es das schonmal beim ESC? Schade für die Niederlande… ich hab den Song gefeiert.

Banana orgánach
Banana orgánach
1 Jahr zuvor
Reply to  Armin

Die Niederland kann dafür nichts.

Ron
Ron
1 Jahr zuvor

Eben deshalb ist es ja so schade.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor
Reply to  Armin

Wenn ich dieses brennende Europa im Clip sehe, denke ich, dass Joost ganz schön hellsichtig war.

Nelis
Nelis
1 Jahr zuvor

Richtig so.

Patrick
Patrick
1 Jahr zuvor

Oh boy…..

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
1 Jahr zuvor

Nun wissen wir das Ergebnis. Und auch, dass es nicht mit anderen Delegationen etwas zu tun hat.

Banana orgánach
Banana orgánach
1 Jahr zuvor
Reply to  wüster Volker

Nur wird das in der heutigen Zeit nichts nützen, in der Anonymität des Internets werden weiter viele Israel die Schuld geben. Gab ja auch hier schon genügend dementsprechende Kommentare.

HansKlok92
HansKlok92
1 Jahr zuvor
Reply to  wüster Volker

Das ist zu verklausuliert formuliert – man hätte ruhig direkt sagen können, das Israel nichts damit zu tun. Eden wird heuten Abend leider noch mehr den ganzen Unmut abbekommen und ausgebuht werden.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  HansKlok92

wenn die Israelische Teilnehmerin (! – nicht „israel“ !) ausgebuht wird dann nicht aufgrund der Qualität des Beitrags sondern aus drei Gründen

  1. weil Israel keinen Anstand hatte, als Kriegspartei in diesem Jahr auf eine Teilnahme zu verzichten. wenn man von Song und Sängerin überzeugt ist, hätte man das in die Schublade packen und 2025, 26 oder wann auch immer dieser sinnlose Krieg beendet ist, antreten
  2. 2. weil Israel die Dreistigkeit hatte, mit einem politischen Song (poltiischer text und politischer Titel des Songs) anzutreten und dachte damit durchzukommen, was schon einfach nur frech und respektlos gegenüber der EBU ist. danach wurde der Titel mehrfach abgeändert.
  3. 3. weil Israel als Kriegspartei überhaupt nicht hätte teilnahmebrechtigt sein dürfen und von Vornherein von der Teilnahme ausgeschlossen werden müssen so wiedie EBU es ja auch mit Russland vorhatte 2022. nur dass die eben dem mit einem „freiwilligen Ausstieg“ zuvorkamen.

Nicht der „Staat israel“, es geht um die dortige Rundfunkanstalt und den eingereichten Beitrag.

Wenn die Israelische Delegation einen Funken Anstand hat, verzichtet sie heute auf einen Antritt im Finale und auf eine Performance, auch um ihrer Künstlerin weitere Peinlichkeiten und Anfeindungen zu ersparen.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Was ist mit den Kriegsparteien Aserbaidschan und Armenien?

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
1 Jahr zuvor
Reply to  Pascal_ESC

und der „Kriegspartei“ Ukraine?

Ich stehe nicht hinter dem Vorgehen Israels und verurteile das ebenso wie die Geiselnahmen der Hamas und insbesondere den Angriff am 7. Oktober letzten Jahres.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  wüster Volker

die Ukraine wurde bereits 2022 aus politischen Motiven von den Zuschauern zum Sieg gepusht, schon vergessen?

Pascal_ESC
Pascal_ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Natürlich hat auch die politische Situation eine Rolle gespielt. Ich fand den Song der Ukraine aber auch wirklich gut, den habe ich heute noch in meiner Playlist, weswegen man aus meiner Sicht auch nicht sagen kann, dass es unverdient war. Sogar meine Freundin, die überhaupt nichts mit ESC am Hut hat, gefällt dieser Song. Die Ukraine hats halt auch einfach drauf, was die ESC Perfomances angeht. Das beweisen sie fast jedes Jahr, auch schon vor dem Ukraine Krieg.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Pascal_ESC

Ich habe „Stefania“ auch noch in meiner Playlist !

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Dito.

Wildatheart
Wildatheart
1 Jahr zuvor
Reply to  wüster Volker

Das Vorgehen Israels ist die Antwort auf das Massaker und die Geiselnahme. Ich verurteile nur die Terroristen und nicht Israel. Die Terroristen müssen eliminiert werden.
Ich sehe keinen Grund, warum Israel sich zurückziehen sollte. Das würde den Antisemiten wohl gefallen…

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  Wildatheart

Richtig. Viele scheinen Ursache und Wirkung zu verwechseln. Aber in der Täter-Opfer-Umkehr sind einige Gruppen ja besonders versiert.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  Pascal_ESC

wenns nach mir ginge würden die sowieso nicht teilnehmen, weil in Asien.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

genaus könnte man fragen warum nicht Palästina mit eienm Song teilnimmt.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Weil man einen Sender braucht der Mitglied der EBU ist.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Weil Palästina nicht Mitglied der EBU ist – das dürfte aber bekannt sein.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Stimmt, man muss ja Mitglied der EBU sein… Willkommen, Australien!!!

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Dummes Geschwätz. Israel steht der europäischen Kultur nahe und nicht der asiatischen. Deinen unqualifizierten Israelhass kannst du bei dir behalten.

Wildatheart
Wildatheart
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Was für ein Blödsinn

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Lächerlich. Hast du bei der Ukraine auch so argumentiert? Bei Aserbaidschan (sogar Täter)? Armenien?

whoistizi
whoistizi
1 Jahr zuvor

Vermutlich richtig, aber bin richtig geschockt gerade… die Gänsehaut, die ich instantly bekommen habe, als ich die Überschrift gesehen! Schade, aber selbst verschuldet.

whoistizi
whoistizi
1 Jahr zuvor
Reply to  whoistizi

*gesehen habe

Phon
Phon
1 Jahr zuvor

Ohje, das wird heute ziemlich unruhig in der Halle…

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Immer noch kein klares wissen was genau passiert ist. Da bleibt immer noch zuviel Raum für Spekulation in meinen Augen.

Immerhin ist jetzt mal eine klare Ansage erfolgt. Aber halt sehr knapp.

Wenn den ECU von vorneherein klar war das es ein Disqualifiziergrund ist. Hätte man das schon Gestern verkünden können. Den wie ich schon erwähnt habe, schien es ja nicht wichtig zu sein was das Polizei ergebnis sein wird. Ein Regelbruch war wohl Gestern schon sicher.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Jastus
Mitglied
Jastus
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Immer diese Stimmungsmache in deinen Kommentaren.

Dein dritter Absatz besteht nur aus Mutmaßungen deinerseits. Du weißt immer noch nicht viel mehr als gestern, bist dir aber trotzdem sicher, dass man das gestern hätte verkünden können!? Leute, ihr habt keine Ahnung, was genau vorgefallen ist und welche Umstände es gegeben hat. Die EBU hat in kurzer Zeit reagiert. Für irgendwen wird es immer zu schnell oder zu langsam gewesen sein. Es gibt für solche Fälle sicherlich verantwortliche Entscheidungsträger und festgelegte Ablaufprotokolle, die eingehalten werden müssen. Man stelle sich einmal vor, die EBU hätte Freitagmorgen nach dem Einreichen des Vorfalls sofort entschieden, dass die Vorwürfe stimmen müssen und die Niederlande direkt disqualifiziert, nur um sechs Stunden später nach Vernehmungen und Analyse der „Beweise“ festzustellen, dass das Produktionsmitglied sich das ausgedacht hat. Wie wäre der Aufschrei denn dann wohl gewesen, mh?
Einfach mal abwarten und keine voreiligen Schlüsse ziehen. Täte allen ganz gut.

