Lesergame Israel: Welches ist der beste israelische ESC-Beitrag aller Zeiten?

1973 nahm Israel das erste Mal am Eurovision Song Contest teil. Mit seinem 42. Beitrag im letzten Jahr holte sich das Land den vierten Sieg bei dem Wettbewerb. Mit seinem diesjährigen Song gibt es insgesamt 43 Titel. Wir wollen von Euch wissen: Welches ist der beste israelische ESC-Beitrag aller Zeiten?

Um das zu ermitteln, setzen wir ein Lesergame auf. Ihr seid gefragt und sollt in Duellen entscheiden, welcher Titel der jeweils bessere ist. Das Lesergame findet nicht wöchentlich statt, sondern es wird jeden Tag ein Duell ausgetragen. Ihr kommentiert ganz einfach, welcher Titel Euer Favorit ist. Dafür habt Ihr jeweils 48 Stunden Zeit. Später eingehende Kommentare werden nicht berücksichtigt.

Damit wir mit dem Spiel durch sind, bevor in Tel Aviv die Proben für den diesjährigen Eurovision Song Contest beginnen, starten wir bereits morgen mit dem ersten Duell. Dann folgen weitere 20 Duelle in der ersten Runde. Lediglich Netta ist als letzte Siegerin automatisch für die zweite Runde gesetzt. Bei der Auslosung der Duellpartner wird auf etwaige ESC-Platzierungen keine Rücksicht genommen.

In der zweiten Runde haben wir dann elf Duelle, aus denen sich die Teilnehmer des Finales ermitteln. Dort verteilt Ihr im ESC-Punkte-Modus Eure Bewertungen – und krönt so den besten israelischen ESC-Beitrag aller Zeiten (also bis 2019).

Morgen geht’s los!



44 Kommentare

  1. Das wird sicherlich sehr spannend. Mal sehen, ob Yitzar Cohen und Ilanit gegen sich selbst antreten, denn beide waren ja jeweils zweimal beim ESC dabei.

  2. Super, ich freu mich schon sehr drauf, zumal Israel eines meiner Eurovisions-Lieblingsländer ist. Da werde ich bestimmt bei vielen Duellen eine harte Qual der Wahl haben!

    • Hach ja, Harel Skaat. Den mochte ich auch sehr. Ich bin heute noch sauer, dass ausgerechnet die eine Stelle, wo er sich echt böse versungen hat, für den Schnelldurchlauf verwendet wurde 😡. Hat sich leider weit unter Wert geschlagen damals, finde ich jedenfalls.

      • Die Delegationen können sich ja selbst aussuchen, welche Stelle im Schnelldurchlauf gezeigt werden soll und wenn der Sänger dann da Mist baut, ist er halt selbst schuld. Man könnte aber in solchen schlimmen Fällen vielleicht als Notfallplan auf Material z. B. der Generalprobe zurückgreifen, damit es nicht gleich den ganzen Song zerstört.

      • Das Lied war zu anspruchsvoll für die Masse und von daher leider auch vom Künstler falsch gewählt – jedenfalls für den Wettbewerb. Allen anderen Songs die damals für ihn zur Auswahl standen wären mE deutlich besser für den ESC geeignet gewesen. Harel Skaat ist unbestritten ein Meister seines Genres, er war beim ESC tats. weit unter Wert geschlagen.

      • @Jorge
        Ja, das hab ich mir schon gedacht, dass du diesbezüglich nicht mit mir einer Meinung sein wirst 🙈. Naja, der ein oder andere Ausrutscher muss schon sein, sonst wärs ja langweilig 😅.
        @floppy
        Ach so, es wird schon vorher festgelegt, welche Stelle genommen wird. Wusste ich gar nicht 🙈.

