Die letzten Jahre bekam man mehr und mehr das Gefühl, dass sich die Veröffentlichungen der ESC-Beiträge immer weiter nach hinten verschoben. Little Bigs „Uno“ wurde 2020 gar erst nach der offiziellen Deadline der EBU der Öffentlichkeit präsentiert. Rühmliche Ausnahme war stets das Festivali i Kenges in Albanien, das Ende Dezember die Vorentscheidsaison eröffnete. Dieses Jahr ist das etwas anders:
Es ist gerade knappe sechs Monate her, dass Måneskin den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam gewinnen konnten und seitdem weltweit für Furore sorgt – und schon sind nicht nur die Interpreten für Belgien und Georgien benannt. Nein, die Vorentscheidsaison beginnt schon genau heute!
Das beliebte Eesti Laul, mit dem Estland seit 2009 den geeigneten Beitrag für den ESC sucht, geht ins erste Viertelfinale. Zehn Jahre lang wurde zwischen 20 Beiträgen in zwei Halbfinals und einem Finale entschieden, wer für Estland zum Song Contest reist. Dieses Jahr wurde die Anzahl der Beiträge nun verdoppelt, die sich in vier Viertelfinale erst um den Einzug in die Halbfinale battlen müssen. Gewertet wird in allen wöchentlich stattfindenden Viertelfinalen zu zwei Fünftel durch eine eingesetzte Expertenjury und zu drei Fünftel durch das Televoting.
Die ersten zehn Beiträge wurden vor ein paar Tagen benannt – unter ihnen der ehemalige ESC-Teilnehmer Stig Rästa, die ESC-Teilnehmerin von 1999 Evelin Samuel (siehe oben) und einige beliebte „Wiederholungstäter“. In der heutigen Show sollen anhand der Musikvideos, die erst nach der Show offiziell veröffentlicht werden sollten, die ersten Finalteilnehmer*innen gefunden werden. Ganz geklappt hat das nicht – und so erblickten schon seit ein paar Stunden einzelne Videos (und Lieder) das Licht der Öffentlichkeit.
Folgende alphabetisch geordnete Beiträge stehen heute Abend zur Wahl:
- Boamadu – Mitte kauaks (Geschrieben von Peeter Priks und Keith Mutvei)
- Evelin Samuel – Waterfall (Geschrieben von Glen Pilvre, Priit Pajusaar und Katrin Pärn)
- Fiona and Me – Feel Like This (Geschrieben von Fiona and Me)
- Jaagup Tuisk – Kui vaid (Geschrieben von Jaagup Tuisk, Rita Bavanati und Lauri Räpp)
- Kéa – Everytime (Geschrieben von Andrei Zevakin und Ketter Orav)
- Little Mess – Hea päev (Geschrieben von Timo Vendt, Tanja Mihhailova-Saar und Andra Teede)
- Maian – Meeletu (Geschrieben von Maian Lomp und Gevin Niglas)
- Peter Põder – Koos lõpuni (Geschrieben von Peter Põder und Raul Krebs)
- Stig Rästa – Interstellar (Geschrieben von Stig Rästa, Victor Crone, Herman Gardarfve, David Lingren Zacharias und Fred Krieger)
- Traffic – Kaua veel (Geschrieben von Karl Killing, Andreas Poom, Fred Krieger, Silver Laas und Vallo Kikas)
Was glaubt ihr – welche fünf Songs haben die besten Chancen das Halbfinale zu erreichen?
Das erste Viertelfinale des Eesti Laul 2022 wird von 20.35 Uhr bis 21.35 Uhr live bei ETV übertragen (https://etv.err.ee). Seid mit dabei bei unserem ersten Vorentscheid-Live-Blog für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin! Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.
Einen wunderschönen guten Abend in die Runde!
Unglaublich – es ist ende November und wir starten in die Vorentscheid-Saison. Heut läuft zwar auch noch The Masked Singer und ab 21 Uhr Eurovision Again, aber ich hoffe trotzdem, ihr diskutiert ein bisschen mit mir herum.
