
Der Zusammenstoß von Joost Klein mit der schwedischen Kamerafrau nach seinem Auftritt im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2024 in Malmö war nicht das erste Zusammentreffen der beiden. Nach dem ersten Konflikt bereits eine Woche zuvor soll das niederländische Team der Kamerafrau versprochen haben, dass so etwas nicht mehr vorkommen würde. Das geht aus den – teilweise geschwärzten – Verhörprotokollen der schwedischen Polizei hervor, die Aftonbladet am Montag veröffentlicht hat. Dabei wird auch deutlich, dass die Filmaufnahmen nichts mit der Übertragung der TV-Show zu tun hatten, sondern für eine Backstage-Dokumentation vorgesehen waren.
Am 11. Mai, dem Finaltag, meldete die EBU, dass der niederländische Künstler Joost Klein vom ESC ausgeschlossen worden sei. Es hätte am Donnerstagabend nach dem zweiten Halbfinale einen „Vorfall“ zwischen ihm und einer Kamerafrau gegeben, bei dem ihre Kamera beschädigt worden war. Nachdem die Kamerafrau Anzeige gegen Klein erstattet hatte, wurde eine polizeiliche Untersuchung eingeleitet. Der Künstler selbst nahm daher bereits an der Generalprobe des Finales am Freitagnachmittag nicht teil. Am 12. August teilte das Amtsgericht Malmö per Pressemitteilung mit, dass das Verfahren gegen Klein aus Mangel an Beweisen eingestellt worden ist – mit der Begründung, dass der Ablauf der Ereignisse von Klägerin, Angeklagtem und Zeug/innen zu unterschiedlich wahrgenommen worden sei.
Nun hat Tobbe Ek vom schwedischen Boulevardblatt Aftonbladet die ersten Verhörprotokolle der Polizei mit Joost Klein und der Kamerafrau angefordert. Nach einer Geheimhaltungsprüfung hat die Polizei diese entsprechend dem schwedischen „Öffentlichkeits- und Geheimhaltungsgesetz“ freigegeben – allerdings in teilweise geschwärzter Form. Das ist vorgesehen, wenn die betroffenen Personen oder ihre engsten Angehörigen durch die Veröffentlichung von Informationen Nachteile erfahren könnten. Aftonbladet selbst hat weitere Anonymisierungen vorgenommen.
Der Vorfall hat sich demnach am Donnerstag, den 9. Mai zwischen 22:30 Uhr 23:30 Uhr in der Malmö Arena zugetragen. Das Verhör mit der Kamerafrau fand am Freitag, den 10. Mai von 18:45 bis 19:16 in der Arena in Malmö statt – also etwa 19 Stunden nach dem Vorfall. Es wurde auf Video aufgenommen. Das Verhör von Joost Klein fand in der Nacht von Freitag, den 10. Mai auf Samstag, den 11. Mai zwischen 0:20 Uhr und 1:16 Uhr statt, wobei es eine Pause von 0:25 Uhr bis 0:32 Uhr gab. Dieses Verhör wurde telefonisch und auf Niederländisch geführt, wobei ein Dolmetscher übersetzte.

Die Aussage der Kamerafrau
Die Kamerafrau berichtet, dass sie bereits eine Woche vor dem Vorfall in der Malmö Arena für eine ESC-Backstage-Dokumentation filmte und dabei mit Joost Klein zusammengestoßen sei:
„Ich habe ihn gefilmt, als ihm (offenbar nach einer Probe, Anm. d. Red.) das Mikrofon abgenommen wurde. Er sagte: ‚Keine Filme, das darfst du nicht filmen.‘ Ich sagte ihm, dass ich für die Backstage-Dokumentation filme. Er sagte etwas wie: ‚immer noch nein, {geschwärzt}‘, was ich gefilmt habe. Es war ein seltsames Ereignis. Er hatte unterschrieben, dass er (beim ESC, Anm. d. Red.) gefilmt wird, also habe ich nur meinen Job gemacht. Ich hörte auf zu filmen und vermied es für den Rest der Zeit, ihn zu filmen, weil er mich so behandelt hatte.“
Während des zweiten Halbfinales filmte die Kamerafrau wieder im Backstage-Bereich. Allerdings nicht, als die Künstler/innen auf die Bühne gingen, sondern nur danach. Sie sei Klein also nicht im Wege gewesen. Sie filmte ihn aber, als er nach seinem Auftritt von der Bühne kam – so wie alle anderen Acts auch. Zuerst seien seine Background-Sänger/innen in den Backstage-Bereich gekommen. Er kam hinterher und wirkte fröhlich und positiv aufgeregt. Also filmte sie ihn. Dann fragte er sie: „Warum filmst du mich, {geschwärzt}?“ Sie dachte erst, er würde Witze machen, denn beim Vorfall in der Vorwoche hatte sich sein Team bei ihr entschuldigt und gesagt, dass das nicht wieder vorkommen würde. Ihrer Meinung nach konnte er das nicht ernst meinen. Er sei dann immer böser geworden.
Hier sind weitere Teile des Verhörs geschwärzt – dabei muss es um die körperliche Auseinandersetzung gegangen sein, die zum Schaden an der Kamera führte. Die Kamerafrau hört auf zu filmen und hielt die Kamera dicht an ihren Körper. Dann sei Joost Klein fortgelaufen, während sie verängstigt war. Danach habe sie ihn noch einmal im Greenroom gesehen, wo sie mit anderen hingegangen sei, die ihr helfen wollten. Er hätte den Greenroom aber dann verlassen.
Neben der Kamerafrau war noch eine weitere Person mit einer Kamera im Backstage-Bereich, die für TikTok filmte, während sie selbst Material für die Dokumentation aufnahm. Es seien aber noch mehrere weitere Personen sowie die Background-Sänger/innen von Klein vor Ort gewesen, die den Vorfall bezeugen könnten.
Bei der Kamera handelte es sich um eine A7S3, auf der die Kamerafrau zusätzlich ein Mikrofon befestigt hatte. Im Verhör muss sie dann gezeigt haben, wie Joost Klein auf sie zugekommen ist und dabei den Schaden an der Kamera verursachte. Dabei soll er nichts weiter gesagt haben. Auf der Kamera hatte sie allerdings das vorher von ihm Gesagte aufgenommen.
Der Schaden an der Kamera, die ihre eigene ist, scheint äußerlich nicht zu sehen gewesen zu sein. Die Kamerafrau spricht von möglichen internen Schäden an einem Sensor. Um deren volles Ausmaß zu erkennen, müsse man die Kamera aber erst wieder in verschiedenen Situationen einsetzen.
Die Aussage von Joost Klein
Der Niederländer leitet seine Aussage mit einer Beschreibung des Kontexts ein:
„Ich nehme am ESC teil. Es ist viel mehr {geschwärzt} als die Leute denken, es ist {geschwärzt} bei einem Wettbewerb wie diesem. Und ich beteilige mich mit einem Lied, das ein sehr sensibles Thema berührt hat. Soweit ich weiß, haben mein Team und die Organisation vereinbart, dass nicht zu viel gefilmt wird und vor allem nicht in sensiblen Momenten. Leider wurde dies mehrfach nicht eingehalten.
NACHTRAG: Soweit ich mich erinnere, hatten wir ausdrücklich vereinbart, nach der Sendung nicht zu filmen.“
Es sei vereinbart gewesen, dass Klein nach seinem Auftritt von seinem Creative Director in Empfang genommen werden würde. Diesem sei aber der Zutritt zum Backstage-Bereich verwehrt worden. Da er, also Joost Klein, der letzte Auftretende (in diesem Halbfinale) war, hatte er nur wenig Zeit, um in den Greenroom zu kommen, damit dort kein leeres Sofa (beim Schnelldurchlauf) gezeigt werden würde. Er sei nach seinem Auftritt von der Bühne gekommen, wo ihn niemand in Empfang nahm. In einem „kleinen Gang in der Arena kam dann eine Frau mit einer Kamera.“ Er habe sie gebeten, ihn nicht zu filmen. Sie hätte aber darauf nicht reagiert.
„Noch einmal: Es war nie meine Absicht, ich kenne die Person nicht und {geschwärzt}. Es ist ein Missverständnis.“
Darüber hinaus kann sich Joost Klein nicht erinnern, wie er genau mit der Frau umgegangen ist. Das Bild vor seinem inneren Auge sei nicht ganz klar – auch wegen des Stress‘ mit der Show. Auch auf die Frage, ob er verstehen könne, dass die Kamerafrau in der Situation Angst hatte, entgegnete er, dass er sich in der Situation selbst nicht erkennen würde. Bei der späteren Wiederholung der Frage sagte er, dass er das jetzt verstanden habe, dass sie Angst gehabt habe.
Klein sagte außerdem, dass er sich nicht erinnern könne, die Frau vorher schon einmal gesehen zu haben. Man treffe beim ESC jeden Tag hunderte Personen. Nachträglich fügte er – quasi als Erklärung – noch einmal hinzu, dass es in der Show sehr hohe Erwartungen und Anforderungen an die Künstler und die Organisation gäbe.
In der letzten Frage sagt der Verhörende, dass die Kamerafrau für den Schaden eine Kostenerstattung in Höhe von 7.000 Kronen (etwa 630 Euro) gefordert habe. Dazu sagte Klein, dass er sich später dazu äußern wolle. Er wolle das machen, was richtig ist.
Aftonbladet weist in seinem Artikel noch darauf hin, dass die Kamerafrau mit der Einstellung des Verfahrens gegen Joost Klein am 12. August nicht glücklich sei. Ihr Anwalt Kristoffer Ståhl habe der Zeitung per SMS folgendes mitgeteilt:
„Mein Mandant ist von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft enttäuscht und wird nun prüfen, ob sie eine Überprüfung der Entscheidung beantragen wird.“
Hierfür gibt es in Schweden offenbar keine Frist, bis zu der das erfolgt sein muss.
Wie bewertest Du die Aussagen in den Polizeiprotokollen? Kannst Du den Sachverhalt besser nachvollziehen und findest daher die Einstellung des Verfahrens gegen Joost Klein richtig? Welche anderen Fakten der Aussagen findest Du interessant? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Wie erwartet, es gab eine Release Form, die ignoriert wurde. Kann gerne mit Bambie zum T*ufel.
Der Teufel möchte beide nicht haben und hat sie weiter geschickt zu den Römischen Göttern.
