
Seit Dienstagvormittag stehen alle neun Beiträge für den Norsk Melodi Grand Prix 2026 (MGP) fest, den norwegischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in Wien. Offen war noch, wer sich in den Online-Duellen des „MGP Cup“ durchsetzt und die Wildcard für die Show durchsetzt. Das ist Skrellex (Aufmacherbild) mit dem Titel „Into the Wild“ geglückt. Damit liegen jetzt alle MGP-Titel auch in voller Länge vor. Wer ist Dein Favorit?
Beim MGP Cup waren in diversen Duellen insgesamt acht Acts im Rennen. Im Superfinale standen sich Raylee und Skrellex gegenüber. Beide waren schon früher beim MGP am Start. Mit Skrellex kehrt nun also Kai Thomas Ryen Larsen aus Moss nach dem Erfolg von „Love Again“ 2023 zum MGP zurück. Mit „Into the Wild“ verspricht die Dragqueen diesmal ein noch schärferes Gesamtpaket – episch, kriegerisch und groß gedacht.
Das große Finale des Melodi Grand Prix 2026 findet am 28. Februar in Lillehammer statt. Moderiert wird die Show dann von Marte Stokstad, Markus Neby und Ronny Brede Aase. Sie wird im ersten Programm des norwegischen Fernsehens übertragen werden. Der größte Name im Startfeld ist natürlich Alexander Rybak, der schon zweimal den Norsk Melodi Grand Prix gewonnen hat. 2009 gelang ihm dann auch der ganz große Sieg: Mit „Fairytale“ setzte er sich beim Eurovision Song Contest in Moskau durch und holte den Wettbewerb 2010 nach Norwegen.
Hier sind die neun Acts des MGP 2026:
Alexander Rybak – Rise
Emma – Northern Lights
Hedda Mae – Snap Back
Jonas Lovv – Ya Ya Ya
Leonardo Amor – Prayer
Mileo – Frankenstein
Silke – Forevermore
Skrellex – Into the Wild
Storm – Lullaby
Und jetzt seid Ihr dran:
Wie gefallen Dir die neun Beiträge? Wer soll Deiner Meinung nach Norwegen beim ESC in Wien vertreten? Lass uns Deine Einschätzung in den Kommentaren wissen!
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Emma.
Ich glaube, hier werden sich viel zu viele Gedanken gemacht und die schicken nochmal den Rybak. Das ist zwar nix, aber die anderen acht sind halt auch nix. Einäugiger unter Blinden und so. Wenn man ihn schon mit der Grausamkeit „That’s how you write a song“ nochmal gewählt hat, dann doch in dem Aufgebot auch. Kommt dann sicher ins Finale und wird dann 15. oder sowas.
Könnte leider so eintreffen.
4 acts fast gleichauf. Das heisst meistens das keiner so richtig gut ist und fast immer gewinnt dann der bekannteste davon. Ich sage voraus das alexander rybak gewinnt.
Ich hab über meine Meinung noch eine Nacht geschlafen und muss die ändern. Nicht bezüglich meiner Meinung zu Rybaks „Rise“, ich halte den Song immer noch für oldschool und wie von Ralph Siegel geschrieben, aber nach mehrmaligem Hören ist mir aufgegangen, dass… wie soll ich es sagen?
Es ist natürlich nur eine Vermutung (und nicht die beste):
„Rise“ ist der eingängigste Song im norwegischen Vorentscheid und vermutlich ein klarer Favorit dort.
Sollte also dieser Song nach Wien wandern und sollte aus den anderen Ländern nicht irgendein Banger kommen (und der ist meiner Meinung nach bisher nicht in Sicht), dann ist das vermutlich sogar ein Anwärter auf den Gesamtsieg. *grusel*
Nicht dass das ein Wunsch von mir ist, weit gefehlt. Aber es ist bisher der einzige catchy-fröhliche Song, dazu noch mit Mut machendem Text und die Performance wird auch entsprechend sein.