  3. Dann bring ich auch mal einen Namen ins Spiel, obwohl ich viele israelische Beiträge sehr mag, mein Favorit ist Nadav Guedj (נדב גדג‘) mit „Golden boy“ aus 2015. „Let me show you Tel Aviv…“. Das wäre im Mai natürlich schön, wenn mir der Nadav Tel Aviv zeigen würde. 😎😀

  4. Hm, das ist schon laaaange her….. Und zwar aus der Zeit, als noch Hebräisch gesungen wurde.

    In der engeren Auswahl sind bei mir Ilanit 1973 und Ofra Haza 1983. Kann mich gerade nicht entscheiden.

    In diesem Jahrzehnt ist es definitiv „Milim“ mit Harel Skaat.

  5. Man könnte es sich einfach machen und sagen das nur 4 davon in Frage kommen Und zwar: Abanibi, Abnabe, Halleluja, Diva und Toy. Und sonst? Happy Birthday von 1999 fand ich noch ganz gut.

  6. Ein Lesergame!!! So schnell auch im neuen Format erhältlich!!! Leute, Ihr seid so großartig, vielen, vielen Dank, dass Ihr weiterhin so eine klasse Arbeit macht 🙂

  7. Israel hatte schon sooo tolle Songs: 1973, 1979, 1983, 1985, 1987 (jawohl!!! Letztens noch das Video geschaut, habe mich gekringelt, so lustig!!!), 1988, 1991, 1995, 1998, dann eine lange Durststrecke, 2013 und 2018. Vielen lieben Dank für das tolle Spiel!!!

  8. Chai von Okra Haza.
    Aber danach gibt es so viel Gutes. Israel hat wirklich schon viele tolle Klassiker hervorgebracht.

    Nur den Sieg von A Ba Ni Bi habe ich bis heute nicht wirklich verstanden.

  9. Es ist tatsächlich so – Israel hat schon verdammt viele tolle Beiträge beim ESC gehabt – es ist für mich eins der Länder mit relativ wenigen Totalausfällen bzw No-Likes. Und auch wenn sie oft dafür gescholten wurden – ich habe auch die Friedenslieder sehr gemocht – allen voran „Amen“ von Liora. Vermisse das auch ein wenig beim ESC. Für mich gehören auch das Duo Datz mit dem tollen „Kan“ oder auch The ShiruGroup mit „Shiru“ zu den echten Highlights aus Israel.

    Freue mich auf das Game, befürchte allerdings schon jetzt, dass wohl nur die neueren Beiträge eine Chance aufs weiterkommen haben werden, was echt schade ist. Aber ich lass mich gerne eines Besseren belehren.

  10. Israel, das Eurovisionsland der prallen … Dauerwellen.
    Von mir kein nostalgischer Rückblick:

    on top: Boaz Mauda – Fire in Your Eyes
    Nadav Guedj – Golden Boy

    Gibt nur wenige ältere Beiträge, mit denen sich für mich etwas verbindet, oft mit Kopfkino gekoppelt (wie die Blues Brothers Doppelgänger).

  11. Schön, dass Ihr hier auch wieder Lesergames auflegt. Vielen Dank!
    Israel hat in all den Jahren so viele tolle Beiträge zum ESC geschickt, dass es bestimmt harte Duelle geben wird. Ich bin mal gespannt, wie es am Ende ausgehen wird, und ich hoffe, dass auch ältere Beiträge eine Chance haben, gut abzuschneiden.

  12. Übrigens, wäre Ilanit sogar ein drittes Mal zum ESC gefahren, mußte aber seine Teilnahme absagen, weil am 5. Mai in israel ein wichtiger Feiertag war:

    https://www.youtube.com/watch?v=442KgAUcGig

    Hätte in Luxemburg bestimmt gut abgeschnitten. Außerdem fehlte Israel 1980, 1994 und 1997 und darum hat das Land 42 Gesamtteilnahmen seit dem Debüt 1973 und nicht 43.

  13. @Christian Harbich und @togravus ceterum: Auch ich liebe viele alte Beiträge sehr (u.a. auch die drei von Dir genannten, Christian), an mir wird es bestimmt nicht liegen, wenn sich nur die neueren durchsetzen sollten!

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