Die römischen Götter haben Urlaub daher ziehen beide weiter zur Supernanny, die feiert ja aktuell ihr Comeback da hat die gleich mal was zu tun. 😉😉😉
Ach kommt, jetzt ist mal gut mit ihm.
Die letzte ESC Saison ist gottseidank endlich vorbei.
Kann man dieses Thema jetzt mal abhaken?
👍 Ich würde auch gern an den Happy New Season Artikel erinnern:
„Frohe neue ESC-Saison! Mit dem heutigen 1. September lassen wir den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö endgültig hinter uns und wenden uns dem Wettbewerb im nächsten Jahr in Basel zu.“
👍👍👍
Sorry. Dieses Thema ist der Grund warum Teilnahme der Niederlande in 2025 eine offene Frage ist. Es gehört auch zu den neuen ESC-Saison. Leider.
Mir gefällt die Art sich auf die Gegenüberstellung der Aussagen zu reduzieren.
Die Aussagen selbst sind jetzt kein Riesenfortschritt. „Soweit ich weiß / mich erinnere / Es war nie meine Absicht / Es ist ein Missverständnis“ sind ja eher weiche Formulierungen, die eine Hintertür offenlassen.
Klar sind ja Anwälte und PR-Berater im Spiel.
Ich finde nur, sie bilden einen schönen Kontrast zu den sehr rigiden Statements der niederländischen Delegation nach dem ESC. 😉
Zwischen dem Joost-Debakel und dem Beach-Volleyballer zeigen sich unsere Nachbarn leider gerade sehr ungewohnt.
Oh No – Bitte nicht den Beach-Volleyballer hier reinbringen – da sind wir nicht im selben Team. 😉
Aber würden die Niederländer als Reaktion auf letzte Saison wieder Joost nominieren, wäre das echtes Herumtrollen – egal wie gut seine Stücke laufen. Bis dahin bleiben uns diese Blog-Artikel um ihn wohl nicht erspart.
Porcelli, lass die Beach-Volleyballer mal aussen vor. Das hatten wir schon, braucht keine Wiederholung.
Stattdessen kannst du dich aufregen über The Voice. Der letzte Staffel wurde abgebrochen wegen Meldungen von Missbrauch hinter den Kulissen. Mittlerweile sind alle Verfahren eingestellt worden wegen unzureichende Beweise mit einer Ausnahme: ein Juror wurde in Juli verurteilt wegen Vergewaltigung (2 Jahre Haft. Niedriger als sonst wegen ‚Trial By Media‘).
Solche Sachen spielen in den Niederlanden. Damit verglichen ist Malmö auf Kita-Ebene.
Ich kenn die Voice Story jetzt nicht, gucke sowas nicht. Aber es wäre nicht überraschend. Vor ein paar Jahren hab’s ja viele Stories, wie Jungs vom Fußballtrainer missbraucht wurden, Chelsea ( vor RA) war da im Focus. Bestimmte Rollen ziehen solche Leute leider an, siehe katholische Kirche.
Hmmm, bringt mich jetzt nicht so sonderlich viel weiter. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung abseits des Kamera-Unschädlich-Machen scheint es mir ja zumindest nicht gekommen sein. Es wäre interessant so zu wissen welche anderen Personen noch dabei waren und was die zu sagen hätten. Es sei an der Stelle noch gesagt, dass ich zu dem Thema keine Informationen habe, die nicht aus diesem Blog stammen…
Kann es eventuell sein, dass Joost Klein eine weinerliche {geschwärzt} ist?
Ob die Anzeige nun gerechtfertigt war, geht auch aus den Verhören leider nicht hervor, wenngleich Joosts Eingeständnis eher dafür spricht. Aber sein fragwürdiger Umgang mit der Kamerafrau (ich tippe bei der Beleidigung mal auf das B-Wort) zeigt mir, dass er beim ESC einfach generell fehl am Platz war.
Wenn der EBU diese Protokolle bekannt waren, kann ich die Disqualifikation daher jetzt noch besser verstehen. Der ESC muss ein Safe Space sein – nicht nur für die Künstler, sondern auch für die unzähligen Helfer und Angestellten hinter der Bühne.
Stimme ich zu.
Joost,bleib einfach 2025 thuis.
Danke DP für die zusätzlichen Infos. Ich bin immer noch der Meinung, dass es gut war, dass auch die Interessen/ Aussagen der nicht so prominenten Kamerafrau von der EBU als Arbeitgeber ernst genommen wurden und der Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht nachkam.
Auch frage ich mich, ob so ein Vorgehen seitens eines Künstlers schon früher einmal vorkam, denn ich kann mich jedes Jahr an Backstage-Filme erinnern, in denen die Künstler fröhlich winkend durch die Flure gelaufen sind.
Sein Auftritt letztens in der Schweiz, als er den Vorfall noch einmal nachzustellen meinte.. nun ja.
Ich sehe das auch so.
Wie kaprizioes das Ganze. Wir haben größere Probleme in der Welt zu lösen. Abhaken, bitte!
Wann ist denn das ESCK live zu Joost Klein? 19 oder 20 Uhr?
Kann mir nicht vorstellen, dass der Widerspruch der Kamerafrau Erfolg hat, obwohl ich mit der schwedischen Justiz nicht vertraut bin. Denke einfach, dafür ist der Schaden denn doch zu gering. Einfach den Schaden regulieren, und „Ende Gelände“.😉 Finde auch: Den Vorfall kann man jetzt endgültig abhaken. Aber eins noch: Joost Klein ist für mich auch eher ein Unsympath, aber vielleicht sollte man in Zukunft etwas sensibler mit den Wünschen und Bedürfnissen der Künstler:innen umgehen. Ja, sie sind in gewisser Weise beim ESC eine öffentliche Person, aber das heisst mMn nicht, dass man einfach jeden Schritt und Tritt filmen kann. Okay, angeblich haben sie unterschrieben, dass sie beim ESC gefilmt werden. Die Frage ist nur, was damit gemeint ist. Dass man beim Auftritt gefilmt wird, ist ja logisch, dafür ist man ja schließlich da, um sich zu präsentieren. Aber alles andere? Finde nicht, dass es dafür ein generelles Recht gibt. Jetzt, habe ich mehr dazu geschrieben als ich wollte, … ups.😀
P.S.: Ich bräuchte Joost Klein allerdings nicht noch mal beim ESC, finde ihn als Mensch sonderlich sympathisch, noch mag ich seine Musik.
Wenn man wie Joost von sich behauptet ein krasser ESC-Fan seit seiner Kindheit zu sein, sollte man wissen, dass man permanent vor Kameras stehen kann. Klingt für mich eher nach Extrawurst, die man nicht bekommen hat.
Ich bin auch ein krasser ESC-Fan (fast) seit meiner Kindheit, weiß aber, dass ich NICHT permanent vor Kameras stehen kann. Und ich denke, so geht es den meisten ESC-Fans.
Und falls Du meintest, dass ein krasser ESC-Fan Bescheid wissen sollte, dass es sich für einen ESC-Teilnehmer gehört, permanent vor Kameras stehen zu müssen, auch hier ein entschiedenes „Nein“. In meiner Kindheit und noch viele weitere Jahre gab es halt den Fernsehauftritt, und mehr hat man in der Regel nicht mitbekommen. Auch heute kann man begeisterter ESC-Fan sein, ohne tiefere Kenntnis der medientechnischen Anforderungen an die Künstler zu haben (mich interessieren die Lieder, nicht das ganze Background-Zeug und der Klatsch und Tratsch).
Ich finde es eher erstaunlich, dass es ESC-Fans gibt, die dieses permanente-vor-Kameras-Stehen für zumutbar halten und denen somit nicht allzu viel am Wohlbefinden von ESC-Künstlern gelegen zu sein scheint.
Joost bleibt weiterhin unsympathisch
Anscheinend hat die EBU schlecht ihrer Mitarbeiter unterwiesen sollte wirklich diese Klausel mit weniger filmen gegeben haben.
Trotzdem keine Ausrede sich so aufzuführen.
Egal wie emotional irgendwas ist
Abgesehen davon das der joost mir persönlich auf anhieb unsympathisch war, vermute ich, das die ebu- zündschnur nach seinem unfreundlichen verhalten an dieser pk eh schon kurz war. Ich brauch in nicht unbedingt in basel, er würde aber sicher polarisieren und einen haufen junge leute anziehen. Mein lieblingsszenario wäre ja das joost für deutschland nochmal mitmacht, und(sorry), nach einem riesen- mega- superhype im vorfeld den letzten platz belegt.
Ne, Joost kriegt Ihr, damit Ihr ENDLICH mal wieder nen Typen schickt. Für uns heißt es 2025 Ramdidamdam!
Vielen Dank für den Artikel. Wann das Thema wohl endlich durch ist?
Moment mal, jetzt bin ich verwirrt!
Es gab bereits eine Woche zuvor also eine Auseinandersetzung und das niederländische Team hat der Kamerafrau versprochen, dass so etwas nicht mehr vorkommen würde? Es war also nicht umgekehrt, so wie es Avrotros die ganze Zeit erwähnt hatte, dass ausgemacht worden ist, dass Joost Klein im Backstage-Bereich nicht mehr (so oft?) gefilmt wird?
Also nein, sorry Avrotros! Ich unterstütze Avrotros dabei, wenn sie neue Regeln fordern, vor allem wenn es darum geht, dass sich die Acts untereinander fair verhalten. Aber ich unterstütze Avrotros nicht dabei wenn sie jetzt die beleidigte Leberwurst spielen.
Auch wenn es anscheinend strafrechtlich nicht relevant ist bzw. kein Verfahren, aufgrund unterschiedlicher Zeugenaussagen eingeleitet werden kann, sieht es für mich so aus, als ob die Schuld hier bei dem niederländischen Team bzw. bei Avrotros liegt! Es gilt beim ESC das gleiche Recht für alle, also werden auch alle gleich gefilmt und hier in diesen Verhörprotokollen steht jetzt nichts, dass ausgemacht wurde, dass Joost Klein nicht gefilmt werden soll. Die Kamerafrau hat nach dem ersten Vorfall lediglich von sich aus selbst entschieden Joost Klein erstmal nicht weiter zu filmen, aber beim Semi, wo eben alle Backstage gefilmt wurden, hat sie halt Joost ebenfalls wieder gefilmt.
