Live-Blog Polen: Finale Tu bije serce Europy!

Polens Eurovision-2022-Pläne würde man in der Filmsprache als echten „Plot-Twist“ bezeichnen. Zuerst wollte der verantwortliche Fernsehsender TVP erneut hinter verschlossenen Türen über den Beitrag für Turin entscheiden. Da sich die dafür beauftragte Jury aber offenbar nicht entscheiden konnte, wird nun doch ein öffentlicher Vorentscheid stattfinden. Heute Abend bloggen wir live hier auf ESC kompakt mit. Los geht’s um 20 Uhr live aus Warschau.

Beim polnischen Vorentscheid mit dem – minimal sperrigen – Titel „Tu bije serce Europy! Wybieramy hit na Eurowizje“ treten heute zehn Acts an, die unter mehr als 150 Bewerbungen ausgewählt wurden. Sie alle wollen Polen im Mai beim ESC vertreten und sind auf die Wertungen der Zuschauer:innen und der Jury angewiesen, die zu jeweils 50% über das Endergebnis mit entscheiden. Moderiert wird die Show heute Abend von Vorjahres-Vertreter Rafał, Małgorzata Tomaszewska und Ida Nowakowska. Zudem gibt’s zwei Green Room-Moderatoren.

Die zehn Teilnehmer:innen des polnischen ESC-Vorentscheids 2022 (keine offizielle Reihenfolge):

  • Ania Byrcyn – “Dokąd?“
  • Karolina Stanisławczyk & Chica Toro – “Move”
  • Mila – “All I need”
  • Ochman – “River”
  • Lidia Kopania – “Why does it hurt?”
  • Unmute – “Głośniej niż decybele”
  • Siostry Szlachta – “Drogowskazy”
  • Kuba Szmajkowski – “Lovesick”
  • Daria – “Paranoia”
  • Karolina Lizer – “Czysta woda”

Siostry Szlachta wollten bereits 2020 zum ESC, Lidia Kopania hat genau das 2009 schon geschafft. Ochman, der „The Voice of Poland“ vor zwei Jahren gewinnen konnte, geht mit seinem düsteren Popsong „River“ als Favorit ins Rennen. Daria gilt zudem als eine der Favoritinnen auf den Sieg, ihr Musikvideo zu „Paranoia“ kann bereits über 13 Millionen Klicks auf YouTube verbuchen. Die Band Unmute performt ihren, nur 1 Minute und 30 Sekunden-langen, Song komplett in Gebärdensprache. Alle Beiträge können hier nochmal angehört werden.

Ganze sieben Gastaftritte soll’s zudem geben, unter anderem werden die ESC-2011-Gewinner Ell & Nikki aus Aserbaidschan zu Gast sein. Weitere Auftritte gibt’s zum Beispiel von Justyna Steczkowska, die Polen 1995 vertrat und von den Junior-ESC-Kandidatinnen Sara James und Viki Gabor. Das klingt bereits jetzt nach „Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich um 1,5 Stunden“. Wir sind gespannt…

In der fünfköpfigen Jury sitzt heute Abend unter anderem Marek Sierocki, der den ESC aus Turin auch für das polnische Fernsehen mit kommentieren wird. Bis kurz vor der Show könnt ihr noch über euren Lieblings-Act im polnischen Vorentscheid 2022 abstimmen:

Wer soll Polen beim ESC 2022 vertreten?

  • Krystian Ochman – River (47%, 190 Votes)
  • Daria – Paranoia (21%, 86 Votes)
  • Unmute – Głośniej niż decybele (11%, 43 Votes)
  • Kuba Szmajkowski  – Lovesick (6%, 23 Votes)
  • Karolina Lizer & Bum Bum ORKeSTAR – Czysta woda (5%, 22 Votes)
  • Ania Byrcyn – Dokąd? (5%, 20 Votes)
  • Karolina Stanisławczyk & Chica Toro – Move (3%, 11 Votes)
  • Lidia Kopania – Why Does It Hurt (2%, 7 Votes)
  • Siostry Szlachta – Drogowskazy (1%, 5 Votes)
  • Mila – All I need (0%, 1 Votes)

Total Voters: 408

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Verfolgt mit uns gemeinsam, wer unsere östlichen Nachbarn in Turin beim ESC 2022 vertreten wird. Die Sendung heute läuft auf TVP2 und kann hier im Livestream verfolgt werden. Wir bloggen live ab 20 Uhr über den diesjährigen, überraschend stattfindenden, polnischen Vorentscheid und ihr könnt natürlich unter dem Live-Blog mit chatten. Das Ergebnis soll es spätestens um 22:35 Uhr, mit dem geplanten Ende der Sendung, geben. Wem drückt ihr die Daumen?

