Melodifestivalen 2022 auch mit John Lundvik, Malou Prytz, Lance Hedman, Theoz und Cazzi Opeia?

In Schweden gehen die journalistischen Enthüllungen weiter, mit wem wir wohl beim Melodifestivalen 2022 rechnen können. Das Aftonbladet mit Tobbe Ek an der Spitze leistet hier wieder volle Arbeit. Da ist es Zeit, dass wir Euch wieder ein Update geben. Die nächsten Namen sind (Aufmacherbild von oben links nach unten rechts) Malou Prytz, Cazzi Opeia, Lance Hedman, John Lundvik und Theodor „Theoz“ Haraldsson.

Wir beginnen aber natürlich mit den größten ESC-Mello-Promis…

John Lundvik ist spätestens seit seinem fünften Platz beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv allen in der ESC-Blase bekannt – zumal das Duell um den Sieg zwischen ihm und Duncan Laurence stand. Diese Szene mit seiner Enttäuschung wurde immer wieder gezeigt. John hatte es aber schon vorher einmal beim Melodifestivalen versucht. 2018 erreichte er dort den dritten Platz mit „My Turn“.

Melodifestivalen 2018: John Lundvik – My Turn

John Lundvik begann seine professionelle musikalische Karriere mit einem Lied, das bei der Hochzeit von Kronprinzession Victoria von Schweden uraufgeführt wurde und von ihm komponiert worden war. Er hat schon für diverse schwedische Sänger/innen Lieder geschrieben und trat ab 2016 vermehrt selbst auf.

Malou Prytz zählt mit ihren 18 Jahren (sie wird im März 19) schon zu den Veteraninnen beim Melodifestivalen. 2019 nahm sie als 15-Jährige mit „I Do Me“ zum ersten Mal am Mello teil und kam direkt ins Finale (wo sie dann Letzte wurde).

Melodifestivalen 2019: Malou Prytz – I Do Me

Gleich im Jahr drauf versuchte sie es mit „Ballerina“ erneut, scheiterte da aber in der Andra Chansen. In diesem Jahr könnten aller guten Dinge drei sein.

Carl Sör Lancelot Hedman oder auch Lance Hedman Graaf ist der Sohn von Magdalena Graaf und Magnus Hedman. Hannah Graf, die Schwester seiner Mutter, stand 2006 schon auf der Mello-Bühne und besang einen „Naughty Boy“ (blieb aber im Semi hängen). Lance hat auch schon musikalische Erfahrungen und als Bestandteil des Duos Lance & Linton erfolgreich Musik veröffentlicht.

Lance & Linton – Best Time’s Right Now

Der 21-Jährige ist aber nicht nur aufgrund seiner prominenten Eltern in Schweden bekannt, auch er selbst hat schon einige Aufmerksamkeit generiert. So hatte er schon eine TV-Serie, die sich unter dem Namen „Lance vs livet“ (Lance gegen das Leben) mit seinem Leben beschäftigte. 2019 wurde er Dritter beim schwedischen Let’s Dance. Und in diesem Herbst nimmt er an der Reality-Show „Behandlingen“ (Die Behandlung) teil. Die sechs Teilnehmer/innen waren im Sommer drei Wochen im Schärengarten in „individueller und therapeutischer Behandlung“ durch Ärzte und Therapeuten für Abhängige Patient/innen. Lance war dort wegen seines Alkoholkonsums.

Theodor „Theoz“ Haraldsson hat erstmals 2016 als Elfjähriger Videos bei Musical.ly hochgeladen (was jetzt TikTok ist). Ein Jahr später hatte der dort 1 Mio. Follower. 2017 arbeitete er mit Samir & Viktor bei „Shuffla“ zusammen und war dann auch im Rahmen ihres Auftritts im Video zu sehen.

2018: Theoz – Het 

Im Frühjahr 2018 veröffentlichte er seinen ersten Song. Kurz darauf folgte „Het“, was in dem Jahr der zweitmeistgespielte Song auf YouTube in Schweden wurde. Im letzten Jahr war er auch bei der bekannten Musik-Sommer-Turnee Diggiloo dabei, womit er prädestiniert war, 2021 bei „Lotta på Liseberg“ aufzutreten. Nächste Station: Melodifestivalen.