Horst
Horst
1 Jahr zuvor
Reply to  Jastus

Danke für Deine klare Meinung, sehe ich auch so!

bisschenfrieden
bisschenfrieden
1 Jahr zuvor
Reply to  Jastus

Du sprichst mir aus der Seele.

Octavio
Octavio
1 Jahr zuvor
Reply to  katzen1fan

Da der Fall ja scheinbar der Staatsanwaltschaft übergeben wurde, handelt es sich offenbar um ein schwebendes polizeiliches Ermittlungsverfahren über das ggf eine Nachrichtensperre verhängt werden kann. In einem solchen Fall, dürfte die EBU keine detaillierte Erklärung dazu abgeben.

Also, lasst uns das unvermeidbare vorerst so hinnehmen und uns auf den Wettbewerb konzentrieren und die Musik genießen. Alles andere wie unnötige Spekulationen und Aufregungen sind einfach kontraproduktiv…!

chris
chris
1 Jahr zuvor

Man erfährt nicht genau, was passiert ist, aber ich bin froh, dass wir zumindest jetzt ein offizielles Statement haben und zumindest die Wurfrichtung der Medien (Stichwort Bedrohung) gestimmt hat. Es tut mir schon ein wenig leid, nicht in erster Linie für ihn, aber für den Wettbewerb, weil auch dieser Ausschluss sicher am Contest haften bleibt.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  chris

bei laufenden Ermittlungen bzw. sich anbahnenden Verfahren gibt es natürlich keine vorab Info an die Presse / Öffentlichkeit. das gebietet schon der Opferschutz sowie der geltende Grundsatz, dass es sich um eine „mutmaßliche Tat“ bzw. einen „Tatverdächtigen“ handelt, solange eben nichts bewiesen ist (Unschuldsvermutung)

Michael
Michael
1 Jahr zuvor

Frauenschläger gibt man auch keine Chance! Sowas geht nicht wenn es sich bewahrheiten sollte!

Ron
Ron
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Was soll das? Halt dich doch mit solchen Titulierungen einfach zurück, bis man Genaues weiß.

The Happy Hans
The Happy Hans
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

Geschlagen hat er sie wohl nicht, eine Bedrohung (körperlicher Art?) soll aber stattgefunden haben.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  Michael

aha da hat offenbar jemand Interne Infos was sonst niemand weiß ? m.w. laufen die Ermittlungen noch und es wurde überhaipt kein Tatbestand mitgeteilt!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor

Hoffen wir mal, dass es ein Vorfall ist, der wirklich klar auf der Hand liegt und sich nicht irgendwann herausstellt, dass alles ganz anders war wie im Fall Gil Ofarim (Verleumdung statt Antisemitismus).

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Das hoffe Ich auch. Verschwörungstheoretiker könnten da immer noch weit ausholen durch das timing der Vorwürfe. Aber Ich gehe einfach mal naive davon aus das er wirklich sch**** gebaut haben muss. Denn er hat sich ja auch nicht dazu geäußert als er die Change hatte.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Ja das hoffe ich eigentlich auch, obwohl eine „Straftat“ sollte man sich nie wünschen.

The Happy Hans
The Happy Hans
1 Jahr zuvor
Reply to  Porsteinn

Es hat anscheinend Zeugen gegeben, und ich gehe nicht davon aus, daß die EBU sich jetzt noch aufs Glatteis begäbe, wenn diese nicht belastbar oder unglaubwürdig wären.
Wieso bringst Du jetzt den Fall Ofarim ins Spiel? Finde ich nicht angemessen.

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor

Oh man…dann viel Spaß beim Ausrichten des ESC 2025 wo immer der dann stattfinden wird. Wenn Israel heute gewinnt dann will ich mir nicht ausmalen in welche Richtung dieses Event dann steuert. Bin ehrlich gesagt froh, heute nicht in Malmö oder in der Nähe der Arena zu sein. Pass auf euch auf.

RIP ESC 1956 – 2024

Last edited 1 Jahr zuvor by eurovisionIscoming
chris
chris
1 Jahr zuvor

so zynisch das klingt, das habe ich mir auch gedacht. Was auch immer passieren wird, ich habe mir zugeredet und gesagt, ich werde in meinem Wohnzimmer sitzen und von Nichts betroffen sein. Ich hoffe sehr, dass die Nacht friedlich abläuft.

D. B.
Mitglied
D. B.
1 Jahr zuvor

Ich würde mich freuen, wenn Israel heute gewinnt. 🙂🇮🇱💙🤍

Phon
Phon
1 Jahr zuvor
Reply to  D. B.

Das wäre wahrscheinlich das Schlimmste, was dem ESC passieren könnte

D. B.
Mitglied
D. B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Phon

Die Meinung teile ich nicht.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Phon

In der Tat…

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  D. B.

Ich persönlich habe nichts gegen die israelische Teilnahme. Aber wir müssen es einfach ganz realistisch betrachten. Ein Großteil der ESC-Fans ist einfach gegen die Teilnahme. Ein Großteil der ESC-Fans will Kroatien oder die Schweiz als Sieger – und das seit Monaten. Wenn Israel am Ende gewinnt, wird man das 100% den Protesten, den Buh-Rufen und den Medienberichten zuschieben. Es wird keine Normale Siegerehrung. Das wird ein handfester Skandal den wir alle live miterleben werden. Menschen werden wütend die Arena verlassen, die Presseberichte werden sich überschlagen, Proteste werden intensiver und am Ende wird die EBU Israel aus Eigeninteresse (schlechte PR, Angst vor Boykott des zukünftigen ESC) ausschließen müssen.

Last edited 1 Jahr zuvor by eurovisionIscoming
lekristo
Mitglied
lekristo
1 Jahr zuvor

„Ein Großteil der ESC-Fans…“ das ist reine Spekulation und lässt sich nicht empirisch zum jetzigen Zeitpunkt festlegen. Außer du nimmst die Wettquoten, Televoting und Juryvoting zur Rate. Oder die Italien-Leaks. Oh.. Moment!

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  lekristo

Sagen wir mal so. Natürlich lässt es sich nicht empirisch belegen. Aber seit Oktober letzten Jahres drohen einige Länder mit einem Boykott des ESC im Falle einer israelischen Teilnahme. Wir wissen das die israelische Teilnehmerin unter ständigen Polizeischutz steht Wir wissen, dass viele Fans in ihren Ranking-Videos Israel ausgeschlossen haben. Wir wissen, dass es diese ganzen Proteste gibt, die Buh-Rufe in der Halle, die ganze Sorge rund um einen potentiellen israelischen Sieg, die Reaktion auf die geleaken italienischen Votes. Am Ende wird die EBU nicht schauen wer Täter oder Opfer ist. Sie wird ganz rational entscheiden was für den Wettbewerb sinnvoll ist und wie sie die Zukunft des ESC überhaupt noch sicherstellen kann. Ein israelischer Sieg würde definitv den Boykott einiger Teilnehmerländer bedeuten. Das bedeutet weniger Budget, weniger Shows, weniger Fans, weniger Presse. Könnte mir auch auch vorstellen, dass der NDR sich im Falle einer Disqualifikation Israels vom Wettbewerb dann genau deswegen zurückzieht. Alles in allem hat die israelische Teilnahme und die Reaktion darauf keinen guten Einfluss auf den ESC.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Ich war weder gegen eine Teilnahme von Israel, noch wäre ich gegen einen Sieg von Eden Golan. Das wäre ja auch bescheuert von mir, denn ich war noch nie gegen einen ESC-Sieger.
Aber (um Herbert Wehner zu zitieren), „wer jetzt rausgeht, muss irgendwann auch wieder reinkommen. “

Und was wäre wenn , überlege ich mir dann ab 01.00 Uhr morgen früh.
Erst einmal muss ich die Beiträge Ir- und Finnlands ohne Panikattacken überstehen.

