Live-Blog: Das Finale des Eurovision Song Contest 2021

Bild: EBU / Andres Putting

Auf diesen Abend haben wir alle lange hingefiebert: Heute um 21 Uhr startet das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest aus der Ahoy-Arena in Rotterdam. Nach zwei spannenden Halbfinals am Dienstag und Donnerstag stehen alle 26 Länder fest, die im Finale antreten und auf den Sieg hoffen dürfen.

Und so sieht die Startreihenfolge im Finale aus:

  1. ZYPERN  Elena Tsagrinou „El Diablo“
  2. ALBANIEN  Anxhela Peristeri „Karma“
  3. ISRAEL  Eden Alene „Set Me Free“
  4. BELGIEN  Hooverphonic „The Wrong Place“
  5. RUSSLAND  Manizha „Russian Woman“
  6. MALTA  Destiny „Je Me Casse“
  7. PORTUGAL  The Black Mamba „Love Is On My Side“
  8. SERBIEN  Hurricane „Loco Loco“
  9. GROßBRITANNIEN  James Newman „Embers“
  10. GRIECHENLAND  Stefania „Last Dance“
  11. SCHWEIZ  Gjon’s Tears „Tout l’Univers“ 
  12. ISLAND  Daði og Gagnamagnið „10 Years“
  13. SPANIEN  Blas Cantó „Voy A Quedarme“
  14. MOLDAU  Natalia Gordienko „Sugar“
  15. DEUTSCHLAND  Jendrik „I Don’t Feel Hate“
  16. FINNLAND  Blind Channel „Dark Side“
  17. BULGARIEN  Victoria „Growing Up Is Getting Old“
  18. LITAUEN  The Roop „Discoteque“
  19. UKRAINE  Go_A „Shum“
  20. FRANKREICH  Barbara Pravi „Voilà“
  21. ASERBAIDSCHAN  Efendi „Mata Hari“
  22. NORWEGEN  TIX „Fallen Angel“
  23. NIEDERLANDE  Jeangu Macrooy „Birth of A New Age“
  24. ITALIEN  Måneskin „Zitti E Buoni“
  25. SCHWEDEN  Tusse „Voices“
  26. SAN MARINO  Senhit feat. Flo Rida „Adrenalina“

Zum Warm-Up könnt Ihr Euch alle Songs des Finale auf unserer Spotify-Playlist anhören. Unseren Wertungsbogen für heute Abend könnt Ihr hier downloaden. Bis zum Start der Show könnt Ihr außerdem an unserem Tippspiel teilnehmen und/oder unseren Live-Blog zur gestrigen Durchlaufprobe nachlesen.

Das Finale kann ab 21 Uhr in der ARD, als Livestream bei Eurovision.de und auf dem offiziellen ESC-YouTube-Kanal verfolgt werden. Parallel zum Finale werden wir hier im Live-Blog alle Entwicklungen festhalten und freuen uns, wenn Ihr die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag kommentiert. Um 20:15 Uhr beginnt in der ARD der „Countdown für Rotterdam“ mit Barbara Schöneberger und unter anderem Michael Schulte, Zoe Wees, Sarah Connor und Jan Delay als musikalische Gäste.

Schon um 19 Uhr beginnt unsere Pre-Show zum Finale des ESC 2021 auf YouTube. Wir freuen uns, wenn ihr mit uns die letzten Augenblicke vor dem Finale verbringt und mit uns gemeinsam diskutiert, wer das Finale gewinnen wird. 

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Nach dem Pre-Show Livestream ist vor dem ESC-Finale! Jetzt läuft Alinas und Stefans Prognose zum ESC-Finale, um 20:15 melde ich mich dann hier live zum Live-Blog mit Barbara Schöneberger zum Countdown in der ARD! Also bereitet eure Snacks, Käseigel und sonstiges vor, sorgt für genügend (alkoholische) Getränke und dann freue ich mich gemeinsam mit euch auf einen wirklich spannenden Abend!

Barbara heute pandemiebedingt ohne Live-Publikum startet den Countdown und auch Peter Urban ist direkt zu hören. Das Logo hat sie direkt in ihr Outfit eingebaut. Jetzt wird uns erst einmal unser deutscher Starter Jendrik vorgestellt, der noch in einigen Backstagesequenzen zu sehen ist. Links ist im Bild der Countdown zu sehen – noch 40 Minuten Leute!

Den musikalischen Auftakt macht Jan Delay mit „Oh Johnny“, den Song performte er schon im Finale 2011 – und er hat erst gestern sein neues Album herausgebracht. Jetzt gibt es nach dem Song ein kurzes Interview und einen Einspieler aus Düsseldorf.

Als Nächstes wird Jendriks Weg zum ESC über den Musikvideodreh von „I Don’t Feel Hate“ gezeigt. Michael Schulte steht jetzt auch auf der Bühne. Er spricht über sein Erlebnis in Lissabon und glaubt, dass Jendrik selbstbewusst und sicher seine Performance abliefern wird – und allem voran Spaß haben soll. Michael hofft auch, bald wieder vor Ort beim ESC dabei zu sein – er sollte ja eigentlich mit Michael Urban in der Ahoy-Arena kommentieren.