Angekündigt sind 10 Lieder in nur einer Stunde, es dürfte also eine knackige Sendung werden. Heute Abend werden allerdings „nur“ die Musikvideos gezeigt, Liveauftritte gibt es erst später zu sehen.
Ich bewerte heute pur nach eigenem Geschmack von 0 bis 10 Punkten und gebe am Ende noch meine Meinung ab, welche 5 Beiträge in die nächste Runde einziehen sollten.
Und schon gehts los!
Tanel und Eda-Ines begrüßen im Studio anscheinend alle die im ersten Viertelfinals mit dabei sind, das hatte ich gar nicht erwartet, das die Teilnehmer*innen auch live im Studio sind. Ein kurzes Interview mit Traffic und ab gehts:
01. Traffic – Kaua veel
„Kaum veel“ beginnt ruhig mit Akkustik-Gitarre. Nach dem ersten Refrain kommen ein paar Rhythmusinstrumente hinzu und zum zweiten Refrain ein treibender Beat. Das Lied nimmt an Fahrt auf, bleibt dabei aber in melancholischer Stimmung. Netter, glatter Radiotitel, mir gefällt das wohl. Gewinnt nicht den Song Contest, dürfte aber auch niemandem weh tun. 6/10 Punkte
02. Jaagup Tuisk – Kui vaid
Jaagup, der sich in diesem Jahr dreist bei Billie Eilish „inspirieren“ lassen hat, steht bei einigen vorab in der Kritik sich nun bei Jüri Pootsmann zu bedienen. Der Anfang ist großartig. Etwas disharmonische Streicher begleiten Jaagup durch die Strophen. Später branden umrhythmische Beats auf, die tatsächlich an Jüris „Magus melanhoolia“ erinnern. Das Lied verliert sich dann etwas, da zum Ende hin nichts neues passiert, aber das ist nicht uninteressant. 7/10 Punkte
03. Kéa – Everytime
Auch Kéa war im letzten Jahr das erste mal dabei. „Hypnotised“ war etwas unausgereift, aber trotzdem eine gute Tanznummer. „Everytime“ beginnt eher ruhig und nur von Piano begleitet. Im Refrain setzt eine Midtempo-Rhythmusmaschine ein. Auch „Everytime“ wird nicht den ESC gewinnen, kann aber durchaus im Radio laufen. Beim jetzigen ersten Hören durchschnittlich – deshalb gibts 5/10 Punkte von mir.
04. Fiona and Me – Feel Like This
(Video wird nachgereicht, sobald verfügbar)
Fiona and Me sind für mich komplett neu. „Feel like this“ klingt nach unspektakulären Indie-Pop/Rock. Bands wie „Letting up despite great Faults“ fallen mir bei dem Sound ein. Und die mag ich durchaus. Süßes Liedchen, wobei ich betonen möchte, dass ich auf die Videos kaum reagieren kann, das geht heute alles so schnell, das ich davon nicht viel mitbekomme. Fiona and Me werden es sicher schwer haben ins Halbfinale zu gelangen, aber ich kann mir vorstellen, dass ihr „Feel like this“ durchaus Chancen auf meine Playlist hat. 5/10 Punkte
05. Peter Põder – Koos lõpuni
Peter ist nicht live im Studio. Hat jemand etwas davon mitbekommen, ob er in Quarantäne ist? Wieder eine Akustikgitarre. Im Hintergrund wabern ab und an elektronisch Sounds, brechen aber nicht mit der schönen Melodie und der Stimmung des Liedes. Im Refrain bäumt sich das Instrumental auf. Das ist richtig schön und die erste sehr positive Überraschung für mich. Schön gesungen, tolle Melodie und Produktion. Ich greife zu 8/10 Punkten.