👍 das wollte ich irgendwie auch gerade schreiben. Danke das ich dein Kommentar übernehmen darf.
Es steht da „von seinem Team“, als ich denke von Manager*in und Entourage und nicht von AVROTROS. Sonst hätte das da auch so gestanden.
Okay stimmt, das ist schwammig formuliert, da man nicht genau weiß, wer mit „seinem Team“ gemeint ist. Nur das von Joost selber oder auch die Personen von Avrotros?
Der Head of Delegation ist übrigens auch schon weg.
https://wiwibloggs.com/2024/06/29/netherlands-twan-van-de-nieuwenhuijzen-leaves-eurovision-job/281958/
Seine alte Stelle bei NOS wurde frei, also hat Twan Van De Nieuwenhuijzen sich beworben und die Stelle bekommen.
’nicht mehr vorkommen‘ stammt von der Frau mit
HandySony-A7S3. Aussage gegen Aussage …Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass man diese Angelegenheit so halb geklärt (vor allem hauptsächlich nur mit Aussagen von avrotos und Joost Klein) zu den Akten legen sollte, daher ist dieser Bericht hier von DP doch ganz hilfreich, um alle Seiten zu sehen (evtl. auch zu verstehen) und vor allem könnte das dazu beitragen, dass es zu einem solchen Vorfall bei den zukünftigen ESC nicht mehr kommt: Wenn sich von allen Seiten an die (schriftlich fixierten) Vereinbarungen gehalten wird.
Die Kamerafrau hatte einen klaren Auftrag: sie sollte einen Backstage-Film erstellen. Vorstellbar, wie sie kritisiert worden wäre, wenn sie einen Beitrag komplett ignoriert hätte (noch dazu, so einen „publikumslieblichen“ wie den aus NL). Für mich ist es aber auch vorstellbar, dass Joost Klein nach seinem sensibel inszenierten Auftritt nicht lachend und winkend im Backstage-Film zu sehen sein wollte und er das verhindern wollte, weil es die Inszenierung „gestört“ hätte.
ich würde sagen, die Inszenierung endet mit dem Auftritt
Eben. Sonst müssten die meisten Balladen-Sänger nach dem Auftritt nicht gefilmt werden dürfen.
Aber die „Öffentlichkeit“ könnte ja den Eindruck haben, dass sein Beitrag ihn gar nicht so intensiv berührt hat, wenn er anschließend auf TikTok im Backstage-Bereich giggelt und winkt. Da passt dann was nicht.
Joost Klein hatte ja schon lange im Vorfeld des ESC mit seiner Inszenierung begonnen und er inszeniert noch immer.
Joa, auf nem Kinderkanal könnte ich das verstehen, aber eigentlich sollte doch jedem klar sein, dass ein Auftritt eine in sich geschlossene Unterhaltungeinheit ist 😅
Vergleiche es mal mit Schauspielen. Für manche Rollen braucht man Zeit um ein und aus zu steigen und der eine braucht keine Minute, der andere Stunden oder Tagen um wieder zurück zu sich zu finden.
Geschauspielert: oh ja
Ich würde Schauspiel nicht mit einem dreiminütigen Auftritt vergleichen, nach Ballades Auftritten wird sich immer freudestrahlend beim Publikum bedankt… Mag vielleicht sein, dass Joost sich selbst in seiner Rolle als 24/7 Inszenierung sieht, aber der Regel fällt doch nach einem Auftritt alles von den Künstlern ab
„Ich seh‘ in dein Herz, sehe gute Zeiten, schlechte Zeiten …“
Ach, möge der blaue Klaus doch einfach in seine Untertasse steigen und für immer davonfliegen. Den Artikel habe ich ehrlichgesagt nicht gelesen.
Ich verstehe vor allem nicht, inwieweit ein ESC-Teilnehmer, der von der Bühne kommt, ein ”sensibler” Inhalt sein und daher laut J.K. nicht gefulmt werden soll. Für mich klingt das eher so, als hätte er grundsätzlich ein Problem damit, abseits der Bühne gefilmt zu werden. Mit dieser Einstellung passt er dann aber nicht zum ESC – vor allem nicht, wenn seine Delegation vorher zugesagt hat, dass er wie alle anderen Künstler auch, gefilmt werden darf. Da hätte er seinen Frust bei seinen eigenen Leuten ablassen sollen und nicht bei der Kamerafrau.
Off-Topic:
Die teilnehmenden Ländes des Junior Eurovision Song Contest 2024 in Spanien wurden bekanntgegeben: Rückkehrer sind San Marino und Zypern!
Damit nehmen diese 17 Länder am 16. Novemeber an der Show teil:
Albanien
Armenien
Zypern
Estland
Frankreich
Georgien
Deutschland
Irland
Italien
Malta
Niederlande
Nord-Mazedonien
Polen
Portugal
San Marino
Spanien
Ukraine
Quelle:
https://www.threads.net/@eurovision/post/C_cv3ydCwzz?xmt
Und mit San Marino gibt es jetzt schon wieder eine Überraschung auf der Teilnehmerliste, da die Teilnahme von San Marino vorher nicht bekannt war.
Neuigkeiten zum JESC gehören hier hin:
https://esc-kompakt.de/deutschland-beim-junior-esc-2024-so-haben-das-online-publikum-und-die-internationale-jury-abgestimmt/
Matty, der von dir verlinkte Artikel ist vom 1. Juli, ich denke, es wird schon okay für die meisten sein, wenn ich es nach über 2 Monaten hier schreibe.
Bestimmt wird es dazu noch einen Blogeintrag geben. Dann kann man Neues zum JESC dorthin kommentieren. Und man muss nicht mehr zwei Monate zurückblättern…
Ich weiß, aber dort finden sich in den Kommentaren auch die Updates.
Ich hoffe nur das er nicht am ESC 2025 teilnimmt. Der Song in diesem Jahr war zwar super aber den Spirit des Songs nicht gelebt und sich auf der PK wie ein kleiner Junge verhalten.
Natürlich wird er nächstes Jahr teilnehmen.
AVROTROS wäre ja selten dämlich, diese auf dem Silbertablett präsentierte Gelegenheit mit garantiertem Super-Hype verstreichen zu lassen.
Ich habe da auch keinen Bock drauf, aber wenn es dem ESC zusätzliche Reichweite bringt, ertrage ich das schon irgendwie. Zur Not kann man ja den Ton abstellen und die Augen schließen…
Man muss ihn dann einfach nicht filmen, das mag er ja auch nicht. 😉
Genauso ist es! Wahrscheinlich bekommt Joost Klein bzw die Niederlande auch einen fixen Finalplatz.
Alles steht noch in den Sternen. Und die lügen nicht.
(Frei nach Jürgen Marcus – Die Sterne lügen nicht. Dieser Song habe ich mal in einer Geschichte verwendet als Lieblingslied von Schildkröte Dieter, der überhaupt nicht singen konnte.)
Waren das nicht die Dänen?
– Ein ehemaliger ESC-Dritter
Trauriges Off-Topic:
Michaela, VE-Teilnehmerin 1997 und davor bekannt als Mitglied der Gruppe „Valerie`s Garten“, ist leider im Alter von 55 Jahren verstorben.
RIP
Ela war auch mit valerie’s garten bei der ve.
https://youtu.be/NOuN5TA8XfY?si=Vk0s5nfNPmdR-a_H
„Der Schaden an der Kamera, die ihre eigene ist, scheint äußerlich nicht zu sehen gewesen zu sein. Die Kamerafrau spricht von möglichen internen Schäden an einem Sensor. “ Scheint oder ist? Schwammig, schwammig.
Welchen Schaden hat denn nun die Kamera davongetragen? Wurde die Cam sofort nach dem Vorfall an eine dritte Stelle abgegeben, oder gab es Zeit für Manipulationsmöglichkeiten?
Es wurde eine Backstage Dokumentation in Auftrag gegeben. Von der EBU. Was waren denn die Optionen der Teilnehmer? Gab es ein Opt-Out und wenn nein, warum gab es kein Opt-Out vor ständiger Kameraüberwachung. .No Opt-Out finde ich fies und ist unfaire Machtausübung, weil man am längeren Hebel sitzt…
Hatte die Kamerafrau eventuell schon eine gewisse Absicht gehabt ausgerechnet Joost zu filmen? Sie hätte sich doch ohne weiteres auf wen anderen kaprizieren können…
Warum wurde überhaupt von der EBU-Leitung eine Backstage Dokumentation in Auftrag gegeben?
Wie wurden die Kameraleute eigentlich gebrieft und wer hat die eigentlich kontrolliert? Durften die da überall einfach rumrennen (mit nem schön kleinen Sticker vorne drauf „Ich nehme hier alles auf“)?
Wieviele Leute wurden zu dem Hinter-der-Bühne Filmmaterials-Erlangungszweck eigentlich engagiert?
Dazu tänzelte dann auch noch das von dem chinesischen TikTok beauftragte Personal durch die Gegend. Was durften die und was nicht?
Mich würde ja bissl interessieren, welche Vorgänge bildlich/tonlich kurz vor dem Finale gefasst wurden (Heulkrämpfe und dergleichen, die Baby Lasgana recht glaubhaft kolportierte). Dort muss ja ne ganze Menge an Kameraleuten rumgefilmt haben. Ist alles schon vernichtet worden und wie wurde das denn wohl kontrolliert?^^
Mein Fazit: bei der EBU haben sie einfach nicht mehr alle auf der Latte. Alles ist aus dem Ruder ausgeufert, weil man unter Größenwahn leidet. Immer mehr Bilder sollen produziert werden bei gleichzeitig so niedrig wie möglichen Kosten. Dabei sollten dort doch nur 25 Acts ihre Lieder singen…
….und nicht hinter der Bühne herumpöbeln.🫥
und auch nicht bei ner PK. Da hast du absolut Recht.
Die Befragung der Frau war nicht einmal einen Tag nach dem Vorfall. Dass man da noch nicht abschätzen kann, ob es Schäden gibt, ist verständlich.
Die Kamerafrau aus Schweden ist diejenige, die unverzüglich nach dem Ereignis fast schon von gewalttätigen Exzessen gegenüber Joost Klein in der gesamten Öffentlichkeit wahrnehmbar gesprochen hat. Die EBU hatte infolge dessen keine andere Möglichkeit mehr sowohl Anklage gegen Joost Klein zu erheben, als auch ihn vom ESC 2024 zu disqualifizieren.