Jetzt wird die junge Hamburgerin Zoe Wees angekündigt, die euch mit Sicherheit kein unbekannter Name ist. Sie stellt ihre aktuelle Single „Girls Like Us“ aus der am Freitag erschienen Debüt-EP vor. Barbara fragt zur Botschaft ihres Songs, der an unsichere aber kraftvolle Frauen gerichtet ist. Zoe ist froh über alles, was sie bisher erlebt hat und wird auch noch eine Weltpremiere später in der Sendung spielen.

Es folgt die Vorstellung der deutschen Jury, Consi und Janin sind live im Studio. Bis spät in die Nacht haben sie über die deutschen Jurypunkte beratschlagt ihr Votum abgegeben. Wieder waren ein paar Backstage-Szenen von Jendrik zu sehen.

Nun eine Schalte zur Peter Urban, der ja nicht live vor Ort in der Ahoy-Arena dabei ist. Er hebt den Unterschied der 3.500 live anwesenden Zuschauer hervor, was für die Künstlerinnen und Künstler ein großes Plus wäre. Auch auf die Applaus-Funktion in der Eurovision-App wird nochmal eingegangen. Zum Durchhalten kriegt Peter Urban noch einen Käseigel in die Kabine gebracht.

Auf der Show-Bühne begrüßen wir nun Michael Schulte mit „Stay“, die bereits zum nächsten Radio-Hit geworden ist. Tradition ist natürlich beim Countdown auch das Wort zum Sonntag, was in diesem Jahr Pfarrer Gereon Alter sprechen wird mit dem Motto „I Don’t Feel Hate“ aus Duisburg.

Nach dem Wort zum Sonntag jetzt Sarah Connor auf der Bühne mit ihrem neuen Song „Alles in mir will zu dir“. Auch hier hört man 80er-Vibes raus, oder? Aber eine gefällige radiotaugliche Nummer. Die Hoffnung auf Live-Konzerte bei ihr ist natürlich groß.

Jetzt eine Schalte zu Jendrik, die kurz vor Beginn der Countdown-Show aufgezeichnet wurde. Die Halle füllt sich langsam, berichtet er. Aber natürlich ist er noch nicht in seinem Bühnenoutfit. Er ist locker und entspannt und freut sich, sein Ziel, beim ESC auf der Bühne antreten zu können, nun in die Tat umzusetzen.

Nochmal hören wir Jan Delay mit dem Song „Eule“, der von seinem frisch erschienen neuen Album stammt. Die letzten Minuten zum Beginn der Show verstreichen weiter, gleich ist es soweit!

Die letzte Minute läuft…. euch allen wünsche ich eine ganz tolle Show, viel Spaß und hoffen wir auf ein gutes Ergebnis für Jendrik! Happy Eurovision!

Wir sehen Duncan Laurence, der leider durch seinen positiven Corona-Test nicht auftreten kann, und viel Meer und niederländische Landschaften. Für Peter Urban ist das heutige ESC-Finale ein Beweis der Hoffnung auf bessere Zeiten nach der Corona-Pandemie.

Nun sind wir live in der Ahoy-Arena, es beginnt die Flaggenparade mit DJ und Einlaufen der 26 Finalteilnehmer. Dabei ist natürlich auch Jendrik für Deutschland. Unsere Hosts dürfen sich auch musikalisch versuchen, zumindest drei davon, denn Nikki ist noch nicht zu sehen. Da ist sie, Nikki darf eine Ansage machen, es kommen Tänzer und Feuerwerk. Ein spektakulärer Auftakt!

Auch die Moderatoren begrüßen uns aus der Ahoy-Arena mit 3.500 Zuschauern in der Halle. Die Stimmung ist blendend, für 3 Stunden kann die Krise vergessen werden und Spaß an der Musik gehabt werden.

Let the Eurovision Song Contest begin! Wir starten also mit Elena aus Zypern. Von mir gibt es für alle Songs Punkte, kommentiert gerne zu den Auftritten mit!

01. Zypern: Elena Tsagrinou – „El Diablo“

Die Choreografie sitzt wie eh und je, an der Performance hat sich natürlich auch nichts mehr zum Semifinale geändert. Ein eingängiger Song, der als Auftakt für die Show bestens geeignet ist, um Lust auf mehr zu machen, was heute noch ansteht. Peter Urban kann den Lady Gaga-Kommentar bei Zypern natürlich nicht unterlassen – mal sehen, ob das beim deutschen Publikum gut ankommen wird.

5 von 10 Punkten 

02. Albanien: Anxhela Peristeri – „Karma“

Bei Anxhela sitzen von Anfang an alle Töne, ich weiß aber nicht, inwieweit Startnummer 2 für Albanien ein Zeichen ist, dass es wohlmöglich nur knapp im zweiten Semi für den Finaleinzug gereicht hat. Dennoch ein guter Auftritt von Anxhela, die definitiv alles gibt, um für Albanien viele Punkte zu holen.

6 von 10 Punkten

03. Israel: Eden Alene – „Set Me Free“

Eden Alene bringt die Tanzstimmung zurück in die Ahoy-Arena. Ihr Outfit sitzt, die Choreografie der Tänzer ebenso. Nach Albanien natürlich ein Stimmenfänger, vielleicht kann sie mit dem höchsten Ton des Finales ja auch bei den Juries ein paar Punkte einheimsen.