Alex
Alex
1 Jahr zuvor

Das ist doch wirklicher Blödsinn. Woher weißt du, was die Mehrheit denkt? Ist man, wenn man die Schweiz oder Kroatien favorisiert, automatisch gegen die Teilnahme Israels? Und warum wäre ein Sieg Israels ein Skandal?

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex

Habe ich nicht gesagt. Es ist durch die Reaktionen aus verschiedenen sozialen Medien, in der Arena, in der Stadt deutlich erkennbar, dass ein Teil der Fans so denkt. Wenn aber ein politisch motivierter Sieg tatsächliche Favouriten überschattet wird da entsprechende Reaktionen mit sich bringen. In der Arena, in Malmö , im Netz.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor

ein Sieg Israels wird ziemlich sicher das Ende des ESC bedeuten, da sich die EBU mit einem erneuten politisch motivierten Voting vollkommen unglaubwürdig machen würde.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

Es wäre die düsterste Stunde in der Geschichte des ESC und das sollte man eigentlich der jungen Sängerin auch ersparen. Die Veranstaltung nächstes Jahr stünde auch unter keinem guten Stern.

Ich persönlich kann relativ „beruhigt“ sein, da der israelische Beitrag nicht zu meinen Favoriten gehört („Europapa“ allerdings noch weniger) und ich von „politischen“ Votes nichts halte.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  D. B.

D.B. – für Israel and Eden Golan wäre es sicher toll und vielleicht auch verdient (tolles Lied, tolle Sängerin, gutes Staging) ABER für den ESC wäre es der „worst case“. Was passieren würde: Im Jahr 2025 würde die EBU Israel verbieten den Songcontest in Israel auszutragen. Welches Land würde sich in der Situation anbieten zusammen mit Israel diesen Event auszurichten? Wie viele Länder würden überhaupt ein Interesse haben an so einem politischen Event dran teilzunehmen? Würde man überhaupt so viele Länder zusammenbekommen, um wenigstens ein Halbfinale stattfinden zu lassen (von 2 Halbfinalen ganz zu schweigen).
Nein und nochmal nein – Israel darf auf keinen Fall heute gewinnen. Sie dürfen aber gerne Zweite werden hinter Kroatien, Schweiz oder Ukraine.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Tolles Lied?

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

Der Song ist ja in Ordnung und hübsch inszeniert, für mich aber musikalisch kein Siegertitel.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  Schlippschlapp

X-Factor 2010.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Dem muß ich mich leider anschließen – und mir kann keiner vorwerfen, daß ich gegen Israels Teilnahme bin.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  D. B.

es ist ein MUSIKwettbewerb. die politische Einstellung gehört da nicht hin.

Banana orgánach
Banana orgánach
1 Jahr zuvor

Und natürlich malst du dir das mit deinen immer gleichen Äußerungen aus. sag doch einfach, dass Israel Schuld ist und alles ist klar. Oder liege ich da so falsch?

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor

Die EBU ist Schuld. Man hätte das alles erahnen können. Die host city ist katastrophal gewählt. Dort leben sehr viele Libanesen , Palästinenser, Syrer, Iraner, Iraker. Da war es immer klar, dass es solche Proteste geben würde. Es war auch immer klar, dass einige Länder sich für Künstler entscheiden würden, die politisch links ausgerichtet sind und mit anti-israelischen Aussagen oder kleineren provokationen aufallen würden. Egal wie man zu einer israelischen Teilnahme steht. Die ganzen Skandale waren vorhersehbar. Die EBU hat auf ganzer Linie versagt.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor

als Malmö als Austragungsort gewählt wurde gab es noch keinen völkerrechtswidrigen Krieg im Nahost. dieser begann erst Monate später.

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Genau, am 7. Oktober.

In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor

Ich dachte hier geht es jetzt um Joost Disqualifikation. Oh muss ich mich im Post geirrt haben.

1) Nochmal stand jetzt, die Disqualifikation von Avrotros hat nichts aber auch rein gar nichts mit Israel und Kan zu tun!

2) Die EBU hat, meiner Überzeugung nach, komplett richtig gehandelt! Wenn die Informationslage der Polizei gestern zu dünn war für eine Disqualifikation aber heute ausreicht, dann ist das so.

3) Ausrichter : Natürlich hätte man Maßnahmen ergreifen können, aber wie hier schon mehrfach erklärt wurde geht es um Sendeanstalten. Kan hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, ergo dürfen sie teilnehmen.

4) United by music hätte funktionieren können, wenn man die Teilnehmer in Ruhe gelassen hätte bei der Entscheidung mit wem sie reden dürfen, und sich die komplette Social Media Welt nicht gegen eine 20 Jährige Künstlerin auflehnt, die versucht trotz zwei Wochen im Hotelzimmer, Buhrufen und Sicherheitsdienst mit Teilnehmern und ESC Promis wie Saba oder Käärijä ins Gespräch zu kommen und einfach unbeschwert zu sein, mal zu lachen, was 20 Jährige halt so tun.

5) Zu Joost : Gleich was da vorgefallen ist, sein Verhalten und das der Griechin während der Pressekonferenz sind infantil und ein Songtitel wie Europapa erscheint mir da geradezu eine Paradoxie zu sein.

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  In vinci

Zu Punkt 1: Ja das ist absolut richtig. Aber wir wissen auch was in den sozialem Medien diskutiert wird. Da es diese provokationen von joost bei der Pressekonferenz gegebüber Eden Golan gab, wird das eine mit dem anderen zwnagsläufig in Verbindung gebracht werden – ob wir wollen oder nicht. Es wird vielen sauer aufstoßen, dass Israel (bei einem Teil der ESC-Fans nicht erwünscht) weiterhin Teil des Events ist, während ein Fan-Liebling ausgeschlossen wird. Die Tatsächliche Tat wird nicht bekanntgegeben (versändlicherwiese) was wiederum Raum für Spekulationen offenhält. Siehe twitter/x da interessiert den eigentlichen Grund niemanden.

Zu Punkt 4: Ja wenn es so wäre. Ich denke in einem normalen ESC-Jahr hätte das so klappen können. Selbst wenn es so gewesen wäre, dass jeder mit jedem hätte reden dürfen, hätte es dafür massive Hasskommentare im Netz gegeben. Niemand will bei seiner ESC-Teilnahme in den Fokus von Hass und antisemitischer Parolen landen nur weil man Menschlichkeit gezeigt hat und mit einer Künstlerin eines umstrittenen Teilnehmerlandes gesprochen hat.