Ich möchte der Kamerafrau durchaus zu Gute halten, dass sie über keinerlei juristisches Fachwissen verfügt. Das strafrechtlich juristische Kriterium der Beweispflicht ist ihr mit Sicherheit völlig unbekannt.
Dennoch könnte der Kamerafrau mit ihrem gesunden Menschenverstand klar gewesen sein, dass es nicht ausreicht einfach nur zu behaupten Joost Klein habe sie angegriffen während sie versuchte ihn zu filmen, sondern dass für diesen strafrechtlichen Schuldvorwurf sie den Beweis bringen muss, dass dies auch tatsächlich so war.
Und hier kommt nun die Kamera ins Spiel. Denn diese wäre zum Hauptgegenstand eines Beweisverfahrens geworden, wenn sie unverzüglich als Beweismittel seitens der Kamerafrau zur Verfügung gestellt worden wäre.
Nach meiner strafrechtlichen Berufserfahrung – auch wenn diese sich nur auf meine Referendariatszeit bezieht – ist es bei einem Opfer eines strafrechtlichen Delikts immer so, dass das Opfer sich nach dem Tathergang sofort fragt wie es den Vorwurf gegen den Täter beweisen kann, wenn der Vorwurf an die Justiz übergeben wird.
Dabei spielt es keine Rolle, ob zwischen dem Zeitpunkt des Tathergangs und dem Stellen der Strafanzeige ein größerer zeitlicher Spielraum liegt oder nicht.
Mag das Bewusstsein, dass immer das Opfer beweisen muss welcher Täter (m/w/d) hat an welchem Tag, zu welcher Uhrzeit, auf welche Art und Weise sich strafrechtlich relevant verhalten, nicht übermäßig groß ausgeprägt sein.
Auf eine laienhafte Art und Weise vorhanden ist das Bewusstsein des Opfers (m/w/d), dieses steht nun in der Beweispflicht, dass eine Person (m/w/d) sich dem Opfer (m/w/d) gegenüber strafrechtlich relevant verhalten hat, trotzdem auf jeden Fall.
Es steht daher auch nach meiner Ansicht die Vermutung im Raum, dass die Kamerafrau strafrechtliche relevante Vorgänge, die einen Tatvorwurf zu Lasten von Joost Klein glasklar hätten entkräften können, bewusst und gewollt aus dem strafrechtlichen Verkehr gezogen werden sollten.
ja aber es ist nun ja reichlich Zeit ins Land gegangen. Welchen Schaden hat die Cam denn nachweislich bei dem Vorfall genommen? Soweit ich weiss wurde von der Ermittlungsbehörde weder ein nennenswerter Kameraschaden und schon gleich keine Bedrohung als nachweisbar ermittelt… …wurde die Cam direkt nach dem Vorfall als Beweismaterial konfisziert, oder nicht?
Kameras der besseren Klasse halten zb einiges an Stößen, selbst Meter-Sturz auf harten Boden aus (was aber ja nicht erfolgt ist). Ein heftiger Hand-Schlag müsste sichtbare Schäden verursacht haben. Karateschlag war es doch sicher keiner..
Am ehesten denkbar ist eine veränderte Zentrierqualität des Objektivs was aber eine bestimmte Krafteinwirkung als Vorraussetzung hat und starke Kraftreinwirkung müsste an sich auch von aussen sichtbar sein.
Zum „NACHTRAG: Soweit ich mich erinnere, hatten wir ausdrücklich vereinbart, nach der Sendung nicht zu filmen.“
Dies wurde ja dann eigentlich auch eingehalten oder? Denn es würde ja während der Sendung bzw. des Semis gefilmt wo diese SItuation passiert ist.
genauuu. WAS wurde also noch vor den Auftritten gefilmt? DAS ist doch das Interessanteste…Baby Lasagna hat ja Vorfälle erwähnt, die wohl doch sicher auch gefilmt worden sein müssen. Wo ist dieses Filmmaterial denn gelandet?
Bodenloses Eurodrama
Erinnerungslücken, Erinnerungslücken, Erinnerungslücken…das kennen wir aus der Politik ja ausführlich.
Und das obwohl sich Joost angeblich super krass über die Kamerafrau geärgert haben soll. Wie passt das zusammen?
Auch das Ausufern mit dem Narrativ, wie emotional er offenbar durch seinen Song sei, kommt wie eine Ablenkung rüber. Ist für mich Teil einer Inszenierung, die nicht mit dem Verlassen der Bühne aufhört. Das können wir gut bei seinem weiteren Verhalten nach dem ESC und seinen Kumpanen beobachten. Wer ist am emotionalsten, wer weint am meisten, wer hasst die EBU am meisten? Es geht um Inszenierung und Aufmerksamkeit, aber dahinter ist Leere.
Ich hoffe die EBU kann in Zukunft die Teilnahme von Personen, die auf Krawall aus sind, von vornerein verhindern. Der ESC ist ein Safe Space und Männer, die ihre Emotionen nicht unter Kontrolle haben, sollten da nicht sein. Das Gleiche gilt selbstverständlich für Aktivisten, die eine Musikshow für ihre persönliche Vendetta missbrauchen.
Das (Krawall-Personen) wird die EBU nicht verhindern können, wenn Sender, wie RTE auf die Idee kommen Krawallisten wie Bambie Thug die Möglichkeit einräumen einen Vorentscheid gewinnen zu können. Das Reinwaschen „die Zuschauer wollten es“, das zieht nicht, da viel zu wenige am Voting überhaupt teilogenommen haben!
Es besteht dann immer die reale Gefahr, dass so ein irrlichtender Act einen VE gewinnt. Schätze mal im nachhinein dürfte wenigstens die RTE Leitung trotz der Platzierung hochgradig unzufrieden gewesen sein mit dem entsendeten Act. In Irland wollte von der eh keiner was wissen. Bambies Song ist daher auch zum ESC Finale des letzte Mal im irischen Fernsehen gelaufen. Danach ist weder ihr Song noch sie selbst im RTE zu sehen gewesen.
Bei Joost kann man dem nominierenden Sender nicht so richtig nen Vorwurf machen. Gut, es gab schon Episoden von Joost-Tv-Auftritten, die vllt hellhörig hätten machen können.
Ich war bei der 2023 1Live Krone WDR-TV Sendung in Bielefeld zugegen, wo er anscheinend ordentlich ‚angeheitert‘ durch die Gegend stolperte und ziemlich over the top war (man sagt da wohl ‚von der Tarantel gestochen‘ dazu). Gab auch in der Post-Nominee Zeit TV Interviews, wo man auch sagen hätte können: ‚hat vielleicht iwie doch leicht einen an der Waffel‘.
Das aber Ausraster tatsächlich im Bereich des Möglichen waren, das war nicht abzusehen.
Die EBU hat mit den Kandidaten nur insofern zu tun, dass sie darauf zu achten hat, dass der Bühnenauftritt (und zb auch das offz Musikvideo) den gesellschaftlichen Konventionen zumindest halbwegs entspricht und der Songtext den von der EBU gestellten Anforderungen entspricht.
Die Flitzer-Show des Finnen z.B. hätte die EBU meiner Ansicht nach so nicht durchgehen lassen sollen. Sie (die Finnen) wollten es aber so haben und die EBU gab ihr OK. Auch die Irin durfte dort weitgehend wohl so auftreten, wie ihr der Schnabel gewachsen war. UK? Sexualisierende Bilder sollten eine Grottenperformance übertünchen. Kann man geteilter Meinung drüber sein ob man das von der EBU so hat durchgehen lassen.
Dass viele hier überhaupt nichts Schlimmes daran zu finden scheinen, dass die ESC-Künstler(innen) ständig damit rechnen müssen, gefilmt oder fotografiert zu werden, finde ich ziemlich betrüblich.
Das sind wahrscheinlich dieselben, die auf die Barrikaden gehen würden, wenn am eigenen Arbeitsplatz in jenen für den öffentlichem Kunden- / Publikumsverkehr nicht zugänglichen Bereichen überall eine Überwachungskamera installiert werden würde.
Nun ja, da gibt es für mich schon einen Unterschied.
Im übrigen- per Unterschrift zugestimmt – haben ja wohl alle im Vorfeld, ob das jetzt sein muss oder nicht, ist eine andere Frage.
Ich bräuchte das nicht, aber einige der ESC-Teilnehmer brauchen es wohl dringend, wie die Luft zum Atmen. Gerade Herr Klein als ehemaliger YT-Star konnte früher an keiner Kamera vorbeigehen. Und die Kamerafrau hat nun einmal diesen Job, den sie so gut wie möglich erledigen musste.
Allzu viele Beschwerden anderer ESC-Teilnehmer habe ich nicht vernommen.
Ich bin natürlich mit euch eins, dass es diese Filmerei nicht braucht, aber so waren die Regeln, dann nicht unterschreiben oder vorher über die eigene Rundfunkanstalt mit der EBU ändern lassen.
Wenn der Arbeitgeber am Arbeitsplatz filmen möchte, braucht es auch eine Zustimmung des Betriebsrates. 😉
„Wenn der Arbeitgeber am Arbeitsplatz filmen möchte, braucht es auch eine Zustimmung des Betriebsrates.“
Nein. Dafür braucht der Arbeitgeber eine gesetzliche Rechtsgrundlage und die gibt es nur in Ausnahmefällen.
Das Recht am eigenen Bild ist ein höchstpersönliches Recht und braucht grundsätzlich immer die Erlaubnis des Betroffenen (m/w/d) selbst und nicht von einer gewählten Institution – von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen.
Im Übrigen:
War es bis zur Einstellung des Strafverfahrens gegen Jost Klein zwischen allen Beteiligten (m/w/d) unstrittig, dass die Kamerafrau Jost Klein in einem Bereich gefilmt hat, für die es zuvor keine schriftlich erteilte Erlaubnis gab.
Nun nachträglich seitens der „schwedischen Delegation“ zu behaupten der ganze Vorfall habe habe ich in einem Bereich zugetragen, für den Joost Klein seine Erlaubnis zum Filmen gegeben habe ist höchst fragwürdig.
Auch und gerade deswegen wäre ein Einreichen der Kamera – und zwar sofort nach dem Vorfall – seitens der Kamerafrau sehr hilfreich gewesen. Den Die Räumlichkeiten wären dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar zu erkennen gewesen.