06. Stig Rästa – Interstellar
Stig scheint irgendwie jedes Jahr mit dabei zu sein – egal ob als Künstler oder Schreiber. „Interstellar“ ist sauber produziert und würde so auch im Mello eine gute Figur machen. Der Refrain versucht hymnisch zu sein, schafft das aber nicht komplett. Trotzdem dürfte das im Radio gute Laune machen. Auf der Bühne müsste aber schon was besonderes passieren, damit das beim ESC unter die besten 10 kommen könnte. Nett, glatt, Radio, gute Laune. Wenn wir sowas in der deutschen Vorentscheidung hätten, wäre das sicher nicht das schlechteste. Gut gemeinte 6/10 Punkte
07. Maian – Meeletu
Auch Maian wird mit einer Videobotschaft eingespielt und nicht live im Studio. Sie scheint noch sehr jung zu sein. „Meeletu“ wird dominiert von einem südländischen treibenden Rhythmus. Auch wenn sie bei dem Lied keine herausragende Sängerin sein muss, hoffe ich, dass sie das stimmlich stemmen kann. Denn dann spielt das ganz vorne mit. Das klingt frisch, sommerlich und ein bisschen melancholisch. Sehr gut, gefällt mir! Das typische Lied, dass man drei mal hören muss und es dann nicht mehr aus dem Kopf bekommt. 8/10 Punkte
08. Little Mess – Hea päev
Oha… Little Mess schwäppern sich so durch ihr Liedchen. „Without a Reason“ aus dem letzten Jahr gefiel mir wohl, „Hea päev“ erreicht mich aber nicht. Vielleicht funktioniert das im Hintergrund, aber das ist nichts für die Bühne. Zwischenzeitlich schrauben sich die Stimmen der drei Mädels schon fast unangenehm in die Höhe. Am Ende noch der typische Mutklatsch-Rhythmus. Nein, das ist mir viel zuwenig. 3/10 Punkte
09. Boamadu – Mitte kauaks
Dieses Jahr werden wir sicher in vielen Vorentscheiden auf Rocknummern treffen – das ist dann also nun die Rocknummer aus dem ersten Viertelfinale des Eesti Laul. Boamadu klingen auf jeden Fall älter als sie sind. Eher Musik für ne Fahrt auf ner Harley Davidson als moderner Rock. Joy, ein bisschen ohne Höhen und Tiefen, die instrumentalen Teile gefallen mir fast besser als die, wo gesungen wird. 4/10 Punkte und die Erkenntnis, das mir das heute fast ein bisschen zu schnell geht mit den Videos 😉
10. Evelin Samuel – Waterfall
(Video wird nachgereicht, sobald verfügbar)
Nun also schon die letzte Nummer von der oben verlinkten Evelin Samuel. „Waterfall“ klingt wie ein folklorisches Lied von Abba, da hat Lasse tatsächlich recht! Ich bin mir grad total unsicher wie ich das finden soll. „Waterfall“ ist leider etwas schwach produziert, aber irgendwie haben die ganzen Gesänge im Lied schon was. Hoffnungslos altbacken – dabei aber irgendwie charmant. Ich weiß mir nicht zu helfen und vergebe erstmal 5.5/10 Punkte.
Puh, das waren also die ersten zehn Beiträge – der nächste ESC-Gewinner ist da noch nicht drunter, da würde ich mich einfach mal festlegen. Aber so schlecht wie vorhergesagt finde ich das alles nicht. Im Schnelldurchlauf habe ich jetzt auch mal ein paar Videoschnipsel gesehen und mir fällt auf, wie das den Eindruck verändern kann, wenn man ein Lied nicht nur hört, sondern auch bebildert wahrnimmt.
Also, ich würde Jaagup Tuisk, Peter Põder, Stig Rästa, Maian und Evelin Samuel mit in die nächste Runde nehmen. Und ihr?
Zweiter Schnelldurchlauf und schon ist die Möglichkeit zu werten vorbei. Ohne weitere Zeit zu verlieren werden auch schon die genannt, die die nächste Runde erreichen (Televoting). Das geht ja richtig schnell bei den Esten:
Evelin Samuel wird als erste genannt. Auch Stig Rästa ist in der nächsten Runde, ebenso wie die jungen Altrocker Boamadu. Die Jury wertet für Maian und Jaagup Tuisk.