Nach all den schlechten Nachrichten in Europa und aus der Welt, die auf uns einprasseln, will sich am TV niemand anschreien lassen, eine tragische Ballade hören oder auch nur Nachdenken müssen.
Dieses Lied vermittelt Friede, Freude, Eierkuchen auf seichtmöglichste Weise. Ist halt ein richtiger Schlager.
Ich hoffe, ich werde eines Besseren belehrt und es kommt noch ein Banger, der dieses Unheil abwendet.
Da muss ich mal widersprechen. Ich sehe da eine verschwindend geringe Chance auf allein einen Top 5-Platz, einen Sieg halte ich mit diesem altmodischen Song sogar für ausgeschlossen. Nur weil es Rybak ist und das Lied mit sehr einfachen Mitteln von einer heilen Welt erzählt, heißt das noch lange nicht, dass sich Menschen unbedingt dazu bewegt fühlen, dafür anzurufen meiner Ansicht nach. Diese Art von Liedern hat beim ESC eigentlich schon lange nicht mehr für hohe Platzierungen gesorgt, die Zeiten ändern sich eben.
Deine Überlegung finde ich aber trotzdem interessant und da könnte am Ende wirklich etwas dran sein. Ob sich dieser Effekt jetzt bei „Rise“ bemerkbar macht oder bei einem anderen Song, das bleibt abzuwarten.
Ich glaube wir stimmen aber darin überein, dass wir beide gerne einen anderen Sieger hätten.
Zustimmung !
Song-Expertisen-Fachfrau hat gesprochen 😉
Immer wieder schön zu lesen……… 🎶
„Fairytale“ ist eines meiner Lieblings-ESC-Songs. „Rise“ ist leider nicht mehr so mein Ding, aber immer noch der eingängigste im VE. Deiner These kann ich durchaus etwas abgewinnen, aber ob da tatsächlich der Gesamtsieg drinnen ist, bleibt fraglich.
Wie gesagt, den Hass auf Rybak kann ich eh nicht nachvollziehen, weil ich denke, dass seine Persönlichkeit den ESC bereichert. Und es gibt weitaus schlechtere Songs im ESC. Aber mein Song ist es dieses Jahr definitiv nicht.
Was spricht dagegen für einen Song mit einer positiven Botschaft zu stimmen.
Der ESC ist ereignis- und stimmungsorientiert und da passt ein solcher Act sehr gut.
Die hier gewünschten Banger sind wohl eher chartorientiert und für die breite Masse an Streamingkonsumenten passend. Daher gibt es sie beim ESC auch vermehrt und drängen die anderen in den Hintergrund.
Und von Hass gegen Rybak zu sprechen wie in einigen Kommentaren ist wohl auch überzogen. Er polarisiert und die Bubble zeigt sich in Sachen Differenzierung von ihrer „besten “ Seite.
Hass würde ich auch nicht sagen. Aber wenn einer mit 40 noch aussieht wie 20, zieht das halt in unserer bubble gewisse eifersüchteleien nach sich.
Ich wollte durch meinen Text aber keinen Hass auf den Alexander aussprühen. Der ist mir ehrlich gesagt egal, ist vermutlich ein ganz Netter.
Nur das Lied… 17 Jahre nach seinem Sieg hat sich da nicht viel entwickelt.
Er ist und bleibt eben der jugendliche Mann. der die Leute mit seiner Fidel fröhlich unterhält. Was anderes kann ich mir bei ihm auch nicht vorstellen.
Gegen „positive Botschaft“ ist nichts einzuwenden, aber bitte kein Schunkelschlager.
„Rise“ als Schunkelschlager einzuordnen ist schon sehr gewagt. 😗
Und selbst wenn. Auch diese Kategorie hat seine Berechtigung, selbst beim ESC.
Für mich kann es auch gerne eine Qualitätsballade sein.