Zu Punk 5: Ja, da gebe ich dir recht. Aber Joost Klein und Marina Satti vereinen mit ihrer Art und ihrem Verhalten auch viele Fans um sich. Siehe wiederum twitter/x. Was in der deutschen ESC-Bubble komplett untergeht ist, dass beide für die Provakationen gegen Eden Golan massivst gefeiert werden. Diese ganze Gruppe an ESC-interessierten wird wegbrechen. Das sind sozusagen neue, junge, meist linke ESC-interessierte, die das Event immer weiter in den Mainstream gerückt haben. Diese werden das Event massivst boykottieren. Und verstehe meinen Kommentar nicht falsch. Das was die beiden da gebracht haben finde ich auch absolut wiederlich. Aber aus der Sicht der EBU wird man vorsichtig sein sich junge, neue Fans zu vergraulen nur weil man deren Künstler ausschließt.

Kerstin
Kerstin
1 Jahr zuvor
Reply to  In vinci

Bravo stimme in allen Punkten zu! In „meiner Bubble“ liegen die Beiträge aus Israel, Ukraine, Frankreich und der Schweiz vorne. Mit Kroatien kann ich nichts anfangen bzw. habe ich schon xmal von anderen Bands gehört. Ich bekomme Gänsehaut bei dem israelischen Lied – aber wünsche mir, dass die Schweiz heute Abend gewinnt und alle Künstler, Crew und Zuschauer unversehrt die Heimreise antreten.

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor

man kann nur hoffen dass nicht Israel aus politischen Motiven zum Sieger gevotet wird wie zuvor schon die Ukraine 2022. hat man sich eine Minute mal Gedanken um die Sicherheit der Teilnehmer gemacht? im komenden Jahr müsste dann ein Land in dem Krieg herrscht, diesen ESC ausrichten. aber Deutschland springt sicher gerne ein und veranstaltet schon aus „historischer Verantwortung“ heraus den ESC 25 für israel.

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Das hab ich mir auch schon gedacht. Wir werden heute abend letzter, Israel gewinnt. Dann will kein Land einen „ESC im Namen Israels“ verantstalten. Der ESC findet dann deutlich schlanker in irgendeiner deutschen Stadt statt (natürlich unter massiven Polizeiaufgebot) und dann ist der ESC komplett tot. Das ganze Theater um den ESC im UK für die Ukraine war noch nachvollziehbar. Aber das Gedankenspiel das wir nächstes Jahr einen ESC in Hannover, München oder Köln haben könnten, will ich mir nicht ausmalen. Ist zu absurd. Bleibt auch die fragen offen, welche Stadt sich das antun würde.

Last edited 1 Jahr zuvor by eurovisionIscoming
k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor

da fallen mir einige ein: Berlin, Düsseldorf, Bremen, Stuttgart, Tübingen.

Kerstin
Kerstin
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Bin völlig uneigennützig für Düsseldorf. 😇

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Ein ESC im Namen Israels im linken Berlin stell ich mir so vor wie den G20 Gipfel in Hamburg 2017. Da wird die Berliner Polizei massive Überstunden leisten müssen. Alles andere sind auch klassische Studentenstädte mit vielen pro-palästinensischen Aktionen. Das wäre genauso wie dieses Jahr – eigentlich sogar noch schlimmer. Lasst uns diesen Gedanken einfach begraben und auf Kroatien, Schweiz, Frankreich oder irgendein anderen frühen Fan-Favourten hoffen.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

Da bin ich gerne dabei !

Octavio
Octavio
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Deutschland wäre von den Big-5 auch der Einzige, den man zur Ausrichtung in die Verantwortung nehmen könnte:

Frankreich hat jetzt schon 2x den JESC ausgerichtet
Spanien übernimmt dieses Jahr den JESC
Italien war erst 2022 dran.
Und UK ist letztes Jahr schon eingesprungen

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Ich habe 2022 für die Ukraine angerufen, weil mir der Song gefallen hat.

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  k.brandtner

Es wird nächstes Jahr keinen Krieg mehr geben in Israel.

Nanu
Nanu
1 Jahr zuvor

Oh, das wird leider noch mehr Verschwörungen anheizen, dass da im Hintergrund doch wer anderes für verantwortlich ist etc. Es ist alles so aufgeheizt gerade, dass das echt ein Pulverfass ist. Auch ist es interessant, wer nun die Stimmen derjenigen, die einen israelischen Sieh verhindern wollen, bekommen wird. Ich hätte gedacht, dass sich durch die jüngsten Entwicklungen seit des zweiten Halbfinals viele Stimmen auf Joost verteilt hätte.

Ach, es ist alles so schade….

Oronil
Oronil
1 Jahr zuvor
Reply to  Nanu

Warum sollte dieses Statement „noch mehr Verschwörungen anheizen?“ Das wird klar dementiert.

Und Joost Verhalten nach dem Semi sollte auch absolut nicht dafür gesorgt haben, dass seine Chancen (als Protestgewählter) steigen. Das wäre der eigentliche Skandal gewesen.

Nanu
Nanu
1 Jahr zuvor
Reply to  Oronil

Ich schaue da ja auch nur staunend zu, was auf X z.B. passiert. Ich denk ja selber nicht so. Habe schon gelesen, dass sich die Vorfälle garantiert nicht bewahrheiten werden, weil das nur alles fingiert sei von einer bestimmten Delegation initiiert. Es gibt Leute, die drehen richtig frei. Gruselig!

Ich hoffe darauf, dass heute alle 25 verbliebenen Künstler auftreten werden und es ein friedliches Fest wird.

Was werden die Finnen froh sein, dass dieser Kelch an ihnen doch vorbeigegangen ist…

Ron
Ron
1 Jahr zuvor

Krasse Sache. Es klingt blöd, aber ich hoffe, dass der Vorfall dann wirklich so gravierend war, dass es im Nachhinein keinen großen Streit über die Entscheidung geben kann. Das, was bisher bekannt ist (inklusive der polizeilichen Ermittlung), deutet ja tatsächlich darauf hin.

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Mensch Joost,

hast du da wirklich auf deinen Vater gehört? 😥

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Richtig so!
Es kann nicht angehen, dass Regeln und Anstand nur auf dem Papier gelten.
Sonst kann man den „ Laden“ direkt einpacken!
Und die, die jetzt noch „ Buh“ rufen, sollten sich wirklich mal Gedanken machen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Musikalisch war der beitrag gar nicht mein Ding, aber ich mochte die Botschaft sehr. Leider hat sich Herr Klein aber in den wenigen Tagen, die wir ihn in Malmö erleben konnten, als sehr unangenehmer Zeitgenosse erwiesen: selbstgefällig, selbstgerecht und grausam. Ich weine ihm keine Träne nach. Gute Heimreise!

Mufasa
Mufasa
1 Jahr zuvor

Echt? Erzähl

ESCK
ESCK
1 Jahr zuvor

EBU 🤡 Von Zero Tolerance Politik reden, aber Israel teilnehmen lassen. Wahnsinn. Wo leben wir hier eigentlich….

J-129
J-129
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Irgendwie verstehe ich den Zusammenhang nicht – was hat strafrechtlich relevantes Verhalten eines einzelnen Acts mit der israelischen Politik zu tun?

ESCK
ESCK
1 Jahr zuvor
Reply to  J-129

Ich habe nichts von israelischer Politik geschrieben. Die israelische Delegation bedrängt seit Tagen andere Delegationen, Pressemitglieder und ruft zu Hass gegen andere Teilnehmer auf. Und das soll kein „inappropriate behaviour“ sein? Es ist einfach nur Wahnsinn.

Ron
Ron
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Belege bitte. (Ja, das eine Video eines Mitglieds der israelischen Delegation, das Joost provoziert und dabei filmt, kenne ich. Völlig daneben! Ich hoffe, das hat von der EBU eine Verwarnung oder Ähnliches gegeben.)