Unter einer scheinheiligen Begründung seitens der Kamerafrau – die man mal getrost als Schutzbehauptung um eigenen Schaden von sich abzuwenden bezeichnen kann – wurde dies von der Kamerafrau jedoch nicht getan.
Die rechtliche Grundlage allein reicht aber nicht, der Arbeitgeber muss auch dann den Betriebsrat um Zustimmung bitten.
Nun denn, ich war nicht dabei, aber es ist bei mir als altem Sozi immer so, dass ich mich eher für die einsetze, die nur ihren Job machen und nicht über großen medialen Rückhalt verfügen.
Aber alles gut, jedem seine Meinung. 🙂
Ich habe geschrieben, dass es ganz, ganz wenige Ausnahmen gibt, wo eine gewählte Institution wie der Betriebsrat einen höheren Stellenwert hat, als der betroffene Bildinhaber selbst und dann ausnahmsweise mal die Entscheidung übernehmen kann.
Das Lehrbuchbeispiel im Jurastudium ist immer die Supermarktkasse wo der Kassierer (m/w/d) alleinigen Zugang zur Kasse selbst hat. Eine Überwachungskamera im Pausenraum des Supermarktes braucht immer das direkte Einverständnis des Arbeitnehmers (m/w/d) selbst. Da darf der Betriebsrat nichts entscheiden.
Das ist auch nicht seine Aufgabe. Die Aufgabe des Betriebsrates ist es in Angelegenheiten mitzuentscheiden, die einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund haben. Bspw. bei Kündigungen gegen Arbeitnehmer (m/w/d) einzuschreiten, Überstunden zu genehmigen, bei Versetzungen der Arbeitnehmer (m/w/d) entgegen zu treten, wenn diese an Standorte versetzt werden, die „gefühlte 100 km weit weg sind“ u.s.w.
Okay, dann hatte unser Betriebsrat vor 10 Jahren wohl seine Kompetenzen überschritten, als er im „Namen“ der Verwaltungsangestellten die Kamerainstallation für 2 Wochen abgelehnt hat. 🙂
Er hatte sich auf sein Mitbestimmungsrecht bei der Installation von technischen Einrichtungen zur Kontrolle der Arbeitsleistung etc. berufen und die Zustimmung verweigert.
„…es ist bei mir als altem Sozi immer so, dass ich mich eher für die einsetze, die nur ihren Job machen und nicht über großen medialen Rückhalt verfügen.“
Dieser Einsatz von Dir ist sympathisch, allerdings ist halt Joost Klein auch derjenige, der ziemlich hart bestraft wurde. Es gab sicher auch medialen Rückhalt für ihn, aber ich würde doch bestreiten, dass es so toll für ihn war, wegen all dem in den Schlagzeilen zu stehen und bei vielen (wie hier ja auch) nun ziemlich unverrückbar als Unsympath oder gar Schlägertyp zu gelten.
Auch das ist eine Sichtweise. 🙂
Zur Richtigstellung :
Joost hatte keine schriftliche Erklärung zum Nichtfilmen gegeben (liegt auch bisher nirgendwo vor) und wußte spätestens nach dem ersten Aufeinandertreffen mit der Klägerin eine Woche zuvor, dass Backstage gefilmt wird.
Im übrigen heißt Filmen in diesem Zusammenhang nicht automatisch auch Veröffentlichung.
„Joost hatte keine schriftliche Erklärung zum Nichtfilmen gegeben (liegt auch bisher nirgendwo vor)“
Eine solche Erklärung muss er auch nicht abgeben. Denn der Gesetzgeber sieht es als den Normalfall an, dann man nicht gefilmt werden möchte.
Von daher muss man immer die Erlaubnis zum filmen des Betroffenen (m/w/d) einholen.
Und hier ist es wie gesagt spannend. Denn vor und während des Ermittlungsverfahrens wurde von Joost gesagt, dass er in einem Bereich gefilmt wurde, der von seiner schriftlich erteilten Erlaubnis zum filmen herausgenommen war – Joost Klein also in einem Bereich gefilmt wurde, der auch von seiner schriftlichen Erlaubnis zum filmen nicht abgedeckt war.
Nach der Einstellung des Strafverfahrens behauptet die schwedische Kamerafrau auf einmal sie habe Joost Klein in genau dem Bereich gefilmt, für welchen er seine schriftliche Erlaubnis gegeben habe.
Hier wäre die Kamera als Beweismittel zur Klärung unabdingbar gewesen.
Unter einer fadenscheinigen Begründung hat die Kamerafrau ihre Kamer der ermittelten Staatsanwaltschaft jedoch nicht zur Verfügung gestellt.
Für mich ist die Kamerafrau nicht sehr glaubwürdig. Genauso wenig übrigens wie der Journalist Tobbe Ek, der jetzt alle polizeilichen Protokolle anforderte, um gegen Joost Klein nochmal ein Fass aufzumachen.
Denn hierbei handelt es sich um genau den schwedischen Journalist, der nach dem ESC-Sieg 2021 von Måneskin auf der Siegerpressekonferenz in Rotterdam die bewusste und gewollte Lüge in die Welt setzte, Damiano David beim Koksen erwischt zu haben.
„Von daher muss man immer die Erlaubnis zum filmen des Betroffenen (m/w/d) einholen.
Und hier ist es wie gesagt spannend. Denn vor und während des Ermittlungsverfahrens wurde von Joost gesagt, dass er in einem Bereich gefilmt wurde, der von seiner schriftlich erteilten Erlaubnis zum filmen herausgenommen war – Joost Klein also in einem Bereich gefilmt wurde, der auch von seiner schriftlichen Erlaubnis zum filmen nicht abgedeckt war.“
Zustimmung zum Gefilmt werden liegt durch die Teilnahme am ESC vor.
Schriftliche Ausnahmeregelung für bestimmte Bereiche liegt bisher nicht vor, offenbar nur durch Absprache zwischen Joost und Avrotros geregelt.
Nochmal:
Der Umstand, dass ein Mensch von einer fremden Person nicht gefilmt werden möchte, ist der Normalzustand aller Menschen. Dafür muss man keine schriftliche Bestätigung erteilen. Das ist Rechtslage in Deutschland und ich gehe davon aus in Schweden auch.
Ebenfalls nochmal:
Hier liegt eine schriftliche Bestätigung von Joost Klein vor, dass er in allen Bereichen des ESC-Geländes gefilmt werden darf, mit der Ausnahme auf den Teilen des ESC-Geländes, welche die EBU als „Verbotszone“ zum Filmen aller ESC-Teilnehmer (m/w/d) festgelegt hat.
Joost Klein sagt nun aus, in genau solch einem Areal sei er von der Kamerafrau gefilmt worden. Dazu hat sich die Kamerafrau vor und während des Ermittlungsverfahrens öffentlich nicht geäußert.
Im Zeitungsartikel des Aftonblades ist dann von der Kamerafrau auf einmal die Rede – dass sie Joost Klein, so zumindest nach den Polizeiprotokollen in den Teilen des EBU-Geländes gefilmt habe, zu denen Joost Klein sein schriftliches Einverständnis gegeben hat.
Hier wäre die Kamera als Beweismittel hilfreich gewesen, um klar feststellen zu können, ob Joost Klein nun auf erlaubtem oder unerlaubtem ESC-Gelände gefilmt seitens der Kamerafrau gefilmt wurde.
Die Kamerafrau hat allerdings genau diese Kamera der Staatsanwaltschaft unter einer fadenscheinigen Begründung vorenthalten.
Mit welcher Absicht / Motivation wird wohl immer das Geheimnis der Kamerafrau bleiben.
Hier liegt eine schriftliche Bestätigung von Joost Klein vor, dass er in allen Bereichen des ESC-Geländes gefilmt werden darf, mit der Ausnahme auf den Teilen des ESC-Geländes, welche die EBU als „Verbotszone“ zum Filmen aller ESC-Teilnehmer (m/w/d) festgelegt hat.
Joost Klein sagt nun aus, in genau solch einem Areal sei er von der Kamerafrau gefilmt worden.
Es macht keinen Sinn, dass die EBU angeblich „Verbotszonen“ festlegt und dann in diese Zonen Leute zum Filmen schickt.
Hier liegt ein Widerspruch vor, der geklärt werden sollte.
Meine Vermutung: Die Kamerafrau wird nicht Im Auftrag der EBU in die definierte Verbotszone gegangen sein, um Joost Klein zu filmen, sondern eigenmächtig, also ohne Wissen des schwedischen Fernsehsenders SVT oder der EBU, gehandelt haben.
Nicht nur deswegen könnte sie die in Rede stehende Kamera der Staatsanwaltschaft zum Zwecke ihrer Ermittlungen vorenthalten haben, um möglicherweise gegen sie gerichtete Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu entgehen, sondern auch um ihrer Karriere als freiberufliche Journalistin / Kamerafrau beim schwedischen Sender SVT keine Steine in den Weg zu legen oder gar zu zerstören.
Als freiberufliche Journalistin / Kamerafrau ist ist nämlich auf Aufträge des schwedischen Fernsehsenders SVT angewiesen, um sich weiterhin „ihre Brötchen verdienen“ zu können.
Vermutungen reichen nicht. Es zählen nur Beweise.
Beweisen muss ich nichts. Denn ich habe es nicht vor eine Strafanzeige bei der schwedischen Staatsanwaltschaft gegen die Kamerafrau, wegen welcher in Betracht kommender Strafdelikte auch immer zu stellen.
Ich stelle lediglich realistische Fragen, die juristisch Sinn ergeben.
Wenn es ums Beweisen geht, dann sollen sich jedoch viel lieber mal Martin Österdahl und die EBU über folgendes im klaren sein:
Das Strafverfahren gegen Joost Klein wurde eingestellt. Sprich es hat nicht mal für eine Anklage beim Strafgericht gereicht. Von einer Verurteilung beim Strafgericht ganz zu schweigen.
Es wäre gut gewesen, wenn die EBU sich darüber mal Gedanken gemacht hätte, indem die Aussagen der schwedische Kamerafrau auf „Herz und Nieren“ bzw. auf deren Glaubhaftigkeit was die Aussagen der Kamerafrau betrifft geprüft worden wären. Dasselbe gilt auch für die Glaubwürdigkeit bezugnehmend der Kamerafrau als Person selbst, ehe bei der schwedischen Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen Joost Klein gestellt worden wäre.