 

+++ LIVE-BLOG +++

In 10 Minuten gehts live aus Warschau los. Wir kommentieren für euch wieder mit – diskutiert gerne unter dem Beitrag über alles, was euch beim polnischen ESC-Vorentescheid 2022 bewegt. Wir freuen uns auf eure Meinungen!

Wir sind live aus Warschau und die Stimmung scheint etwas getrübt.. wenn ich es richtig verstehe. ist ein bekannter Musiker aus Polen verstorben und man gedenkt ihm jetzt erst einmal. Gleich sollte es dann aber mit der eigentlichen Show los gehen!

Und es geht los: Ell & Nikki eröffnen die Show mit einer LIVE(!) Version von „Running scared“, das sie ja ansonsten immer gerne Playback performen.

Ell trägt die Haare mittlerweile etwas länger, Nikki sieht eigentlich keinen Tag älter aus als bei ihrem Sieg 2011 in Düsseldorf. Immer noch ein toller Song, der besonders in Polen ein großer Hit war.

Das Moderations-Trio begrüßt uns nun und erklärt auch direkt, dass das Land heute einen Song für Turin sucht. Auch die Juroren, in denen unter anderem die beiden ESC-Kommentatoren fürs polnische TV, sitzen.

Nach einer (etwas langen) Einführung gehts los mit Act Nr. 1. Zur Erklärung: ich bewerte alle Beiträge mit einer Punktzahl zwischen 1 und 10 möglichen Punkten. Der erste Act ist Kuba!

 

1.  Kuba Szmajkowski – “Lovesick”
Mir gefällt „Lovesick“ sehr gut. Ich bin ja ein riesen Electro/House-Fan. Es geht aber darum, einen wettbewerbsfähigen Song zu finden. Daher glaube ich, dass der Beitrag nicht der Richtige für Turin wäre. Er ist einfach zu monoton und wahrscheinlich einfach nicht besonders genug. Der Sound an sich gefällt mir aber wie gesagt und ich mag auch das moderne Bühnenbild inklusive vier Tänzerinnen. Ich vergebe 7 Punkte.

2. Ania Byrcyn – “Dokąd?“
Nach einem kurzen Einspieler steht Ania auch schon auf der Bühne. Der Song klingt sehr nach James Bond-Soundtrack aus Polnisch. Sie hat eine wahnsinns Stimme und sieht toll aus auf der Bühne – im Hintergrund gibts Diamanten, die sich gegen Ende in Flammen verwandelt haben. Innovativ ist das Ganze aber nicht und auf mich persönlich wirkts auch eeeetwas angestaubt. Dafür gibt’s 6 Punkte – gerade Jurys würden das lieben und es ist halt schon ein hochwertiger Song.

Rafal – Polens Vertreter 2021 und heutiger Moderator – steht plötzlich auf der Bühne. Interessante Wahl aus dramaturgischer Sicht. Immerhin haben erst zwei Acts ihre potentiellen ESC Songs präsentiert…

Rafal hat „The Ride“ und den britischen ESC-Siegersong „Save your kisses for me“ präsentiert. Seine Sonnenbrille durfte natürlich nicht fehlen. Ich weiß nicht wie es euch geht, ich fand den Mann allerdings noch nie sonderlich sympathisch… naja, weiter gehts im Programm mit Song Nr. 3!

3. Siostry Szlachta – “Drogowskazy”
Interessante Komposition. Gefällt mir zwar irgendwie, aber die 80er Vibes, die der Song beinhaltet und auch der LED-Hintergrund erinnern stark an den, nicht sonderlich erfolgreichen, Beitrag Polens letztes Jahr. Zudem fehlt dem Song das Herausstechende. Die beiden Schwestern performen aber super. Mir gefällt auch, dass der Song 100% auf polnisch gesungen wird. Hmm.. ich gebe mal 6 Punkte.

Nach einem kurzen Einspieler zum Junior Eurovision gehts weiter mit Lidia Kopania, die Polen schon 2009 vertrat – allerdings hat sie extreme Schwierigkeiten auf der Bühne…

4. Lidia Kopania – “Why does it hurt?”
Ich kann diese Darbietung eigentlich nicht bewerten, denn Lidia hatte offensichtlich starke Probleme mit dem Ton. Oder sie hatte ein Blackout? Jedenfalls hat sie kaum gesungen und immer nur im Refrain (etwas) mitgesungen. Der Song an sich ist nichts besonderes und klingt sehr schwedisch. Ich glaube, er wurde auch von schwedischen Songwritern produziert. Jedenfalls war diese Performance eine Katastophe und Lidia tat mir richtig leid. Ihre Backgroundsängerinnen konnten sie ein wenig retten, aber das war nix. Ich gebe 3 Punkte.