Cazzi Opeia, die bürgerlich Moa Carlebecker heißt, ist gerade 33 geworden, vielleicht weniger einer breiten Öffentlichkeit bekannt, aber dennoch mit einer gediegenen musikalischen Vita. Ihre erste Single „I Belong To You“ wurde populär, als DJ Tiësto mit einem Remix davon arbeitete. 2017 spielte Cazzi ihre Single „Wild One“ im Weltraum. Außerdem soll der Song mit Hilfe der Swedish Space Corporation in 95 Jahren im Sternbild Kassiopeia (daher kommt der Name Cazzi Opeia wohl) ankommen.

2018: Cazzi Opera – Wild Ones 

Für große Freude dürfte bei Blogger Peter die Nachricht sorgen, dass Cazzi Opeia 2017 als Komponistin mit den K-Pop-Gruppen Red Velvet und Twice zweimal den ersten Platz auf den Billboard World Charts Album inne hatte. Angeblich hat sie mittlerweile 25 K-Pop-Nummer-1-Hits.

Diese Künstler/innen werden voraussichtlich am Mello 2022 teilnehmen

Robin Bengtsson, Liamoo, Klara Hammarström, Alvaro Estrella, Angelino

John Lundvik, Malou Prytz, Lance Hedman, Theoz, Cazzi Opeia

Das Melodifestivalen 2022 beginnt am 5. Februar mit dem ersten Teilfinale und endet am 12. März. Es wird moderiert von Oscar Zia. Während der grundsätzliche Ablauf den Vorjahren entspricht, gibt es in diesem Jahr eine Änderung bei der „Andra Chansen“, die nun „Semifinale“ heißt.


54 Kommentare

    • Du kanntest Cazzi Opeia und Theoz und Lance Hedman? Oder wieso sind die nichts Neues? Woher weiss man das jetzt schon? Dieses ewige, substanzlose Mello-Gebashe ist irgendwann auch nur noch langweilig.

  1. Och, den süßen John würde ich da gerne wiedersehen… Auch wenn mir seine Songs immer etwas baukastenmäßig komponiert erscheinen, er ist einfach ein sehr angenehmer Typ.

  2. Bitte keine weiteren Retreads with sexy but boring AF Lundvik oder Prydz. MF muss, gerade unter neuem Managementwirklich einen Sprung nach vorne machen, statt nur immer wieder die Cara Mia Choreo und die H&M Spring/Summer Kollektion zu zeigen.

  3. Die Aftonbladet-Hofschranze Tobbe Ek hat sich für mich seit seinem Auftritt bei der Siegerpressekonferenz nach dem ESC-Finale völlig ins Abseits geschossen und das Revolverblatt wäre gut beraten gewesen, den im hohen Bogen an die frische Luft zu setzen!

    Gesicherte Informationen kommen aus Estland, denn dort wurden heute offiziell von ERR die Moderatoren der ersten Vorrundenshow des Eesti Laul verkündet und es sind Tanel Padar und Eda-Ines Etti:

    https://eurovoix.com/2021/11/15/hosts-first-eesti-laul-quarterfinal/

    Tanel gewann vor 20 Jahren zusammen mit Dave Benton und 2XL mit dem Titel „Everybody“ den ESC in Kopenhagen. Was jetzt noch fehlt, sind die Teilnehmer und ich denke, daß die spätestens am Freitag ans Licht kommen werden.

  4. Malou Prytz gehört zu denen, die ich gerne nochmal beim Mello sehen würde. Lundvik brauche ich nicht nochmal. Schön ein paar neue Namen zu lesen, aber wahrscheinlich wird das auch H&M Konfektionspop (der gut sein kann, aber auch langweilig)

  5. Ein muss man den Schweden lassen: Bei ihnen werden die KünstlerInnen bei Misserfolg nicht gleich fallengelassen….(Bin ja kein Mellofan, aber das rechne ich ihnen hoch an.😉)

    • Wobei MF in Schweden einen ganz anderen Stellenwert hat. Das ist ja ein eigenes Genre, während unsere VEs in immer neuen Konzepten viele Sternchen und Has-beens zusammenwerfen. Ich frage mich wirklich, wie viele nicht-ESC-Fans bei uns den VE als Musik- oder Casting-Show sehen, statt sie mit dem ESC zu assoziieren.