Es darf nämlich davon ausgegangen werden, dass es für Martin Österdahl oder für wen von der EBU auch immer kein Problem sein dürfte, bei der Rechtsabteilung der EBU anzurufen, um sich zu erkundigen, ob eine Strafanzeige gegen Joost Klein, weil er angeblich zum strafrechtlichen Nachteil der schwedischen Kamerafrau gehandelt hat, tatsächlich Aussicht auf strafrechtlich juristischen Erfolg haben würde.
Martin Österdahl und die EBU waren einfach nicht in der Lage Kritik professionell einzustecken bzw. auszuhalten und haben stattdessen es vorgezogen ein nicht haltbares strafrechtlich juristisches Verfahren einzuleiten, bei dem die langfristigen PR-strategischen Konsequenzen für den ESC selbst nicht absehbar sind.
Und kein anderer ESC-Teilnehmer hatte ein Problem damit. Zumindest mir nicht bekannt.
Es spielt für ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren keine Rolle, ob es anderen ESC-Teilnehmer (m/w/d) gefällt oder nicht gefällt, wenn sie gefilmt werden.
Das Recht am eigenen Bild ist in der juristischen Fachsprache ein höchstpersönliches eigenes Recht. Das bedeutet, dass jeder Mensch selbst entscheiden darf, ob er gefilmt werden möchte oder nicht. Eine Befürwortung der Allgemeinheit muss man sich daher nicht aufdrängen lassen.
Ohnehin kann man mal dagegen halten, ob wirklich alle ESC-Teilnehmer (m/w/d) außer Joost Klein tatsächlich nichts gegen ein ständiges Gefilmt-Werden haben.
Ich werfe mal die Vermutung in den Raum, dass die Mehrheit der ESC-Teilnehmer (m/w/d) – vielleicht sogar alle – Joost Klein zu 100 % recht geben und es befürworten lieber zu wenig als zu häufig gefilmt zu werden.
Nur die Angst vor einer negativen Publicity, verbunden mit einer schlechten Punktevergabe beim ESC, war einfach zu groß, so dass eine diesbezügliche öffentliche Stellungnahme vermieden wurde.
Du wirst sicher mit allem Recht haben und kennst Dich mit juristischen Dingen aus. Gut so. 🙂
Ich möchte es aber für mich auf der emotionalen, menschlichen Ebene bewerten und da stößt es mir halt übel auf, dass es wohl nur mit dem niederländischen Act und da explizit mit Joost Klein diese Unstimmigkeiten bezüglich dieses Backstage-Filmes gab. Und ich empfinde durch das Verhalten von JK vor, während und nach dem ESC schon, dass mein Partei ergreifen für die Kamerafrau Sinn macht.
Mein Empfinden eben!
Als alter ESC-Fan bin ich halt häufiger (manchmal nur) auf der emotionalen Schiene unterwegs! 🙂
es gibt da bei den Bildrechten allerdings aber Abstufungen, wie du sicher weisst. Als Person der Zeitgeschichte (wobei man den ESC als zeitgeschichtliches Ereignis einstuft) ist das persönliche Bildrecht eingeschränkt.
Mal mit Bambie checken, die war ja auch ständig traumatisiert 😜
BT hat mich leider auch auf meiner emotionalen Schiene erwischt und mich während des Auftritts und danach kurzzeitig entgleisen lassen.
Das ist deine Behauptung. Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen Avrotros und EBU/SVT.
Nein ! Avrotros behauptet das.
Warum willst du die Ausnahme nicht wahr haben?
Weil es dafür keine veröffentlichten Belege gibt.
Oh … weil etwas nicht veröffentlicht wird, existiert es nicht?
Das Dokument, dass jeder Teilnehmer unterschreibt, wird ebenfalls nicht veröffentlicht.
Das finde ich auch. Nur weil sie Personen des öffentlichen Lebens sind heißt das doch nicht, dass man sich alles gefallen lassen muss und immer ne Kamera im Gesicht haben will. Die Künstler sollten mMn. immer das Recht haben, „Nein“ sagen zu können und dass diese Entscheidung auch respektiert wird. Und ja, auch wenn man Kameraerfahrung hat, kann einem alles mal zu viel werden. Keine Ahnung warum so viele das hier Joost absprechen wollen
Danke, Thomas, genauso sehe ich es auch. Heutzutage wird es schon als selbstverständlich angesehen, sich in jeder Lebenslage abzulichten. Wahrscheinlich diesem ganzen Social-Media-Trend geschuldet. Aber es gibt nun mal Leute, die möchten es nicht, und ich finde, das sollte man doch respektieren.
Klar sollte man das respektieren, aber mit der Teilnahme am ESC verpflichten sie sich auch den EBU-Regularien, die die Rechte am Bildmaterial festlegen. Diese Regularien sind den Künstlern auch bekannt, bevor sie ihre Teilnahme bestätigen, von daher verstehe ich es wenig, wenn man sich erst im Nachhinein darüber beschwert.
Zumal es Leuten wie Joost Klein sowieso nicht darum geht, sich nicht ablichten zu lassen. Das Problem für solche Darsteller, die eigene Bühnenfigur spielen, liegt darin, nicht die Kontrolle zu haben, wie sie abgelichtet werden. Social Media benutzt JK ja auch gerne, weil er dort halt selbst bestimmen kann, was und wie es nach außen dringt.
Aber kann man ihm wirklich anlasten, dass er die Kontrolle über das behalten will, was von ihm ausgestrahlt wird? Die meisten von uns würden es auch nicht toll finden, wenn jemand einfach Bilder und Videos von uns veröffentlicht, auf die wir keinen Einfluss haben. Warum sprechen wir Künstler*innen das dann ab?
Es wurde, wie im Vorfeld abgesprochen, im Backstage-Bereich der Veranstaltungshalle gefilmt, nicht im privaten Bereich.
„Das Problem für solche Darsteller, die eigene Bühnenfigur spielen, liegt darin, nicht die Kontrolle zu haben, wie sie abgelichtet werden.“
Das wiederum kann ich verstehen. Würde mich auch nicht gerade in „verfänglichen“ Situationen ablichten lassen wollen. Wenn er selbst etwas ins Netz stellt, bereitet Joost sich ja drauf vor. Wenn einmal etwas im Internet drin ist, ist es drin, und sehr, sehr schwer, wieder zu entfernen. Natürlich kann/sollte man die Bitte, nicht gefilmt zu werden, höflich formulieren und nicht gleich ausfallend werden. Aber in dieser emotionalen Situation, denke mal, Backstage herrscht doch eine ziemliche Anspannung. Oder sie fällt gerade von einem ab, sobald man die Bühne verlässt, da ist der Körper vielleicht noch voll Adrenalin… Soll keine Rechtfertigung sein, höchstens eine Erklärung…
Du sprichst mir aus der Seele. Warum muss heutzutage denn immer und überall eine Kamera mitlaufen? Warum muss alles Reality-TV sein? Es bietet absolut keinen Mehrwert für irgendwen. Und wer jetzt argumentiert mit: „Ist doch heute normal.“: Nur weil es gesellschaftlich akzeptiert ist, ist es noch lange nicht in Ordnung. Ich finde es trotzdem furchtbar. Warum sind Menschen so?
Da gebe ich Dir völlig Recht, für mich braucht es das auch nicht. Ich bin zum Glück weder bei Insta, noch bei Tiktok oder sonstwo. 🙂
Ich mag auch nicht Big Brother o.ä. schauen.
doch natürlich. Big Brother is watching you muss beim ESc nun wirklich nicht sein. Das haben sich irgendwelche Leute bei der EBU ausgedacht (leider wahrscheinlich deshalb, um sich bei ‚der Bubble‘ mit ‚exklusiv‘-Content beliebter zu machen, andere interessieren ja solche Bilder überhaupt nicht)…
Disqualifikation richtig gewesen, Einstellung des Gerichtsverfahren richtig gewesen
Die Schwärzungen lassen erahnen, wozu er imstande gewesen sein wird und dass man da sehr nachvollziehbarerweise eingeschüchtert sein kann. Bitte jetzt keine Trotzreaktionen von ihm oder den Niederlanden mehr.
Zu JK habe ich mich bereits mehrfach geäußert, er bleibt mir höchst unsympathisch. Je mehr man aber über die Causa JK erfährt, desto schlechter steht Avrotos aus meiner Sicht dar. Erst verstricken sie sich in Widersprüchen (wie @AlexESC unten gut paraphrasiert hat), dann versichern sie ihrem Künstler es gäbe eine Abmachung mit der EBU bzgl. einer Sonderregelung, die es laut der EBU nie gegeben habe und auch nicht angefordert gewesen sei. Vielleicht sollte Avrotos dazu mal Stellung nehmen und nicht weiterhin die Opferrolle durchziehen und schmollend in der Ecke sitzen. Glaube Avrotos‘ Drohungen, dass sie ernsthaft überlegen sollen, sich zurückzuziehen, immer noch kein Wort.
Avrotros und NPO meinen es ernst. Bevor man wieder teilnimmt, muss alles – und wirklich alles – mit der EBU geklärt sein.
Können wir auch bitte mal kurz darüber reden, wie süß es ist, dass Verhör auf Schwedisch „Förhör“ heißt. 😂🥹
Da musste ich auch schmunzeln.
Das fand ich auch klasse und hab mich beömmelt. 😀
Es kommt noch besser:
Oh je, ich finde, da wird ein Kinkerlitzchen von geltungssüchtigen Personen total hochgespielt, und dabei meine ich beide Beteiligten. Joost sollte sich an Kameras gewöhnt haben, und die Frau hätte das ja auch anders lösen können, z.B. hätte die angeblich Geschädigte erst in bzw. mit einer kleinen Gruppe das Gespräch suchen können. Aber es lag ihr wohl daran, das ganze an die große Glocke zu hängen. Und dann geht das Ganze seinen Gang…
Die Strafe, ihn beim ESC komplett auszuschließen, finde ich maßlos übertrieben.
Wie bewertest Du die Aussagen in den Polizeiprotokollen?
Auf der Seite von Aftonbladet ist etwa Eindrittel geschwärzt. Das ist zu viel. Was übrig bleibt, ist im Sinne von Aftonbladet (die schwedische Bildzeitung) und gemäß die Presse-Freiheit in Schweden (Gibt es doch einige Einschränkungen im Vergleich zu andere Länder). Also nicht vollständig zu bewerten.