5 von 10 Punkten

04. Belgien: Hooverphonic – „The Wrong Place“

Ist Belgien das Dark Horse des ESC 2021? Geike liefert wieder stimmlich ab und besticht auch visuell. Die Kameraführung finde ich ja besonders gut gelungen. Dazu das dunkle Bühnenbild mit den hellen Lichteffekten, was eine tolle Atmosphäre schafft. Bei den Juries gibt das (hoffentlich) viele Punkte für unsere belgischen Nachbarn!

8 von 10 Punkten

05. Russland: Manizha – „Russian Woman“

Zwischendurch sieht man, wie das Publikum in der Ahoy-Arena sich von den Rängen erhebt. Die Stimmung ist hervorragend, Manziha in Bestform und brilliert förmlich. Der Song wird nicht nur in den osteuropäischen Ländern im Televoting gut ankommen. Vielleicht reicht es ja wirklich für den von mir getippten Top 5-Platz?

06. Malta: Destiny – „Je Me Casse“

Ich laufe Gefahr, mich zu wiederholen: Aber auch Destiny liefert heute auf den Punkt ab. Ihre Stimme kommt toll zur Geltung, sie ist bei guter Laune und gibt alles, um den ESC-Sieg auf die maltesische Insel zu holen.

7 von 10 Punkten

07. Portugal: The Black Mamba – „Love Is On My Side“

Der portugiesische Song gefällt mir bei jedem Hören immer besser. Ein toller Auftritt, der einfach unheimlich gut inszeniert ist. Ich bin gespannt, wo das am Ende landen wird.

8 von 10 Punkten

08. Serbien: Hurricane – „Loco Loco“

Bei Serbien geht die Halle richtig ab – und „Loco Loco“ tut doch genau das, was es soll. Beim Televoting könnte das doch ein paar Punkte geben, oder? Vielleicht ja auch aus Deutschland, immerhin fand sich der Titel schon in den YouTube-Trends wieder.

5 von 10 Punkten

Jetzt eine kurze Schalte zu Nikki, die die Gewinner der #EurovisionChallenge präsentiert. Nikki hat einige ehemalige Gewinner angerufen und nach den Gewinnertrophäen gefragt. Bei Emmelie de Forest ist sie kaputt, bei Duncan wird sie jede Woche geputzt.

09. Großbritannien: James Newman – „Embers“ 

Mit Großbritannien bleibt es flott und zugleich anders. Die Trompeten als Bühnenrequisite sind sicher ein Hingucker, ansonsten passiert für mich für die Uptempo-Nummer „Embers“ irgendwie zu wenig? Mal sehen, ob Großbritannien endlich mal wieder mehr Punkte bekommt – es wäre ihnen ja wirklich zu wünschen.

5 von 10 Punkten

10. Griechenland: Stefania – „Last Dance“

Die aufwändig inszenierte Performance sitzt auch im Finale, da gibt es keine Probleme. Stimmlich liefert Stefania auch wieder ab, gemäß des Heimspiels in der Ahoy-Arena gibt es am Ende viel Applaus für die junge Stefania.

6 von 10 Punkten

11. Schweiz: Gjon’s Tears – „Tout l’univers“

Zum Auftritt der Schweiz ist ja schon alles gesagt und heiß diskutiert worden. Gjon liefert stimmlich einfach ab. Die Schweiz wird vorne mitmischen, da habe ich keinen Zweifel dran. Wie weit vorne und gar der Sieg? Das ist heute die Frage.

8 von 10 Punkten

12. Island: Daði og Gagnamagnið – „10 Years“

Kurzes Stimmungsbild: Daði og Gagnamagnið kommen bei mir im Haus super an – die Halle tobt! Wow, das muss doch einfach viele Punkte geben? Ich hoffe so sehr, dass Island zumindest in die Top 10 einziehen wird. Top!

9 von 10 Punkten

13. Spanien: Blas Cantó – „Voy a quedarme“

So schön wie der Anfang ist – warum dieser Disko-Wechsel im zweiten Refrain? Man merkt ihm aber die Emotionalität an und dass er diesen Song aus tiefster Überzeugung singt. Ob es da unbedingt den hohen Tönen am Ende bedarf sei mal dahin gestellt.

5 von 10 Punkten

14. Moldova: Natalia Gordienko – „Sugar“

Die zweite Hälfte startet mit…. puh, Moldau. Hat sie da kurz das Mikrofon nicht gereicht bekommen? Naja, das war auch der einzige Moment, wo ich kurz aufhorchte. Stimmlich ist das einfach nicht auf dem Niveau, was hier viele andere Acts bieten, da kann die Performance noch so durchgestylt sein.

3 von 10 Punkten

VIEL GLÜCK JENDRIK!!

15. Deutschland: Jendrik – „I Don’t Feel Hate“

Was eine tolle Performance von Jendrik! Ich glaube ich spreche für uns alle, Jendrik alles erdenklich gute zu wünschen. Das war leicht, fröhlich und einfach erfrischend – genau das, was der ESC braucht.

Für Deutschland gebe ich aus Befangenheit keine Punkte. 