      • Ja, aber wenn ich an Anna Bergendahl denke – sie ist ja im Semi sogar ausgeschieden. Trotzdem hat sie noch Songs veröffentlicht und am Mello teilgenommen (wie erfolgreich die einzelnen Songs jetzt waren, weiss ich nicht, kenne mich mit den schwedischen Charts nicht so aus.) Charlotte Perelli hat bei ihrer zweiten Teilnahme ja auch nicht so berauschend abgeschnitten. Dennoch scheint sie noch nicht weg vom Fenster zu sein. Das meine ich.😉

  6. same procedure as every year. 🤡

    was macht mir mehr angst,die schrillen körperbemalungen oder schon wieder john lundvik?
    hmmm

    • Die besseren Coldplay und als Hinweis, dass aus Schweden eben nicht nur Euro-, Trash-, Bubblegum- oder Latin Pop kommt, durchaus nicht fehl am Platz.

    • Ja, das ist ganz richtig und neben den bereits von Michi erwähnten Rückkehrern Jaagup Tuisk, Kéa, Evelin Samuel und Stig Rästa gibts auch ein Wiedersehen mit der Gruppe Traffic (nahm viermal teil, und zwar Eurolaul 2008 mit Luisa Värk, Eesti Laul 2009, 2012 und 2014).

  7. Herrlich, wie die „Fans“ hierzulande immer konsequent auf den erfolgreichen Schweden rumhacken ( Plastik, Glattgebügelte Stangenware, Billig Pop).
    Lieber 20 Mello Teilnehmer, als die vermutlich bemüht reaktivierte deutsche VE mit 5 Nobodys, an irgendeinem Donnerstag in den Regionalprogrammen 🤷‍♂️

  8. Man hat den Eindruck, dass in Schweden alle Künstler/innen, ob jung oder alt, irgendwie miteinander verheiratet, verschwägert oder verwandt sind. Und genauso klingt auch die Musik beim Mello.
    Nichts Neues. Nichts Innovatives. Nichts Inspiratives. Lieber Einheitsbrei unter Verwandten. Musikalischer Fastfood.

  9. Abwarten. Die Chance, dass bei so einer Veranstaltung mit so vielen Teilnehmern ein guter Song dabei ist, ist zumindest nicht kleiner als bei einem deutschen Vorentscheid mit fünf Beiträgen.

    Ich sage nur Clara 😉

    Und soo ähnlich sind sich die Songs beim mello in der Regel jetzt auch wieder nicht. Da gibt es schon immer klassische Balladen, Schlager, schwedischsprachige Nummern, jedes Mal mindestens eine Rocknummer, ein paar Dance-Tracks. Oftmals in dem Style, was zur Zeit Mainstream ist. Wenn das hier manche als Einheitsbrei sehen okay.

    Aber dann will ich auch nichts von den hoch gelobten Portugiesen hören, was Vielfalt betrifft 😉

    In den letzten Jahren habe ich da ausschließlich Balladen oder jazzartige Nummern erlebt. Kann mich da z.B. an keine tanzbare oder gar Rocknummer erinnern. Da ist es dann aber plötzlich ein Zeichen für Individualismus 😉

    Wenn man eher sperrige Lieder lieber mag als Pop ist das ja okay, aber dann sollte man das auch so benennen und nicht immer nur einseitig auf den Mello draufhauen als wäre da alles schlecht und gar nichts divers.

    Sorry, musste jetzt mal mein Mello verteidigen 😀🙂

    • Lieber Chris,
      es kann schon sein, dass da gerade beim Deutschen Michel ein wenig Neid und Vorurteile im Spiel sind, aber dafür, dass Du dich anscheinend nicht an Karetus & Romeu Bairos (Saudade), Throes + The Shine (Movimento), Blasted (Rebellion) und Pedro Gonçalves erinnern kannst (alle aus den letzten zwei Jahrgängen), kann ja das FdC nichts. Der wesentliche Unterschied ist, dass diese Beiträge allesamt nicht auf internationale Chartfähigkeit getrimmt wurden – ein Prädikat, dass man nicht grundsätzlich verteufeln muss, solange es nicht beim ESC von diversen Ländern importiert wird…

      • Lieber Frédéric,

        okay, in den letzten zwei Jahren gab es bei einer Vielzahl von portugiesischen Teilnehmern einen Rocksong, der mir auch richtig gut gefällt. Und mit Movemento gab es auch einen modernen Track, der etwas abgeht.