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Dann gehören die entsprechenden Personen des Platzes verwiesen , heißt der Ausweis der zum betreten des Bereichs erteilt wurde, wird entzogen. Einfache Entscheidung.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Du merkst doch selber, dass dein Vergleich hinkt?

Im Fall von der Niederlande ist nicht irgendein Delegationsmitglied negativ aufgefallen, sondern der Künstler selbst, sodass die Polizei gegen ihn ermittelt.

Inwieweit ist Eden Golan negativ aufgefallen? Wird gegen sie polizeilich ermittelt?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Wenn irgendwelche Leute irgendetwas auf Twitter schreiben, ist das natürlich ein Faktum. Und wahrscheinlich kam das dabei beschriebene Fehlverhalten dann auch noch völlig unvermittelt und anlasslos, aus reiner Boshaftigkeit heraus, obwohl andere Delegationen und viele Fans der israelischen Delegation doch so freundlich und herzlich begegnet sind (Ironiemodus aus).

Ich will hier nicht behaupten, dass die israelische Delegation ausschließlich aus sich zu jeder Zeit vorbildlich verhaltenden Engeln besteht, aber dass von diesen Twitter-Fanatikern mal wieder versucht wird, Israelis als die Bösen und allein an allem Schuldigen darzustellen, hat eine lange Tradition (für die Zeit vor der Existenz Israels ersetze „Israelis“ durch „Juden“).

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Quellen, und bitte nicht X

D. B.
Mitglied
D. B.
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Warum vergleichen Sie Äpfel mit Birnen?

Ron
Ron
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Hatte Eden Golan etwa eine körperliche Auseinandersetzung mit einem EBU-Mitarbeiter? Wenn du mehr weißt, kläre uns auf!

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Wen genau hat Eden Golan bedroht oder beleidigt?

ESCK
ESCK
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Wo habe ich Eden Golan geschrieben?? Es geht um die gesamte israelische Delegation. Sie hält sich da natürlich fein raus. Die Quellen wurden auf dieser Webseite schon öfter geteilt.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Glaubst Du den Stuss eigentlich selbst, den Du hier verbreitest? Alter, mach mal den Kopf zu!

ESCK
ESCK
1 Jahr zuvor

Gibt genug Beweise. Dass du verblendet bist, ist nicht mein Problem.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Glaub mir, meine Verblendung ist Dein geringstes Problem. Du offenbarst hier, dass bei Dir ganz andere Dinge im Argen liegen.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Nein, nur Behauptungen wurden geteilt, keine Quellen. Ich hasse Netanyahu (und natürlich Hamas) aber Eden kann nichts für ihn.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

So ist es !

Alex
Alex
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Ah hat Eden Golan also doch etwas getan? Du sagst ja die „gesamte israelische Delegation“. Dazu gehört sie ja auch. Also, was genau hat sie getan? Hat sie Brunnen vergiftet?

Mely
Mely
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Die Israelische Delegation beleidigt und bedroht andere Musiker und Blogger aus anderen Ländern. Gibt genug Beweise. Wer Eden unterstützt, der ist ein sehr Hasserfüllter Mensch!

Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Oder ihm/ihr gefällt einfach der Song.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Mein Umfeld findet mich ganz freundlich und nett, vielleicht etwas stur.

awbln
awbln
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Du scheinst sehr hasserfüllt zu sein

Pascal_ESC
Pascal_ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Also du hasst Israel nicht?

The Happy Hans
The Happy Hans
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Projektion?

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Ich unterstütze Eden, weil ich dem Hass der letzten Monate etwas entgegen setzen will (Ausschluss-Forderugen, fadenscheinige Zurückweisung von Beiträgen, PK-Mobbing uvm).

Trust
Trust
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

In einem heuchlerischen Bananenkontinent leben wir. Die ganze Farce geschieht dem ESC recht. So politisiert wie nie zuvor – selbstverschuldet

HaElmVol11
HaElmVol11
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCK

Der israelischen Delegation ist nach allem, was mir bekannt ist, nichts vorzuwerfen, was dieser Nulltoleranz Politik entgegenstünde.
Der Nahost Konflikt an sich ist für mich als Außenstehender so undurchsichtig und geprägt von einer Vielzahl menschenrechtlicher Verfehlungen beiderseits, dass ich mich mit einseitigen Verurteilungen schwer tue. Und das alleine hätte auch noch keinen Ausschluss gerechtfertigt. Zumal das Lied wohl krass entschärft wurde im Gegensatz zum Beispiel zu „1944“ seinerzeit, das teilnehmen und gewinnen dürfte.
Das sind aber letztlich alles Fälle, die nicht miteinander vergleichbar sind und jeder für sich einzeln bewertet werden müssen.
Eine Teilnahme eines polizeilich angezeigten Künstlers ist aber meiner Ansicht nach nicht tolerierbar und gegenüber den anderen 25 nicht darstellbar. So schade ich es auch für den Song an sich finde.

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Jahr zuvor

Es war abzusehen.
Es ist gut, dass nochmal betont wird, dass keine andere Delegation an dem Vorfall beteiligt war. Die Tatsache, dass sie aber nicht sagen, was genau vorgefallen ist, wird leider dazu führen, dass fanatische anti-israelisch eingestellte Menschen trotzdem Israel die Schuld geben bzw. die Behauptung aufstellen, die EBU hätte die Niederlande unter einem Vorwand und wegen einer „unerwünschten“ Positionierung bezüglich der Teilnahme Israels rausgeworfen.

Ich möchte die Entscheidung oder die Art und Weise des Statements der EBU aber nicht infrage stellen. Dass sie nicht genauer auf den Vorfall eingehen, wird ansich schon die richtige und vielleicht notwendige Vorgehensweise sein. Es wird nur leider die Gemüter nicht besänftigen.

Johannes
Johannes
1 Jahr zuvor
Reply to  Jastus

Ist es dann besser nicht öffentlich gegen Israel sein Wort zu erheben sondern die Ansicht für sich zu behalten? Die Auswirkung und wie diese Menschen damit umgehen wird die gleiche sein (Boykott, Missachtung etc.).
Ich bin der Meinung dass Menschen welche ständig mit dem Finger auf andere zeigen (egal in welche Richtung) erstmal ihre Toleranz Andersdenkender zu überdenken. Das ist nunmal in einer Demokratie so solange man sich an bestehende Gesetze hält!
Da ich neutral bin und auch bleiben will musste ich das mal loswerden.
Schuldzuweisungen gibt es doch in jedem 2.-3. Post.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Jahr zuvor

Ich bin tatsächlich sehr traurig darüber. Europapa ist mein Lieblingslied in diesem Jahrgang. Trotzdem soll der Vorfall natürlich untersucht werden und wenn die Sachlage geklärt wurde auch dementsprechend geurteilt werden.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ist auch das Lieblingslied meiner Tochter, ich habe ihr noch gesagt, dass er heute Abend nicht dabei ist. Sie ist aber sehr gerecht und wird das sofort verstehen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  herrtobsucht

Volle Zustimmung, der Titel war auch bei meinen Lieblingen, von daher bin ich auch sehr traurig.

Erdnucki
Erdnucki
1 Jahr zuvor

Aber Hauptsache tausende Leute fordern „Justice for Joost“ und ziehen direkt einen Bezug zu Israel.
Zu den tausenden (und auch sämtlichen Medien) fällt mir nur ein wie ekelhaft diese einfach sind.
Wäre natürlich schön, wenn man sich dazu äußert, wenn man so einen Bulls*** vorher äußert das richtig zu stellen und sich zu entschuldigen.
Aber das wird nicht passieren.