16. Finnland: Blind Channel – „Dark Side“

Der Greenroom geht mit, auch das Publikum tobt – Blind Channel haben offensichtlich beim ESC ihr Publikum gefunden. Mal sehen, ob der Wacken-Support im Televoting Punkte für die Finnen beschert. Die Energie aus dem Song haben sie in jedem Fall auf die Bühne transportiert, so viel steht fest.

7 von 10 Punkten

Edsilia steht oben bei den Kommentatorenboxen – Peter Urban ist allerdings aus Hamburg dabei. Edsilia chattet kurz mit den dänischen und russischen Kommentatoren und dann geht es auch schon mit der Show weiter

17. Bulgarien: VICTORIA – „Growing Up Is Getting Old“

Das war einer der stärksten Auftritte von Victoria in Rotterdam. Einfach ein toller Auftritt, ihre Botschaft und das Bühnenbild kommen super zur Geltung.

8 von 10 Punkten

18. Litauen: The Roop – „Discoteque“

The Roop in ihrem A-Game – es sitzt jeder Move, jeder Ton. Dieser Song, der ganze Auftritt, ist von Anfang bis Ende perfektioniert. Dabei bleiben Vaiodotas und seine Band einfach natürlich – eben The Roop.

10 von 10 Punkten – Winner Vibes

19. Ukraine: Go_A – „SHUM“

Bei Go_A punktet einfach der gesamte Auftritt. Kein Wunder, dass das auf YouTube und Spotify viral geht. Mit der Ukraine müssen wir in jedem Fall – egal wieviele Punkte es gibt – im Voting rechnen, das wird weit vorne landen.

7 von 10 Punkten

20. Frankreich: Barbara Pravi – „Voilà“

Allein die Ansage von Peter Urban ist schon siegerwürdig. Dieser Auftritt macht sprachlos, bei jedem Ton merkt man ihr die Emotionalität an. „Voilà“ ist ein selbstgeschriebenes Kunstwerk und das ist einfach in jedem Moment präsent. Dazu diese reduziert aber bestechende Auftritt, das schwungvoll inszenierte Finale. Wenn Frankreich wieder gewinnen sollte, dann in diesem Jahr.

10 von 10 Punkten mit Sternchen

21. Aserbaidschan: Efendi – „Mata Hari“

Zurück zu eingängigen Beats mit Ethno-Vibe – bei Efendi ist eigentlich alles gesagt. Die Choreografie einstudiert, der Gesang nicht allzu auffällig (und nicht immer so sicher?).

5 von 10 Punkten

22. Norwegen: TIX – „Fallen Angel“

Der kraftvollste Moment ist für mich der in der Bridge, wo TIX seine Sonnenbrille abnimmt. Wenn man seine Geschichte kennt ist das wirklich ein besonderer Augenblick. Der Song klingt allbekannt, mit der Botschaft wirkt er aber deutlich stärker.

7 von 10 Punkten

23. Niederlande: Jeangu Macrooy – „Birth Of A New Age“

Mit dem Rückenwind der Ahoy-Arena liefert Jeangu Macrooy einen tollen Auftritt ab. Seine musikalischen Töne bringen nochmal neue Vielfalt in das Finale rein. Ganz egal, wo die Niederlande landet, Jeangu wird nach dem ESC mit Sicherheit seine Musikkarriere in den Niederlanden fortsetzen – es sei ihm gegönnt!

6 von 10 Punkten

24. Italien: Måneskin – „Zitti E Buoni“

War das die Siegerperformance? Die Halle tobt auch bei Italien, Feuer und Energie sind in der Performance – das dürfte in ganz Europa und Australien für Begeisterung sorgen. Der ESC könnte der Auftakt zu einer Karriere von Måneskin sein, die ihre Kreise weit über Italien hinaus ziehen wird.

8 von 10 Punkten

25. Schweden: Tusse – „Voices“

Peter Urban spricht am Anfang von einer „Only Teardrops“-Kopie – bin ich der einzige, dem das bisher überhaupt nicht aufgefallen ist? Ansonsten ein solider Auftritt von Tusse, wenn er auch nach Italien etwas verloren wirken mag.

6 von 10 Punkten

26. San Marino: Senhit feat. Flo Rida – „Adrenalina“

Es ist schon wieder soweit – wir haben den letzten der 26 Auftritte. Senhit darf dieses Mal die Show schließen und liefert dafür mit Flo Rida das nötige Adrenalina. Ein runder Abschluss, da dürften ein paar Punkte im Televoting für San Marino übrig bleiben.

6 von 10 Punkten

Das war’s! Wir haben alle Auftritte gesehen. Wer hat euch am besten gefallen? Gab es Überraschungen? Und die wichtigsten Fragen: Wer gewinnt und wie schneiden Deutschland und die Schweiz ab?

Gleich gibt es dann schon den ersten Schnelldurchlauf und die Telefonleitungen öffnen. Für mich gibt es eine ganz kurze Pause, dann geht es im Live-Blog weiter.

Für wen habt ihr abgestimmt? Ich muss mich jetzt mal durchklicken, ich werde mich aber auf Frankreich und Litauen festlegen.

Hier ein Bild live von Benny und DP aus dem Pressezentrum, die Stimmung scheint dort überzukochen – es sind eben die entscheidenden Momente im Finale.