Ich muss grad lachen, denn schon kommt der Abspann…
Ok, ohne viel Schnörkel – die ersten fünf Beiträge für das Halbfinale des diesjährigen Eesti Laul stehen fest! Schön das ihr bei diesem kleinen Quickie mit dabei wart – in der kommenden Woche begleiten wir das zweite Viertelfinale natürlich wieder mit einem kleinen Live-Blog!
Habt alle noch einen schönen Abend und bleibt gesund!
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Ich freue mich total, dass heute schon die VE-Saison beginnt. Auf tolle Songs und einem fairen Wettbewerb.
Wie die beginnen jetzt schon mit ihrer Vorentscheidung? „Lechz“. Wenn es in Deutschland nur auch so wäre.
Na ja, es muss nicht unbedingt von Vorteil sein, wenn man schon so früh die VE veranstaltet.😉
sorry, war zu schnell: Wenn es um den Erfolg beim ESC geht, natürlich. Für uns Fans ist es natürlich eine tolle Sache, dass die VE-Saison schon so früh beginnt.🙂
Uuuiiiihh, es geht tatächlich los.
.
Heute abend ist aber auch Eurovision again.🤔
Oha. Da sind wir erst beim Halbfinale des SCC und schon gibt es heute neues Material für den nächsten SCC. Ich freue mich aber trotzdem das es wieder los geht
moin!
team meddl hier! 😎
ich kenne ja bereits die videos und habe da nix besonderes gesehen bzw. gehört – stig rasta ist extrem unterdurchschnittlich (aber bekannt!) und der jaagup tuisk song wird im netz bereits als wiedergänger von der aktuellen jüri pootsmann nummer abgefeiert.
ich finde da aber keine großen ähnlichkeiten.
viele tracks zielen scheinbar auf das eher jüngere publikum,dazu wieder die vorgenannten üblichen verdächtigen,die in estland wohl sehr populär sind – das gilt auch für traffic – jetzt nicht die ganze große kunst.
wirklich gut finde ich derzeit nix – etwas gefallen habe ich ich an dem evelin samuel song gefunden – der klingt sogar entfernt nach abba.
ich werde mir den stream natürlich anschauen auch wenn darts u.a.mit fallon,falls dann noch nicht bei sport1 im TV live vorrang via youtube hat.
Ginge man mur nach den Namen, dann werden Jaagup, Kea, Stig Rästa, Evelin und Traffic ins Halbfinale kommen. Da aber die Songs noch unbekannt sind und nicht probegehört werden können, ist das Rennen offen.
Hank von Hell (VE Norwegen 2019) ist im zarten Alter von 49 Jahren verstorben
https://www.youtube.com/watch?v=s67ydVuSJ9k
🙁
traurig aber ich kenne den sänger nur als leadsänger von turbonegro.
das war damals in den 90igern schon eine wilde truppe.
Die Nummern von Stick und Trafficjam sind ausgesprochen schwach, die Nummer von Little Mess geht so. Man schein EE wenig aus den beiden UKU-Desastern gelernt zu haben
Finde in den mir bisher bekannten Auszügen leider nichts Weltbewegendes.
Boamadu scheint auf den Spuren Maneskins zu sein. Der Rocksong wirkt in dem Songteil, den ich bisher gehört habe, aber immerhin recht eingängig.
Stigs Popnummer beginnt sehr stark, der Refrain fällt dann aber doch etwas ab.
Anders als Bernd erkenne ich bei Jaagup total ähnliche Sounds wie bei Jüri Pootsmann. Muss mal den gesamten Auftritt abwarten, aber fürchte, dass der Style tatsächlich sehr abgekupfert wirken könnte.
Die anderen Songs scheinen auch nicht besonders kreativ zu sein.