Ich hatte mich ja schon geoutet: Sooo schlecht wie manche von euch finde ich die Zusammenstellung in Norwegen gar nicht. Ich sprühe zwar auch nicht vor Begeisterung, ein paar Nummern bräuchte es nicht, einverstanden, aber das ist durchaus abwechslungsreich und 2-3 Sachen höre ich mir gerne an. Emma zum Beispiel. Das ist doch klassische nordische ESC Musik – und ich bin halt ESC Fan 😇
Meine Stimme geht allerdings vorläufig an Jonas, denn von ihm verspreche ich mir etwas auf der Bühne. Außerdem finde ich seine Stimme toll. Hier mal ein Beispiel für seine Livequalitäten. Ich gebe zu: Ya Ya Ya ist natürlich nicht so gut wie Whole Lotta Love! Aber mit seinen Vibes auf der Bühne könnte das schon ganz cool werden hoffe ich…
Na das glaub ich doch jetzt nicht. Du hast für den gleichen Song, wie ich gestimmt? Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu. 🤯
Team Mo-De folgt auf Team Mo-Jo. 🤔
Das kann ich so nicht einfach unkommentiert stehen lassen. Niemals würde ich meinen lieben Jofan einfach so gegen jemanden austauschen, ganz gleich wer es ist. 🫶 Wenn, dann nehmen wir höchstens jemanden bei uns mit auf. 😇
Team Mo-Jo-De oder Team De-Mo-Jo 🤔
Hier mein Ranking
Platz 1: Storm – Lullaby
Platz 2: Alexander Rybak – Rise
Platz 3: Jonas Lovv – Ya Ya Ya
Platz 4: Hedda Mae – Snap Back
Platz 5: Mileo – Frankenstein
Platz 6: Emma – Northern Lights
Platz 7: Skrellex – Into the Wild
Platz 8: Leonardo Amor – Prayer
Platz 9: Silke – Forevermore
Stimmenthaltung – sorry, für mich ist da gar nichts dabei. Norwegen weiterhin ein Horrorland (ich vermisse musikalische Qualität wie von 2013 bis 2015). Echt schade drum.
Mal sehen, ob der SWR dieses Angebot noch unterbieten kann.
Ich muss dir zustimmen, aber ein Beitrag hat mich tatsächlich gut unterhalten.
Hedda Mae.
Irgendwas Positives löst diese Popnummern in mir aus!😊
Ohje. Schlipp macht schlapp…
🥳😂 Bämsen! Dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin! Wow! Mit dem Kalauer bewerbe ich mich beim SCC Radio für das Goldene Blinde Huhn 2026 💪🏻😉
🥁🎺🎉🥳
Der Schunkelschlager von Rybak immerhin noch auf Platz drei in dieser Umfrage….
Wenn Norwegen Alexander Rybak schicken sollte, sollten wir die Sarah Engels schicken. Vielleicht gibt es dann wieder eine Love-Story a la Alexander Rybak und Lena. 🙃😂🙈🥳 So kann dann Deutschland vielleicht doch noch den Sieg beim ESC holen. 😂😂😂
*lol* Ich bin dagegen. Lasst uns Wavvyboi schicken, da kann seine Lovestory mit Rybak beginnen!!! 🙂
Uh… dann muss ich neidisch auf Rybak sein… ne lass mal 😉
Puh, das ist dieses Jahr echt überschaubar. Am ehesten noch „Nothern Lights“ und dann wird auch schon dünn.
Das sehe ich genauso !
Nach den ganzen Kommentaren hier bin ich mit sehr niedrigen Erwartungen an die Sache gegangen und wurde zumindest etwas positiv überrascht. In der Regel zählt das MGP für mich zu den schwächsten bis trashigsten Vorentscheiden, selbst wenn sie in der Community deutlich besser als dieses Jahr wegkommen. Dieses Mal kann ich einigen durchaus etwas abgewinnen.