Kannst Du den Sachverhalt besser nachvollziehen?
Eher andersherum. Meine Zweifel an dieser Frau mit
HandySony-A7S3 wachsen. Sie fühlte sich an erster Stelle eingeschüchtert und an zweiter Stelle gibt es vielleicht eine Kamerapanne. Und diese zwei Sachen sind Grund zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten?Ebenfalls bemerkenswert: Frau mit
HandySony-A7S3 hatte ein Angebot von Joost um eine neue Kamera zu kaufen und sich zu entschuldigen. Das wollte sie nicht und hier oben wird Schadenersatz gefordert?Wenig glaubwürdiges Verhalten.
Ach ja, es gab also noch mehr Leute mit Kameras. Wo sind die Bilder geblieben?
Findest daher die Einstellung des Verfahrens gegen Joost Klein richtig?
Ich möchte mich dazu nicht äußern. Es ist geschehen und jeder Seite kann nur davon lernen.
Auffällig ist dennoch, dass die Niederländer bis heute konsistent sind in ihre Aussagen, wo alle andere Beteiligten drehen und wenden. Polizei meinte, dass es zu einem Verurteilung kommen wurde und Staatsanwalt entschied anders; EBU vertritt in die Presse-Statements eine genauso flexibele Meinung wie eine gewisse Herr Söder in Bayern bei egal welches anderes Thema; SVT schweigt; Avrotros wartet auf der EBU.
Welche anderen Fakten der Aussagen findest Du interessant?
Hier oben heißt es: ‚Es sei vereinbart gewesen, dass Klein nach seinem Auftritt von seinem Creative Director in Empfang genommen werden würde. Diesem sei aber der Zutritt zum Backstage-Bereich verwehrt worden.‘
Solche Details lassen die Organisation in Malmö alles andere als professionell erscheinen. Es gibt bereits die Frage ob diese Frau richtig informiert war wann und wo sie filmen dürfte. Da oben drauf kommt die Frage ob sie wirklich angestellt war oder doch eine Azubi oder Voluntär?
Und warum war diese Backstage-Doku bis jetzt unbekannt geblieben oder wann und wo soll sie veröffentlicht worden?
Andererseits gab es in Malmö keine Ilse De Lange, die in 2019 wie eine Löwenmutter Duncan Laurence abgeschirmt hat.
Ironie on
Also die Fortsetzung von den Film „The Story of Fire Saga“ wir bestimmt „The Story of little Saga“ heißen und kommt bestimmt demnächst auf Netflix 🤑🤑🤑🫣🫣🫣🤔🤔🤔
Ironie off
Es ist doch ganz einfach: ESC 2025 canceln, stattdessen Audio von alten Joost Klein CDs spielen (Video geht ja nicht). 2026 dann ESC in Groningen.
Ernsthaft, kann diese Freakshow mal aufhören? Dieser Jahrgang war schwierig genug.
Ich komme mir da auch vor wie in einer Seifenoper, nur noch nervig.
Geht es dir gut?? Mir so mittel, Woche wird anstrengend und dann habe ich auf der Zunge auch leider Aphten bekommen, ist echt unangenehm.
Sorry to hear und danke der Nachfrage… mir geht’s diese Woche auch so-so, habe fast nur geschlafen. Aber uns geht’s sicher besser als Joost Klein.
Weiß nicht woher das kommt. Habe gelesen das es da viele Möglichkeiten gibt, von Stress über Allergie bis hin zu einer bakteriellen Infektion.
Ich schmiere mir da dreimal am Tag so ne Kamillensalbe drauf, wird allmählich wieder weniger. Aber angenehm ist was anderes.
Ich musste ehrlich gesagt gerade Googlen, was Aphten sind. Kamille und wie Timo sagt Salbei sind immer gut.
Lieber Kamille, Salbei hängt mir ehrlich gesagt von meiner letzten Erkältung noch zum Hals raus.
War heute in der Apotheke und habe für eine kleine Tube Kamillensalbe (10g) ernsthaft 12,30 € gezahlt!! Absoluter Wahnsinn!! 🙄
Du kannst auch einfach Kamillentee machen und dann die Beutel auf die Stellen tun.
die gehen von allein weg. Kamille hilft da vielleicht, vielleicht aber auch nicht…
Gutes Mittel gegen solche Sachen: gut und lange schlafen.
Zahn-/Zahnfleischhygiene inkl alkoholfreie Mundspülung aber noch wichtiger.
Zahnzwischenraumreinigung am besten mit kleinen Bürstchen (besser als die umständliche Zahnseide, aber teurer) sehr zu empfehlen und sollte täglich Abends gemacht werden (natürlich erst nach dem Essen..). Danach Zähne putzen, dann Mundspülung. Eventuell Zungenreinigung.
Zahnbürste ist vllt zu wechseln, oder regelmäßig in Flüssigkeit mit Corega Tabs zu reinigen. Wechseln zu Schallzahnbürste? Sind ’normalen‘ Handzahnbürsten weit überlegen…
Ausgewogene vitaminreiche Ernährung ist ebenfalls für fast alles nützlich. Scharfkantige Nahrungsmittel vermeiden (harte Brotkrumen, harte Chips und dergleichen).
Trink am besten viel Salbei-Tee. Das hilft gegen die Aphten.
„Ernsthaft, kann diese Freakshow mal aufhören? Dieser Jahrgang war schwierig genug.“
Bist Du sicher? Dann würden Dir zahlreiche Gelegenheiten für spöttische Bemerkungen über bestimmte Teilnehmer(innen) wegfallen. Wobei ich zuversichtlich bin, dass Du es trotzdem schaffen würdest, irgendwie einen Bezug herzustellen.
Korrekt wie Du weißt – bleibt bei 25 Songs auch nicht aus. Wobei ich dieses Jahr sehr positiv war (wobei das zugegebenermaßen zu 90% auf das Konto eines Künstlers ging).
Immerhin geraten so die Leute auch nicht in Vergessenheit. Meine geliebten S!sters z.B. sind durch Dich immer noch im Gespräch 🙂
S!sters will Rave!
Genau das wünsch‘ ich mir! Ich sehe, Du verstehst mich 🙂
Wenn es ein echter Rave-Song ist, wäre das ja ok. Sie konnten ja singen. Das war ja zumindest für mich nicht das Problem, sondern die undurchsichtige Auswahl und der altbackene Song. Er wirkte wie aus einer dieser Lloyd Webber Imitationen Mitte/Ende der 90er.
„Sie konnten ja singen.“ Schön, das Du das auch siehst. Und der Song selbst ist Geschmackssache, ich bin kein Lloyd-Webber-Fan, mochte „Sister“ aber dennoch. Die undurchsichtige Auswahl mag ein Problem gewesen sein (ich hatte mich im Vorfeld überhaupt nicht mit der VE befasst), aber dafür konnten die beiden ja nichts. Ich fand’s damals einfach nur frustrierend: Endlich mal wieder ein deutscher VE-Sieger, der mir gefällt, und dann diese wütenden Reaktionen von vielen Fans.
(Finales?) Update zu Joost:
Der Fall ist abgeschlossen, wie wir bereits wissen, gibt es zu wenig Beweise um Joost eine Schuld zuzuweisen und jetzt ist auch bekannt, die Kamerafrau wird nicht in Berufung gehen, das berichtet HLN, eine der größten Nachrichtenwebsites in Belgien und den Niederlanden.
https://www.hln.be/showbizz/zaak-over-incident-met-joost-klein-op-songfestival-definitief-afgesloten-cameravrouw-gaat-niet-in-beroep~af0370da/
hln = Het Laatste Nieuws, Zeitung für Flandern von DPG Media, ähnlich wie ad Algemeen Dagblad in den Niederlanden.
Quelle ist Aftonbladet: https://www.aftonbladet.se/nojesbladet/melodifestivalen/a/xmM44l/joost-klein-fotografen-overklagar-inte-nedlaggningen
… Meine Mandantin möchte sich auf ihr geistiges Wohlbefinden konzentrieren, sagt ihr Anwalt Kristoffer Ståhl …
… Meine Mandantin hegt keinen Groll gegen Herrn Klein. Sie glaube, dass Gewalt nirgendwo akzeptiert werden sollte, unabhängig von Adrenalin oder verärgerten Gefühlen, sagt Ståhl in einer Erklärung gegenüber Aftonbladet …
… Sie musste Hass und auch Drohungen im Internet ertragen. Deshalb möchte meine Kunde sich auf ihr geistiges Wohlbefinden konzentrieren und ihr Leben und berufliche Karriere als Fotografin fortsetzen. Meine Mandantin wird gegen die Entscheidung, das Verfahren einzustellen, keine Berufung einlegen und sich zu dieser Angelegenheit nicht weiter äußern …
Kommentar meinerseits
Schade, dass die Niederländer sich wieder einmal von ihrer unerzogene Seite gezeigt haben. Hass und Drohungen braucht keiner, bringen auch nichts.
Alles andere liegt bei SVT und EBU.
Übrigens gibt es in einer der niederländischen Meldungen einen Zwischensatz, Avrotros und EBU sollen offenbar im Gespräch sein. Aber es gibt keine weitere Bestätigung oder zweite Quelle dafür. Ich hoffe auf eine Pause für NL.
Hausjury?
Wir empfehlen eine Karriere als Naturfotografin. Architektur wäre auch etwas. Oder Mode. Unterwäsche wird ebenfalls gut bezahlt. Sollte alles machbar sein mit einem Sony-A7S3.
Nichts neues zu Joost Klein? Traurig, wie auch der Blog diese Tragödie vergisst.
Wir lesen einfach jeden Tag die Kleinanzeigen da werden wir ihn nie vergessen. 🫣🫣
Angeblich liegen noch über 100 Joost- Blogartikel in der EscKompakt Schublade 😎
Live Blog sofort!
Schade das Slimane in Malmö nicht ausgerastet ist. Dann gäbe es ständig Slimane- Berichte und auch wenn diese Berichte langweilig wären, fürs Auge wäre es ein Leckerli 😀
Jetzt wo ich das lese, stelle ich mir Slimane als Louis De Funes-Version vor.🤔🤔🤔 🤣🤣🤣
Nein, doch… oh!