Es kommt der erste Intervalact. Und zwar „Music Binds Us“ von Afrojack, Wulff und Glennis Grace. Ich nutze die Zeit um Abzustimmen – wenn ihr das noch nicht getan habt, nutzt die Chance! In diesem Jahr könnte wirklich jede Stimme den Unterschied machen, es ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Mal am Rande: Ein toller Intervalact, die Einbindung der Erasmus-Brücke (auf der ich übrigens im Herbst 2019 bei meinem Trip nach Rotterdam stand, mein bisher einziger Ausflug in die ESC-Gastgeberstadt) finde ich wirklich toll gemacht.

Nach dem Intervalact läuft ein weiterer Schnelldurchlauf. Es kann immer noch abgestimmt werden, also raus mit den Handys und Telefonen und los gehts!

Eine dritte Folge von Nikkis Eurovision Tutorials drehte sich um Tipps um den Umgang im Voting – Cool bleiben, auf das Wesentliche fokussieren und nicht zu viel währenddessen trinken!

Auch den Bühnenaufbau in der Ahoy-Arena haben wir in Zeitlupe zu sehen bekommen. Jetzt ist Edsilia vor Corona-Pandemie in Carpools mit ehemaligen Gewinnerinnen und Gewinnern unterwegs – unter anderem Ruslana oder Anne-Marie David. Letztere findet Lordi zwar super, mit den Outfits will sie sich aber nicht anfreunden.

Es kann noch immer abgestimmt werden. Als Nächstes stehen die Rooftop-Performances auf dem Programm mit Lordi, Mans Zelmerlöw und auch neue Musik von Duncan Laurence werden wir noch hören. Davor eine Lobhymne an die Eurovisions-Fans, die loyal wie eh und je zum Contest gehalten haben.

Das ist dann jetzt der dritte und wohl letzte Schnelldurchlauf.

Eine nächste Schalte zu Nikki und Edsilia, jetzt die angesprochen Rooftop Performance. Es geht los mit Mans und „Heroes“. Man sieht in jedem Fall, dass es Anfang des Jahres war, als die Auftritte aufgenommen wurden, Mans mit Schal und Jacke. Jetzt Teach-In mit „Ding-A-Dong“, die 1975 für die Niederlande gewannen. Auch Sandra Kim mit „J’aime la vie“ (Gewinnerin für Belgien 1986) ist dabei. Die Locations sind echt toll hergerichtet. Jetzt „De Troubadour“ von Lenny Kuhr aus dem Jahr 1969. Die Nächste ist Helena Paparizou mit „My Number One“, Siegerin für Griechenland 2005, natürlich mit Tänzern dabei. Und jetzt: Lordi! Das war mal ein krachender Abschluss für diese tolle Rooftop-Performances, die über den Dächern von Rotterdam aufgenommen wurden.

Und jetzt kommt Duncan Laurence, der leider nicht in der Arena dabei sein kann. Er performt „Arcade“ wie auch den neuen Song „Stars“, der vom Publikum in der Ahoy-Arena viel Applaus bekommt. Der Out-of-Space-Auftritt kommt vor allem bei „Stars“, was sprichwörtlich wie zwischen den Sternen performt wirkt, ist schön inszeniert.

Jetzt läuft der Countdown, die letzten Sekunden des Votingfensters werden tänzerisch dargestellt – das gab es bisher auch noch nicht.

Es kann nicht mehr abgestimmt werden. Das Ergebnis ist in Reichweite. Edsilia ist im Greenroom bei Destiny aus Malta, die sehr angespannt ist und sich aber freut, dabeisein zu können.

Die Überleitung zum neuen EBU-Supervisor Martin Österdahl. Er verifiziert, dass die Ergebnisse des Juryvotings rechtgemäß abgegeben wurden – „you’re good to go“!

Ich versuche, alle 12 Punkte im Juryvoting sowie einige kurze Zwischenstände zu dokumentieren. Jetzt heißt es Daumen drücken für Jendrik!

Los gehts in Israel… 12 Punkte an die Schweiz! Gratulation an Gjon’s Tears!

12 aus Polen an San Marino! Das ist mal eine Überraschung.

12 aus San Marino an.. Frankreich! Die erste 12 an Barbara Pravi.

12 aus Albanien an… die Schweiz!

12 aus Malta an… Albanien!

12 aus Estland an… die Schweiz! Gjon’s Tears liegt mit 57 Punkten vorn.

12 aus Nordmazedonien an… Serbien!

Die Top 3:

  1. Schweiz 63
  2. Frankreich 50
  3. Italien 32

12 aus Aserbaidschan an Russland!

12 aus Norwegen an Malta!

12 aus Spanien an Frankreich!

2 Punkte für Deutschland aus Österreich! 8 an Frankreich, 10 an die Schweiz. 12 an… Island!

Die Schweiz mit 90 vorne, dahinter Frankreich mit 78 und Malta mit 61 Punkten.

12 von Großbritannien an… Frankreich!

12 von Italien an Litauen! Keine Punkte für die Schweiz.

12 aus Slowenien an Italien!

12 aus Griechenland an Zypern!

12 aus Lettland an die Schweiz!

12 aus Irland an Frankreich!

12 aus Moldau an Bulgarien!

12 aus Serbien an Frankreich!

12 aus Bulgarien an Moldau!

12 aus Zypern an Griechenland!