Auf Anhieb gefallen mir Jonas Lovv, Mileo & Storm ganz gut (mit 2/3 stehe ich hier aber recht alleine da). Silke musste sich bei mir natürlich am besten norwegischen VE-Song ever, „Ekko inni meg“, messen lassen, und da kommt das natürlich nicht ran. Es gibt ein anderes Lied namens „Into the Wild“, und da kommt auch Skrellex nicht ansatzweise ran. 😉
Alexander Rybak bekommt mich mit den vertrauten Geigenklängen und der absolut soliden Strophe…aber der Refrain, herrje, ist wirklich nichts. Der kommt geradewegs aus den Nullerjahren und wirkt hier leider altbacken denn zeitlos. Er wird dennoch gewinnen, was dann beim ESC passiert, sehen wir dann. 2018 hat er mit einem ziemlichen Cringesong sich immerhin recht deutlich gegen Rebecca, Aleksander Walmann und Stella & Alexandra durchgesetzt, die alle recht gute Lieder am Start hatten.
Der Text könnte von mir sein!
Und ganz alleine stehst du nicht da. Meine Favoriten sind genau diese drei! 🙂
Mileo und Emma
Mittlerweile ist Emma rauf auf die 51 in den täglichen Spotify-Charts und es gibt Tendenzen dafür, dass es auf TikTok abgehen könnte (über 1000 Videos mit ihrem Lied, für norwegische Verhältnisse ist das gut).
Ich lege mich fest: Wenn die nicht einen Totalausfall auf der Bühne hinlegt, dann siegt sie. 2018 hatte Rybak noch den Vorteil des konservativeren SMS-Votings und er war als Name noch etwas aktueller als heute.
Emma begeistert mich zwar nur eher mittel, wäre aber dann doch die bessere Wahl für Wien.
Von der Thematik landestypisch, das müßte mir eigentlich gefallen. Leider auch zu sehr auf repetetiv auf den ESC zugeschnitten. Wenn sie allerdings den Horrorsong von Rybak verhindert, soll es mir Recht sein.
Ich wünschte Rybak wäre nicht in dem Teilnehmerfeld.
Die VE wird sowas von langweilig ,da er eh gewinnt , wie schon damals mit seinem 2. Titel, wo er einen wunderschönen Song verhindert hat von der 2. Platzierten .
welcher war das nochmal?
Stimmt, ich kann mich erinnern. Wurde von Morland komponiert. Das hat mir auch sehr gefallen.
Emma klingt gut, befürchte aber, dass sie das live nicht so gut singen kann, wie es in der Konserve zu hören ist.
Bei Alexander Rybak darf man auch nicht vergessen, dass seine Auftritte stets sehr charismatisch sind, da er einfach eine besondere Ausstrahlung hat. Ich würde mich freuen, wenn das am Ende den Ausschlag gibt und er zum ESC fährt.
So sieht die Bühne des Norsk Melodi Grand Prix in diesem Jahr aus:
https://eurovoix.com/2026/01/29/melodi-grand-prix-2026-stage/
Mir persönlich gefällt die norwegische Auswahl wirklich sehr gut, fast alle Beiträge sprechen mich an. Umso gespannter bin ich entsprechend darauf, wie die Songs auf der Bühne inszeniert werden.
Für mich mit Abstand Jonas Lovv
Eigentlich gefällt mir gar kein Beitrag. Frankenstein ist irgendwie gut aber nicht für Eurovision
das ist wirklich kein gutes angebot und ich hätte mich gerne enthalten via vote! aber genau dies läßt die „das glas ist immer halbvoll“ denke ja nicht zu – schade. 🥴
Bei Aussievision liegt Alexander Rybak nach Punkten auf dem letzten Platz:
https://www.instagram.com/p/DVLK4QaE8pU/?igsh=MTd3bXVyM29ibHN3aA==
Auf Platz Eins ist Mileo.
Ole Hartz nahm vor fünf Jahren am Norsk Melodi Grand Prix teil und zusammen mit Crashville den Song „Norge trener bonden“ (Norwegen braucht den Landwirt):