        Aber das sind doch wirklich extreme Ausnahmen. In diesem Jahr war in Portugal nichts Vergleichbares dabei.
        Und Pedro und Saudade sind nun vieles, aber wahrlich keine Dance-Tracks.
        Portugal ist beim Vorentscheid also weniger auf Charts getrimmt, aber in den Genres sicherlich nicht vielfältiger als das Mello ( und damit meine ich jetzt nichtverschiedene Unterkategorien von Jazz, sondern extreme Gegensätze wie z.B. einen Metalsong vs. Popballade)

        Ich sage auch nicht, dass man es verteufeln muss, wenn ein Song nicht auf Chartfähigkeit getrimmt ist.

        Mein Eindruck ist nur, dass doch einige hier umgekehrt genau diese Chartfähigkeit verteufeln. Das finde ich schade. Auch Glattgebügeltes kann schön sein 👔😀

        Dass natürlich Geschmäcker verschieden sind, ist klar und gut so.

        Das macht ja unsere community so spannend 🙂😎

        Und genau deswegen möchte ich mich als Gegengewicht gegenüber den vielen Stimmen gegen eingängigen Pop und Rock für diese Vielfalt einsetzen 🙂

        Damit wir weiter so schön über den ESC diskutieren können 🤗

    • Und das Problem für mich ist, dass das Mello musikalisch auf dem Stand ~2015 stehen geblieben ist. Ja es gibt vereinzelte Ausreisser (Clara) und ja es gibt auch super choreographierte überproduzierter Plastikpop, der mir gefällt (Eric Saade letztes Mello), aber ansonsten ist das Mello-finale sowas von vorhersehbar und musikalisch völlig austauschbar. Jetzt war ein Wechsel in der Mello-Leitung und da gab es die Möglichkeit ein paar Sachen zu ändern. Die ersten Kandidaten versprechen da aber keine Änderung. Vielleicht kommt da noch was, aber mit den ersten Kandidaten ist in Schweden nichts Neues…

    • also dieses jahr war die mischung beim melo eigentlich ganz gut – 2 mal metalähnliches – mindestens 2 ganz tolle melodien (clara & klara) – 1-2 schöne balladen – schräges satt – trash (latingedöns!) auch ganz gut dabei – dazu die obligatorischen jungen jungs in diversen qualitässtufen – ich fand,das war eine solide mischung – die etwas penetrant daherkommende diversität hätte es aber eigentlich nicht gebraucht.
      lasse meckert ja gerne am melo rum aber 2021 haben mir deutlich mehr titel gefallen,wie in den jahren zuvor.
      dazu haben die immer echte popperlen am start,sei es statements oder das licht(bulletproof).
      wenn ich aber nach oben scrolle und mir das werk von z.b. theoz betrachte dann glaubt man glatt beim JESC zu sein. 🤡
      mit john lundwik am start besteht zudem die gefahr,daß man nichts gelernt hat bzw. lernen will weil man dazu keinen bedarf sieht und wieder irgendwas mit diversität gepaart mit olle kamellen gospel zum sieger küren will bzw. lassen will.
      die jurys werden da gewiss wieder mitspielen aber lassen wir und mal überraschen – vielleicht wechselt er ja auch in’s rockmetier. 🤠

      ich würde den schweden aber mal den mut zu mehr rock/metal,härtere electrobeats oder auch echte traditionelle volksmusik, ggf. modern verpackt so wie go_a das gemacht haben,raten.
      ob die klara gut beraten ist,sofort noch mal anzutreten?
      hmmm 🤔

      • das klingt sehr amerikanisch – wäre ich jetzt nicht so draufgekommen,daß das ein schwedischer act ist. – gefällt. 👍‍

    • Ich z. B. bestreite ja gar nicht, dass es beim MF musikalische Vierfalt gibt. Ich habe 3 Probleme mit dem MF, die nur wenig mit den Liedern zu tun haben:

      1. Viele Beiträge werden so lange auf Hochglanz poliert, bis alles Leben aus den armen Dingern gewichen ist. Es gibt von einigen MF-Beiträgen Coverversionen die mir viel besser gefallen als das, was beim MF als Serviervorschlag angeboten wurde.

      2. Die Präsentation der meisten Beiträge läuft auf Autopilot. Nach zehn Sekunden weiß man sowohl bei den tanzbaren Nummern als auch bei den Balladen, wie die restlichen drei Minuten aussehen werden. Es sind immer wieder die gleichen Tanzroutinen und Kamereinstellungen. Ich finde das ermüdend.