12 aus Belgien an Switzerland!

Nach 22 von 39 Juries liegt Frankreich mit 145 Punkten vor der Schweiz mit 140 Punkten. Edsilia im Greenroom mit Gjon’s Tears, der an zweiter Stelle liegt. Nikki ist bei Barbara Pravi aus Frankreich, die sich freut, dass zwei französischsprachige Songs vorne liegen.

Es geht weiter mit den restlichen Jurywertungen.

Es geht zu Barbara Schöneberger zu uns – nach Deutschland! 10 an die Schweiz, 12 an FRANKREICH!

12 aus Australien an Malta!

12 aus Finnland an die Schweiz!

Aus Portugal 12 Punkte an Bulgarien!

12 aus der Ukraine an Italien!

12 aus Island an die Schweiz!

Aus Rumänien einen Punkt an Deutschland, nur 6 für Moldau. 12 Punkte an Malta!

12 aus Kroatien an Italien!

12 aus Tschechien an Portugal!

12 aus Georgien an Italien!

12 aus Litauen an die Ukraine!

12 aus Dänemark an die Schweiz!

12 aus Russland an Moldau! 0 für Frankreich.

12 aus Frankreich an Griechenland!

12 aus Schweden an Malta!

12 aus der Schweiz an Frankreich!

12 aus der Niederlande an…… FRANKREICH!

Die Top 5 der Jury:

  1. Schweiz 267 Punkte
  2. Frankreich 248 Punkte
  3. Malta 208 Punkte
  4. Italien 206 Punkte
  5. Island 196 Punkte

Soviel ist klar – entschieden ist hier ganz und gar nichts. Die Spannung ist zum greifen nah. Für den Moment liegt Gjon’s Tears für die Schweiz vorne. Jendrik mit 3 Punkten auf Platz 25, Großbritannien letzter mit 0 Punkten.

Jetzt ist es soweit und die Ergebnisse des Publikumsvotings werden verkündet.

Als erstes die Punkte für UK, dann Deutschland, dann weiter nach oben.

Großbritannien… null Punkte.

Deutschland… null Punkte.

Spanien… null Punkte.

Niederlande…. null Punkte.

4 Mal null Punkte vom Publikum.

60 Punkte an Norwegen.

82 Punkte an Serbien.

35 Punkte an Albanien.

33 Punkte an Aserbaidschan.

13 Punkte an San Marino.

63 Punkte an Schweden.

44 Punkte an Zypern.

62 Punkte an Moldau.

162 Punkte an LITAUEN. 12 Punkte vom deutschen Publikum.

3 Punkte an Belgien….

20 Punkte an Israel.

218 Punkte an Finnland. Damit liegt Finnland jetzt an der Spitze.

Jetzt die Top 10 der Publikumsstimmen. Es ist wirklich spannend – wer gewinnt?

Griechenland… 79 Punkte.

Ukraine… 267 Punkte, die mit 364 Punkten jetzt vorne liegen.

Russland… 100 Punkte.

27 Punkte an Portugal.

30 Punkte an Bulgarien.

Island bekommt….. 180 Punkte! Damit liegt jetzt Island vorne.

Italien…………… 318 Punkte. Das sind 524 Punkte.

Noch übrig sind Malta, Frankreich und die Schweiz.

Gewinnt Italien?

Malta…. 47 Punkte.

Übrig sind die Schweiz und Frankreich. Italien liegt vorne.

Frankreich erhält….. 251 Punkte. Platz 2 für Barbara Pravi mit 499 (!) Punkten aktuell.

258 Punkte braucht die Schweiz, um vorbeizuziehen. Drama Drama Drama! Wer gewinnt?…..

Für die Schweiz gibt es…. 165 Punkte!

ITALIEN GEWINNT DEN EUROVISION SONG CONTEST 2021!

Måneskin mit „Zitti e buoni“ die Gewinner des diesjährigen ESC. Das ist mal ein Wort. Gratulation! Nach 31 Jahren gewinnt Italien den ESC.

Måneskin bereiten sich gerade Backstage vor, ihren Gewinnertitel noch einmal aufzuführen. Und TIX und Efendi treffen sich gerade im Greenroom – wie es da wohl weitergeht? Wir werden dranbleiben…

Im nächsten Jahr geht es dann also nach Italien!

Måneskin richten sich an ganz Europa und Australien: „Rock’n’Roll never dies!“

Zum Abschluss gab es noch die Gewinnerperformance „Zitti e Buoni“ und das war er, der 65. Eurovision Song Contest 2021.

Jetzt geht es im Ersten weiter mit der Afterparty mit Barbara Schöneberger und musikalischen Gästen, Michael Schulte, Zoe Wees und weitere werden nochmal auftreten.

An dieser Stelle danke an alle, die mit dabei waren und kommentiert haben. Euch noch einen schönen Abend, wie auch immer ihr ihn ausklingen lasst und einen schönen Pfingstsonntag!

Um 20 Uhr sehen wir uns hoffentlich wieder zum ESC Kompakt LIVE auf YouTube. Bis dann und Buona notte!