Last edited 1 Jahr zuvor by Erdnucki
Mely
Mely
1 Jahr zuvor
Reply to  Erdnucki

Wieso! Die Israelische Delegation beleidigt, bedroht und mobbt andere Musiker und Blogger aus anderen Ländern. Gibt genug Beweise!

Erdnucki
Erdnucki
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Und trotzdem hat die Disqualifikation in erster Linie nichts damit zu tun.

Ich kann die Kritik an Israel (bzw. deren Delegation) komplett verstehen. Das rechtfertigt doch aber nicht das Handels Joosts.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Es wird nicht wahrer, nur weil Du nicht müde wirst Deine Verleumdungen hier unter jedes Posting zu setzen. 🙄

k.brandtner
k.brandtner
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

wo sind diese angeblichen Beweise?

In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Kannst du nicht lieber ein Tiktok Video machen oder auf X posten. Hier scheint für Hass keiner empfänglich zu sein!

tomblal
tomblal
1 Jahr zuvor

Hoffen wir mal, dass dies die schlechteste Nachricht des Tages bleiben wird

Tamara
Mitglied
1 Jahr zuvor

😮😮😮😮😮😮😮

Krass.

Shamso
Shamso
1 Jahr zuvor

Ich weiß natürlich auch nicht, was passiert ist und will es auch nicht kommentieren. Aber ich bin sehr traurig, dass es so weit gekommen ist.

Johannes
Johannes
1 Jahr zuvor

Mittlerweile bin ich überzeugt dass man für 2025 froh sein kann überhaupt 26 Länder zu finden welche sich das Theater noch antun wollen…

Ron
Ron
1 Jahr zuvor
Reply to  Johannes

Nicht übertreiben. Wenn der Act keine körperliche Auseinandersetzung mit EBU-Mitarbeitern führt und man sich auch sonst respektvoll verhält, gibt es doch kein Problem.

Johannes
Johannes
1 Jahr zuvor
Reply to  Ron

Du darfst die grundsätzliche, weltpolitische Lage nicht außer Acht lassen und ob es in Zukunft noch eine Ukraine geben wird steht doch in den Sternen, nur so als Beispiel

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Johannes

Achtung ⚠️ Ironie:

Dann trägt halt jedes Land 2 Beiträge vor, so wie 1956.

Dustinho
Dustinho
1 Jahr zuvor

Falls es da zu Gewalt, in welcher Form auch immer, gekommen ist, die einzig richtige Entscheidung der EBU. Sehr schade um den Beitrag, aber da hat man keine Wahl

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Nachdem die Buhrufe der sogenannten ESC Fans gegen Eden Golan die Runde machen, kann man nur hoffen, dass es heute nach dieser Entscheidung ruhig bleiben wird. Wer weiß, was da wirklich passiert ist. Bis zur endgültigen Auflösung, wäre es angebracht Joost Klein nicht im Vorfeld zu „steinigen“. Irgendwie wird es immer widerlicher.
Trotzdem möchte ich mich auf heute Abend freuen, wie in jedem Jahr.
Fällt mir aber nicht so leicht!

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor

Sorry Schweden, mich erinnert es spontan an den Fall Assange…

Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Jahr zuvor

Ach komm, das ist doch ein blödsinniger Vergleich.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor
Reply to  Mareike Kaa

Wieso? Wieder mal die schwedischen Damen, und dann wird es wahrscheinlich im Sande verlaufen, aber das interessiert dann niemanden mehr. Mal schauen…

Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Jahr zuvor

Ach so, Schwedinnen lügen grundsätzlich?

Tim
Tim
1 Jahr zuvor

Ach ja! Joost hat ja Geheimdokumente veröffentlicht.
und das Ganze ist natürlich auf Betreiben der USA passiert!
Ist Joost schon in der venezolanischen Botschaft?

LOL

Immer wenn ich denke, absurder geht‘s nicht mehr, kommt so was daher.

HHStephan
HHStephan
1 Jahr zuvor

Mich würde interessieren, wie die niederländische Delegation das sieht, gab es da schon ein Statement?

Rike
Rike
1 Jahr zuvor
Reply to  HHStephan

Ja, gerade eben. Sie sagten, dass sie geschockt sind und es unverhältnismäßig finden. Sie werden sich noch einmal an die Presse wenden.

In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor
Reply to  Rike

Gott sei Dank, endlich ein X Posting.

Jastus
Mitglied
Jastus
1 Jahr zuvor
Reply to  HHStephan

Ja. Die niederländische Rundfunkgesellschaft AVROTROS hat ein kurzes Statement abgegeben. Sie finden die Disqualifizierung unverhältnismäßig.
Hier: https://www.instagram.com/p/C60xdFXo0tu

Sophia ESC
Sophia ESC
1 Jahr zuvor

Krass… Da wird die Stimmung in der Halle wohl ziemlich schwierig werden :/

Vondenburg
Vondenburg
1 Jahr zuvor
Reply to  Sophia ESC

Petra Mede dürfte vor ihrer schwersten Moderation stehen…

Phon
Phon
1 Jahr zuvor
Reply to  Vondenburg

Vor allem, wenn Israel heute tatsächlich noch gewinnt

Oronil
Oronil
1 Jahr zuvor

Also das es da noch gar kein Statement von der Niederlande oder Joost zu gibt, zeigt mir, dass da schon etwas dran sein muss und vermutlich auch gerechtfertigt ist. Ansonsten hätten die sich schon sehr laut zu Wort gemeldet während den Ermittlungen.

Rike
Rike
1 Jahr zuvor
Reply to  Oronil

https://x.com/mattescunited/status/1789240017828937897?s=61&t=Nt6F1AH6gLtXUbc4YCFYiQ
Die niederländische Delegation ist geschockt und findet es unverhältnismäßig. Sie wird sich bald weiter äußern.

Ron
Ron
1 Jahr zuvor
Reply to  Oronil

Es gibt ein Statement. Siehe aktualisierten Artikel.

Nordlys
Nordlys
1 Jahr zuvor

Die Finnen freuen sich gerade, dass diesen Zirkus gerade nicht veranstalten müssen. Ich weiß echt noch nicht, ob ich heute Abend schauen werde. Hatte mich eigentlich sehr auf den ESC gefreut.

AttiladerHunne
AttiladerHunne
1 Jahr zuvor
Reply to  Nordlys

Dann schaust halt nicht, zwingt dich ja keiner.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor

Richtige Entscheidung der EBU – damit ist dieses eine Drama hoffentlich beendet. Die Vorwürfe waren anscheinend so schwer, dass es keine andere Möglichkeit gab.

Sabine
Sabine
1 Jahr zuvor

Endlich mal eine klare Aussage der EBU. Damit kann man doch arbeiten. Da ein unangemessenes Verhalten vorliegt, ist ein Ausschuss nur die logische Schlussfolgerung. Selbst Schuld, Joost Klein. Durchaus schade für den Contest, das Lied macht durchaus Laune, aber wenn der Künstler noch nicht einmal an seine eigene Botschaft im Lied glaubt, ist das Lied auch nichts Wert und vermittelt ein nicht so schönes Geschmäckle.