Gab noch keine Blogspekulation zu Schadenersatzklagen oder möglicher Musicalvertonung des Vorfalls.
Die ESC-Fancommunity hat eben eine sehr oberflächliche Mentalität. 😉
Einen schönen guten Morgen!?
Gestern früh habe ich, bereits beim Erblicken des Artikels, die Seite ganz schnell wieder zu gemacht! „Boa, nicht schon wieder! Das tust du dir jetzt nicht an!“ So im Laufe des Tages dachte ich, „Hm, was wenn es jetzt mehr Klarheit gibt, und du deine Meinung doch überdenken musst?“ Also, jetzt den Artikel nun gelesen…und dummerweise auch die Kommentare!
Manchmal ist der erste Gedanke einfach auch der Richtige! Langsam bekommt die Geschichte etwas von „Laien-Dorf-Theater“, ein unsägliches Drama mit viel zu vielen Akten!
Meine Meinung ist wohl bekannt und hat sich nicht geändert, ganz im Gegenteil, sie ist nur noch eindeutiger geworden!
Worüber ich aber wirklich schockiert und fassungslos bin, ist, dass manche 1. Joost Klein in dieser Kausa als „Opfer“ sehen, dem mutwillig böse mitgespielt wurde, und 2. die Kamerafrau die „Übeltäterin“ ist und absolut selbstverschuldet und vorsätzlich zu dem ganzen Drama beigetragen hat! (Und hier bewegen wir uns nur in einem müh-großen Bereich des Social-Media. Da möchte ich gar nicht lesen, was andernorts so geschrieben wird!? Denn, dann mal „herzlichen Glückwunsch“!)
Grundsätzlich vorweg: Ich finde auch, dass diese vorherrschende Unsitte permanent und überall abgelichtet zu werden müssen, definitv zu große Dimensionen angenommen hat! Und Nein, dass muss und sollte man auch nicht immer klaglos hinnehmen müssen! Allerdings ist dies ein allgemein gesellschaftliches Problem und nicht explizit eines beim ESC. Zudem ist der ESC nicht nur eine TV-Show, sondern auch ein Social-Media-Event! Und in diesem Zusammenhang muss jedem Teilnehmer bewusst und bekannt sein, dass es viele Kameras geben wird! Ich gehe auch mal davon aus, dass die vorhanden Verträge der EBU mit den TV-Sendern, bzw. Künstlern, diese Punkte rechtlich gesehen definitiv abdecken werden. Ebenso vermute ich, dass es einen Vertragsentwurf für alle gibt, in dem dennoch garantiert individuelle Punkte vereinbart werden.
So! Wenn allerdings, wie bereits andere Künstler erwähnten, das Ganze, z.B. beim ESC überhand nimmt, muss auf jeden Fall daran etwas geändert werden. Das ist aber etwas, was man auf dem „kleinen Dienstweg“ schnell aus der Welt räumen könnte, ohne gleich eine medienwirksamen Staatsakt daraus zu machen! Und trotzdem werden alle mit vielen Kameras leben müssen!
Ob und inwieweit es eine individuelle Absprache, bezüglich wann Joost Klein nicht gefilmt werden soll / darf / möchte, getroffen wurde, ob und inwieweit diese Absprache dann ordnungsgemäß kommuniziert wurde, so wie, ob und inwieweit sich daran gehalten wurde, ist durchaus wichtig, bei der Frage, wie auf Wünsche der Teilnehmer eingegangen wird und muss bei Nichteinhaltung absolut hinterfragt und verbessert werden!
Aber wirklich? Dieser Punkt ist doch in diesem Fall nicht das Hauptgrund für das ganz Vorkommnis und der Disqualifikation! Sondern das Verhalten von Joost Klein!
Bei Aussagen, die ich gelesen habe, wie, die Frau habe Joost Klein die Kamera mutwillig, trotz Absprache, hingehalten, sie habe sich unautorisiert in einem sperrten Bereich „eingeschlichen“, wo filmen untersagt war oder, meine Highlights, sie habe anscheinend Beweise manipuliert und/oder verschwinden lassen, um eine Anzeige gegen Joost Klein einreichen zu können, denkt sich die Anschuldigung nur aus und sie lehnte sogar bereits einen Schadensersatz und Entschuldigung ab, lassen mir nicht nur die Haar zu Berge stehen, sondern machen mich …..hm, ne….wütend!
Selbst wenn, falls es diese Absprache gab und sie sie nicht eingehalten hat, ist das eine Rechtfertigung dafür, jemanden verbal und körperlich anzugehen!? Im Eifer des Gefechts kann ich es sogar nachvollziehen, wenn man hitzig reagiert. Kann jedem passieren! Allerdings war es nicht im Eifer des Gefechts, sondern bereits das zweiter Mal, dass Joost Klein wohl „überreagierte“. Denn schon der erste Vorfall nötigte die niederländische Delegation, wohlgemerkt nicht Joost Klein selbst, dazu, sich bei der Kamerafrau zu entschuldigen und einen erneuten Vorfall auszuschließen!
Selbst wenn, sie in einem sperrten Bereich gefilmt hat….Dann wäre bestimmt, schneller als man gucken kann, ein Security da gewesen, sie des Ortes zu entfernen, wäre ein kurzer Hinweis darauf erfolgt. Schließlich waren die „Männer in Schwarz“ so rigoros, dass nicht mal der Creative Director Zugang erhielt. Da hätten sie mit Sicherheit keine anderen, noch weniger erlaubten Personen, in diese Bereiche gelassen!? Abgesehen davon war die Kamerafrau ja nicht allein vor Ort, sondern nachweislich noch andere Medienvertreter. Was war denn mit denen? Auch alle dabei unbefugt, verbotenerweise zu filmen!? Komisch auch, dass vorher kein anderer Act oder Delegationsvertreter dieses Mißstand reklamiert hat!?
Und diese Aussagen bezüglich, Manipulation und Vorsatz, GEHEN GAR NICHT! Mir wurde ja schon mit einer „Verleumdungsklage“ gedroht! Aber was ist denn das hier bitte? Weil nicht genug Beweise Vorlagen, um Joost Klein auch anzuklagen, muss die Kamerafrau diese manipuliert und / oder Entlastendes vernichtet haben!? Außerdem ist sie ja schließlich nicht sofort nach dem Ereignis zur Polizei gegangen, sondern erst am nächsten Tag, deshalb kann alles nur erfunden sein?!
Solche Spekulationen können doch nicht im Ernst auch so gemeint sein?!
Falls doch!? …..(Diese Antwort kann ich nicht nett formulieren!)
Und es wird immer noch spekuliert, Joost Klein nehme am ESC25 teil!? Ich fass‘ es nicht! Wieso wird bei so vielen außer acht gelassen, dass er sich durch sein Verhalten diese Anzeige und die Disqualifikation selber eingehandelt hat? Aber nein, nicht nur das! Jetzt wird der Spieß umgedreht und es so hingestellt, als wenn alles gar nicht passiert wäre, hätte die Kamerafrau nicht getan, was sie getan hat!
Ja, genau! Nur wegen dieser Frau hat Joost Klein so reagiert. Sie hat ihn dazu gezwungen! Eigentlich ist Joost Klein ein ganz entspannter, netter, liebenswerter, sozialintegrer Mensch, der keiner Fliege etwas zu Leide tut und immer harmonisch mit seinen Mitmenschen umgeht! (Nur für’s Protokoll: Sarkasmus aus)
Ob nun mit oder ohne Anzeige, Anklage oder Verurteilung bleibt es Tatsache, Joost Klein hat sich während des ESC mehr als nur einmal (eventuell in einem emotionalem Ausnahmezustand) daneben benommen, sondern mehrfach! 1. Zusammenstoß, 2. Vorfall und die PK, sind Belege dafür. Und wenn ich jetzt mal frech spekuliere, würde ich vielleicht mal behaupten, wer weiß bei wie vielen anderen Gelegenheiten noch, die bis jetzt nicht erwähnt wurden?
Darum weiß ich nicht wieso man überhaupt über eine erneute Teilnahme reden muss!? Das ist schlicht ausgeschlossen!
Sorry! Nun bin ich doch wieder ein wenig aus der Hose gefahren! Mir ist auch bewußt, dass, in diesem Punkt hier, so manche und ich keine Freunde mehr werden! Aber bei einigen Kommentaren ging mir (leider) wirklich der Puls. Deshalb musste ist es einfach loswerden!
So, und nun hoffe ich, auch wenn unwahrscheinlich, da ja die Geschichte mit EBU und niederländischem Sender noch nicht geklärt ist, dass so langsam wirklich bald Ruhe ist mit dem Ganzen (Kindergarten!).
Es kann keine Sonderabsprache mit Joost Klein gegeben haben, das könnte ja den Wettbewerb beeinflussen. Slimane und Marco Mengoni hatten auch keine Extrawürste, obwohl sie große Stars sind. Madonna hatte eine, darum verschwanden die Videos so schnell aber sie war nicht Teil des Wettbewerbes.
du erklärst also für Joost ein unbefristetes Auftrittsverbot, obwohl er im Kamera-Fall ‚unschuldig‘ ist? Für immer (lebenslänglich?), oder nur so lang, wie es dir als Hobbyrichter in den Kram passt? Was ist mit dir denn los?
Falls das NL Fernsehen ihn nominieren würde, dann würde er in der Schweiz auch auflaufen. Das ist ganz sicher. Könnte die EBU gar nicht verhindern. Wüsste nicht womit… Ich jedenfalls habe seitens der EBU noch nicht gehört, dass sie für Joost ein wie auch immer geartetes Auftrittsverbot verhängt hat, ausser im Kamerafall und zwar vorsorglich. Wegen der PK wurde er ja nun eben nicht ausgeschlossen. Das hat man durchgehen lassen…
Ich glaube langsam, entweder du kannst oder willst mich nicht verstehen!?
Vielleicht drücke ich mich auch nicht klar genug aus (für dich)?
Kurz zu Klarstellung:
Gibt es Auftrittsverbot? Natürlich nicht! Hat auch niemand von gesprochen!
Für dich ist Joost Klein ein unschuldiges Opfer, dem Wiedergutmachung geleistet werden muss!? Für mich hat er selber Schuld!
Möchte ich ihn nochmal beim ESC sehen? Nein! Ob für immer (lebenslänglich?) kann ich nicht sagen, Menschen können sich schließlich ändern.