      3. Das hängt natürlich mit den Punkten 1 und 2 zusammen, aber ich möchte diesen Punkt dennoch separat anführen: Es mangelt dem MF seit Jahren an Subtilität. Sowohl die Musik als auch die Darbietungen derselben werden auf- und ausgestellt wie Werbeplakate. Da gibt es beim zweiten oder dritten Hören und Anschauen nichts zu entdecken, weil alles an der Oberfläche und unmittelbar evident ist.

      Bzgl. des Festival da Canção könntest Du auch mal überlegen, ob Dir die Vielfalt nicht auffällt, weil Du mit portugiesischer Musik nicht so gut vertraut bist wie mit schwedischer. Neben den von Frédéric angeführten Tanz- und Rockbeiträgen möchte ich darauf hinweisen, dass es beim FdC jedes Jahr auch Beiträge gibt, die musikalische Einflüsse aus Brasilien oder Afrika (Angola, Mozambik, Kap Verde etc.) aufgreifen.

      • Schön zusammengefaßt. Genau das ist auch mein Problem mit dem Mello. Vieles wirkt leider ziemlich steril und dadurch irgendwie kalt.
        Und wenn mal ein kreativer Act dabei ist, wie z. B. Clara Klingenström, wird er entweder nicht gewählt, oder so dermaßen auf Hochglanz poliert, dass der ganze Charme rausgelassen wird.
        Letzteres ist natürlich nur eine Vermutung, weil die kreativen Künstlerinnen gar nicht erst zum Zuge kommen. Den letzten schwedischen Beitrag, den ich richtig gut fand, war 2012.
        Man ist halt erfolgsverwöhnt und möchte nichts dem Zufall überlassen. Ist in gewisser Weise ja auch okay, nur kann man auch alles übertreiben. Und dann wirkt es eben nicht mehr sympathisch.

      • Genau! Nachdem ich Deinen Kommentar gelesen habe, muss ich an ein weiteres Wort denken, das die schwedische Herangehensweise deschreibt: Kalkül.
        Dagegen wirkt es in Italien und Portugal eben so, als ob man ganz einfach sein Ding durchzieht, ohne groß an den ESC zu denken.

    • Kann ich noch ein konkretes Beispiel nachschieben? Ich mag Eric Saades Lied aus diesem MF-Jahrgang sehr gerne, aber die Darbietung sah für mich aus wie Werbung für die neueste H & M-Strickmode. Deshalb habe ich drei Minuten lang gekichert, obwohl es wahrscheinlich sexy aussehen sollte. Hat bei mir leider nicht funktioniert.

      • Entweder H&M oder er besingt sein Lieblingswaschmittel: „Damit es Schmusewolle bleibt!“

        Hatari hätten zu dem Text eine ganz andere Bühnenshow auf Lager!

    • Chris, ich bin da grundsätzlich auch bei dir 🙂 Unser Mello ist schon vielfältig (Wahl feat. Sami, Clara, Lillasyster in einem Jahrgang). Und für mich hat „Mainstream-Pop“ genauso eine Berechtigung beim ESC wie alles andere. 2015 bleibt für mich ein großartiger Gewinner (auch wegen der Show, klar) und es freut mich, dass „Heroes“ danach gut im Radio lief ^^ (ja Matty, I know <3)

  10. Ich bin sehr gespannt auf Malou, Theoz und Cazzi 🙂

    Laurell Barker hat ja auch schon für K-Pop-Bands geschrieben, vielleicht steht da ja eine Zusammenarbeit im Raum 😀

  11. Der heilige Spekualtius treibt es wieder bunt, denn seit heute geistern nämlich zwei weitere Namen umhier, die nächstes Jahr am Melodifestivalen teilnehmen sollen. Es handelt sich um die Ikonen Linda Bengtzing und – das dürfte Bennymausi freuen – Anna Bergendahl:

    https://eurovoix.com/2021/11/16/sweden-anna-bergendahl-linda-bengtzing-melodifestivalen-2022/

    Außerdem wird als Debütant das Duo Tenori erwähnt, dessen Songs ein Crossover aus Pop und Oper sind.

    In San Marino wird der ESC-Teilnehmer durch den Vorentscheid „Una Voce Per San Marino“ ermittelt und laut Auskunft des für den ESC zuständigen Senders SMRTV sollen über 200 Bewerbungen eingegangen sein:

    https://eurovoix.com/2021/11/16/san-marino-over-200-submissions-jurors-revealed/

    Lassen wir uns also überraschen!

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