Ich finde es nur unglücklich, dass kein anderes Land aus dem Halbfinale nachrücken darf. Die meisten Künstler*innen sind doch bestimmt noch vor Ort…

floppy1992
Mitglied
1 Jahr zuvor
Reply to  Sabine

In der Regel reisen die Semi-Ausscheider am Tag nach der Show schon zurück.
Das wäre aber gestern auch schon zu kurzfristig gewesen.

drehmaamherd
drehmaamherd
1 Jahr zuvor
Reply to  floppy1992

Ist das fix so bestätigt? Mit welchem Sinn denn? Komplett unwirtschaftlich, für die ganze Delegation und Equipments.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Vorteile: Mehr Stimmen für Kroatien.
Nachteile: Mehr Hass für Israel

Johannes
Johannes
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Warum? Erschließt sich mir nicht.
Israel hat doch nichts damit zu tun…

D. B.
Mitglied
D. B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Johannes

Eigentlich nicht, da hast du Recht. Allerdings wird im Netz von Israel-Hassern weiter das Narrativ gestreut, dass Israel an allem schuld sei. Das Statement der EBU interessiert diese radikalen Ideologen reichlich wenig.

lekristo
Mitglied
lekristo
1 Jahr zuvor
Reply to  D. B.

Das sieht man leider schon hier in vielen Kommentaren. Es wird versucht ein Zusammenhang herzustellen, der gar nicht plausibel ist.
Hass ist niemals die Lösung.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  Johannes

Das schnallt nur aber ein Großteil der Gelegenheits-Zuseher nicht. Alle wittern eine Verschwörung initiiert durch die israelische Delegation.

The Happy Hans
The Happy Hans
1 Jahr zuvor
Reply to  Johannes

Sieht man doch schon hier an den Kommentaren

Trust
Trust
1 Jahr zuvor

Diese Farce und alles, was heute Abend noch kommt, geschieht dem ESC recht. Diese Show ist so politisiert wie nie zuvor und wird ab jetzt darunter leiden.

Oronil
Oronil
1 Jahr zuvor
Reply to  Trust

Ist die Frage was der ESC dafür kann?

tomblal
tomblal
1 Jahr zuvor
Reply to  Oronil

Israel teilnehmen lassen.

Es wurde so ausgemacht, als wäre ein Ausschluss von Israel für 1 oder 2 Jahre ein Beweis, dass die EBU antisimethisch ist, aber die Wahrheit ist das es gerechtfertigt und klug ist, ein Land welches den Contest in ein politisches aufgeladndes Chaos stürtzt nicht teilnehmen zu lassen.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
1 Jahr zuvor
Reply to  tomblal

Wieso lässt man dann Aserbaidschan am Wettbewerb teilnehmen? Wieso hat man die Türkei teilnehmen lassen, die seit Jahrzehnten die Kurden massakrieren?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  tomblal

Wie frech von Israel, durch seine Teilnahme unbescholtene Israelhasser zu provozieren.

florado86
Mitglied
florado86
1 Jahr zuvor
Reply to  tomblal

Wow, da wird man überfallen und abgeschlachtet und ist dann noch schuld, wenn man mit seiner Teilnahme am ESC Chaos anrichtet, weil zu viele ideologische Idioten das so wollen.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Trust

Die Show ist für mich in keiner Weise politisiert, das sind nur wir, die wir meinen, alles politisch sehen zu müssen und das zu kommentieren, obwohl wir noch nichts Genaues wissen.

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor

Ich denke mal die Verantwortlichen der Stadt Malmö lassen heute die Sektkorken knallen, wenn die Bühne endlich abgebaut wird. Man könnte meinen dieses Event sei verflucht. So viel Drama, so viele Skandale, Buh-rufe, Punkte-Leaks, Proteste, Hass, Ausgrenzung, Mobbing, Sicherheitsbedenken….gab das schon mal?

Lasst und die Daumen drücken, dass der Pokal einfach nahc Kroatien oder die Schweiz geht. Lasst uns hoffen, dass ein endgültiger Mega-Skandal abgewendet werden kann. Hoffen wir auf einen ruhigen, friedlichen und normalen Abend bei dem die Musik es schafft im Vordergrund zu bleiben und der beliebteste Kandidat einfach gewinnt. So könnte man das Ende des ESC’s noch abweden. Ob die Niederlande nächstes Jahr mitmachen werden? Keine Ahnung? Ich denke in der Teilnahme rund um Israel wird die EBU nochmal nachjustieren – ob gerechtfertigt oder nicht, aber wenn die Existenz des Wettbewerbs in Gefahr ist, wird man entgegen der Moral und der Frage was richtig oder falsch ist, bestimmt Entscheidungen treffen – ob wir wollen oder nicht.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor

Karma.

kon
kon
1 Jahr zuvor

Sehr schade um den Song, sehr traurig, das sowas passiert. Nach der PK hatte er bei mir aber schon sämtliche Sympathien verspielt.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Welp. Werde ich wohl 20x für Kroatien abstimmen.

ESCFAN12
ESCFAN12
1 Jahr zuvor

So:

Joost war mein Favorit, weil ich das komplette Konzept gefeiert habe, den Song, die Nostalgie und die Freude, die Möglichkeit zu haben am ESC mitmachen zu dürfen. Ich fühlte mich sehr an Raab’schen Klamauk erinnert und fand den Song trotzdem super relevant und emotional.

Das grade Joost, auch in Anbetracht der Message seines Songs, so herausfällt ( auf welche Art auch immer) ist wohl einer der zynischsten Momente der ESC – Geschichte und lässt mich dieses Jahr ein bisschen weniger an die Magie und Einigkeit durch Musik glauben.

Ich bin auch ehrlich gesagt nervös, weil ich das Gefühl habe, dass wir uns in einem Missinformationsfluss befinden (nicht bei ESCKompakt) und das dies auch Auswirkungen auf den Ablauf, die Sicherheit und den Umgang mit Krisen haben wird.

Der ESC war nie unpolitisch aber ich habe das Gefühl, dass er grade in Politik ertrinkt und ich hoffe, dass er sich an’s Ufer retten kann.

MinaD
MinaD
1 Jahr zuvor

Uff. Endlich eine Entscheidung. Heftig aber hatte damit schon gerechnet. Wie hätte man das guten Gewissens durchziehen sollen mit dem Auftritt.
Mir tut es jetzt vor allem für all die Fans des NL Beitrags leid. Und der NL Delegation.
Klar, dass sie versucht haben zu retten, was zu retten ist. Es ist aber allein Joosts Fehlverhalten zu schulden, dass es soweit gekommen ist. Und der Voefall scheint schwerwiegend genug zu sein, dass sich die Staatsanwaltschaft damit nun befassen muss. Für mich wären das auch genug Gründe zu sagen, sowas können wir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht weiter unterstützen.

Hoffe die Show heute Abend läuft nun im Grossen und Ganzen friedlich ab, trotz dem Drama. Die anderen Teilnehmer können nicht für dieses ganze Chaos.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor

Offenbar war klar, dass Joost nach dem Vorfall nicht teilnehmen darf, die EBU hoffte aber auf eine einvernehmliche Entscheidung. Der niederländische Sender gießt aber lieber weiter Öl ins Feuer. Vielleicht können bestimmte Leute auch nicht anders, weil sie intern Joost durchgesetzt haben und nun die eigenen Stühle wackeln könnten.

Ja, das ist meine subjektive Lesart und ich erhebe keinen Anspruch auf Objektivität.

Lola
Lola
1 Jahr zuvor

Schade, aber war wohl mittlerweile so zu erwarten. Jetzt können wir nur abwarten, was in ein paar Wochen oder Monaten seitens Polizei als Ermittlungsergebnis veröffentlicht wird.