921 Kommentare

  1. Italien, ich kann garnicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte…sorry für die Wortwahl, aber passt ja zum Song

  2. Mega Ergebnis! Frankreich und die Schweiz hätten es auch total verdient gehabt, genauso Island. Ich denke, das war ein echt starker Jahrgang in der Spitze und die Niederlande haben das echt toll gemacht. In Rom bei RAI fließen jetzt wahrscheinlich schon Tränen, wie sie das auf die Beine stellen wollen nächstes Jahr.

  3. Wir sollten jetzt noch mal die Sache mit den Juries und der internen Auswahl besprechen …..wenn bei einer 11,86 Wertung so etwas bei Deutschland herauskommt. Das war ein Untergang schon vor dem Start und ich mache Jendrik nicht dafür verantwortlich. Das haben alleine unsere tollen beiden Juries zu verantworten.

  4. Das muß man sich mal vorstellen: vier Nationen bleiben im Televoting punktlos! Das hat es seit Einführung des getrennten Votings noch nie gegeben!

  5. Zum Glück ist der Schreiber jetzt weg und Frau Wolfslast hat einiges zu erklären… GLÜCKWUNSCH an Italien 🔥

  6. Man gibt hier schlechte Verlierer. Italien hat mit Abstand das Televoting gewonnen. Respektiert das oder bleibt ruhig.

    • Hä? Respektier Du, dass einigen der Gewinner nicht gefällt und verbiete niemandem den Mund.

    • Nur das Österreich 2018 die schlechtere Startnummer hatte. Malta hat das erste Semi deutlich gewonnen und dann mit Sartnummer 6 nur wenige Punkte vom Publikum erhalten.

  7. Es gab so viele Songs mit tollen Botschaften. Aber dem Typen fällt nur ein: Rock’n Roll never dies…?
    Echt jetzt?

  8. Ich bin mal gespannt, ob Italien nächstes Jahr den ESC überhaupt ausrichtet. Beim letzten mal 1990 hat man gemerkt, dass sie daran kein Interesse haben. Und den JESC 2015 haben sie auch nicht gemacht, obwohl sie das Jahr davor gewonnen haben

  9. Ich habe mich so für Italien gefreut und auch Frankreich wäre ein super Gewinner gewesen …..die Schweiz mit dem weinerlichen Tears hätte mich nicht als Sieger begeistert. Malta hat mich beim „public-voting“ überrascht.

  10. ukraine „nur“ zweiter im televoting – die finnen wohl dritter – da weiß man doch,welche musik gewünscht wird vom volke – dazu das nerdszeugs von dadi auch sehr gut – malta diversity dagegen hat hier ordentlich einen auf den deckel bekommen – schweden kackt dafür etwas unerwartet bei den jurys ab – tja alles gut – italien war auch wirklich mal dran und go_a ist nun kult!
    wirklich überraschend war das starke abscheiden von frankreich bei televote.
    arcade 2.0 hat nicht gewonnen – ich hoffe,daß die anleihen an arcade jetzt mal langsam aufhören.

    • Schweden hat seinen Nimbus als Juryliebling verloren und zum ersten Mal keine 12 Punkte erhalten und das muß erst einmal verdaut werden.

  11. OMG! MEINE NERVEN! Ich zittere immer noch… Von ganzem Herzen alles gute nach Italien, mehr als ein verdienter Sieg, hatte ebenfalls meine Stimme. ABER DAS GRÖSSTE LOB GEHT AN GJON! MERCI MERCI MERCI!

  12. Ich will hier ja nicht den Bad Guy spielen, aber Europa…. really?! Da schickt Italien seit 2017 dauerhaft tolle potentielle Gewinnersongs und siegen dann mit dem einzigen Titel (neben Finnland und Aserbaidschan), bei dem die ganze Familie schreit: „Zero Points!“…
    Und Deutschland – jeder bei uns im Wohnzimmer fand es erfrischend und toll und dann gibt es 3 Punkte und 2 davon aus Österreich…? Mir tut das so Leid für D, UK, ESP und NL – niemand hat null Punkte verdient! Ich freue mich schon auf die hitzige Diskussion über die Big5 und deren automatische Qualifikation…
    Frankreich und die Schweiz waren – genauso wie Litauen, Island und Malta – großartig! Dass jetzt ein Song gewinnt, den ich mir nicht mal schön hören konnte…
    Uiuiuiui! So ein Abend!
    Aber ich glaube, wir sind damit einem deutschen Vorentscheid wieder sehr viel näher gekommen!

    • du kannst doch nicht von deinem wohnzimmer auf europa schließen – es war dieses jahr knapp und die jurys waren das zünglein an der waage.

  13. Ich finde Italien gut… nicht der burner aber gut!
    Chanson u Drama waren schön anzuhören, aber kein winner…typische jurylieder… Italien war ein Publikumslied

  14. Ein spannender Eurovision Song Contest mit einem starken Song als Gewinner geht zu Ende. Ich verneige mich vor Frankreich und der Schweiz. Es ist auch bemerkenswert, dass vier Länder Null Punkte beim Televoting bekommen haben. Für Jendrik tut es mir leid. Er hat aber das Beste aus dem Song gemacht.

  15. Poah, was ein spannender, abgefahrener Wettbewerb! Glückwunsch an Italien! Und was für eine geile Top 5: Außer Island (til hamingju!!! I love you!) alles nicht englisch, wann hat es das zuletzt gegeben? (1995, wenn ich mich nicht vertan habe). Nächstes Jahr dann Rock am Ring. YAY!