Viki Gabor, Junior Eurovision Gewinnerin, steht auf der Bühne! Sie hat sich stark weiterentwickelt und erinnert mich sehr an Dua Lipa. Ob wir sie wohl bald auf der großen ESC Bühne sehen? Das Potenzial ist meiner Meinung nach da und sie performt auch passender Weise schon mal einen ESC Gewinnerhit: „Heroes“.

5. Karolina Stanisławczyk & Chica Toro – “Move”
Voller Körpereinsatz bei Karolina und Chica! Sehr cooler Song, der zeitgemäß und absolut einheizend ist. Latin/Reggeaton auf Polnisch und Spanisch hört man auch nicht jeden Tag – ich denke das würde sehr auffallen und gut im Televote ankommen. Ob es aber reicht für eine vordere Platzierung ist dann doch schwierig zu sagen. Könnte auch sehr einfallslos auf einige Menschen wirken. Ich finds cool und die Performance war auch gut. Für mich persönlich sind das 9 Punkte.

6. Karolina Lizer – “Czysta woda”
Mit authenischem Folklore – gerade aus Osteuropa – kriegt man mich ja immer. Karolina hat eine tolle Ausstrahlung und bringt eine gewisse Modernität in ihren Beitrag. Aber dafür, dass der Song einen gewissen Rhythmus hat, ist es doch schwer, dazu richtig zu feiern und mitzuschunkeln. Als würde der letzte Wumms fehlen. Dennoch cooler Beitrag, der definitiv für Vielfalt sorgt. Mir gefällts – auch die farbvolle Inszenierung  fand ich ganz gut. Ich gebe 7 Punkte!

Power-Stimmwunder Kasia Mos steht auf der Bühne. Sie performt ihren ESC 2017-Beitrag „Flashlight“. Und zwar auf die Art und Weise, wie ich den Song auch gerne in Kiew inszeniert gesehen hätte. Tänzer, die wie Raben aussehen, unterstützen sie auf der Bühne und sie selbst hat ein spektakuläres, leicht durchsichtiges, diamanten besetzes Kleid an. So sieht Eleganz aus! Ihr zweiter Song ist ein Cover des 2005-Gewinnersongs „My Number One“.

7. Unmute – “Głośniej niż decybele”
Eine absolute Premiere wäre möglich dieses Jahr. Dank Unmute könnte es den ersten ESC Song komplett in Gebärdensprache auf der Bühne geben. Ich fand es sehr gut, dass die Band eine Art „Begrüßung“ eingebaut hat, um den Song einzuleiten. Der Text war (auf polnisch) ständig eingeblendet und machte den Song daher zugänglicher fürs polnische Publikum. Leider finde ich das Instrumental des Songs nicht stark genug. Mich stört auch, dass er so kurz geht. Zudem könnte das Ganze natürlich zu speziell und befremdlich auf einige wirken. Schwer zu bewerten, aber ich gebe jetzt mal 6 Punkte.

8. Mila – “All I need”
Die Kameraeinstellungen haben mir hier gefallen. Allerdings verwirrt der Song ein wenig: Er startet als normale Ballade, bekommt dann aber Electro-Beats drunter und gegen Ende ändert sich die gesamte Melodie nochmal. Es klingt also so, als wären hier mehrere Songs vermischt worden, zudem mag ich ihre Stimmfarbe nicht sehr. Sorry, das ist nix. Ich gebe 3 Punkte.

Die ehemaligen polnischen ESC-Vertreter Blue Cafe stehen jetzt auf der Bühne für eine erneute kurze Unterbrechung des eigentlichen Programms… ich muss aber sagen, dass die Idee eigentlich gar nicht so schlecht ist. Anstatt alle sieben Intervall-Acts am Ende geballt auftreten lassen, einfach mal zwischen den einzelnen Beiträgen platzieren. Das können von mir aus auch andere Länder so handhaben. Blue Cafe covern auch noch einen ESC-Song und haben sich Lena’s Satellite ausgesucht.

Jetzt der große Fan-Favorit Ochman mit „River“…

9. Ochman – “River”
Die Inszenierung ist eine Enttäuschung. Ich hätte nie gedacht, dass Ochman einfach nur am Mikrofonständer steht. Tänzer und eine Art Contemporary-Performance würden meiner Meinung nach viel besser passen. Stattdessen ist eine Band auf der Bühen zu sehen, die absolut nichts zur Geschichte des Songs beiträgt. Seine Stimme ist allerdings unfassbar gut und der Song klingt einfach international und hochwertig! Ich ziehe einen Punkt wegen der langweiligen Darbietung ab. 9 Punkte!

Jetzt mal wieder ein Einspieler zur polnischen ESC-Historie… danach gibts die letzte Kandidatin für heute: Daria!