Lasse mich beim Vorentscheid aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Endlich geht’s wieder los 🤗
Wow, ich freue mich total, dass es wieder los geht.😊😊
Leider komme kann ich heute Abend nicht dabei sein, aber ich wünsche Euch viel Spaß.🙂
Einmal „komme“ zu verkaufen.😀
Ich kann es kaum abwarten, auch wenn die meisten Leute die Liedschnipsel eher schwach finden. Ich habe keine Ahnung, weil ich Schnipsel konsequent ignoriere.
Aufgrund von Schnipseln sollte man meiner Meinung nach auch keine Lieder beurteilen – auch nicht, wenn man durch sie hindurch klickt: Dabei gehen eigentlich immer die Stimmungen der Lieder verloren.
Ich finde ja auch all die YTer sehr seltsam, die ESC-Jahrgänge auf Grundealge eines Schnelldurchlaufs „bewerten“. Generell scheint es mir so, dass die Mehrheit der ESC-Fans das Unmittelbare und auf Hochglanz Polierte dem Schaffen von Atmosphäre über Stimme, Komposition und Instrumentierung vorzieht. Das war allerdings schon immer so; anders sind die Sieger und beliebten Beiträge aus den 80ern z. B. nicht zu erklären. Und ich will jetzt auch gar nicht mit den SCC-Ergebnissen anfangen … tue es aber irgendwie trotzdem. Und um Missverständnisse zu vermeiden: Ich behaupte nicht, dass der unmittelbare Hochglanz-Ansatz oder die Liebe zu melodramatischer Lautstärke à la Ilta falsch oder minderwertig sind. Das ist nur nichts für mich und befremdet mich deshalb immer wieder.
beim melo ist das besonders krass!
durch die 30 sekunden schnipsel (oder waren es 60?) kannste bei vielen titel dadurch kaum den song einschätzen.
ich glaube,dotter 2020 ist ein gutes beispiel dafür,will mich aber auch nicht darauf versteifen.
überhaupt tun die schweden sich keinen gefallen mit ihrer geheimniskrämerei.
ich würde alle songs 1 woche vor dem ersten semi veröffentlichen – das ist fair für alle und gibt den songs,die etwas sperriger sind,eine bessere chance die erste runde zu überstehen.
Ich habe auch lediglich meinen ersten Eindruck geschildert. Selbst bei den Songs, die ich komplett gehört habe, kann ich noch kein Urteil fällen.
Über die Atmosphäre, den Aufbau, die Live-Stimme usw. kann man ja noch gar nichts sagen.
Die Songs vorher gar nicht zu hören, schaffe ich meist aus Neugier nicht.
Aber sobald alle Songs für den ESC feststehen, höre ich sie bewusst gar nicht mehr bis zur Live-Show 🙂
gestern waren für mindestens 3 stunden alle videos in voller pracht zu begutachten.
für mich zeit genug,um einige titel teils dreimal komplett zu hören.
darauf basiert auch die diskussion auf den 2 großen ESC-brettern.
dort kommen jaagup,stig(was sonst!) und auch maian am besten weg.
team meddl formiert sich aber zum widerstand.🏴☠️
da die meisten esten das gestern sicher nicht mitbekommen haben,hören und sehen die heute abend die videos zum ersten mal,was wohl die bekannten namen stark bevorteilen wird. 🤔
Ich habe letztes Jahr ohnehin beschlossen, mir die Lieder nicht vor den Auftritten bei den Vorentscheiden anzuhören. Es ist für mich ganz einfach spannender, wenn der Überraschungseffekt noch da ist. Deshalb höre ich mir auch die ESC-Beiträge zwischen Wahl/Veröffentlichung und ESC nur ein einziges Mal in einem Rutsch an, um mein Pre Contest-Ranking zu erstellen. 🙂
@togravus ceterum ceterum
Geht mir genauso. Ich habe die Songs, vor allem, die ich besonders gerne mochte, früher „totgehört“, so dass ich sie beim ESC schon kaum noch hören konnte. Das habe ich mir ein bißchen abgewöhnt.