    Alles weitere später.

  16. Jendrik ist immer noch gut drauf das ist doch schön und wie er an andere denkt das ist noch schöner. Mir gefällt seine Mitmenschlichkeit

  17. Italien hat gewonnen, sie waren einfach mal dran. Nur hatten sie 2015,17,18,19 deutlich bessere Lieder. Vier Mal null Punkte im Televote? Autsch.

    Gratulation an die Schweiz und Frankreich, zwei französische Lieder unter den Top 3. Überhaupt nur ein englischer Song unter den ersten fünf.

  18. Was für ein phantastisches Ergebnis! Alle Top-3 Lieder nicht auf Englisch. Ein kleiner Triumph der französischen Sprache. Schade, dass die beiden Liedern im selben Jahr waren. Endlich mal ein Sieg für Italien, nachdem das Land Jahr für Jahr Qualitätslider ins Rennen geschickt hat.

  19. Mein Puls erreicht langsam wieder Normal-Niveau. Ich finde Italien geht klar als Sieger, fand zwar Finnland den besseren Rock-Song aber ich stehe auch mehr auf Linkin Park wie auf Glam-Rock. Aber wirklich berührt hat mich unser Gjon, ich fand die ganze Performance hatte einen künstlerisch sehr hohen Wert und das wurde zumindest von der Jury honoriert. Dass es das durchschnittliche Publikum nicht ganz versteht musste man befürchten. Finde aber trotzdem gut haben dies so durchgezogen.
    Frankreich fand ich auch toll, dieser Song hat mich emotional nach Paris geschickt, in die Strassen und Gassen dieser schönen Stadt. Die gehypten Ukraine und Island waren nicht so mein Ding. Schade dass es von uns im Televoting keine Punkte nach Deutschland gab 🙁 da haben meine Votes leider nichts gebracht. Hätte gehofft die vielen Deutschen hier bei und lassen einige SMS oder Anrufe für Jendrik raus.

  20. Ich frage mich wie soll es in Deutschland weitergehen?! Thomas Schreiber hat einen Scherbenhaufen hinterlassen.

  21. Hier geht’s ja zu wie bei der Aftershowparty im Ersten: niemand mag Italien.
    Das finde ich schade. Viele Punkte von beiden Jurys sprechen für sich.
    Gluckwunsch Italien!
    Jendrik schneidet mehr oder weniger so ab wie erwartet, aber nimmt das Ergebnis mit den richtigen Vibes auf. Toll!

    • Naja, zwischendrin häufen sich bei den Kommentaren immer ein paar Naysayer. Ich bin jedenfalls sehr glücklich mit dem Ergebnis!

    • Das niemand Italien mag, stimmt nicht! ich feiere das Land genauso wie Finnlan, das im Televoting fulminant abschnitt, ziemlich ab!

    • besser als malta auf jeden fall,weil man hier mit dem popbaukasten um eine gute stimme herum einen song zusammengeschustert hat.
      frankreich war knapp dran – televoting top – das hätte ich so nicht gedacht aber irgendwie zu spät bzw. im falschen jahr am start – 2021 war bärenstark und so vielfältig.
      der jahrgang 2021 wird in sehr guter erinnerung bleiben,dessen bin ich mir sicher.

  22. wir sind 2018 vierter geworden,weil wir dort ganz elegant ein gewisses zuckersüßes songkonzept von weltbekannten UK schmusepopbarden kopiert haben – ähnliches raffiniertes gelang dieses jahr der schweiz.
    unser auswahlprozess hat 2019 versagt und er hat 2021 versagt – ich habe da kein problem mit aber wenn man z.b. wie 2019 sowas qualitativ hochwertiges wie lilly among the clouds als option hatte und dann ganz bewußt die sackgasse wählt tja dann…
    ich wünsche ich mir qualität (unabhängig von subjektiven musikgeschmäckern) und keine sackgassen oder bevormundung wie 2019 bzw. 2021.
    jendrik hatte seinen versuch und es war mit ansage wider dem zeitgeist!
    nun regnet es spott und häme im netz,dies war realistisch betrachtet auch abzusehen aber laßt den jungen jetzt einfach mal in ruhe.
    lasses devise:
    mund abwischen,weitermachen – vor dem ESC ist nach dem ESC – vom ausgang des ESC 2021 kann man nämlich auch eine menge lernen.
    fragt sich nur,ob man das überhaupt will oder kann?

  23. hier und im netz regen sich doch eine menge leute über den sieger auf!
    damals bei lordi haben den sieger (fast) alle gefeiert – was ist diesmal anders?
    erklärt es mir!

  24. Herzlichen Glückwunsch Matty. Du hast vom Anfang an recht gehabt mit Deutschland. Leider hast Du das sehr oft (eigentlich bei jeder Gelegenheit) und nicht sehr charmant mitgeteilt, dass Jendrik abkackt.

  25. Ich war immer hin und hergerissen mit dem deutschen Beitrag. Blieb letztlich optimistisch. Obwohl der Gegenwind vom Anfang an heftig war.

    Ich hoffe nach dieser gewaltigen Pleite ändert sich endlich etwas hierzulande. Sprich, die können es einfach nicht.

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