Nanni
Nanni
1 Jahr zuvor

Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass uns eine solche Entscheidung erspart bleibt, finde aber auch, dass es nach dem wenigen, was wir wissen, zu urteilen, so klingt, als sei sie unumgänglich gewesen.
Es ist bezeichnend, dass entgegen des Statements der EBU trotzdem weiter im Zusammenhang mit Joosts Disqualifikation die Begriffe „Israel“ und „Antisemitismus“ fallen. Im Moment sieht doch alles danach auch, als sei der Vorfall, der zur Disqualifikation geführt hat, losgelöst von der politischen Situation rund um den ESC zu betrachten. So lässt es die EBU in ihrem Statement zumindest aussehen und so hoffe ich es auch. Alles andere wäre fatal.

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
1 Jahr zuvor

Bin sicher, dass die EBU ihren Grund hatte, so zu handeln. Wäre aber gut, wenn kommuniziert würde, was letztlich der Auslöser war. Allein schon, um den ins Kraut schießenden Verschwörungstheorien entgegen zu wirken.

Rike
Rike
1 Jahr zuvor
Reply to  Murzel2003

Ins Kraut schießenden.. die Formulierung habe ich noch nie gehört, aber sie gefällt mir sehr.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor
Reply to  Murzel2003

Vielleicht ist das ja gerade gewollt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

Von wem ? Sorry, bei dem Wort „gewollt“ kriege ich in solchen Zusammenhängen immer extrem negative Vibes.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp
Ben
Ben
1 Jahr zuvor

Die EBU täte verdammt gut daran, dieses Statement auch zu Beginn der Show zu verlesen. Haut natürlich den alle-sind-happy-Charakter der Show ziemlich zu Boden, aber tut sie das nicht, sitzt sie meiner Meinung nach heute Abend auf einem Pulverfass.

eurovisionIscoming
eurovisionIscoming
1 Jahr zuvor
Reply to  Ben

Würde mich nicht wundern, wenn im Laufe des Tages 2-3 Delegationen aus Solidarität mit Joost einfach abreisen und das Event boykottieren. Der Tag ist noch jung. Der ESC ist in 8 Stunden – da kann noch sehr viel passieren.

interniko
interniko
1 Jahr zuvor

Das glaube ich überhaupt nicht. Da ist sich jeder selbst am nächsten. Und warum sollte man sich mit jemandem solidarisieren, dem etwas strafrechtlich relevantes vorgeworfen wird. Diesen Malus will sich doch niemand ans eigene Bein binden.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  interniko

Wenn man an die Unschuld einer Person glaubt, der etwas strafrechtlich Relevantes vorgeworfen wird, oder auch nur Zweifel an ihrer Schuld hat, kann man sich durchaus mit ihr solidarisieren. Allerdings wäre eine Abreise und ein Boykott des ESC eine extrem drastische und m.E. überzogene Art der Solidarisierung.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  interniko

Eben – aber leider dringt bei einigen die Sache mit Israel durch, aus welchen Gründen auch immer.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor

Es reicht langsam mit dem Kindergarten…

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Jahr zuvor

Einfach nur schade, dass die schöne Party einen Riss und Stimmungskiller erhalten hat.
Wird noch lange nachklingen und ein Nachdenken und Umlenken für die zukünftigen Veranstaltungen erfordern.😒

HSPLP
HSPLP
1 Jahr zuvor

Dieser ESC geht in die Geschichte ein, leider negativ behaftet 🙁

Tim
Tim
1 Jahr zuvor

Ui bei dem klaren Statement werden sich die Verschwörungstheoretiker und Israelhasser schwer tun, das noch Eden anzuhängen. Ich freu mich auf ihre lahmen Versuche. Erste Reihe fußfrei!

Mely
Mely
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim

Gibt genug andere Sachen! Die Israelische Delegation beleidigt und bedroht andere Musiker und Blogger aus anderen Ländern.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Es nervt. Wirklich. 🙄

In vinci
In vinci
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Bitte. Wir haben doch alle Bitte gesagt!

Alex
Alex
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Achtung Leute! Diese Person ist womöglich gar nicht real sondern ein Troll, der gezielt dieStimmung anheizt. Geht dem nicht auf den Leim.

drehmaamherd
drehmaamherd
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex

Melden!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Wen denn ?

D. B.
Mitglied
D. B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim

Das Netz ist schon voll mit Israel-Hassern, die exakt weiter diese Lüge weiterhin verbreiten. Trotz EBU-Statement.

Wolfgang Krantz
Wolfgang Krantz
1 Jahr zuvor

Wer sich nicht benehmen kann, soll gerne disqualifiziert werden. Respektlosigkeit oder gar körperliche Übergriffigkeit gehen halt wirklich gar nicht. Man hätte die Russen-Rotzlöffel vor 21 Jahren gerne auch schon rauswerfen sollen, denn – schaut Euch nur mal sein Verhalten in der PK an – das widerspricht vollkommen gegen den Grundtenor dieser Veranstaltung: United by music.

Wenn er sich nicht benehmen kann, der Vogel aus Holland, dann wird er völlig zu Recht des Platzes verwiesen. Irgendwann, Leute, spätestens morgen, haben wir dann ja auch wieder „Calm after the storm“.

Mely
Mely
1 Jahr zuvor

Nach deiner Aussage hier würdest du dich also wie viele anderen auch freuen wenn Israel nicht teilnimmt. Den was die machen ist auch gegen die Grundsätze und auch gegen jeden Menschen Verständnis. Wer andere Musiker und Blogger aus anderen Ländern beleidigt, bedroht und mobbing betreibt, hat da auch nichts zu suchen!

kon
kon
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Gibt es dafür Belege jenseits von X?

interniko
interniko
1 Jahr zuvor
Reply to  Mely

Du behauptest zum wiederholten Male, dass die Delegation andere beleidigt und bedroht hat. Bitte liefere doch dann auch diese „Beweise“ mit. Ich habe bislang nur ein Video gesehen, in dem jemanden hinterhergerannt wurde und gefragt wurde, wo er bei der Probe war. Absolut unnötig und kindisch, aber das ist doch keine Beleidigung oder Bedrohung.
Und der spanische Journalist scheint mir jetzt auch nicht die vertrauenserweckenste Quelle zu sein, wenn er in seinem X-Posting „Isra-Hell“ einbaut. So äußert sich kein seriöser Journalist.

Octavio
Octavio
1 Jahr zuvor
Reply to  interniko

Außerdem geht aus dem Video nicht hervor, ob es sich bei dem Fragenden um einen Israeli, jemanden aus der israelischen Delegation oder um einfach nur jemanden mit südländischem Aussehen handelt.

Davon mal ganz abgesehen, finde ich die Nachfrage völlig legitim und empfinde sie nicht als Angriff

interniko
interniko
1 Jahr zuvor
Reply to  Octavio

Bei einer ehrlich interessierte Frage renne ich nicht filmend hinterher.
Leicht provokant war das schon, aber nun auch kein Grund für Hysterie. Strafrechtlich ist das jedenfalls nicht relevant.

Octavio
Octavio
1 Jahr zuvor
Reply to  interniko

Es rennen doch alle Journalisten hinter den Befragten her. Das ist absolut nicht ungewöhnlich und gehört zum Tagesgeschäft.

Ungewöhnlich fand ich eher den daraus resultierenden Körperkontakt.

Eine freundliche unverbindliche Antwort hätte dem Reporter den Wind aus den Segeln genommen