Ähnlich halte ich es bei den VEs, wobei ich mich erst seit letztem Jahr mit den einzelnen VEs genauer befasse.😉
@togravus ceterum ceterum und @Gaby: Ich höre dagegen die Songs sehr, sehr oft; wenn die CD raus ist, gibt’s dann noch einen Endspurt. Mein Ziel ist, alle Lieder bis zum ESC „schön gehört“ zu haben, sodass ich den Abend größtmöglichst genießen kann und mich auch nicht durch überinszenierte Auftritte aus der Fassung bringen lassen muss. Meist gelingt mir das Schönhören, leider sind 2021 zwei der wenigen Titel, bei denen das nicht so recht geklappt hat, auf den Plätzen 6 und 1 gelandet.
Ich mach mal kurz ein Off-Topic zu Måneskin, denn eine Woche nach den MTV EMA folgt jetzt schon die nächste Preisverleihungsshow:
Morgen finden im Microsoft Theater in Los Angeles die „American Music Awards“, kurz „AMA“ statt. Dort sind Måneskin mit ihrem Song „Beggin“ in der Kategorie „Favorite Trending Song“ nominiert. Außerdem werden sie diesen Song dort auch performen. Es könnte allerdings schwer werden in dieser Kategorie den Award abzusahnen, denn dort ist auch „Drivers License“ von Olivia Rodrigo nominiert.
Außerdem wird aus Deutschland morgen auch Zoe Wees ihren Song „Girls Like Us“ -den sie erst vor zwei Wochen bei „Wetten, dass…?“ peformt hat- bei den „American Music Awards“ aufführen. Diesen Song haben ja Ricardo Muñoz und Patrick Salmy mitgeschrieben, welche ebenfalls den diesjährigen deutschen JESC-Song „Imagine us“ von Pauline mitgeschrieben haben.
Die American Music Awards sind neben den Grammys und den Billboard Music Awards die wichtigste Musikauszeichnung in den USA. Im Gegensatz zu den Grammys wo, ähnlich wie bei den Oscars für den Film, eine Academy über die Auszeichnung entscheidet, gibt es bei den American Music Awards ein Publikumsvoting (mittlerweile natürlich geschlossen). Bei den Billboard Awards (finden immer im Mai statt) geht es dagegen hauptsächlich nach Verkaufszahlen (Billboard ist in den USA für die Chartermittlung zuständig).
zur einstimmung (und was es zumindest heute abend nicht gibt). 🇪🇪
https://www.aussievision.net/post/the-top-10-weird-and-wtf-of-estonia-s-eesti-laul
platz 4 hätte ich dann schon auf platz 2 gesetzt aber nun gut – live war das auch „hammarmäßig“. 🤩
@manu
gibt es denn jetzt eine aussievision NF top250 irgendwo zu begutachten?
möchte doch mal wissen,wo die klara & krut am ende gelassen haben und ob überhaupt.
Asch ja, was hätte Estland alles Legendäres schicken können *seufz
Und stattdessen die Grotten Tanja, Eilina, Uku Suiviste , Victor Corona etc.
Ja ist denn heut schon Weihnachten? Oh, ich freu mich.
Beim Schauen des Videos ‚Interstellar‘ dachte ich im ersten Moment, da singt der Christian Drosten. Verblüffende Ähnlichkei. 🙂
Der singt ja nicht wegen der Aerosole, kluger Mann 😉
Ah stimmt, der spielt ’nur‘ Gitarre.
10 Titel und insgesamt nur 1 Stunde Sendezeit? Respekt. Das schafft man bei ‚Masked Singer‘ nicht.
Bei Masked Singer ist es umgekehrt. 1 Lied, 10 Stunden Sendezeit…davon 9 Werbung 😉
Schade, weil mir die Show eigentlich gefällt. Und in andere Ländern – wie in Schweden – gibt’s Masked Singer auch nur in einer Stunde zu sehen. Es wäre also möglich 😉
Mir kommt es auch einfach zu oft. 2 Staffeln im Jahr müssen echt nicht sein, da nutzt sich das Format sehr schnell ab.
20.35 Uhr
ist das jetzt ortszeit oder unsere zeit?
bei den esten steht 21.35 – denke mal 1 stunde früher dann bei uns.
