Live-Chat: Eurovision House Party 2022 – Teil 1 u.a. mit Malik Harris

Unverhofft kommt oft! Heute startet die EBU eine neue Reihe, die uns die Zeit des Wartens bis zu den Proben für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin verkürzen soll: Die Eurovision House Party. Die diesjährigen Teilnehmer/innen präsentieren dabei neue Versionen ihrer Wettbewerbsbeiträge, Cover-Versionen von bisherigen ESC-Songs und/oder eigene Titel ohne ESC-Bezug. Wir begleiten den Auftakt der dreiteiligen Reihe heute Abend mit einem Live-Chat. 

Die folgenden Künstler/innen waren beim ersten Teil dabei: Citi Zēni, Brooke, Achille Lauro, Alvan & Ahez, Andrea, Zdob și Zdub, Marius Bear, Monika Liu, Malik Harris, Cornelia Jakobs, LPS, The Rasmus, MARO und Subwoolfer. Das Video ist unten im Artikel eingebaut. 

Da haben die Pandemie und der abgesagte ESC 2020 doch noch etwas Gutes gehabt: Die Verantwortlichen der European Broadcasting Union (EBU), der Veranstalterin des ESC, haben in den letzten beiden Jahren Erfahrungen mit virtuellen Sonderevents mit den Teilnehmenden gesammelt. Aber auch diverse Pre-Parties fanden in den letzten beiden Jahren teilweise online statt. Dabei wurden die Videos der Acts hintereinander z.B. auf YouTube gestreamt. Das war eine Win-Win-Situation für alle: die Künstler/innen, die etwas zu tun hatten, und natürlich die Fans und Zuschauer/innen des ESC.

Dabei haben wir schon herrliche Momente erlebt. Besonders nachhaltig haben Peter zum Beispiel die häuslichen Hydrokulturen der Künstler/innen beeindruckt – sowie ihre Möbel und Wanddekorationen. Ein unvergessliches Meisterstück war sicher der Pre-Party-ES-at-Home-Auftritt von Samanta Tīna (im Video unten ab 1:57:30)

In diesem Jahr gibt es nun also auch ein solches virtuelles Event – oder genauer gesagt drei: So viele Folgen hat nämlich die neue #EurovisionHouseParty. Entsprechend fordert uns die EBU auf, uns mit ein paar Kumpels zu treffen, unsere Lieblingssnacks und vielleicht ein paar Drinks zu holen, um dann dem Event beizuwohnen. 

Dabei sollen sich die Künstler/innen mächtig ins Zeug gelegt haben: „Sie waren in ihren Garagen, Dachböden, Küchen, Wohnzimmern, Gärten, Studios und Mondbasen damit beschäftigt, im Vorfeld des Eurovision Song Contest in Turin besondere Songs für euch aufzunehmen.“ Dabei zeigt sich das ESC-Presse-Team ungewöhnlich osterfröhlich. Diesen Raum (Foto unten) mit Emma Muscat bezeichnen sie als „ihr Wohnzimmer“. 

Foto: EBU

Es gibt also einiges zu erleben. Das machen wir natürlich am liebsten mit Euch. Also, holt Euch die gewünschten Snacks und Drinks – und kommentiert ab 20 Uhr hier bei uns auf ESC kompakt, wie ihr die Auftritte der Acts findet. Übrigens werden die Darbietungen nach der Show auf dem offiziellen YouTube-Channel veröffentlicht. Wer heute Abend aufgrund von Tanzverboten oder Familienbesuch verhindert sein sollte, kann die Performances also auch noch später erleben.

Die Eurovision House Party 2022 – Teil 1: Der Auftritt von Malik Harris startet bei 25:30 

Die Folgen 2 und 3 der Eurovision House Party folgen am Freitag, den 22. April und Freitag, den 29. April.


69 Kommentare

  1. Monika Liu und die moldawische band mit dem unaussprechlichen Namen heben mehr Punk im Blut als der prätentiöse Achille Lauro. Andrea fand ich überzeugender als im video und der Studioversion. Maro ebenfalls sehr schön. Also einfach schön. Loopstations faszinieren mich als „autistische“ Spielerei, aber zum wirklichen Musik machen find ich das unglaublich langweilig,

  2. Also, das erste Home Concert 22 war SUPER! Ich hab´s bei meiner feiertaglichen Schreibtisch-Tätigkeit jetzt dreimal laufen lassen und angesehen.
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    Klar, das hat nicht mehr die Authentizität und den Family Spirit der pandemie-erzwungenen improvisierten Home Concerts, aber einige der Kurzclips waren großartig und ich fand auch klasse, dass nicht alle gleich mit ihrem ESC Titel 22 dabei waren, sondern dass es viele Überraschungen und Variationen gab.
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    Und Malik gehörte mit seiner ersten Single „Say The Name“ zu den Highlights im oberen Drittel des heutigen HC-Blumenstraußes. Souverän und lassig, stimmlich überzeugend. Toll war auch, „In the shadows“ wieder einmal nach 20 Jahre aktuell vorgetragen zu hören. Mein pers. Favorit war allerdings Monika Liu, die outdoor in einem 70er Wohnblock, in dem sie wohl aufgewachsen ist, einen Titel namens „Falafel“ präsentiert hat. Genauso für so etwas liebe ich dieses Format.
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    Einziges Manko: Das war redaktionell seitens Eurovision.de unter Wert verkauft. Es gab keine wie auch immer geartete Struktur oder Moderation, es blieb bedauerlicherweise eine Aneinanderreihung von Clips ohne erkennbare Dramaturgie. Die Fanclubs oder Fansites, die sowas in der Pandemie geboten haben, haben doch vorgemacht, wie man das witzig und individuell ganz persönlich inszenieren kann. Auch ist mir unverständlich, wieso die EBU / Eurovision.de für diese „Home Concerts“ nicht frühzeitiger und intelligenter getrommelt haben. Nicht einmal 30T Zugriffe bis jetzt auf youtube sind das vorläufig enttäuschende Ergebnis.
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    Jedenfalls freue ich mich jetzt schon auf die zwei weiteren Folgen. Malik wird auch wieder dabei sein, das war seiner Anmoderation zu „Say The Name“ zu entnehmen.
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    Abschließend: Großartig ist, dass Douze Point an die fantastische PrePartyES2021 erinnert hat. Neben Samanta Tinas „Euphoria“ haben Go_A bei diesem Home-Concert-Event mit einem Mega-Clip ebenfalls ESC Geschichte geschrieben:
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  3. Ich wünsche erstmal allen hier frohe Ostern und gemütliche Feiertage. Das House Konzert hat mir super gefallen,man sollte sowas unbedingt in der Zukunft fortführen. Am besten haben mir Malik Harris(grandios!) und die Letten gefallen. Und die Norweger zum Schluß waren auch toll.

  4. Hallo. Weiß eigentlich jemand, was diese Beschreibungen der Szene und der Künstler soll, die jeden Song quasi unterbrechen?

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