10. Daria – “Paranoia”
Die stimmliche Leistung war besser, als erwartet. Man hatte ja gemunkelt, Daria ist live nicht sonderlich stark. Allerdings fand ich das in Ordnung. Der Song erinnert sehr an aktuelle Songs von Ava Max, ist eingängig und auch die Performance – inklusive vier in Latexanzügen tanzende Damen – finde ich sehr powervoll und wiedererkennbar. Meiner Meinung nach kann man damit nicht viel falsch machen, ich gebe auch hier 9 Punkte. Ist aber sicher nicht jedermanns/jederfraus Fall.

Lidia Kopania bekommt tatsächlich keine zweite Chance, trotz verhunztem Auftritt. Ich würde gerne wissen, was das Problem war.

Also… meine Favoriten sind heute „Move“, „River“ und „Paranoia“. Polen hat eine starke Auswahl für 2022!

Nach zwei Schnelldurchläufen gibts jetzt eine kurze Pause.

 

Wir sind zurück! Sara James, Junior ESC 2021-Vetreterin Polens, begrüßt uns auf der Bühne.

Jetzt gehts ganz schnell, die Ergebnisse des Televotes sind da!

10. Lidia

9. Mila

8. Karolina & Chica

7. Siostry Szlachta

6. Ania

Auf Platz 5 hat es Karolina geschafft und Platz 4 belegt Kuba!

Da ich kein Polnisch verstehe, weiß ich nicht ganz, was jetzt passiert. Daria, Ochman und Unmute sind jedenfalls übrig geblieben und somit die Top 3 des Televotes. Sie performen jetzt nochmal!

Jetzt wird nochmal gewählt. Die Zuschauer:innen dürfen für ihren Favoriten der Top 3 abstimmen und entscheiden das Endergebnis zu 50 %. Die Jury ist für die restlichen 50 % verantwortlich. Es wird spannend…

Während fleißig gevotet wird, steht jetzt Justyna Steczkowska vom ESC 1995 auf der Bühne. Sie covert Conchita’s Rise like a phoenix und beweist, dass Englisch nicht so ihr Ding ist. Trotzdem tolle Darbietung.

Das Ergebnis ist gleich da! Ein letzter Schnelldurchlauf…

Wir starten mit dem Ergebnis – und genau jetzt versagt mein Stream! Das gibts nicht…

Okay, OCHMAN hat gewonnen. „River“ darf nach Turin! Keine detaillierten Ergebnisse.

Hier gibt es jetzt doch noch das (Gesamt-?) Ergebnis:

Ein super Beitrag meiner Meinung nach! (Krystian) Ochman singt einen wirklich gut produzierten, sehr international klingenden Song, der sicher Jury und Publikum in Turin begeistern wird. Ich hoffe SEEEEEHR auf eine bessere Inszenierung. Statt seiner Band gehören Tänzer und eine düsterere Stimmung auf die Bühne. Zudem braucht er nen anderen Stylisten, er sieht in dem Anzug aus, als wäre er Trauzeuge. Ich will mehr Starappeal sehen! Schreibt gerne eure Meinung zu „River“ in die Kommentare.


89 Kommentare

  1. River-Ochmann 7/10 bisher mein 1. Platz wobei ich noch nicht weiß wie ich seine Art zu singen finde. Er leidet dann doch schon sehr

  2. Wenn ich ehrlich bin stechen Unmute hervor. Also bei mir. Dieser Hype bei mir mit Unmute liegt daran, das ich selber hörgeschädigt bin.

  3. Meine Favoriten heute:
    Karolina Lizer und Unmute. Letztens ist leider nicht ganz rund und leider viel zu kurz, hat mich aber trotzdem sehr berührt.

    Ochmann finde ich zwar etwas beliebig, da es aber ein zeitgemäßer Sound ist, ginge es für mich alles in allem absolut in Ordnung. Der Rest muss nicht unbedingt sein.

  4. ‚River‘ mit der sauertöpfischen Salzsäule Ochman kommt in der bei TVP gezeigten Bühnenversion so rein gar nicht rüber. Ich war regelrecht entgeistert. Besser als erwartet war ‚Paranoia‘, wobei man ihr eventuell empfehlen möge nicht hauteng zu tragen. Tanzen scheint auch keine ihrer Stärken zu sein. Trägt ganz schön auf. ‚Move‘ Performance fand ich enttäuschend. Outfit Fiasko. Gibts wirklich keine Spiegel? Diesem Pol-Folk Titel traue ich eine Überraschung zu.

  5. Ich habe es leider aufgrund von Kopfschmerzen nicht verfolgen können, dass Krystian gewonnen hat macht mich aber sehr glücklich!!

  6. Na ja, im Gegensatz zu Slowenien und Kroatien hat man wenigstens einen Beitrag mit Chancen gewählt. Allerdings sagt es mir weniger zu, ich mag dieses pathetische Gehabe nicht, Ich werte mir 3,5 von 12 Punkten.

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