Also um 20:35 Uhr bei uns. 21:35 Uhr ist Estland. Sie sind eine 1 Stunde vor uns.
die voraussichtliche startaufstellung (aus einem forum kopiert).
1. Traffic „Kaua veel“
2. Jaagup Tuisk „Kui vaid“
3. Keá „Everytime“
4. Fiona and Me „Feel Like This“
5. Peter Põder „Koos lõpuni“
6. Stig Rästa „Interstellar“
7. Maian „Meeletu“
8. Little Mess „Hea päev“
9. Boamadu „Mitte kauaks“
10. Evelin Samuel „Waterfall“
Auch ich freue mich auf heute Abend. Schaue es parallel mit The Masked singer.
Off-Topic: Ich habe gerade einen Artikel in der Kleinen Zeitung (Österreich) entdeckt, dessen Recherche offensichtlich alleine auf das Lesen der Kommentare auf esc-kompakt.de beruht.
https://www.kleinezeitung.at/kultur/medien/6063628/Song-Contest-2022_Gesucht_Oesterreichs-ESCLied-fuer-Turin
dann demnächst ab sofort hier auch „mit esc-kompakt.de bezug“. 🤡
Es geht los!
Heute zum ersten Mal Televoting bei The Masked Singer!
Matty du bist im falschen Artikel
Bei mir spielen sie noch Basketball.
Die Raupe legt mit „Heavy Cross“ von Gossip einen grandiosen Auftritt hin!
Du bist immer noch im Eesti Laual live Blog
raus aus den faden hier aber zackig. 🤡
Yeay!!!!
Uuuuuuuh, ich hab richtig Gänsehaut beim Intro.
Verandafinale !
Es geht los in Estland 🎉
Die Esten stehen erst um 9:00 auf, die faulen Säcke
1.traffic
das ist sehr durchschnittlich – kein anwärter auf den sieg aber wegen der bekanntheit wohl eine runde weiter.
Nur die Videos, scahde dann kann man sich das auch sparen.
Traffic gefällt mir schon mal richtig gut.
1) Nett, aber auch langweilig.
War das Uku an der Tür ?😅
Traffic waren okay, aber ohne Höhepunkt. Für mich keine Siegervibes
Traffic war gut. Der Song macht irgendwie gute laune. Aber weit kommen wird er nicht.
2. Jaagup Tuisk
siehe 1.
damit gewinnste keinen blumentopf beim ESC – du kommst noch nichtmals in die nähe.
ich höre jetzt auch ähnlichkeiten,wenn auch nur klein,zum jüri 2021 song.
Der Song von Jaagup zieht sich wie Kaugummi
Oh jeh, Jaguup, gar nix im Vergleich zu Beautiful Lie
2. Das war wenigstens mal für die größe Bühne geschrieben, das könnte ganz gut wirken.
Der erste Beitrag gefällt mir besser.
Schwerkraft in Estland offenbar von den Russen zerstört (irgendeine Geheimwaffem,Sputnik oder so,)aber der Beitrag ist richtig klasse !
Jaagup übertreibt die Breaks vielleicht ein wenig, aber die Melodieführung ist sehr ansprechend. Das gefällt mir gut!
Jaguup Tuisk. Ja ist ein ruhiger Song, aber irgendwie auch langweilig.
3. Keá
plätschert so every time dahin – viel zu brav.
Jetzt ist Erdnucki seine Kea dran. Gefällt mir sehr sehr gut. Um Längen besser als dieses Jahr
2) Schwächer als Beauriful Lie. Dürfte aber trotzdem der Beste heute sein. Ob er auch den Uku macht und mit einem schwächeren Lied gewinnt, nachdem er mit einen sehr guten es nicht geschafft hat?
Frauen und Männer passen nicht zu einander, ich wusste es, und Kea passt nicht ins Finale
3) Typisches Füllmaterial.
Everytime brauche ich jetzt nicht. Sowas hab ich schon zigfach gehört. Einfach uninteressant.